DE1963150U - Vorrichtung zum messen von winkeln. - Google Patents
Vorrichtung zum messen von winkeln.Info
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B43—WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
- B43L—ARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
- B43L9/00—Circular curve-drawing or like instruments
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B43—WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
- B43L—ARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
- B43L7/00—Straightedges
Landscapes
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Description
Vorrichtung zum Messen von Winkeln
Die Neuerung betrifft eine Vorrichtung zum Messen von Winkeln,
bestehend aus zwei durch ein Gelenk miteinander verbundene Schenkel, zwischen denen sich ein mit einer Winke
lgradt eilung versehener Skalenträger erstreckt.
Bei den bisher bekannten Vorrichtungen war der Skalenträger als ein an einem der Schenkel befestigter Kreisbogen
ausgebildet, der in einer Führung des anderen Schenkels ge-, führt wurde und eine entsprechende Winkelgradteilung trug.
Derartige Vorrichtungen sind jedoch sehr unhandlich, sperrig und in ihrer Anwendung beschränkt. So können beispielsweise
elegr,; Technikrat Augsburg - Telefongespräche bedürfen der schriftlichen Bestätigung - Sprechzeit nur nach Vereinbarung
onto 5911 Stadtsparkasse Augsburg - Konto 1317 Först-Fugger-Bank Augsburg - Postscheckkonto 96333 Manchen
Winkel in Ecken und dgl. mit ihnen nicht gemessen werden, da der über den einen der Schenkel hinausragende kreisbogenförmige
Skalenträger hierzu im Wege ist.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, die Nachteile dieser vorbekannten Einrichtung zu beseitigen und ein handlicheres
und vielseitiger anwendbares Gerät zum Messen von Winkeln und Neigungen auf Baustellen und dgl. zu schaffen.
Dieses Problem wird gemäß der Neuerung dadurch gelöst, daß der Skalenträger, als ein Band oder dgl. ausgebildet ist,
das mit seinem einen Ende an dem einen Schenkel befestigt und mit seinem anderen Ende an dem anderen Schenkel mittels
einer Spannfeder oder dgl. aufrollbar gelagert ist. Das Band bildet also eine Sehne des durch die beiden über ds
Gelenk verbundenen Schenkel gebildeten Winkels, der auf beliebige Werte zwischen CPund 180° einstellbar ist. Die
Skaleneinteilung auf dem Band ergibt sich aufgrund einfacher trigonometrischer Beziehungen, insbesondere wenn
es an den Schenkeln jeweils im gleichen Abstand vom Gelenkpunkt befestigt ist. Die Befestigung an dem einen
Schenkel erfolgt also nach Art* eines an sich bekannten Rollbandmaßes. Die Befestigung am anderen Schenkel kann mit
Hilfe eines Domes oder dgl. erfolgen. Um auch geringe Messfehler auszuschließen, kann hierbei der Dorn auf einer dreh-
baren Unterlage exzentrisch angeordnet sein, so daß der Nullpunkt des Bandes im Drehzentrum liegt. Die Ablesung
erfolgt an einer Kante des Schenkels, an dem das Band aufrollbar gelagert ist, die beim Zusammenklappen der beiden
Schenkel, also beim Winkel Null, mit dem Nullpunkt des am anderen Schenkel befestigten Bandes zusammenfällt. Falls
erforderlich, kann man einen entsprechenden winkelförmigen oder ähnlichen Einschnitt zur Bildung einer geeigneten
Ablesekante an dem Schenkel vorsehen.
Ein derart ausgebildetes Gerät ist wesentlich handlicher
und weniger sperrig als die vorbekannten Winkelmesser und eignet sich insbesondere für das Messen der Winkel zwi-:
sehen aneinanderstoßenden Flächen. Da sich, das Meßband
beim öffnen und Schließen der Schenkel selbsttätig ein- und ausrollt, ergeben sich am Meßgerät keine vorstehenden Teile,
welche die Meßarbeit für Innen- und Außenwinkel störend beeinflussen. Im zusammengeklappten Zustand der beiden Schenkel
ist die Winkelskala vor Beschädigungen geschützt und außerordentlich raumsparend untergebracht, so daß sich ein
minimaler Platzbedarf für das Gerät ergibt. Durch die große Sehnenlänge, die sich, beim öffnen der Schenkel ergibt, ist
eine sehr weite Aufteilung der Winfcblskala und damit eine
Meßgenauigkeit von Bruchteilen eines Grades vorhanden.
