DE1962911U - Reflektorkappe. - Google Patents
Reflektorkappe.Info
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Description
Dr. Werner Haßler
PATENTANWALT
588 LODENSGHEID /Lüdenscheid, den 7>
Februar 196?
D ro s se Iw β 0 2 A^ 673
Anmelder i-- Herr Horst TM,el,
Brügge, Lösenbach
Brügge, Lösenbach
'Seil e k t ο r k a ρ y e
Die Neuerungbetrifft eine Beflektorkappe.
Es besteht die Aufgabe, Konturen-oder Umrisse in der Dunkelheit
■ sichtbar"au machen, damit die Unfallgefanr herabgesetzt wird.
Dies trifft insbesondere für den Verlauf von Leitplanken zu,
wo die ohnehin vorhandenen Schraubverbindungen dem Verlauf der Leitplanke folgen und für eine Sichtbarmachung geeignet sind,
so daß die Verkelorssicherheit gesteigert wird.
Zur IiÖsung dieser Aufgabe schlägt die Neuerung vor, daß die
Innenseite einer HohlKappe reflektierende Prismen besitzt und
daß ein Halteelement der läppe mit Eeibungssehluß an einem
Gegenelement: angreifte - -
Es sind bereits Schutzkappen für Schraubverbindungen bekannt,
die aus einem nachgiebigen Stoff bestehen und die Schraubverbindung gegen Feuchtigkeit und andere schädliche Einflüsse
schützen. Diese Eappen lassen sieh nicht reflektierend ausbilden.
Die Reflektorkappe nach der leuerung besteht aus einem
steifen, formbeständigen Werkstoff, so daß besondere Maßnahmen
erforderlich sind, um. eine Abdichtung des Innenraums zu erreichen.
Nach einem ersten Torschlag der Neuerung sitzt an der Innenkopf
fläche der Eeflektorkappe ein Hülsenabschnitt mit gewinde-
artigen Innemimfangsrillöa, die -auf die äußersten, freiliegenden
Gewindeabsehnitte des Schraubbölzens der Schraubverbindung aufgesetzt
bzw. aufgeschraubt werden können.
Nach einer anderen Raumform der Neuerung sieht man an der Stirnseite der Reflektorkappe einen nach innen gerichteten Stirnbund
vor, derumter eine umlaufende Fase einer Schutzkappe greift.
Nach einem weiteren Torschlag der Heuerung ist auf die Stirnseite
der Reflektörkappe aus steifem Werkstoff ein Stirnbund aus nachgiebigem
Werkstoff mit einer.Innen- und einer Außenlippe aufgesetzt.
Die Innenlippe greift elastisch unter ein Halteelement,
bspw. unter den Kopf einer Schraube oder unter eine Mutter, die
Außenlippe dient zur Abdichtung.
Nach einem weiteren Yorsehlag kann man an der Eeflektorkappe
auch einen Außenstirnbund bzw. Außenstirnbundabschnitte vorsehen,
die unter Haltrekamten greifen. Die Haltekanten können
auf einer Halteplatte bspw. freigeschnitten und abgebogen sein;
man kann in einer Halteplätte auch Ausnehmungen anbringen, in
die die Reflektorkappe mit einer Einsprengwirkung eingesetzt wird. - v ""--" ...."■ -.. ". ■". ;-. ... :\ ....-"". ..-"--.
Die Prismen sind insbesondere auf der Innenumfangsflache angeordnet.
Dabei kann man die gesamte Umfangsflache mit Prismen
besetzen; es genügt jedoch in vielen Pällen, wenn man einen Teil
der Umfangsflache mit Prismen besetzt, da normalerweise nur
bestimmte Blickrichtungen und damit Eeflexionsrichtungen von
Bedeutung sind. Man kann zusätzlich auch auf der Innenseite der
Kopf fläche der Ref lektorkappe Prismen, vorsehen. Die Prismen
können mit; einem reflektierenden Belag, bspw. einer Aluminiumschieht
überzögen sein« Wenn man einen geeigneten Werkstoff mit
genügend hohemBreGhungskoeffizienten zur Verfügung hat, tritt
an den Prismehflachen Totalreflexion auf, so daß sich ein derartigen?
Reflexionsbelag erübrigt.
