DE19631704C1 - Unterlage für eine mit einer Rollkugel arbeitende Computermaus - Google Patents
Unterlage für eine mit einer Rollkugel arbeitende ComputermausInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Unterlage für eine mit einer Rollkugel
arbeitende Computermaus, welche Unterlage ein Unterteil mit einer
rutschfesten Bodenfläche und ein Oberteil aus zumindest bereichsweise
durchsichtigem Material aufweist, auf dessen Oberseite die
Rollkugel der Computermaus bewegbar ist, wobei zwischen dem Unterteil
und dem Oberteil ein blattförmiger Druck- und/oder Informationsträger
vorgesehen ist.
Als Rollkugelsteuerung oder Computermaus bezeichnet man ein
analoges Eingabegerät, das auf einer geeigneten Oberfläche relativ
zu einer vordefinierten Ausgangsposition bewegt wird, um auf dem
Bildschirm einer mit der Rollkugelsteuerung in Steuerverbindung
stehenden Datenverarbeitungsanlage Positionierungen und/oder
Markierungen vorzunehmen. Um die Rollkugel solcher Rollkugel
steuerungen stets auf einer geeigneten Oberfläche bewegen und
positionieren zu können, hat man flache blattförmige Arbeits
unterlagen geschaffen, die auch als Mausunterlage bezeichnet werden.
Zur Zeit am Markt befindliche Mausunterlagen werden meist in einem
aufwendigen Herstellungsverfahren durch Zusammenführung von drei
Materialschichten hergestellt. Dabei hat eine oberste Schicht eine
strukturierte und etwas aufgerauhte Oberfläche, damit die an der
Unterseite der Maus befindliche Rollkugel zur Steuerung der
Datenverarbeitungsanlage präzise geführt werden kann. Diese oberste
Schicht besteht aus Kunststoff oder einem textilem Material. Die
zumeist aus Kautschuk, Zellkautschuk oder Schaumstoffen bestehende
unterste Schicht soll demgegenüber sicherstellen, daß die vorbekannte
Arbeitsunterlage, die auf dem Arbeitstisch aufliegt und auf welcher
die Maus ständig bewegt wird, dort nicht rutschen oder die
Arbeitsfläche beschädigen kann. Eine mittlere Schicht hat schließlich
die Aufgabe, die obere Schicht mit der unteren Schicht zu verbinden.
Diese mittlere Schicht besteht beispielsweise aus einer doppelseiti
gen Klebefolie oder aus sonstigen, maschinell oder manuell
aufgebrachten Klebstoffen.
Da sich solche Arbeitsunterlagen ständig im Blickfeld des Anwenders
der Datenverarbeitungsanlage befinden, bietet sich diese Arbeits
unterlage auch als Informations- und Werbeträger an. Dabei werden
die entsprechenden Informationen meist im Siebdruck, Flexodruck
oder Tampondruck auf die Unterseite der obersten Schicht gedruckt,
wo sie durch die Mausbenutzung nicht verkratzt oder auf Dauer gar
entfernt werden können. Durch die unterseitige Bedruckung der
obersten Schicht wird sichergestellt, daß der Aufdruck unbeschädigt
bleibt und keinerlei Farbrückstände über die Mauskugel in das
Mausgehäuse transportiert werden, wo sie andernfalls zu Beschädigun
gen führen könnten.
Um das Bedrucken der obersten Schicht zu ermöglichen, muß ein
Werkstoff eingesetzt werden, der Druckfarben annimmt und sich mit
solchen Druckfarben dauerhaft verbindet. Diese Werkstoffe sind
relativ teuer und die Bedruckung als solche auf bestimmte Verfahren
festgelegt, was einerseits Restriktionen in der gedruckten
Darstellung (limitierte Farbanzahl) oder aber unverhältnismäßig
hohe Druckkosten verursacht.
Die Vermarktung solcher bedruckter Arbeitsunterlagen erfolgt entweder
über Firmen, die solche Mausunterlagen für die Eigenwerbung anbieten
oder über Handelskanäle, die eine Auswahl bestimmter Motive
vertreiben.
