DE19627644A1 - Vorrichtung und Verfahren zur Diagnose einer Auspuffgas-Rückführeinheit einer Brennkraftmaschine mit innerer Verbrennung - Google Patents
Vorrichtung und Verfahren zur Diagnose einer Auspuffgas-Rückführeinheit einer Brennkraftmaschine mit innerer VerbrennungInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Technik zur Diagnose
von Fehlern in einer Auspuffgas-Rückführeinheit einer Brenn
kraftmaschine mit innerer Verbrennung, bei welcher ein Teil
des Auspuffgases in ein Einlaßsystem zurückgeführt wird.
Bislang ist als Vorrichtung zur Verringerung von NOx im Aus
puffgas einer Brennkraftmaschine mit innerer Verbrennung für
ein Kraftfahrzeug eine Auspuffgas-Rückführeinheit bekannt,
welche einen Anteil des Auspuffgases in einen Einlaßkrümmer
zurückführt, um hierdurch die Verbrennungstemperatur abzusen
ken und daher die NOx-Erzeugung zu verringern.
Wenn allerdings infolge eines Fehlers in der Auspuffgas-Rück
führeinheit die erwartete Auspuffgas-Rückführung nicht ausge
führt werden kann, dann nimmt die Menge an NOx im Auspuffgas
zu. Daher ist es erforderlich, Fehler in der Auspuffgas-Rück
führeinheit zu diagnostizieren.
Als Vorgehensweise für eine derartige Fehlerdiagnose gibt es
ein Verfahren, bei welchem das Vorhandensein oder die Abwe
senheit von Fehlern auf der Grundlage von Änderungen des Ver
brennungsdrucks diagnostiziert wird, wenn ein Auspuffgas-Rück
führsteuerventil zwangsweise geöffnet bzw. geschlossen wird
(vergleiche die japanische Veröffentlichung eines ungeprüften
Patents Nr. 6-288303).
Mit diesem Diagnoseverfahren können allerdings, da der Ver
brennungsdruck unabhängig von der Auspuffgas-Rückführung
schwankt, Verbrennungsdruckdifferenzen infolge des Vorhan
denseins oder der Abwesenheit der Auspuffgas-Rückführung
nicht mit hoher Genauigkeit beurteilt werden, was es schwie
rig macht, eine hohe Diagnosegenauigkeit aufrechtzuerhalten.
Die vorliegende Erfindung berücksichtigt die voranstehend
geschilderten Schwierigkeiten, und ihr Vorteil besteht in der
Bereitstellung eines Verfahrens und einer Vorrichtung zur
Diagnose, welche Fehler in einer Auspuffgas-Rückführeinheit
auf der Grundlage eines Zylinderdruckmeßwerts diagnostizie
ren können, ohne durch Verbrennungsschwankungen beeinflußt
zu werden.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht in der Bereitstel
lung einer Vorrichtung und eines Verfahrens zur Diagnose,
welche Fehler mit hoher Genauigkeit diagnostizieren können,
während ein Einfluß von Verbrennungsschwankungen verhindert
wird, und ohne beispielsweise durch Verschiebungen des Meß
signals von dem Zylinderdrucksensor beeinflußt zu werden.
Zur Erzielung der voranstehend geschilderten Vorteile wei
sen die Vorrichtung und das Verfahren zur Diagnose gemäß der
vorliegenden Erfindung für eine Auspuffgas-Rückführeinheit
einer Brennkraftmaschine mit innerer Verbrennung auf: eine
Abtastung des Zylinderdrucks, der von einem Zylinderdruck
sensor zu einem vorbestimmten Abtastzeitpunkt während eines
Verdichtungshubs gemessen wird; und Ausführung einer Fehler
diagnose der Auspuffgas-Rückführeinheit auf der Grundlage
des abgetasteten Zylinderdrucks, und auf der Grundlage eines
Öffnungs/Schließ- Zustands eines Auspuffgas-Rückführsteuer
ventils zum Zeitpunkt der Abtastung des Zylinderdrucks.
Da sich der Zylinderdruck in dem Verdichtungshub vor der
Verbrennung in Abhängigkeit von der Gasladungsmenge in dem
Zylinder ändert (einschließlich des rückgeführten Auspuff
gases), wobei er bei einem Anstieg der Gasladungsmenge an
steigt, wenn die Auspuffgas-Rückführung durchgeführt wird,
dann kann der aktuelle Auspuffgas-Rückführzustand daraus
bestimmt werden, ob der Zylinderdruck, der während des Ver
dichtungshubes abgetastet wird, ein Wert entsprechend dem
Öffnungs/Schließ-Zustand des Auspuffgas-Rückführsteuerventils
ist oder nicht. Durch Ausführung der Diagnose auf der Grund
lage des Zylinderdrucks während des Verdichtungshubs vor der
Verbrennung kann darüber hinaus eine Fehlerdiagnose der Aus
puffgas-Rückführeinheit durchgeführt werden, ohne durch Ver
brennungsschwankungen beeinflußt zu werden.
Vorzugsweise wird die Diagnose auf der Grundlage einer Dif
ferenz zwischen einem Zylinderdruck, der bei geöffnetem Aus
puffgas-Rückführsteuerventil abgetastet wird, und einem
Zylinderdruck durchgeführt, der bei geschlossenem Auspuff
gas-Rückführsteuerventil abgetastet wird.
