DE19632023C2 - Aufwärtssteller-Schaltungsanordnung zur Gegentakt-Spannungswandlung - Google Patents
Aufwärtssteller-Schaltungsanordnung zur Gegentakt-SpannungswandlungInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung mit Auf
wärtssteller-Topologie zur Gegentakt-Spannungswandlung nach dem
Oberbegriff des Anspruchs 1. Eine derartige Schaltungsanordnung
eignet sich beispielsweise zur Verwendung in einem Batterielade
gerät mit einer Leistung größer als 1 kW.
Eine bekannte Schaltungsanordnung ähnlicher Art ohne Mittelab
griff der Transformatorprimärwicklung und mit vier ansteuerbaren
Schaltelementen ist in Fig. 2 dargestellt. Diese Schaltung ist
nach dem sogenannten Aufwärtssteller-Prinzip aufgebaut, wobei
ein Transformator (T) zur galvanischen Trennung von Primärkreis
und Sekundärkreis vorgesehen ist. Der Primärkreis beinhaltet
eingangsseitig eine Brückengleichrichterstufe (G1), an deren ei
nes Paar sich gegenüberliegender Anschlüsse die Eingangsspannung
(UE) angelegt ist, während vom anderen Anschlußpaar über einen
parallel eingeschleiften Kondensator C0 die Primärkreis-Strom
schleife abgeht, in der sich eine Drossel (L1) und eine Schalte
lement-Brückenschaltung befinden, die aus vier Transistorlei
stungsschaltern (Q1 bis Q4) besteht. Die Transformatorprimärwick
lung (TP) ist mit einem Anschluß an den Mittelabgriff des einen
seriellen Transistorpaares (Q1, Q3) und mit dem anderen Anschluß
an den Mittelabgriff des anderen seriellen Transistorpaares (Q2,
Q4) der Transistorschalter-Brückenschaltung angeschlossen. Zwi
schen die beiden Primärwicklungsanschlüsse ist ein verlustbehaf
tetes Schaltentlastungsnetzwerk bestehend aus einer Reihenschal
tung eines Widerstands (R) und eines Kondensators (C7) geschal
tet. Zur Minimierung der ohmschen Verluste im Widerstand (R) und
wegen der unvermeidlichen Streuinduktivität zwischen Primär- und
Sekundärwicklung des Transformators (T) ist eine Klemmschaltung
(K) erforderlich, welche die transiente Überspannung auf den
Transistoren (Q1 bis Q4) begrenzt. Der Sekundärkreis beinhaltet
eine weitere Brückengleichrichterstufe (G2), an deren eines An
schlußpaar die Transformatorsekundärwicklung (TS) angeschlossen
ist, während über das andere Anschlußpaar die Ausgangsspannung
(UA) unter Verwendung eines parallel eingeschleiften Kondensators
(C1) abgegriffen wird. Des weiteren beinhaltet die Schaltung Kon
densatoren (C2 bis C6), die nicht der primären Schaltungsfunkti
on, sondern der elektromagnetischen Verträglichkeit dienen und
deren Anschluß zur Verdeutlichung dieser Tatsache gestrichelt
skizziert ist. Dem gleichen Zweck dient eine für den Transforma
tor (T) vorgesehene Schirmung (Ta).
Im Betrieb der Schaltung werden die vier Transistorleistungs
schalter (Q1 bis Q4) über nicht gezeigte Treiberschaltkreise so
angesteuert, daß die Brückenschaltung alternierend in drei un
terschiedlichen Schaltzuständen arbeitet, wobei in einem ersten
Zustand alle vier Transistorschalter (Q1 bis Q4) eingeschaltet,
in einem zweiten Zustand ein erstes Paar (Q1, Q4) sich diagonal
gegenüberliegender Transistorschalter eingeschaltet und das an
dere diagonale Transistorschalterpaar (Q2, Q3) ausgeschaltet und
in einem dritten Zustand das erstgenannte Transistorschalterpaar
(Q1, Q4) ausgeschaltet und das andere diagonale Transistorschal
terpaar (Q2, Q3) eingeschaltet sind. Im Betrieb wird die Abfolge
erster Zustand, zweiter Zustand, erster Zustand, dritter Zustand
mit periodischer Wiederholung gewählt. Im ersten Zustand nimmt
die Stromstärke in der Drossel (L1) zu, und der Transformator (T)
ist theoretisch stromlos. Während des zweiten und dritten Zu
stands nimmt die Stromstärke ab, und die Energie wird über den
Transformator (T) auf den Sekundärkreis übertragen. Während des
zweiten Zustands ist die erste zeitliche Ableitung des magneti
schen Hauptflusses im Transformator (T) positiv, im dritten Zu
stand negativ und im ersten Zustand nahezu null. Bei idealer
Symmetrie ist der Flußmittelwert gleich null. Im stationären Zu
stand sind der zweite und der dritte Zustand mit jeweils glei
cher Zeitdauer aktiv. Die Anordnung kann mit variablem Verhält
nis der Zeitdauer des ersten Zustands zu derjenigen des zweiten
bzw. dritten Zustands gesteuert werden.
