DE19632905A1 - Elektrische Steckverbindung - Google Patents
Elektrische SteckverbindungInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine elektrische
Steckverbindung für mit pyrotechnischen Mitteln versehenen
Rückhaltesystemen in Kraftfahrzeugen nach dem Oberbegriff des
Anspruchs 1.
Bei einer derartigen aus der DE 41 40 692 A1 bekannten
elektrischen Steckverbindung ist der federartige
Kurzschlußfinger eine schleiferförmige Verlängerung des
außermittigen Kontaktteils und erstreckt sich demzufolge in
Richtung des zentrischen Kontaktteils und liegt an dessen
Außenumfangsfläche schleiferartig an. Die äußere der
zentrischen Kontakthülsen des Anschlußsteckers ist an ihrem
freien Ende derart konisch geformt, daß beim Verbinden von
Anschlußstecker und Steckverbinder der Kurzschlußfinger
angehoben und über die Umfangsfläche der äußeren Kontakthülse
gleiten kann. Dies ist zwar eine relativ einfache Ausführung
des Kurzschlußfingers, jedoch bedingt dies einen relativ
großen Federweg. Es besteht bei dieser bekannten Konstruktion
die Gefahr, daß der federnde schleiferartige Kurzschlußfinger
spätestens nach mehrmaliger Betätigung nicht mehr oder mit
einem nur unzureichenden Angriffsdruck auf den zentrischen
Kontaktteil in seine Ausgangslage zurückkehrt.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine elektrische
Steckverbindung der eingangs genannten Art zu schaffen, bei
der auch nach mehrmaliger Betätigung der Kurzschlußfinger mit
nicht nachlassendem Angriffsdruck gegen den zentrischen
Kontaktteil in seine Ausgangslage zurückkehrt.
Zur Lösung dieser Aufgabe sind bei einer elektrischen
Steckverbindung der genannten Art die im Anspruch 1
angegebenen Merkmale vorgesehen.
Durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen ist eine günstigere
Ausbildung und Anordnung des federartigen Kurzschlußfingers
relativ zum zentrischen Kontaktteil in der Art erreicht, daß
der Kurzschlußfinger auch nach mehrmaligem Ein- und Ausstecken
des Anschlußsteckers in bzw. vom Steckverbinder den zur
Kurzschlußkontaktierung notwendigen Angriffsdruck beibehält.
Bei einem derartig gerichteten federartigen Kurzschlußfinger
ist eine entsprechende Federeigenschaft ohne weiteres möglich.
Desweiteren wird mit Hilfe der dadurch gegebenen Wendelfeder
ein sogenannter Auswurfeffekt erreicht, d. h., daß der
Anschlußstecker dann von der Wendelfeder zurückgeschoben wird,
wenn die Verbindung von Anschlußstecker und Steckverbindung in
nicht oder noch nicht korrekter Weise gegeben ist. Auf diese
Weise ist stets sichergestellt, daß bei auf den Steckverbinder
aufgestecktem Anschlußstecker das Rückhaltesystem von der
elektrischen Seite her auch korrekt angeschlossen ist.
Mit den Merkmalen nach Anspruch 2 ist in vorteilhafter Weise
erreicht, daß auch der außermittige Kontaktteil einstückig mit
der Wendelfeder ist.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung vorliegender Erfindung, wie
sie durch die Merkmale des Anspruchs 3 gegeben ist, ist das
Trennelement am Steckverbinder vorgesehen.
Durch die Merkmale nach Anspruch 4 ergibt sich, daß die äußere
der beiden konzentrischen Kontakthülsen sowohl der
elektrischen Kontaktierung mit dem außermittigen Kontaktteil
des Steckverbinders als auch dem mechanischen Verschieben der
Wendelfeder und damit zu deren Zusammendrücken dient.
