DE19631329C2 - Dichtung für eine Batterie und ein Verfahren zur Herstellung einer derartigen Dichtung - Google Patents
Dichtung für eine Batterie und ein Verfahren zur Herstellung einer derartigen DichtungInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Dichtung, die aus
Kunstharz hergestellt ist, die zwischen einem Gehäuse und
einer Deckelplatte an einer Öffnung einer Zelle angeordnet
wird und ein Verfahren zur Herstellung einer derartigen
Dichtung.
Im allgemeinen kann die Herstellung einer Zelle wie im Fol
genden erläutert werden. Eine Elektrodenbaugruppe besteht
aus einer positiven Elektrode und einer negativen Elek
trode, die durch ein Trennelement gegeneinander elektrisch
isoliert sind, die in einem Metallgehäuse angeordnet ist.
Eine Metalldeckelplatte ist an der Öffnung des Metallgehäu
ses mittels eines Dichtungsringes, der aus Kunstharz herge
stellt ist, fixiert, so daß die Öffnung des Metallgehäuses
hermetisch abgedichtet werden kann.
Die Dichtung wird normalerweise durch Spritzgießen herge
stellt. Fig. 1 zeigt ein Beispiel. In dieser Figur reprä
sentieren der schraffierte Teil Kunstharz und der nicht
schraffierte Teil eine Metallform. Diese Metallform hat
einen Hohlraum 111 und einen Anguß 112. Geschmolzenes
Kunstharz wird in den Hohlraum 111 über den Anguß 112 ein
gespritzt. Der Hohlraum 111 hat die gleiche Form wie die
Dichtung. Nachdem das geschmolzene Harz festgeworden ist,
wird es am Einguß 112 abgeschnitten oder abgetrennt. Dann
wird eine Dichtung erhalten.
Aus dem DE-U-19 16 875 ist ein Batteriekastendeckel aus ther
moplastischem Kunststoff bekannt, bei dem das Abdichten von
Hohlräumen und von Polanschlüssen durch Ausgießen mit ther
moplastischem Kunststoff, Harz oder Dichtmasse beschrieben
ist.
Im allgemeinen entspricht bei der Verwendung von Spritz
gießen der Anguß 112 einem Teil der Oberfläche eines Dich
tungsringes (JP-PA-61-27061 und JP-PA-61118961). In der
Fig. 1 ist zu ersehen, daß der Anguß 112 an einem Teil der
Oberseite des Hohlraums 111 vorgesehen ist.
Bei dieser Spritzgießform tritt ein Problem auf. Im Winter,
wenn der Grad der Feuchtigkeitsabsorption des Kunstharzes
sinkt, treten an der Oberseite der Dichtung Risse auf, wo
das festgewordene Kunstharz abgeschnitten worden ist (An
gußschneidbereich). Ein Beispiel hierfür ist in der Fig. 2
gezeigt. Ein derartiges Einreißen verschlechtert die Dicht
heit der Zelle, was zu einem Auslaufen von Elektrolyt füh
ren kann.
Fig. 3 zeigt ein Polarisationsbild der Dichtung mit einem
solchen Angußschneidbereich im Schnitt. Wie aus dieser Fi
gur zu ersehen ist, wird im Angußschneidbereich 114 ein Ab
schnitt 115 mit Restspannung erzeugt. Im Angußschneidbe
reich 114 sind feine Risse entstanden, wodurch die Festig
keit verschlechtert wird.
Um solche Risse in einer Dichtung zu vermeiden, ist es mög
lich, den Anguß 116 an einem Teil der innenliegenden Ober
fläche des Hohlraums 117 vorzusehen, wie dies in der Fig. 4
gezeigt ist.
Selbst in diesem Fall wird jedoch in einem Abschnitt ent
sprechend dem Angußschneidbereich 119 Restspannung erzeugt,
was zu einer schlechten Qualität der Dichtung führt. Ein
Beispiel ist in der Fig. 5 gezeigt.