Die Eeflektorkappe nach der Neuerung kann einen kreisförmigen
oder rechteckigen Querschnitt haben. Bei Verwendung eines rechteckigen
Querschnitts, der in manchen Fällen eine erleichterte
Herstellung ermöglicht, genügt es im allgemeinen, Prismen auf
zwei einander gegenüberliegenden InnenfläGhen anzuordnen.
Die Eeflektorkappe kann somit auf bereits vorhandene Schrauben
aufgesetzt werden, wodurch der Verlauf von Konturen, insbesondere von Leitplanken sichtbar gemacht werden kann. In anderer
Weise kann die Eeflektorkappe auch in Öffnungen einer sichtbar
zu machenden $afel oder Leitplanke eingesprengt werden. Schließlich
kann man mit einer Beflektorkappe nach der Heuerung Schaltei
oder Verbindungspunkte an Schalttafeln oder dgl· kennzeichnen.
Im einzelnen ist die Eeflektorkappe nach der Neuerung für zahlreiche Verwendungen geeignet.
Einzelheiten der Heuerung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung
einiger bevorzugter Eaumformen anhand der zugehörigen
Zeichnung. Es stellen dar:
Figur Ϊ eine Eefίaktorkappe nach der Neuerung im Schnitt
Figur 2 im G-rundriß,
Figur 3 eine abgewandelte Eaumf orm einer Eef lektorkappe
nach der Feuerung,
Figur 4 eine weitere Eaumf orm der Eef lektorkappe nach
der Neuerung in fertigmontiertem 2ustand an
einer Leitplanke und
Figur 5 ©ine andere Eaumform der Neuerung.
Die Figuren 1 und 2 stellen eine Reflektorkappe 1 mit rechteckigem
Querschnitt dar. Die Reflektorkappe stellt einen im wesentlichen guaderformigen Hohlkörper mit offener Stirnfläche dar. Zwei Seitenwandungen
2 sind auf der Innenseite mit reflektirenden Prismen 3» vorzugsweise in Form dreiseitiger, rechtwinkliger Pyramiden besetzt.
Die beiden Seitenwandungen 4- haben einen glatten Verlauf.
An der Kopfwandung 5 steht ein Hülsenabschnitt 6 mit gewindeartigen
Innenumfangsrillen 7 nach innen ab. Stirnseitig ist eine
Flanschflache 8 vorgesehen*
Diese Reflektorkappe kann auf eine "Schraubverbindung in der Weise
aufgesetzt werden, daß man den Hülsenabschnitt 6 über die freien
G-ewindegänge schiebt. Die Innenumfangsrillen 7 passen sich dabei
dem Gewinde an. Die Umfangsrillen 7 können jedoch auch bereits
einen gewindeartigen Verlauf haben« In jedem Fall wird die Reflektorkappe
1 durch EeibungsschluB genügend fest an der Schraubverbindung
gehalten. Wenn man die Reflektorkappe nach der Feuerung für
Schraubverbindungen an leitplanken benutzt, richtet man die Seitenwandungen
2 so aus, daß dieselben in Fahrtrichtung bzw», entgegen
derselben weisen, so daß die Reflektorkappe bei Instrahiung durch
einen Scheinwerfer aufleuchtet. Dadurch wird der Verlauf der Leitplanke
bei HaGht oder Nebel deutlicher sichtbar gemacht, so daß die Neuerung eine erhebliche Verbesserung.der Verkehrssicherheit
mit sich bringt« .
Figur 3 zeigt ;eihe: ähnliehe leflektorkappe Λ' mit Ereis2ö#migem
Querschnitt, wo die gesamte Ümfangswandung 9 auf der Innenseite
mit reflektierenden Prismen. ;5 besetzt ist. Man kann selbstverständlich
auch bei dieser Reflektorkappe nur auf einem Teil des Umfangs
Prismen vorsehen· Im übrigen entspricht der Aufbau und die Anwen-
dung dieser Reflektorkappe der an Hand: der Figuren 1 und 2
besc]iriebenen Beflektorkappe.
