DE19627632A1 - Elektronisch optische Rechenanordnung - Google Patents
Elektronisch optische RechenanordnungInfo
- Publication number
- DE19627632A1 DE19627632A1 DE1996127632 DE19627632A DE19627632A1 DE 19627632 A1 DE19627632 A1 DE 19627632A1 DE 1996127632 DE1996127632 DE 1996127632 DE 19627632 A DE19627632 A DE 19627632A DE 19627632 A1 DE19627632 A1 DE 19627632A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- light
- coding
- function
- value
- arrangement according
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
- G06E—OPTICAL COMPUTING DEVICES; COMPUTING DEVICES USING OTHER RADIATIONS WITH SIMILAR PROPERTIES
- G06E1/00—Devices for processing exclusively digital data
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Theoretical Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Image Analysis (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine elektronisch optische Re
chenanordnung insbesondere zur Durchführung von neuronalen
oder unscharfen Berechnungen unter Verwendung radialer Basis
funktionen.
Realisierungen für Fuzzy-Controller und neuronale Netze sind
aus dem Bereich der Technik in vielfältiger Weise bekannt.
Hierzu werden häufig digitale Rechner mit Simulatoren, oder
dedizierte Prozessoren eingesetzt. Neuronale Netze, sowie
Neuro-Fuzzy-Computer unter Verwendung radialer Basisfunktion
werden im Stand der Technik [1] erläutert. Optische Realisie
rungen haben gegenüber den Standardlösungen den theoretischen
Vorteil, daß sie schneller arbeiten und daß sich Lichtstrah
len leicht parallelisieren lassen, was dazu führt, daß Reali
sierungen auf Basis von optischen Lösungen einen hohen Grad
an Parallelisierbarkeit aufweisen können, welcher keinen ho
hen technischen Aufwand erfordert. Hochgeschwindigkeitsanwen
dungen von Lasertechnologien sind z. B. als Laserdrucker be
kannt. Für Lichtrechneranwendungen haben sich besonders räum
liche Lichtmodulatoren (SLM) als geeignet erwiesen, welche im
Stand der Technik unter [2] mit Beispielen beschrieben sind.
Weitere derartige elektronisch optische Rechner sind aus dem
Stand der Technik nicht bekannt.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht darin, ein
optoelektronisches Netzwerk anzugeben, mit dem sowohl Fuzzy-
Rechner als auch neuronale Netze unter Verwendung radialer
Basisfunktionen realisierbar sind.
Diese Aufgabe wird gemäß den Merkmalen des Patentanspruches 1
gelöst.
Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen
Ansprüchen.
Ein besonderer Vorteil der erfindungsgemäßen Anordnung be
steht darin, daß sie lediglich durch Anwendung der Filterwir
kung auf eingehende Lichtstrahlen ein Ergebnis als Antwort
beispielsweise eines neuronalen Netzes auf Eingangsgröße er
zielt. Hierdurch ist die erfindungsgemäße Anordnung besonders
schnell und dort einsetzbar, wo die Praxis hohe Geschwindig
keitsanforderungen stellt. Durch die erfindungsgemäße Strahl
aufteilung des Lichtstrahls nach dem Durchtritt durch die er
findungsgemäßen Codiermittel, können beliebig viele radiale
Basisfunktionen in den Funktionsfiltermitteln simultan bewer
tet werden. Die Grenzen dafür sind lediglich im Bereich der
Technik durch die Möglichkeiten der Aufteilung eines Licht
strahles, sowie der Auswertung der integralen Helligkeit nach
Durchtritt durch die Codiermittel und die Funktionsfiltermit
tel in den Detektoren gegeben.
Besonders vorteilhaft wird jede einzelne Dimension eines Ein
gangsvektors in einem streifenförmigen Bereich des ersten Co
diermittels codiert, welchem entsprechende streifenförmige
Bereiche in den ersten Funktionsfiltermitteln zugeordnet
sind. Diese Art der optischen Anordnung erfordert, falls auch
noch die gleiche Größe bei dem Codiermittel und dem Funkti
onsfiltermittel gewählt wird, keine umfangreichen optischen
Maßnahmen um die Abbildung eines codierten Eingangsvektors
auf das entsprechende Funktionsfiltermittel vornehmen zu kön
nen. Besonders vorteilhaft kann dabei ein Maximum als hell
oder als dunkel codiert werden, was lediglich bei der Auswer
tung der Lichtintensität im Detektor berücksichtigt werden
muß. So können geeignete Detektoren aus dem Stand der Technik
ausgewählt werden, welche preisgünstig sind und welche ein
entsprechendes Detektionsverhalten bezüglich der zu erwarten
den Lichtintensitätdifferenz bei der erfindungsgemäßen Anord
nung aufweisen. Die Anordnung der Funktionen in Form von
Streifen auf den Funktionsfiltermitteln und der einzelnen
Vektordimensionen in Form von Schlitzen auf den entsprechen
den Streifen hat auch den Vorteil, daß der zur Verfügung ste
hende Platz auf den entsprechenden Codiermitteln und Filter
mitteln optimal ausgenutzt wird.
