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DE19632336A1 - Schutzverband für Tiere mit einer das Tier in einem kranken Bereich unterstützenden Abstützung - Google Patents

Schutzverband für Tiere mit einer das Tier in einem kranken Bereich unterstützenden Abstützung

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Publication number
DE19632336A1
DE19632336A1 DE1996132336 DE19632336A DE19632336A1 DE 19632336 A1 DE19632336 A1 DE 19632336A1 DE 1996132336 DE1996132336 DE 1996132336 DE 19632336 A DE19632336 A DE 19632336A DE 19632336 A1 DE19632336 A1 DE 19632336A1
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DE
Germany
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dressing according
protective dressing
protective
support
area
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Ceased
Application number
DE1996132336
Other languages
English (en)
Inventor
Soenke Strzybny-Luis
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
STRZYBNY LUIS SOENKE
Original Assignee
STRZYBNY LUIS SOENKE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by STRZYBNY LUIS SOENKE filed Critical STRZYBNY LUIS SOENKE
Priority to DE1996132336 priority Critical patent/DE19632336A1/de
Publication of DE19632336A1 publication Critical patent/DE19632336A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61DVETERINARY INSTRUMENTS, IMPLEMENTS, TOOLS, OR METHODS
    • A61D9/00Bandages, poultices, compresses specially adapted to veterinary purposes

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Schutzverband für Tiere mit einer das Tier in einem erkrankten Bereich unterstützenden Abstützung, die den erkrankten Bereich elastisch beaufschlagt und vor Nässe und/oder Verschmutzungen abschirmt.
Derartige Schutzverbände dienen dem Schutz und der Warmhaltung er­ krankter Körperbereiche von Tieren, wie beispielsweise von Arthro­ sen, Entzündungen und/oder anderen Verletzungen, die vor Kälte und Nässe geschützt werden müssen, damit der Heilungsprozeß nicht beeinträchtigt wird. Darüberhinaus wird mit diesen Schutzverbänden eine Unterstützung des erkrankten Bereiches angestrebt, die für das Tier, insbesondere bei einer Arthrose schmerzlindernd sein soll. Aber auch zum Schutz von Wundverbänden vor Nässe und Ver­ schmutzungen sowie als Wetterschutz werden derartige Schutzver­ bände genutzt, damit das Tier in seinem natürlichen Wohlbefinden und seinen Lebensgewohnheiten möglichst wenig eingeschränkt wird.
Solche Schutzverbände sind für verschiedene Körperteile des Tieres in verschiedenen Variationen bekannt. Für die Pfote des Tieres ist unter anderem ein Schuh bekannt, der aus Gummi oder einem robusten Phenyl besteht und der am Bein oder über der Pfote verschnürt wird. Er schützt den erkrankten Bereich der Pfote, insbesondere die Lauffläche vor Nässe und auch vor Verschmutzungen, allerdings nur insofern als die Nässe und/oder der Schmutz nicht durch die um­ schlossene Beinöffnung bzw. eine Verbindungsnaht, die verschiedene Teile des Schutzverbandes miteinander verbindet, eindringen kann. Sie sind aber nicht geeignet, den erkrankten Bereich zusätzlich abzustützen. Vielmehr behindern diese das Tier in seinem üblichen Bewegungsablauf, speziell bei der Fortbewegung und wirken dadurch auf das Tier unangenehm und behindernd.
Zum Schutz und zur Abstützung von erkrankten Bereichen an den Bei­ nen eines Tieres sind aber auch Stützbinden bekannt, die auf den erkrankten Bereich aufgelegt werden und deren einzelne Lagen selbstklebend aufeinander haften. In einer derartigen Stützbinde wird einerseits eine Abstützung des erkrankten Bereichs erreicht, andererseits liegt sie aber an dem erkrankten Bereich sehr straff an, um ein Verrutschen zu verhindern. Dadurch kann im Einzelfall nicht vermieden werden, daß dieser Stützverband für das Tier schmerzhaft ist. Darüberhinaus kann dieser Stützverband wegen der selbstklebenden Beschichtung nicht direkt auf Entzündungen oder offene Wunden aufgebracht werden. Damit wird nicht nur der Hei­ lungsprozeß beeinträchtigt, sondern auch die Ausbildung von zu­ sätzlichen Entzündungen unterstützt.