Wenn sich die Auspuffgas-Rückführmenge tatsächlich entspre
chend dem Öffnen und Schließen des Auspuffgas-Rückführsteuer
ventils ändert, dann sollte eine Zylinderdruckänderung ent
sprechend dieser Änderung erzeugt werden. Wenn sich daher
keine Änderung des Zylinderdrucks trotz einer Änderung des
Öffnungs/Schließ-Zustands des Auspuffgas-Rückführsteuerven
tils ergibt (oder die Differenz kleiner ist als ein Wert,
der unter normalen Bedingungen erhalten wird), kann man einen
Fehler in der Auspuffgas-Rückführeinheit annehmen. Wenn die
Diagnose auf Grundlage der Differenz durchgeführt wird, kann
darüber hinaus die Genauigkeit der Diagnose selbst dann auf
rechterhalten werden, wenn eine Verschiebung des Meßsignals
von dem Zylinderdrucksensor auftritt, beispielsweise infolge
einer Beeinträchtigung des Zylinderdrucksensors.
Vorzugsweise wird ein Mittelwert für die Differenz berechnet,
und wird die Fehlerdiagnose der Auspuffgas-Rückführeinheit
auf der Grundlage des Mittelwerts durchgeführt.
Durch Berechnung des Mittelwerts von Differenzen über mehre
re Zyklen kann eine fehlerhafte Diagnose auf der Grundlage
einer abnormen Übergangsdifferenz vermieden werden.
Darüber hinaus kann ein Totband für die Fehlerbeurteilung
entsprechend der Anzahl an Differenzdaten geändert werden,
die während der Berechnung des Mittelwerts der Differenzen
verwendet werden.
Da die Verläßlichkeit des Mittelwerts erhöht wird, wenn die
Anzahl an Differenzdaten größer ist, dann ermöglicht nämlich
die Änderung des Totbands für die Fehlerbeurteilung auf der
Grundlage der Anzahl an Daten eine Beurteilung des Vorhanden
seins oder der Abwesenheit eines Fehlers mit hoher Genauig
keit, wenn die Anzahl an Daten groß ist, wobei eine fehler
hafte Diagnose auf der Grundlage eines für eine kleine An
zahl an Daten berechneten Mittelwerts vermieden wird.
Darüber hinaus kann die Konstruktion aufweisen: Einstellung
eines Schätzwerts für die Differenz auf der Grundlage eines
Auspuffgas-Rückführanteils und des abgetasteten Zylinder
drucks, und Beurteilung eines Fehlers in der Auspuffgas-Rück
führeinheit, wenn die Differenz kleiner oder gleich dem
Schätzwert ist.
Die Änderung des Zylinderdrucks während des Verdichtungshubs
infolge des Vorhandenseins oder der Abwesenheit der Auspuff
gas-Rückführung ändert sich in Abhängigkeit von den Betriebs
bedingungen, und von dem Auspuffgas-Rückführanteil. Eine Er
mittlung dieser Zylinderdruckänderung, und eine Beurteilung,
ob eine Änderung entsprechend dieser Ermittlung tatsächlich
erzeugt wurde, ermöglicht eine stabile Aufrechterhaltung der
Diagnosegenauigkeit.
Hierbei kann der Zylinderdruck innerhalb eines Bereichs von
30° BTDC ∼ 20° BTDC abgetastet werden (BTDC: before top dead
center; vor dem oberen Totpunkt).
Durch Abtastung des Zylinderdrucks innerhalb dieses Kurbel
winkelbereichs können Differenzen des Zylinderdrucks infolge
der Auspuffgas-Rückführmenge vor der Verbrennung exakt erfaßt
werden.
Vorzugsweise wird ein Mittelwert oder ein integrierter Wert
des Zylinderdrucks berechnet, der in einem voreingestellten
Kurbelwinkelbereich während des Verdichtungshubs abgetastet
wird, und wird die Diagnose auf der Grundlage des Mittelwerts
oder des Integralwerts des Zylinderdrucks ausgeführt.
Durch eine derartige Konstruktion kann jeder Abfall der Dia
gnosegenauigkeit infolge von Rauschen, welches dem Meßsignal
von dem Zylinderdrucksensor überlagert ist, verhindert wer
den.
Die Erfindung wird nachstehend anhand zeichnerisch dargestell
ter Ausführungsbeispiele näher erläutert, aus welchen sich
weitere Vorteile und Merkmale ergeben. Es zeigt
Fig. 1 ein Blockschaltbild des grundsätzlichen Aufbaus ei
ner Diagnosevorrichtung gemäß der vorliegenden Er
findung;
Fig. 2 eine schematische Darstellung einer Brennkraft
maschine mit innerer Verbrennung gemäß einer Aus
führungsform der vorliegenden Erfindung;
Fig. 3 ein Flußdiagramm eines Hauptfehlerdiagnoseprogramms
bei dieser Ausführungsform;
Fig. 4 ein Flußdiagramm mit einer Darstellung von Aspekten
eines Zylinderdruckabtastprogramms bei dieser Aus
führungsform; und
Fig. 5 ein Flußdiagramm mit einer Darstellung von Aspekten
eines Fehlerdiagnoseprogramms unter Verwendung des
Zylinderdrucks bei dieser Ausführungsform.
Fig. 1 ist ein Blockschaltbild, welches den grundsätzlichen
Aufbau einer Fehlerdiagnosevorrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt. In Fig. 1 ist eine Auspuffgas-Rückführein
heit A so aufgebaut, daß ein Teil des Auspuffgases in ein Ein
laßsystem über einen Auspuffgas-Rückführkanal zurückgeführt
wird, in welchem ein Auspuffgas-Umlaufsteuerventil angeordnet
ist, um hierdurch NOx in dem Auspuffgas zu verringern.
Ein Zylinderdrucksensor B ist dazu vorgesehen, einen Zylin
derdruck eines Motors zu erfassen. Meßergebnisse des Zylin
derdrucksensors B werden von einer Zylinderdruckabtastvor
richtung C an einem voreingestellten Abtastzeitpunkt (bei
spielsweise 30° BTDC ∼ 20° BTDC, wobei BTDC bedeutet "vor dem
oberen Totpunkt") während eines Verdichtungshubs abgetastet.
