DE19632297A1 - Kleine und leichte Tastatur für mobile EDV-Geräte (Tastaturplatte) - Google Patents
Kleine und leichte Tastatur für mobile EDV-Geräte (Tastaturplatte)Info
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- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H13/00—Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for pushing or pulling in one direction only, e.g. push-button switch
- H01H13/70—Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for pushing or pulling in one direction only, e.g. push-button switch having a plurality of operating members associated with different sets of contacts, e.g. keyboard
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- G06F3/01—Input arrangements or combined input and output arrangements for interaction between user and computer
- G06F3/02—Input arrangements using manually operated switches, e.g. using keyboards or dials
- G06F3/0202—Constructional details or processes of manufacture of the input device
- G06F3/0221—Arrangements for reducing keyboard size for transport or storage, e.g. foldable keyboards, keyboards with collapsible keys
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- H—ELECTRICITY
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- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
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Description
Die Entwicklung in der Computerbranche verläuft seit geraumer Zeit in Richtung
von immer leichteren, kleineren und damit auch mobileren Computern. Oft wird die
Mobilfähigkeit dadurch vergrößert, daß bei den (Sub-)Notebooks sogar auf
Diskettenlaufwerke verzichtet wird. Diese können extern mitgenommen werden, oder
die Daten können nach einem Arbeitstag auf den stationären PC im Büro oder zu
Hause überspielt werden. Dabei sind Prozessoren und Speichermedien weniger ein
Hinderungsgrund, die mobilen Computer noch kleiner zu gestalten. Relativ groß
geblieben sind hingegen Bildschirm und Tastatur, wobei offensichtlich klar ist, daß
diese beiden Geräte eine gewisse Mindestgröße haben müssen um überhaupt
bedienungsfähig zu sein. Dennoch müßte es auch hier noch Weiterentwicklungen
geben, wenn mobile Computer wirklich so handlich sein sollen, daß sie problemlos in
jede Aktentasche oder künftig vielleicht sogar Jackentasche passen.
Ein großer Schritt in diese Richtung wurde durch das Apple Message Pad geleistet,
welches einen sehr kleinen Bildschirm hat. Auf diesem Bildschirm kann man mit einem
speziellen Stift schreiben; ein Texterkennungsprogramm wandelt die Handschrift in
verarbeitbare Druckschrift um. Mittels angeschlossenem Modem oder Mobiltelefon
können Dateien z. B. an den stationären Desktop übertragen werden. Mit einer
sogenannten Einschaltbox müßte es sogar möglich sein, aus der Ferne den
stationären PC zu starten und Dateien von diesem abzurufen. Ein Nachteil dieser
Textverarbeitungsweise besteht darin, daß es für viele doch recht umständlich sein
dürfte, auf dem sehr kleinen Bildschirm per Handschrift zu schreiben. Viele haben sich
inzwischen so sehr an das herkömmliche Computerschreiben gewöhnt, daß sie mit
der Tastatur wesentlich schneller und komfortabler Daten eingeben können, so daß
sie vermutlich auch unterwegs nicht auf eine Tastatur verzichten wollen. Das
beigelegte Bild einer Werbebroschüre für das Apple Message Pad verdeutlicht das
Problem: Es besteht ein Mißverhältnis zwischen der Größe der technisch nicht sehr
aufwendigen Tastatur und der geringen Größe der technisch doch sehr aufwendigen
restlichen Geräte, wie Bildschirm, Prozessor und Speichermedien.
Ein deutlicher Fortschritt wäre es also, wenn auch die Tastatur noch weiter
verkleinert werden könnte. Hier ist die Entwicklung von IBM interessant: Das neue
Thinkpad von IBM enthält eine Tastatur, deren zwei Teile ineinander verzahnt sind und
sich beim Öffnen des Deckels des Notebooks in horizontaler Richtung
auseinanderschieben. Die Tastatur ist also beim Gebrauch breiter und somit
handlicher als im geschlossenen Zustand. Jedoch ist die Platzersparnis insgesamt
gering. Das Notebook konnte zwar in der Breite etwas geringer dimensioniert werden,
aber es ist dennoch relativ breit geblieben und vor allem in der Höhe oder Dicke
immer noch stärker dimensioniert, als andere auf dem Markt befindliche Notebooks.
