DE19630631A1 - Unterdruckservoeinheit für ein Fahrzeugbremssystem - Google Patents
Unterdruckservoeinheit für ein FahrzeugbremssystemInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Unterdruckservoeinheit
für ein Fahrzeugbremssystem.
Eine Unterdruckservoeinheit zum Verringern der
Betätigungseingangskraft, die aufzubringen ist, wenn das
Fahrzeugbremssystem gestartet wird, wird im allgemeinen seit
einiger Zeit verwendet. Beispielsweise ist eine
Unterdruckservoeinheit in der US 52 33 907 offenbart. Bei
einer in diesem Patent offenbarten Unterdruckservoeinheit ist
ein Ventilmechanismus (136, 138, 140) außerhalb des
röhrenförmigen Teils des Kolbens (22) angeordnet, während der
Tauchkolben (32) in dem röhrenförmigen Teil des Kolbens
angeordnet ist. Der Tauchkolben ist desweiteren mit einem
zylindrischen Abschnitt mit einem ringförmigen Abschnitt
(134) versehen, um mit dem Ventilmechanismus
zusammenzuwirken. Aufgrund dieses Aufbaus ist die
Unterdruckservoeinheit im Aufbau sehr kompliziert und weist
viele Bauteile auf.
Entsprechend besteht ein Bedarf nach einer
Unterdruckservoeinheit, die dazu fähig ist, den zuvor
erwähnten Nachteil zu beseitigen, der mit der herkömmlichen
Unterdruckservoeinheit verbunden ist. Das heißt, daß ein
Bedarf nach einer Unterdruckservoeinheit besteht, die einen
einfachen Aufbau hat, relativ geringe Kosten hat, einfach
herzustellen ist und deren Ansprechzeit auf die Betätigung
ansprechend verringert worden ist.
Angesichts des Vorangehenden beschäftigt sich ein
Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung mit einer
Unterdruckservoeinheit für ein Fahrzeugbremssystem, die ein
Gehäuse, in dem eine Druckkammer definiert ist, ein
bewegliches Wandelement, das in dem Gehäuse vorgesehen ist,
um die Druckkammer in eine Druckkammer konstanten Drucks, die
dazu angepaßt ist, mit einer Unterdruckquelle in Verbindung
zu stehen, und eine Druckkammer variablen Drucks zu
unterteilen, die dazu angepaßt ist, wahlweise mit der
Umgebung oder mit der Unterdruckquelle in Verbindung zu
stehen, und einen beweglichen Kraftkolben hat, der einstückig
mit dem beweglichen Wandelement verbunden ist. Ein
Ventiltauchkolben ist in dem beweglichen Kraftkolben
vorgesehen und ist axial beweglich. Eine Eingangsstange ist
mit einem Bremsbetätigungselement an ihrem einen Endabschnitt
verbunden und ist an ihrem anderen Endabschnitt mit dem
Ventiltauchkolben verbunden. Ein Ausgangselement gibt eine
Vortriebskraft auf den beweglichen Kraftkolben, die eine
Bewegung der beweglichen Wand begleitet, zur Außenseite der
Einheit ab. Ein Umgebungsluftregelventilsitz ist auf dem
Ventiltauchkolben ausgebildet. Ein Unterdruckregelventilsitz
ist in dem beweglichen Kraftkolben ausgebildet. Ein
Regelventil hat einen Umgebungsluftregeldichtabschnitt, der
mit dem Umgebungsluftregelventilsitz zusammenwirkt, um eine
Verbindung der Druckkammer variablen Drucks mit der
Umgebungsluft zu regeln, einen Unterdruckregeldichtabschnitt,
der mit dem Unterdruckregelventilsitz zusammenwirkt, um eine
Verbindung zwischen der Druckkammer variablen Drucks und der
Druckkammer konstanten Drucks zu regeln. Der
Unterdruckregelventilsitz ist in einer Position angeordnet,
die von dem Umgebungsluftregelventilsitz in einer axialen
Richtung beabstandet ist. Der Umgebungsluft- und
Unterdruckregeldichtabschnitt des Regelventils sind in der
axialen Richtung beabstandet, um mit dem Umgebungsluft- und
Unterdruckregelventilsitz zusammenzuwirken. Das Regelventil
ist in luftdichtem Eingriff mit einer inneren Fläche des
beweglichen Kraftkolbens an seiner äußeren Fläche. Das
Regelventil hat eine Bahn, die zwischen dem
Umgebungsluftregeldichtabschnitt und dem
Unterdruckregeldichtabschnitt vorgesehen ist, um eine
Verbindung zwischen der Druckkammer variablen Drucks und der
Druckkammer konstanten Drucks zu ermöglichen, wenn der
Unterdruckregelventilsitz außer Eingriff von dem
Unterdruckregeldichtabschnitt ist, und um eine Verbindung
zwischen der Druckkammer variablen Drucks und der
Umgebungsluft zu ermöglichen, wenn der
Umgebungsluftregelventilsitz außer Eingriff von dem
Umgebungsluftregeldichtabschnitt ist.
Wenn bei der vorangehenden Unterdruckservoeinheit das
Bremsbetätigungselement, beispielsweise das Bremspedal,
betätigt wird, wird die Eingangsstange zur Innenseite des
beweglichen Kraftkolbens bewegt. Entsprechend der Bewegung
der Eingangsstange bewegt sich der Ventiltauchkolben auch zur
Ausgangsseite des Kraftkolbens und das Regelventil wirkt mit
dem Ventiltauchkolben zusammen, so daß er sich zur
Ausgangsseite bewegt. Daher kommt der
Unterdruckregeldichtabschnitt mit dem
Unterdruckregelventilsitz in Kontakt, wodurch die Verbindung
zwischen der Druckkammer konstanten Drucks und der
Druckkammer variablen Drucks unterbrochen wird. Nachdem der
Unterdruckregeldichtabschnitt mit dem
Unterdruckregelventilsitz in Kontakt gekommen ist, löst sich
der Umgebungsluftregelventilsitz von dem
Umgebungsluftregeldichtabschnitt und die Umgebungsluft wird
in die Druckkammer variablen Drucks durch den Spalt zwischen
dem Umgebungsluftregelventilsitz und dem
Umgebungsluftregeldichtabschnitt und durch die Bahn
eingeführt. Entsprechend wird der Differenzdruck zwischen der
Druckkammer konstanten Drucks und der Druckkammer variablen
Drucks erzeugt, wodurch der Vortrieb des beweglichen
Kraftkolbens erzeugt wird.
Gemäß der Unterdruckservoeinheit mit dem obigen Aufbau
ist der Unterdruckregelventilsitz in einer Position
angeordnet, die von dem Umgebungsluftregelventilsitz in einer
axialen Richtung beabstandet ist, und die Umgebungsluft- und
Unterdruckregeldichtabschnitte des Regelventils sind in der
axialen Richtung beabstandet, um mit den Umgebungsluft- und
Unterdruckregelventilsitzen zusammenzuwirken, so daß es
möglich ist, den Durchmesser des
Umgebungsluftregelventilsitzes völlig zu vergrößern. Auch
eine Umgebungsluftbahnfläche einer zwischen dem
Umgebungsluftregelventilsitz und dem
Umgebungsluftregeldichtabschnitt ausgebildeten Luftbahn kann
vollständig sichergestellt werden. Daher vergrößert sich der
einströmende Betrag der Umgebungsluft, der in die Druckkammer
variablen Drucks eingeführt wird, entsprechend der
Vergrößerung der Fläche der Umgebungsluftbahn, die zwischen
dem Umgebungsluftregelventilsitz und dem
Umgebungsluftregeldichtabschnitt ausgebildet ist, oder es ist
möglich, das Betätigungsansprechverhalten der
Unterdruckservoeinheit im betätigten Zustand zu verbessern.
Die vorangehenden und andere Merkmale werden aus der
folgenden Beschreibung offensichtlicher, die unter Bezugnahme
auf die beigefügten Zeichnungsfiguren zu betrachten ist, in
denen ähnliche Elemente durch gleiche Bezugszeichen
bezeichnet sind.
Fig. 1 ist eine Querschnittsansicht einer
Unterdruckservoeinheit gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 ist eine teilweise vergrößerte
Querschnittsansicht der in Fig. 1 gezeigten
Unterdruckservoeinheit;
Fig. 3 ist eine Querschnittsansicht einer
Unterdruckservoeinheit gemäß einem zweiten
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
Fig. 4 ist eine teilweise vergrößerte
Querschnittsansicht der in Fig. 3 gezeigten
Unterdruckservoeinheit;
Fig. 5 ist eine Querschnittsansicht einer
Unterdruckservoeinheit gemäß einem dritten
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
Fig. 6 ist eine teilweise vergrößerte
Querschnittsansicht der in Fig. 5 gezeigten
Unterdruckservoeinheit;
Fig. 7 ist eine Querschnittsansicht einer
Unterdruckservoeinheit gemäß einem vierten
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung; und
Fig. 8 ist eine Querschnittsansicht einer
Unterdruckservoeinheit gemäß einem fünften
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.
Unter Bezugnahme auf Fig. 1 ist dort eine
Unterdruckservoeinheit gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung dargestellt. In Fig. 1 hat eine
Unterdruckservoeinheit 1 ein Gehäuse 10. Das Gehäuse 10 setzt
sich aus einer ersten Schale 11 und einer zweiten Schale 12
zusammen. Die erste Schale 11 ist in die Innenseite der
zweiten Schale 12 in einer luftdichten Weise eingesetzt.
Eine Druckkammer 60 ist zwischen der ersten Schale 11
und der zweiten Schale 12 ausgebildet.
Ein bewegliches Wandelement 13 ist in der Druckkammer 60
vorgesehen. Die Innenseite der Druckkammer 60 ist in eine
Druckkammer 61 variablen Drucks und eine Druckkammer 62
konstanten Drucks durch das bewegliche Wandelement 13
unterteilt. Das bewegliche Wandelement 13 hat eine
ringförmige Platte 131 und eine Membran 132. Der innere
Umfangsabschnitt der ringförmigen Platte 131 und der innere
Umfangsabschnitt der Membran 132 sind jeweils in luftdichtem
Eingriff mit dem äußeren Umfangsabschnitt eines beweglichen
Kraftkolbens 14. Ein äußerer Umfangsabschnitt der Membran 132
ist in einer luftdichten Weise schichtweise zwischen die
ringförmige Platte 131 und die erste Schale 11 eingefügt, um
durch die erste Schale 11 und die zweite Schale 12 fixiert zu
werden.
Der bewegliche Kraftkolben 14 hat eine erste Luftbahn 141
und eine zweite Luftbahn 142. Die erste Luftbahn 141
verbindet die Innenseite des beweglichen Kraftkolbens 14 mit
der Druckkammer 62 konstanten Drucks. Die zweite Luftbahn 142
verbindet die Druckkammer 61 variablen Drucks mit der
Innenseite des beweglichen Kraftkolbens 14.
