DE19632817A1 - Elektrische Vorrichtung mit mehreren Ports sowie elektrischer Kabelbaum hierfür - Google Patents
Elektrische Vorrichtung mit mehreren Ports sowie elektrischer Kabelbaum hierfürInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen elek
trischen Kabelbaum gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1 sowie auf eine elektrische Vorrichtung gemäß dem
Oberbegriff des Anspruchs 6. Die Erfindung betrifft
eine elektrische Vorrichtung, bei der mehrere Kabel
mittels eines Kabelbaums mit der Vorrichtung verbunden
werden müssen, insbesondere zur zuverlässigen Positio
nierung der Kabel des Kabelbaums in der Vorrichtung.
Es gibt viele Anwendungen, bei denen es erforderlich
ist, an einer bestimmten Stelle einen Steuerkasten
oder ein Informationszentrum als Teil einer bestimmten
Vorrichtung zu integrieren, wobei der Steuerkasten von
verschiedenen Sensoren in der Vorrichtung Nachrichten
empfängt, diese Information analysiert und dann Befeh
le verteilt, um die Vorrichtung zu steuern. Ein Bei
spiel hierfür ist ein modernes Fahrzeug, in dem ein
Steuerkasten typischerweise solche Dinge, wie das
Kraftstoff-Luft-Gemisch, den Zündzeitpunkt usw.
steuert, wobei all diese Vorgänge zur Erzielung eines
effizienten Motorbetriebs wichtig sind. Typischerweise
sind diese Sensoren über das gesamte Fahrzeug ver
streut angeordnet. Sie müssen alle mit den elektroni
schen Schaltungseinrichtungen im Inneren des Kastens
in Kommunikation gebracht werden. Da der Kasten typi
scherweise an einer Stelle angeordnet ist, an der er
Verunreinigungen ausgesetzt ist, ist es notwendig,
eine Dichtung um den Kasten herum vorzusehen, um da
durch sicherzustellen, daß die Verunreinigungen nicht
in das Gehäuse eindringen und dadurch in negativer
Weise auf den Betrieb derselben einwirken. Da mehr und
mehr Sensoren verwendet werden, ist auch eine größere
Anzahl von Eingängen in den Kasten sowie Ausgängen aus
dem Kasten erforderlich. Da die Steuerschaltungen ty
pischerweise auf einer gedruckten Schaltungsplatte
angeordnet sind, ist es notwendig, daß die in den Ka
sten eintretenden Kabel in einem Verbinder abgeschlos
sen werden, der mit herkömmlichen Verbindungseinrich
tungen gedruckter Schaltungsplatten, wie durchplat
tierten Löchern, verbindbar ist. Da die gedruckt
Schaltungsplatte normalerweise an einem Ort herge
stellt wird und die Drahtkabelbäume an einem anderen
Ort hergestellt werden, wäre es ferner vorteilhaft,
einen Weg zur Positionierung der Verbinder an den En
den der Kabel in einer derartigen Weise zu ermögli
chen, daß eine exakte Ausrichtung mit der elektrischen
Grenzfläche an der gedruckten Schaltungsplatte gewähr
leistet ist, während gleichzeitig die Anzahl der er
forderlichen Zwischenverbindungs- und Montageschritte
reduziert wird.
Erreicht werden diese Ziele mit der vorliegenden Er
findung durch Schaffung eines elektrischen Kabelbaums
für eine Vorrichtung mit einem Gehäuse mit mehreren
Ports, die einen Kabelzugang zu einer darin befindli
chen elektrischen Vorrichtung schaffen, wobei die Vor
richtung wenigstens zwei Verbindungsstellen besitzt
und wobei der Kabelbaum wenigstens zwei Kabel auf
weist, die mit ihrem einen Ende jeweils an einen Ver
binder angeschlossen sind, der zu einer jeweiligen
Verbindungsstelle an der elektrischen Vorrichtung kom
plementär ist, wobei sich der Kabelbaum erfindungs
gemäß dadurch auszeichnet, daß die Kabel in ihren je
weiligen Positionen gegenüber den Verbindungsstellen in
ein Dichtungselement eingekapselt sind und das Dich
tungselement in dem Gehäuse derart festgesetzt wird,
daß die jeweiligen Verbinder und Verbindungsstellen
einander entsprechen.
Ein Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin,
daß ein einzelnes Drahtkabelbaum-Gehäuse hergestellt
wird, von dem sich mehrere Kabel wegerstrecken. Ein
weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß sich
der elektrische Kabelbaum separat von der Vorrichtung
herstellen läßt und durch korrektes Positionieren der
Dichtung in der Vorrichtung an dieser montieren läßt.