Das Problem ist offenbar, eine Tastatur herzustellen, die insgesamt wesentlich kleiner
dimensioniert ist und trotzdem eine komfortable Handhabung zuläßt.
Auch die Erfindungen nach Patentschrift DE 43 42 122 C1 und Offenlegungsschrift
DE 44 36 984 A1 erreichen keine zufriedenstellende Material-, Gewichts- und
Platzersparnis.
In eine stabile ca. 2 mm dicke Platte, welche die gleichen Flächenmaße wie
normale Tastaturen hat, werden Tasten eingebaut, die viel dünner als normale Tasten
sind. "Dünner" betrifft in diesem Fall die Höhe oder Dicke der Tasten. Als Länge und
Breite sei hier die Ausdehnung der Tippfläche bezeichnet, die von der Fingerkuppe
beim Eintippen berührt wird. Um die Bedienung der Tasten ebenso komfortabel zu
halten, wie bei gewöhnlichen Tastaturen, müssen auch die flachen Tasten einen
deutlich spürbaren Druckpunkt haben. Solche Tasten sind in akzeptabler Form bereits
bei Taschenrechnern und (neuartigen) Telefonen (z. B. Telfax-Gerät von Siemens), aber auch bei flächigen
Folientastaturen (z. B. bei Kassen mit Schutzfolien, wie sie in Restaurants
immer mehr Verbreitung finden) bereits vorhanden und müssen u. U. nur
geringfügig modifiziert bzw.
in geeigneter Weise kombiniert werden. Auf eine detaillierte Beschreibung sei daher
hier verzichtet.
Die Tasten sind mit für Tastaturen üblichen Schaltleitungen verbunden, welche in
die Platte eingeschweißt oder auf eine andere Weise in die Platte integriert werden.
Weitere Möglichkeit der Platz- und Gewichtsersparnis:
Eine weitere Möglichkeit, Platz und Gewicht zu sparen, besteht darin, anstelle eines Kabels (als Verbindung der Tastatur zum Rechner) eine Infrarot-Schnittstelle (zur Übertragung der Impulse) in die Tastaturplatte zu integrieren.
Eine weitere Möglichkeit, Platz und Gewicht zu sparen, besteht darin, anstelle eines Kabels (als Verbindung der Tastatur zum Rechner) eine Infrarot-Schnittstelle (zur Übertragung der Impulse) in die Tastaturplatte zu integrieren.
Die Fläche der Tastaturplatte wird zweifach halbiert, indem sie "gefaltet" wird. Dies
geschieht jedoch nicht in der Weise, wie man ein Blatt Papier (DIN A4) normalerweise
zweifach faltet, um es in einen Briefumschlag (DIN C6) zu stecken, sondern in einer
Weise, wie es auch bei Brettspielen zuweilen gemacht wird: Ein Mensch-Ärgere-Dich-
Nicht-Spiel beispielsweise, dessen Spielunterlage aus harter Pappe besteht, ist bei der
Mitte einer Kantenlänge getrennt ("durchgeschnitten"), und zwar bis zum Mittelpunkt
des Vierecks. Dadurch können zwei Viertelflächen umgeklappt werden und die so
halbierte Fläche nochmals in entgegengesetzte Richtung zusammengeklappt
(halbiert) werden. An den Knickstellen muß ein belastbares elastisches Material
eingesetzt werden, welches auf Dauer häufiges Hin- und Herbewegen der Teilflächen
aushält. Da die Leitungen nicht geknickt werden dürfen, müssen alle Kabel (Leitungen
einschließlich der Ummantelungen) an den Knickstellen ein wenig verlängert sein.