Weitere bekannte, zu derjenigen von Fig. 2 verwandte Schaltungs
anordnungen ohne Mittelabgriff der Transformatorprimärwicklung
sind in den Offenlegungsschriften GB 2 164 214 A und DE 31 38 357 A1
offenbart. Die dort beschriebenen Anordnungen beinhalten
je eine Drossel zwischen einem Primärkreis-Eingangsanschluß und
einem jeweiligen Transformator-Primärwicklungsanschluß sowie le
diglich zwei im Gegentakt ansteuerbare Schaltelemente im Primär
kreis, die zwischen den anderen Primärkreis-Eingangsanschluß und
den jeweiligen Transformator-Primärwicklungsanschluß einge
schleift sind.
Schaltungsanordnungen der eingangs genannten Art sind z. B. schon
in der erwähnten GB 2 164 214 A sowie in der US 5,488,554 offen
bart, von welcher als nächst liegender Stand der Technik ausge
gangen wird. Bei diesen Anordnungen befindet sich die Drossel
zwischen dem Mittelabgriff der Transformator-Primärwicklung und
dem zugehörigen Primärkreis-Eingangsanschluss.
Der Erfindung liegt als technisches Problem die Bereitstellung
einer Schaltungsanordnung der eingangs genannten Art zugrunde,
die mit vergleichsweise wenig Schaltelementen auskommt, ein
Schaltentlastungsnetzwerk besitzt, das nahezu verlustfrei arbei
tet, und keine Klemmschaltung benötigt.
Dieses Problem wird durch eine Schaltungsanordnung mit den Merk
malen des Anspruchs 1 gelöst. Diese Anordnung benötigt lediglich
zwei ansteuerbare Schaltelemente und erfordert keine Klemm
schaltung, sondern nur ein spezielles, fast verlustfrei betreib
bares Schaltentlastungsnetzwerk. Die Schaltungsanordnung kann
hochfrequenzsymmetrisch und ohne Schirmung zwischen Primär- und
Sekundärwicklung des Transformators zwecks Rückleitung kapaziti
ver Verschiebungsströme aufgebaut sein.
Eine nachfolgend beschriebene Ausführungsform der Erfindung so
wie zu deren besserem Verständnis das oben beschriebene, bekann
te Beispiel und ein weiteres nicht erfindungsgemäßes Ausfüh
rungsbeispiel sind in den Zeichnungen dargestellt, in denen zei
gen:
Fig. 1 ein Schaltbild einer nicht erfindungsgemäßen, mit der
oben beschriebenen bekannten Anordnung verwandten Schal
tungsanordnung zur Gegentakt-Spannungswandlung in Auf
wärtssteller-Topologie,
Fig. 2 ein Schaltbild der oben beschriebenen, bekannten Schal
tungsanordnung,
Fig. 3 ein Schaltbild einer erfindungsgemäßen Schaltungsanord
nung zur Gegentakt-Spannungswandlung in Aufwärtssteller-
Topologie und
Fig. 4 ein Schaltbild eines in der Schaltung von Fig. 3 verwen
deten Schaltentlastungsnetzwerkes.
