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DE19628653A1 - Elektronisches Bauelement mit angekoppeltem elektronischem Netzwerk - Google Patents

Elektronisches Bauelement mit angekoppeltem elektronischem Netzwerk

Info

Publication number
DE19628653A1
DE19628653A1 DE1996128653 DE19628653A DE19628653A1 DE 19628653 A1 DE19628653 A1 DE 19628653A1 DE 1996128653 DE1996128653 DE 1996128653 DE 19628653 A DE19628653 A DE 19628653A DE 19628653 A1 DE19628653 A1 DE 19628653A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing
component
electronic
electronic network
components
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE1996128653
Other languages
English (en)
Inventor
Isidor Schropp
Gerd Dr Riha
Peter Geschka
Juergen Machui
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
TDK Electronics AG
Original Assignee
Siemens Matsushita Components GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Matsushita Components GmbH and Co KG filed Critical Siemens Matsushita Components GmbH and Co KG
Priority to DE1996128653 priority Critical patent/DE19628653A1/de
Publication of DE19628653A1 publication Critical patent/DE19628653A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03HIMPEDANCE NETWORKS, e.g. RESONANT CIRCUITS; RESONATORS
    • H03H3/00Apparatus or processes specially adapted for the manufacture of impedance networks, resonating circuits, resonators
    • H03H3/007Apparatus or processes specially adapted for the manufacture of impedance networks, resonating circuits, resonators for the manufacture of electromechanical resonators or networks
    • H03H3/08Apparatus or processes specially adapted for the manufacture of impedance networks, resonating circuits, resonators for the manufacture of electromechanical resonators or networks for the manufacture of resonators or networks using surface acoustic waves