Darüberhinaus sind auch Bauchverbände bekannt, die ganz oder teil­ weise den Körperbereich eines Tieres umschließen und die im Rückenbereich bzw. vorne und hinten mit losen Schnüren befestigt werden. Diese Verbände liegen sehr locker dem Tierkörper an und dienen dem Schutz vor Spritzwasser und Schmutz. Der erkrankte Bereich wird nur oberflächlich gegen Verletzungen abgeschirmt. Ein umfassender Schutz kann durch derartige Bauchverbände nicht gewährleistet werden. Vielmehr besteht die Gefahr, daß sich Feuchtigkeit zwischen dem Tierkörper und dem Bauchverband ansammelt. Diese Feuchtigkeit erwärmt sich aufgrund der Körpertemperatur des Tieres und bildet einen Nässefilm aus, der jeden Heilungsvorgang beeinträchtigt. Setzt sich zwischen dem Bauchverband und dem Körper des Tieres auch noch Schmutz ab, wird das Entstehen weiterer Entzündungen gefördert.
Damit ist allen bekannten Schutzverbänden der Nachteil gemeinsam, daß sie keinen ausreichenden Schutz für den erkrankten Bereich ge­ währleisten können und auch etwa angelegte Wundverbände nicht ge­ gen Beeinträchtigungen abschirmen. Darüberhinaus sind sie schlecht anzulegen und behindern das Tier in seinem Wohlbefinden und seiner Bewegungsfreiheit.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, die einleitend genannten Schutzverbände dadurch zu verbessern, daß sie einerseits eine gute Abschirmung gegen Feuchtigkeit und Schmutz gewährleisten und andererseits einen erkrankten Bereich optimal abstützen kön­ nen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Abstüt­ zung auf ihrer dem erkrankten Bereich zugewandten Seite mit minde­ stens einer Polsterung versehen ist, die sich an den erkrankten Bereich elastisch anschmiegt und mit einem Überzug versehen ist, der sie allseits wasserdicht umschließt.
Die Polsterung verhindert, daß ein erkrankter Körperteil mechani­ schen Beanspruchungen ausgesetzt wird, selbst wenn das Tier bei seinen Bewegungen diesen Körperteil in besonderer Weise einsetzt. Diese Gefahr besteht, wenn sich das Tier beispielsweise im Bereich dieses Körperteils an Gegenstände anlehnt oder an diesen Gegenständen entlang schabt. In einem solchen Fall ist die Polsterung geeignet, den erkrankten Bereich gegen äußere Einflüsse abzuschirmen.
So kann beispielsweise der Bauchverband verhindern, daß Feuchtig­ keit in den erkrankten Körperbereich vordringt, wenn sich das Tier auf dem Boden lang ausstreckt. Ebenso wird der erkrankte Körper­ teil gegen Feuchtigkeit abgeschirmt, wenn das Tier durch feuchte Untergründe läuft, beispielsweise eine feuchte Wiese durchstreift oder sich gar in eine flache Wasserpfütze legt.
In diesen Fällen schützen auch die Beinverbände dagegen, daß das Tier in seinen besonders empfindlichen Körperteilen, zu denen ge­ rade die Pfoten gehören, gegen mechanische Verletzungen eines er­ krankten Bereiches geschützt wird. Die Pfote ist aufgrund der sie umgebenden Abpolsterung dagegen geschützt, daß das Tier sich bei einem Fehltritt schmerzhafte Verletzungen in einem ohnehin schon erkrankten Bereich zuzieht. Darüberhinaus hält der Beinverband empfindliche Bereiche im Bereich des Beines warm, so daß eine etwa vorhandene Arthrose sich aufgrund von Kälte- und/oder Nässeein­ flüssen nicht weiter ausbreiten kann.
Durch die elastische Anschmiegbarkeit des Schutzverbandes und die unterstützende Polsterung erfährt der erkrankte Bereich eine Ab­ stützung, die sich dem Bewegungsablauf des Tieres anpaßt. Durch den sicheren und geführten Sitz wird der erkrankte Bereich optimal abgestützt und ein Verrutschen des Verbandes verhindert.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Pol­ stereinlage aus einem elastischen Material ausgebildet. Dieses ist in der Lage, den Bewegungen des Tieres weitgehend Rechnung zu tra­ gen, ohne daß die unterstützende Wirkung darunter leidet.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann die Polstereinlage aus einem Polyethylenschaum bestehen. Die­ ser besitzt eine besonders günstige wärmedämmende Eigenschaft. Es ist allerdings auch möglich, die wärmedämmenden Eigenschaften mit Hilfe von Kunststoffasern zu erzeugen, die gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung auf einer Einlage aufge­ legt sind.
