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DE19630145A1 - Geschäumter Formgegenstand mit integrierter Außenhaut mit antibakterieller Wirkung - Google Patents

Geschäumter Formgegenstand mit integrierter Außenhaut mit antibakterieller Wirkung

Info

Publication number
DE19630145A1
DE19630145A1 DE19630145A DE19630145A DE19630145A1 DE 19630145 A1 DE19630145 A1 DE 19630145A1 DE 19630145 A DE19630145 A DE 19630145A DE 19630145 A DE19630145 A DE 19630145A DE 19630145 A1 DE19630145 A1 DE 19630145A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
outer skin
molded article
foamed molded
integrated outer
urethane foam
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19630145A
Other languages
English (en)
Inventor
Itsuki Hayashi
Yoshio Ushida
Sadao Uchida
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Toyoda Gosei Co Ltd
Original Assignee
Toyoda Gosei Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Toyoda Gosei Co Ltd filed Critical Toyoda Gosei Co Ltd
Publication of DE19630145A1 publication Critical patent/DE19630145A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08JWORKING-UP; GENERAL PROCESSES OF COMPOUNDING; AFTER-TREATMENT NOT COVERED BY SUBCLASSES C08B, C08C, C08F, C08G or C08H
    • C08J9/00Working-up of macromolecular substances to porous or cellular articles or materials; After-treatment thereof
    • C08J9/34Chemical features in the manufacture of articles consisting of a foamed macromolecular core and a macromolecular surface layer having a higher density than the core
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
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    • C08J2375/00Characterised by the use of polyureas or polyurethanes; Derivatives of such polymers
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Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen antibakteriellen geschäumten Gegenstand, der als Hauptkörper des geschäumten Gegenstandes ein flexibles Urethanschaumformmaterial aufweist und als eine Deckschicht auf einer Oberfläche des Hauptkörpers eine integrierte Polyurethanaußenhaut aufweist. Der Begriff geschäumter Formgegenstand mit integrierter Außenhaut wird allgemein verwendet, um sich auf das Vorstehende zu beziehen.
Der geschäumte Gegenstand mit integrierter Außenhaut der vorliegenden Erfindung ist für Innenausstattungen von Fahrzeugen geeignet, für die gefordert ist, daß sie sich weich anfühlen und verschleißfest sind, beispielsweise für die Verkleidung eines Lenkrades, eines Huppolsters, einer Armlehne, einer Kopfstütze und einer Instrumententafel.
In letzter Zeit sind Innenräume von Fahrzeugen zunehmend luftdichter, um ihren Komforts zu erhöhen, beispielsweise zur Geräusch- und Wärmeisolierung. Darüberhinaus werden Fahrzeuge oft in allen Jahreszeiten mit geschlossenen Fenster gefahren bei weitverbreitetem Einsatz von Klimaanlagen. Das heißt, in vielen Fällen ist der Innenraum eines Autos üblicherweise einer Atmosphäre mit hoher Temperatur und Feuchtigkeit ausgesetzt.
Deshalb breiten sich Pilze und Bakterien auf den Innenverkleidungen, wie beispielsweise auf dem Lenkrad, aus, nachdem es lange gebraucht wurde und somit tritt eine Verfärbung der Innenausstattung und Probleme im Erscheinungsbild auf.
Um mit den mit dem Pilz- und Bakterienwachstum auf den Innenverkleidungen verbundenen Problemen fertig zu werden, kann in Erwägung gezogen werden, antibakterielle Sprühmittel auf die Innenverkleidungsteile aufzusprühen, wie beispielsweise auf das Lenkrad. Das Aufsprühen im Fahrzeuginnenraum durchzuführen, der schlecht belüftet ist, ist jedoch nicht wünschenswert und desweiteren das Sprühen auf diejenigen Teile, die ständig und erfahrungsgemäß unter Gleiten mit den Händen berührt werden und einem Verschleiß unterliegen, wie dies beispielsweise bei dem Lenkrad der Fall ist, und es wird in Erwägung gezogen, daß sie den antibakteriellen Effekt sofort verlieren.
Es ist deshalb eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, geschäumte Gegenstände mit integrierter Außenhaut zu schaffen, die eine antibakterielle Wirkung über einen langen Zeitraum aufrechterhalten und die deshalb im wesentlichen frei von durch Bakterien hervorgerufene Verfärbung sind.