Es gibt zwei Verfahren zum Herstellen einer Dichtung mit
tels Spritzgießen. Eines ist ein Kaltangußverfahren, das
häufig verwendet wird. Ein Beispiel ist in der Fig. 6 ge
zeigt, bei dem 40 Dichtungen gleichzeitig hergestellt wer
den können.
Das geschmolzene Kunstharz wird in die Kunstharzeinpritz
öffnung 120 eingespritzt und verteilt sich durch die An
gußkanäle 121 in jeden Hohlraum 122, wo das Kunstharz fest
wird. Dann werden die Dichtungen an den Angußstellen zwi
schen Angußkanälen 121 und Hohlräumen abgetrennt, um auf
diese Weise die Dichtungen zu erhalten.
Gemäß diesem Verfahren muß das festgewordene Kunstharz in
den Angußkanälen weggeworfen werden. Normalerweise ist die
Menge des wegzuwerfenden Kunstharzes größer als die für die
Dichtung gebrauchte Menge, die Entsorgung des Kunstharzab
falls ist nicht zu vermeiden.
Das andere Verfahren wird Warmangußverfahren genannt. Gemäß
diesem Verfahren sind Angußkanäle, wie beim Kaltangußver
fahren, nicht notwendig. Es ist möglich, das geschmolzene
Kunstharz direkt in die Hohlräume einzuspritzen.
Fig. 7 zeigt ein Beispiel hierfür. Um das Harz geschmolzen
zu halten, ist im Kanal 123, durch den das geschmolzene
Harz läuft, ein Heizelement 124 plaziert. Das geschmolzene
Harz wird direkt durch die Kunstharzeinspritzdüse 125, die
eine Fortsetzung des Kanals 123 ist, in den Hohlraum 126
gespritzt. In diesem Fall entspricht die Spitze der Kunst
harzeinspritzdüse 125 dem Anguß 127, der der Eingang zum
Hohlraum 126 ist.
In der Kunstharzeinspritzdüse 125 ist ein Spitzenheizele
ment 128 plaziert. Nachdem das geschmolzene Kunstharz in
den Hohlraum 126 eingespritzt ist, wird das Spitzenheizele
ment 128 ausgeschaltet. Dann wird das geschmolzene Kunst
harz in der Kunstharzeinspritzdüse 125 und im Hohlraum 126
fest. Danach wird das festgewordene Kunstharz am Eingang
127 abgetrennt und die Dichtung wird aus der Metallform
herausgenommen. Wenn das Spitzenheizelement 128 wieder ein
geschaltet wird, wird das festgewordene Kunstharz in der
Kunstharzeinspritzdüse 125 geschmolzen. Das geschmolzene
Kunstharz wird für den nächsten Spritzgießvorgang in den
Hohlraum 126 eingespritzt.
In diesem Verfahren wird jedoch die Konstruktion der Kunst
harzeinspritzdüse 125 groß. Selbst wenn es möglich ist, das
geschmolzene Harz von der Oberseite des Hohlraums her, wie
in der Fig. 7 gezeigt, einzuspritzen, ist es daher schwie
rig, das Kunstharz von einem Teil der Innenfläche des Hohl
raums her einzuspritzen.
Um diese Schwierigkeit zu überwinden, sollte daher der An
gußkanal 129 für das Einspritzen verwendet werden, wie dies
in Fig. 8 gezeigt ist. Geschmolzenes Kunstharz wird in den
Hohlraum 130 eingespritzt. Nachdem das Kunstharz festgewor
den ist, sollte es zwischen dem zweiten Angußkanal 129 und
der Kunstharzeinspritzdüse 131 durchschnitten werden. Dar
überhinaus sollte das festgewordene Kunstharz 132 im zwei
ten Angußkanal 129 in Fig. 9 von der Dichtung 133 (in der
selben Figur) abgetrennt werden, und es ist notwendig, das
Harz 132 des zweiten Angußkanals 129 wegzuwerfen.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Zuver
lässigkeit einer Zelle zu verbessern, indem Restspannungen
im Dichtungsring verhindert werden, um eine Dichtung zu
schaffen, in der sich keine Risse ausbilden.