Eine zweckmäßige Ausgestaltung der Verrastung von
Anschlußstecker und Steckverbinder ergibt sich durch die
Merkmale nach Anspruch 5. Dabei ist es von besonderer
Bedeutung, die Merkmale nach Anspruch 6 vorzusehen.
Eine einfache und zeitsparende elektrische Verbindung zwischen
den beiden konzentrischen Kontakthülsen und den
Anschlußleitungen im Anschlußstecker ergibt sich durch die
Merkmale gemäß Anspruch 7.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich durch die
Merkmale nach Anspruch 8 und/oder 9.
weitere Einzelheiten der Erfindung sind der folgenden
Beschreibung zu entnehmen, in der die Erfindung anhand des in
der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher
beschrieben und erläutert ist. Es zeigen:
Fig. 1 in perspektivischer Darstellung eine einen
Steckverbinder und einen Anschlußstecker aufweisende
elektrische Steckverbindung, in einem Moment vor dem
Zusammenstecken bzw. nach dem Auseinanderziehen,
gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel
vorliegender Erfindung,
Fig. 2 in auseinandergezogener perspektivischer Darstellung
den Steckverbinder der elektrischen Steckverbindung
nach Fig. 1,
Fig. 3 in perspektivischer Draufsicht den Steckverbinder
nach Fig. 2 in zusammengebautem Zustand,
Fig. 4 in perspektivischer Unteransicht den Steckverbinder
nach Fig. 2 in zusammengebautem Zustand,
Fig. 5 in auseinandergezogener perspektivischer Darstellung
den Anschlußstecker der elektrischen Steckverbindung
nach Fig. 1,
Fig. 6 in perspektivischer Draufsicht den Anschlußstecker
nach Fig. 5 in zusammengebautem Zustand,
Fig. 7 in perspektivischer und vergrößerter Unteransicht
den Anschlußstecker nach Fig. 5 in zusammengebautem
Zustand, und
Fig. 8A
und 8B in vergrößerter perspektivischer Darstellung
Einzelteile des Anschlußsteckers nach Fig. 5.
Die in der Zeichnung gemäß einem bevorzugten
Ausführungsbeispiel dargestellte elektrische Steckverbindung
10 (Fig. 1) wird bei mit pyrotechnischen Mitteln versehenen
Rückhaltesystemen, wie Airbags, Gurtstraffer und dergleichen
in Kraftfahrzeugen verwendet. Die elektrische Steckverbindung
10 besteht im wesentlichen aus einem Steckverbinder 11
(Fig. 2-4) und einem Anschlußstecker 12 (Fig. 5-8).
Dabei ist der Steckverbinder 11 in nicht dargestellter Weise
mittels eines metallischen Gehäuses 13 Teil des
pyrotechnischen Mittels, also in dieses eingebaut.
Der Steckverbinder 11 besitzt ein Stecksockelgehäuse 15 aus
Kunststoff, eine Wendelfeder 16 aus elektrisch leitendem
Material und einen zentrischen Kontaktteil in Form eines
Stiftes 17. Das Stecksockelgehäuse 15 ist im wesentlichen
zylindrisch ausgebildet und besitzt an einem beispielsweise
etwa mittigen Bereich eine ringförmige Rastausnehmung in Form
einer umlaufenden Ringnut 18. Zwischen der am Außenumfang
umlaufenden Ringnut 18 und dem in Fig. 2 unteren Ende des
Stecksockelgehäuses 15 ist ein Ringrand 19 angeformt.