Unternehmen, die solche Mausunterlagen als Werbeträger einsetzen
wollen, müssen bislang große Stückzahlen kaufen, um günstige
Einkaufspreise zu erreichen. Das Risiko, das die aufgedruckte
Werbebotschaft inhaltlich nicht mehr aktuell ist, noch bevor alle
Werbeträger ausgegeben wurden, ist hoch. Für den Handel besteht
demgegenüber ein logistisches Problem darin, welche Motive besonders
nachgefragt werden, welche Farben dem aktuellen Zeitgeschmack
entsprechen und in welcher Stückzahl die verschiedenen Arbeits
unterlagen eingekauft werden sollen. Der Einkauf solcher Arbeits
unterlagen beinhaltet daher eine erhebliche Kapitalbindung, die
mit Verlusten aus der hohen Wahrscheinlichkeit von Fehlentscheidungen
verbunden ist. Dieses Risiko muß kalkuliert werden und kann zu
überhöhten Preisen und damit zu einer verminderten Wettbewerbsfähig
keit führen.
Aus der DE 92 08 760 U1 ist bereits eine Mausunterlage der eingangs
erwähnten Art bekannt, die aus zwei separaten Matten gebildet ist,
von denen eine als Oberteil vorgesehene erste Matte aus durch
sichtigem Material hergestellt ist, während die zweite Matte als
rutschfestes Unterteil dient. Um die an einem Arbeitsplatz immer
wieder benötigten Notizen gut sichtbar ablegen zu können, sieht
eine bevorzugte Ausführungsform dieser vorbekannten Mausunterlage
vor, daß die beiden Matten lose aufeinander aufliegen und zum
Einlegen eines Notizzettels zwischen den beiden Matten vorübergehend
voneinander abgehoben werden können. Nachteilig bei derart lose
aufeinander aufliegenden Matten ist jedoch, daß diese und mit ihnen
auch die dazwischen liegende Notiz in ihrer Relativposition
zueinander leicht verrutschen können. Gerade bei solchen Maus
unterlagen, die als Werbeträger genutzt werden sollen, ist es aber
erforderlich, daß die Werbebotschaft sich zumindest soweit gesichert
in der Mausunterlage befindet, daß diese einen Transport ohne Verlust
der Werbebotschaft übersteht. Eine solche, aus zwei lose aufeinander
aufliegenden Matten bestehende Mausunterlage gemäß der DE 92 08 760 U1
ist daher als Werbeträger weder geeignet noch vorgesehen.
In der DE 92 08 760 U1 sowie in der US-PS 4 799 054 wird darüber hinaus
vorgeschlagen, das rutschfeste Unterteil und das durchsichtige
Oberteil an drei Randseiten dieser vorbekannten Unterlagen
hüllenartig miteinander zu verkleben, um anschließend auch
nachträglich noch einen Notizzettel oder dergleichen in das Unterteil
und das Oberteil einschieben zu können. Solche Mausunterlagen können
durch Zusammenführen der drei Materialschichten, genaues Positionie
ren dieser drei Materialschichten und durch ein vergleichsweise
kompliziertes Einführen der Notiz in den zwischen Unterteil und
Oberteil verbleibenden schmalen Spalt nur in einem vergleichsweise
aufwendigen Herstellungsverfahren produziert werden.
Es besteht daher die Aufgabe, eine Unterlage der eingangs
erwähnten Art zu schaffen, die auch bei individueller Anfertigung
und kleineren Stückzahlen eine kostengünstige Herstellung erlaubt.
Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe besteht bei der Unterlage
der eingangs erwähnten Art darin, daß das Oberteil schalenförmig
ausgebildet ist, und daß das Unterteil in das schalenförmige Oberteil
eingelegt und darin gehalten ist.
Die erfindungsgemäße Unterlage besteht im wesentlichen aus einem
vorgefertigten Unterteil und einem ebenfalls vorgefertigten Oberteil,
zwischen die ein individuell gestalteter blattförmiger Druck
und/oder Informationsträger eingelegt werden kann. Da das Oberteil
schalenförmig ausgebildet ist, braucht das Unterteil nach dem
Einlegen des Druck- und/oder Informationsträgers nur noch in das
Schaleninnere des Oberteils eingedrückt zu werden, um die
Bestandteile der erfindungsgemäßen Unterlage miteinander zu
verbinden. Eine flächige Verklebung dieser Teile oder ein den
Herstellungsprozeß abschließendes Ausstanzen der Unterlage
ist dagegen nicht erforderlich. Die erfindungsgemäße Unterlage
kann daher auch bei individueller Anfertigung und kleineren
Stückzahlen kostengünstig hergestellt werden. Da der beispielsweise
aus einem bedruckten Papierblatt bestehende Druck- und Informations
träger bei Bedarf jederzeit hinzugefügt oder ausgetauscht werden
kann, wird auch das Risiko von Fehlentscheidungen bei einer
Bevorratung einzelner Motive wesentlich reduziert.
