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DE19632373A1 - Verfahren zur Verwaltung von Schreib- bzw. Leseköpfen bei Festplatten und Wechselmedien - Google Patents

Verfahren zur Verwaltung von Schreib- bzw. Leseköpfen bei Festplatten und Wechselmedien

Info

Publication number
DE19632373A1
DE19632373A1 DE1996132373 DE19632373A DE19632373A1 DE 19632373 A1 DE19632373 A1 DE 19632373A1 DE 1996132373 DE1996132373 DE 1996132373 DE 19632373 A DE19632373 A DE 19632373A DE 19632373 A1 DE19632373 A1 DE 19632373A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
data
parallel
read
heads
write
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE1996132373
Other languages
English (en)
Inventor
Christian Boehme
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1996132373 priority Critical patent/DE19632373A1/de
Publication of DE19632373A1 publication Critical patent/DE19632373A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B21/00Head arrangements not specific to the method of recording or reproducing
    • G11B21/02Driving or moving of heads
    • G11B21/022Programmed access in sequence to indexed parts of operating record carriers
    • G11B21/025Programmed access in sequence to indexed parts of operating record carriers of rotating discs
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B20/00Signal processing not specific to the method of recording or reproducing; Circuits therefor
    • G11B20/10Digital recording or reproducing
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B20/00Signal processing not specific to the method of recording or reproducing; Circuits therefor
    • G11B20/10Digital recording or reproducing
    • G11B20/12Formatting, e.g. arrangement of data block or words on the record carriers
    • G11B20/1217Formatting, e.g. arrangement of data block or words on the record carriers on discs
    • G11B20/1252Formatting, e.g. arrangement of data block or words on the record carriers on discs for discontinuous data, e.g. digital information signals, computer programme data

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Memory System Of A Hierarchy Structure (AREA)
  • Signal Processing For Digital Recording And Reproducing (AREA)