Eine Vielzahl Bolzen 15 ist an der ersten Schale 11
befestigt. Die erste Schale 11 ist an dem (nicht gezeigten)
Armaturenbrett mittels der Bolzen 15 befestigt.
Eine Vertiefung 111 zum Befestigen des (nicht gezeigten)
Zylinders ist an der zweiten Schale 12 ausgebildet. In dieser
Vertiefung 111 ist ein Dichtelement 17 befestigt, um die
zweite Schale 12 gegen eine Ausgangsstange 16 abzudichten.
Eine Verstärkungsplatte ist an der Innenseite der zweiten
Schale 12 befestigt. Eine Vielzahl von Bolzen 18 zum
Befestigen des (nicht gezeigten) Hauptzylinders ist an der
Verstärkungsplatte befestigt.
Ein Anschluß 19 zur Verbindung der Druckkammer 62
konstanten Drucks mit einer Unterdruckquelle 70,
beispielsweise einem Einlaßkrümmer einer Brennkraftmaschine,
ist an der zweiten Schale 12 befestigt.
Ein ringförmiges Dichtelement 20 und eine Hülse 21 sind
jeweils zwischen der ersten Schale 11 und dem beweglichen
Kraftkolben 14 vorgesehen. Der bewegliche Kraftkolben 14 ist
durch das ringförmige Dichtelement 20 und die Hülse 21
gelagert und der bewegliche Kraftkolben 14 ist in der axialen
Richtung des Gehäuses 10 beweglich.
In dem beweglichen Kraftkolben sind jeweils ein
Luftreiniger 22, eine Eingangsstange 23, ein
Ventiltauchkolben 24 und eine Ausgangsstange 16 vorgesehen.
Der Ventiltauchkolben 24 ist beweglich in dem beweglichen
Kraftkolben 14 vorgesehen und die Bewegung des
Ventiltauchkolbens 24 ist durch einen Keil 25 begrenzt. Ein
kugeliger Verbindungsabschnitt 231 ist an dem linken
Endabschnitt der Eingangsstange 23 ausgebildet. Der kugelige
Verbindungsabschnitt 231 ist in die Innenseite des rechten
Endabschnitts des Ventiltauchkolbens 24 eingefügt und darin
befestigt, so daß die Eingangsstange 23 durch den
Ventiltauchkolben 24 gelagert ist, um dazu fähig zu sein,
sich zu bewegen.
In Fig. 2 besteht ein Regelventilmechanismus zwischen der
Eingangsstange 23 und dem Ventiltauchkolben 24. Der
Regelventilmechanismus weist ein Regelventil 27, das in
Richtung zum Ventiltauchkolben 24 durch eine Feder 26
vorgespannt ist, einen Unterdruckregelventilsitz 143, der auf
dem beweglichen Kraftkolben 14 ausgebildet ist, und einen
Umgebungsluftregelventilsitz 241 auf, der sich zu dem
hinteren Endabschnitt des beweglichen Kraftkolbens 14
erstreckt und an der rechten Seite des Ventiltauchkolbens 24
ausgebildet ist.
Der Unterdruckregelventilsitz 143 ist in einer Position
angeordnet, die von dem Umgebungsluftregelventilsitz 241 in
einer axialen Richtung beabstandet ist, d. h., im Vergleich
mit dem Umgebungsluftregelventilsitz 241 ist der
Unterdruckregelventilsitz 143 in der Nähe der Ausgangsstange
16 angeordnet.
Das Regelventil 27 hat einen zylindrischen Körper 271.
Ein Unterdruckregeldichtabschnitt 272 ist an dem linken
Endabschnitt des zylindrischen Körpers 271 vorgesehen. Ein
Umgebungsluftregeldichtabschnitt 273 ist an der inneren
Umfangsseite des zylindrischen Körpers 271 vorgesehen. Daher
ist der Unterdruckregeldichtabschnitt 272 in einer Position
angeordnet, die von dem Umgebungsluftregeldichtabschnitt 273
in einer axialen Richtung beabstandet ist, d. h., im Vergleich
mit dem Umgebungsluftregeldichtabschnitt 273 ist der
Unterdruckregeldichtabschnitt 272 in der Nähe der
Ausgangsstange 16 angeordnet. Das Regelventil 27 hat
Dichtelemente 274, 275, die in luftdichtem Eingriff mit der
inneren Umfangsseite des beweglichen Kolbens 14 stehen. Der
zylindrische Körper 271 hat eine Vielzahl von Bahnen 277
zwischen dem Unterdruckregeldichtabschnitt 272 und dem
Umgebungsluftregeldichtabschnitt 273. Die Bahnen 277
ermöglichen die Verbindung zwischen der Druckkammer 61
variablen Drucks und der Druckkammer 62 konstanten Drucks und
die Bahnen 277 liegen der zweiten Luftbahn 142 des
beweglichen Kraftkolbens 14 gegenüber.
Der bewegliche Kraftkolben 14 hat einen hinteren
zylindrischen Abschnitt 14a, der sich nach außen aus dem
Gehäuse 10 erstreckt. Ein Durchmesser des
Umgebungsluftregelventilsitzes 143, ein Durchmesser des
Unterdruckregelventilsitzes 241, ein Durchmesser des
Umgebungsluftregeldichtabschnitts 273 und ein Durchmesser des
Unterdruckregeldichtabschnitts 272 sind mit einem Durchmesser
eines Abschnitts 14aa des hinteren zylindrischen Abschnitts
14a des beweglichen Kraftkolbens 14 versehen, in dem der
Umgebungsluftregeldichtabschnitt 273 des Regelventils 27
angeordnet ist.
Das Regelventil 27 hat einen Anschlag 276 an dem linken
Endabschnitt. Der Anschlag 276 ist an der inneren
Umfangsseite des Unterdruckregeldichtabschnitts 272
angeordnet.
Ein Halter 28 ist an dem inneren Umfangsabschnitt des
beweglichen Kraftkolbens 14 vorgesehen. Eine Vorspannfeder 26
ist zwischen dem Halter 28 und dem Regelventil 27 vorgesehen.
Ein Endabschnitt einer Feder 29 zum Vorspannen der
Eingangsstange 23 in der Richtung zur ursprünglichen
Position, d. h. zur rechten Seite, ist in Kontakt mit dem
Halter 28. Der andere Endabschnitt der Feder 29 ist in
Kontakt mit einem Flanschabschnitt 232 der Eingangsstange 23.
Der bewegliche Kraftkolben 14 hat eine Bohrung 144, die
mit dem Anschlag 276 in Eingriff tritt. Die Bohrung 144 ist
mit der Druckkammer 61 variablen Drucks durch die Bohrung zum
Einbau des Keils 25 in Verbindung.
In Fig. 1 ist ein schalenförmiger Abschnitt 161 an dem
rechten Endabschnitt der Ausgangsstange 16 vorgesehen.
Eine Reaktionsscheibe 31 ist in die Innenseite des
schalenförmigen Abschnitts 161 eingefügt. Die Ausgangsstange
16 ist durch ein Dichtkissen 17 gelagert, das mit einem
Haltekissen in der Vertiefung 111 gesichert ist, um beweglich
zu sein. Die Reaktionsscheibe 31 steht mit dem beweglichen
Kraftkolben 14 in Kontakt.
Eine Hauptfeder 30 ist zwischen dem beweglichen
Kraftkolben 14 und der zweiten Schale 12 vorgesehen. Die
Hauptfeder 30 fixiert eine Blattfeder und spannt den
beweglichen Kraftkolben 14 in die betätigungsfreie Position
vor. Die Blattfeder spannt die Ausgangsstange 16 in Richtung
zur Seite des Kraftkolbens 14 vor.
Wenn bei dieser Unterdruckservoeinheit 1 das Bremspedal
71 betätigt wird, bewegt sich die Eingangsstange 23 in
Richtung zur Innenseite des beweglichen Kraftkolbens 14.
Entsprechend der Bewegung der Eingangsstange 23 bewegt sich
der Ventiltauchkolben 24 auch in Richtung zur linken Seite in
dem Kraftkolben 14 und das Regelventil 27 wirkt mit dem
Ventiltauchkolben 24 zusammen, um sich in Richtung zur linken
Seite durch die Vorspannkraft der Feder 26 zu bewegen. Daher
kommt der Unterdruckregeldichtabschnitt 272 mit dem
Unterdruckregelventilsitz 143 in Berührung, wodurch die
Verbindung zwischen der Druckkammer 62 konstanten Drucks und
der Druckkammer 61 variablen Drucks unterbrochen wird.
Nachdem der Unterdruckregeldichtabschnitt 272 mit dem
Unterdruckregelventilsitz 143 in Berührung gekommen ist, löst
sich der Umgebungsluftregelventilsitz 241 von dem
Umgebungsluftregeldichtabschnitt 273 und die Umgebungsluft
wird in die Druckkammer 61 variablen Drucks durch den Spalt
zwischen dem Umgebungsluftregelventilsitz 241 und dem
Umgebungsluftregeldichtabschnitt 273, die Bahnen 277, die
zweite Luftbahn 142, die Bohrung 144 zum Eingriff des
Anschlags 276 und die Bohrung zum Einbau des Keils 25
eingeführt. Entsprechend wird der Differenzdruck zwischen der
Druckkammer 62 konstanten Drucks und der Druckkammer 61
variablen Drucks erzeugt, wodurch der Vortrieb des
beweglichen Kraftkolbens 14 erzeugt wird.
Wenn die Betätigung des Bremspedals 71 rückgängig gemacht
wird, bewegt sich die Eingangsstange 23 in Richtung zur
Außenseite des beweglichen Kraftkolbens 14, d. h. zur rechten
Seite. Der Ventiltauchkolben 24 bewegt sich zur rechten Seite
in dem beweglichen Kraftkolben 14, wobei er die Bewegung der
Eingangsstange 23 begleitet. Daher kommt der
Umgebungsluftregelventilsitz 241 in Kontakt mit dem
Umgebungsluftregeldichtabschnitt 273, wodurch die Verbindung
zwischen der Druckkammer 61 variablen Drucks und der
Umgebungsluft unterbrochen wird. Dadurch, daß sich der
Ventiltauchkolben 24 weiter zur rechten Seite bewegt, wird
das Regelventil 27 durch den Ventiltauchkolben 24 geschoben,
um sich im Zusammenwirken mit dem Ventiltauchkolben 24 zur
rechten Seite zu bewegen. Entsprechend löst sich der
Unterdruckregeldichtabschnitt 272 von dem
Unterdruckregelventilsitz 143, wodurch die Verbindung der
Druckkammer 61 variablen Drucks mit der Druckkammer 62
konstanten Drucks hergestellt wird. Die Umgebungsluft in der
Druckkammer 61 variablen Drucks strömt in die Druckkammer 62
konstanten Drucks durch die zweite Luftbahn 142, die Bahn
277, den Spalt zwischen dem Unterdruckregelventilsitz 143 und
dem Unterdruckregeldichtabschnitt 272, die erste Luftbahn
141, die Bohrung 144 zum Eingriff mit dem Anschlag 276 und
die Bohrung zum Einbau des Keils 25. Daher gleicht sich der
Differenzdruck zwischen der Druckkammer 61 variablen Drucks
und der Druckkammer 62 konstanten Drucks aus und der
bewegliche Kraftkolben 14 kehrt durch die Vorspannkraft der
Feder 30 in die ursprüngliche Position zurück.