Um eine gute feuchtigkeitsabweisende Oberschicht zu schaffen, ist die Polstereinlage mit einem Überzug aus einem Nylongewebe verse­ hen. Dieses kann darüberhinaus auch wasserdicht mit einem Poly­ urethan imprägniert sein. Diese Imprägnierung sorgt dafür, daß der Verband nicht steif wird, sondern in der Lage ist, sich dem erkrankten Bereich des Tieres entsprechend seiner anatomischen Ausbildung anzupassen. Dadurch erhält der Verband einen sicheren und nicht verrutschenden schmerzlosen Sitz. Darüberhinaus hat der Verband isolierende Eigenschaften, so daß er eine Unterkühlung des erkrankten Bereiches verhindert. Dadurch wird der Heilungsprozeß erheblich beschleunigt und mögliche Entzündungen durch Abschirmung gegen Nässe und Verschmutzungen verhindert.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausbildung der Erfindung ist die Abstützung auf ihrer dem erkrankten Bereich abgewandten Seite mit Verbindungsmitteln versehen. Diese sind bevorzugt stufenlos ver­ stellbar, wie beispielsweise Klettverschlüsse. Auf diese Weise ist gewährleistet, daß sich die Abstützung unabhängig von der anatomi­ schen Ausbildung des Körperteils, an dem der Schutzverband ange­ legt ist, sich fest anschmiegt und damit eine perfekte Abschirmung darstellt.
Sowohl der Verbinder als auch der Verband sind elastisch, so daß sie in der Lage sind, sich den Bewegungen des Tieres anzupassen, ohne darauf verzichten zu müssen, daß sie sich trotzdem fest an den erkrankten Bereich des Tierkörpers anpassen können. Das Tier wird durch den Schutzverband nicht behindert.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung be­ steht ein speziell für den erkrankten Bereich einer Pfote vorge­ sehener Schutzverband aus mindestens zwei vorgeformten Teilberei­ chen, von denen jeder jeweils eine von einem Überzug überspannte Polstereinlage aufweist und die Teilbereiche sind über Verbin­ dungsnähte miteinander verbunden. Diese Abstützung ist als eine ein Glied des Tieres umgebende Hülse ausgebildet, die einseitig einen mit einer Polstereinlage versehenen Abschluß besitzt, der eine in Form einer Pfote gestaltete Tasche ausbildet. Die Hülse weist gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung eine Längsschlitzung auf, deren Längskanten miteinander über einen Verbindungssteg verbunden sind. Ein solcher Schutzverband schützt die Pfote eines Tieres gerade in ihrem empfindlichen Bereich, nämlich am Ballen optimal. Er gestattet dem Tier, die Pfote zu benutzen, ohne deswegen starke Schmerzen erleiden zu müssen.
Bei Anwendung dieser Abstützung liegt der Schutzverband dicht am unteren Teil des Beines an und schützt die Pfote allseits gegen Nässe und Verschmutzungen. Diese Abschirmung reicht auch dann noch aus, wenn das Tier mit seiner Pfote feuchte Gräser oder sogar Pfützen durchstreift.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Schutzverband als ein Wickel ausgebildet, der das Bein eines Tieres in einem erkrankten Bereich fest und elastisch umschließt. Ein solcher Wickel ist zweckmäßiger Weise einteilig in Form eines etwa rechteckigen Tuches ausgebildet. Dieses ist mit einer Pol­ stereinlage versehen, die von einem wasserdichten Überzug überzo­ gen ist. Das Tuch wird um den erkrankten Bereich eines Beines ge­ wickelt und zweckmäßiger Weise mit elastischen Verbindungsmitteln so umspannt, daß sich ein fester Wickel ausbildet. Die Verbin­ dungsmittel können stufenlos mit einer dem erkrankten Bereich ab­ gewandten Oberfläche des Schutzverbandes verbunden werden, bei­ spielsweise in Form von Klettverschlüssen.
Durch die stufenlose Verstellbarkeit ist die Abstützung unabhängig von der anatomischen Ausbildung des Beins im gesamten überdeckten Bereich. Der Schutzverband schmiegt sich fest an das Bein an und führt es auch im Falle einer natürlichen Schwäche der im Bein vor­ handenen Muskulatur.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist der Schutz­ verband durch die Imprägnierung mit einer wasserabweisenden Ober­ fläche versehen und kann auch gut abgewaschen werden. Auf diese Weise ist es möglich, den Schutzverband ständig zu pflegen und eine ansehnliche äußere Erscheinungsform zu erhalten. Darüber­ hinaus trägt der auf diese Weise erreichbare gute äußere Pflegezu­ stand dazu bei, daß auch offene Wunden gegen Verschmutzungsein­ flüsse geschützt werden können.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden ausführenden Beschreibung und den beigefügten Zeichnungen, in denen bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise veranschaulicht sind.