Die in Fig. 1 gezeigte Schaltungsanordnung zur Gegentakt-
Spannungswandlung besitzt eine Aufwärtssteller-Topologie mit
zwei Transistoren (Q7, Q8) als ansteuerbare Schaltelemente und
zwei Drosseln (L2, L3). Sie fällt in die Kategorie der quasireso
nanten Konvertertopologien und benötigt kein Schaltentlastungs
netzwerk, sondern lediglich einen Kondensator (C80) zwischen den
Primärwicklungsanschlüssen des demjenigen von Fig. 2 entspre
chenden Transformators (T). Auch soweit die übrigen verwendeten
Bauteile denjenigen der Schaltung von Fig. 2 funktionell ent
sprechen, sind diese mit gleichen Bezugszeichen versehen, und es
kann zu ihrer Beschreibung auf diejenige von Fig. 2 verwiesen
werden.
Im Unterschied zu der bekannten Schaltung von Fig. 2 teilt sich
der von der eingangsseitigen Brückengleichrichterstufe (G1) be
reitgestellte Gleichstrom auf Drosseln (L2, L3) auf, die jeweils
mit einem ihrer Anschlüsse an einen gemeinsamen Ausgang der
Brückengleichrichterstufe (G1) angeschlossen sind, während der
andere Anschluß der einen Drossel (L2) an einen ersten Primär
wicklungsanschluß und derjenige der anderen Drossel (L3) an den
anderen, zweiten Primärwicklungsanschluß des Transformators (T)
angeschlossen sind. Die beiden ansteuerbaren Transistorschalter
(Q7, Q8) sind mit einem Anschluß ihrer Schaltstrecke gemeinsam an
den zweiten Ausgang der primärseitigen Brückengleichrichterstufe
(G1) angeschlossen, während der andere Schaltstreckenanschluß des
einen Transistorschalters (Q8) an den ersten Primärwicklungsan
schluß des Transformators (T) und derjenige des anderen Transi
storschalters (Q7) an den zweiten Primärwicklungsanschluß ange
koppelt ist.
In Funktion der Schaltung arbeiten die zwei Drosseln (L1, L2)
einzeln an der Grenze zum lückenden Betrieb. Der Schaltungsauf
bau erfordert ein Tastverhältnis, d. h. ein Verhältnis der Ein
schaltdauer eines Transistors (Q7, Q8) dividiert durch die Periodendauer,
von kleiner als 0,5 beim Scheitelwert der Eingangs
spannung (UE), da die restliche Zeit dazu benutzt wird, die je
weils andere Drossel über den Transformator (T) auf den Sekun
därkreis zu entladen, entsprechend der Tatsache, daß die Transi
storen (Q7, Q8) im Gegentakt arbeiten. Es versteht sich, daß sich
die gewünschte Funktionsweise auch für Modifikationen dieser
Schaltung erhalten läßt, die beispielsweise darin bestehen kön
nen, in der sekundärseitigen Brückengleichrichterstufe (G2) eine
Mittelpunktschaltung mit zwei Dioden vorzusehen oder die Ankopp
lung des gemeinsamen Drosselanschlusses und des gemeinsamen
Transistorschalteranschlusses an den negativen bzw. positiven
Anschluß der primärseitigen Brückengleichrichterstufe (G1) zu
vertauschen.
Im wesentlichen entspricht das Funktionsprinzip demjenigen der
bekannten Schaltung von Fig. 2, mit der Ausnahme, daß in dem
oben genannten ersten Zustand die beiden Transistorschalter (Q7,
Q8) statt der dortigen vier Transistorschalter leiten und im
zweiten bzw. dritten Funktionszustand jeweils der eine Transi
storschalter leitend und der andere sperrend geschaltet sind.