Eine Diagnosevorrichtung D diagnostiziert das Vorhandensein
oder die Abwesenheit eines Fehlers in der Auspuffgas-Rück
führeinheit A durch Beurteilung, ob ein abgetasteter Zylin
derdruck einen Wert entsprechend Auspuffgas-Rückführsteuer
bedingungen zeigt oder nicht, auf der Grundlage des Zylinder
drucks, der von der Zylinderdruckabtastvorrichtung C abge
tastet wird, und des geöffneten bzw. geschlossenen Zustands
des Auspuffgas-Rückführsteuerventils, wenn der Zylinderdruck
abgetastet wurde, und gibt dann ein Diagnosesignal entspre
chend dem Ergebnis der Diagnose aus.
Nachstehend erfolgt eine Beschreibung einer Ausführungsform
einer Diagnosevorrichtung, welche den voranstehend geschil
derten Aufbau aufweist, sowie eines zugehörigen Diagnosever
fahrens.
In Fig. 2, welche den Aufbau des Systems bei dieser Ausfüh
rungsform zeigt, ist ein Auspuffgas-Rückführkanal 4 so vor
gesehen, daß er eine Verbindung zwischen einem Auspuffkrüm
mer 3 und einem Ansaugkrümmer 2 eines Motors 1 zur Verfügung
stellt, und wird durch ein EGR-Steuer- oder -Regelventil 5
(Auspuffgas-Rückführsteuer- oder -Regelventil) geöffnet bzw.
geschlossen.
Das EGR-Steuerventil 5 ist ein Membranventil, welches durch
die Einwirkung eines Ansaugunterdrucks des Motors gegen die
Vorspannkraft einer Schraubenfeder geöffnet wird, die in
Ventilschließrichtung wirkt. Ein Unterdruckkanal 7 ist so
vorgesehen, daß er eine Druckkammer des EGR-Steuerventils 5
und des Ansaugkrümmers 2 stromabwärts eines Drosselventils 6
verbindet. Ein Ansaugunterdruck des Motors 1 wird der Druck
kammer über den Unterdruckkanal 7 zugeführt, um hierdurch
das Ventil 5 zu öffnen.
Eine EGR-Steuermagnetspule 9, welche von einer Steuerein
heit 3 ein- bzw. ausgesteuert wird, ist in dem Unterdruck
kanal 7 angeordnet. Das Öffnen/Schließen des EGR-Steuerven
tils 5, also das Ein- bzw. Ausschalten der Auspuffgas-Rück
führung, wird durch die Öffnungs/Schließ-Steuerung der
EGR-Steuermagnetspule 9 gesteuert.
Das Bezugszeichen 10 bezeichnet ein BPT-Ventil (BPT: back
pressure transducer; Rückseitendruckwandler), bei welchem eine
Membran durch den Auspuffgasdruck und den Ansaugunterdruck
betätigt wird, um hierdurch einen Unterdruck zum Steuern des
EGR-Steuerventils 5 einzustellen.
Meßsignale, wie beispielsweise für die Kühlwassertemperatur,
die Motordrehzahl, und die Einlaßluftmenge von zugehörigen
Sensoren werden, zusammen mit einem Ein/Aus-Schaltsignal ei
nes Zündschalters, der Steuereinheit 8 zugeführt, die dann
die EGR-Steuermagnetspule 9 ein- bzw. ausschaltet, auf der
Grundlage der Motorbetriebsbedingungen, die auf der Grundlage
dieser Signale beurteilt werden.
Weiterhin werden der Steuereinheit 8 Zylinderdruckmeßsignale
von einem Zylinderdrucksensor 11 zugeführt. Der Zylinder
drucksensor 11 ist ein Ringformsensor, der ein piezoelektri
sches Bauteil aufweist, wie beispielsweise in der japanischen
Veröffentlichung Nr. 63-17432 eines ungeprüften Gebrauchs
musters beschrieben, welches als Beilagscheibe an einer
Zündkerze 12 angebracht ist und ein Signal entsprechend dem
Zylinderdruck infolge des Zylinderdrucks ausgibt, der auf die
Zündkerze 12 einwirkt und diese anzuheben versucht, so daß
sich eine eingestellte Belastung ändert.
Statt dieser Art eines Sensors, der in Form einer Beilag
scheibe für die Zündkerze 12 angebracht wird, kann auch ein
derartiger Typ eines Sensors verwendet werden, bei welchem
der Sensorabschnitt direkt der Brennkammer zugewandt ist, um
den Zylinderdruck als Absolutdruck zu erfassen.
Die Steuereinheit 8 weist die Funktion auf, eine Diagnose der
Auspuffgas-Rückführeinheit mit dem voranstehend geschilder
ten Aufbau durchzuführen, wie in den Flußdiagrammen der Fig.
3 bis 5 gezeigt ist, auf der Grundlage des von dem Zylinder
drucksensor 11 erfaßten Zylinderdrucks.
Bei der vorliegenden Ausführungsform werden die Funktionen
der Diagnosevorrichtung und der Zylinderdruckabtastvorrich
tung durch Software realisiert, die in den Flußdiagrammen
der Fig. 3 bis 5 dargestellt ist, und die in der Steuerein
heit 8 gespeichert ist.
In dem Flußdiagramm von Fig. 3, welche das Hauptdiagnose
steuerprogramm bei dieser Ausführungsform zeigt, wird am An
fang im Schritt 1 (wobei "Schritt" in den Figuren durch "S"
bezeichnet ist) Information eingelesen, beispielsweise die
Motordrehzahl Ne, die grundlegende Kraftstoffeinspritzmenge
Tp, die Kühlwassertemperatur TW, die Drosselventilöffnung
TVO, und die Fahrzeuggeschwindigkeit VSP.