In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1: Eine schematische Darstellung eines Tieres mit angelegten Schutzverbänden;
Fig. 2: Einen Querschnitt entlang der Schnittlinie II-II durch einen Schutzverband gemäß Fig. 4;
Fig. 3: Eine räumliche Darstellung eines Schutzverbandes für eine Pfote;
Fig. 4: Eine Darstellung eines abgewickelten Schutzver­ bandes für einen Beinbereich;
Fig. 5: Eine Darstellung eines für den Bauchbereich vorgesehenen Schutzverbandes im ausgebreiteten Zustand und
Fig. 6: Eine Darstellung eines Bauchverbandes entsprechend der Darstellung in Fig. 5, aber mit einer zusätz­ lichen Klappe versehen.
Ein Schutzverband (66) besteht im wesentlichen aus einer Polster­ einlage (2) mit einem Überzug (1), der die Polstereinlage (2) um­ schließt, und stufenlos verstellbaren Verbindungsmitteln (9), die auf einer einem erkrankten Bereich (67) abgewandten Seite (6) des Überzuges (1) befestigt sind. Die Polstereinlage (2) und der Über­ zug (1) sind an ihren umlaufenden Kanten mit einem verschließenden Band (53) umgeben, welches die Kanten des Überzuges (1) und der Polstereinlage (2) überkragt und durch Verbindungsnähte (3, 4, 5) die Polstereinlage (2), den Überzug (1) und das Band (53) unlösbar miteinander verbindet. Die Polstereinlage (2) besteht aus einem elastischen und wärmedämmenden Polyethylenschaum, der in Verbin­ dung mit dem Überzug (1), der bevorzugt aus einem Nylongewebe be­ steht, und dem Band (53) sowie der Verbindungsnaht (3, 4, 5), ab­ stützende Eigenschaften erhält.
Der Überzug (1) ist mit einer wasserabweisenden Imprägnierung ver­ sehen, die bevorzugt aus einem Polyurethan besteht. Diese Impräg­ nierung wird vorzugsweise als Tauchimprägnierung aufgebracht, die den Vorzug hat, daß auch die Verbindungsnähte (3, 4, 5) imprä­ gniert werden. Trotz dieser Imprägnierung sind die Verbindungs­ nähte (3, 4, 5) luftdurchlässig.
Der Schutzverband (66) ist an seinen zu verbindenden Enden (26, 27) mit Verbindungsmitteln (9, 10, 11, 12, 13, 14) versehen, die als Klettverschlüsse ausgebildet sein können. Ein Teil (68) eines Klettverschlusses ist auf einer dem erkrankten Bereich (67) abgewandten Außenseite (6, 7, 8) angebracht und erstreckt sich mindestens teilweise über den Überzug (1). Ein zweiter Teil (69) ist in Form eines Bandes (55, 56) an dem gegenüberliegenden Ende (26) des Schutzverbandes befestigt. Die als Bänder (55, 56) ausgebildeten Teile (69) des Klettverschlusses können je nach einem zu umwickelnden Querschnitt des erkrankten Bereichs (67) auf einer mehr oder minder großen Länge des ersten Teils (68) befestigt werden, so daß auf diese Weise der Schutzverband (66) sich flexibel dem jeweils zu schützenden kranken Bereich (67) anpassen kann.
In Fig. 3 ist ein Schutzverband für eine Pfote (43) dargestellt. Dieser besteht aus vorgeformten Teilbereichen (15, 16), die gemeinsam eine Hülse (18) ausbilden. Die Teilbereiche (15, 16) sind annähernd formgerecht einem unteren Bereich (62) eines Beines (61) entsprechend ausgebildet. Die Teilbereiche (15, 16) sind entlang von vorderen Längskanten (63, 64), die einem Brustbereich (49) eines Tieres zugewandt sind, fest über eine Naht (3) mit­ einander verbunden. Den vorderen Längskanten (63, 64) gegenüber verlaufen hintere Längskanten (20, 21), zwischen denen ein Verbindungssteg (22) vorgesehen ist. Dieser erweitert sich in Richtung einer das Bein (61) aufnehmenden Öffnung (24). Auf diese Weise vergrößert sich der Querschnitt der Hülse (18) im geöffneten Zustand der auseinandergezogenen Längskanten (20, 21) in Richtung auf ein Oberteil (41) des Beines (61).
In Richtung auf einen unteren Bereich (62) des Beines (61) wird die Hülse (18) durch einen Teilbereich (65) abgeschlossen, der über eine Verbindungsnaht (17) mit der Hülse (18) verbunden ist. Dieser Teilbereich (65) ist in Form einer Pfote (43) ausgebildet und im Bereich seiner sich an die Längskanten (20, 21) an­ schließenden Längskanten (23) geschlossen. Dieser Teilbereich (65) ist mit einem Abschluß (19) fest verschlossen und bildet so eine Tasche (54) aus. Der Abschluß (19) ist mit einer Polstereinlage (2) versehen.