Innerhalb des Stecksockelgehäuses 15 ist ein Zwischenboden 20
angeordnet, an dem zur Unterseite des Stecksockelgehäuses 15
hin ein zylindrischer Körper 21 angeformt ist, welcher zwei
parallele axiale Durchgangsausnehmungen 22 und 23 besitzt, die
in nicht dargestellter Weise auch den Zwischenboden 20
durchdringen. Die eine Ausnehmung 22 ist zentrisch in der
Achse des zylindrischen Körpers 21 angeordnet, während die
dazu parallele Ausnehmung 23 exzentrisch ist. Die exzentrische
Ausnehmung 23 kann auch durch eine vom Außenumfang
eingearbeitete axiale Nut oder dergleichen gebildet sein. Von
der zentrischen Ausnehmung 22 ist der zentrische Kontaktstift
17 aufgenommen. Vom Zwischenboden 20 ragt zum oberen Ende des
Stecksockelgehäuses 15 hin ein zweiter jedoch im Durchmesser
kleinerer zylindrischer Körper 24, der an seinem freien Ende
mit einer Konusfläche 25 versehen ist. Der zweite zylindrische
Körper 24 besitzt eine zentrische Bohrung 26, die mit der
zentrischen Ausnehmung 22 im ersten zylindrischen Körper 21
und der im Zwischenboden 20 fluchtet.
Die Wendelfeder 16, die aus beispielsweise Federstahl gebildet
ist, besitzt mehrere, hier sieben Wendeln 28. Von der
untersten Wendel 28 der Wendelfeder 16 steht ein geradliniges
Federende 29 in axialer Richtung ab derart, daß dieses
Federende 29 in die exzentrische Ausnehmung 23 im
Zwischenboden 20 und im ersten zylindrischen Körper 21
eindringen kann. Die oberste der Wendeln 28 besitzt ein
Federende 31, das von einem Umfangsbereich dieser oberen
Wendel radial nach innen, d. h. um etwa 90° umgebogen, absteht
(Fig. 2).
Beim Zusammenbauen wird die Wendelfeder 16 in das
Stecksockelgehäuse 15 eingebracht, wobei das erste untere
Federende 29 die exzentrische Ausnehmung 23 durchdringt und
aus dieser nach unten herausragt (Fig. 4). Dabei liegt die
untere der Wendeln 28 der Wendelfeder 16 auf dem Zwischenboden
20 auf. Wird bzw. ist der zentrische Kontaktstift 17 in die
zentrische Ausnehmung 22 derart eingebracht, daß er an der
Unterseite aus dem ersten zylindrischen Körper 21 und an der
Oberseite aus dem zweiten zylindrischen Körper 24 ragt, liegt
das obere zweite Federende 31 an einem Außenumfangsbereich
desjenigen Endes des zentralen Kontaktstiftes 17 an, der aus
dem oberen zweiten zylindrischen Körper 24 ragt. Das obere
zweite Federende 31, das hierzu in radialer Richtung zum
zentrischen Kontaktstift 17 hin vorgespannt ist, erstreckt
sich in einer Richtung senkrecht bzw. orthogonal zur axialen
Richtung des zentrischen Kontaktstiftes 17.
Nach dem soeben beschriebenen Zusammenbau wird diese
Steckverbinder-Einheit in das Metallgehäuse 13 des
pyrotechnischen Mittels eines Rückhaltesystems in
Kraftfahrzeugen eingesetzt, wobei das Metallgehäuse 13 unter
beispielsweise Zwischenfügen eines O-Ringes 33 in nicht
dargestellter Weise auf dem Ringrand 19 des
Stecksockelgehäuses 15 dicht aufliegt. In nicht dargestellter
Weise sind die beiden Kontaktstifte 17 und 31 mit einer
elektrischen Zündvorrichtung, beispielsweise einer Spule
verbunden. In dem in Fig. 3 dargestellten zusammengebautem
Zustand sind die beiden Kontaktstifte 17 und 29 über das obere
zweite Federende 31 der Wendelfeder 16 elektrisch
kurzgeschlossen.
Der Anschlußstecker 12 besitzt ein Kunststoffgehäuse 37, das
aus einem Steckbuchsengehäuseteil 36 und einem quer dazu
verlaufenden Kabelanschlußgehäuseteil 38 mit Deckel 39
zusammengesetzt ist. Es ist auch möglich, das
Kabelanschlußgehäuseteil koaxial zum Steckbuchsengehäuseteil
36 anzuordnen. Desweiteren besitzt der Anschlußstecker 12 zwei
konzentrisch zueinander angeordnete Kontakthülsen 41, 42,
zwischen denen ein hohlzylindrischer Ferritkern 43 vorgesehen
ist und die im wesentlichen vom Steckbuchsengehäuseteil 36
aufgenommen sind.
