DE19630221C1 - Reibradgetriebe für einen Anlasser einer Verbrennungskraftmaschine - Google Patents
Reibradgetriebe für einen Anlasser einer VerbrennungskraftmaschineInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Reibradgetriebe für einen Anlasser
einer Verbrennungskraftmaschine mit einem an dessen Gehäuse
gelagerten Anlasserantrieb, der mit mindestens zwei Reib
rädern, von denen zumindest eines angetrieben ist, einen an
einer Schwungscheibe angeordneten Anlasserkranz in radialer
Richtung umgreift, wobei mindestens ein Reibrad an der Innenkontur des
Anlasserkranzes und ein Reibrad an der Außenkontur des Anlas
serkranzes anlegbar ist.
In den meisten Kraftfahrzeugen werden Starteranlagen verwen
det, bei denen zum Starten ein Antriebsritzel eines Anlasser
antriebs in eine an der Schwungscheibe der Verbrennungskraft
maschine angeordnete Außenverzahnung axial einspurt, um dann
die Schwungscheibe in Rotation zu versetzen. Die relativ
grobe, ungeschmierte Getriebeverzahnung arbeitet geräusch
intensiv und mit großem Verschleiß. Der Verschleiß durch die
Wälzbewegung der Verzahnung und durch das Ein- und Ausspuren
ist bei konventionellen Kraftfahrzeugen gerade so groß, daß
die Getriebeverzahnung innerhalb einer durchschnittlichen
Fahrzeuglebensdauer nicht ausfällt. Für Fahrzeuge mit einer
Start-Stop-Anlage ist der Verschleiß jedoch zu groß. Die Star
teranlage muß in der durchschnittlichen Fahrzeuglebensdauer
mehrfach ausgewechselt werden.
Bezüglich der Geräuschentwicklung und der Verschleißverringe
rung werden u. a. verzahnungsfreie Starteranlagen angestrebt.
Aus der US-PS 2,075,865 ist eine Starteranlage bekannt, die
über ein Reibradgetriebe auf die Schwungscheibe wirkt. Auf der
Schwungscheibe ist ein zum Reibradgetriebe hin überstehender
Anlasserkranz montiert, auf dessen Außen- und Innenkontur je
ein angetriebenes Reibrad anliegt. Die Reibräder sitzen über
zwei Stirnräder miteinander kämmend auf einem gemeinsamen Trä
ger, wobei ihr Achsabstand festliegt. Der Träger, der in Ruhe
position normal zum Anlasserkranz ausgerichtet ist, ist um die
Achse des äußeren Reibrades schwenkbar gelagert. Auf dieser
Achse sitzt auch der Anlassermotor. Letzterer ist am Getriebe
gehäuse über ein seine Motorwelle umgebendes Kugelgelenk ge
lagert. Durch ein Schwenken des Trägers um eine fiktive Achse,
die im Bereich des Anlasserkranzes liegt, bewegt sich ein
Reibrad nach oben während sich das andere nach unten bewegt.
Hierbei kommen die Reibräder unter Schiefstellung der Motor
welle in Kontakt mit dem Anlasserkranz.
Diese Konstruktion hat u. a. den Nachteil, daß sie trotz
Reibradgetriebe ein offenes Stirnradgetriebe aufweist, wodurch
die Starteranlage eine neue, weitere Geräuschquelle enthält.
Ferner benötigt die Art der Zustellbewegung der Reibräder an
den Anlasserkranz große Kraft und führt am Anlasserkranz zu
einer hohen Walkbelastung, da die Normalkräfte der Reibräder
während der Anlaßphase nicht fluchten. Des weiteren unterliegt
das Reibradgetriebe einem hohen Verschleiß, da die Räderformen
und die Achslagen einen über das für Reibräder übliche Maß
hinausgehenden Schlupf aufweisen.
Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, ein Reibradgetriebe
für einen Anlasser zu schaffen, das bei geringem Reibver
schleiß geräuscharm arbeitet. Es soll ferner nur eine geringe
Kraft notwendig sein, um die Reibräder in Eingriff zu bringen.
Außerdem soll es die Kurbelwelle im Bereich der Schwungscheibe
der Verbrennungskraftmaschine nur unwesentlich radial be
lasten. Des weiteren sollen die aus dem Bereich des zitierten
Standes der Technik bekannten Nachteile vermieden werden.
Das Problem wird mit den Merkmalen des Hauptanspruchs gelost.
Die beiden den Anlasserkranz umgreifenden bzw. einspannenden
Reibräder liegen zumindest in der Anlaßphase annähernd auf ei
nem von der Mittellinie des Anlasserkranzes ausgehenden Ra
diusstrahl. Dadurch sind die Wirkungslinien ihrer gegeneinan
der gerichteten Normalkräfte deckungsgleich, so daß der Anlas
serkranz nur durch Hertzsche Pressung in den Reibradkontakt
zonen belastet ist.
Die Reibräder sind auf einem Schlitten angeordnet, wobei das
nicht angetriebene Reibrad z. B. direkt auf dem Schlitten
sitzt, während das angetriebene Reibrad auf einem Schwenkarm
am Schlitten gelagert ist.
Die Schwenkachse des Schwenkarms ist zum einen um mindestens
einen Reibraddurchmesser von der nächstliegenden Kontur des
Anlasserkranzes in Normalenrichtung entfernt. Zum anderen ist
sie im bezug auf den Anlasserkranz in Umfangsrichtung entgegen
dessen Anlaßdrehrichtung um mindestens ein Zehntel des
Reibraddurchmessers versetzt angeordnet.
Die Schwenkhebelachse ist - unabhängig davon, ob das an
treibende Reibrad außerhalb oder innerhalb des Anlasser
kranzes liegt - immer so angeordnet, daß sich das
antreibende Reibrad am Anlasserkranz abwälzt und
dabei den Achsabstand zwischen dem Anlasserkranz und dem an
treibenden Reibrad verkürzt. Bei Einleitung eines Drehmoments
zwängt sich das antreibende Reibrad zwischen den Anlasserkranz
und die Schwenkarmlagerung. Folglich entsteht in der Reibrad
kontaktzone eine Normalkraft, die sich in eine Umfangskraft
und eine radiale Kraft zerlegt, die ihrerseits die Anpreßkraft
auf den Anlasserkranz in fester Zuordnung zum Drehmoment er
höht. Die aus dem Drehmoment gewonnene Anpreßkraft stellt eine
Hilfswirkung dar.
Der die Reibräder tragende Schlitten ist am Gehäuse der Ver
brennungskraftmaschine oder des daran angeflanschten Getriebes
entweder in mindestens einem Schubgelenk oder mindestens einem
Schwenkgelenk gelagert, dessen Schwenkachse um mindestens
einen Reibraddurchmesser zum oben genannten Radiusstrahl ver
setzt liegt. Derartige Schlittenlagerungen bewirken im Bereich
der Reibradkontaktzonen eine Schlittenbewegung, die zumindest
annähernd senkrecht zur dortigen Außenkontur des Anlasserkran
zes verläuft. Der Schlitten ermöglicht einen Kraftfluß von der
Lagerung des antreibenden Reibrades durch den Anlasserkranz
auf die Lagerung des nicht angetriebenen Reibrades. Der Kraft
fluß wird über den Schlitten geschlossen. Die beiden
Anpreß- oder Normalkräfte wirken innerhalb des Schlittens bei gleichen
Beträgen gegeneinander.
Je nach Bauart kann der Schlitten in einem oder mehreren
Schubgelenken, beispielsweise zwei wälzgelagerten Geradfüh
rungen geführt sein. Eine andere Alternative ist eine Ausfüh
rung als Schwenk- bzw. Pendelschlitten. In diesem Fall kann
die Schwenkhebelachse des Schwenkgelenks in einer die Reibrad
kontaktzone zwischen Anlasserkranz und dem treibenden Reibrad
tangierenden Ebene liegen. Über mehrere Schwenkgelenke läßt
sich auch eine Parallelogrammführung realisieren.