Die Drehung des Regelventils 27 gegenüber dem beweglichen
Kraftkolben 14 ist begrenzt, weil der Anschlag 276 im
Eingriff mit der Bohrung 144 ist, die an dem beweglichen
Kraftkolben 14 vorgesehen ist.
Dadurch, daß der Unterdruckregelventilsitz 143 in einer
Position angeordnet ist, die von dem
Umgebungsluftregelventilsitz 241 in einer axialen Richtung
beabstandet ist und daß die Umgebungsluft- und
Unterdruckregeldichtabschnitte 273, 272 des Regelventils 27
in einer axialen Richtung beabstandet sind, um mit den
Umgebungsluft- und Unterdruckregelventilsitzen 241, 143 in
einem normalen Zustand zusammenzuwirken, ist es möglich, den
Durchmesser des Umgebungsluftregelventilsitzes 241 völlig zu
vergrößern. Eine Umgebungsluftbahnfläche einer zwischen dem
Umgebungsluftregelventilsitz 241 und dem
Umgebungsluftregeldichtabschnitt 273 ausgebildeten Luftbahn
ist vollständig sichergestellt, weil der Durchmesser des
Umgebungsluftregelventilsitzes 241, der Durchmesser des
Unterdruckregelventilsitzes 143, der Durchmesser des
Umgebungsluftregeldichtabschnitts 273 und der Durchmesser des
Unterdruckregeldichtabschnitts 272 mit einem Durchmesser des
Abschnitts 14aa des hinteren zylindrischen Abschnitts 14 des
beweglichen Kraftkolbens 14 versehen ist, in dem der
Umgebungsluftregeldichtabschnitt 273 des Regelventils 27
angeordnet ist. Daher wird die einströmende Menge der
Umgebungsluft, die in die Druckkammer 61 variablen Drucks
eingeführt wird, entsprechend der Vergrößerung der Fläche der
Umgebungsluftbahn vergrößert, die zwischen dem
Umgebungsluftregelventilsitz 241 und dem
Umgebungsluftregeldichtabschnitt 273 ausgebildet ist, und es
ist möglich, das Betätigungsansprechverhalten der
Unterdruckservoeinheit 1 im betätigten Zustand zu verbessern.
Da darüberhinaus die Bahn 277 in der engen Nachbarschaft
zu der Umgebungsluftbahn angeordnet ist, die zwischen dem
Umgebungsluftregelventilsitz 241 und dem
Umgebungsluftregeldichtabschnitt 273 ausgebildet ist, und die
zweite Luftbahn 142 in der Nähe der Bahn 277 angeordnet ist,
kann die Umgebungsluft in die Druckkammer 61 variablen Drucks
unmittelbar einströmen. Damit ist es möglich, das
Betätigungsansprechverhalten der Unterdruckservoeinheit im
betätigten Zustand weiter zu verbessern.
Weil die Bohrung 144 zum Eingriff mit dem Anschlag 276
in Verbindung mit der Druckkammer 61 variablen Drucks steht,
kann die Umgebungsluft in die Druckkammer 61 variablen Drucks
strömen, oder die Umgebungsluft kann aus der Druckkammer 61
variablen Drucks in die Druckkammer 62 konstanten Drucks
strömen, wenn sich der Umgebungsluftregelventilsitz 241 von
dem Umgebungsluftregeldichtabschnitt 273 gelöst hat, oder der
Unterdruckregeldichtabschnitt 272 sich von dem
Unterdruckregelventilsitz 143 gelöst hat. Also ist es
möglich, weiterhin das Betätigungsansprechverhalten der
Unterdruckservoeinheit im betätigten Zustand zu verbessern.
Weil die Drehung des Regelventils 27 gegenüber dem
beweglichen Kraftkolben 14 begrenzt ist, ist die zweite
Luftbahn 142 immer zur Bahn 277 gegenüberliegend.
Wie oben erwähnt wurde, ist es bei der
Unterdruckservoeinheit möglich, die Anzahl der
zusammengesetzten Elemente der Unterdruckservoeinheit zu
verringern und die Zusammensetzung der Einheit wird einfach,
so daß es möglich ist, die Unterdruckservoeinheit einfach-und
mit geringen Kosten zu schaffen, bei der die eine Betätigung
begleitende Ansprechzeit verringert ist.
Bei dem oben erwähnten ersten Ausführungsbeispiel ist
die Unterdruckservoeinheit in der Bauart einer
Einzelunterdruckservoeinheit; selbstverständlich können
derselbe Vorgang und dieselbe Wirkung bei einer
Unterdruckservoeinheit der Tandembauart erreicht werden.
Das, was zylindrisch ist und eine Bahn an einem Teil
hat, kann auf einen ungefähr zylindrischen Körper 271
angewendet werden. Das, was aus einer Vielzahl von kleinen
Verbindungsstangen besteht, kann auf den ungefähr
zylindrischen Körper 271 angewendet werden.
Fig. 3 stellt ein zweites Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung dar, wobei die zu denen des ersten
Ausführungsbeispiels ähnlichen Bauteile mit den gleichen
Bezugszeichen bezeichnet sind. Die folgende Beschreibung
konzentriert sich hauptsächlich auf die Unterschiede
gegenüber dem ersten Aiisführungsbeispiel.
In Fig. 3 und Fig. 4 ist ein Regelventilmechanismus
zwischen der Eingangsstange 23 und dem Ventiltauchkolben 24
vorgesehen. Der Regelventilmechanismus weist ein Regelventil
27, das in Richtung zum Ventiltauchkolben 24 durch eine Feder
26 vorgespannt ist, einen Unterdruckregelventilsitz 143, der
an dem beweglichen Kraftkolben 14 ausgebildet ist, und einen
Umgebungsluftregelventilsitz 241, der einstückig an der
rechten Seite des Ventiltauchkolbens 24 ausgebildet ist.
Der Unterdruckregelventilsitz 143 ist in einer Position
angeordnet, die von dem Umgebungsluftregelventilsitz 241 in
einer axialen Richtung beabstandet ist, d. h., im Vergleich
mit dem Umgebungsluftregelventilsitz 241 ist der
Unterdruckregelventilsitz 143 in der Nähe der Ausgangsstange
16 in den normalen Zustand angeordnet.
Das Regelventil 27 hat einen ungefähr zylindrischen
Körper 271. Der ungefähr zylindrische Körper 271 weist einen
ersten ungefähr zylindrischen Körper 271a und einen zweiten
ungefähr zylindrischen Körper 271b auf. Ein
Unterdruckregeldichtabschnitt 272 ist an dem linken
Endabschnitt des ersten ungefähr zylindrischen Körpers 271a
vorgesehen. Ein Unterdruckregeldichtabschnitt 273 ist an dem
linken Endabschnitt des zweiten ungefähr zylindrischen
Körpers 271b vorgesehen. Daher ist der
Unterdruckregeldichtabschnitt 272 in einer Position
angeordnet, die von dem Umgebungsluftregeldichtabschnitt 273
in einer axialen Richtung beabstandet ist, d. h., im Vergleich
mit dem Umgebungsluftregeldichtabschnitt 273 ist der
Unterdruckregeldichtabschnitt 272 in der Nähe der
Ausgangsstange 16 angeordnet. Der ungefähre zylindrische,
erste Körper 271a hat ein Dichtelement 275, das in
luftdichtem Eingriff mit der inneren Umfangsseite des
beweglichen Kraftkolbens 14 an seinem äußeren
Umfangsabschnitt ist. Der ungefähr zylindrische, zweite
Körper 271b hat ein Dichtelement 274, das in luftdichtem
Eingriff mit der inneren Umfangsseite des beweglichen
Kraftkolbens 14 an seinem äußeren Umfangsabschnitt ist. Der
ungefähr zylindrische, erste Körper 271a hat eine Vielzahl
von Bahnen 277 zwischen dem Unterdruckregeldichtabschnitt 272
und dem Umgebungsluftregeldichtabschnitt 273. Die Bahnen 277
können die Verbindung der Druckkammer 61 variablen Drucks und
der Druckkammer 62 konstanten Drucks ermöglichen und die
Bahnen 277 liegen der zweiten Luftbahn 142 des beweglichen
Kraftkolben und der Bohrung zum Einbau des Keils 25
gegenüber.
Der linke Endabschnitt des zweiten ungefähr
zylindrischen Körpers 271b ist in luftdichter Weise mit einem
Vorsprungsabschnitt in Eingriff, der an dem inneren
Umfangsabschnitt des rechtsseitigen Endabschnitts des ersten
ungefähr zylindrischen Körpers 271a ausgebildet ist. Daher
ist der erste ungefähr zylindrische Körper 271a einstückig
mit dem zweiten ungefähr zylindrischen Körper 271b verbunden.
Der bewegliche Kraftkolben 14 hat einen hinteren
zylindrischen Abschnitt 14a, der sich nach außen von dem
Gehäuse 10 erstreckt. Ein Durchmesser des
Umgebungsluftregelventilsitzes 143, ein Durchmesser des
Unterdruckregelventilsitzes 241, ein Durchmesser des
Umgebungsluftregeldichtabschnitts 273 und ein Durchmesser des
Unterdruckregeldichtabschnitts 272 sind mit einem Durchmesser
des Abschnitts 14aa des hinteren zylindrischen Abschnitts 14a
des beweglichen Kraftkolbens 14 versehen, in dem der
Umgebungsluftregeldichtabschnitt 273 des Regelventils 27
angeordnet ist.
Dadurch, daß der Keil 25 den beweglichen Kraftkolben 14
und das Regelventil 27 durch die Bohrung durchdringt, die an
dem beweglichen Kraftkolben 14 vorgesehen ist, um den Keil 25
einzubauen und daß die Bahn 277 des Regelventils 27
vorgesehen ist, wird der Keil 25 in dem Ventiltauchkolben 24
eingebaut. Der Keil 25 bestimmt den Bewegungsbetrag des
Ventiltauchkolbens 24 gegenüber dem beweglichen Kraftkolben
14. Das Regelventil 27 ist mit dem Keil 25 in Eingriff,
wodurch die Drehung des Regelventils 27 gegenüber dem
Kraftkolben 14 begrenzt ist.
Ein Halter 28 ist an dem inneren Umfangsabschnitt des
beweglichen Kraftkolbens 14 vorgesehen. Eine Vorspannfeder 26
ist zwischen dem Halter und dem Regelventil 27 vorgesehen.