Im Bereich der Längskanten (21, 22) sind auf einer dem erkrankten Bereich (67) abgewandten Außenseite (6) mindestens zwei Teile (68, 69) eines Klettverschlusses vorgesehen. Diese erstrecken sich mindestens teilweise auf den vorgeformten Teilbereichen (15,16). Dabei ist ein Teil (68) des Klettverschlusses in Form eines Bandes (55, 56) ausgebildet, das auf dem anderen Teil (69) befestigt wird.
Das Bein (61) kann durch die Öffnung (24) der Hülse (18) in den Schutzverband (66) eingeführt werden, bis sich die Pfote (43) auf der Polstereinlage (2) des Abschlusses (19) abstützt. Anschließend wird der Verbindungssteg (22) in Richtung des eingeführten Beines (61) zusammengefaltet und die Hülse (18) über die Klettverschlüsse (13, 14) fest am unteren Teil des Beines (61) verschlossen. Der so angelegte Schutzverband (66) schmiegt sich an die Pfote (43), ins­ besondere an deren unteren Teil (42) an. Der eingelegte Verbin­ dungssteg (22) bildet im geschlossenen Zustand eine zusätzliche von unten nach oben führende Druckauflage für das Bein (61) aus.
In Fig. 4 ist ein Schutzverband (66) dargestellt, der speziell für ein Bein (61) eines Tieres ausgebildet ist. Er besitzt eine einteilige Polstereinlage (2), die mit einem Überzug (1) überzogen ist. Die Polstereinlage (2) sowie der Überzug (1) sind an ihren umlaufenden Kanten mit einem Abdeckband (53) verbunden, das die Polstereinlage (2) und den Überzug (1) miteinander verschließend verbindet. Auf der dem erkrankten Bereich (67) abgewandten Seite (7) erstrecken sich über die gesamte Länge des Schutzverbandes (66) mindestens zwei Teile (68, 69) eines Klettverschlusses. Dabei sind die einen Teile des Klettverschlusses (68) auf der Außenseite (7) befestigt, während die anderen Teile (69) auf Bändern (55, 56) angebracht sind, die an einem Ende (26) des Überzuges (1) befe­ stigt sind und im angelegten Zustand des Schutzverbandes (66) das andere Ende (27) des Überzuges (1) überkragen und mit dem Teil (68) des Klettverschlusses verbunden werden. Im Hinblick auf die Länge der beiden Teile (68, 69) kann der Schutzverband (66) mit einem mehr oder minder großen Querschnitt um einen erkrankten Be­ reich (67) eines Beines (61) gelegt werden.
Der Schutzverband (66) wird an eines der Beine (61) angelegt, und zwar unabhängig davon, ob es sich um einen Gelenkbereich oder einen anderen erkrankten Bereich (67) des Beines (61) handelt. Durch die stufenlose Verstellbarkeit der Klettverschlüsse und die elastische Ausführung der Polstereinlage (2) einschließlich ihres sie umschließenden Überzuges (1) kann sich der Schutzverband (66) an jeden Bereich des Beines (61) anschmiegen, auch im Bereich ei­ nes Gelenkes. Die Anschmiegung erfolgt in einer Weise, daß der er­ krankte Bereich (67) sicher gegen Schmutz und eindringende Feuch­ tigkeit abgeschirmt wird, ohne daß das Tier durch den Schutzver­ band (66) wesentlich in seiner Bewegungsfreiheit beeinträchtigt wird.
In Fig. 5 ist ein Schutzverband (66) gezeigt, der als ein Trag­ halter (32) ausgebildet ist. Dieser besteht aus den Teilbereichen (28, 28a), die aus einer mit einem Überzug (1) überzogenen Pol­ stereinlage (2) bestehen. Zwischen den beiden sich einander gegen­ überliegenden Teilbereichen (28, 28a) liegt ein mittig angeordne­ ter Teilbereich (29), der für Luft durchlässig ist. Der Teilbe­ reich (29) ist mit den beiden Teilbereichen (28, 28a) über Verbin­ dungsnähte (30, 31) verbunden. Sie bilden zusammen den Traghalter (32) aus, der mit umlaufenden Kanten versehen ist. Diese sind mit einem Abdeckband (53) umgeben. Dieses Abdeckband (53) verbindet die Polstereinlage (2) mit dem Überzug (1) und verschließt deren Kanten.