Dabei sieht eine bevorzugte Ausführungsform gemäß der Erfindung
vor, daß das Unterteil form- und/oder reibschlüssig im Oberteil
gehalten ist. Eine solche form- und/oder reibschlüssige Verbindung
des Unterteils im Oberteil begünstigt auch einen noch nachträglich
durchführbaren Austausch des zwischen diesen Teilen eingelegten
Druck- und Informationsträgers. Beispielsweise kann der letztendliche
Benutzer andere Informationsträger nach eigenem Ermessen einlegen,
wie etwa Telefon-/Geburtstags-Verzeichnisse, häufig benutzte
Softwarebefehle usw.
Soll dagegen ein Austausch dieses Druck- und Informationsträgers
verhindert werden, kann es vorteilhaft sein, wenn zusätzlich oder
statt dessen das Unterteil mit dem Oberteil mittels Klebepunkten
verklebt ist. Da aufgrund der schalenförmigen Ausgestaltung des
Oberteils auch bei dieser Ausführungsform keine flächige Verklebung
zwischen dem Unterteil und dem Oberteil erforderlich ist, zeichnet
sich auch diese Ausführungsform durch einen vergleichsweisen geringen
Herstellungsaufwand aus.
Für eine form- oder reibschlüssige Verbindung zwischen dem Oberteil
und dem Unterteil ist es vorteilhaft, wenn an mindestens einer
Seitenwand des schalenförmigen Oberteils wenigstens ein nach innen
vorstehender Haltevorsprung zum Fixieren des Unterteils vorgesehen
ist. Ein nach innen oder außen gerichteter Haltevorsprung stellt
eine ausreichende Fixierung des in das schalenförmige Oberteil
gepreßten Unterteiles sicher.
Dabei sieht eine bevorzugte Ausführungsform gemäß der Erfindung
vor, daß der Haltevorsprung (die Haltevorsprünge) als Kerbe oder
Rille ausgestaltet ist (sind).
Damit die Rollkugel der Rollkugelsteuerung auf der erfindungsge
mäßen Unterlage gut positioniert werden kann, ist es
zweckmäßig, wenn die Oberseite des Oberteiles zumindest bereichsweise
eine vorzugsweise leicht aufgerauhte Oberfläche hat. Falls auch
das schalenförmige Oberteil der erfindungsgemäßen Unterlage
einen Aufdruck tragen soll und falls die Unterlage
beispielsweise mit einem kleinen, vorzugsweise nicht in die
Arbeitsfläche der Maus reichenden Druckbild von oben her bedruckt
werden soll, kann es zweckmäßig sein, wenn das Oberteil zumindest
an seiner inneren und/oder äußeren Flachseite wenigstens bereichs
weise bedruckbar ist. Das für das Oberteil verwendete Material sollte
so beschaffen sein, daß auch bei Druck aufliegender Handballen oder
Unterarme keine funktionsbeeinträchtigende Verformung der Seitenwände
oder sonstige Verformungen entstehen können. Eine bevorzugte
Ausführungsform gemäß der Erfindung sieht dazu vor, daß das Oberteil
zur Auflage eines Handballens oder eines Unterarmes ausreichend
druckstabil ist.
Damit die Unterlage stets sicher und rutschfest auf der
Arbeitsfläche aufliegt, ist es vorteilhaft, wenn die Höhe des
Unterteiles so bemessen ist, daß sie auch bei Druckbeaufschlagung
der Unterlage über dem Innenmaß des Oberteiles liegt.
Als Druck- und/oder Informationsträger können zum Beispiel bedruckte
Papierblätter verwendet werden, die einfach zwischen das Oberteil
und das Unterteil eingelegt werden und dort geschützt untergebracht
sind. Um diese Druck- und/oder Informationsträger individuell
gestalten und beispielsweise durch Kopieren oder als Computerausdruck
herstellen zu können, ist es vorteilhaft, wenn der Druck- und/oder
Informationsträger aus Papier, Pappe oder Karton besteht.
Der Druck- und/oder informationsträger kann aber auch aus Textilien,
Metallfolie und aus allen anderen Stoffen bestehen, die bedruckbar
gemacht werden können, eine gewisse Dicke nicht überschreiten und
in die Unterlage einsetzbar sind. Mit dieser Vielfalt können
bisher nicht erreichbare Werbeeffekte erzielt werden.