Ein Endabschnitt einer Feder 29 zum Vorspannen der
Eingangsstange 23 in der Richtung der ursprünglichen
Position, d. h. zur rechten Seite, ist mit dem Halter 28 in
Kontakt. Der andere Endabschnitt der Feder 29 ist mit einem
Flanschabschnitt 232 der Eingangsstange 23 in Kontakt.
Wenn bei dieser Unterdruckservoeinheit 1 das Bremspedal
71 betätigt wird, bewegt sich die Eingangsstange 23 in
Richtung zur Innenseite des beweglichen Kraftkolbens 14.
Entsprechend der Bewegung der Eingangsstange 23 bewegt sich
der Ventiltauchkolben 24 auch in Richtung zur linken Seite in
dem Kraftkolben 14 und das Regelventil 27 wirkt mit dem
Ventiltauchkolben 24 zusammen, um sich durch die
Vorspannkraft der Feder 26 nach links zu bewegen. Daher kommt
der Unterdruckregeldichtabschnitt 272 mit dem
Unterdruckregelventilsitz 143 in Kontakt, wodurch die
Verbindung zwischen der Druckkammer 62 konstanten Drucks und
der Druckkammer 61 variablen Drucks unterbrochen wird.
Nachdem der Unterdruckregeldichtabschnitt 272 mit dem
Unterdruckregelventilsitz 143 in Kontakt gekommen ist, löst
sich der Umgebungsluftregelventilsitz 241 von dem
Umgebungsluftregeldichtabschnitt 273 und die Umgebungsluft
wird in die Druckkammer 61 variablen Drucks durch die Bahn
277, die zweite Luftbahn 142 und die Bohrung zum Einbau des
Keils 25 eingeführt. Entsprechend wird der Differenzdruck
zwischen der Druckkammer 62 konstanten Drucks und der
Druckkammer 61 variablen Drucks erzeugt, wodurch der Vortrieb
des beweglichen Kraftkolbens 14 erzeugt wird.
Wenn die Betätigung des Bremspedals 71 rückgängig
gemacht wird, bewegt sich die Eingangsstange 23 in Richtung
zur Außenseite des beweglichen Kraftkolbens 14, d. h. zur
rechten Seite. Der Ventiltauchkolben 24 bewegt sich zur
rechten Seite in dem beweglichen Kraftkolben 14, wobei er die
Bewegung der Eingangsstange 23 begleitet. Daher kommt der
Umgebungsluftregelventilsitz 241 mit dem
Umgebungsluftregeldichtabschnitt 273 in Kontakt, wodurch die
Verbindung zwischen der Druckkammer 61 variablen Drucks und
der Umgebungsluft unterbrochen wird. Dadurch, daß der
Ventiltauchkolben 24 sich weiter zur rechten Seite bewegt,
wird das Regelventil 27 durch den Ventiltauchkolben 24
geschoben, um sich in Zusammenwirken mit dem
Ventiltauchkolben 24 zur rechten Seite zu bewegen.
Entsprechend löst sich der Unterdruckregeldichtabschnitt 272
von dem Unterdruckregelventilsitz 143, wodurch die
Druckkammer 61 variablen Drucks mit der Druckkammer 62
konstanten Drucks in Verbindung gebracht wird. Die
Umgebungsluft in der Druckkammer 61 variablen Drucks strömt
in die Druckkammer 62 konstanten Drucks durch die zweite
Luftbahn 142, die Bahn 277, den Spalt zwischen dem
Unterdruckregelventilsitz 143 und dem
Unterdruckregeldichtabschnitt 272, die Bohrung zum Einbau des
Keils 25 und durch die erste Bahn 141. Daher hebt sich der
Differenzdruck zwischen der Druckkammer 61 variablen Drucks
und der Druckkammer 62 konstanten Drucks auf und der
bewegliche Kraftkolben 14 kehrt in die ursprüngliche Position
durch die Vorspannkraft der Feder 30 zurück.
Entsprechend ist es bei dem oben erwähnten zweiten
Ausführungsbeispiel möglich, die Bohrung zum Einbau des Keils
25 als eine Bahn zu benutzen, durch die Umgebungsluft tritt,
weil die Bohrung zum Einbau des Keils 25 mit der Druckkammer
61 variablen Drucks in Verbindung steht. Die Umgebungsluft
kann in die Druckkammer 61 variablen Drucks strömen, oder die
Umgebungsluft kann von der Druckkammer 61 variablen Drucks in
die Druckkammer 62 konstanten Drucks schnell strömen, wenn
sich der Umgebungsluftregelventilsitz 241 von dem
Umgebungsluftregeldichtabschnitt 273 löst, oder wenn sich der
Unterdruckregeldichtabschnitt 272 von dem
Unterdruckregelventilsitz 143 löst. Und damit ist es möglich,
das Betätigungsansprechverhalten der Unterdruckservoeinheit 1
im betätigten Zustand weiter zu verbessern.
Weil die Drehung des Regelventils 27 gegenüber dem
beweglichen Kraftkolben 14 durch den Keil 25 begrenzt ist,
liegt die zweite Luftbahn 142 ungefähr der Bahn 277 gegenüber
und die zweite Luftbahn 142 liegt immer ungefähr der Bohrung
zum Einbau des Keils 25 gegenüber.
Bei dem oben erwähnten zweiten Ausführungsbeispiel ist
die Unterdruckservoeinheit in der Bauart einer
Einzelunterdruckservoeinheit, aber es ist selbstverständlich,
daß der gleiche Vorgang und die gleiche Wirkung bei der
Unterdruckservoeinheit in Tandembauweise erzielt werden kann.
Das, was zylindrisch ist und eine Bahn als ein Teil hat,
kann auf den ungefähr zylindrischen Körper 271 angewendet
werden. Das, was aus einer Vielzahl von kleinen
Verbindungsstangen besteht, kann auf den ungefähr
zylindrischen Körper 271 angewendet werden.
Das Dichtelement 274, 275 ist ein Dichtelement, dessen
Schnitt kreisförmig ist, aber ein schalenförmiges
Dichtelement, das das Regelventil in dem beweglichen
Kraftkolben gleiten läßt oder ein membranartiges Dichtelement
kann auf diese Unterdruckservoeinheit angewendet werden.
Die anderen Vorgänge und Wirkungen sind ähnlich zu denen
des ersten Ausführungsbeispiels und die Erläuterung wird
weggelassen.
Fig. 5 stellt ein drittes Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung dar, wobei Bauteile, die denen des
ersten Ausführungsbeispiels ähnlich sind, mit denselben
Bezugszeichen bezeichnet sind.
In den Fig. 5 und 6 hat eine automatisch betätigbare
Unterdruckservoeinheit 1 ein Gehäuse 10, die eine Druckkammer
60 definiert. In dem Gehäuse 10 ist ein bewegliches
Wandelement 13 in einer luftdichten Weise an einem äußeren
Umfangsabschnitt an der Innenseite des Gehäuses 10 befestigt,
um in einer axialen Richtung beweglich zu sein. Die
Druckkammer 60 in dem Gehäuse 10 ist in einer luftdichten
Weise in eine Druckkammer 62 konstanten Unterdrucks und in
eine Druckkammer 61 variablen Drucks unterteilt. Diese
Kammern 61, 62 sind mittels der beweglichen Wand 13
unterteilt. Die Druckkammer 62 konstanten Drucks ist so
angepaßt, daß sie über einen Anschluß 19 mit einer
Unterdruckquelle 70, wie beispielsweise einem Einlaßkrümmer
einer Brennkraftmaschine, in Verbindung steht.
Ein aus einem Kunststoff hergestellter beweglicher
Kraftkolben 14 ist in das Gehäuse 10 von dem hinteren
Abschnitt des Gehäuses 10 eingefügt und der innere
Umfangsendabschnitt des beweglichen Wandelements 13 ist in
einer luftdichten Weise mit dem beweglichen Kraftkolben 14
verbunden.
Eine Eingangsstange 23 weist eine erste Eingangsstange
23a und eine zweite Eingangsstange 23b auf. Die erste
Eingangsstange 23a hat einen in Fig. 5 gezeigten rechten
Endabschnitt, der mit einem Bremsbetätigungselement,
beispielsweise einem Bremspedal 71 verbunden ist. Die erste
Eingangsstange 23a ist in den beweglichen Kraftkolben 14
eingefügt. Ein sich axial erstreckender Schlitz 23aa ist in
der ersten Eingangsstange 23a ausgebildet, und ein axial
bewegliches Verbindungsstiftelement 72 ist in den Schlitz
23aa eingefügt. Das Verbindungsstiftelement 72 ist in einer
Bohrung 23ba befestigt, die in der zweiten Eingangsstange 23b
ausgebildet ist, so daß es relativ zu der zweiten
Eingangsstange 23b unbeweglich ist.
Der linksseitige Abschnitt der ersten Eingangsstange 23a
ist in einen Hohlraum 23bb eingefügt, der an dem
rechtsseitigen Abschnitt der zweiten Eingangsstange 23b
ausgebildet ist und der äußere Umfangsabschnitt des
linksseitigen Abschnitts der ersten Eingangsstange 23a steht
mit dem inneren Umfangsabschnitt des rechtsseitigen
Abschnitts der zweiten Eingangsstange 23b in Kontakt. Eine
Feder 73 ist zwischen der Fläche des Abschnitts mit großem
Durchmesser des linksseitigen Abschnitts der ersten
Eingangsstange 23a und dem Bodenabschnitt 23bc des Hohlraums
23bb eingesetzt, um die erste Eingangsstange 23a und die
zweite Eingangsstange 23b vorzuspannen, so daß die erste
Eingangsstange 23a und die zweite Eingangsstange 23b
voneinander weggedrückt werden. Die zweite Eingangsstange 23b
ist mit dem Eingangsabschnitt 74a des ersten Eingangselements
74 verbunden, so daß sich die beiden als ein Körper bewegen
können.
Ein Mikroschalter 75, wie beispielsweise ein
elektrisches Schaltelement, ist an dem oberen Abschnitt der
ersten Eingangsstange 23a befestigt. Der Mikroschalter 75 hat
einen Betätigungsabschnitt 75a, wie in Fig. 6 gezeigt ist,
der bei Betätigung ein elektrisches Signal überträgt, und
eine Leitung 75b, um das elektrische Signal nach außen zu
übertragen. Ein Kontaktelement 76, wie beispielsweise ein
Umschaltänderungselement ist an dem Verbindungsstiftelement
72 befestigt, so daß es den Betätigungsabschnitt 75a des
Mikroschalters 75 berühren kann.
Der Ventiltauchkolben 24 besteht aus dem ersten
Eingangselement 74, dem zweiten Eingangselement 77 und dem
Tauchkolbenelement 82.