Auf einem der Teilbereiche (28, 28a) sind auf deren dem erkrankten Bereich (67) abgewandten Seite (8) mindestens zwei Teile (68) ei­ nes Klettverschlusses, die sich mindestens teilweise über diesen Bereich (28) erstrecken. Ein anderer Teil (69) dieses Klettver­ schlusses ist auf Bändern (55, 56) angebracht, die an einem Ende (57) des Teilbereiches (28a) befestigt sind. Der Teil (68) des Klettverschlusses ist auf einer dem erkrankten Bereich (67) abge­ wandten Seite (8) des Teilbereiches (28) angebracht. Je nach der Größe des vom Schutzverband (66) zu umhüllenden kranken Bereiches werden die Teile (69) mehr oder minder weit auf dem Teil (68) der Klettverschlüsse befestigt, wenn der Schutzverband (66) um einen Tierkörper gelegt wird.
Darüberhinaus sind in einem vorderen Bereich (59) des Schutzver­ bandes (66), der dem Brustbereich (49) des Tieres zugewandt ist, Befestigungsschlaufen (44, 45) vorgesehen, die mit Verschlußglie­ dern (46, 47) versehen sind. Mit Hilfe dieser Befestigungs­ schlaufen (44, 45) kann der Schutzverband (66) im Bereich des Brustkorbes (49) eines Tieres befestigt werden. Zu diesem Zwecke werden die Befestigungsschlaufen (44, 45) um den Brustkorb (49) geschlungen und über die Verschlußglieder (46, 47) am Schutzver­ band (66) befestigt.
Wie in Fig. 6 gezeigt wird, ist der für Luft durchlässige Teilbe­ reich (29) mit einer Klappe (33) abdeckbar. Diese ist mit einem ihrer Enden (34) über eine Verbindungsnaht (30) an einem der beiden Teilbereiche (28) befestigt, kann jedoch um die Verbindungsnaht (30) geklappt werden. Das andere Ende (35) ist an dem Teilbereich (28a) lösbar befestigt, beispielsweise über lösbare Verbindungen (36, 37). Als lösbare Verbindungen (36, 37) kommen beispielsweise Druckknöpfe in Betracht.
Im geschlossenen Zustand des Teilbereiches (29) überdeckt die Klappe (33) den Teilbereich (29). Die lösbaren Verbindungen (36, 37) halten die Klappe (33) im verschlossenen Zustand des Teil­ bereiches fest.
Soll beispielsweise an den erkrankten Bereich (67) zur Beförderung dessen Heilung Luft gelangen, so werden die lösbaren Verbindungen (36, 37) geöffnet und die Klappe (33) um die Naht (30) verschwenkt. In diesem Falle kann die Klappe (33) im verschwenkten Zustand im Teilbereich (28) zwischen diesem und dem Tierkörper gehalten wer­ den.
Der für die Luft durchlässige Teilbereich (29) kann aus einem Ga­ zegewebe hergestellt sein. Dieses wird bevorzugt aus Nylonfäden hergestellt. Auf diese Weise kann der Teilbereich (29) sauber und hygienisch gehalten werden.
Der Schutzverband (66) bedeckt einen Bauchbereich (48) des Tier­ körpers. Die Bänder (55, 56) werden über einen den Bauchbereich (48) gegenüberliegenden Rücken (71) des Körper (40) geführt und auf dem Teil (68) des Klettverschlusses befestigt. Darüberhinaus werden die Befestigungsschlaufen (44, 45) um den Brustbereich (49) oder auch um die vorderen Beine (61) geschlungen und mit den Ver­ schlußgliedern (46, 47) verbunden. Dabei ist es grundsätzlich auch denkbar, die Befestigungsschlaufen (44, 45) an einer dem Brustbe­ reich (49) abgewandten hinteren Begrenzung des Schutzverbandes (66) zu befestigen. In diesem Falle werden die Befestigungsschlau­ fen (44, 45) um die hinteren Beine (61) des Tieres gelegt und ebenfalls mit Verschlußgliedern (46, 47) verbunden.
Abhängig von äußeren Einflüssen, die auf das Tier einwirken, kann die Klappe (33) entweder geöffnet oder geschlossen werden. Je nach dem, ob sie geöffnet oder geschlossen ist, kann Luft an den er­ krankten Beinbereich (67) herangeführt werden.
Der Schutzverband (66) hat mithin einen sehr weiten Anwendungs­ bereich. Er dient der Abstützung erkrankter Bereiche (67), aber auch dazu, diesen kranken Bereich (67) gegen äußere Einflüsse ab­ zuschirmen, beispielsweise gegen Feuchtigkeit und Kälte. Darüber­ hinaus kann ein den erkrankten Bereich (67) bedeckender Schutzver­ band gegen äußere Einflüsse geschützt werden, wenn dieser von dem Schutzverband (66) bedeckt wird.