Die vorstehende Aufgabe und andere werden durch geschäumte Gegenstände mit integrierter Außenhaut der vorliegenden Erfindung erreicht, die die vorstehenden Probleme durch die nachfolgende Konstruktion lösen.
Ein erstes erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel liegt in einem geschäumten Gegenstand mit integrierter Außenhaut, der die folgenden Bauteile aufweist: Einen Hauptkörper des geschäumten Gegenstandes, der ein flexibles Urethanschaumformmaterial aufweist; und eine Deckschicht, die auf der Oberfläche des Hauptkörpers des geschäumten Gegenstandes ausgebildet ist. Ein Deckmaterial aus Polyurethan, das die Deckschicht bildet, enthält eines oder mehrere von anorganischen oder organischen antibakteriellen Mitteln.
Ein zweites erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel liegt in dem vorstehend erwähnten geschäumten Gegenstand, wobei das flexible Urethanschaumformmaterial, welches den Hauptkörper des geschäumten Gegenstandes darstellt, eines oder mehrere von anorganischen oder organischen antibakteriellen Mitteln enthält, zusätzlich zu der Deckschicht.
Ein drittes erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel liegt in einem geschäumten Gegenstand mit integrierter Außenhaut, der ein flexibles Urethanschaumformmaterial aufweist und im wesentlichen keine Schutzschicht hat, wobei das Urethanschaumformmaterial eines oder mehrere von anorganischen oder organischen antibakteriellen Mitteln enthält.
Andere Aufgaben, Merkmale und Kennzeichen der vorliegenden Erfindung werden unter Berücksichtigung der nachfolgenden Beschreibung in den beigefügten Ansprüchen unter Bezugnahme auf die dazugehörigen Zeichnungen offensichtlich, die alle zusammen einen Teil der Beschreibung bilden, wobei dieselben Bezugszeichen entsprechende Teile in den verschiedenen Figuren bezeichnen.
Fig. 1 ist eine schematische Darstellung einer Form, die zur Formung eines Lenkrades als ein Beispiel des erfindungsgemäßen geschäumten Gegenstandes mit integrierter Außenhaut geeignet ist.
Fig. 2 ist eine Querschnittansicht eines äußeren Ringteiles eines Lenkrades, das als der geschäumte Gegenstand mit integrierter Außenhaut der vorliegenden Erfindung gebildet ist.
Fig. 3 ist ein Flußdiagramm, das den Prozeß der Aufnahme eines antibakteriellen Mittels in entweder einem oder beiden des Polyurethandeckmaterials und des flexiblen Urethanschaumformmaterials zeigt, das in dem geschäumten Gegenstand mit integrierter Außenhaut der vorliegenden Erfindung verwendet wird.
Der geschäumte Gegenstand mit integrierter Außenhaut der vorliegenden Erfindung wird erläutert, wobei hauptsächlich auf ein Lenkrad als ein Beispiel des geschäumten Gegenstandes zurückgegriffen wird. Jedoch ist die vorliegenden Erfindung nicht auf dieses Beispiel beschränkt.
Teile in der vorliegenden Beschreibung werden, sofern sie nicht anders beschrieben werden, durch Gewicht beschrieben.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 1 und 2 liegt ein erstes spezifisches erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel in einem geschäumten Gegenstand mit einer integrierten Außenhaut, der einen Hauptkörper 11 (zum Beispiel der Deckteil eines Lenkrades) des geschäumten Gegenstandes mit einem flexiblen Urethanschaumformmaterial umfaßt, sowie einer Deckschicht 13, die auf der äußeren Oberfläche des Hauptkörpers des geschäumten Gegenstandes ausgebildet ist. Die Deckschicht 13 weist ein Polyurethandeckmaterial auf, das eines oder mehrere von anorganischen oder organischen antibakteriellen Mitteln enthält.