Das erste Eingangselement 74 weist den Eingangsabschnitt
74a und den Ausgangsabschnitt 74b auf. Der Ausgangsabschnitt
74b des Eingangselements 74 ist an dem Eingangsabschnitt 74a
des Eingangselements 74 befestigt und ein zweites
Eingangselement 77 ist mit dem Ausgangsabschnitt 74b des
Eingangselements 74 in Kontakt. Sie alle spielen eine Rolle
bei der Übertragung der Bremsbetätigungskraft von dem ersten
Eingangselement 74 auf eine Reaktionsscheibe 31, wie
beispielsweise ein Reaktionselement. Eine Ausgangsstange 16,
wie beispielsweise das Ausgangselement, die die
Reaktionsscheibe 31 berührt, bewegt sich, um einen (nicht
gezeigten) Hauptzylinderkolben zu betätigen, wenn die
Ausgangsstange 16 die Bremsbetätigungskraft durch die
Reaktionsscheibe 31 aufnimmt.
Ein Elektromagnet 22, der ein Elektromagnetventil
bildet, ist in einem ersten feststehenden Element 78a aus
Eisen befestigt. Das erste feststehende Element 78a ist in
einer luftdichten Weise an dem beweglichen Kraftkolben 14
durch ein Dichtelement 80 befestigt. Ein zweites
feststehendes Element 78b, das auch aus Eisen hergestellt
ist, ist in dem ersten feststehenden Element 78a angeordnet.
Der Elektromagnet 79 ist mit einer elektrischen
Stromquelle 87 des Fahrzeugs durch ein Kabel 79a verbunden
und ist so angepaßt, daß eine elektromagnetische Kraft durch
Zufuhr von elektrischem Strom von der elektrischen
Stromquelle 87 durch das Kabel 79a erzeugt wird.
Ein Tauchkolbenelement 82, das einen Teil des
Elektromagnetventils bildet, weist aus Gründen des
Zusammenbaus einen ersten Tauchkolbenabschnitt 82a und einen
zweiten Tauchkolbenabschnitt 82b auf. Der erste
Tauchkolbenabschnitt 82a und der zweite Tauchkolbenabschnitt
82b sind aneinander befestigt. Das Tauchkolbenelement 82 ist
in luftdichtem Eingriff mit dem Eingangsabschnitt 74a des
ersten Eingangselements 74 an einem inneren Umfangsabschnitt
des zweiten Tauchkolbenabschnitts 82b durch ein Dichtelement
83 und ist gegenüber dem Eingangsabschnitt 74a beweglich.
Eine Feder 84 ist zwischen dem Eingangsabschnitt 74a des
Eingangselements 74 und einem inneren Flanschabschnitt 82ba
vorgesehen, der an dem zweiten Tauchkolbenabschnitt 82b
ausgebildet ist. Ein Flanschabschnitt 74ba ist an dem
Ausgangsabschnitt 74b des ersten Eingangselements 74
ausgebildet und mit einem Schulterabschnitt 82aa in Eingriff,
der an dem ersten Tauchkolbenabschnitt 82a ausgebildet ist.
Daher ist in einem betätigungsfreien Zustand der zweiten
Eingangsstange 23b das Tauchkolbenelement 82 in der in Fig. 6
rechten Richtung durch die Feder 84 vorgespannt und wird in
einem feststehenden Zustand des ersten Tauchkolbenabschnitts
82a und des Flanschabschnitts 74ba gehalten.
Ein Federhalter 85, der eine Rückhohlfeder 29 aufnimmt,
ist in dem Verbindungsstiftelement 72 befestigt. Der erste
Halter 27a, der ein Regelventilelement 27 bildet, ist in dem
beweglichen Kraftkolben 14 befestigt und nimmt eine
Spannkraft von der zweiten Eingangsstange 23b durch den
Federhalter 85 und die Rückhohlfeder 29 auf. Ein äußerer
Umfangsabschnitt eines Dichtelements 27b ist mit dem ersten
Halter 27a in Eingriff und ein innerer Umfangsabschnitt des
Dichtelements 27b hat mit dem Federhalter 27c eine
Dichtfunktion. Eine Ventilfeder 27d ist zwischen dem ersten
Halter 27a und dem Federhalter 27c vorgesehen. Eine
Ventilplatte 27e, wie beispielsweise ein
Verbindungsabschnitt, der sich in Richtung zur Seite der
Ausgangsstange 16 erstreckt, ist in dem Federhalter 27c
befestigt und ein Umgebungsluftregeldichtabschnitt 27f und
ein Unterdruckregeldichtabschnitt 27g sind jeweils an dem
Federhalter 27c und der Ventilplatte 27e befestigt, so daß
sie einstückig ausgebildet sind. Daher ist der
Unterdruckregeldichtabschnitt 27g in einer Position
angeordnet, die von dem Umgebungsluftregeldichtabschnitt 27f
in einer axialen Richtung beabstandet ist, d. h. im Vergleich
mit dem Umgebungsluftregeldichtabschnitt 27f ist der
Unterdruckregeldichtabschnitt 27g in der Nähe der
Ausgangsstange 16 angeordnet. Ein Dichtelement 27h mit einer
Dichtfunktion zwischen dem beweglichen Kraftkolben 14 und
sich selbst ist auf der Ventilplatte 27e vorgesehen.
Ein radialer Vorsprung 74aa ist an dem Eingangsabschnitt
74a des Eingangselements 74 vorgesehen. Der radiale Vorsprung
74aa ist in Kontakt mit dem inneren Umfangsabschnitt des
beweglichen Kraftkolbens 14 durch den zweiten
Tauchkolbenabschnitt 82b und die Ventilplatte 27e, so daß er
sich in dem beweglichen Kraftkolben 14 bewegt.
Aufgrund des zuvor erwähnten Aufbaus ist der
Umgebungsluftregeldichtabschnitt 27f in dem betätigungsfreien
Zustand der zweiten Eingangsstange 23b in Eingriff mit dem
Umgebungsluftregelventilsitz 82bb, der an dem zweiten
Tauchkolbenabschnitt 82b vorgesehen ist. In dem betätigten
Zustand der zweiten Eingangsstange 23b kann der
Unterdruckregeldichtabschnitt 27g in Eingriff mit einem
Unterdruckregelventilsitz 14a sein, der an dem beweglichen
Kraftkolben 14 ausgebildet ist. Ein Keil 25 ist in eine
Anschlagrille 14b eingefügt, die an dem Kraftkolben 14
vorgesehen ist, und ist mit dem Gehäuse 10 durch ein
Dämpfungselement 86 in Kontakt. Der Unterdruckregelventilsitz
14a ist in einer Position angeordnet, die von dem
Umgebungsluftregelventilsitz 82bb in einer axialen Richtung
beabstandet ist, d. h. im Vergleich mit dem
Umgebungsluftregelventilsitz 82bb ist der
Unterdruckregelventilsitz 14a in der Nähe der Ausgangsstange
16 angeordnet.
Der bewegliche Kraftkolben 14 hat einen hinteren
zylindrischen Abschnitt 14d, der sich nach außen von dem
Gehäuse 10 erstreckt. Ein Durchmesser des
Umgebungsluftregelventilsitzes 82bb, ein Durchmesser des
Unterdruckregelventilsitzes 14a, ein Durchmesser des
Umgebungsluftregeldichtabschnitts 27f und ein Durchmesser des
Unterdruckregeldichtabschnitts 27g sind mit einem Durchmesser
des Abschnitts 14da des hinteren zylindrischen Abschnitts 14d
des beweglichen Kraftkolbens 14 versehen, in dem der
Umgebungsluftregeldichtabschnitt 27f des Regelventils 27
angeordnet ist.
Eine Bahn 27i, die eine Verbindung der Druckkammer 61
variablen Drucks und der Druckkammer 62 konstanten Drucks
ermöglichen kann, ist auf der Ventilplatte 27e vorgesehen.
Eine Luftbahn 14c, die die Bahn 27i mit der Druckkammer 61
variablen Drucks verbindet, ist an dem beweglichen
Kraftkolben 14 vorgesehen. Die Luftbahn 14c kann die
Verbindung der Druckkammer 61 variablen Drucks und der
Druckkammer 62 konstanten Drucks in Zusammenwirken mit der
Bahn 27i des Regelventils 27 ermöglichen. Daher kann der
axiale Raum von dem Umgebungsluftregeldichtabschnitt 27f zu
der Druckkammer 61 variablen Drucks verringert werden.
Die Betätigung der Unterdruckservoeinheit 1 findet wie
folgt statt. In einer Situation, in der das
Bremsbetätigungselement, das Bremspedal 71, durch den Fahrer
nicht betätigt ist, d. h. in dem in Fig. 6 gezeigten Zustand,
ist der Umgebungsluftregeldichtabschnitt 27f in Eingriff mit
dem Umgebungsluftregelventilsitz 82bb des zweiten
Tauchkolbenelements 82b und der Unterdruckregeldichtabschnitt
27g ist außer Eingriff von dem Unterdruckregelventilsitz 14a
des beweglichen Kraftkolbens 14. Daher steht die Druckkammer
61 variablen Drucks mit dem Einlaßkrümmer der
Brennkraftmaschine, wie beispielsweise der Unterdruckquelle
70, durch die Luftbahn 14c, die Bahn 27i, den Spalt zwischen
dem Unterdruckregelventilsitz 14a und dem
Unterdruckregeldichtabschnitt 27g, die Druckkammer 62
konstanten Drucks und den Anschluß 19 in Verbindung.
Wenn das Bremsbetätigungselement des Fahrzeugs,
beispielsweise das Bremspedal 71, durch den Fahrer betätigt
wird, nimmt die erste Eingangsstange 23a, die mit dem
Bremspedal 71 verbunden ist, die Bremsbetätigungskraft auf
und bewegt sich zu der in Fig. 6 linken Seite. Die durch das
Bremspedal 71 auf die erste Eingangsstange 23a aufgebrachte
Bremsbetätigungskraft überwindet die vorgegebene
Vorspannkraft der Feder 73 und die erste Eingangsstange 23a
und die zweite Eingangsstange 23b nähern sich einander, um
den Spalt zu verringern, der anfänglich zwischen den
Eingangsstangen 23a, 23b vorhanden ist. Wenn der linke
Endabschnitt der ersten Eingangsstange 23a den Bodenabschnitt
23bc berührt, ist der Spalt komplett aufgefüllt (d. h. er ist
beseitigt). Dadurch schiebt die erste Eingangsstange 23a die
zweite Eingangsstange 23b in Richtung zur in Fig. 6 linken
Seite, so daß sich die erste Eingangsstange 23a und die
zweite Eingangsstange 23b einstückig nach links bewegen.
Da der Spalt zwischen der ersten Eingangsstange 23a und
der zweiten Eingangsstange 23b durch Betätigung der ersten
Eingangsstange 23a aufgefüllt wird oder beseitigt wird,
bewegt sich der Mikroschalter 75, der an der ersten
Eingangsstange 23a befestigt ist, in Richtung zu dem
Kontaktelement 76, das an der zweiten Eingangsstange 23b
befestigt ist, und das Kontaktelement 76 tritt mit dem
Betätigungsabschnitt 75a in Kontakt. Das Kontaktelement 76
drückt gegen den Betätigungsabschnitt 75a, um den
Mikroschalter 75 zu betätigen, und der Mikroschalter 75
überträgt das elektrische Signal.