Claims (48)

1. Schutzverband für Tiere mit einer das Tier in einem erkrankten Bereich unterstützenden Abstützung, die den erkrankten Bereich elastisch beaufschlagt und vor Nässe und/oder Verschmutzungen ab­ schirmt, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstützung auf ihrer dem erkrankten Bereich zugewandten Seite (50, 51, 52) mit mindestens einer Polstereinlage (2) versehen ist, die sich an den erkrankten Bereich elastisch anschmiegt und mit einem Überzug (1) versehen ist, der sie allseits wasserdicht umschließt.
2. Schutzverband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Polstereinlage (2) elastisch ist.
3. Schutzverband nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Polstereinlage (2) von dem Überzug (1) umschlossen ist.
4. Schutzverband nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Polstereinlage (2) wärmedämmende Eigenschaften aufweist.
5. Schutzverband nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Polstereinlage (2) abstützende Eigenschaften aufweist.
6. Schutzverband nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Polstereinlage (2) ein Polyethylenschaum ist.
7. Schutzverband nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Polstereinlage (2) aus Kunststoffasern besteht.
8. Schutzverband nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoffasern in Form einer Matte auf eine Einlage aufgelegt sind.
9. Schutzverband nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Überzug (1) mit einer wasserabweisenden Impräg­ nierung versehen ist.
10. Schutzverband nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Imprägnierung auf einem Polyurethan besteht.
11. Schutzverband nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der die Polstereinlage (2) umgebende Überzug (1) tauchimprägniert ist.
12. Schutzverband nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch ge­ kennzeichnet, daß sich durch den Überzug (1) ziehende Nähte (3, 4, 5, 17, 30, 31, 53) wasserdicht tauchimprägniert sind.
13. Schutzverband nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der Überzug (1) aus einem Nylongewebe besteht.
14. Schutzverband nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Abstützung auf ihrer dem erkrankten Bereich abgewandten Seite (6, 7, 8, 9) mit Verbindungsmitteln (9, 10, 11, 12, 13, 14) versehen ist.
15. Schutzverband nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsmittel (9, 10, 11, 12, 13, 14) mit einem stufenlos verstellbaren Verbinder versehen sind.
16. Schutzverband nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß als Verbindungsmittel (9, 10, 11, 12, 13, 14) Klettverschlüsse vorgesehen sind.
17. Schutzverband nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Abstützung aus mindestens zwei vorgeformten Teilbereichen (15, 16) besteht, von denen jeder jeweils eine von einem Überzug (1) überspannte Polstereinlage (2) aufweist, und die Teilbereiche (15, 16) über Verbindungsnähte (5, 17) verbunden sind.
18. Schutzverband nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsnähte (5, 17) wasserdicht imprägniert und für Luft durchlässig sind.
19. Schutzverband nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Abstützung als eine ein Glied (42, 43) des Tieres umgebende Hülse (18) ausgebildet ist.
20. Schutzverband nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (18) einseitig mit einem Abschluß (23) versehen ist, der in Form einer eine Pfote (43) aufnehmenden Tasche (54) ausgebildet ist.
21. Schutzverband nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß der Abschluß (23) mit einer Polstereinlage (2) versehen ist.
22. Schutzverband nach einem der Ansprüche 19 bis 21, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Hülse (18) eine Längsschlitzung aufweist, deren Längskanten (20, 21) miteinander verbindbar sind.
23. Schutzverband nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Längskanten (20, 21) über einen Verbindungssteg (22) miteinan­ der verbunden sind, der in einem am Glied (42) des Tieres angeleg­ ten Zustand der Hülse (18) eine in Richtung auf das Glied zusam­ mengepreßte Querfalte (25) bildet.
24. Schutzverband nach Anspruch 22 oder 23, dadurch gekennzeich­ net, daß der Verbindungssteg (22) sich in Richtung einer das Glied (41, 43) aufnehmenden Öffnung (24) der Hülse (18) erweitert.
25. Schutzverband nach Anspruch 22 oder 23, dadurch gekennzeich­ net, daß die in die Hülse (18) eingelegte Quetschfalte (25) als eine das Glied (42) führende Druckauflage ausgebildet ist.
26. Schutzverband nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Abstützung einteilig ausgebildet ist und eine von einem Überzug (1) überspannte Polstereinlage (2) auf­ weist.
27. Schutzverband nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß die zu verbindenden Enden (26, 27) der Abstützung mindestens ein aus zwei Teilen bestehendes Verbindungsmittel (9, 10) aufweisen, bei dem sich der eine Teil des Verbindungsmittels (9, 10) auf der vom erkrankten Bereich abgewandten Seite (51) von dem einen zu dem anderen der zuverbindenden Ende (26, 27) erstreckt und der andere Teil in Form eines Bandes (55, 56) an einem der zuverbindenden Enden (26, 27) befestigt ist.