Vorzugsweise werden die vom Rechner auf den Eingangsvektor
anzuwendenden Funktionen in Form von Grauwertverläufen in den
Funktionsfiltermitteln codiert. Solche Grauwertverläufe las
sen sich einfach herstellen und können beispielsweise vor
teilhaft in einem belichteten Diapositiv gespeichert werden.
Um eine leichtere Auswertbarkeit bei der Lichtintensitätsmes
sung im Detektor zu ermöglichen, kann es aber auch vorgesehen
sein, daß die anzuwendenden Funktionen in diskreten Grauwer
tabstufungen in den entsprechenden Funktionsfiltermitteln ab
gelegt werden, da sich dadurch am Ausgang bei der Lichtinten
sitätsmessung graduelle Abstufungen bei der Messung der
Lichtintensität nach dem Durchtritt durch die ersten Codier
mittel und die ersten Funktionsfiltermittel ergeben.
Vorzugsweise sind bei der erfindungsgemäßen Anordnung die
Ausgangsformmittel so ausgestaltet, daß die Lichtintensitäten
in der Weise umgeformt werden, daß sie einem Zwischenergebnis
aus der entsprechenden mathematischen Gleichung für den opti
schen Rechner entsprechen (s. Gleichungsteil Gleichung (10)
und Gleichung (11)).
Besonders vorteilhaft sind die Ausgangsformmittel bei der er
findungsgemäßen Anordnung so ausgestaltet, daß sie weitere
Zwischenergebnisse bei der mathematischen Berechnung des Aus
gangswertes aus dem Eingangswert in Form von weiteren Multi
plikationen und Additionen berücksichtigen (s. Gleichungsteil
Gleichung (12) und (13)).
Besonders vorteilhaft werden bei der erfindungsgemäßen Anord
nung zur Nachbildung eines neuronalen Netzes radiale Basis
funktionen in Form von Glocken, die der Gaußform entsprechen
angewendet, da sich diese gut für die Überlagerung eignen und
in der Praxis weitestgehend analysiert sind, und sich leicht
als Grauwertverteilungen in den Funktionsfiltermitteln dar
stellen lassen.
Besonders vorteilhaft läßt sich die erfindungsgemäße Anord
nung auch als Fuzzy-Rechner unter Verwendung radialer Basis
funktionen gemäß [1, Seite 185] und aus dem Gleichungsteil
Gleichung (17) anwenden. Besonders vorteilhaft läßt sich bei
der Anwendung der erfindungsgemäßen Anordnung als Fuzzy-
Rechner die Defuzzyfizierung in der Ausgangsformstufe dadurch
durchführen, daß bei Anwendung der Gleichung (12) für die Ge
wichtungsfaktoren wI die Lage der ermittelten Schwerpunkte
der Ausgangsfuzzysets genommen werden.
Besonders vorteilhaft sind bei der erfindungsgemäßen Anord
nung Normierungsstufen vorgesehen, welche alle Eingangs- und
Ausgangsgrößen normieren, bzw. denormieren, damit die Signal
verarbeitung nicht von den Größenordnungen und den Absolutbe
trägen der einzelnen zu verarbeitenden Größen abhängt.
Besonders vorteilhaft sind bei der erfindungsgemäßen Anord
nung als lichtintensitätsvermindernde Mittel, beispielsweise
räumliche Lichtmodulatoren vorgesehen, da sich diese in der
Praxis besonders gut eignen und im Betrieb variabel bezüglich
ihrer Filtereigenschaften konfigurierbar sind.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von Figuren weiter er
läutert.
Fig. 1 zeigt ein Beispiel einer erfindungsgemäßen elektro
nisch optischen Rechneranordnung,
Fig. 2 zeigt ein Beispiel eines ersten Codiermittels,
Fig. 3 zeigt ein Beispiel eines ersten Funktionsfiltermit
tels,
Fig. 4 veranschaulicht die funktionale Bewertung gemäß dem
erfindungsgemäßen Verfahren.