Noch ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung
besteht darin, daß durch korrektes Positionieren der
Dichtung die Verbinder auf den Kabeln relativ zu ihren
Verbindungsstellen richtig positioniert werden. Wei
terhin besteht ein Vorteil der Erfindung darin, daß
durch Einkapseln der Kabel in das Dichtungselement und
Festsetzen des Dichtungselements in dem Gehäuse der
Vorrichtung ein abgedichtetes Gehäuseelement herge
stellt werden kann, bei dem verhindert ist, daß Ver
unreinigungen das Innere erreichen, in dem die elek
trische Vorrichtung angeordnet ist. Zusätzlich dazu
besteht noch ein weiterer Vorteil darin, daß die Kabel
in einer Dichtungskonstruktion angeordnet sind und die
Dichtungskonstruktion ausreichend nachgiebig ist, um
Schwankungen in der Lage der Verbindungsstellen Rech
nung zu tragen.
Bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich
aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung und Weiterbildungen der Erfindung werden
im folgenden anhand der zeichnerischen Darstellungen
eines Ausführungsbeispiels noch näher erläutert; in
den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine von oben gesehene, teilweise weggeschnit
tene Ansicht eines elektrischen Kabelbaums
gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 eine im Schnitt dargestellte Seitenansicht
eines elektrischen Verbinders, der in den Ka
belbaum der Fig. 1 integriert werden kann;
Fig. 3 eine im Schnitt dargestellte Endansicht des
elektrischen Verbinders der Fig. 2;
Fig. 4 eine Seitenansicht eines elektrischen Kon
takts, der in dem Verbinder der Fig. 2 ver
wendet wird;
Fig. 5 eine Rückansicht des elektrischen Kontakts der
Fig. 4;
Fig. 6 eine Seitenansicht eines Verbindergehäuses,
das an dem Ende der Kabel des Kabelbaums der
Fig. 1 integriert werden kann;
Fig. 7 eine im Schnitt dargestellte Seitenansicht
eines vollständigen Verbinders gemäß Fig. 6;
und
Fig. 8 eine im Schnitt dargestellte Seitenansicht
einer elektrischen Vorrichtung, in die der
Kabelbaum der Fig. 1 integriert ist.
Unter Bezugnahme auf Fig. 1 ist ein elektrischer Ka
belbaum gemäß der vorliegenden Erfindung allgemein bei
dem Bezugszeichen 2 darstellt. Der elektrische Kabel
baum 2 beinhaltet eine Anzahl von Kabeln 4a bis 4i,
bei denen es sich bei dem vorliegenden Ausführungsbei
spiel um Bandkabel mit unterschiedlichen Anzahlen von
darin enthaltenen Leitern handelt. Dabei variiert bei
dem vorliegenden Ausführungsbeispiel die Anzahl der
Leiter zwischen 1 bis 7 in den verschiedenen Kabeln,
wobei eine Gesamtanzahl von 9 Kabeln dargestellt ist;
es können jedoch auch andere Kabel mit mehr oder weni
ger Leitern verwendet werden, ebenso wie auch ein Ka
belbaum mit einer größeren oder geringeren Anzahl von
Kabeln verwendet werden kann. An dem einen Ende jedes
Kabels ist ein innerer elektrischer Verbinder 6a bis
6i zum Anschließen der elektrischen Kabel 4a bis 4i
angeordnet. An dem gegenüberliegenden Ende der Kabel
4a bis 4i befinden sich entsprechende äußere Verbinder
8a bis 8i. Die Kabel 4 und ihre zugehörigen Verbinder
6, 8 werden relativ zu ihren gewünschten Zwischenver
bindungsstellen positioniert und um diese herum ist
ein Dichtungselement 10 ausgebildet, das die Kabel 4
in der Nähe der inneren Verbinder 6 umschließt, so daß
die inneren Verbinder 6 im allgemeinen relativ zu der
gewünschten Anordnungsstelle ihrer Zwischenverbindugs
punkte positioniert sind. Die inneren Verbinder 6 sind
außerdem im Inneren des Innenbereichs 11 der Dichtung
10 angeordnet. Bei dem vorliegenden Ausführungsbei
spiel ist die Dichtung 10 in vorteilhafter Weise auf
die Kabel aufgeformt und aus einem typischen Material
gebildet, das für Anwendungen im Motorbereich von
Kraftfahrzeugen bekannt und geeignet ist, wobei die
Dichtung ein gewisses Federvermögen relativ dazu auf
weist.