Die grundlegende Kraftstoffeinspritzmenge Tp ist eine Kraft
stoffmenge, die von der Steuereinheit 8 als Wert proportio
nal zur Zylindereinlaßluftmenge berechnet wird, welche einen
Wert darstellt, der die Motorbelastung repräsentiert.
Dann wird im Schritt 2 beurteilt, ob vorbestimmte Diagnose
zulässigkeitsbedingungen erfüllt sind.
Vorzugsweise wird, wie nachstehend noch genauer erläutert
wird, ein Zeitpunkt von dem Diagnosesteuerprogramm beurteilt,
an welchem die Kühlwassertemperatur beim Anlassen kleiner als
eine vorbestimmte Temperatur ist, sowie ein Zeitraum OK oder
NG. Wenn die Verhältnisse nicht diesem Sperrzustand entspre
chen, und einem Diagnosebereich entsprechen, der vorher als
Betriebsbedingungen festgelegt wurde, in welchem die Motor
drehzahl Ne, die Motorbelastung Tp und die Kühlwassertempe
ratur TW innerhalb jeweiliger vorbestimmter Bereiche liegen,
dann wird beurteilt, daß sich die Zulässigkeitsvoraussetzun
gen für die Diagnose eingestellt haben. Der Diagnosebereich
wird innerhalb eines Bereichs zur Ausführung der Auspuffgas-
Rückführung unter normalen Steuer- oder Regelbedingungen ein
gestellt.
Wenn beurteilt wird, daß sich die für die Diagnose geeigne
ten Bedingungen eingestellt haben, geht die Steuerung zum
Schritt 3 über, in welchem beurteilt wird, ob sich der Motor
in einem stabilen Betriebszustand befindet. Die Beurteilung
des stabilen Zustands wird auf der Grundlage der Tatsache
ausgeführt, ob die zeitliche Änderungsrate zumindest eines
der nachstehend angegebenen Parameter innerhalb eines vorbe
stimmten Bereichs liegt: Motordrehzahl Ne, Motorbelastung Tp
oder die Drosselventilöffnung TVO.
Bei der Feststellung eines stabilen Zustands geht die Steue
rung zum Schritt 4 über, in welchem eine Datenabtastung aus
geführt wird.
Bei der Datenabtastung des Schritts 4 wird eine Zylinderdruck
abtastung während des Verdichtungshubes vor der Verbrennung
durchgeführt, und zwar unter solchen Bedingungen, in welchen
das EGR-Steuerventil 5 durch Steuerung durch die EGR-Steuer
magnetspule 9 geöffnet ist, um hierdurch eine Auspuffgas-Rück
führung zu bewirken. Dies wird nachstehend noch anhand des
Flußdiagramms von Fig. 4 näher erläutert.
Im Schritt 5 werden Zylinderdruckdaten EIMEP, die im Schritt
4 erhalten wurden, auf EIMEP1 als Daten für den Auspuffgas-
Rückführungs-Einschaltsteuerzustand eingestellt. Dann wird
im Schritt 6 das EGR-Steuerventil 5 zwangsweise unter Steue
rung durch die EGR-Steuermagnetspule 9 geschlossen, so daß
die Auspuffgas-Rückführung abgeschaltet ist.
Im Schritt 7 wird beurteilt, ob seit der Abschaltung der Aus
puffgas-Rückführung ein vorbestimmter Zeitraum abgelaufen
ist. Sobald sich der Auspuffgas-Rückführungs-Abschaltzustand
stabilisiert hat, geht die Steuerung mit dem Schritt 8 weiter.
Im Schritt 8 wird eine Zylinderdruckabtastung in dem Auspuff
gas-Rückführungs-Ausschaltzustand durchgeführt.
Dann werden im Schritt 9 Zylinderdruckdaten EIMEP, die im
Schritt 8 erhalten wurden, auf EIMEP2 als Daten für den Aus
puffgas-Rückführungs-Ausschaltsteuerzustand eingestellt.
Im Schritt 10 wird dann eine solche Steuerung durchgeführt,
daß die Auspuffgas-Rückführung, die zum Zweck der Diagnose
ausgeschaltet wurde, wiederum auf die normale Rückführungs
menge eingestellt wird.
Im Schritt 11 wird das Vorhandensein oder die Abwesenheit
eines Fehlers in der Auspuffgas-Rückführungseinheit auf der
Grundlage der Zylinderdruckdaten EIMEP1 und EIMEP2 diagnosti
ziert.
Dies wird im einzelnen auf Grundlage des Flußdiagramms von
Fig. 5 erläutert, und umfaßt grundsätzlich die Ausführung der
Diagnose auf der Grundlage einer Änderung des Zylinderdrucks
während des Verdichtungshubes vor der Verbrennung, infolge
des Vorhandenseins oder der Abwesenheit der Auspuffgas-Rück
führung. Wenn die Auspuffgas-Rückführung tatsächlich entspre
chend der Steuerung ein- bzw. ausgeschaltet wird, dann kann
erwartet werden, daß die Zylinderdrücke EIMEP1 und EIMEP2
eine Differenz größer oder gleich einem vorbestimmten Wert
aufweisen, der auf der Grundlage des Vorhandenseins oder der
Abwesenheit der Auspuffgas-Rückführung beruht. Wenn daher ei
ne Differenz größer oder gleich dem vorbestimmten Wert nicht
ermittelt wird, so läßt sich hieraus indirekt schließen, daß
die aktuelle Auspuffgas-Rückführungsmenge nicht entsprechend
der Steuerung gesteuert wird, und zwar infolge des Auftretens
irgendeines Fehlers.
Hierbei wird, wie voranstehend erläutert, der Zylinderdruck
während des Verdichtungshubes vor der Verbrennung abgetastet,
und daher kann jeglicher Einfluß von Verbrennungsschwankungen
ausgeschlossen werden, wodurch eine Verringerung der Genauig
keit der Diagnose infolge von Verbrennungsschwankungen ausge
schlossen werden kann.