Durch das Verwenden der Kabel selbst als elastisches Verbindungsmaterial zwischen
den einzelnen Teilflächen kann eine zusätzliche Platz- und Materialersparnis erreicht
werden.
- a) Die Teile der Tastatur werden mit Hilfe von scherengelenkartigen Verbindungsstreben nach dem gleichen Prinzip zusammengefächert, wie früher die Handnähkästen zusammen- und auseinandergezogen werden konnten (Nähkasten-Prinzip). Dadurch können die mit seitlichen Verbindungsstreben verbundenen einzelnen Teilkästchen bzw. Tastaturteile entweder platzsparend übereinander gestapelt oder schräg übereinanderstehend ausgebreitet werden. Durch entsprechende Verlängerung der Streben wird es ermöglicht, daß die Tastaturteile seitlich nebeneinander auf einer Ebene positioniert werden können. Ein optionaler Einrastmechanismus erleichtert das Auf- und Zuklappen. Ein zusätzlicher Platzspareffekt wird dadurch erreicht, daß die Verbindungsstreben nicht seitlich, sondern unten am Boden der Tastaturplatte angebracht werden und so angeordnet werden, daß sie zwischen den Tasten verlaufen.
- b) Die Teile werden mit Scharnieren, Scharnierbändern (zwei oder mehrere aneinandergefügte Scharniere) oder Scharniergelenken (anatomischer Begriff für Gelenke, die Bewegungen nur um eine Achse zulassen) verbunden, wie sie bei Schranktüren zuweilen anzutreffen sind. Ein Widerstand in den Scharnieren oder Gelenken den eingerasteten und den zusammengeklappten Zustand der Tastatur (Küchenschrank-Prinzip).
- c) Die Teile werden mithilfe von Verbindungsstücken miteinander verbunden (Plastikant-Prinzip).
- d) Die Teile können durch ineinanderpassende Steckvorrichtungen ohne Verbindungsstück zusammengesteckt werden (Legosteine-Prinzip).
- e) Die Teile haben Steckvorrichtungen und sind durch Bänder miteinander verbunden, welche verlängert und verkürzt werden können (Stehaufpuppen-Prinzip: Puppen, die auf einem Sockel stehen und deren einzelne Teile durch in den Teilen verbundende Bänder miteinander verbunden sind. Schiebt man in dem Sockel von unten eine Scheibe hoch, wird das Band, welches die einzelnen Puppenteile fest zusammenhält, locker/länger. Dadurch fällt die Puppe in sich zusammen. Läßt man wieder los wird, die Scheibe durch eine gespannte Feder o. ä. wieder nach unten gedrückt, wodurch die einzelnen Teile der Puppe wieder zusammengefügt werden und die Puppe stabil zu stehen kommt.). Dadurch wird das Zusammenstecken der Teile wesentlich erleichtert und zudem brauchen die Teile vor dem Zusammenstecken nicht noch sortiert werden.
- f) Die Teile haben Steckvorrichtungen und sind mit dehnbaren Bändern miteinander verbunden (ansonsten wie bei Buchstabe e) (Gummizug-Prinzip).
- g) Um zu verhindern, daß die Tasten beim Zusammenklappen aufeinandergedrückt werden, wird im Scharnier/Gelenk eine Achse eingebaut, die es erlaubt, die Tastaturteile in horizontaler Richtung auf der vom Benutzer zum Bildschirm verlaufenden Achse gegeneinander so zu verschieben, daß die Tastenzeilen versetzt zueinander stehen. Beim anschließenden Zusammenklappen kommen die Tastenzeilen versetzt zwischeneinander zu liegen. Dies ist allerdings nur dann möglich wenn die einzelnen Tasten etwas verkleinert und/oder die Abstände der Tastenzeilen etwas vergrößert werden, um einen genügend großen Zwischenraum zu ermöglichen.