Diese Aufgabe kann durch eine Dichtung für eine Zelle ge
löst werden, die durch Einspritzen von geschmolzenem Kunst
harz in einen Hohlraum von einem Anguß bzw. einer Ein
spritzöffnung her erzeugt wird, der der Spitze einer Kunst
harzeinspritzdüse einer Metallform entspricht, die dadurch
gekennzeichnet ist, daß sie einen Ring aufweist, der den
Körper der Dichtung bildet; und einen nach innen vorstehen
den Vorsprung hat, der von der Innenfläche des Ringes nach
innen vorsteht; wobei der Anguß an einem Teil vorgesehen
ist, der dem nach innen vorstehenden Vorsprung entspricht.
Ein Verfahren zur Herstellung einer Dichtung, bestehend aus
einem Ring, der den Körper einer Dichtung bildet, und einem
nach innen gerichteten Vorsprung, der an der Innenfläche
des Ringes nach innen vorsteht, ist gekennzeichnet durch
die Schritte: Füllen einer Metallform mit geschmolzenem
Kunstharz durch Einspritzen des geschmolzenen Kunstharzes
in einen Hohlraum, der die gleiche Form wie die Dichtung
hat, ausgehend von einem Anguß, der der Spitze einer Kunst
harzeinspritzdüse der Metallform entspricht, und an einem
Teil der Innenfläche des Hohlraums vorgesehen ist, wobei
der Teil dem nach innen vorstehenden Vorsprung entspricht,
und Festwerdenlassen des eingespritzten, geschmolzenen
Kunstharzes.
Bei der vorstehend erzeugten Dichtung wird Restspannung an
dem nach innen gerichteten Vorsprung erzeugt. Daher wird
die Festigkeit des Ringes nicht verschlechtert, weil die
Wirkungen der Restspannung und Rißbildung der Dichtung ver
hindert werden können.
Hierbei ist die Größe des nach innen gerichteten Vor
sprunges vorzugsweise so einzustellen, daß sie in dem Raum
innerhalb der Zelle enthalten ist.
Wenn geschmolzenes Kunstharz mittels des Heißangußverfah
rens eingespritzt wird, wird die Konstruktion der Kunst
harzeinspritzdüse, welche den Anguß enthält, ziemlich groß,
da sie ein Heizelement enthalten sollte. Daher ist es
schwierig, den Anguß an der Innenfläche des Hohlraums vor
zusehen, die der Innenfläche des Rings entspricht. Gemäß
einem zweiten Merkmal der vorliegenden Erfindung, da der
Anguß an dem Teil der Innenfläche des Hohlraums vorgesehen
ist, welcher dem nach innen vorstehnden Vorsprung ent
spricht, ist es aber möglich, das Heißangußverfahren zu
verwenden.
Dieses Heißangußverfahren hat gegenüber dem Kaltangußver
fahren einen Vorteil, da es möglich ist, die Menge von Ab
fallkunstharz, welche bei der Herstellung der Dichtung er
zeugt wird, zu reduzieren.