Um beim Anlaßvorgang das antreibende Reibrad in Kontakt mit
dem Anlasserkranz zu bringen, wird eine sog. Initialwirkung
benötigt. Dazu kann beispielsweise das Statorreaktionsmoment
des im Anlasserantrieb integrierten Elektromotors verwendet
werden. Eine andere Variante stellt die Verwendung eines sepa
raten Aktuators dar. Dieser kann beispielsweise das auf einem
Schwenkarm angeordnete Reibrad auf den Anlasserkranz zube
wegen.
Selbstverständlich kann sowohl der im Anlasserantrieb inte
grierte Motor als auch der gegebenenfalls verwendete Aktuator
beispielsweise elektrisch, pneumatisch oder hydraulisch be
trieben werden.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den nicht
oder nur teilweise zitierten Unteransprüchen und der nachfol
genden Beschreibung zweier schematisch dargestellter Ausfüh
rungsformen:
Fig. 1 Reibradgetriebe mit Pendelschlitten in Frontansicht,
Fig. 2 Reibradgetriebe nach Fig. 1 in Draufsicht,
Fig. 3 Reibradgetriebe mit Schwenkschlitten in Front
ansicht.
Die Fig. 1 und 2 zeigen eine Ausführungsform einer Anlaß
vorrichtung für eine Verbrennungskraftmaschine. Die Anlaßvor
richtung umfaßt eine Kupplungs- oder Schwungscheibe (1), ein
Reibradgetriebe (18-47) und einen elektromotorischen An
trieb (17), der ggf. mit einem internen Vorgelegegetriebe aus
gestattet ist. Alle Teile sind beispielsweise in einem Ge
häuse (11) gelagert.
Die Schwungscheibe (1) trägt an ihrem äußeren Rand einen dünn
wandigen, ringförmigen Anlasserkranz (2). Der Anlasser
kranz (2) hat eine zylindrische Innen- und Außenkontur. Er
steht in Richtung auf das Reibradgetriebe um mindestens die
nutzbare Reibradbreite über die Schwungscheibe (1) über.
Der Anlasserantrieb (17) ist zusammen mit dem Reibrad
getriebe (18-47) über einen Pendelschlitten (21) am Ge
häuse (11) gelagert. Der Pendelschlitten (21) sitzt dazu über
zwei Lagerzapfen (22, 23) in Gehäuselagern (12, 13). Die Mit
tellinie der Lagerzapfen (22, 23) liegt beispielsweise in der
sich an den Anlasserkranz (2) anschmiegenden Tangentialebene,
die normal zu einem Radiusstrahl (4) ausgerichtet ist, der
ausgehend von der Mittellinie (3) des Anlasserkranzes (2) die
beiden Reibräder (18, 19) schneidet oder zumindest in geringem
Abstand kreuzt. Bei dieser Lageranordnung bewegt sich der Pen
delschlitten (21) im Bereich der Kontaktstellen zwischen den
Reibrädern (18, 19) und dem Anlasserkranz (2) senkrecht zu
dessen Außenkontur.
Die Reibräder (18, 19) sind hier auf der Oberseite es Pendel
schlittens (21) angeordnet. Ihre Mittellinien verlaufen paral
lel zur Mittellinie (3) des Anlasserkranzes (2). Das nicht an
getriebene Reibrad (19) befindet sich innerhalb des Anlasser
kranzes (2) und sitzt über einen Lagerbock (25) auf dem Pen
delschlitten (21). Außerhalb des Anlasserkranzes (2) ist das
angetriebene Reibrad (18) zusammen mit dem Anlasseran
trieb (17) über einen Schwenkhebel (31) am Pendelschlit
ten (21) befestigt. Die zur Mittellinie (3) des Anlasserkran
zes (2) parallel ausgerichtete Schwenkhebelachse (32) des
Schwenkhebels (31) liegt zum einen unterhalb der Mittellinie
des Reibrades (18) und zum anderen gegenüber der Mittel
linie (3) des Anlasserkranzes (2) auf einem Radius, der großer
ist als die Summe aus dem Außenradius des Anlasserkranzes (2)
und dem Durchmesser des Reibrades (18).