In Weiterbildung der Neuerung ist vorgesehen, daß das Gelenk in jeder Winkelstellung der Schenkel feststellbar ist,-so
daß gemessene Winkel leicht übertragen werden können. Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Neuerung
ist an einem der Schenkel mindestens eine Libelle oder dgl. für horizontale oder/und vertikale Nivelierung
angebracht. Damit kann während der Winkelmessung gleichzeitig eine Nivelierung des Gerätes durchgeführt werden.
Mit Hilfe der beiden in dem Gerät eingebauten Libellen ist es auch möglich, bei der Winkelmessung gleichzeitige
Senkrechte oder/und Waggerechte eines Winkelschenkels zu bestimmen. Ferner wird durch die neuerungsgemäße Ausführung
mit den zwei an einem der Schenkel angebrachten Libellen das Gerät als Wasserwaage für senkrechte und waagerechte
Messungen verwendbar, wobei jede Abweichung der Tertikaien
oder Horizontalen als Winkelmaßeinheit ablesbar ist.
Im Rahmen der Neuerung ist ferner vorgesehen, daß die Schenkel an ihrem von dem Gelenk.abgewandten Ende je eine Spitze
oder dgl. aufweisen, so daß das Gerät als Zirkel verwendbar ist. Hierbei empfiehlt es sich» mndestens eine der Spitzen
lösbar am Schenkelende zu befestigen. Besonders vorteilhaft erweist es sich hierbei, wenn eine der Spitzen als
Schreibstift ausgebildet ist, so daß das Gerät erforderlichenfalls auch zum Zeichnen verwendbar ist.
Die Neuerung ist in der Zeichnung beispielsweise und
schematisch dargestellt· Es zeigen:
Fig. 1: eine Seitenansicht und
Fig. 2: eine Draufsicht des Gerätes bei geöffneten
Schenkeln.
Das Gerät besteht aus den beiden Schenkeln 1 und 2, die an ihren Enden durch ein Gelenk, das im dargestellten Beispiel
in einfacher Weise durch eine Feststellschraube 3 gebildet wird, miteinander verbunden und lassen sich um
diesen Gelenkpunkt im Bereiche von O0 bis 180° auseinanderschwenken.
Die beiden Schenkel sind durch das Band 4, welches eine Winkelgradskäla 5 aufweist, miteinander verbunden.
Dieses Band 4- ist beispielsweise am Schenkel 2 an einem Dorn oder Zapfen 6 in geeigneter Weise befestigt.
Das andere End des Bandes ist nach Art eines an sich bekannten selbsttätig, beispielsweise unter der Wirkung einer
Spannfeder oder dgl., aufrollenden Stahlrollbandmaßes gelagert und befestigt. In dem gezeichneten Beispiel befindet
sich die entsprechende Bandrolle im Inneren bzw. auf der Unterseite des Schenkels 1, so daß sie hier nicht
sichtbar wird. Die Anordnung der Befestigungsmittel an den Schenkeln erfolgt zweckmäßigerweise so, daß das zwischen
den beiden geöffneten Schenkeln sich erstreckende Band diese in gleichem Abstand vom Gelenkpunkt 3 schneidet.
Die Ablesung erfolgt an einer. Kante 7» deren Lage so
gewählt ist, daß sie im zusammengeklappten Zustand des Gerätes mit dem Nullpunkt der Skala 5 im Bereiche des
Zapfens 6 zusammenfällt. Dies ist in dem dargestellten Beispiel erreicht durch die Anordnung einer entsprechenden
Kerbe 8 im Schenkel 1.
Am Ende des Schenkels 1 ist ein Dorn oder Zapfen 9 j
ausziehbar gelagert, mit dessen Elite auch Winke1messun- |
gen ermöglicht werden, wenn, z.B. bei Tür- oder Fenster- [
rahmen, eine der-beiden Winkelseiten uneben ist bzw. Er- i
hebungen aufweist. Mittels der in den Schenkel 1 einge- ;
N. ν
lassenen Libellen 10 und 11 lassen sich die Senkrechte j
t oder Waagrechte des WinkeIschenkels und somit auch der }
durch die beiden Schenkel definierten Ebene bestimmen. An ihren äußeren Enden besitzen die Schenkel 1 und 2 die
Spitzen 12 und 13, so daß das Gerät auch als Zirkel verwendet werden kann. Mindestens eine der Spitzen, z.B. die
Spitze 12 kann in geeigneter Weise lösbar^ bzw. abnehmbar an dem Schenkel befestigt sein. Hierbei empfiehlt essich,
diese Spitze auch als Schreibstift auszubilden.