Die äußere Kontakthülse 41 (Fig. 8A) ist aus einem ebenen
Blech geformt derart, daß drei axiale Schlitze 46, 47, und 48
in der Umfangswandung vorgesehen sind, von denen der Schlitz
46 über die gesamte Länge der Kontakthülse 41 verläuft.
Dadurch ergeben sich an der Unterseite drei im Abstand
umlaufend angeordnete Stirnseiten 49, 50 und 51. Am oberen
Ende ist die Kontakthülse 41 mit einem im Bereich des axialen
Schlitzes 46 ausgeklinkten und tangential abgebogenen
Anschlußsteg 42 versehen, der an seinem freien Ende
rechtwinklig abgebogene V-Crimpstege 53, 54 besitzt. In
ähnlicher Weise ist die innere Kontakthülse 42 (Fig. 8B)
aufgebaut, d. h. sie ist aus einem ebenen Blech gerollt und
gestanzt, wobei ein tangential abstehender Anschlußsteg 56 mit
V-Crimpstegen 57, 58 vorgesehen sind. Umfangsseitig sind axial
verlaufende Kontaktlaschen 59, 60 ausgeklinkt, die nach innen
aufeinander zugewandt gebogen und auf ihren freien Enden zur
Bildung einer Einführungsöffnung rückgebogen sind. Beim
konzentrischen Ineinanderschieben der beiden Kontakthülsen 41
und 42 bewegt sich der Anschlußsteg 56 der inneren
Kontakthülse 42 innerhalb des Durchgangsschlitzes 46 der
äußeren Kontakthülse 41. Beide Anschlußstege 52 und 56 liegen
in zusammengebautem Zustand, wie die Fig. 1 und 6 zeigen,
in einer Ebene und parallel zueinander. Die Konzentrizität der
beiden Kontakthülsen 41, 52 ist durch den Ferritkern 43
gegeben.
Gemäß Fig. 6 sind die Enden 62, 63 zweier paralleler
isolierter elektrischer Drähte 64 und 65 durch Bohrungen 66
eines weiteren Ferritkerns 67 gesteckt, der in dem
Kabelanschlußgehäuse 38 aufgenommen ist. Die Enden 62, 63 sind
in die Öffnungen 68, 69 der V-Crimpstege 53, 54 bzw. 57, 58
gesteckt. Durch Zuklappen und Verrasten des hier nur
schematisch dargestellten Deckels 39 werden die Drahtenden 62,
63 mittels hier am Deckel 39 nicht dargestellter Ansätze
derart in die V-Crimpstege gedrückt, daß die Isolierung der
Drähte durchschnitten und eine elektrische Verbindung zwischen
den Drahtenden 62, 63 und den Anschlußstegen 52, 56
hergestellt wird.