Nummern von Gleichungen in der Beschreibung beziehen sich da
bei auf entsprechend numerierte Gleichungen im Gleichungs
teil, welcher sich der Figurenbeschreibung anschließt.
In Fig. 1 ist ein Beispiel einer erfindungsgemäßen elektro
nisch optischen Rechenanordnung angegeben. Ein Eingangsvektor
Z wird beispielsweise über eine Zuführung 10 in eine Ein
gangsstufe IN gegeben, welche beispielsweise eine Codierung
und eine Normierung des Eingangsvektors durchführt. Über eine
Signalleitung 20 wird beispielsweise das erste Codiermittel
SLM angesteuert. Im ersten Codiermittel SLM werden vorzugs
weise die einzelnen Dimensionen des Eingangsvektors Z separat
in Bereichen codiert. Hier ist schematisiert ein fünfdimen
sionaler Vektor dargestellt, es sind jedoch beliebig viel
dimensionale Vektoren vorstellbar und codierbar. Beispiels
weise wird zur Codierung der Betrag des Wertes einer jeden
Dimension des Vektors normiert und dann entsprechend seiner
normierten Größe als Schlitz im ersten Codiermittel auf einer
zugeordneten streifenförmigen Fläche angeordnet. Bevorzugt
sind für die ersten Codiermittel räumliche Lichtmodulatoren
einsetzbar, da sie sich für optische Rechneranwendungen be
reits bewährt haben und sie in ihrem Lichtdurchtrittseigen
schaften ständig rekonfigurierbar sind. Es sind aber auch
Flüssigkristallmatrixen denkbar, welche entsprechend ange
steuert werden, sowie andere entsprechende Verschlußmechanis
men, welche dem Fachmann aus der Praxis bekannt sind. Diese
ersten Codiermittel werden beispielsweise aus einem Beleuch
tungsmittel BEL, welches einen gleichmäßigen Lichtstrahl LS
abgibt beleuchtet. Nach Durchtritt durch die ersten Codier
mittel trifft dieser Lichtstrahl beispielsweise auf optische
Abbildungsmittel OAM, welche beispielsweise in Form einer
Linsenmatrix realisiert sein können. Dort wird der Licht
strahl LS in beispielsweise vier Unterlichtstrahlen LS5 bis
LS20 aufgeteilt.
Bei diesem Vorgang tritt eine besonders wichtige Eigenschaft
der erfindungsgemäßen Anordnung zu Tage nämlich deren inhä
rente Parallelisierbarkeit. Zur parallelisierten Abarbeitung
des Eingangsvektors Z ist es also gemäß der Erfindung ledig
lich erforderlich das Abbild des ersten Codiermittels, in
Form eines Lichtstrahls zu parallelisieren. Die Grenzen für
die Parallelisierung gemäß der erfindungsgemäßen Anordnung
sind also lediglich durch optische Anordnungen zur Verviel
fältigung von Lichtstrahlen und durch die Detektionseigen
schaften der intensitätsmessenden Detektoren in der erfin
dungsgemäßen Anordnung beschränkt.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung wird die funktio
nale Bewertung des codierten Eingangsvektors mit Hilfe von
Funktionsfiltermitteln durchgeführt, auf welche die aufge
spaltenen Lichtstrahlen LS5 bis LS20 auftreffen. Die Funkti
onsfiltermittel sind mit FM5 bis FM20 gemäß den auftreffenden
Abbildern in den Lichtstrahlen LS5 bis LS20 bezeichnet. Für
jede Bewertung eines Eingangsvektors Z durch eine radiale Ba
sisfunktion ist also gemäß der Erfindung beispielsweise min
destens ein solches Funktionsfiltermittel FM erforderlich. In
den einzelnen Funktionsfiltermitteln sind dann, wie später
noch erläutert werden wird, die einzelnen Funktionen in kor
respondierenden Bereichen zu den Codierungsbereichen der Co
dierungsmittel abgelegt. Die funktionale Bewertung des Ein
gangsvektors Z in den Funktionsfiltermitteln wird beispiels
weise durch eine Lichtintensitätsverminderung der Lichtinten
sität der einzelnen Lichtstrahlen LS5 bis LS20 durchgeführt.
Die integralen Helligkeiten der entsprechenden Lichtstrahlen
wird im Anschluß nach Durchtritt durch die Funktionsfilter
mittel durch Detektoren D5 bis D20, welche in ihren Bezeich
nungen den Lichtstrahlen und den Funktionsfiltermitteln ent
sprechen, detektiert.