Diese und andere Aufgaben, Vorteile und Merkmale der Erfin
dung gehen aus der folgenden Beschreibung anhand von Figu
ren hervor, die eine spezifische Ausbildungsform der Erfin
dung zeigen. In den Figuren zeigt:
Fig. 1 ein herkömmliches Verfahren zur Herstellung einer
Dichtung im Schnitt;
Fig. 2 eine Dichtung die gemäß dem Verfahren in Fig. 1
hergestellt ist, mit einem Riß in einer Vorder
ansicht;
Fig. 3 die Dichtung, die gemäß dem Verfahren von Fig. 1
hergestellt ist, in einer Querschnittsansicht;
Fig. 4 ein herkömmliches Verfahren zur Herstellung einer
Dichtung im Schnitt, wobei ein Anguß an der Innen
fläche des Hohlraums vorgesehen ist;
Fig. 5 ein Teil der Dichtung, die gemäß dem in der Fig. 4
gezeigten Verfahren hergestellt ist, im Schnitt;
Fig. 6 ein herkömmliches Verfahren zum Herstellen einer
Dichtung gemäß dem Kaltangußverfahren in einer
Draufsicht;
Fig. 7 ein herkömmliches Verfahren zum Herstellen einer
Dichtung gemäß dem Heißangußverfahren im Schnitt;
Fig. 8 ein herkömmliches Verfahren zum Herstellen einer
Dichtung gemäß dem Heißangußverfahren im Schnitt;
Fig. 9 eine Dichtung, die durch das Verfahren gemäß Fig. 8
hergestellt ist, in einer Draufsicht;
Fig. 10 bis 12 eine Vorrichtung zur Dichtungsherstellung
gemäß der ersten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung im Schnitt;
Fig. 13 ein Detail aus Fig. 10 in vergrößerter Darstellung;
Fig. 14 eine Dichtung, die durch das Verfahren gemäß der
Fig. 10 bis 12 hergestellt ist, in einer Drauf
sicht;
Fig. 15 ein Teil der Dichtung gemäß Fig. 14 im Schnitt;
Fig. 16 ein Verfahren zur Herstellung einer Dichtung gemäß
der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfin
dung im Schnitt;
Fig. 17 eine Dichtung, die durch das Verfahren gemäß Fig. 16
hergestellt ist, in einer Draufsicht; und
Fig. 18 eine Dichtung gemäß der ersten Ausführungsform oder
der zweiten Ausführungsform, die in einer Zelle in
stalliert ist, im Schnitt.
Die Fig. 10 bis 12 zeigen im Schnitt eine Dichtungsher
stellvorrichtung gemäß der ersten Ausführungsform der vor
liegenden Erfindung. Fig. 13 ist eine Vergrößerung der
Fig. 10. Fig. 14 ist eine Draufsicht der Dichtung, die durch
diese Vorrichtung hergestellt worden ist. Fig. 15 ist ein
Teil der Schnittansichten einer derartigen Dichtung.
Wie aus der Fig. 14 zu ersehen ist, hat die Dichtung 60
einen Ring 61 und einen nach innen ragenden Vorsprung 62,
der ausgehend von einem Teil der Innenfläche des Ringes 61
nach innen vorsteht. Diese Dichtung wird mittels Spritz
gießen hergestellt, wobei ein Heißangußverfahren verwendet
wird.
Die Art des hier verwendeten Kunstharzes ist ein Kunstharz,
das elastisch und heißschmelzbar ist, wie beispielsweise
Nylon.
Wie in den Fig. 10 bis 12 gezeigt ist, hat die Dich
tungsherstellvorrichtung die folgenden Teile:
Die erste Metallform 10, die zweite Metallform 20 mit dem Hohlraum 22; einen zylindrischen Kerneinsetzblock 30, der in einer Position plaziert ist, in der er in die erste Me tallform 10 eindringt, so daß er mit dem Hohlraum 22 in Eingriff steht; und einen Heißanguß 40, der in der zweiten Metallform 20 vorgesehen ist.
Die erste Metallform 10, die zweite Metallform 20 mit dem Hohlraum 22; einen zylindrischen Kerneinsetzblock 30, der in einer Position plaziert ist, in der er in die erste Me tallform 10 eindringt, so daß er mit dem Hohlraum 22 in Eingriff steht; und einen Heißanguß 40, der in der zweiten Metallform 20 vorgesehen ist.
Der Kerneinsetzblock 30 ist an einer Kernplatte (nicht dar
gestellt) befestigt. Die erste Metallform 10 und die zweite
Metallform 20 sind durch einen Träger (nicht dargestellt)
getragen, so daß die erste Metallform 10 über den Kernein
setzblock 30 gleitet und die zweite Metallform 20 zum
Kerneinsetzblock 30 hin oder von diesem weg gleitet.