In den Fig. 2 und 3 ist der innere elektrische Ver
binder 6 dargestellt. Der elektrische Verbinder 6 be
sitzt ein Verbindergehäuse 12, das eine Basis 14 und
eine obere Oberfläche 16 mit einer Vielzahl darin vor
gesehener Kontaktaufnahme-Aussparungen 18 aufweist.
Jede Aussparung 18 ist durch einen Kanal 20 von der
Oberseite 16 her durch die Basis 14 hindurch offen.
Ein Hilfskanal 22 ist entlang jeder der Aussparungen
18 angeordnet und beinhaltet eine Schulter 24 für Kon
taktfesthaltezwecke, wie dies im folgenden noch erläu
tert wird. Innerhalb jeder Aussparung 18 befindet sich
ein elektrischer Kontakt 26, der nachfolgend ebenfalls
noch ausführlicher beschrieben wird. Von der Basis 14
erstreckt sich ein Positionierstift 28 nach außen weg,
der mit jeder der Aussparungen 18 und Kanäle 20 derart
ausgerichtet ist, daß die darin angeordneten Kontakte
26 in bezug auf die Aussparungen 18 und die Kanäle 20
zuverlässig positioniert werden. Durch entsprechendes
Positionieren des Positionierstifts 28 läßt sich somit
der gesamte Verbinder 6 in zuverlässiger Weise posi
tionieren, und die Kontakte lassen sich in ihrer ge
wünschten Ausrichtung korrekt anordnen. Der vorstehend
beschriebene Verbinder ist zwar für das Kabel mit ei
nem vier Leiter aufweisenden Kern beschrieben worden,
wie es z. B. bei dem Bezugszeichen 4e dargestellt ist,
jedoch versteht es sich, daß sich die Anzahl der Kon
taktaufnahme-Aussparungen erhöhen oder reduzieren
läßt, je nachdem, wie dies zur Aufnahme von mehr oder
weniger Kontakten in diesen erforderlich ist.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 4 und 5 wird der Kon
takt 26 nun ausführlicher beschrieben. Der Kontakt 26
besitzt einen oberen die Isolierung verdrängenden Kon
taktbereich bzw. Schneid-Klemm-Kontaktbereich 30 sowie
einen unteren Durchgangsloch-Stiftbereich 32. Der ob
ere Schneid-Klemm-Kontaktbereich 30 weist voneinander
beabstandete Platten 34 auf, in denen ein die Isolie
rung verdrängender bzw. Schneid-Klemm-Schlitz 36 vor
gesehen ist, wobei die Platten durch eine Rückwand 38
miteinander verbunden sind. Die Rückwand 38 trägt eine
Verriegelungszunge 40, die aus dieser derart in Rich
tung nach außen herausgestreckt ist, daß sie an der
Schulter 24 des Verbindergehäuses 12 in der in Fig. 2
gezeigten Weise in Anlage gelangen kann, um den Kon
takt 26 in dem Gehäuse 12 festzuhalten. Der Stiftbe
reich 32 beinhaltet einen Material-Überlappungsab
schnitt, der durch Umfalten des Materials an einer
Biegestelle 42 desselben gebildet ist, so daß die
Dicke des Stiftbereichs 32 nunmehr das Doppelte der
Dicke des Materials beträgt, aus dem der Kontakt 26
gebildet ist. Der Überlappungsbereich 44 beinhaltet
ein Paar Laschen 46, die um den Hauptbereich 48 des
Stiftbereichs 32 festgepreßt sind. Der Hauptbereich 48
und der überlappungsbereich 44 besitzen jeweils sich
in entgegengesetzte Richtungen schlängelnde bzw.