Das Steckbuchsengehäuse 36 des Gehäuses 37 des
Anschlußsteckers 12 besitzt, jeweils am Boden 76 des
Kabelanschlußgehäuses 38 angeformt, ein inneres
hohlzylindrisches Teil 71 und einen äußeren, mit drei über den
Umfang verteilt angeordneten Schlitzen 73 versehenen
hohlzylindrischen Kragen 72, der den hohlzylindrischen Teil 71
überragt und in diesem überragenden Bereich an der
Innenumfangsfläche einen durch die Schlitze 73 unterbrochenen
umlaufenden Rastrand 74 besitzt. Der hohlzylindrische Teil 71
besitzt außer seiner mittigen Bohrung 77 drei
ringabschnittsförmige axiale Schlitze 78, 79 und 80, in denen
die entsprechenden Schenkel der äußeren Kontakthülse 41
aufgenommen sind, deren Stirnseiten 49 bis 51, wie der Fig. 6
zu entnehmen ist, nach unten aus den Schlitzen 78 bis 80
hervorragen (Fig. 7). Zum Einstecken der Kontakthülsen 41 und
42 in den hohlzylindrischen Teil 71 ist der Boden 76 des
Kabelanschlußgehäuses 38 mit entsprechenden Ausnehmungen, die
mit der Bohrung 77 bzw. den Schlitzen 78 bis 80 fluchten,
versehen. Im Boden 76 sind außerdem in einem Abstand um die
äußere Kontakthülse 41 und den Anschlußstegen 52, 56 abgewandt
zwei kreisförmige Schlitzausnehmungen 81 und 82 vorgesehen,
durch die mit Hilfe eines Werkzeuges die zugehörigen
Rastränder 74 erreichbar und aus der Ringnut 18 im
Stecksockelgehäuse 15 des Steckverbinders 11 entriegelbar
sind.
Wie erwähnt, sind die Kontaktstifte 17 und 29 des
Steckverbinders 11 bei nichteingestecktem Anschlußstecker 12
kurzgeschlossen, so daß eine Zündung der pyrotechnischen
Mittel aufgrund von äußeren elektrischen Einflüssen bei der
Erstmontage oder einer Reparatur oder einer
Sicherheitsüberprüfung des Rückhaltesystems nicht zünden kann.
Erst wenn der Anschlußstecker 12 in den Steckverbinder 11
verrastend eingesteckt ist, ist die Kurzschlußverbindung
zwischen dem zweiten Federende 31 der Wendelfeder 16 und dem
oberen Ende des zentrischen Kontaktstiftes 17 aufgehoben. Dies
erfolgt dadurch, daß beim Aufstecken des Steckbuchsengehäuses
36 des Anschlußsteckers 12 auf bzw. über das
Stecksockelgehäuse 15 des Steckverbinders 11 die Stirnseiten
49 bis 51 der äußeren Kontakthülse 41 auf die obere der
Wendeln 28 der Wendelfeder 16 gelangen. Mit dem weiteren
Aufstecken wird die Wendelfeder 16, die sich am Zwischenboden
20 abstützt, zusammengedrückt. Dabei bewegt sich das obere
zweite Federende 31 ebenfalls in axialer Richtung und gelangt
auf die Schrägfläche 25 des zweiten zylindrischen Körpers 24
und über diese hinweg auf dessen Umfangsfläche. Da der zweite
zylindrische Körper 24 aus elektrisch isolierendem Material
ist, erfolgt eine elektrische Trennung des zweiten Federendes
31 vom betreffenden Ende des zentrischen Kontaktstiftes 17.
Mit dem Abgleiten des oberen zweiten Federendes 31 vom
betreffenden Ende des zentrischen Kontaktstiftes 17 gelangen
die Kontaktlaschen 59, 60 der inneren Kontakthülse 42 über das
zugewandte Ende des zentrischen Kontaktstiftes 17, so daß sich
außer der Kontaktverbindung zwischen der Wendelfeder 16 und
der äußeren Kontakthülse 41 auch eine elektrische Verbindung
zwischen dem zentrischen Kontaktstift 17 und der inneren
Kontakthülse 42 ergibt. In diesem Zusammenhang ist aus Fig. 7
ersichtlich, daß das freie Ende der inneren Kontakthülse 42
gegenüber der Stirnseite 49 bis 51 der äußeren Kontakthülse 41
axial zurückgesetzt ist. Der Einsteckvorgang ist mit der
sicheren elektrischen Trennung von Wendelfeder 16 und
zentrischem Kontaktstift 17 erst dann beendet, wenn die
Rastrandbereiche 74 des Anschlußsteckers 12 in die Ringnut 18
des Steckverbinders 11 gelangen bzw. einrasten. Dies bedeutet,
daß die Einsteckweglänge derart ist, daß das obere zweite
Federende 31 der Wendelfeder 16 sich mit Sicherheit vom
zentrischen Kontaktstift 17 abgehoben hat.