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Coils Or Transformers For Communication (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft ein elektronisches Bauele­ ment nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Elektronische Bauelemente, beispielsweise mit akustischen Oberflächenwellen arbeitende Filter - OFW-Filter - benötigen für die Anpassung an externe Impedanzen elektronische Netz­ werke, die typischerweise aus Induktivitäten und/oder Kapazi­ täten bestehen.
Zusätzlich können zur Verbesserung der Übertragungseigen­ schaften, z. B. Veränderung der Bandbreite, Verbesserung der Einfügungsdämpfung, Erhöhung der Selektion, Verbesserung der Anpaßbarkeit von Filtern, externe Bauteile an OFW-Filter an­ geschaltet werden. Dabei handelt es sich um den Einsatz als Koppelelemente.
Derartige elektronische Netzwerke bzw. Bauteile können entwe­ der als externe diskrete Elemente oder als im Gehäuse von OFW-Filtern angeordnete diskrete Elemente eingefügt werden.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine möglichst platzsparende Einfügungsmöglichkeit von elektroni­ schen Netzwerken bzw. Bauteilen in elektronische Bauelemente, insbesondere OFW-Bauelemente anzugeben.
Diese Aufgabe wird bei einem elektronischen Bauelement der eingangs genannten Art erfindungsgemäß durch die Maßnahmen des Patentanspruchs 1 gelöst.
Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand von Unteran­ sprüchen.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbei­ spiels gemäß den Figuren der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Bauele­ mentes mit integriertem elektronischem Netzwerk in schemati­ scher Seitenansicht; und
Fig. 2 eine schematische Aufsicht des elektronischen Bauele­ mentes nach Fig. 1, aus der ein integriertes elektronisches Netzwerk in Form einer Induktivität ersichtlich ist.
Gemäß Fig. 1 umfaßt ein elektronisches Bauelement 10 gemäß der Erfindung ein Bauelementegehäuse 12-1, 12-2, 12-3, wobei es sich um einen Gehäuseboden 12-1, 12-2 sowie einen Gehäuse­ deckel 12-3 handelt. In diesem Gehäuse ist ein Bauelementesy­ stem 11 auf dem Gehäuseboden 12-1, 12-2 beispielsweise mit­ tels einer Klebeschicht 13 angeordnet und wird durch den Ge­ häusedeckel 12-3 gegen das Gehäuseäußere verschlossen. Unter Bauelementesystem wird hier diejenige Einheit verstanden, in der die akusto-elektronischen Funktionen des Bauelementes realisiert sind. Typischerweise handelt es sich dabei um ein piezoelektrisches Substrat, auf dem Komponenten wie Interdi­ gitalwandlerelektroden, Reflektorelektroden oder Resonator­ elektroden angeordnet sind. Da derartige Systeme an sich be­ kannt sich, wird hier auf sie nicht näher eingegangen.
Der Gehäuseboden 12-1, 12-2 ist gemäß Fig. 1 zweischichtig ausgebildet. Die Zweischichtigkeit stellt dabei lediglich ein Beispiel dar. Werden Durchkontaktierungen vom Bauelementesy­ stem 11 durch den Gehäuseboden nach außen geführt, so kann es etwa zur Gewährleistung der Dichtigkeit des Gehäuses zweckmä­ ßig sein, den Gehäuseboden durch mehr als zwei Schichten zu bilden. Dabei können dann elektrische Leiter der Durchführun­ gen versetzt durch die einzelnen Schichten des Gehäusebodens geführt werden, so daß die Durchführungen die Gasdichtigkeit des Gehäuses nicht beeinflussen.
Erfindungsgemäß ist nun ein elektronisches Netzwerk, das in Fig. 1 mit 14 bezeichnet und lediglich schematisch darge­ stellt ist, mit dem Bauelementegehäuse 12-1, 12-2, 12-3 ver­ einigt, vorzugsweise monolithisch in das Bauelementegehäuse 12-1, 12-2, 12-3 integriert. Es kann sich dabei zwischen den beiden Gehäusebodenschichten 12-1, 12-2 befinden, aber auch vom Gehäuseäußeren zugänglich sein, was in den Figuren der Zeichnung nicht eigens dargestellt ist. Im letzteren Fall kann z. B. in der unteren Gehäusebodenschicht 12-1 nach Fig. 1 eine Ausnehmung vorgesehen sein. Ist dies nicht der Fall, 50 kann das elektronische Netzwerk 14 mittels einer durch die Gehäusebodenschicht 12-1 geführten Durchführung 12-3 elek­ trisch nach außen geführt und dabei über diese Durchführung 14-2 mit einer metallischen Belegung 14-3 auf der Gehäusebo­ denaußenseite verbunden sein. Derartige elektronische Netz­ werke können sowohl durch diskrete Bauelemente als auch durch verteilte Elemente gebildet sein. Unter Netzwerken mit ver­ teilten Elementen werden hier Anordnungen wie beispielsweise Streifenleitungen oder Stichleitungen verstanden.
Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform der elektronischen Netz­ werkes 14 nach Fig. 1 in Form einer Induktivität, welche durch eine spiralförmige metallische Leiterbahn 14-1 auf der Gehäusebodenschicht 12-1 ausgebildet und mit der Durchkontak­ tierung 14-2 verbunden ist. Ein zweiter Anschluß 14-3 der In­ duktivität 14 kann mit einem (nicht dargestellten) Pin des Bauelementes verbunden werden.
Ein erfindungsgemäß monolithisch in ein Bauelementegehäuse integriertes elektronisches Netzwerk ist nicht auf eine Aus­ gestaltung in Form einer Induktivität beschränkt. Es sind auch andere elektronische Netzwerke beispielsweise kapazitive und/oder induktive Netzwerke monolithisch in ein Bauelemente­ gehäuse integrierbar.
Die genannten elektronischen Netzwerke können beispielsweise fotolithographisch oder durch Aufdrucken leitfähiger Schich­ ten in das Bauelementegehäuse integriert werden. Durch die monolithische Integration in einen mehrschichtigen Gehäusebo­ den sind die Komponenten von elektronischen Netzwerken mecha­ nisch geschützt und elektrisch vom Bauelementesystem 11 abge­ schirmt. Die Strukturen können so dimensioniert werden, daß die gewünschte elektrische Eigenschaft realisiert ist. Dar­ über hinaus können die Abmessungen der Teilschichten des Ge­ häusebodens auch so gewählt werden, daß insgesamt eine vorge­ gebene Bauhöhe des Gehäuses erhalten bleibt.
Bei erfindungsgemäßer monolithischer Integration von Indukti­ vitäten der in Fig. 2 dargestellten Art hat sich in der Pra­ xis gezeigt, daß Induktivitätswerte bis über 100 nH reali­ sierbar sind.