Description

Bei herkömmlichen Festplatten ist immer nur 1 Schreib- bzw. Lesekopf tätig. Um mehrere Plattenoberflächen zu lesen bzw. zu beschreiben, muß auf die jeweiligen Köpfe der zugehörigen Datenoberfläche umgeschaltet werden.
Derzeit gibt es drei Arten von Mappings (Verwaltungen):
  • 1. Vertikales Mapping
  • 2. Horizontales Mapping
  • 3. Zonenweises horizontales Mapping
    (Zeitschrift: "c′t Magazin für Computertechnik"; Heft 4/1996, Artikel:"Platten- Karussell", Seiten 268-274)
Durch diese herkömmliche Art der Verwaltung, bei der nur 1 Schreib- bzw. Lesekopf tätig ist, kann bei einer Umdrehung der Festplatte nur 1 Spur einer Datenoberfläche gelesen bzw. beschrieben werden, dadurch wird der Datenstrom, der an den Computer weitergeleitet wird, auf derzeit 4-7 MB pro Sekunde reduziert.
Bei herkömmlichen Festplatten muß die Spur häufig gewechselt und auf die verschiedenen Köpfe umgeschaltet werden, das Umschalten auf die verschieden Köpfe und das Wechseln der Spur erfordern viel Zeit.
Auf jede Datenoberfläche müssen die kompletten Servoinformationen, die zur Positionierung der Köpfe notwendig sind, aufgezeichnet werden, was viel Speicherplatz für nicht nutzbare Daten in Anspruch nimmt.
Diese 3 Probleme werden durch die in Patentanspruch 1 und 2 aufgeführten Merkmale der Parallelfestplatte und des parallel-seriellen Wandlers gelöst.
Durch die parallele also zeitgleiche Nutzung der Schreib- bzw. Leseköpfe kann der Datenstrom, von Computer und Festplatte, um die Zahl der in der Festplatte oder im Wechselmedium verwendeten Datenoberflächen erhöht werden.
Eine Festplatte mit 2 Platten und 4 Datenoberflächen sollte einen Datendurchsatz von 16 bis 28 MB erreichen können.
Durch die parallele Datenverarbeitung ist es nur noch notwendig, die Servoinformationen auf einer Datenoberfläche nicht mehr auf allen unterzubringen oder die Servoinformationen auf alle Datenoberflächen zu verteilen, dadurch wird Speicherplatz für nutzbare Daten frei. Eine Festplatte mit 2 Platten und 4 Datenoberflächen (herkömmliches Verfahren 1 GB) könnte mit der parallelen Datenverarbeitung ca. 4 GB Speicherkapazität erreichen.
Durch die parallele Verwaltung aller Schreib- bzw. Leseköpfe können mehr Daten in 1 Spur/1 Sektor untergebracht werden, so daß die Schreib- bzw. Leseköpfe nicht mehr so oft die Spur wechseln müssen und die mittlere Zugriffszeit auf die Daten verkürzt wird.
Es folgt die Beschreibung der Erfindung anhand des Beispiels einer Festplatte mit 2 Platten und 4 Datenoberflächen und 4 Schreib- bzw. Leseköpfen, die an einer beweglichen Spindel parallel (wie bei herkömmlichen Festplatten) hin- und herbewegt werden können, um alle Spuren und Sektoren zu erreichen. (siehe Fig. 1).
Dieses System kann auf Festplatten mit beliebig vielen Datenoberflächen, ebenso auf wechselbare Medien, wechselbare Festplatten, Diskettenlaufwerke übertragen werden. Bei einer Festplatte mit 2 Platten und 4 Datenoberflächen und 4 Schreib- bzw. Leseköpfen wird folgender Schreibvorgang beschrieben.
Die seriellen Daten, die vom Festplatten-Controller kommen, werden in einen Cache-Speicher eingelesen. Dieser Cache-Speicher muß mindestens soviel Bit speichern können, wie die Festplatte Schreibköpfe besitzt, in diesem Fall mindestens 4 Bit. Der Cache-Speicher muß die Eigenschaft haben, daß jeweils soviel Bit gleichzeitig parallel ausgelesen werden können wie die Festplatte Schreibköpfe hat. Aus diesem Cache-Speicher werden 4 Bit parallel in der immer gleichen Reihenfolge vom parallel-seriellen Wandler an die Schreibköpfe der Festplatten weitergeleitet. (siehe Fig. 2).
Bit A vom Festplatten-Controller gelangt in den Cache-Speicher, Bit B, Bit C und Bit D gelangen in dieser Reihenfolge vom Controller in den Cache-Speicher. Dann wieder Bit A, Bit B, Bit C, Bit D, Bit A usw. Sobald so viele Bit in den Cache-Speicher geladen sind, wie die Festplatte Schreibköpfe besitzt, liest der parallel-serielle Wandler diese Daten aus und leitet sie zeitgleich an die Schreibköpfe weiter. Das heißt, er leitet Bit A an Schreibkopf 1 weiter, Bit B an Schreibkopf 2, Bit C an Schreibkopf 3, Bit D an Schreibkopf 4, Bit A an Schreibkopf 1 usw.
Die jeweiligen Bit, die hier mit Buchstaben bezeichnet sind, sind duale Informationen.
Es folgt die Beschreibung des Lesevorgangs bei einer Festplatte mit 2 Platten und 4 Daten-oberflächen und 4 Schreib- bzw. Leseköpfen.
Kopf 1 liest in der selben Spur/Zone/Sektor wie Kopf 2, 3 und 4 nur auf ihrer zugehörigen Datenoberfläche. Die Bit′s aller Köpfe werden zeitgleich gelesen. (siehe Fig. 3).
Diese parallel gelesenen Bit′s gelangen zeitgleich in 4 getrennte Cache-Speicher. Diese Cache-Speicher müssen mindestens 1 Bit groß sein. Der parallel-serielle Wandler liest diese Bit der Reihe nach aus den Cache-Speichern aus und leitet sie in der selben Reihenfolge an den Festplattencontroller weiter. Das heißt Bit A von Kopf 1 gelangt als erstes Bit an den Ausgang des parallel-seriellen Wandlers. Dann folgen Bit B, Bit C, Bit D, Bit A, immer in derselben Reihenfolge und werden an den Festplatten-Controller weitergeleitet.
Auf diese Weise wird die vollständige Dateninformation wiederhergestellt. Bei diesem Verfahren wird ein Plattenstapel mit mehreren Datenoberflächen so verwaltet wie eine einzelne Datenoberfläche.

Claims (2)

1. Verfahren zur Verwaltung von Schreib- bzw. Leseköpfen bei Festplatten und Wechselmedien sowie deren technische Umsetzung gekennzeichnet durch eine parallele Datenverarbeitung bei Festplatten und Wechselmedien, bei der alle Lese- bzw. Schreibköpfe zeitgleich Daten lesen bzw. schreiben und diese Daten in einem parallel-seriellen Wandler in herkömmliche Datenworte umgewandelt werden.
2. Verwendung eines parallel-seriellen Datenwandlers, der serielle Daten in parallele Daten umwandelt und an die Schreibköpfe weitergibt und der parallele Daten in serielle Daten der Leseköpfe umwandelt sowie Zwischenschaltung von Cache-Speichern.
DE1996132373 1996-08-10 1996-08-10 Verfahren zur Verwaltung von Schreib- bzw. Leseköpfen bei Festplatten und Wechselmedien Ceased DE19632373A1 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
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Publications (1)

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DE19632373A1 true DE19632373A1 (de) 1997-02-27

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Country Status (1)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5274507A (en) * 1991-09-09 1993-12-28 Paul Lee Parallel data encoding for moving media

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5274507A (en) * 1991-09-09 1993-12-28 Paul Lee Parallel data encoding for moving media

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