Die Austauschbarkeit bzw. beliebige Ergänzbarkeit des Druck- und/oder
Informationsträgers ermöglicht dem Benutzer die Anpassung der
erfindungsgemäßen Unterlage an seine aktuellen Bedürfnisse.
Die Herstellung der erfindungsgemäßen Unterlage kann sehr
kostengünstig erfolgen, da einerseits für das Oberteil und das
Unterteil keine teuren bedruckbaren Materialien verwendet werden
müssen und da andererseits die Montage von Oberteil- und Unterteil
mit einem Handgriff, ohne Hinzuziehung von Maschinen oder
zusätzlichen Materialien, erfolgen kann. Das vereinfachte Verfahren
zur Herstellung der erfindungsgemäßen Unterlage ist auch
umweltschonend, da die für die Unterlage verwendeten
Materialien ausnahmslos aus Recycling-Material bestehen können.
Um den Druck- und/oder Informationsträger lagegerecht zwischen dem
Oberteil und dem Unterteil positionieren und sichern zu können,
ist es zweckmäßig, wenn der Druck- und/oder Informationsträger in
einer Einformung zwischen dem Oberteil und dem Unterteil gehalten
ist und wenn die Einformung im Oberteil und/oder im Unterteil
vorgesehen ist. Dabei ist es besonders vorteilhaft, wenn der Druck-
und/oder Informationsträger in seinem Umriß an die Einformung
formangepaßt ist.
Bevorzugt wird eine Ausführungsform, bei der das Unterteil aus einem
Schaumstoff, insbesondere aus einem Polyethylen-Schaum, hergestellt
ist. Das Unterteil kann, muß aber nicht aus Schaumstoff bestehen,
vielmehr sind zum Beispiel Kautschuk, Zellkautschuk und alle anderen
Stoffe verwendbar, welche den Schreibtisch nicht beschädigen und
sich gemäß den Anforderungen bearbeiten lassen.
Die erfindungsgemäße Unterlage ist als Tiefziehteil in
kleinen, aber auch als Spritz-Teil in großen Mengen kostengünstig
herstellbar. Dabei ist es zweckmäßig, wenn das Oberteil aus einem
Kunststoff, insbesondere aus einem Polyethylenterephtalat,
hergestellt ist.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden
Beschreibung eines erfindungsgemäßen Ausführungsbeispieles in
Verbindung mit den Ansprüchen sowie der Zeichnung. Die einzelnen
Merkmale können je für sich oder zu mehreren bei einer Ausführungs
form gemäß der Erfindung verwirklicht sein.
Es zeigt:
Fig. 1 eine Unterlage (Mausunterlage) für die Rollkugelsteuerung
(Maus) einer Datenverarbeitungsanlage in einer ausein
andergezogenen Perspektivdarstellung seiner Bestandteile,
Fig. 2 die Unterlage aus Fig. 1 in einem Querschnitt durch
die Schnittebene A-A aus Fig. 1, und
Fig. 3 die Unterlage in einer randseitigen Detaildar
stellung.
In den Fig. 1 bis 3 ist eine Unterlage 1 für die Rollkugelsteuerung
einer Datenverarbeitungsanlage (Computermaus) dargestellt. Die Unterlage 1 hat ein
Unterteil 2 mit einer rutschfesten Bodenfläche 3 und ein Oberteil
4 aus zumindest bereichsweise durchsichtigem Material, auf dessen
Oberseite 5 die Rollkugel
einer nicht weiter dargestellten Rollkugelsteuerung bewegbar ist.
An der Unterlage 1 ist sichtseitig ein Aufdruck vorgesehen.
Das Oberteil 4 ist schalenförmig ausgebildet. Das Unterteil 2 ist
in das schalenförmige Oberteil 4 eingelegt und darin form- und
reibschlüssig gehalten. Das Unterteil 2 ist dazu an die Konturen
des Oberteils 4 formangepaßt. Das Oberteil 4 ist ausreichend
druckstabil, damit es das Unterteil 2 ohne unbeabsichtigte
Verformungen aufnehmen kann.
Zwischen dem Unterteil 2 und dem Oberteil 4 ist ein blattförmiger
Druck- und/oder Informationsträger 6 für den Aufdruck vorgesehen. Dieser
Druckträger 6 wird zwischen das Unterteil 2 und das Oberteil 4
eingelegt und ist dort gesichert. Als Druckträger 6 kann beispiels
weise ein bedrucktes Papierblatt dienen, welches eine Werbebotschaft
enthält.