Im Schritt 12 wird beurteilt, ob eine Beurteilung OK oder NG
als Ergebnis der Beurteilung abgegeben wurde, und bis nicht
zumindest eine dieser Beurteilungen erfolgt, wird das Haupt
programm wiederholt.
Das Flußdiagramm von Fig. 4 erläutert die Datenabtastbedin
gungen der Schritte 4 und 8 in dem Flußdiagramm von Fig. 3,
also die Funktion der Zylinderdruckabtastvorrichtung.
In dem Flußdiagramm von Fig. 4 wird am Anfang im Schritt 21
das Ausgangssignal des Kurbelwinkelsensors und das Ausgangs
signal des Zylinderdrucksensors 11 ausgelesen.
Im Schritt 22 wird ein Zähler auf Null zurückgesetzt.
Im Schritt 23 wird beurteilt, ob der Kurbelwinkel kleiner
als 30° vor dem oberen Totpunkt der Verdichtung ist. Ist er
kleiner als 30° BTDC, so geht die Steuerung zum Schritt 24
über.
Im Schritt 24 wird der von dem Zylinderdrucksensor 11 erfaß
te Zylinderdruck Pi abgetastet. Dann wird im Schritt 25 der
im Schritt 24 abgetastete Zylinderdruck Pi jeweils zu dem
vorherigen Wert addiert, um einen Integralwert PIE zu erhal
ten.
Im Schritt 26 wird der Zähler herausgezählt, um eine Abtast
nummer für die Zylinderdrücke Pi zu berechnen.
Im Schritt 27 wird beurteilt, ob der Kurbelwinkel kleiner als
20° vor dem oberen Totpunkt des Verdichtungshubes ist. Ist er
kleiner als 20° BTDC, so ist die Abtastung des Zylinderdrucks
Pi beendet, und die Steuerung geht zum Schritt 28 über.
Bei der vorliegenden Ausführungsform wird daher der Zylinder
druck Pi innerhalb des Bereichs von 30° BTDC ∼ 20° BTDC abge
tastet, und darauf addiert.
Im Schritt 28 wird der Integral- oder Summenwert PIE durch
den Zählerwert dividiert, um einen Mittelwert für den Zylin
derdruck Pi zu erhalten, der in dem Bereich zwischen 30° BTDC
und 20° BTDC abgetastet wird, und dieser Wert wird als Zylin
derdruckdaten EIMEP eingestellt.
Die Konstruktion kann so sein, daß der Integralwert PIE da
durch erhalten wird, daß der Zylinderdruck Pi für jeden ein
gestellten Kurbelwinkel innerhalb eines vorbestimmten Kurbel
winkelbereichs abgetastet wird, und im Schritt 28 der Inte
gralwert PIE unverändert als Zylinderdruckdaten EIMEP einge
stellt wird.
Wenn bei dem voranstehend geschilderten Aufbau der Zylinder
druckmittelwert oder Integralwert innerhalb eines vorbestimm
ten Kurbelwinkelbereichs während des Verdichtungshubes vor
der Verbrennung als Zylinderdruckdaten EIMEP gewählt wird,
dann kann selbst dann, wenn dem Ausgangssignal des Zylinder
drucksensors 11 Rauschen überlagert ist, verhindert werden,
daß dieses Rauschen einen signifikanten Einfluß auf die
Zylinderdruckdaten EIMEP hat. Daher kann eine Verschlechte
rung der Genauigkeit der Diagnose infolge von Rauschen aus
geschaltet werden.
Der vorbestimmte Kurbelwinkelbereich zur Ausführung der
Zylinderdruckabtastung ist nicht auf 30° BTDC bis 20° BTDC
beschränkt, sondern kann auf geeignete Weise innerhalb ei
nes Kurbelwinkelbereichs eingestellt werden, in welchem die
Zylinderdruckänderung infolge des Vorhandenseins oder der
Abwesenheit der Auspuffgas-Rückführung groß ist.
Das Flußdiagramm von Fig. 5 erläutert Einzelheiten der Dia
gnosebeurteilung des Schritts 11 in dem Flußdiagramm von Fig.
3, also die Funktion, welche als Diagnoseeinrichtung dient.
In dem Flußdiagramm von Fig. 5 wird zuerst im Schritt 31 ei
ne Differenz ΔEIMEP (ΔEIMEP = EIMEP1 - EIMEP2) zwischen den
Zylinderdruckdaten EIMEP1 (dem Mittelwert oder Integralwert
innerhalb eines vorbestimmten Kurbelwinkelbereichs), welche
in dem Einschaltzustand der Auspuffgas-Rückführung erhalten
werden, und den Zylinderdruckdaten EIMEP2, die in dem Aus
schaltzustand der Auspuffgas-Rückführung erhalten werden, er
halten.
Dann wird im Schritt 32 eine Soll-Differenz ΔEIMEP berechnet.
Die Soll-Differenz DEIMEP ist ein Schätzwert für die Diffe
renz ΔEIMEP, der erhalten wird, wenn die Auspuffgas-Rückführ
einheit normal arbeitet. Dies wird auf der Grundlage der
Zylinderdruckdaten EIMEP2 erhalten, die man erhält, wenn die
Auspuffgas-Rückführung ausgeschaltet ist, und auf der Grund
lage des Auspuffgas-Rückführanteils.
Je größer hierbei der Auspuffgas-Rückführanteil ist, desto
größer ist die Zylinderdruckänderung infolge des zwangsweisen
Öffnens/Schließens des EGR-Steuerventils 5. Wenn selbst bei
dem gleichen Auspuffgas-Rückführanteil zu diesem Zeitpunkt
der Zylinderdruck (die Motorbelastung) groß ist, dann ist die
Zylinderdruckänderung infolge des Vorhandenseins oder der Ab
wesenheit der Auspuffgas-Rückführung klein. Daher wird, ent
sprechend den jeweils zutreffenden Eigenschaften, die Soll-Differenz
ΔEIMEP auf der Grundlage des Auspuffgas-Rückführ
anteils und der Zylinderdruckdaten EIMEP2 eingestellt.