Eine erfindungsgemäße Schaltungsanordnung zur Gegentakt-
Spannungswandlung in Aufwärtssteller-Topologie mit zwei Transi
storen (Q9, Q10) als ansteuerbare Schaltelemente ist in Fig. 3
dargestellt. Wiederum sind denjenigen der bekannten Schaltung
von Fig. 2 entsprechende Komponenten mit gleichen Bezugszeichen
versehen und bedürfen hier keiner nochmaligen Erläuterung. Die
Schaltung von Fig. 3 hat den Vorteil, daß sie hochfrequenzsymme
trisch aufgebaut werden kann und zwecks Rückleitung kapazitiver
Verschiebungsströme keine Schirmung zwischen Primär- und Sekun
därseite erfordert, weshalb vorzugsweise ein Transformator (T1)
ohne Schirmung zum Einsatz kommt. Die Zeitfunktionen der Poten
tiale an den Kollektoranschlüssen der beiden Transistorschalter
(Q9, Q10) sind symmetrisch zum Mittelpunkt, womit sich etwaige kapazi
tive Verschiebungsströme zum Kühlkörper hin aufheben. In der
Schaltung von Fig. 3 ist ein quasi verlustfrei arbeitendes
Schaltentlastungsnetzwerk (Sn) vorgesehen, das die Rückgewinnung
der in der Streuinduktivität des Transformators (T1) gespeicher
ten und an den Transistorschaltern (Q9, Q10) beim Ausschalten an
fallenden Energie und damit eine Erhöhung der Schaltfrequenz
oder eine Verbesserung des Wirkungsgrades oder eine Kombination
beider Eigenschaften ermöglicht.
Die beiden Transistorschalter (Q9, Q10) liegen bei der Schaltung
von Fig. 3 zwischen einem gemeinsamen Verbindungspunkt zu einem
Anschluß einer Drossel (L4) einerseits und einem ersten Endan
schluß (A1) bzw. einen zweiten Endanschluß (A2) der Transforma
torprimärwicklung (TP) andererseits. Mit ihrem anderen Anschluß
ist die Drossel (L4) an den negativen Ausgangsanschluß der pri
märseitigen Brückengleichrichterstufe (G1) angekoppelt. Deren po
sitiver Gleichspannungsanschluß ist mit einem Mittelabgriff (AM)
der Transformatorprimärwicklung (TP) verbunden. Das Schaltentla
stungsnetzwerk, auf das weiter unten in Verbindung mit Fig. 4
genauer eingegangen wird, besitzt fünf Anschlüsse, von denen ein
erster mit dem ersten Endanschluß (A1), ein zweiter mit dem zwei
ten Endanschluß (A2), ein dritter mit dem Mittelabgriff (AM), ein
vierter mit einem Zwischenabgriff (A3) zwischen Mittelabgriff
(AM) und erstem Endanschluß (A1) und ein fünfter mit einem zwei
ten Zwischenanschluß (A4) der Transformatorprimärwicklung (TP)
zwischen Mittelabgriff (AM) und zweitem Endanschluß (A2) verbun
den sind.
Das Funktionsprinzip und der zeitliche Verlauf der Strom- und
Spannungsbelastung an den beiden Transistorschaltern (Q9, Q10)
entsprechen im wesentlichen den oben beschriebenen Eigenschaften
der Schaltung von Fig. 1, selbstverständlich mit der modifizier
ten Führung des durch die eingangsseitige Brückengleichrichter
stufe (G1) gleichgerichteten Eingangsstroms über die hier einzige
Drossel (L4) zu den beiden der Drossel parallel nachgeschalteten
Transistorschaltern (Q9, Q10). Insbesondere erfolgt der Funkti
onsablauf wieder mit drei Schaltzuständen, bei denen im ersten
Zustand beide Transistoren (Q9, Q10) leitend sind, während in den
beiden anderen Zuständen jeweils ein Transistor sperrt und der
andere leitet. Gegenüber der bekannten Schaltung von Fig. 2 werden
die beiden Transistorschalter (Q9, Q10) mit der gleichen
Stromstärke, jedoch der doppelten Spannung beaufschlagt. Bei
gleicher Schaltfrequenz hat die Induktivität der Drossel (L4) die
gleiche Größe wie diejenige der Drossel (L1) von Fig. 2, der
Transformator (T1) wird jedoch wegen der primären Mittelpunkt
schaltung etwas größer ausgelegt als bei der bekannten Schaltung
von Fig. 2. Die gestrichelt angebunden gezeichneten Komponenten
dienen wiederum der Funkentstörung. Es versteht sich, daß auch
die Schaltung von Fig. 3 unter Beibehaltung des beschriebenen
Funktionsprinzips modifiziert werden kann, beispielsweise wie
derum durch eine Mittelpunktschaltung mit zwei Dioden in der se
kundärseitigen Brückengleichrichterstufe (G2) oder dadurch, daß
die Drossel (L4) in dem positiven, zum Mittelabgriff (AM) der
Transformatorprimärwicklung (TP) führenden Gleichstrompfad ange
ordnet wird, wobei dann zweckmäßigerweise wieder eine Schirmung
im Transformator (T1) vorzusehen ist.