Die entsprechenden Informationen können auf den auf Pappe, Karton
oder vorzugsweise aus Papier bestehenden Druckträger 6 mittels
Kopierer, Drucker, Schreibgeräten oder dergleichen aufgetragen
werden. Ein beispielsweise von einer Foto-CD oder per Fernübertragung
aus einer Datenbank individuell ausgewähltes Motiv kann somit über
Farbdrucker oder dergleichen auf den Druckträger 6 übernommen
werden, der anschließend zwischen das Oberteil 4 und das Unterteil
2 der Arbeitsunterlage 1 eingelegt wird. Da lediglich das Oberteil
4 und das Unterlage 2 der Unterlage 1 zu bevorraten sind,
können auch Einzelanfertigungen oder Kleinserien solcher bedruckter
Unterlagen 1 kostengünstig hergestellt werden.
Aus den Fig. 2 und 3 wird deutlich, daß an den Seitenwänden des
Unterteils 2 ein umlaufender, nach innen ragender rillenförmiger
Haltevorsprung 7 vorgesehen ist, der eine formschlüssige Verbindung
zwischen dem Oberteil 4 und dem Unterteil 2 begünstigt. Die Montage
von Unterteil 2 und Oberteil 4 erfolgt somit einfach durch
zusammendrücken von Oberteil und Unterteil, während auf aufwendige
Klebe- und Schweißarbeiten verzichtet werden kann. Die form
schlüssige und somit lösbare Verbindung zwischen dem Oberteil
und dem Unterteil erlaubt es, den Druck- und/oder Informationsträger
6 bei Bedarf zu ergänzen oder auszutauschen.
In Fig. 1 ist angedeutet, daß die Oberseite 5 des
Oberteiles 4 zumindest bereichsweise eine leicht aufgerauhte
Oberfläche hat, auf der die Rollkugel der Rollkugelsteuerung leicht
und sicher positioniert werden kann und die eine einwandfreie
Funktion der Rollkugelsteuerung gewährleistet. Die leicht
aufgerauhte Oberfläche hilft, eine elektrische Aufladung während
des Positionierens der Rollkugel zu minimieren. Sofern das Oberteil
aus einem Material hergestellt ist, welches Additive enthält,
die einer elektrischen Aufladung entgegenwirken, kann das Oberteil
auch eine glatte Oberfläche haben.
Falls die Unterlage 1 mit einem kleinen, nicht in die
Arbeitsfläche der Rollkugelsteuerung reichenden Druckbild bedruckt
werden soll, kann für das Oberteil 4 ein wenigstens bereichsweise
bedruckbares Material verwendet werden. Sofern das für das Oberteil
4 verwendete Material nicht bereits eine entsprechende Struktur
aufweist, kann über die entsprechenden Werkzeugformen oder sonstige
Prozesse auf der Oberseite 5 des Oberteils 4 eine Oberfläche
angebracht werden, welche den störungsfreien Lauf der Rollkugel
steuerung gewährleistet.
Die Höhe des Unterteiles 2 ist so bemessen, daß sie insbesondere
auch bei Druckbeaufschlagung der Unterlage über dem Innenmaß
des Oberteiles 4 liegt. Auch das Oberteil 4 ist so beschaffen,
daß es unter üblicher Druckbeaufschlagung durch den Handballen
oder die Unterarme des Anwenders nicht bis auf die Arbeitsfläche
reicht.
Um die stabile Verbindung zwischen dem Unterteil 2 und dem Oberteil
4 zu begünstigen und um den Druck- und/oder Informationsträger
6 positionsgenau zwischen diesen Teilen 2, 4 der Unterlage
1 zu fixieren, ist es zweckmäßig, wenn der Druckträger 6 in einer
formangepaßten Einformung 8 des Oberteiles 4 gehalten ist. Diese
Einformung kann zusätzlich oder statt dessen auch auf der dem
Oberteil 4 zugewandten Flachseite des Unterteils 2 vorgesehen
sein.
Das Unterteil 2 ist aus einem Polyethylen-Schaumstoff hergestellt.
Das vorzugsweise als Tiefziehteil hergestellte Oberteil 4 besteht
demgegenüber aus einem Polyethylenterephtalat-Kunststoff. Die
verwendeten Materialien und die Formgebung der Unterlage
1 lassen sich jedoch bei Bedarf auch anderweitig beliebig
kombinieren.