Es ist vorteilhaft, wenn das flexible Urethanschaumformmaterial des Hauptkörpers des geschäumten Gegenstandes ebenso eines oder mehrere von anorganischen oder organischen antibakteriellen Mitteln enthält. Der Grund hierfür liegt darin, daß, sogar wenn die Deckschicht 13 dünn ist und der Hauptkörper des geschäumten Gegenstandes zum Vorschein kommt aufgrund von Abtragung der Deckschicht über Verschleiß, die antibakterielle Wirkung über einen langen Zeitraum durch die Anwesenheit von Mitteln aufrechterhalten werden kann, die in dem darunterliegenden flexiblen Urethanschaumformmaterial sind. Wenn desweiteren das antibakterielle Mittel dazu neigt, leicht zur Innenseite (die Seite, die näher am Hauptkörper 11 liegt) oder zur Außenseite der Deckschicht 13 wandert, hält die Anwesenheit von Mitteln im Inneren des flexiblen Urethanschaumformmaterials die antibakterielle Wirkung für einen langen Zeitraum aufrecht, indem sie die Wanderung des antibakteriellen Mittels zur Innenseite der Deckschicht behindert oder indem der Weg für einen Wanderungsbetrag des antibakteriellen Mittels zur Außenseite der Deckschicht geöffnet ist.
Geeignete Beispiele von Urethandeckmaterial der Deckschicht 13 gibt es in unbegrenzter Anzahl, in Abhängigkeit der gewünschten Endeigenschaften der Deckschicht. Jedoch können die folgenden Urethanharze vom Einkomponententyp (one-can type) oder vom Zweikomponententyp (two-pack type), dispergiert in einer Lösung, wie sie in der JP-A-4-345676 beschrieben sind, deren Offenbarung hiermit durch Nennung mitaufgenommen sein soll, einzeln oder als eine Mischung davon verwendet werden.
Als Einkomponententyp-Urethanharze (one-can type urethane resins) können diejenigen verwendet werden, die als eine Harzkomponente ein Isocyanat Vorpolymer aufweisen, das durch Kettenverlängerung eines Polyisocyanates mit einem mehrwertigen Alkohol erhalten wird. Im speziellen soll als Beispiel "MV-0653" erwähnt werden, das von der Firma Dainippon Ink & Chemicals Inc. hergestellt wird.
Als Zweikomponenten-Urethanharze können diejenigen verwendet werden, die eine Komponente mehrwertigen Alkohols aufweisen (Hauptkomponente) und ein Polyisocyanat (einschließlich 2 oder mehrerer Isocyanat Vorpolymeren, die durch Reaktion von Isocyanat mit einem mehrwertigen Alkohol erhalten werden, um die Molekularkette zu verlängern und -NCO Gruppen zu ermöglichen, an den Enden der Kette aufgrund des Überschusses an Isocyanat zu entstehen), die Härter genannt werden. Im speziellen kann als Beispiel "RIM BOND" erwähnt werden, das von der Firma Lilly Co., Ltd. hergestellt wird.
Ebenso sind geeignete Beispiele an flexiblen Urethanschaumformmaterial für den Hauptkörper 11 unbegrenzt, in Abhängigkeit von den gewünschten Endeigenschaften des Schaummaterials. Jedoch sind Mischungen von Komponenten mit mehrwertigen Alkohol und einer Isocyanatkomponente bevorzugte Beispiele, die im wesentlichen einen Schaumbildner enthalten und deren Wassergehalt der mehrwertigen Alkoholkomponente auf weniger als 0,4 Gewichtsprozent begrenzt ist, wie es in der JP-A-6-71769 offenbart ist, deren Offenbarung hiermit durch Nennung mitaufgenommen wird. Diese Schaummaterialien können einzeln oder als eine Mischung davon verwendet werden. Diese Mischungen können in einem Hohlraum einer Form geschäumt werden, deren Druck reduziert ist und sie können ohne einen flüssigen Schaumbildner wie beispielsweise Fluorkohlenstoff, Chlorfluorkohlenstoff verschäumt werden.
Die Komponente mehrwertigen Alkohols des Polyurethandeckmaterials und des flexiblen Urethanschaumformmaterials weist einen mehrwertigen Alkohol auf und, wenn notwendig, einen oder mehrere von beispielsweise einem Vernetzungsmittel, einem Katalysator, einem Pigment, etc. Geeignete Beispiele von jedem der oben genannten Bestandteile und die Mengen davon, mit denen sie zu dem mehrwertigen Alkohol zugefügt werden sollen, sollten dem Fachmann geläufig sein gemäß den einzelnen Eigenschaften der gewünschten Formgegenstände. Wenn die Komponente mehrwertigen Alkohols eine Vielzahl der vorstehenden Bestandteile aufweist, ist es vorteilhaft, die Bestandteile im vorhinein mit dem mehrwertigen Alkohol vor der Verwendung in die Deck- und Schaumformmaterialien zu mischen.