Auf dem Pendelschlitten (21) ist rechts neben dem Reibrad (18)
ein sog. Aktuator (34) befestigt. Der Aktuator (34) ist bei
spielsweise ein Hubmagnet, dessen Stößel (35) bei seiner Akti
vierung so auf den Schwenkhebel (31) wirkt, daß dieser das an
treibende Reibrad (18) zusammen mit dem Anlasserantrieb (17)
auf den Anlasserkranz (2) zubewegt. Zwischen dem Schwenkhe
bel (31) und dem Pendelschlitten (21) ist oberhalb vom Aktua
tor (34) eine Zugfeder (36) eingehängt, die den Schwenkhe
bel (31) gegen den Stößel (35) drückt. Bei einem nicht be
stromten Hubmagneten (34) und/oder ruhendem Anlasser bildet
dessen eingefahrener Stößel (35) die mechanische Begrenzung
für die rechtsdrehende bzw. zurückschwenkende, das
Reibrad (18) vom Anlasserkranz (2) abhebende Schwenkbewegung.
An der Unterseite des Pendelschlittens (21) ist ein Anschlag
element (26) angebracht, das bei ruhendem Anlasser an einem
Gehäusevorsprung (14) unter der Wirkung einer Druckfeder (27)
anliegt. Letztere sitzt unterhalb des Gehäusevorsprungs (14)
zwischen dem Gehäuse (11) und dem Pendelschlitten (21). Das
Anschlagelement (26) und der Gehäusevorsprung (14) sind derart
positioniert, daß bei ruhendem Anlasser und Zurückgeschwenktem
Schwenkhebel (31) beide Reibräder (18, 19) einen geringfügigen
Abstand zum Anlasserkranz (2) haben, ihn also nicht berühren.
Zum Anlassen der Verbrennungskraftmaschine wird der Aktua
tor (34) und der Anlasserantrieb (17) bestromt, womit der
Schwenkhebel (31) nach links schwenkt und das gegebenenfalls
schon rotierende Reibrad (18) an den Anlasserkranz (2) anlegt.
Die geometrische Anordnung der Schwenkhebellagerung ermöglicht
bei einem rechtsdrehend antreibenden Reibrad (18) bezüglich
der Reibradanpreßkraft das Prinzip der Selbsthilfe. Das außen
am Anlasserkranz (2) angedrückte Reibrad (18) versucht am An
lasserkranz (2) entgegen dessen Drehrichtung (5) abzurollen,
wobei der Schwenkhebel (31), bedingt durch den hohen Anlauf
widerstand der Schwungscheibe (1), im Gegenuhrzeigersinn ge
ringfügig weiterschwenkt und damit bestrebt ist, den Achsab
stand zwischen den beiden Reibrädern (18, 19) mit dem dazwi
schenliegenden Anlasserkranz (2) zu verkürzen. Durch das Prin
zip der Selbsthilfe steigt die Anpreßkraft der Reibräder (18,
19) bei anfangs maximalem Lastmoment am Anlasserkranz (2) so
fort auf ihr Maximum. Sobald in der Anlaßphase der Verbren
nungsmotor aktiv läuft, erreicht die Umfangsgeschwindigkeit
des Anlasserkranzes (2) schnell die Umfangsgeschwindigkeit des
bisher antreibenden Reibrades (18). Hierbei sinkt die Anpreß
kraft der Reibräder (18, 19) mit der Abnahme des Lastmoments
am Anlasserkranz (2). Die Anpreßkraft erreicht ihr Minimum,
wenn die Umfangsgeschwindigkeit des Anlasserkranzes (2) größer
wird als die des anfangs treibenden Reibrades (18). Die ge
triebetechnische Verbindung zwischen dem Anlasserkranz (2) und
den Reibrädern (18, 19) wirkt als Freilauf bzw. als Rutsch
kupplung. Mit dem Abschalten des Aktuators (34) heben die
Reibräder (18, 19) vom Anlasserkranz (2) ab.