mäandernde Abschnitte 50, 50′, so daß die Breite des
Stiftabschnitts 32 ein gewisses Ausmaß an Federverm
ögen und Nachgiebigkeit aufweist.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 6 und 7 wird nun der
elektrische Verbinder 8 an dem äußeren Ende der Kabel
4 erläutert. Der Verbinder 8 beinhaltet ein äußeres
Gehäuse 52 mit einer Abdeckung 54 und einem Drahtein
trittsbereich 56, der einen Basisbereich 58 und eine
Klappe 60 aufweist, wobei entlang derselben eine Viel
zahl von Leisten 62 ausgebildet ist, die zwischen sich
Nuten 64 bilden. Wie insbesondere unter Bezugnahme auf
Fig. 7 zu sehen ist, ist der Verbinder 8 an das Kabel
4 mit einem Kontakt 66 angeschlossen, der zur Herstel
lung einer Verbindung mit einem komplementären An
schluß dient, wobei der Kontakt 66 mit den Leitern 70
des Kabels 4 durch eine Crimphülse 72 verbunden ist,
wobei jedoch auch andere Anschlußtechniken verwendet
werden können. Das Verbindergehäuse 8 besitzt einen
Anschlußblockbereich 74, in dem diese buchsenartigen
Kontakte 66 angeordnet sind, und der Anschlußblock 64
trägt ein Dichtungselement 76 zur Bildung eines ab
dichtenden festen Sitzes gegenüber einem komplemen
tären Verbinder, der einen komplementären Anschluß 68
trägt. Nachdem der Kontakt 66 korrekt in dem Verbinder
8 positioniert ist, kann eine Manschette 78 auf den
Verbinder aufgeformt werden, die den hinteren Bereich
56 und das Kabel 4 abdichtet, so daß ein Eindringen
von Verunreinigungen verhindert wird und eine verun
reinigungsdichte Verbindung hergestellt wird.
Unter Bezugnahme auf Fig. 8 ist eine elektrische Vor
richtung, in die die vorliegende Erfindung integriert
ist, allgemein bei dem Bezugszeichen 80 dargestellt.
Die elektrische Vorrichtung 80 beinhaltet ein unteres
Gehäuseteil 82 und ein oberes Gehäuseteil 84 mit sich
durch diese hindurcherstreckenden Zugangseinrichtungen
85. Eine gedruckte Schaltungsplatte 86 ist im Inneren
der Gehäuseeinrichtung 82, 84 angeordnet, wobei auf
der gedruckten Schaltungsplatte eine Vielzahl inte
grierter Schaltungskomponenten 88 angebracht ist. Die
gedruckte Schaltungsplatte 86 weist eine Vielzahl
durchplattierter Öffnungen 90 auf, die durch Leiter
bahnen 89 mit Komponenten 88 zur Herstellung einer
elektrischen Verbindung mit den Kabeln 4 verbunden
sind. Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel sind
zwar durchplattierte Öffnungen 90 dargestellt, jedoch
können auch andere Arten von an der gedruckten Schal
tungsplatte vorgesehenen Verbindungsstellen verwendet
werden, und der damit zu verbindende Verbinder kann
diesbezüglich komplementär ausgebildet werden. Wie in
der Zeichnung zu sehen ist, ist der Drahtkabelbaum 2
derart auf dem unteren Gehäuseteil 82 angeordnet, daß
die Dichtung 10 einem Flansch 91 mit einer daran vor
gesehenen Positioniererhebung 92 entspricht. Es ist
zwar nicht dargestellt, jedoch ist der Ausrichtungs
stift 28 des Gehäuses 12 des Verbinders 6 in einer
entsprechenden Öffnung in der gedruckten Schaltungs
platte 86 aufgenommen, um dadurch sicherzustellen, daß
die Kontaktenden 32 bei der Herstellung der Verbindung
mit ihren jeweiligen Durchgangsöffnungen 90 ausgerich
tet sind. Es kann wünschenswert sein, um das gesamte
Verbindergehäuse 6 Dichtungsmaterial herumzuformen,
nachdem die Kabel 4 daran angeschlossen worden sind,
wobei das Dichtungsmaterial 10′ in den Kontaktaufnah
meaussparungen 18 sowie um die Kontakte 26 herum auf
genommen wird und sich über die Enden der Kabel in
einem bei dem Bezugszeichen 10′′ dargestellten Ausmaß
hinauserstreckt, wodurch der Verbinder mit den Kabeln
4 verbunden und vollständig abgedichtet ist. Bei An
bringung der oberen Gehäusehälfte 84 an der unteren
Gehäusehälfte 82 greift ein Haken 94 an dem Flansch 91
der unteren Gehäusehälfte 82 an, wodurch die Dichtung
10 zwischen diesem und dem Flansch 91 der unteren Ge
häusehälfte 82 vollständig eingeschlossen ist. Ein
Flansch 96 der oberen Gehäusehälfte 84 besitzt eben
falls eine Erhebung, so daß die Dichtung 10 dazwischen
in druckbeaufschlagter Weise festgelegt wird und eine
feste Dichtung gegenüber den Gehäusehälften 82, 84
gebildet wird.