Geeignete Beispiele an anorganischen antibakteriellen Mitteln, die in den geformten Gegenständen der vorliegenden Erfindung verwendet werden, umfassen beispielsweise silbertragende anorganische Materialien wie beispielsweise Zeolith, Apatit, Montmorillonit und unter anderem Zirkonphosphat. Geeignete Beispiele der organischen antibakteriellen Mittel umfassen, beispielsweise unter anderem benzimidazole antibakterielle Mittel und 10, 10′- Oxybisphenoxarsine.
Die Menge dieser antibakteriellen Mittel beträgt ungefähr 0,1 bis 10 Teile, vorzugsweise ungefähr 0,5 bis 5 Teile pro 100 Teile des Deckharzgehaltes, wenn sie in den Polyurethandeckmaterialien enthalten sind und ungefähr 0,1 bis 10 Teile, vorzugsweise ungefähr 0,5 bis 5 Teile pro 100 Teile des flexiblen Urethanschaumformmaterials, wenn sie in den flexiblen Urethanschaumformmaterialien enthalten sind. Wenn die Menge der antibakteriellen Mittel weniger als 0,1 Teile beträgt, kann die Wirkung der Addition (antibakterielle Tätigkeit) nicht für einen langen Zeitraum aufrechterhalten werden und wenn der Betrag über 10 Teile beträgt, tritt die Neigung auf, daß Verfärbung und Herabsetzung der Formbarkeit auftreten.
Zur Einbindung der antibakteriellen Mittel in entweder einen oder beide von dem Polyurethandeckmaterial und dem flexiblen Urethanschaumformmaterial ist es schwer, die anorganischen antibakteriellen Mittel, die die antibakterielle Wirkung für einen langen Zeitraum aufrechterhalten können, gleichförmig in den oben genannten Materialien so wie sie sind, zu dispergieren. Deshalb können wie in Fig. 3 gezeigt ist, ein oder mehrere antibakterielle Mittel zu einem Teil der vorbestimmten Menge des Polyurethandeckmaterials oder der Komponente mehrwertigen Alkohols, die verwendet werden soll, dazugefügt werden (zum Beispiel um 1/20 der vorbestimmten Menge). Die resultierende Mischung mit dem antibakteriellen Mittel wird im vorhinein in einem vorgeschalteten Mischtank 15 verrührt und anschließend wird das im vorhinein verrührte Material zu einer mit Glaskügelchen 17 gefüllten Kugelmühle 19 transportiert und in der Kugelmühle verrührt und dispergiert. Dieses Material kann anschließend zum Rest des Urethandeckmaterials oder der Komponente mehrwertigen Alkohols zurückgeführt werden, worauf ein Mischen folgt, um das Polyurethandeckmaterial oder das flexible Urethanschaumformmaterial vorzubereiten, das in dem Formgegenstand der vorliegenden Erfindung verwendet wird. Natürlich ist es auch möglich, falls gewünscht, die eine oder mehrere der antibakteriellen Mittel zur Gesamtmenge des Polyurethandeckmaterials oder der Komponente mehrwertigen Alkohols des flexiblen Urethanschaumformmaterials zuzugeben und im vorhinein die daraus entstehende Mischung zu verrühren und anschließend die Mischung in der Kugelmühle zu dispergieren und zu verrühren.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 1 und 2 wird beispielsweise das Lenkrad als ein Beispiel des Formgegenstandes der vorliegenden Erfindung in der folgenden Art und Weise hergestellt.