Indem die erste Metallform 10 zur zweiten Metallform 20 hin
bewegt oder von dieser weg bewegt wird, können die Stirn
seite 11 der ersten Metallform 10 und die Stirnseite 21 der
zweiten Metallform 20 miteinander in Berührungskontakt ge
langen (siehe Fig. 10) oder voneinander getrennt sein
(siehe Fig. 11 und 12).
Wenn die Stirnseiten 11 und 21 einander berühren, ist zwi
schen der Vorderkante 31 des Kerneinsetzblockes 30, dem
Hohlraum 22 und der Stirnfläche 11 ein Raum. Dieser Raum
ist der Hohlraum 50, der die gleiche Form wie die Dichtung
60 hat.
Indem die Metallform 10 über den Kerneinsetzblock 30 glei
tet, kann die Vorderkante 31 des Kerneinsetzblockes 30 in
einer Position plaziert werden, in welcher sie durch die
Stirnfläche 11 (siehe Fig. 10 und 11) oder in einer Po
sition, wo sie gegenüber der Stirnfläche 11 zurückgezogen
ist (siehe Fig. 12), plaziert wird.
Die Bauform des Heißangusses 40 kann wie folgt erläutert
werden.
In der zweiten Metallform 20 ist zum Erhitzen des Kunst
harzes ein Heizkörper 41 in der Mitte eines zylindrischen
Durchganges 23 plaziert, durch welchen das eingespritzte,
geschmolzene Kunstharz läuft.
Die zugespitzte und konische Kunstharzeinspritzdüse 24 ist
als eine Fortsetzung des Durchlasses 23 gebildet. Die
Spitze der Kunstharzeinspritzdüse 24, d. h. der Eingang 25
ist mit einem Teil des Hohlraums 22 so ausgerichtet, daß
das geschmolzene Kunstharz aus dem Eingang 25 läuft. Der
Teil des Hohlraums 22 wird nun ein Teil eines nach innen
ragenden Vorsprungs 52 des Hohlraums 50.
In der Mitte der zugespitzten Kunstharzeinspritzdüse 24 ist
ein Spitzenheizelement 42 plaziert, um das Kunstharz in der
Kunstharzeinspritzdüse 24 zu erwärmen.
Der Heißanguß 40 sollte groß genug sein, um den Heizkörper
41 und das Spitzenheizelement 42 aufzunehmen. Daher ist es
schwierig, das geschmolzene Kunstharz direkt in einen Ein
gang einzuspritzen, der an der Innenfläche des Rings 51 des
Hohlraums 50 vorgesehen ist, aber es ist einfach, das ge
schmolzene Kunstharz in den Eingang 25 einzuspritzen, der
an dem nach innen ragenden Vorsprung 52 vorgesehen ist.
Die Dichtung 60 kann durch Spritzgießen mit dieser Dich
tungsherstellvorrichtung auf die folgende Art und Weise
hergestellt werden.
Fig. 10 zeigt, wie das geschmolzene Kunstharz von dem
Heißanguß 40 eingespritzt wird. Als erstes werden der Heiz
körper 41 und das Spitzenheizelement 42 eingeschaltet. Dann
kann das Kunstharz im Durchgang 23 und in der Einspritzdüse
24 geschmolzen gehalten werden und durch den Eingang 25 in
den Hohlraum eingespritzt werden. Es läuft durch den nach
innen ragenden Vorsprung 42 und verteilt sich im Ring 51
des Hohlraums 50 (siehe Fig. 13).
Nachdem der Hohlraum 50 mit dem geschmolzenen Kunstharz ge
füllt ist, wird das Spitzenheizelement 42 abgeschaltet.
Dann wird das geschmolzene Kunstharz im Hohlraum 50 und in
der Kunstharzeinspritzdüse 24 fest. In diesem Stadium ist
die im Hohlraum 50 festgewordene Dichtung 60 an das festge
wordene Kunstharz in der Kunstharzeinspritzdüse 24 im Be
reich des Eingangs 25 verbunden.