Es muß an dieser Stelle darauf hingewiesen werden, daß
das Federvermögen des Dichtungselements eine gewisse
begrenzte Verlagerung des Verbinders 6 gestattet, um
dadurch sicherzustellen, daß eine korrekte Positionie
rung relativ zu der gedruckten Schaltungsplatte er
folgt, und zwar aufgrund der Toleranzunterschiede zwi
schen dem Dichtungsmaterial-Aufformvorgang und den
Vorgängen zur Herstellung der gedruckten Schaltungs
platte. Vorteilhafterweise schafft die Dichtung - die
erforderliche Abdichtung für das Verbindergehäuse so
wie auch die Positionierung, die zur Gewährleistung
einer korrekten Handhabung sowie einer vorteilhaften
Montage der Vorrichtung erforderlich ist.
Claims (9)
1. Elektrischer Kabelbaum (2) für eine Vorrichtung
(80) mit einem Gehäuse (82, 84) mit mehreren Ports
(85), die einen Kabelzugang zu einer darin befindli
chen elektrischen Vorrichtung (86) schaffen, wobei die
Vorrichtung (86) wenigstens zwei Verbindungsstellen
(90) besitzt und wobei der Kabelbaum (2) wenigstens
zwei Kabel (4a-4i) aufweist, die mit ihrem einen Ende
jeweils an einen Verbinder (6a-6i) angeschlossen sind,
der zu einer jeweiligen Verbindungsstelle (90) der
elektrischen Vorrichtung (86) komplementär ausgebildet
ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kabel (4a-4i) in ihren
relativen Positionen gegenüber den Verbindungsstellen
(90) in ein Dichtungselement (10) eingekapselt sind
und das Dichtungselement (10) in dem Gehäuse (82, 84)
derart festzusetzen ist, daß die jeweiligen Verbinder
(6a-6i) und Verbindungsstellen (90) einander dann ent
sprechen.
2. Kabelbaum nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das Dichtungsmaterial
(10′, 10′′) um den mit der jeweiligen Verbindungsstel
le 90 zu verbindenden Verbinder (6a-6i) vollständig
herumgeformt ist, nachdem das Kabel (4a-4i) in diesem
angeschlossen ist.
3. Kabelbaum nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Verbinder (6a-6i) Schneid-Klemm-Kon
takte (26) aufweist, die voneinander beabstandete
Platten (34) mit darin ausgebildeten, miteinander aus
gerichteten Schneid-Klemm-Schlitzen (36) aufweisen,
wobei die Platten durch eine Rückwand (38) miteinander
verbunden sind, in der eine Verriegelungszunge (40)
vorgesehen ist, und daß den Schneid-Klemm-Schlitzen
(36) gegenüberliegend ein Stiftbereich (32) für den
elektrischen Eingriff in eine gedruckte Schaltungs
platte (86) vorgesehen ist.
4. Kabelbaum nach einem der vorausgehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Dichtungselement (10)
und das Gehäuse (82, 84) komplementäre Positionierein
richtungen (92, 98) zum Festlegen der Dichtung (10)
beinhalten.
5. Kabelbaum nach einem der vorausgehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Dichtungselement (10)
einen geschlossenen Innenraum (11) definiert, in dem
die inneren Verbinder (6a-6i) angeordnet sind.
6. Elektrische Vorrichtung (80) mit einem unteren Ge
häuseteil (82), einem oberen Gehäuseteil (84), einem
darin angeordneten Substrat (89) mit einer Anzahl dar
auf vorgesehener Verbindungsstellen (90) und mit einem
Drahtkabelbaum (2) mit einer Anzahl von Kabeln (4a-4i),
an denen ein Verbinder (6a-6i) angebracht ist,
der komplementär zu den Verbindungsstellen (90) ausge
bildet ist, wobei die Kabel (4a-4i) in ein Dichtungs
element (10) eingekapselt sind, wodurch die Verbinder
(6a-6i) den Verbindungsstellen (90) entsprechend posi
tioniert sind und das Dichtungselement (10) zwischen
dem oberen und dem unteren Gehäuseteil (82, 84) derart
aufnehmbar ist, daß ein verunreinigungsdichtes Gebilde
geschaffen ist, von dem sich die Kabel wegerstrecken.
7. Elektrische Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß der untere Gehäuseteil (82) eine
Positioniereinrichtung (92) zum Festlegen des Dich
tungselements (10) aufweist.
8. Elektrische Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kabel (4a-4i) in den
entsprechen den Kontakten (26) in den Verbindern
(6a-6i) mittels Schneid-Klemm-Techniken angeschlossen
sind.
9. Elektrische Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6
bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Dichtungs
element (10) einen geschlossenen Innenraum (11) bil
det, in dem die inneren Verbinder angeordnet sind.
Applications Claiming Priority (1)
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Family Applications (1)
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