Claims (9)
1. Elektrische Steckverbindung (10) für mit pyrotechnischen
Mitteln versehenen Rückhaltesystemen in Kraftfahrzeugen,
mit einem Steckverbinder (11), der einen zylindrischen
Stecksockel (15) mit einem zentrischen Kontaktteil (17)
und einem außermittigen Kontaktteil (29) besitzt, welcher
letzterer mit einem federartigen Kurzschlußfinger (31)
versehen und über diesen am zentrischen Kontaktteil (17)
anliegt, und mit einem Anschlußstecker (12), der mit
konzentrischen Kontakthülsen (41, 42) in einer
zylindrischen Steckbuchse (36) versehen ist und bei
dessen Aufstecken auf den Steckverbinder (11) der
Kurzschlußfinger (31) vom zentrischen Kontaktteil (17)
abhebbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der federartige
Kurzschlußfinger durch ein radial nach innen gebogenes
Ende (31) einer Wendelfeder (16) gebildet ist, das in
einer zum zentrischen Kontaktteil (17) senkrechten
Ausrichtung an dessen Außenumfang unter Vorspannung
anliegt, und daß mit dem Aufstecken des Anschlußsteckers
(12) auf den Steckverbinder (11) die Wendelfeder (16)
durch die äußere der konzentrischen Kontakthülsen (41,
42) zusammendrückbar und der Kurzschlußfinger (31) über
ein dem zentrischen Kontaktteil (17) benachbartes
Trennelement (24) schiebbar ist.
2. Steckverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der außermittige Kontaktteil des Steckverbinders (11)
durch das andere in axialer Richtung umgebogene Ende (29)
der Wendelfeder (16) gebildet ist.
3. Steckverbindung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das Trennelement ein mit einer
Auflaufschräge (25) versehener zylindrischer
Isolierstoffkörper (24) ist, der vom zentrischen
Kontaktteil (17) durchdrungen ist.
4. Steckverbindung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnfläche (49 bis
51) der äußeren konzentrischen Kontakthülse (41) einen
mittleren Durchmesser besitzt, der dem der
gegenüberliegenden Wendel (28) der Wendelfeder (16)
entspricht.
5. Steckverbindung nach mindestens einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die die
konzentrischen Kontakthülsen (41, 42) aufnehmende
zylindrische Steckbuchse (36) des Anschlußsteckers (12)
mit einer teilweise umlaufenden Rastnase (74) versehen
ist, die in einer entsprechend teilweise umlaufenden
Rastausnehmung (18) im zylindrischen Stecksockel (15) des
Steckverbinders (11) verrastend aufnehmbar ist.
6. Steckverbindung nach den Ansprüchen 1 und 5, dadurch
gekennzeichnet, daß der relative Verschiebeweg zwischen
Stecksockel (15) des Steckverbinders (11) und der
Steckbuchse (36) des Anschlußsteckers (12) dem zur
Trennung des Kurzschlußfingers (31) vom zentrischen
Kontaktteil (17) notwendigen Weg mindestens entspricht.
7. Steckverbindung nach mindestens einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden
konzentrischen Kontakthülsen (41, 42) mit V-
Crimpanschlußkontakten (53, 54; 57, 58) versehen sind,
die in montiertem Zustand parallel nebeneinander
angeordnet sind.
8. Steckverbindung nach mindestens einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere
konzentrische Kontakthülse (41) mit über den Umfang
verteilten axialen Schlitzen (46 bis 48) versehen ist.
9. Steckverbindung nach mindestens einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den
beiden konzentrischen Kontakthülsen (41, 42) ein
hohlzylindrischer Ferritkern (43) vorgesehen ist.
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