Im Schritt 33 wird der Durchschnitt eines Wertes für die Dif
ferenz ΔEIMEP, geteilt durch die Soll-Differenz, als ein
EGR-Flußmengenverringerungsanteil DLTPN berechnet.
Jedesmal, wenn daher die Differenz ΔEIMEP erhalten wird,
wird sie durch die Soll-Differenz ΔEIMEP für diesen Zeitpunkt
dividiert, damit man einen Standardwert erhält, so daß Ein
flüsse infolge von Unterschieden der Motorbelastung und des
Auspuffgas-Rückführanteils, wenn die Differenz ΔEIMEP ermit
telt wird, ausgeschaltet sind, und dann wird ein Mittelwert
für den Standardwert erhalten.
Im Schritt 34 wird ein Beurteilungswert (NG-Beurteilungswert
oder OK-Beurteilungswert) für den EGR-Flußmengenverringe
rungsanteil DLTPN eingestellt, entsprechend der Abtastnum
mer n der Differenz ΔEIMEP zu dem Zeitpunkt, an welchem der
EGR-Flußmengenverringerungsanteil DLTPN erhalten wird. Die
Eigenschaften dieser Beurteilungswerteinstellung werden spä
ter erläutert.
Im Schritt 35 wird beurteilt, ob der EGR-Flußmengenverrin
gerungsanteil DLTPN kleiner oder gleich dem NG-Beurteilungs
wert ist. Ist DLTPN kleiner oder gleich dem NG-Beurteilungs
wert, so geht die Steuerung zum Schritt 36 über, in welchem
beurteilt wird, daß ein Fehler in der Auspuffgas-Rückführein
heit aufgetreten ist, und ein Beurteilungssignal ausgegeben
wird, welches das Auftreten eines Fehlers anzeigt.
Wenn daher die Zylinderdruckänderung während des Verdich
tungshubs vor der Verbrennung infolge der Ein- und Ausschalt
steuerung der Auspuffgas-Rückführung klein ist, verglichen
mit normalen Zeiten, dann wird beurteilt, daß sich die Aus
puffgas-Rückführmenge nicht entsprechend der Steuerung ändert,
und daher wird das Auftreten eines Fehlers festgestellt.
Ein Fehler in der Auspuffgas-Rückführeinheit kann mit Hilfe
einer Lampenanzeige oder dergleichen mitgeteilt werden, auf
der Grundlage des das Auftreten des Fehlers anzeigenden
Diagnosesignals, worauf dann die Auspuffgas-Rückführungs
steuerung oder -regelung gestoppt werden kann.
Wenn im Schritt 35 festgestellt wird, daß DLTPN den NG-Beur
teilungswert überschritten hat, so geht die Steuerung zum
Schritt 37 über, in welchem beurteilt wird, ob DLTPN größer
oder gleich dem OK-Beurteilungswert ist.
Wenn hierbei DLTPN größer oder gleich dem OK-Beurteilungs
wert ist, so geht die Steuerung zum Schritt 38 über, in wel
chem beurteilt wird, daß die Auspuffgas-Rückführeinheit nor
mal arbeitet, und ein normale Bedingungen anzeigendes Dia
gnosesignal ausgegeben wird.
Ist DLTPN kleiner als der OK-Beurteilungswert, also in einem
Fall, in welchem DLTPN nicht klein genug ist, um als anormal
bezeichnet zu werden, jedoch nicht groß genug, um als normal
angesehen zu werden, so geht die Steuerung zum Schritt 39
über, um die Diagnose aufzuschieben.
Ein Bereich, der den NG-Beurteilungswert überschreitet, je
doch kleiner als der OK-Beurteilungswert ist, wird daher zu
einem Totband der Diagnose. Im Schritt 34 wird der OK-Beur
teilungswert erhöht, und der NG-Beurteilungswert verringert,
so daß das Totband desto breiter wird, je kleiner die Abtast
anzahl oder -nummer n für die Differenzen ΔEIMEP ist, wenn
DLTPN erhalten wird.
Wenn daher die Abtastanzahl n der Differenzen ΔEIMEP klein
ist, und daher die Verläßlichkeit des Wertes für DLTPN gering,
wird infolge der Tatsache, daß jede endgültige Beurteilung
voreilig wäre, eine Diagnose aufgeschoben, abgesehen von je
nen Fällen, in welchen ein anormaler oder normaler Zustand
deutlich festgestellt wird. Wenn jedoch die Abtastanzahl n
erhöht wird, so daß die Verläßlichkeit des Wertes für DLTPN
verbessert wird, dann wird das Totband zwischen dem OK-Beur
teilungswert und dem NG-Beurteilungswert verringert, so daß
eines der beiden Beurteilungsergebnisse erhalten werden kann.
Bei der vorliegenden Ausführungsform weist das Auspuffgas-
Rückführsteuerventil auf: das EGR-Steuerventil 5 des Membran
typs, welches in dem Auspuffgas-Rückführkanal 4 angeordnet
ist, und die EGR-Steuermagnetspule 9 zum Steuern des Einlas
sens eines Motoransaugunterdrucks in das Ventil 5. Selbstver
ständlich ist jedoch eine derartige Konstruktion möglich,
daß ein Magnetventil direkt in dem Auspuffgas-Rückführkanal
4 angeordnet wird.
Wenn die Auspuffgas-Rückführung für die Diagnose zwangsweise
ein- bzw. ausgeschaltet wird, kann darüber hinaus die Aus
puffgas-Rückführmenge allmählich geändert werden, um das Auf
treten plötzlicher Drehmomentschwankungen zu vermeiden, die
bei dem Ein- und Ausschalten auftreten.