Das Tauchkolbenelement 82 wird auch durch den Kontakt
zwischen dem Flanschabschnitt 74ba und dem Schulterabschnitt
82aa unter Begleitung der Bewegung der ersten Eingangsstange
23a nach links bewegt. Sowohl der
Umgebungsluftregeldichtabschnitt 27f als auch der
Unterdruckregeldichtabschnitt 27g bewegen sich mit dem
Tauchkolbenelement 82 durch die Vorspannkraft der Ventilfeder
27d nach links. Der Unterdruckregeldichtabschnitt 27g tritt
dann mit dem Unterdruckregelventilsitz 14a des Kraftkolbens
14 in Kontakt, wodurch die Verbindung zwischen der
Druckkammer 61 variablen Drucks und der Druckkammer 62
konstanten Drucks unterbrochen wird. Daher wird die
Verbindung zwischen der Druckkammer 61 variablen Drucks und
der Unterdruckquelle 70 unterbrochen.
Da sich das Tauchkolbenelement 82 weiter in Fig. 6 nach
links bewegt, löst sich der Eingriff zwischen dem
Umgebungsluftregeldichtabschnitt 27f und dem
Umgebungsluftregelventilsitz 82bb des Tauchkolbenelements 82,
so daß die Druckkammer 61 variablen Drucks mit der
Umgebungsluft durch den Spalt zwischen dem
Umgebungsluftregeldichtabschnitt 27f und dem
Umgebungsluftregelventilsitz 82bb, die Bahn 27a und die
Luftbahn 14c in Verbindung steht. Daher wird ein
Differenzdruck zwischen der Druckkammer 62 konstanten Drucks
und der Druckkammer 61 variablen Drucks durch das Einströmen
der Umgebungsluft in die Druckkammer 61 variablen Drucks
erzeugt. Das bewegliche Wandelement 13 nimmt die durch den
Druckunterschied erzeugte Lastkraft auf und der bewegliche
Kraftkolben 14, der mit dem beweglichen Wandelement 13
verbunden ist, bringt die verstärkte Bremskraft auf die
Ausgangsstange 16 durch die Reaktionsscheibe 31 auf. Danach
treten wahlweise entweder der
Umgebungsluftregeldichtabschnitt 27f und der
Umgebungsluftregelventilsitz 82bb des Tauchkolbenelements 82
oder der Unterdruckregeldichtabschnitt 27g und der
Unterdruckregelventilsitz 14a in einen Eingriffszustand durch
die Reaktionskraft, die die zweite Eingangsstange 23b und die
erste Eingangsstange 23a von der Reaktionsscheibe 31 durch
das zweite Eingangselement 77 und das erste Eingangselement
74 aufnimmt. Die Servokraft der Unterdruckservoeinheit 1 wird
entsprechend der auf die erste Eingangsstange 23a durch den
Fahrer aufgebrachten Bremsbetätigungskraft geregelt.
Das Vorhandensein einer Notbremsbetätigung wird
bestimmt, wenn ein (nicht gezeigter) Mikrocomputer erfaßt,
daß das Bremspedal schneller als ein Vorgabewert der
Pedalhubgeschwindigkeit gemäß dem Pedalhubwert betätigt wird,
der durch einen (nicht gezeigten) Pedalhubschalter erfaßt
wird, der an dem Bremspedal vorgesehen ist, oder wenn das
Vorhandensein eines Hindernisses durch Bildanzeige einer
ladungsgekoppelten Kamera oder eines Entfernungsmeßsensors
erfaßt wird. Zu diesem Zeitpunkt wird die erste
Eingangsstange 23a mit einer Bremskraft betätigt, die größer
als der Vorgabewert ist, und die Bremspedalbetätigung wird
durch den Mikroschalter 75 erfaßt, wobei die Notwendigkeit
der Notbremsbetätigung beurteilt wird und der Elektromagnet
79 mit elektrischem Strom von einer elektrischen Stromquelle
87 durch das Kabel 79a getrennt von der Bremsbetätigung durch
den Fahrer versorgt wird. Der mit elektrischem Strom
versorgte Elektromagnet 79 erzeugt eine elektromagnetische
Kraft, um das Tauchkolbenelement 82 zu einer Bewegung nach
links in Fig. 6 gegen die Vorspannkraft der Vorspannfeder 84
und gegen den Reibungswiderstand des Tauchkolbenelements 82
und des Dichtelements 83 getrennt von der Betätigung durch
die erste Eingangsstange 23a zu bringen. Inzwischen sind der
Umgebungsluftregeldichtabschnitt 27f und der
Unterdruckregeldichtabschnitt 27g durch die Ventilfeder 27d
vorgespannt, um sich entsprechend der Bewegung des
Tauchkolbenelements 82 in Fig. 6 nach links zu bewegen. Der
Unterdruckregeldichtabschnitt 27g ist in Eingriff mit dem
Unterdruckregelventilsitz 14a und der
Umgebungsluftregeldichtabschnitt 27f ist außer Eingriff von
dem Tauchkolbenelement 82. Daher ist die Verbindung zwischen
der Druckkammer 61 variablen Drucks und der Unterdruckquelle
70 unterbrochen und die Druckkammer 61 variablen Drucks steht
mit der Umgebungsluft in Verbindung. Der bewegliche
Kraftkolben 14 bringt die Bremskraft auf die Ausgangsstange
16 durch das Einströmen der Umgebungsluft in die Druckkammer
61 variablen Drucks auf, wodurch der (nicht gezeigte)
Hauptzylinderkolben betätigt wird und der Bremsdruck in dem
Hauptzylinder erzeugt wird.
Die Reaktionskraft gemäß dem in dem Hauptzylinder
erzeugten Bremsdruck und die durch die Betätigung des
Bremspedals 71 erzeugte und auf das zweite Eingangselement 77
übertragene Bremsbetätigungskraft werden jeweils auf beide
Seiten der Reaktionsscheibe 31 aufgebracht. Dadurch werden
die Reaktionskraft und die Bremsbetätigungskraft
ausgeglichen.
Wenn der Fahrer entscheidet, daß kein Bedarf für die
Bremsbetätigung besteht und das Bremspedal zurückgeführt
wird, bewegt sich das Tauchkolbenelement 82 einstückig mit
dem ersten Eingangselement 74 gemäß der Rückkehr der zweiten
Eingangsstange 23b nach rechts. Der
Umgebungsluftregeldichtabschnitt 27g ist in Eingriff mit dem
Umgebungsluftregelventilsitz 82bb des zweiten Tauchkolbens
82b und der Unterdruckregeldichtabschnitt 27g ist außer
Eingriff von dem Unterdruckregelventilsitz 14a des
Kraftkolbens 14. Folglich wird die Verbindung zwischen der
Druckkammer 61 variablen Drucks und der Umgebungsluft
unterbrochen und die Druckkammer 61 variablen Drucks steht
mit der Druckkammer 62 konstanten Drucks durch die Luftbahn
14c, die Bahn 27i, den Spalt zwischen dem
Unterdruckregelventilsitz 14a und dem
Unterdruckregeldichtabschnitt 27g, die Druckkammer 62
konstanten Drucks und den Anschluß 19 in Verbindung, so daß
der Grad des in der Druckkammer 61 variablen Drucks
angreifenden Drucks abnimmt und die Servokraft auf den
Kraftkolben 14 abnimmt.
Wenn die auf die erste Eingangsstange 23a aufgebrachte
Bremsbetätigungskraft unter die Vorgabelastkraft der Feder 73
abfällt, trennt die Vorspannkraft der Feder 73 die erste
Eingangsstange 23a von der zweiten Eingangsstange 23b. Daher
wird der Kontakt des Kontaktabschnitts 76 und des
Betätigungsabschnitts 75a des Mikroschalters 75 aufgehoben
und das durch den Mikroschalter 75 erzeugte elektrische
Signal wird eingestellt. Wenn der (nicht gezeigte) Computer
erfaßt, daß das elektrische Signal des Mikroschalters 75
eingestellt ist, wird die Zufuhr von elektrischem Strom von
der elektrischen Stromquelle 87 zu dem Elektromagnet 79
abgebrochen. Daher erzeugt der Elektromagnet 79 keine auf das
Tauchkolbenelement 82 wirkende, elektromagnetische Kraft und
das Tauchkolbenelement 82 wird durch die Vorspannkraft der
Vorspannfeder 84 in Fig. 6 nach rechts zurückgeholt.
Entsprechend der Bewegung des Tauchkolbenelements 82 nach
rechts tritt der Umgebungsluftregeldichtabschnitt 27f mit dem
Tauchkolbenelement 82 in Eingriff und kehrt in Fig. 6 nach
rechts zurück und der Unterdruckregeldichtabschnitt 27g tritt
außer Eingriff von dem Ventilsitz 14a des beweglichen
Kraftkolbens 14. Daher wird die Verbindung zwischen der
Druckkammer 61 variablen Drucks und der Umgebungsluft
unterbrochen und die Druckkammer 61 variablen Drucks steht
mit der Unterdruckquelle 70 des Fahrzeugs in Verbindung, so
daß der Druckunterschied zwischen der Druckkammer 61
variablen Drucks und der Druckkammer 62 konstanten Drucks
abnimmt. Dadurch kommt der Betätigungszustand der
Unterdruckservoeinheit in den normalen Zustand zurück und
anschließend kommt der Betrieb in den ersten Zustand
entsprechend der Abnahme der Eingangskraft zurück.
Die Vorspannkraft der Feder 84 spannt das
Tauchkolbenelement 82 und das Regelventil 27 in Richtung zur
rechten Seite gegen die Kraft vor, die durch den auf das
Tauchkolbenelement 82 und das Regelventil 27 wirkenden
Umgebungsluftdruck erzeugt wird. Die Größe der Kraft, die
durch den auf das Tauchkolbenelement 82 und das Regelventil
27 wirkenden Umgebungsluftdruck erzeugt wird, wird anhand des
Wertes, der sich durch Abziehen des Durchmessers des
Dichtelements 83 von dem Durchmesser des ringförmigen Kreises
ergibt, der zwischen dem Umgebungsluftregeldichtabschnitt 27f
und dem Umgebungsluftregelventilsitz 82bb ausgebildet ist,
und des Wertes entschieden, der sich durch Abziehen des
Durchmessers des ringförmigen Kreises, der zwischen dem
Umgebungsluftregeldichtabschnitt 27f und dem
Umgebungsluftregelventilsitz 82bb ausgebildet ist, von dem
effektiven Durchmesser des Regelventils 27, d. h. dem
Durchmesser des Dichtelements 27b, ergibt.
Entsprechend ist bei dem oben erwähnten dritten
Ausführungsbeispiel im Vergleich mit dem Dichtelement 83 der
Unterdruckregeldichtabschnitt 27g in der Nähe der
Ausgangsstange 16 durch die Ventilplatte 27e angeordnet.