- h) Wie bei Buchstabe g mit dem Unterschied, daß die Tastenteile horizontal, aber im rechten Winkel zur Achse Benutzer - Bildschirm ein kleines Stück voneinander weggezogen werden, um zu erreichen, daß beim Zusammenklappen die Tasten (nicht also die Zeilen) zwischeneinander zu liegen kommen.
- i) Kombination der unter den Buchstaben g und h genannten Verfahren.
- j) wie bei Buchstabe i, bei gleichzeitiger Verwinklung der Tastaturteile ebenfalls in
horizontaler Richtung. Dadurch kreuzen sich die Tastenzeilen im
zusammengeklappten Zustand. Hierzu müssen allerdings an den Schnittpunkten die
Abstände vergrößert und/oder die Tastenformen so modifiziert werden, daß die
Tasten nicht aufeinanderstoßen.
Diese Klappweise könnte auch besonders für Tastaturen interessant sein, welche die ergonomischen schräg verlaufenden Tastenzeilen haben. - k) Das Aufeinandertreffen der Tasten im zusammengeklappten Zustand kann bei den eben erwähnten Tastaturen mit schräg verlaufenden Tastenzeilen auch dadurch vermieden werden, daß die Klappachse nicht genau symmetrisch auf der Achse Benutzer - Bildschirm verläuft, sondern in einem leichten Winkel zu dieser Achse.
- l) Die Form(en) der einzelnen Tasten werden durch Aussparungen so modifiziert, daß sie beim (horizontalen) Zusammenschieben der Tastatur verzahnt nebeneinanderpassen. Mögliche Formen u. a. sind in Abb. 1 gezeichnet.
Bei einigen der unter a bis l genannten Ausführungsarten, insbesondere bei der
vollständigen Trennung der Teile einschließlich der Leitungen, werden
Steckvorrichtungen mit Kontaktstellen für die Schaltleitungen eingebaut.
Als Materialien der Tastaturplatte können u. a. stabile leichte Kunststoffe aber auch
leichtes Holz (z. B. Balsa-Holz) eingesetzt werden. Eine Materialersparnis und nicht
zuletzt dadurch auch eine Produktionsvereinfachung sind zu erwarten.
In Versuchsreihen mit verschiedenen Personen wird diejenige Tastenform ermittelt
werden, welche einen optimalen Ausgleich zwischen Treffsicherheit beim Tippen und
Verzahnbarkeit der Tasten beim Zusammenschieben schafft. Die Versuchsreihen
werden so angelegt daß beim Tippen auf normalen Tastenformen mittels Sensoren
die Berührungshäufigkeit und die Berührungsintensität auf vielen einzelnen Punkten
der Tippfläche der einzelnen Tasten gemessen wird. Die so ermittelten Werte werden
auf Tastenbildern durch Schwärzungsgrade und Grau- oder Farbabstufungen
zeichnerisch sichtbar dargestellt. Aus diesen Zeichnungen können die Tastenformen
für unterschiedliche Ansprüche ermittelt werden.
Da die Tasten auf den verschiedenen Flächenregionen einer Tastatur aus
unterschiedlichen Richtungen, an unterschiedlichen Stellen und mit unterschiedlicher
Intensität berührt werden, ist es durch dieses Verfahren auch möglich, die
Tastenformen innerhalb einer Tastatur zu modifizieren. Es ist also durchaus denkbar, in
eine Tastatur verschiedene Tastenformen einzubauen, die genau den in den
Versuchreihen ermittelten durchschnittlich optimalen Berührungshäufigkeiten,
-intensitäten und -richtungen Rechnung trägt - bei gleichzeitiger Optimierung der
Verzahnungsmöglichkeit der Tasten beim Zusammenschieben.