Figur 4 zeigt eine abgewandelte Raumform einer Reflektorkappe
nach der Neuerung, die in Verbindung mit Schutzkappen an Leit—
plankenversehraubungen Verwendung findet* Man erkennt einen Teil
einer Leitplanke 11 sowie einer Stütze 12 und eine zugehörige
Scliraubverbindung IJ mit einer auf der Straßenseite gelegenen
Mutter 14. Auf diese Mutter 14 ist eine an sieli bekannte Schutzkappe
15 auf geklemmt., die nicht weiter erläutert ist; die Schutzkappe
15 besitzt zusätzlich an der Stirnseite eine umlaufende
Nase 16. Die Reflektorkappe 17 nach der Heuerung endigt an der
Stirnseite in einem nach-innen gerichteten Stirnbund 18, der unter
die umlaufende Hase 16 greift· Auf der Innenseite der Kopf wandung
19 ist eineVAnlageschuIliter 20 vorgesehen. Die ümfangsflache 21
trägt reflektierende Prismen, über deren Form und Verteilung das oben in Verbindung mit den "Figuren 1 und 2 Gesagte gilt* Wie
bereits: gesagt, bestent* die Hefiektorkappe aus einem starren
Stoff und die Schutzkappe 15 aus einem nachgiebigen Stoff. Infolgedessen
halt- die umlaufende H"ase 16 die Seflektorkappe fest, so
daß die Reflektorkappe in der Anordnung nach Figur 4 mit der Schraubverbindung haltbar verbunden ist. Der Querschnitt der Reflektorkappe
nach !Figur 4 kann kreisförmig oder rechteckig sein; wobei bei einer rechteckigen Kappe zur Erzielung einer festen
Anlage noch eine seitliche Führung an der Schutzkappe erforderlich ist.
Man kann an der Reflektorkappe nach der Neuerung auch einen Außenstirnbund bzw. Außenstirnbundabschnitte vorsehen, wobei
dieser Stirnbund unter Haltekanten geklemmt wird. Diese Haltekanten können aus einer Halteplatte freigeschnitten und abgebogen :
sein. Man kann in der Halteplatte ferner eine Öffnung ausschneiden
und mit einer Innennut versehen, in die der genannte Außenstirnbund
sprengringartig eingreift.
Schließlich zeigt ffigur 5 eine weitere Eaumform einer Eeflektorkappe
23 nach der Neuerung. Dabei ist stirnseitig auf die Seitenwandung 24 ein Stirnbund 25 aus einem nachgiebigen Stoff aufgesetzt,
der einerseits in eine Irmenlippe 26 und andererseits in
eine Außenlippe 27 endigt. Die Innenlippe 26 kann unter eine
Mutter 28 oder in anderer Weise unter einen Schraubenkopf geklemmt
werden, wodurch die Eeflektorkappe gehalten wird. Die Außenlippe 27 bewirkt eine Abdichtung des Innenraums der Eeflektorkappe, so
daß dieselbe zusätzlich als Schutzkappe dient. Bei der Ausführungs«
form nach Figur 5 ist neben der Seitenwandung 24 auch die Kopfwandung
29 auf der Innenseite mit reflektierenden Prismen 30 besetzt,
so daß eine solche Reflektorkappe insbesondere dann geeignet ist, wenn die Kopfwandung 29 reflektierend ausgebildet sein
soll.
Die Eeflektorkappe ist vorzugsweise als Spritzteil aus einem transparenten Kunststoff hergestellt. Derartige formbeständige
und starre Kunststoffe stehen in ausreichendem Maße zur Verfügung» Die Rückseite der reflektierenden Prismen kann mit einem Reflexions*
belag, bspw. einer Aluminiumschicht, versehen sein, wenn der Brechungsindex zur Erzielung einer Totalreflexion nicht genügend ;
groß ist. Mit der Eeflektorkappe nach der Neuerung wird durch die verschiedenen Ausführungsformen die Möglichkeit geschaffen, die
Kappe an jeder Art von Schraubverbindung oder an einer nachgiebige::
Schutzkappe festzuhalten.
Durch eine geeignete Wahl des Querschnitts der Reflektorkappe iind eine geeignete Verteilung der reflektierenden Prismen erreicht
man, daß ein Rückstrahleffekt jeweils nur in einer gewünschten
Richtung eintritt. Dies ist "besonders "bei der Ausstattung von
Leitplanken vorteilhaft, da dort eine Reflexion nur in bzw. entgegen
der Fahrtrichtung erforderlich ist. Man kann durch geeignete Gxößenbemessung die Reflexion in. Fahrtrichtung von der Reflexion
entgegen der Fahrtrichtung unterschiedlich gestalten, was
für den Verkehrs teilnehmer eine -wesentliche Erleichterung "bedeutet.