Daher ist es möglich ein Hindernis zu beseitigen, das die
Vergrößerung des Durchmessers des Dichtelements 83
verhindert, so daß es möglich ist, den Durchmesser des
Dichtelements 83 nahezu gleich dem Durchmesser des
Umgebungsluftregeldichtabschnitts 27f und dem des
Dichtelements 27b des ersten Halters 27a zu machen. Bei
dieser Unterdruckservoeinheit 1 ist der Durchmesser des
Dichtelements 27b verringert, weil das Dichtelement 83 die
Dichtfunktion an dem inneren Umfangsabschnitt hat. Daher ist
es einfach, daß sich der Durchmesser des Dichtelements 83 dem
Durchmesser des Dichtelements 27b des ersten Halters 27a
nähert.
Wenn der Durchmesser des Dichtelements 83, der
Durchmesser des Umgebungsluftregeldichtabschnitts 27f und der
Durchmesser des Dichtelements 27b alle einander gleichgesetzt
werden, kann die Vorspannkraft der Feder 84 auf ein Minimum
reduziert werden. Darüberhinaus kann in dem Fall, in dem der
Elektromagnet 79 betätigt wird, um das Tauchkolbenelement 82
gegen die Vorspannkraft der Feder 84 zu betätigen, die
elektromagnetische Kraft des Elektromagnets 79 verringert
werden und es ist möglich, die Unterdruckservoeinheit zu
miniaturisieren.
Da außerdem der radiale Vorsprung 74aa an dem
Eingangselement 74 vorgesehen ist und den inneren
Umfangsabschnitt des beweglichen Kraftkolbens 14 berührt, ist
die Neigung des Eingangselements 74 gegenüber dem beweglichen
Kraftkolben 14 begrenzt, so daß das Tauchkolbenelement 82
ruhig betätigt werden kann. Wenn das Eingangselement 74
gegenüber dem beweglichen Kraftkolben 14 geneigt ist,
beeinflußt das nicht die Betätigung des Tauchkolbenelements
82.
Die anderen Vorgänge und Wirkungen sind zu denen des
ersten Ausführungsbeispiels ähnlich und somit wird eine
Erläuterung weggelassen.
Fig. 7 stellt ein viertes Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung dar, wobei Elemente, die denen des
dritten Ausführungsbeispiels ähnlich sind, mit denselben
Bezugszeichen bezeichnet sind. In Fig. 7 liegt ein Punkt, der
sich von dem dritten Ausführungsbeispiel unterscheidet,
darin, daß ein Dichtelement 27b an dem Federhalter 27c
vorgesehen ist, und daß das Dichtelement 27b eine
Dichtfunktion an seinem äußeren Umfangsabschnitt hat.
Bei dem oben erwähnten vierten Ausführungsbeispiel
bewegt sich das Tauchkolbenelement durch den Elektromagnet
zur linken Seite. Die Zusammensetzung der
Unterdruckservoeinheit 1 ist jedoch nicht speziell auf diese
Zusammensetzung begrenzt, sondern beispielsweise bei einer
Unterdruckservoeinheit, bei der sich das Tauchkolbenelement
durch den Elektromagneten zur rechten Seite bewegt, d. h. zum
Bremspedal, werden dieselben Wirkungen wie bei dritten
Ausführungsbeispiel erzielt.
Entsprechend ist bei dem oben erwähnten vierten
Ausführungsbeispiel im Vergleich mit dem Dichtelement 83 der
Unterdruckregeldichtabschnitt 27g in der Nähe des
Ausgangsstange 16 durch die Ventilplatte 27e angeordnet.
Daher ist es möglich, ein Hindernis zu beseitigen, das die
Vergrößerung des Durchmessers des Dichtelements 83
verhindert, so daß es möglich ist, den Durchmesser des
Dichtelements 83 nahezu wie den Durchmesser des Dichtelements
27b und des Umgebungsluftregeldichtabschnitts 27f zu wählen,
so daß die elektromagnetische Kraft des Elektromagneten 79
verringert werden kann.
Darüberhinaus ist die Bahn 27i an der Ventilplatte 27e
und die Luftbahn an dem beweglichen Kraftkolben 14
vorgesehen. Daher ist der axiale Raum von dem
Umgebungsluftregeldichtabschnitt 27f zu der Druckkammer 61
variablen Drucks nicht notwendig und das Ansprechverhalten
der Unterdruckservoeinheit 1 kann verbessert werden.
Die anderen Vorgänge und Wirkungen sind ähnlich wie die
des dritten Ausführungsbeispiels, so daß eine Erläuterung
weggelassen wird.
Fig. 8 stellt ein fünftes Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung dar, wobei Elemente, die denen des
dritten Ausführungsbeispiels ähnlich sind, mit denselben
Bezugszeichen bezeichnet sind. In Fig. 8 liegt ein Punkt, der
sich von dem dritten Ausführungsbeispiel unterscheidet,
darin, daß das Regelventil 27 entsprechend so ausgebildet
ist, daß das Luftventilelement 27f und das Dichtelement 27b
aus einem Stück sind.
Bei dem oben erwähnten fünften Ausführungsbeispiel ist
es möglich, die Unterdruckservoeinheit 1 so herzustellen, daß
sie eine Unterdruckservoeinheit ist, die automatisch
betätigbar ist und daß eine Unterdruckservoeinheit mit
geringen Kosten geschaffen ist.
Die Grundsätze, die bevorzugten Ausführungsbeispiele und
die Betriebsarten der vorliegenden Erfindung sind in der
vorangehenden Beschreibung beschrieben worden. Die Erfindung,
die unter Schutz gestellt werden soll, ist jedoch nicht so
aufgebaut, daß sie auf die speziell beschriebenen
Ausführungsbeispiele beschränkt ist. Desweiteren sind die
hier beschriebenen Ausführungsbeispiele nur darstellend und
nicht beschränkend zu sehen. Abwandlungen und Änderungen
können gemacht werden und Äquivalente können eingesetzt
werden, ohne den Kern der vorliegenden Erfindung zu
verlassen. Entsprechend ist es ausdrücklich beabsichtigt, daß
all diese Abwandlungen, Veränderungen und Äquivalente in den
Kern und Schutzumfang der vorliegenden Erfindung fallen, der
in den beigefügten Patentansprüchen definiert ist.
Die Erfindung richtet sich auf die Unterdruckservoeinheit,
die dadurch gekennzeichnet ist, daß der
Unterdruckregelventilsitz 143 in einer Position angeordnet
ist, der von dem Umgebungsluftregelventilsitz 241 in einer
axialen Richtung beabstandet ist, und daß der Umgebungsluft-
und Unterdruckregeldichtabschnitt 272, 273 des Regelventils
27 in der axialen Richtung beabstandet sind, um mit dem
Umgebungsluft- und Unterdruckregelventilsitz 143, 247
zusammenzuwirken. Das Regelventil 27 ist in luftdichtem
Eingriff mit einer inneren Fläche des beweglichen
Kraftkolbens 14 an seiner äußeren Fläche und das Regelventil
27 hat die Bahn 277, die zwischen dem
Umgebungsluftregeldichtabschnitt 273 und dem
Unterdruckregeldichtabschnitt 272 vorgesehen ist. Wenn das
Bremsbetätigungselement betätigt wird, können entsprechend
große Mengen der Umgebungsluft in die Druckkammer 61
variablen Drucks durch den Spalt zwischen dem
Umgebungsluftregelventilsitz 241 und dem
Umgebungsluftregeldichtabschnitt 272 und die Bahn 277
eingeführt werden. Somit kann das
Betätigungsansprechverhalten der Unterdruckservoeinheit
weiter verbessert werden.
Claims (13)
1. Unterdruckservoeinheit für ein Fahrzeugbremssystem mit
folgenden Bauteilen:
einem Gehäuse, das in sich eine Druckkammer definiert;
einem beweglichen Wandelement, das in dem Gehäuse vorgesehen ist, um die Druckkammer in eine Druckkammer konstanten Drucks, die mit einer Unterdruckquelle in Verbindung steht, und eine Druckkammer variablen Drucks zu unterteilen, die wahlweise mit Umgebungsluft und der Unterdruckquelle in Verbindung steht;
einem beweglichen Kraftkolben, der einstückig mit dem beweglichen Wandelement verbunden ist;
einem Ventiltauchkolben, der in dem beweglichen Kraftkolben vorgesehen ist und axial bewegbar ist;
einer Eingangsstange, die mit einem Bremsbetätigungselement an ihrem einen Endabschnitt verbunden ist und mit dem Ventiltauchkolben an ihrem anderen Endabschnitt verbunden ist;
einem Ausgangselement, das eine Vortriebskraft auf den beweglichen Kraftkolben unter Begleitung einer Bewegung des beweglichen Wandelements aus der Einheit ausgibt;
einem Umgebungsluftregelventilsitz, der auf dem Ventiltauchkolben ausgebildet ist;
einem Unterdruckregelventilsitz, der in dem beweglichen Kraftkolben ausgebildet ist;
einem Regelventil, das in dem beweglichen Kraftkolben vorgesehen ist, wobei das Regelventil einen Umgebungsluftregeldichtabschnitt, der mit dem Umgebungsluftregelventilsitz zum Regeln einer Verbindung der Druckkammer variablen Drucks mit Umgebungsluft regelt, und einen Unterdruckregeldichtabschnitt hat, der mit dem Unterdruckregelventilsitz zusammenwirkt, um eine Verbindung zwischen der Druckkammer variablen Drucks und der Druckkammer konstanten Drucks zu regeln;
dadurch gekennzeichnet, daß
der Unterdruckregelventilsitz (143) in einer Position angeordnet ist, die von dem Umgebungsluftregelventilsitz (241) in einer axialen Richtung beabstandet ist, und daß der Umgebungsluft- und Unterdruckregeldichtabschnitt (272, 273) des Regelventils (27) in der axialen Richtung beabstandet sind, um mit dem Umgebungsluft- und Unterdruckregelventilsitz (143, 241) zusammenzuwirken, und daß das Regelventil (27) in luftdichtem Eingriff mit einer inneren Fläche des beweglichen Kraftkolbens (14) an seiner äußeren Fläche ist, und daß das Regelventil (27) eine Bahn (277) hat, die zwischen dem Umgebungsluftregeldichtabschnitt (273) und dem Unterdruckregeldichtabschnitt (272) vorgesehen ist, um eine Verbindung zwischen der Druckkammer (61) variablen Drucks und der Druckkammer (62) konstanten Drucks zu ermöglichen, wenn der Unterdruckregelventilsitz (143), außer Eingriff von dem Unterdruckregeldichtabschnitt (272) ist, und um eine Verbindung zwischen der Druckkammer (61) variablen Drucks und der Umgebungsluft zu ermöglichen, wenn der Umgebungsluftregelventilsitz (241) außer Eingriff von dem Umgebungsluftregeldichtabschnitt (273) ist.