Neben den Vorteilen der besseren Handlichkeit und des geringeren Platzbedarfes bietet die Vorrichtung gemäß der
Neuerung gegenüber vorbekannten Einrichtungen wesentlich vielseitigere Anwendungsmöglichkeiten. Der ihr zugrunde
_ π —
liegende Gedanke, die beiden gelenkig miteinander verbundenen Schenkel durch ein eine Winkelgradteilung aufweisen- ,
des Band nach Art eines Rollbandmaßes zu verbinden, lässt sich, wie aus den vorstehenden Ausführungen ersichtlich,
noch in verschiedener Weise variieren und weiter entwickeln und ist daher, nicht auf das dargestellte Beispiel beschränkt.
I *
Claims (7)
- 625-3.5.67OR. FRITZ WALTER DIPL-INQ. ERNICKE»ATENTANWÄLTE 89 AUQSBl/RQUlriAsplatz 12Telefon 27815 und 28844Datum: 20. April 1967 Akte;Schutzanspriich. e :.1) Vorrichtung zum Messen von Winkeln, bestehend aus zwei j durch ein Gelenk miteinander verbundenen Schenkeln, zwi- · sehen denen sich ein mit einer Winkelgradteilung versehener Skalenträger erstreckt, daß der Skalenträger als ein Band 4- od. dgl. ausgebildet ist, das mit seinem einen Ende an dem einen Schenkel 2 befestigt und mit seinem anderen Ende am anderen Schenkel 1 mittels einer Spannfeder od. dgl. aufrollbar gelagert ist.
- 2) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η zeichnet , daß das Gelenk 5 in geder Winkelstellung der Schenkel 1,2 feststellbar ist.
- 3) Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e k e η η - · zeichnet, daß an einem der Schenkel 1,2 mindestens eine Libelle 11,12 od. dgl. für horizontale oder/und- II -elegr.: Technikrat Augsburg - TelefongespräAe bedürfen der schriftlichen Bestätigung - Sprechzeit nur nach Vereinbarung !onto 5911 Stadtsparkasse Augsburg - Konto 1317 Fürst-Fugger-Bank Augsburg1 - Postscheckkonto 96333 München- II vertikale Mvelierung angebracht ist.
- 4-) Vorrichtung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet , daß am Ende eines Schenkels 1 im Bereiche des Gelenkpunktes 3 ©in Dorn 9 oder dgl. in Verlängerung der Schenkelrichtung aus dem Schenkel 1 ausziehbar gelagert ist.
- 5) Vorrichtung nach Anspruch 1 oder folgenden, daß die Schenkel 1,2 an ihrem von dem Gelenk 3 abgewandten Ende je eine Spitze 12,13 od. dgl. aufweisen.
- 6) Vorrichtung nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet i daß mindestens eine der Spitzen 12,13 lösbar am Schenkelende befestigt ist.
- 7) Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch g e kenn zeichnet , daß eine der Spitzen 12,13 als Schreibstift ausgebildet ist.Dr. F. Walter und Dipl.-Ing. ErnickePatentanwältegez. Ernicke
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF31763U DE1963150U (de) | 1967-03-08 | 1967-03-08 | Vorrichtung zum messen von winkeln. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF31763U DE1963150U (de) | 1967-03-08 | 1967-03-08 | Vorrichtung zum messen von winkeln. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1963150U true DE1963150U (de) | 1967-06-29 |
Family
ID=33335085
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF31763U Expired DE1963150U (de) | 1967-03-08 | 1967-03-08 | Vorrichtung zum messen von winkeln. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1963150U (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1654154B1 (de) * | 1967-08-11 | 1971-11-11 | Oberbadische Bettfedernfabrik | Kissen |
| DE19738080A1 (de) * | 1997-09-01 | 1999-03-04 | Matthias Weindler | Gliedermaßstab |
-
1967
- 1967-03-08 DE DEF31763U patent/DE1963150U/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1654154B1 (de) * | 1967-08-11 | 1971-11-11 | Oberbadische Bettfedernfabrik | Kissen |
| DE19738080A1 (de) * | 1997-09-01 | 1999-03-04 | Matthias Weindler | Gliedermaßstab |
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