DE1962889U - Spruehdose. - Google Patents
Spruehdose.Info
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- B65D83/00—Containers or packages with special means for dispensing contents
- B65D83/14—Containers for dispensing liquid or semi-liquid contents by internal gaseous pressure, i.e. aerosol containers comprising propellant
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Description
n.Uk 501*15.2.67
Lüdenscheid, den 14. lebr. 1967
Vereinigte Aluminiumfabriken EISTAU, PIlPBR & GO·, Lüdenscheid
Sprühdose
Die Neuerung "betrifft Sprühdosen für Aerosole und sonstige
sprühbare Erzeugnisse, die mit Druckgas oder Treibmittel gefüllt
sind. Diese besitzen ein Sprühventil mit einem Sprühkopf, welcher zur Einleitung des Sprühvorganges mit einem
J? Finger niedergedrückt wird. Im einfachsten Fall sprüht das Ventil,solange der Sprühkopf niedergedrückt wird. Das Niederdrücken
verlangt eine gewisse Haltung von Hand und Dose, welche bei langanhaltenden Sprühvorgängen, wie sie beim Versprühen
von Pflanzenschutzmitteln, Insektiziden zur Schädlingsbekämpfung oder sonstigen Mitteln vorkommen können, unbequem
wird bzw* die freizügige Hantierung mit der Dose beim Sprühvorgang
"beeinträchtigt.
Die Neuerung "besteht nun darin, daß in der Schutzkappe der
Sprühdose ein Schieber angeordnet ist, welcher eine Keilfläche
besitzt, welche auf eine entsprechende Eeilflache des
Sprühkopfes drückt und beim Versehieben den Sprühkopf bzw. das Sprühventil niederdrückt und' diese Stellung auch nach Loslassen
des Schiebers beibehält, bis der Schieber wieder absichtlich zurückgeschoben wird und dadurch den Sprühkopf zur
Schließung des Sprühventils freigibt.
Bei der Betätigung des Sprühkopfes durch den Schieber bleibt die Schutzkappe auf der Sprühdose. Der Sitz der Schutzkappe
muß also ausreichend fest sein^und darüber hinaus bedarf die Schutzkappe einer Formveränderung derart, daß die Außenfläche
den Sprühstrahl freigibt. Barüber hinaus erhält der Sprühkopf einen seitlichen Ansatz in Form eines Röhrchens oder Stutzens
oder einer Nase, damit die richtige Stellung des Sprühkopfes zur Einbuchtung in der Schutzkappe gesichert ist.
In lig. 1 und Pig. 2 auf dem Zeichnungsblatt I sitzt die Schutzkappe
(1) auf dem Falz (2), welcher den Deckel (5) mit dem Dosenmantel (4) verbindet. Der Übergreifrand (5) der Schutz-
- Blatt 2 -
kappe (1) greift mit mehreren Hocken oder mit einem Wulstring
(6) unter die Unterkante des Deckelfalzes (2). Im
Scheitel (7) der Schutzkappe (1) ist der Schieber (8) in
seinen "beiderseitigen Hüten (9) geführt, wobei ein .Anschlag
(10) das zu weite Zurückschieben des Schiebers (8) verhindert. Die nötige Griffigkeit der Schieber-Scheitelfläche für das
Verschieben des Schiebers (8) wird durch das Riffelfeld (11) hergestellt. Die Eeilflache (12) des Schiebers (8) drückt
nach dem Verschieben gegen die Keilflache (15) des Sprühkopfes
(14·) und drückt letzteren nieder, wobei die Stellung des Schiebers durch Eeibungsschluß gesichert ist. Die seitliche,
die Sprühdüse tragende läse (15) des Sprühkopfes (14) ist im
Einschnitt (16) der Schutzkappe (1) seitlich geführt und der Inschlag (17) begremzt die Stellung des Schiebers (8) beim
Verschieben zur Ventilbetätigung. Die Schutzkappe (1) besitzt im Bereich der Nase (15) des Sprühkopfes (14) die Einbuchtung
(18), welche die freie Entfaltung des Sprühstrahls gestattet.