einem Gehäuse, das in sich eine Druckkammer definiert;
einem beweglichen Wandelement, das in dem Gehäuse vorgesehen ist, um die Druckkammer in eine Druckkammer konstanten Drucks, die mit einer Unterdruckquelle in Verbindung steht, und eine Druckkammer variablen Drucks zu unterteilen, die wahlweise mit Umgebungsluft und der Unterdruckquelle in Verbindung steht;
einem beweglichen Kraftkolben, der einstückig mit dem beweglichen Wandelement verbunden ist;
einem Ventiltauchkolben, der in dem beweglichen Kraftkolben vorgesehen ist und axial bewegbar ist;
einer Eingangsstange, die mit einem Bremsbetätigungselement an ihrem einen Endabschnitt verbunden ist und mit dem Ventiltauchkolben an ihrem anderen Endabschnitt verbunden ist;
einem Ausgangselement, das eine Vortriebskraft auf den beweglichen Kraftkolben unter Begleitung einer Bewegung des beweglichen Wandelements aus der Einheit ausgibt;
einem Umgebungsluftregelventilsitz, der auf dem Ventiltauchkolben ausgebildet ist;
einem Unterdruckregelventilsitz, der in dem beweglichen Kraftkolben ausgebildet ist;
einem Regelventil, das in dem beweglichen Kraftkolben vorgesehen ist, wobei das Regelventil einen Umgebungsluftregeldichtabschnitt, der mit dem Umgebungsluftregelventilsitz zum Regeln einer Verbindung der Druckkammer variablen Drucks mit Umgebungsluft regelt, und einen Unterdruckregeldichtabschnitt hat, der mit dem Unterdruckregelventilsitz zusammenwirkt, um eine Verbindung zwischen der Druckkammer variablen Drucks und der Druckkammer konstanten Drucks zu regeln;
dadurch gekennzeichnet, daß
der Unterdruckregelventilsitz (143) in einer Position angeordnet ist, die von dem Umgebungsluftregelventilsitz (241) in einer axialen Richtung beabstandet ist, und daß der Umgebungsluft- und Unterdruckregeldichtabschnitt (272, 273) des Regelventils (27) in der axialen Richtung beabstandet sind, um mit dem Umgebungsluft- und Unterdruckregelventilsitz (143, 241) zusammenzuwirken, und daß das Regelventil (27) in luftdichtem Eingriff mit einer inneren Fläche des beweglichen Kraftkolbens (14) an seiner äußeren Fläche ist, und daß das Regelventil (27) eine Bahn (277) hat, die zwischen dem Umgebungsluftregeldichtabschnitt (273) und dem Unterdruckregeldichtabschnitt (272) vorgesehen ist, um eine Verbindung zwischen der Druckkammer (61) variablen Drucks und der Druckkammer (62) konstanten Drucks zu ermöglichen, wenn der Unterdruckregelventilsitz (143), außer Eingriff von dem Unterdruckregeldichtabschnitt (272) ist, und um eine Verbindung zwischen der Druckkammer (61) variablen Drucks und der Umgebungsluft zu ermöglichen, wenn der Umgebungsluftregelventilsitz (241) außer Eingriff von dem Umgebungsluftregeldichtabschnitt (273) ist.
2. Unterdruckservoeinheit nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
der bewegliche Kraftkolben (14) einen hinteren
zylindrischen Abschnitt (14a) hat, der sich zur Außenseite
des Gehäuses (10) erstreckt, wobei ein Durchmesser des
Umgebungsluftregelventilsitzes (241), ein Durchmesser des
Unterdruckregelventilsitzes (143), ein Durchmesser des
Umgebungsluftregeldichtabschnitts (273) und ein Durchmesser
des Unterdruckregeldichtabschnitts (272) mit einem
Durchmesser eines Abschnitts (14aa) des hinteren
zylindrischen Abschnitts (14a) versehen sind, in dem der
Umgebungsluftregeldichtabschnitt (273) angeordnet ist.
3. Unterdruckservoeinheit nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Kraftkolben (14) eine Luftbahn (142) hat, die eine
Verbindung zwischen der Druckkammer (61) variablen Drucks und
der Druckkammer (62) konstanten Drucks ermöglicht, wenn der
Unterdruckregelventilsitz (143) außer Eingriff von dem
Unterdruckregeldichtabschnitt (272) ist, und die eine
Verbindung zwischen der Druckkammer (61) variablen Drucks und
der Umgebungsluft ermöglicht, wenn der
Umgebungsluftregelventilsitz (241) außer Eingriff von dem
Umgebungsluftregeldichtabschnitt (273) ist, indem sie mit der
Bahn (277) zusammenwirkt, und wobei die Luftbahn (142) in der
Nähe der Bahn (277) ist.
4. Unterdruckservoeinheit nach einen der Ansprüche 1 bis
3,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Regelventil (27) einen Anschlag (276) hat, um ein
Drehen des Regelventils (27) gegenüber dem beweglichen
Kraftkolben (14) zu regeln.
5. Unterdruckservoeinheit nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Anschlag (276) an einem Endabschnitt des Regelventils
(27) vorgesehen ist, wobei der bewegliche Kraftkolben (14)
eine Bohrung (144) hat, mit welcher der Anschlag (276) in
Eingriff ist.
6. Unterdruckservoeinheit nach einem der Ansprüche 1 bis
3,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Einheit des weiteren ein Keilelement (25) aufweist,
um einen Betrag einer Bewegung des Ventiltauchkolbens (24)
gegenüber dem beweglichen Kraftkolben (14) in der axialen
Richtung zu bestimmen, wobei das Keilelement (25) eine
Drehung des Regelventils (27) gegenüber dem Kraftkolben (14)
regelt.
7. Unterdruckservoeinheit nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Bohrung (144) eine Verbindung zwischen der
Druckkammer (61) variablen Drucks und der Druckkammer (62)
konstanten Drucks ermöglichen kann.
8. Unterdruckservoeinheit nach einem der Ansprüche 1 bis
6,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Einheit desweiteren ein Vorspannelement (26)
aufweist, um den Umgebungsluft- und
Unterdruckregeldichtabschnitt (272, 273) des Regelventils
(27) in Richtung zum Umgebungsluft- und
Unterdruckregelventilsitz (143, 241) vorzuspannen.
9. Unterdruckservoeinheit nach einem der Ansprüche 1 bis
7,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Regelventil (27) einen zylindrischen Körper (271)
hat, und daß der Unterdruckregeldichtabschnitt (272) an der
Seite eines Endabschnitts des zylindrischen Körpers (271)
vorgesehen ist, und daß der Umgebungsluftregeldichtabschnitt
(273) an einer Seite der inneren Umfangsfläche des
zylindrischen Körpers (271) vorgesehen ist, und daß der
zylindrische Körper (271) einen Dichtabschnitt (274, 275)
hat, der im luftdichten Eingriff mit einer inneren
Umfangsseite des Kraftkolbens (14) an seiner äußeren
Umfangsfläche ist, und daß der Dichtabschnitt (274, 275) an
einer hinteren Seite des Unterdruckregeldichtabschnitts (272)
und des Umgebungsluftregeldichtabschnitts (273) angeordnet
ist, und daß das Regelventil (27) mit dem Vorspannelement
(26) an seinem anderen Endabschnitt in Kontakt ist.
10. Unterdruckservoeinheit nach einem der Ansprüche 1 bis
9,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Umgebungsluftregelventilsitz (241) an dem
rückseitigen Endabschnitt des Ventiltauchkolbens (24)
vorgesehen ist, daß der Unterdruckregelventilsitz (143) an
der inneren Seite des beweglichen Kraftkolbens (14)
vorgesehen ist und daß der Unterdruckregelventilsitz (143)
sich zu einem hinteren Endabschnitt des beweglichen
Kraftkolbens (14) erstreckt.
11. Unterdruckservoeinheit nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Ventiltauchkolben (24) ein Eingangselement (74), das
in dem beweglichen Kraftkolben (14) vorgesehen ist und bei
Bremsbetätigung axial bewegbar ist, und ein
Tauchkolbenelement (82) aufweist, das in dem beweglichen
Kraftkolben (14) vorgesehen ist und mit dem Eingangselement
(74) im Eingriff ist und in der axialen Richtung entsprechend
einer Bewegung des Eingangselements (74) bewegbar ist, wobei
die Einheit (1) desweiteren einen Elektromagneten (79)
aufweist, der elektrisch mit einer elektrischen Stromquelle
(87) verbunden ist und das Tauchkolbenelement (82) betätigt,
wobei der Umgebungsluftregelventilsitz (82bb) an dem
Tauchkolbenelement (82) ausgebildet ist.
12. Unterdruckservoeinheit nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Regelventil (27) einen Verbindungsabschnitt (27e)
hat, der den Umgebungsluftregeldichtabschnitt (27f) mit dem
Unterdruckregeldichtabschnitt (27g) verbindet, wobei die Bahn
(27i) in dem Verbindungsabschnitt (27e) vorgesehen ist und
wobei das Eingangselement (74) einen radialen Vorsprung
(74aa) hat, der mit einem inneren Umfangsabschnitt des
beweglichen Kraftkolbens (14) durch den Verbindungsabschnitt
(27e) in Kontakt ist.
13. Unterdruckservoeinheit nach Anspruch 11 oder 12,
dadurch gekennzeichnet, daß
der bewegliche Kraftkolben (14) eine Luftbahn (14c) hat,
die eine Verbindung zwischen der Druckkammer (61) variablen
Drucks und der Druckkammer (62) konstanten Drucks ermöglicht,
wenn der Unterdruckregelventilsitz (14a) außer Eingriff von
dem Unterdruckregeldichtabschnitt (27g) ist, und eine
Verbindung zwischen der Druckkammer (61) variablen Drucks und
der Umgebungsluft ermöglicht, wenn der
Umgebungsluftregelventilsitz (82bb) außer Eingriff von dem
Umgebungsluftregeldichtabschnitt (27f) durch Zusammenwirken
mit der Bahn (27i) ist.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19655241A DE19655241B4 (de) | 1995-07-27 | 1996-07-29 | Unterdruckservoeinheit |
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|---|---|---|---|
| JP19186995A JP3518072B2 (ja) | 1995-07-27 | 1995-07-27 | 負圧式倍力装置 |
| JPP7-191868 | 1995-07-27 | ||
| JP7191868A JPH0939777A (ja) | 1995-07-27 | 1995-07-27 | 負圧式倍力装置 |
| JPP7-191869 | 1995-07-27 | ||
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Publications (2)
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|---|---|
| DE19630631A1 true DE19630631A1 (de) | 1997-01-30 |
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ID=37591537
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996130631 Expired - Fee Related DE19630631B4 (de) | 1995-07-27 | 1996-07-29 | Unterdruckservoeinheit für ein Fahrzeugbremssystem |
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|---|---|
| DE (1) | DE19630631B4 (de) |
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- 1996-07-29 DE DE1996130631 patent/DE19630631B4/de not_active Expired - Fee Related
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