Vielleicht ist es zudem auch möglich, mittels mathematischer Ausgleichsfunktionen
näherungsweise Rückschlüsse auf Berührungshäufigkeit und die Berührungsintensität
bei anderen, nicht in Versuchsreihen eingesetzten Tastenformen zu gewinnen.
Jede Taste besteht aus stabilen vertikalen Stäbchen, welche horizontal miteinander
verkettet sind und dadurch auch in horizontaler Ebene beweglich gehalten werden.
Sie sind stabil gegenüber dem vertikalem Druck des Eintippens bei gleichzeitiger
Verformbarkeit in horizontaler Richtung.
Die Zwischenfläche zwischen den Stäben (also die Tippfläche) kann aus stabilem
Material bestehen, das an den Stäben befestigt ist, in seiner Mitte ein Gelenk hat und
beim Ausklappen der Stäbe einer einzelnen Tasten ebenfalls ausgeklappt und
gespannt wird. Auch hier können mit Hilfe von scherengelenkartigen
Verbindungsstreben Zusammenklapptechniken angewandt werden. Im
ausgezogenen Zustand rasten die Teilflächen der Tippfläche stabil ein, um ein
komfortables Tippen zu gewährleisten.
Alle unter 2.2 und 2.3 genannten Verfahren können kombiniert werden.
Insbesondere ist eine Kombination einer Klapptechnik mit einer Zusammenschieb
technik für Tasten und Tastatur sinnvoll.
Anwendungsmöglichkeiten erstrecken sich über den gesamten Bereich der
Informations-/Dateneingabe in (elektronische) Datenverarbeitungsgeräte, also
insbesondere den EDV-Bereich, in dem Tastaturen zum Einsatz kommen. Gerade als
Komponente für mobile Datenverarbeitungsgeräte ist die Tastaturplatte aufgrund der
Platz- und Gewichtsersparnis interessant.
Auch im herkömmlichen Desktop-Bereich ist die Platte einsetzbar, da der
Bedienungskomfort nicht geringer sein muß, als bei herkömmlichen Tastaturen.
Gerade die Platzersparnis macht die Platte nicht nur für die Mobilitätszwecke, sondern
auch fürs Büro oder für Zuhause nützlich.
Die Erfindung stellt also weniger eine Neuentwicklung dar, als eine Neukombination
von bereits vorhandenen Techniken. Die Frage, ob man eine Tastatur
zusammenklappbar konstruieren kann, würde vielleicht der eine oder andere
Fachmann mit ja beantworten, auch sind die Elemente, die hier kombiniert wurden
vom Fachbereich nicht allzusehr voneinander entfernt. Jedoch allein die Frage hat
sich anscheinend noch niemand gestellt, weil der Gedanke verbreitet ist, daß man
eine Tastatur nicht wesentlich verkleinern kann, weil sie dann eben
bedienungsunfreundlich wird. Obwohl die Idee, bereits vorhandene technische
Elemente miteinander zu kombinieren, also den Großteil der Erfindung darstellt, ist
nach Ansicht des Autoren die Erfindungshöhe nicht zu unterschätzen. Obwohl fast alle
PC-Komponenten bei ihrer Weiterentwicklung erstaunlich stark verkleinert werden
konnten, hat anscheinend niemand den Gedanken gewagt, auch die Tastatur noch
zu verkleinern. Das Mißverhältnis in der Größenentwicklung zwischen Tastaturen und
anderen EDV-Komponenten offenbart, daß bei der Tastatur ein Nachholbedarf
besteht. Für "Insider" steht es außer Frage, daß nach einer solchermaßen verkleinerten
Tastatur eine wirtschaftlich außerordentlich interessante Nachfrage entstehen wird.