Die Hg* 1 auf dem. Zeichnungsblatt I gibt die Stellung des
Schiebers (8) und Sprühkopfes (14) bei geschlossenem Sprühventil, während die fig. 2 auf dem Zeichnungsblatt I die Stellung
des Schiebers (8) und des Sprühkopfes (14) bei niedergedrücktem Sprühkopf (14) bzw. Sprühventil darstellt.
Zur Versteifung des Scheitels der Schutzkappe (1) sind in Fig. 1 und 2 des Zeichnungsblattes I zu beiden Seiten des
Mhrungssohlitzes im Scheitel der Schutzkappe (1) für den
Schieber Verstärkungsleisten (19) vorgesehen.
Die Pig. 3 auf dem Zeichnungsblatt II gibt eine Vorderansicht
der Schutzkappe (1) im Bereich der Einbuchtung (18) mit dem Einschnitt (16) zur Führung der seitlichen Nase (15) des Sprühkopfes
(14) und 3?ig. 4 auf dem Zeichnungsblatt II eine Draufsieht auf die Einbuchtung (18) mit dem Einschnitt (16) und der
seitlichen Sprühkopfnase (15) und den Scheitel (7) der Schutzkappe
(1) sowie auf den Scheitel des Schiebers (8) mit dem Killenfeld (11)»
Die Neuerung läßt sich nicht nur bei Übergreif-Schutzkappen
auf Sprühdosen *£Ü. Deekelfalz anwenden, sondern auch auf
- Blatt 5 -
Claims (5)
1.084501*15:2.67
Sehntzkappen mit Sitz auf dem Tellerrand oder in der lellermulde
des !Tellerventils sowie bei Schutzkappe*! mit; Sitz auf
der Kappe eines Kappenventils. Wesentlich ist dabei nur, daß der Sitz ausreichend fest ist, um die Ausübung des Ventil-Betätigungsdruckes
durch den Schieber zu erlauben.
Schutzansprache:
1.) Sprühdose oder Sprühflasche mit einem Tellerventil oder
einem Kappenventil mit einem Sprühkopf (14) mit seitlicher Hase (15) und mit einer Ventil-Schutzkappe (1) mit Sitz
auf dem Rand des Ventiltellers oder in der Mulde des Ventiltellers oder auf der Kappe des Kappenventils oder auf
dem Deckelfalz (2) des Dosenkörpers (4) sowie mit einer Einbuchtung (18) für den Sprühstrahl und einem Einschnitt
(16) für die seitliche Hase (15) des Sprühkopfes (14), dadurch gekennzeichnet, daß im Scheitel (7) der Ventilschatzkappe
(1) ein Schieber vorgesehen ist, der mit seinen Hüten (9) in einem Schlitz des Scheitels (7) geführt
ist.
2.) Sprühdose oder Sprühflasche nach ,Anspruch 1.), dadurch
gekennzeichnet, daß der Schieber (8) und'der Sprühkopf (14)
korrespondierende Keilflächen besitzen, mittels welcher der Sprühkopf bzw. das Ventil durch niederdrücken oder
Kippen "betätigt wird.
3.) Sprühdose ©der Sprühflasche nach den .Ansprüchen 1.) und
2.), dadurch gekennzeichnet, daß am Schieber (8) und an der Ventil-Sehutzkappe (1) Anschläge (10) und (17) zur Begrenzung
der Schieberendstellungen vorgesehen sind.
4.) Sprühdose oder ,Sprühflasche nach den Ansprüchen 1.), 2.)
und 5·)} dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Scheitel des
Schiebers (8) ein Aufrauhungsfeld für Griffigkeit der
Schieberbetätigung vorgesehen ist.
5.) Sprühdose oder Sprühflasche nach den Ansprüchen 1.), 2.), 5.) und 4.), dadurch gekennzeichnet, daß das Aufrauhungsfeld
in einer Folge von Dreikant besteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV19985U DE1962889U (de) | 1967-02-15 | 1967-02-15 | Spruehdose. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV19985U DE1962889U (de) | 1967-02-15 | 1967-02-15 | Spruehdose. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1962889U true DE1962889U (de) | 1967-06-22 |
Family
ID=33387846
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV19985U Expired DE1962889U (de) | 1967-02-15 | 1967-02-15 | Spruehdose. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1962889U (de) |
-
1967
- 1967-02-15 DE DEV19985U patent/DE1962889U/de not_active Expired
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