Fig. 4 zeigt das in Fig. 3 verwendete Schaltentlastungsnetzwerk
(Sn) mit fünf Anschlüssen (S1 bis S5) in seinem detaillierten
Schaltungsaufbau. Es besteht im wesentlichen aus zwei symmetri
schen Entlastungszweigen, von denen jeder einen ansteuerbaren
Transistorschalter (Q11, Q12) und eine Drossel (L5, L6), die über
eine Diode (D1, D2) mit einem Anschluß der zugehörigen Transi
storschaltstrecke verbunden ist, der über eine weitere Diode (D3,
D4) zum ersten (S1) bzw. fünften Anschluß (S5) des Netzwerkes ge
führt ist. Der andere Schaltstreckenanschluß des jeweiligen
Transistorschalters (Q11, Q12) bildet den zweiten (S2) bzw. vier
ten Netzwerkanschluß (S4). Der dritte, mit dem Primärwicklungs-
Mittelabgriff (AM) verbundene Netzwerkanschluß (S3) bildet einen
gemeinsamen Steueranschluß für die beiden Transistorschalter
(Q11, Q12). Weiter enthält das Schaltentlastungsnetzwerk (Sn) zwi
schen dem ersten (S1) und fünften Netzwerkanschluß (S5) zwei pa
rallele Zweige von je einer Reihenschaltung eines Kondensators
(C9, C10) und einer Diode (D5 , D6) mit umgekehrter Polung der bei
den Dioden (D5, D6). Jede der beiden Drosseln (L5, L6) ist mit ih
rem dem Transistorschalter (Q11, Q12) abgewandten Anschluß zu einem
Mittelabgriff eines jeweiligen der beiden Kondensator-
Dioden-Reihenschaltungszweige geführt.
Das solchermaßen aufgebaute Schaltentlastungsnetzwerk (Sn) wirkt
vor allem bei großen Momentanwerten der Eingangsspannung (UE),
also dann, wenn viel Leistung übertragen wird. Bei kleinen Mo
mentanwerten der Eingangsspannung (UE) ist die Wirkung geringer,
weil zu wenig Zeit für den resonanten Umschwingvorgang zur Ver
fügung steht. Diese Eigenschaft ist erwünscht, da ansonsten das
Schaltentlastungsnetzwerk (Sn) bei kleinen Stromstärken zu uner
wünscht langen Anstiegszeiten der Transistor-Kollektorspannungen
führen würde. Der Umschwingvorgang erfolgt für die eine Hälfte
des Netzwerkes (Sn) jeweils während des zweiten der drei oben
angegebenen Funktionsschaltzustände der Schaltung von Fig. 3 und
während des dritten Schaltzustandes für die andere Hälfte des
Netzwerkes (Sn).
Die gezeigten Schaltungsanordnungen sind beispielsweise für ein
Batterieladegerät mit einer Leistung von mehr als 1 kW verwend
bar, das aus nur einer Wandlerstufe besteht und zur Leistungs
faktorverbesserung einen sinusförmigen Eingangsstrom realisiert,
so daß der Ausgangsstrom des Ladegerätes einen sin2-
Funktionsverlauf besitzt. Selbstverständlich können Schaltungs
anordnungen der erfindungsgemäßen Art auch für andere Zwecke
eingesetzt werden, bei denen ein kontinuierlicher Eingangsstrom
nützlich ist und der diskontinuierliche Ausgangsstrom, der eine
charakteristische Eigenschaft der Aufwärtssteller-Topologie dar
stellt, nicht stört.