Obwohl in den Figuren nicht gezeigt, steht die Dichtung 60
leicht mit der Vorderkante 31 im Eingriff.
Fig. 11 zeigt die zweite Metallform 20, wie sie von der
Dichtung 60 zurückgezogen ist.
Nach dem Festwerden des geschmolzenen Kunstharzes wird die
erste Metallform 10 von der zweiten Metallform 20 durch
Verschieben entfernt. Dann wird die Dichtung 60 aus dem
Hohlraum 22 auf eine Weise entfernt, bei der die Dichtung
60 mit der Vorderkante 31 im Eingriff ist und es wird das
festgewordene Kunstharz an dem Eingang 25 durchtrennt.
Während dem Festwerden und Schneiden wie vorstehend erwähnt
wird der Heizkörper 41 eingeschaltet, um das Kunstharz in
dem Durchgang 23 geschmolzen zu halten.
Fig. 12 zeigt die Dichtung 60, die von der Vorderkante 31
entfernt worden ist.
Für den nächsten Spritzgießvorgang wird die Heizspitze 42
in dem in der Fig. 10 gezeigten Zustand eingeschaltet, so
daß das Kunstharz in der Kunstharzeinspritzdüse 24 ge
schmolzen wird. Dann wird das geschmolzene Kunstharz wie
vorstehend erwähnt, eingespritzt.
Die Fig. 14 und 15 sind Beispiele für Polarisationsbil
der der Dichtung 60, die auf die vorstehend beschriebene
Art und Weise hergestellt ist. Wie aus diesen Figuren zu
ersehen ist, ist in dem nach innen vorstehenden Vorsprung
62 ein Abschnitt 63 mit Restspannung erzeugt, jedoch nicht
in dem Ring 61. Das heißt, ein Teil, der eine geringe me
chanische Festigkeit hat, die Risse verursachen kann, wird
in dem Ring 61 nicht ausgebildet. Die Bezugsziffer 65 re
präsentiert die Position des Angusses 25.
Die Fig. 16 zeigt im Querschnitt ein Verfahren zur Herstel
lung einer Dichtung gemäß der zweiten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung.
Fig. 17 ist eine Draufsicht auf die Dichtung, die gemäß
diesem Verfahren hergestellt ist.
Wie aus der Fig. 17 zu ersehen ist, hat die Dichtung einen
Ring 90 und einen nach innen vorstehenden Ringvorsprung 92,
der sich entlang der Innenfläche des Ringes 91 erstreckt
und an dessen Innenfläche nach innen vorsteht.
Die Einspritzöffnung bzw. der Anguß 75 ist an einem Teil
der Metallform vorgesehen, welcher einem Teil des nach in
nen vorstehenden Vorsprungs 82 des Hohlraumes 80 ent
spricht. Diese Dichtung wird auch mittels Spritzgießen her
gestellt, wobei das Heißangußverfahren verwendet wurde.
Wie in der Fig. 17 gezeigt, wird der Abschnitt 93 mit Rest
spannung in dem nach innen gerichteten Vorsprung 92, jedoch
nicht im Ring 91 erzeugt. Die Bezugsziffer 95 repräsentiert
die Position der Einspritzöffnung 75.
Fig. 18 zeigt die Dichtung 60 (90) mit dem nach innen vor
stehenden Vorsprung 92 (92), die entweder eine Dichtung ge
mäß der ersten Ausführungsform oder der zweiten Ausfüh
rungsform ist, wie sie in einer Zelle installiert ist.
In dieser Figur besteht die Elektrodenbaugruppe 101 aus ei
ner positiven Elektrode und einer negativen Elektrode, die
durch ein Trennelement elektrisch isoliert sind, und ist in
einem Metallgehäuse 102 plaziert. Eine Metalldeckelplatte
103 ist an der Öffnung des Metallgehäuses 102 mittels einer
Dichtung 60 (90) festgelegt, so daß die Öffnung des Metall
gehäuses 102 hermetisch abgedichtet werden kann.