Ein Polyurethandeckmaterial, das eines oder mehrere an antibakteriellen Mitteln gemäß der vorangegangenen Beschreibung enthält, wird auf die Oberfläche des Hohlraumes für das Produkt 25 beschichtet, das ein Paar an mehrteiligen Formen 21 und 23 aufweist, um eine Formdeckschicht zu bilden (gewöhnlich mit einer Dicke von ungefähr 2 bis 100 µm, vorzugsweise 5 bis 100 µm in Anbetracht von ununterbrochenem Verschleißwiderstand und antibakterieller Aktivität), die der Deckschicht 13 des Formgegenstandes entspricht. Im Nachfolgenden bezeichnet das Bezugszeichen 13 die Formdeckschicht in den Formen während des Produktionsprozesses, und ebenso die Deckschicht des Formgegenstandes, der mittels dieses Prozesses erhalten wird. Nachdem die Formdeckschicht genügend getrocknet ist, werden die Formen 21 und 23 geschlossen. Der Hohlraum 25 für das Produkt, der durch Schließen der Formen gebildet wird, wird in einen Unterdruckzustand gebracht (gewöhnlich nicht höher als ungefähr 50 Torr), wobei ein Druckreduziergerät (nicht gezeigt) verwendet wird, und ein Urethanschaumformmaterial, das einen oder mehrere antibakterielle Mittel gemäß der voranstehenden Beschreibung enthält, wird in den Hohlraum für das Produkt 25 durch Einspritzen eingeführt (gewöhnlicherweise durch Reaktionseinspritzgußverfahren, das im Nachfolgenden als "RIM" benannt wird).
Wenn das flexible Urethanbildungsmaterial schäumt und aushärtet, wird ein Hauptkörper 11 (der eine Kernschicht 11a von geringer Dichte und eine Außenhautschicht 11b von hoher Dichte aufweist) des geschäumten Gegenstandes mit integrierter Außenhaut gebildet und gleichzeitig wird es der geformten Deckschicht 13 ermöglicht, den Hauptkörper 11 des Formgegenstandes und die Kernstange 27 zu berühren und ist mit diesen integriert, um eine Deckschicht des Formgegenstandes zu bilden. Nach Vollendung der Schäumung und Aushärtung werden die Formen 21 und 23 geöffnet und der geformte Gegenstand (ein Lenkrad) wird freigegeben. In diesem Fall ist die Konzentration des antibakteriellen Mittels (g/cm²: Betrag pro Volumen) in der Außenhautschicht 11b größer als diejenige in der Kernschicht 11a. Der Grund hierfür liegt darin, daß die Dichte der Außenhautschicht 11b größer ist als diejenige der Kernschicht 11a.
Im vorstehenden wurde eine Erklärung gegeben, bei der ein Lenkrad als ein Beispiel für einen geschäumten Gegenstand mit integrierter Außenhaut mit einer Deckschicht verwendet wird. Jedoch für den Beispielfall einer Kopfstütze, die nicht so oft mit der Hand in Berührung kommt wie das Lenkrad, muß eine Schutzschicht wie die Deckschicht nicht notwendigerweise ausgebildet werden und deshalb ist es wesentlich, daß das flexible Urethanschaumformmaterial einen oder mehrere anorganische oder organische antibakterielle Mittel enthält. In jedem Fall ist die Konzentration des antibakteriellen Mittels in dem Hauptkörper 11 auf seiner außenliegenden Oberfläche größer, da die Dichte der Außenhautschicht 11b größer ist als diejenige der Kernschicht 11a.
Der geschäumte Gegenstand mit integrierter Außenhaut der vorliegenden Erfindung zeigt für einen bemerkenswert langen Zeitraum eine antibakterielle Wirkung, da zumindest die Deckschicht ein oder mehrere anorganische oder organische antibakterielle Mittel enthält, wenn es die Deckschicht hat und, da das flexible Urethanschaumformmaterial ein oder mehrere anorganische oder organische antibakterielle Mittel enthält, wenn er keine Deckschicht hat. Dementsprechend sind die geformten Gegenstände der vorliegenden Erfindung von Vorteil, da eine Verfärbung der geformten Gegenstände hervorgerufen durch Bakterien- oder Pilzwachstum, bemerkenswert verlangsamt wird. Da die Konzentration an antibakteriellem Mittel auf der Oberflächenseite der Formgegenstände höher ist, mit oder ohne einer Deckschicht, zeigt sich die antibakterielle Wirkung mit einem bemerkenswert geringen Zusatz an einer Menge des Mittels.