Claims (1)
1. Aufwärtssteller-Schaltungsanordnung zur Gegentakt-Spannungs
wandlung mit
einem Transformator (T), dessen Primärwicklung (TP) in einen eingangsseitigen Primärkreis mit zwei eingangsseitigen Gleich spannungsanschlüssen und dessen Sekundärwicklung (TS) in einen ausgangsseitigen Sekundärkreis eingeschleift sind, wobei
die Transformatorprimärwicklung (TP) einen mit einem ersten Primärkreis-Gleichspannungsanschluß verbundenen Mittelabgriff (AM) aufweist,
im Primärkreis ein erstes ansteuerbares Schaltelement (Q9) zwischen den zweiten Primärkreis-Gleichspannungsanschluß und einen ersten Endanschluß (A1) der Transformatorprimärwickung (TP) und ein zweites ansteuerbares Schaltelement (Q10) zwischen den zweiten Primärkreis-Gleichspannungsanschluß und den zwei ten Endanschluß (A2) der Transformatorprimärwicklung einge schleift sind und
eine Drossel (L4) zwischen den zweiten Primärkreis-Gleich spannungsanschluß und die beiden Schaltelemente (Q9, Q10) oder zwischen den ersten Primärkreis-Gleichspannungsanschluß und den Mittelabgriff (AM) eingeschleift ist,
einem verlustarmen Schaltentlastungsnetzwerk,
dadurch gekennzeichnet, dass
parallel zur Primärwicklung (Tp) zwei Kondensator- Diodenserienschaltungen (C9, D5 bzw. C10, D6) liegen,
dass je ein steuerbares Schaltelement (Q11, Q12) in Reihe mit je einer Diode (D3, D4) zwischen einem Ende (A1, A2) und einem Zwischenabgriff (A3, A4) der Primärwicklung (Tp) liegt, wobei die Steuereingänge der Schaltelemente (Q11, Q12) mit dem Mittelabgriff (Am) verbunden sind,
dass je eine Serienschaltung einer Drossel (L5, L6) mit einer Diode (D1, D2) zwischen einem Anschluss eines Schaltelementes (Q11, Q12) und dem Mittelpunkt einer Kondensator-Diodenserienschaltung (C9, D5 bzw. C10, D6) liegt.
einem Transformator (T), dessen Primärwicklung (TP) in einen eingangsseitigen Primärkreis mit zwei eingangsseitigen Gleich spannungsanschlüssen und dessen Sekundärwicklung (TS) in einen ausgangsseitigen Sekundärkreis eingeschleift sind, wobei
die Transformatorprimärwicklung (TP) einen mit einem ersten Primärkreis-Gleichspannungsanschluß verbundenen Mittelabgriff (AM) aufweist,
im Primärkreis ein erstes ansteuerbares Schaltelement (Q9) zwischen den zweiten Primärkreis-Gleichspannungsanschluß und einen ersten Endanschluß (A1) der Transformatorprimärwickung (TP) und ein zweites ansteuerbares Schaltelement (Q10) zwischen den zweiten Primärkreis-Gleichspannungsanschluß und den zwei ten Endanschluß (A2) der Transformatorprimärwicklung einge schleift sind und
eine Drossel (L4) zwischen den zweiten Primärkreis-Gleich spannungsanschluß und die beiden Schaltelemente (Q9, Q10) oder zwischen den ersten Primärkreis-Gleichspannungsanschluß und den Mittelabgriff (AM) eingeschleift ist,
einem verlustarmen Schaltentlastungsnetzwerk,
dadurch gekennzeichnet, dass
parallel zur Primärwicklung (Tp) zwei Kondensator- Diodenserienschaltungen (C9, D5 bzw. C10, D6) liegen,
dass je ein steuerbares Schaltelement (Q11, Q12) in Reihe mit je einer Diode (D3, D4) zwischen einem Ende (A1, A2) und einem Zwischenabgriff (A3, A4) der Primärwicklung (Tp) liegt, wobei die Steuereingänge der Schaltelemente (Q11, Q12) mit dem Mittelabgriff (Am) verbunden sind,
dass je eine Serienschaltung einer Drossel (L5, L6) mit einer Diode (D1, D2) zwischen einem Anschluss eines Schaltelementes (Q11, Q12) und dem Mittelpunkt einer Kondensator-Diodenserienschaltung (C9, D5 bzw. C10, D6) liegt.
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1996
- 1996-08-08 DE DE19632023A patent/DE19632023C2/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (3)
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