Über den Pendelschlitten (21) umgreifen während der Anlaßphase
die beiden Reibräder (18, 19) zangenartig den Anlasser
kranz (2), ohne dabei eine Radialkraft auf die Kupplungs
scheibe bzw. die Kurbel- und/oder Getriebewelle zu übertragen.
Fig. 3 zeigt eine weitere Ausführung des Reibradgetriebes.
Hier wird das Reibrad (18) angetrieben, das an der Innenkontur
des Anlasserkranzes (2) zur Anlage kommt. Es ist zusammen mit
dem Reibrad (19), auf einem Schwenkschlitten (41) gelagert.
Der Schwenkschlitten (41) hat eine zu den Mittellinien der
Reibräder (18, 19) parallele Schwenkschlittenachse (42), die
entgegen der Drehrichtung (5) des Anlasserkranzes (2) bei
spielsweise auf einem Radius aus der Summe aus dem Außenradius
des Anlasserkranzes (2) und dem Radius des Reibrades (19) ver
setzt liegt. Der Versatz entspricht hier ca. einem Durchmesser
des Reibrades (19).
Das antreibende Reibrad (18) ist mit seinem Anlasserantrieb
über einen Winkelhebel (44) am Schwenkschlitten (41) gelagert.
Die Anordnung bzw. Lagerung des Winkelhebels (44) auf den
Schwenkschlitten (41) entspricht ungefähr der Lagerung des
Schwenkhebels (31) aus den Fig. 1 und 2 auf dessen Pendel
schlitten (21). Allerdings ist die Winkelhebelachse (45) um
den Durchmesser des Reibrades (18) nach innen versetzt ange
ordnet.
Auf das freie Ende des Winkelhebels (44) wirkt ein Aktua
tor (47). In der Anlaßphase zieht letzterer das Reibrad (18)
gegen die Innenkontur des Anlasserkranzes (2). Aufgrund des
Prinzips der Selbsthilfe verkürzt sich der Achsabstand zwi
schen den Reibrädern (18, 19). Der Winkelhebel (44) schwenkt
hierbei im Uhrzeigersinn um die Winkelhebelachse (45), während
sich der Schwenkschlitten (41) im Uhrzeigersinn um die
Schwenkschlittenachse (42) dreht.