In scharf en Kurven kann man zusätzlich die Kopfwandung der
Reflektorkappe reflektierend gestalten, damit man auch den Kurvenverlauf
deutlich verfolgen kann. Schließlich ist es möglich, durct
eine Färbung der Reflektorkappe und/oder des Reflexionsbelages eine farbige Reflexionsstrahlung zu erzeugen. Durch einen verschiedenfarbigen
Refiexionsbelag an verschiedenen Seiten der
Kappe kann man in verschiedenen Richtungen eine unterschiedlich
gefärbte Reflexionsstrahlung bewirken·
Die Reflektorkappe nach der Feuerung ist selbstverständlich nicht
auf die inbringung an Leitplanken beschränkt, sondern kann auch an anderen Stellen Verwendung finden, wo in der Dunkelheit irgendwelche
Formen sichtbar gemacht werden sollen. Hierbei erweist
es sich als Vorteil, daß: die Reflektorkappe jederzeit lösbar und
versetzbar ist, so daß böi wechselnden Erfordernissen eine verschiedenartige
Kenn.zeichnung,bspw, von"Schaltern für verschie- ■
dene Zwecke, möglich ist« . ■■■; ~ ~ .
Claims (8)
1. Eeflektorkappe, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenseite
einer Hohlkappe (1) reflektierende Prismen (3) "besitzt und daß
ein Halteelement (6, 18 bzw. 26) der Kappe mit Eeibungsschluß an
einem Gegenelement angreift.
'2,.. Eeflektorkappe nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen
an der Innenseite der Kopfwandung (5) sitzenden Hülsenabschnitt
(6) mit gewindeartigen Innenumfangsrillen (7) (Figuren 1 bis 3)·
3· Reflektorkappe nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen
stirnseitigen Innenstirnbund (18), der unter Haltenasen (16) greift
(Figur A-) . - . -
4. Eeflektorkappe nach Anspruch 1, gekennzeiehnet durch einen
Äußenstirnbund bzw. Außenstirnbundabschnitte, die unter Haltekanten
greifen. ".""..-=■-■:_ , .
5* leflektorkappe nach Aiispruch 1, gekennzeichnet durch einen
auf die Stirnfläche der Eeflektörkappe aufgesetzten nachgiebigen
Stirnbund (25) mit Innen-und Außenlippe (26,27) (Figur 5)·
6* Eeflektörkappe nach einem der Ansprüche 1 bis 5>
dadurch ge— kennzeichnet, daß mindestens auf !Teilen der Innenseite der Umfangswandungen
reflektierende Prismen angeordnet sind.
"7· Eeflektörkappe nach einem der Ansprüche 1 bis 6j dadurch gekennzeichnet
j daß auf der Inaenseite der Kopfwandung Prismen
angeordnet sind* ί " :
8. Eeflektörkappe nach einem der Ansprüche 1 bis 7» dadurch gekenn·
zeichnet, daß die Kappe (i) einen rechteckigen Querschnitt besitzt
und-daß Prismen (3) jeweils auf zwei einander gegenüberliegenden
Jnnenfläqlien der Umfangswandungen (2) vorgesehen sind. :
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1967T0022058 DE1962911U (de) | 1967-02-08 | 1967-02-08 | Reflektorkappe. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1967T0022058 DE1962911U (de) | 1967-02-08 | 1967-02-08 | Reflektorkappe. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1962911U true DE1962911U (de) | 1967-06-29 |
Family
ID=33385551
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1967T0022058 Expired DE1962911U (de) | 1967-02-08 | 1967-02-08 | Reflektorkappe. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1962911U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE112016000629B4 (de) | 2015-02-06 | 2020-07-23 | Smc Corporation | Verbindungsvorrichtung für fluidische Vorrichtungen |
-
1967
- 1967-02-08 DE DE1967T0022058 patent/DE1962911U/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE112016000629B4 (de) | 2015-02-06 | 2020-07-23 | Smc Corporation | Verbindungsvorrichtung für fluidische Vorrichtungen |
| US10738809B2 (en) | 2015-02-06 | 2020-08-11 | Smc Corporation | Connection devices for fluidic devices |
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