Durch die nachfolgenden Beispiele wird ein Lenkrad als Beispiel des geschäumten Gegenstandes mit integrierter Außenhaut der vorliegenden Erfindung detaillierter erläutert, ohne darauf beschränkt oder eingeschränkt zu sein. Es soll ferner klargestellt sein, daß die Erfinder Abwandlungen bezüglich der Parameter und der Komponenten der Polyurethanformungs- und Beschichtungsmaterialien der hierin beschriebenen Gegenstände und deren Nutzen davon im Schutzumfang der vorliegenden Erfindung sehen und Gebrauch davon machen, und von denjenigen, die in Verbindung mit der japanischen Patentanmeldung Nr. 07-950150, angemeldet am 28. Juli 1995 beschrieben werden, deren Offenbarung durch Nennung hiermit einbezogen ist.
Beispiele Beispiele 1 und 2 und Vergleichsbeispiel (1) Vorbereitung des Polyurethandeckmaterials für die Formdeckschicht
Zu einem käuflich erwerbbaren Polyurethandeckmaterial für die Formdeckschicht (MV-0653, hergestellt von der Dainippon Ink & Chemicals Inc.) für die Beispiele 1 und 2 wurden die folgenden antibakteriellen Mittel (i) oder (ii) jeweils in einer Menge von einem Teil pro 100 Teile Urethanharz zugefügt. In dem Vergleichsbeispiel wurde das antibakterielle Mittel nicht zu demselben Polyurethandeckmaterial der Formungsdeckschicht zugefügt.
  • (i) "Zeomic AW10D", hergestellt durch Shinanen Zeomic Co., Ltd. (ein antibakterielles Mittel, das ein Zeolite aufweist, auf dem Silberionen gelagert sind).
  • (ii) "Ceracoat C-11", hergestellt durch die Shinto V Ceramics Co., Ltd. (ein antibakterielles Mittel, das eine Apatitkeramik aufweist, auf der Silberionen gelagert werden).
(2) Bildung der Formungsdeckschicht
Das vorstehend erhaltene Polyurethandeckmaterial für die Formungsdeckschicht wurde auf der Oberfläche einer Gußform für das zu formende Produkt mit einer Sprühkanone in einer trockenen Dicke von 5 bis 20 µm beschichtet. Anschließend wurde eine Kernstange in die Formen eingesetzt und die Formen wurden geschlossen. Nachfolgend wurde der Druck in dem durch die geschlossenen Formen gebildeten Hohlraum auf 50 Torr reduziert, und RIM wurde unter den folgenden Bedingungen ausgeführt, wobei ein flexibles Urethanschaumformmaterial mit der folgenden Zusammensetzung verwendet wurde.
(3) Zusammensetzung des flexiblen Urethanschaumformmaterials
Polyetheralkohol (mehrwertig) (Durchschnittsmolekulargewicht 5000): 100 Teile
Glykolvernetzungsmittel: 18 Teile
Katalysator: 2 Teile
Pigment: 6 Teile
4,4′-Diphenylmethan Diisocyanat (MDI) Vorpolymer: 65 Teile
(4) Bedingungen des RIM
Temperatur der Komponente des mehrwertigen Alkohols: 45°C
(Eine Mischung von den vorstehenden Polyetheralkohol, Glykolvernetzungsmittel, Katalysator und Pigment)
Temperatur der Isocyanatkomponente: 28°C
Einspritzgeschwindigkeit des Urethanschaumformmaterials: 140 g/sec
Einspritzdruck des Urethanschaumformmaterials (sowohl für die Alkoholkomponente (Polyolkomponente) als auch die Isocyanatkomponente): 100 kgf/cm²
Einspritzzeit des Urethanschaumformungsmaterials: 3,5 Sekunden
Formtemperatur: 55°C
Beispiel 3
Zu dem flexiblen Urethanschaumformmaterial, das in den vorstehenden Beispielen 1 und 2 verwendet wurde, wurde das vorstehende antibakterielle Mittel (i) mit einer Menge von einem Teil pro 100 Teile Urethan (Schaummaterial) zugefügt und RIM wurde unter denselben Formungsbedingungen wie vorstehend ohne Vorsehen der Formüberzugschicht ausgeführt.