Claims (16)
1. Diagnosevorrichtung für eine Auspuffgas-Rückführeinheit
einer Brennkraftmaschine mit innerer Verbrennung, bei
welcher ein Anteil des Auspuffgases zu einem Ansaugsystem
über einen Auspuffgas-Rückführkanal zurückgeführt wird,
in welchem ein Auspuffgas-Rückführsteuerventil vorgesehen
ist, wobei die Vorrichtung aufweist:
einen Zylinderdrucksensor zur Erfassung eines Zylinder drucks der Brennkraftmaschine; und
eine Diagnosevorrichtung zur Ausgabe eines Diagnosesig nals, welches das Vorhandensein oder die Abwesenheit ei nes Fehlers in der Auspuffgas-Rückführeinheit anzeigt, auf der Grundlage des von dem Zylinderdrucksensor erfaß ten Zylinderdrucks und eines Öffnungs/Schließ-Zustandes des Auspuffgas-Rückführsteuerventils zum Zeitpunkt der Erfassung des Zylinderdrucks, dadurch gekennzeichnet, daß
eine Zylinderdruckabtastvorrichtung vorgesehen ist, um den von dem Zylinderdrucksensor erfaßten Zylinderdruck innerhalb eines voreingestellten Abtastzeitpunkts während eines Verdichtungshubs abzutasten; und
die Diagnosevorrichtung ein Diagnosesignal ausgibt, wel ches das Vorhandensein oder die Abwesenheit eines Fehlers in der Auspuffgas-Rückführeinheit anzeigt, auf der Grund lage des Zylinderdrucks, der von der Zylinderdruck-Abtast vorrichtung abgetastet wird.
einen Zylinderdrucksensor zur Erfassung eines Zylinder drucks der Brennkraftmaschine; und
eine Diagnosevorrichtung zur Ausgabe eines Diagnosesig nals, welches das Vorhandensein oder die Abwesenheit ei nes Fehlers in der Auspuffgas-Rückführeinheit anzeigt, auf der Grundlage des von dem Zylinderdrucksensor erfaß ten Zylinderdrucks und eines Öffnungs/Schließ-Zustandes des Auspuffgas-Rückführsteuerventils zum Zeitpunkt der Erfassung des Zylinderdrucks, dadurch gekennzeichnet, daß
eine Zylinderdruckabtastvorrichtung vorgesehen ist, um den von dem Zylinderdrucksensor erfaßten Zylinderdruck innerhalb eines voreingestellten Abtastzeitpunkts während eines Verdichtungshubs abzutasten; und
die Diagnosevorrichtung ein Diagnosesignal ausgibt, wel ches das Vorhandensein oder die Abwesenheit eines Fehlers in der Auspuffgas-Rückführeinheit anzeigt, auf der Grund lage des Zylinderdrucks, der von der Zylinderdruck-Abtast vorrichtung abgetastet wird.
2. Diagnosevorrichtung für eine Auspuffgas-Rückführeinheit
einer Brennkraftmaschine mit innerer Verbrennung nach
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Diagnosevor
richtung ein Diagnosesignal ausgibt, welches das Vorhan
densein oder die Abwesenheit eines Fehlers in der Auspuff
gas-Rückführeinheit anzeigt, auf der Grundlage einer Dif
ferenz zwischen einem Zylinderdruck, der bei geöffnetem
Auspuffgas-Rückführsteuerventil abgetastet wird, und ei
nem Zylinderdruck, der bei geschlossenem Auspuffgas-Rück
führsteuerventil abgetastet wird.
3. Diagnosevorrichtung für eine Auspuffgas-Rückführeinheit
einer Brennkraftmaschine mit innerer Verbrennung nach
Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Diagnosevor
richtung einen Mittelwert der Differenz berechnet, und
ein Diagnosesignal, welches das Vorhandensein oder die
Abwesenheit eines Fehlers in der Auspuffgas-Rückführein
heit anzeigt, auf der Grundlage des Mittelwertes ausgibt.
4. Diagnosevorrichtung für eine Auspuffgas-Rückführeinheit
einer Brennkraftmaschine mit innerer Verbrennung nach
Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Diagnosevor
richtung ein Totband für die Fehlerbeurteilung auf der
Grundlage einer Anzahl von Differenzdaten ändert, die wäh
rend der Berechnung des Mittelwertes verwendet werden.
5. Diagnosevorrichtung für eine Auspuffgas-Rückführeinheit
einer Brennkraftmaschine mit innerer Verbrennung nach
Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Diagnosevor
richtung einen Schätzwert für die Differenz einstellt,
auf der Grundlage eines Auspuffgas-Rückführanteils und
des von der Zylinderdruckabtastvorrichtung abgetasteten
Zylinderdrucks, und einen Fehler in der Auspuffgas-Rück
führeinheit feststellt, wenn die Differenz kleiner oder
gleich dem Schätzwert ist, und ein Diagnosesignal aus
gibt, welches das Auftreten eines Fehlers anzeigt.
6. Diagnosevorrichtung für eine Auspuffgas-Rückführeinheit
einer Brennkraftmaschine mit innerer Verbrennung nach
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zylinder
druckabtastvorrichtung den Zylinderdruck innerhalb eines
Bereichs innerhalb von 30° BTDC∼20° BTDC abtastet.
7. Diagnosevorrichtung für eine Auspuffgas-Rückführeinheit
einer Brennkraftmaschine mit innerer Verbrennung nach
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zylinder
druckabtastvorrichtung einen Mittelwert des Zylinder
drucks berechnet, der in einem vorbestimmten Kurbelwin
kelbereich während des Verdichtungshubs abgetastet wird,
und die Diagnosevorrichtung die Diagnose auf der Grund
lage des Mittelwerts des Zylinderdrucks durchführt.