Wie in der Fig. 18 gezeigt, sind die Funktionen der Dich
tung 60 (90) und der Elektrodenbaugruppe 101 nicht beein
trächtigt, da in einem Raum zwischen der Elektrodenbau
gruppe 101 und der Elektrodendeckelplatte 103 ein nach in
nen gerichteter Vorsprung 62 (92) existiert, wenn die Dich
tung 60 (90) in einer Zelle installiert ist.
Die Form des nach innen gerichteten Vorsprungs der Dichtung
kann gemäß dem Innenraum einer zu verwendenden Zelle be
stimmt sein.
Obwohl die vorliegende Erfindung vollständig anhand der
Beispiele und mit Bezugnahme auf die begleitenden Figuren
beschrieben worden ist, bleibt anzumerken, daß zahlreiche
Veränderungen und Modifikationen für den Fachmann denkbar
sind. Daher sollten solche Änderungen und Modifikationen
solange sie von dem Schutzumfang der vorliegenden Erfindung
nicht abweichen, als in diesem enthalten angesehen werden.
Claims (5)
1. Dichtung für eine Zelle, hergestellt durch Einspritzen
von geschmolzenem Kunstharz in einen Hohlraum über einen
Anguß, der der Spitze einer Kunstharzeinspritzdüse einer
Metallform entspricht,
gekennzeichnet durch:
einen Ring, der einen Körper der Dichtung bildet; und
einen an der Innenfläche des Ringes nach innen vorstehenden Vorsprung;
wobei der Anguß an einem Teil vorgesehen ist, der dem nach innen gerichteten Vorsprung entspricht, und Restspannungen nur im nach innen vorstehenden Vorsprung auftreten.
einen Ring, der einen Körper der Dichtung bildet; und
einen an der Innenfläche des Ringes nach innen vorstehenden Vorsprung;
wobei der Anguß an einem Teil vorgesehen ist, der dem nach innen gerichteten Vorsprung entspricht, und Restspannungen nur im nach innen vorstehenden Vorsprung auftreten.
2. Dichtung nach Patentanspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Form des
nach innen gerichteten Vorsprungs so bestimmt ist, daß sie
in einem Raum innerhalb der Zelle aufgenommen werden kann,
wenn die Dichtung in der Zelle installiert ist.
3. Verfahren zum Herstellen einer Dichtung mit einem Ring,
der den Körper der Dichtung bildet, und einem nach innen
ragenden Vorsprung, der an der Innenfläche des Ringes nach
innen vorsteht,
gekennzeichnet durch die folgenden Schritte:
Füllen einer Metallform mit geschmolzenem Kunstharz durch Einspritzen mittels eines Warmangußverfahrens des geschmol zenen Kunstharzes in einen Hohlraum, der die gleiche Form wie die Dichtung hat, ausgehend von einem Anguß, der der Spitze einer Kunstharzeinspritzdüse der Metallform ent spricht, und an einem Teil der Innenfläche des Hohlraumes vorgesehen ist, der dem nach innen ragenden Vorsprung ent spricht; und
Aushärtenlassen des eingespritzten, geschmolzenen Kunst harzes.
Füllen einer Metallform mit geschmolzenem Kunstharz durch Einspritzen mittels eines Warmangußverfahrens des geschmol zenen Kunstharzes in einen Hohlraum, der die gleiche Form wie die Dichtung hat, ausgehend von einem Anguß, der der Spitze einer Kunstharzeinspritzdüse der Metallform ent spricht, und an einem Teil der Innenfläche des Hohlraumes vorgesehen ist, der dem nach innen ragenden Vorsprung ent spricht; und
Aushärtenlassen des eingespritzten, geschmolzenen Kunst harzes.
4. Verfahren zum Herstellen einer Dichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß das festgewordene Kunstharz am Anguß abgeschnitten wird.
5. Verfahren zum Herstellen einer Dichtung nach Pa
tentanspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Heizelement, das in der Kunstharzeinspritzdüse plaziert ist,
verwendet wird.
Applications Claiming Priority (1)
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