Beispiel 4 (antibakterieller Test)
Die Oberfläche eines Teststückes (ein Quadrat von 50 mm pro Seite) wurde von dem Lenkrad von jedem der vorstehenden Beispiele 1 bis 3 und dem Vergleichsbeispiel, das, nachdem es freigelegt wurde, mit Alkohol desinfiziert wurde, herausgeschnitten. Darauf wurden 0,5 ml einer Lösung von Kolibakterien und Staphylococcus aureus aufgeträufelt und die Bakterien wurden bei 35°C für 6 Stunden und für 24 Stunden gezüchtet. Danach wurden die Bakterien von der Oberfläche eines jeden Teststückes mittels einer sterilisierten Phosphorsäurepufferlösung ausgewaschen. Die Anzahl der überlebenden Bakterien in der Testlösung, die zum Waschen der Oberfläche eines jeden Teststückes verwendet wurde, wurde mittels des Strömungsplattenverfahrens (pour plate method) gemessen, wobei für die Messung der Anzahl an Bakterien ein Mittelwert genommen wurde.
Die Testergebnisse sind in Tabelle 1 dargestellt. Aus den Ergebnissen ist ersichtlich, daß die Muster der Teststücke der geformten Gegenstände in den Beispielen der vorliegenden Erfindung eine exzellente antibakterielle Wirkung zeigen, im Vergleich zu dem Teststück aus dem Formgegenstand gemäß dem Vergleichsbeispiel ohne irgendeinem antibakteriellen Mittel darin.
Tabelle 1
Antibakterielle Wirkung (die Anzahl an überlebenden Bakterien)
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen geschäumten Gegenstand mit integrierter Außenhaut, der die folgenden Bauteile aufweist: einen Hauptkörper des Formgegenstandes, der ein flexibles Urethanschaumformmaterial aufweist, und eine Deckschicht, die ein Polyurethandeckmaterial aufweist, das auf der Oberfläche des Hauptkörpers des Formgegenstandes ausgebildet ist, wobei entweder einer oder beide des Urethanschaumformmaterials und der Deckschicht eines oder mehrere anorganische oder organische antibakterielle Mittel enthalten. Dieser geschäumte Gegenstand mit integrierter Außenhaut kann eine Antipilz- und antibakterielle Wirkung über einen bemerkenswert langen Zeitraum aufrechterhalten und unterliegt deshalb keiner Verfärbung.

Claims (19)

1. Geschäumter Formgegenstand mit integrierter Außenhaut, der die folgenden Bauteile aufweist:
einen Hauptkörper (11), der zumindest ein flexibles Urethanschaumformmaterial aufweist, und
eine Deckschicht (13), die auf einer Oberfläche des Hauptkörpers ausgebildet ist, wobei die Deckschicht zumindest ein Polyurethanmaterial aufweist und ein oder mehrere anorganische oder organische antibakterielle Mittel enthält.
2. Geschäumter Formgegenstand mit integrierter Außenhaut gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das flexible Urethanschaumformmaterial eines oder mehrere anorganische oder organische antibakterielle Mittel enthält.
3. Geschäumter Formgegenstand mit integrierter Außenhaut, der einen Hauptkörper (11) aufweist, der ein flexibles Urethanschaumformmaterial und ein oder mehrere anorganische oder organische antibakterielle Mittel aufweist, ohne eine Schutzdeckschicht.
4. Geschäumter Formgegenstand mit integrierter Außenhaut gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptkörper (11) des Formgegenstandes eine Kernschicht mit niedriger Dichte und eine Außenhautschicht mit hoher Dichte aufweist.
5. Geschäumter Formgegenstand mit integrierter Außenhaut gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptkörper (11) des Formgegenstandes eine Kernschicht mit niedriger Dichte und eine Außenhautschicht mit hoher Dichte aufweist.
6. Geschäumter Formgegenstand mit integrierter Außenhaut gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Polyurethanmaterial der Deckschicht (13) ein Isocyanatvorpolymer aufweist, das durch eine Kettenverlängerung von einem Polyisocyanat mit einem mehrwertigen Alkohol erhalten wird.
7. Geschäumter Formgegenstand mit integrierter Außenhaut gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Polyurethanmaterial der Formdeckschicht (13) eine Komponente aus mehrwertigen Alkohol und einem Polyisocyanat aufweist.
8. Geschäumter Formgegenstand mit integrierter Außenhaut gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das flexible Urethanschaumformmaterial eine Mischung aus einer Komponente mit mehrwertigen Alkohol und einer Isocyanatkomponente aufweist, die im wesentlichen keinen Schaumbildner enthält, wobei der Wassergehalt in der Komponente des mehrwertigen Alkohols weniger als 0,4 Gewichtsprozent beträgt.