28. Schutzverband nach Anspruch 26 oder 27, dadurch gekennzeich­ net, daß die Kanten der Abstützung abgerundet sind.
28a. Schutzverband nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Abstützung aus mindestens zwei Teilbereichen (28, 29) besteht, von denen mindestens einer für Luft durchlässig ist und mindestens ein anderer eine mit einem Überzug (1) über­ spannte Polstereinlage (2) aufweist, und die Teilbereiche (28, 29) über Verbindungsnähte (30, 31) so verbunden sind, daß der eine gegenüber dem anderen bewegbar ist.
29. Schutzverband nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, daß Verbindungsnähte (30, 31) wasserdicht imprägniert und für Luft durchlässig ist.
30. Schutzverband nach Anspruch 28 oder 29, dadurch gekennzeich­ net, daß die Abstützung als ein einen Körper (40) des Tieres min­ destens teilweise umfassender Traghalter (32) ausgebildet ist.
31. Schutzverband nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Traghalter (32) ein luftdurchlässiger Teilbereich (29) vorge­ sehen ist.
32. Schutzverband nach Anspruch 30 oder 31, dadurch gekennzeich­ net, daß der Teilbereich (29) mit einer Klappe (33) abdeckbar ist.
33. Schutzverband nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe (33) als eine mit einem Überzug (1) überspannte Polstereinlage (2) ausgebildet ist.
34. Schutzverband nach Anspruch 32 oder 33, dadurch gekennzeich­ net, daß die Klappe (33) mit einem ihrer Enden (57, 58) an einem dem luftdurchlässigen Teilbereich (29) benachbarten Bereich (28, 28a) des Traghalters (32) klappbar angebracht ist.
35. Schutzverband nach einem der Ansprüche 32 bis 34, dadurch ge­ kennzeichnet, daß zwischen der Klappe (33) und dem Bereich (28, 28a) mindestens an einem Ende (57, 58) lösbare Verbindungen (36, 37) bestehen.
36. Schutzverband nach Anspruch 34 oder 35, dadurch gekennzeich­ net, daß ein Ende (58) der Klappe (33) lösbar und das andere Ende (57) unlösbar mit dem Bereich (28, 28a) verbunden ist.
37. Schutzverband nach Anspruch 36, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe (33) aufklappbar ausgebildet ist.
38. Schutzverband nach Anspruch 36 oder 37, dadurch gekennzeich­ net, daß die Klappe im aufgeklappten Zustand an dem an die feste Verbindung angrenzenden Bereich (28a) festgelegt ist.
39. Schutzverband nach Anspruch 28 bis 31, dadurch gekennzeichnet, daß der für Luft durchlässige Teilbereich (29) aus einem Gazege­ webe besteht.
40. Schutzverband nach Anspruch 39, dadurch gekennzeichnet, daß die Gaze aus einem Nylongeflecht besteht.
41. Schutzverband nach einem der Ansprüche 30 bis 40, dadurch ge­ kennzeichnet, daß am Traghalter (32) stufenlos verstellbare Ver­ bindungsmittel (11, 12) befestigt sind, die mindestens einen Teil des Tragkörpers (32) umschlingen.
42. Schutzverband nach einem der Ansprüche 30 bis 41, dadurch ge­ kennzeichnet, daß in Längsrichtung des an einem Tier angelegten Traghalters (33) an dessen vorderen Begrenzungen (59) lösbare Be­ festigungsschleifen (44, 45, 46, 47) vorgesehen sind, die zur Führung des Traghalters (32) in Längsrichtung vorgesehen sind.
43. Schutzverband nach Anspruch 41 oder 42, dadurch gekennzeich­ net, daß zur Führung des Traghalters (33) in Längsrichtung Befe­ stigungsschlaufen (44, 45, 46, 47) an dessen hinteren Begrenzungen (60) vorgesehen sind.
44. Schutzverband nach einem der Ansprüche 41 bis 43, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Befestigungsschlaufen (44, 45, 46, 47) einen sie jeweils benachbarten Teil eines Tieres umschlingen.
45. Schutzverband nach Anspruch 44, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsschlaufen (44, 45, 46, 47) mindestens eines der ihnen benachbarten Beine (61, 62, 63, 64) des Tieres umschlingen.
46. Schutzverband nach einem der Ansprüche 1 bis 43, dadurch ge­ kennzeichnet, daß er zum Schutz mindestens eines sich unter ihnen erstreckenden Wundverbandes anwendbar ist.
47. Schutzverband nach einem der Ansprüche 1 bis 43, dadurch ge­ kennzeichnet, daß er als Wetterschutz anwendbar ist.
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