8. Diagnosevorrichtung für eine Auspuffgas-Rückführeinheit
einer Brennkraftmaschine mit innerer Verbrennung nach
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zylinder
druckabtastvorrichtung einen Integralwert des Zylinder
drucks berechnet, der in einem vorbestimmten Kurbelwin
kelbereich während des Verdichtungshubs abgetastet wird,
und die Diagnosevorrichtung die Diagnose auf der Grund
lage des Integralwerts des Zylinderdrucks durchführt.
9. Diagnoseverfahren für eine Auspuffgas-Rückführeinheit
einer Brennkraftmaschine mit innerer Verbrennung, bei
welcher ein Anteil des Auspuffgases zu einem Ansaugsystem
über einen Auspuffgas-Rückführkanal zurückgeführt wird,
in welchem ein Auspuffgas-Rückführsteuerventil angeordnet
ist, mit folgenden Schritten:
Ausgabe eines Diagnosesignals, welches das Vorhandensein oder die Abwesenheit eines Fehlers in der Auspuffgas- Rückführeinheit anzeigt, auf der Grundlage des Zylinder drucks, der von einem Zylinderdrucksensor erfaßt wird, und eines geöffneten/geschlossenen Zustands des Auspuff gas-Rückführsteuerventils zum Zeitpunkt der Erfassung des Zylinderdrucks, dadurch gekennzeichnet, daß
der Zylinderdruck, der von dem Zylinderdrucksensor erfaßt wird, an einem vorbestimmten Abtastzeitpunkt während ei nes Verdichtungshubs abgetastet wird, und ein Diagnose signal, welches das Vorhandensein oder die Abwesenheit eines Fehlers in der Auspuffgas-Rückführeinheit anzeigt, auf der Grundlage des abgetasteten Zylinderdrucks ausge geben wird.
Ausgabe eines Diagnosesignals, welches das Vorhandensein oder die Abwesenheit eines Fehlers in der Auspuffgas- Rückführeinheit anzeigt, auf der Grundlage des Zylinder drucks, der von einem Zylinderdrucksensor erfaßt wird, und eines geöffneten/geschlossenen Zustands des Auspuff gas-Rückführsteuerventils zum Zeitpunkt der Erfassung des Zylinderdrucks, dadurch gekennzeichnet, daß
der Zylinderdruck, der von dem Zylinderdrucksensor erfaßt wird, an einem vorbestimmten Abtastzeitpunkt während ei nes Verdichtungshubs abgetastet wird, und ein Diagnose signal, welches das Vorhandensein oder die Abwesenheit eines Fehlers in der Auspuffgas-Rückführeinheit anzeigt, auf der Grundlage des abgetasteten Zylinderdrucks ausge geben wird.
10. Diagnoseverfahren für eine Auspuffgas-Rückführeinheit
einer Brennkraftmaschine mit innerer Verbrennung nach
Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein Diagnose
signal, welches das Vorhandensein oder die Abwesenheit
eines Fehlers in der Auspuffgas-Rückführeinheit anzeigt,
ausgegeben wird auf der Grundlage einer Differenz zwi
schen einem Zylinderdruck, der bei geöffnetem Auspuff
gas-Rückführsteuerventil abgetastet wird, und einem
Zylinderdruck, der bei geschlossenem Auspuffgas-Rück
führsteuerventil abgetastet wird.
11. Diagnoseverfahren für eine Auspuffgas-Rückführeinheit
einer Brennkraftmaschine mit innerer Verbrennung nach
Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß ein Mittelwert
der Differenz berechnet wird, und ein Diagnosesignal,
welches das Vorhandensein oder die Abwesenheit eines
Fehlers in der Auspuffgas-Rückführeinheit angibt, auf
der Grundlage des Mittelwerts ausgegeben wird.
12. Diagnoseverfahren für eine Auspuffgas-Rückführeinheit
einer Brennkraftmaschine mit innerer Verbrennung nach
Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß ein Totband
für die Fehlerbeurteilung geändert wird, auf der Grund
lage einer Anzahl an Differenzdaten, die während der
Berechnung des Mittelwerts verwendet werden.
13. Diagnoseverfahren für eine Auspuffgas-Rückführeinheit
einer Brennkraftmaschine mit innerer Verbrennung nach
Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schätzwert
für die Differenz auf der Grundlage eines Auspuffgas-
Rückführanteils und des abgetasteten Zylinderdrucks ein
gestellt wird, ein Fehler in der Auspuffgas-Rückführ
einheit festgestellt wird, wenn die Differenz kleiner
oder gleich dem Schätzwert ist, und ein Diagnosesignal
ausgegeben wird, welches das Auftreten eines Fehlers an
zeigt.
14. Diagnoseverfahren für eine Auspuffgas-Rückführeinheit
einer Brennkraftmaschine mit innerer Verbrennung nach
Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinder
druck innerhalb eines Bereichs von 30° BTDC ∼ 20° BTDC
abgetastet wird.
15. Diagnoseverfahren für eine Auspuffgas-Rückführeinheit
einer Brennkraftmaschine mit innerer Verbrennung nach
Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein Mittelwert
des Zylinderdrucks, der in einem vorbestimmten Kurbel
winkelbereich während des Verdichtungshubs abgetastet
wird, berechnet wird, und die Diagnose auf der Grund
lage des Mittelwerts des Zylinderdrucks durchgeführt
wird.
16. Diagnoseverfahren für eine Auspuffgas-Rückführeinheit
einer Brennkraftmaschine mit innerer Verbrennung nach
Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein Integralwert
des Zylinderdrucks berechnet wird, der in einem vorbe
stimmten Kurbelwinkelbereich während des Verdichtungs
hubs abgetastet wird, und die Diagnose auf der Grundlage
des Integralwerts des Zylinderdrucks durchgeführt wird.
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