Bezugszeichenliste
1 Schwungscheibe
2 Anlasserkranz
3 Mittellinie zu (2)
4 Radiusstrahl
5 Anlaßdrehrichtung
11 Gehäuse von Verbrennungsmotor oder Getriebe
12, 13 Gehäuselager
14 Gehäusevorsprung
17 Anlasserantrieb: Motor, ggf. mit Vorgelege
18 Reibrad, angetrieben
19 Reibrad, nicht angetrieben
21 Pendelschlitten
22, 23 Lagerzapfen
24 Mittellinie von (22, 23), Schwenkachse
25 Lagerbock
26 Anschlagelement
27 Druckfeder
31 Schwenkhebel, Schwenkarm
32 Schwenkhebelachse, Schwenkachse
34 Aktuator, Hubmagnet
35 Stößel
36 Zugfeder
41 Schwenkschlitten
42 Schwenkschlittenachse
44 Winkelhebel, Schwenkarm
45 Winkelhebelachse, Schwenkachse
47 Aktuator.
2 Anlasserkranz
3 Mittellinie zu (2)
4 Radiusstrahl
5 Anlaßdrehrichtung
11 Gehäuse von Verbrennungsmotor oder Getriebe
12, 13 Gehäuselager
14 Gehäusevorsprung
17 Anlasserantrieb: Motor, ggf. mit Vorgelege
18 Reibrad, angetrieben
19 Reibrad, nicht angetrieben
21 Pendelschlitten
22, 23 Lagerzapfen
24 Mittellinie von (22, 23), Schwenkachse
25 Lagerbock
26 Anschlagelement
27 Druckfeder
31 Schwenkhebel, Schwenkarm
32 Schwenkhebelachse, Schwenkachse
34 Aktuator, Hubmagnet
35 Stößel
36 Zugfeder
41 Schwenkschlitten
42 Schwenkschlittenachse
44 Winkelhebel, Schwenkarm
45 Winkelhebelachse, Schwenkachse
47 Aktuator.
Claims (5)
1. Reibradgetriebe für einen Anlasser einer Verbrennungskraft
maschine mit einem an dessen Gehäuse gelagerten Anlasseran
trieb, der mit mindestens zwei Reibrädern, von denen zumindest
eines angetrieben ist, einen an einer Schwungscheibe angeord
neten Anlasserkranz in radialer Richtung umgreift, wobei min
destens ein Reibrad an der Innenkontur des Anlasserkranzes und
mindestens ein Reibrad an der Außenkontur des Anlasserkranzes
anlegbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
- - daß beide Reibräder (18, 19) zumindest in der Anlaßphase an nähernd auf einem von der Mittellinie (3) des Anlasserkran zes (2) ausgehenden Radiusstrahl (4) liegend auf einem Schlitten (21, 41) angeordnet sind, wobei das nicht ange triebene Reibrad (19) direkt auf dem Schlitten (21, 41) sitzt, während das angetriebene Reibrad (18) auf einem Schwenkarm (31, 44) am Schlitten (21, 41) gelagert ist, des sen Schwenkachse (24, 42) zum einen um mindestens einen Reibraddurchmesser von der nächstliegenden Kontur des Anlas serkranzes (2) in Normalenrichtung entfernt ist und zum an deren im bezug auf den Anlasserkranz (2) in Umfangsrichtung entgegen dessen Anlaßdrehrichtung (5) um mindestens ein Zehntel des Reibraddurchmessers versetzt angeordnet ist, und
- - daß der Schlitten (21, 42) am Gehäuse (11) der Verbrennungs kraftmaschine entweder in mindestens einem Schubgelenk oder mindestens einem Schwenkgelenk gelagert ist, dessen Schwenkachse (24, 42) um mindestens einen Reibraddurchmesser zum Radiusstrahl (4) versetzt liegt.
2. Reibradgetriebe gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Anlasserkranz (2) ein zylindrischer Ring ist, dessen
Wandstärke mindestens unter einem Fünftel der Nutzbreite der
Reibräder (18, 19) liegt.
3. Reibradgetriebe gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schwenkachse (24) des Schlittens (21) in einer die
Reibradberührzone zwischen Anlasserkranz (2) und treibendem
Reibrad (18) tangierenden Ebene liegt.
4. Reibradgetriebe gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der auf dem Schlitten (21, 41) gelagerte, das Reibrad (18)
tragende Schwenkarm (31, 44) mit Hilfe eines Aktuators (34,
47) auf den Anlasserkranz (2) zubewegbar ist.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1996130221 DE19630221C1 (de) | 1996-07-26 | 1996-07-26 | Reibradgetriebe für einen Anlasser einer Verbrennungskraftmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996130221 DE19630221C1 (de) | 1996-07-26 | 1996-07-26 | Reibradgetriebe für einen Anlasser einer Verbrennungskraftmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19630221C1 true DE19630221C1 (de) | 1997-08-28 |
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ID=7800944
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996130221 Expired - Fee Related DE19630221C1 (de) | 1996-07-26 | 1996-07-26 | Reibradgetriebe für einen Anlasser einer Verbrennungskraftmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
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