Claims (11)

1. Elektronisches Bauelement (10) mit einem Bauelementege­ häuse (12-1, 12-2, 12-3), mit einem im Bauelementegehäuse (12-1, 12-2, 12-3) angeordneten Bauelementesystem (11) und mit wenigstens einem im Bauelementegehäuse (12-1, 12-2, 12-3) vorgesehenen mit dem Bauelementegehäuse (11) gekoppelten elektronischen Netzwerk (14), dadurch gekennzeichnet, daß das elektronische Netzwerk (14) monolithisch mit dem Bau­ elementegehäuse (12-1, 12-2, 12-3) vereinigt ist.
2. Elektrisches Bauelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das elektronische Netzwerk (14) monolithisch mit dem Bau­ elementegehäuse (12-1, 12-2, 12-3) vereinigt ist.
3. Elektrisches Bauelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das in das Gehäuse (12-1, 12-2, 12-3) integrierte elek­ tronische Netzwerk (14) von Gehäuseäußeren her zugänglich ist.
4. Elektronisches Bauelement (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Bauelementesystem (11) ein mit akustischen Oberflä­ chen arbeitendes System - OFW-System - ist.
5. Elektronisches Bauelement (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Bauelementegehäuse (12-1, 12-2, 12-3) ein das Bauele­ mentesystem (11) tragenden Gehäuseboden (12-1, 12-2) sowie einen das Bauelementesystem (11) gegen das Gehäuseäußere ver­ schließenden auf den Gehäuseboden (12-1, 12-2) aufgesetzten Gehäusedeckel (12-3) umfaßt und daß das elektronische Netz­ werk (14) monolithisch in den Gehäuseboden (12-1, 12-2) inte­ griert ist.
6. Elektronisches Bauelement (10) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Gehäuseboden (12-1, 12-2) mindestens zweischichtig ausgebildet ist und daß das elektronische Netzwerk (14) zwi­ schen Gehäusebodenschichten (12-1, 12-2) angeordnet ist.
7. Elektronisches Bauelement (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das elektronische Netzwerk (14) induktive und/oder kapa­ zitive Komponenten umfaßt.
8. Elektronisches Bauelement (10) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß induktive Komponenten des elektronischen Netzwerkes (14) durch spiralförmige metallische Leiterbahnen (14-1) gebildet sind.
9. Verfahren zur Herstellung eines elektronischen Bauelemen­ tes (10) nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß Komponenten des elektronischen Netzwerkes (14) fotolitho­ graphisch in das Bauelementegehäuse (12-1, 12-2, 12-3) inte­ griert werden.
10. Verfahren zur Herstellung eines elektronischen Bauelemen­ tes (10) nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß Komponenten des elektronischen Netzwerkes (14) durch Auf­ drucken leitfähiger Schichten in das Bauelementegehäuse (12- 1, 12-2, 12-3) integriert werden.
11. Verfahren nach Anspruch 9 und/oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß elektrische Verbindungen vom Bauelementesystem (11) und dem mit ihm gekoppelten elektronischen Netzwerk (14) sowie elektrischen Außenanschlüssen (14-3) mittels Durchkontaktie­ rungen (14-2) durch mindestens eine Gehäusebodenschicht (12-1) hergestellt werden.
DE1996128653 1996-07-16 1996-07-16 Elektronisches Bauelement mit angekoppeltem elektronischem Netzwerk Ceased DE19628653A1 (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3209123A1 (de) * 1982-03-12 1983-09-22 Siemens Ag Oberflaechenwellenfilter-baugruppe
DE3937870A1 (de) * 1989-11-14 1991-05-16 Siemens Ag Mit gehaeuse versehenes akustoelektronisches bauelement

Patent Citations (2)

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