9. Geschäumter Formgegenstand mit integrierter Außenhaut gemäß Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Komponente des mehrwertigen Alkohols einen mehrwertigen Alkohol und einen oder mehrere Vernetzungsmittel, einen Katalysator, oder ein Pigment aufweist.
10. Geschäumter Formgegenstand mit integrierter Außenhaut gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Komponente mit mehrwertigem Alkohol einen mehrwertigen Alkohol und eines oder mehrere Vernetzungsmittel, einen Katalysator, oder ein Pigment aufweist.
11. Geschäumter Formgegenstand mit integrierter Außenhaut gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das eine oder mehrere anorganische antibakterielle Mittel ein silbertragendes anorganisches Material ist, ausgewählt aus der Gruppe, die aus Zeolit, Apatit, Montmorillonit und Zirconiumphosphat besteht.
12. Geschäumter Formgegenstand mit integrierter Außenhaut gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das eine oder mehrere antibakterielle Mittel des flexiblen Urethanschaumformmaterials ein silbertragendes anorganisches Material ist, das aus der Gruppe ausgewählt wird, die aus Zeolit, Apatit, Montmorillonit und Zirconiumphosphat besteht.
13. Geschäumter Formgegenstand mit integrierter Außenhaut gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das eine oder mehrere organische antibakterielle Mittel aus der Gruppe ausgewählt wird, die aus Benzimidazol antibakteriellen Mitteln und 10, 10′-Oxybisphenoxarsine besteht.
14. Geschäumter Formgegenstand mit integrierter Außenhaut gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das eine oder mehrere organische antibakterielle Mittel des flexiblen Urethanschaumformmaterials aus der Gruppe ausgewählt wird, die aus Benzimidazol antibakteriellen Mitteln und 10, 10′- Oxybisphenoxarsine besteht.
15. Geschäumter Formgegenstand mit integrierter Außenhaut gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das eine oder mehrere anorganische oder organische antibakterielle Mittel in einer Menge von ungefähr 0,1 bis 10 Teile pro 100 Teile des Polyurethanmaterials der Deckschicht zugefügt wird.
16. Geschäumter Formgegenstand mit integrierter Außenhaut gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das eine oder mehrere anorganische oder organische antibakterielle Mittel des flexiblen Urethanschaumformmaterials in einer Menge von ungefähr 0,1 bis 10 Teile pro 100 Teile des flexiblen Urethanschaumformmaterials zugefügt wird.
17. Verfahren zur Herstellung eines geschäumten Formgegenstandes mit integrierter Außenhaut mit einer antibakteriellen Wirkung, das die folgenden Schritte aufweist:
  • (a) Aufbringen eines Urethandeckmaterials, das eines oder mehrere antibakterielle Mittel enthält, auf einer Oberfläche eines Hohlraumes (25) für das zu erzeugende Produkt, das ein Paar Formhälften (21, 23) aufweist, um eine Formdeckschicht zu bilden, enthält,
  • (b) Trocknen der Formdeckschicht,
  • (c) Schließen des Paars der Formhälften (21, 23), um den Hohlraum (25) für das Produkt zu bilden,
  • (d) Reduzieren des Druckes in dem Hohlraum (25) für das Produkt auf nicht mehr als ungefähr 50 Torr,
  • (e) Einführen eines flexiblen Urethanschaumformmaterials in den Hohlraum (25) für das Produkt,
  • (f) Schäumen und Aushärten des flexiblen Urethanschaumformmaterials, um einen Hauptkörper (11) zu bilden,
  • (g) Integrieren einer Außenseite des Hauptkörpers (11) mit einer Innenseite der Formdeckschicht (13), um den geschäumten Formgegenstand mit integrierter Außenhaut zu bilden.
18. Verfahren zur Herstellung eines geschäumten Formgegenstandes mit integrierter Außenhaut mit antibakterieller Wirkung gemäß Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß das flexible Urethanschaumformmaterial aus dem Schritt (e) einen oder mehrere antibakterielle Mittel enthält.
19. Verfahren zur Herstellung eines geschäumten Formgegenstandes mit integrierter Außenhaut mit antibakterieller Wirkung gemäß Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Schritt (e) das Einführen eines flexiblen Urethanschaumformmaterials in den Hohlraum für das Produkt durch ein Reaktionsspritzgußverfahren aufweist.
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