Claims (14)
1. Unterlage (1) für eine mit einer Rollkugel arbeitende
Computermaus, welche Unterlage (1) ein Unterteil (2) mit einer
rutschfesten Bodenfläche (3) und ein Oberteil (4) aus zumindest
bereichsweise durchsichtigem Material aufweist, auf dessen
Oberseite (5) die Rollkugel der Computermaus bewegbar ist,
wobei zwischen dem Unterteil (2) und dem Oberteil (4) ein
blattförmiger Druck- und/oder Informationsträger (6) vorgesehen
ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Oberteil (4) schalenförmig
ausgebildet ist und daß das Unterteil (2) in das schalenförmige
Oberteil (4) eingelegt und darin gehalten ist.
2. Unterlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
Unterteil (2) form- und/oder reibschlüssig im Oberteil (4)
gehalten ist.
3. Unterlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
das Unterteil (2) mit dem Oberteil (4) mittels Klebepunkten
verklebt ist.
4. Unterlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß an mindestens einer Seitenwand des schalenförmi
gen Oberteils (4) wenigstens ein nach innen vorstehender
Haltevorsprung (7) zum Fixieren des Unterteils (2) vorgesehen
ist.
5. Unterlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der
Haltevorsprung (7) als Kerbe oder Rille ausgestaltet ist.
6. Unterlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Oberseite (5) des Oberteiles (4) zumindest
bereichsweise eine leicht aufgerauhte Oberfläche hat.
7. Unterlage nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Oberteil (4) zur Auflage eines Handballens
oder eines Unterarmes ausreichend druckstabil ist.
8. Unterlage nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Höhe des Unterteiles (2) so bemessen ist,
daß sie auch bei Druckbeaufschlagung der Unterlage (1)
über dem Innenmaß des Oberteiles (4) liegt.
9. Unterlage nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Druck- und/oder Informationsträger (6) aus
Papier, Pappe oder Karton besteht.
10. Unterlage nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Druck- und/oder Informationsträger (6) in
einer Einformung (8) zwischen dem Oberteil (4) und dem
Unterteil (2) gehalten ist und daß die Einformung (8) im
Oberteil (4) und/oder im Unterteil (2) vorgesehen ist.
11. Unterlage nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der
Druck- und/oder Informationsträger (6) in seinem Umriß an die
Einformung (8) formangepaßt ist.
12. Unterlage nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Unterteil (2) aus einem Schaumstoff, einem
Kautschuk oder einem Zellkautschuk hergestellt ist.
13. Unterlage nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Oberteil (4) als Tiefziehteil oder als
Spritzteil hergestellt ist.
14. Unterlage nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Oberteil (4) aus einem Kunststoff hergestellt
ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996131704 DE19631704C1 (de) | 1996-08-06 | 1996-08-06 | Unterlage für eine mit einer Rollkugel arbeitende Computermaus |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996131704 DE19631704C1 (de) | 1996-08-06 | 1996-08-06 | Unterlage für eine mit einer Rollkugel arbeitende Computermaus |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19631704C1 true DE19631704C1 (de) | 1998-01-08 |
Family
ID=7801913
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996131704 Expired - Fee Related DE19631704C1 (de) | 1996-08-06 | 1996-08-06 | Unterlage für eine mit einer Rollkugel arbeitende Computermaus |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19631704C1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10147715C1 (de) * | 2001-09-27 | 2003-05-08 | Werkhaus Design & Produktions | Mausunterlage |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4799054A (en) * | 1987-02-18 | 1989-01-17 | Data Pad Corp. | Mouse operating pad |
| DE9208760U1 (de) * | 1992-06-29 | 1992-09-17 | Dinter, Michael, 1000 Berlin | Mausunterlage |
-
1996
- 1996-08-06 DE DE1996131704 patent/DE19631704C1/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4799054A (en) * | 1987-02-18 | 1989-01-17 | Data Pad Corp. | Mouse operating pad |
| DE9208760U1 (de) * | 1992-06-29 | 1992-09-17 | Dinter, Michael, 1000 Berlin | Mausunterlage |
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE10147715C1 (de) * | 2001-09-27 | 2003-05-08 | Werkhaus Design & Produktions | Mausunterlage |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8100 | Publication of the examined application without publication of unexamined application | ||
| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
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