Gerade die Verdeutlichung einer solchen "Lücke" auf dem PC-Markt zeigt, daß die
Erfindungshöhe doch nicht so gering ist. Sonst wäre eine solche Tastatur schon längst
auf dem Markt. Der Gedanke, die Tasten um etwas 90% dünner zu machen und die
Tastatur auf bestimmte Art zu falten ist offensichtlich doch nicht so naheliegend
gewesen. Die Ausführung letztendlich ist dann verblüffend einfach, weil flache Tasten
mit Flachbandkabel und der Falttechnik z. B. eines Mensch-Ärgere-Dich-Nicht-Spiels
kombiniert werden.
Claims (2)
1. Flache Tastaturplatte zur Eingabe von Informationssignalen, insbesondere zur
Eingabe von Daten in elektronische Datenverarbeitungsgeräte, dadurch
gekennzeichnet, daß sehr flache Tasten in eine Platte integriert sind, in welcher
sich eine der üblichen Schaltleitungsanordnungen für PC-Tastaturen befindet.
- a) Platte nach Anspruch 1, bei der die Schaltleitungen in die Platte eingeschweißt werden.
- b) Platte nach Anspruch 1, bei der die Schaltleitungen in einer der bisher üblichen Weisen in die Platte eingearbeitet/integriert werden.
- c) Platte nach Anspruch 1, bei der die Schaltleitungen separat in der Platte verlaufen.
2. Verfahren bzw. Techniken zur räumlichen Verkleinerung von Eingabegeräten;
insbesondere PC-Tastaturen, dadurch gekennzeichnet, daß das gesamte
Eingabegerät und/oder einzelne Tasten derart in Teile aufgeteilt werden, daß
sie zusammenklappbar und/oder zusammenschiebbar sind.
- a) Klapptechnik nach Anspruch 2, bei der die einzelnen Tastaturteile miteinander verbunden bleiben, indem sie mit Scharnieren ausgestattet sind, indem die Kabel der Schaltleitungen die Funktion von Verbindungsstücken oder Gelenken übernehmen und/oder indem die einzelnen Teile mit Gummizügen miteinander verbunden sind, welche das Zusammenstecken der Teile in dafür vorgesehene Steckvorrichtungen erleichtern.
- b) Klapptechnik nach Anspruch 2, bei der die einzelnen Tastaturteile nicht miteinander verbunden bleiben, sondern mittels Steckvorrichtungen und Kontakten für die Schaltleitungen zusammengesteckt werden können.
- c) Klapptechnik nach Anspruch 2, bei der die einzelnen Tasten selbst sich
derart aus Teilen zusammensetzen, daß sie zusammenklappbar sind.
Dadurch wird auch ein Zusammenschieben der gesamten Tastatur erreicht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996132297 DE19632297A1 (de) | 1996-08-10 | 1996-08-10 | Kleine und leichte Tastatur für mobile EDV-Geräte (Tastaturplatte) |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996132297 DE19632297A1 (de) | 1996-08-10 | 1996-08-10 | Kleine und leichte Tastatur für mobile EDV-Geräte (Tastaturplatte) |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19632297A1 true DE19632297A1 (de) | 1998-02-12 |
Family
ID=7802308
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996132297 Withdrawn DE19632297A1 (de) | 1996-08-10 | 1996-08-10 | Kleine und leichte Tastatur für mobile EDV-Geräte (Tastaturplatte) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19632297A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20104652U1 (de) | 2001-03-15 | 2001-05-17 | John Melanie | Tastatur |
| DE202013105747U1 (de) | 2013-12-17 | 2014-02-04 | Marius Tirica | Tastatur |
-
1996
- 1996-08-10 DE DE1996132297 patent/DE19632297A1/de not_active Withdrawn
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20104652U1 (de) | 2001-03-15 | 2001-05-17 | John Melanie | Tastatur |
| DE202013105747U1 (de) | 2013-12-17 | 2014-02-04 | Marius Tirica | Tastatur |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8122 | Nonbinding interest in granting licenses declared | ||
| 8141 | Disposal/no request for examination |