Im Anschluß werden bevorzugt gemäß der mathematischen Be
schreibung des elektronisch optischen Rechners in einer Aus
gangsformstufe in Teileinheiten 50 und 60 beispielsweise die
Signale der gemessenen Lichtintensitäten LI5 bis LI20 ent
sprechend den Gleichungen (10) und (11) im Gleichungsteil um
geformt, um Zwischenergebnisse zu bilden. Diese Zwischener
gebnisse der umgeformten Lichtintensitätssignale werden bei
spielsweise in Multiplikationsstufen MS1 bis MS4 gemäß Glei
chung (12) mit Konstanten kappa1 bis kappa4 multipliziert um
ein zweites Zwischenergebnis zu erhalten. Die ersten Zwi
schenergebnisse aus den Multiplikationsstufen MS1 bis MS4
werden im Anschluß bevorzugt einer Summationsstufe SUM20 zu
geführt, in welcher sie zu einem Signal B aufsummiert werden.
Weiterhin werden sie bevorzugt Multiplikationsstufen M1 bis
M4 zugeführt, in welchen sie mit Wichtungsfaktoren w1 bis w4
multipliziert werden, um ein zweites Zwischenergebnis zu bil
den, welches im Anschluß zum Beispiel in einer Summationsstu
fe SUM10 aufsummiert wird und einer Divisionsstufe DIV10 als
Signal A zugeführt wird. Das erste Teilergebnis B und das
zweite Teilergebnis A werden im Anschluß in einer Divisions
stufe DIV10 durcheinander dividiert, wodurch sich das Aus
gangssignal O ergibt. Bei der Erläuterung von Fig. 1 sollte
bedacht werden, daß es sich hier lediglich um eine beispiel
hafte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen elektronisch
optischen Rechners handelt. Falls der Fachmann einmal das er
findungsgemäße Prinzip die funktionale Bewertung eines Ein
gangsvektors durch Codierung und durch Abschwächung von
Lichtstrahlen durchzuführen, begriffen hat, so kann er auch
andere Anordnungen konstruieren, welcher dieses erfindungsge
mäße Prinzip beinhalten und die eventuell andere Mittel, bei
spielsweise Beleuchtungsmittel oder Filtermittel einsetzen,
als dies in Fig. 1 beschrieben wurde. Anwendungserforder
nisse können es auch erlauben, auf einzelne Bestandteile der
Anordnung verzichten zu können.
Fig. 2 zeigt ein Beispiel für eine Codierung eines Eingangs
vektors in einem erfindungsgemäß eingesetzten ersten Codier
mittel. Beispielsweise wird als erstes Codiermittel ein räum
licher Lichtmodulator SLM, wie er in [2] dargestellt ist,
verwendet. Es sind jedoch auch andere Verschlußmechanismen
denkbar, welche definiert in transparente und untransparente
Bereiche aufteilbar sind, wie beispielsweise Flüssigkristall
verschlüsse, oder auch mechanische Verschlüsse. Es ist bei
der Auswahl eines geeigneten ersten Codiermittels jedoch zu
berücksichtigen, in welcher Zahl und mit welcher Geschwindig
keit und in welcher Dimension die Vektoren am Eingang IN des
elektronisch optischen Rechners eintreffen. Entsprechend ist
zu berücksichtigen, daß die durchzuführende Codierung und die
Einstellung des ersten Codiermittels mit einer bestimmten Ge
schwindigkeit durchführbar sein muß. In Fig. 1 ist als Bei
spiel die Codierung eines fünfdimensionalen Eingangsvektors Z
mit den Dimensionen Z₁ bis Z₅ dargestellt. Vorzugsweise wer
den im ersten Codiermittel normierte Größen des Eingangsvek
tors codiert, damit die Absolutbeträge bei der Bewertung
durch den Rechner keine Rolle spielen. Die Codierung der ein
zelnen Werte, welche den jeweiligen Vektordimensionen zuge
ordnet sind findet beispielsweise in der Dimension D in Form
von streifenförmigen Bereichen im ersten Codiermittel statt.
Wie erkannt werden kann, ist das erste Codiermittel in diesem
Fall weitestgehend undurchsichtig. Es ist jedoch auch durch
aus denkbar, daß eine im Vergleich hierzu inverse Darstellung
gewählt wird. Die Vektorkomponenten der einzelnen Dimensionen
Z₁ bis Z₅ sind in Form von Durchlaßschlitzen S1 bis S5 co
diert. Die Anzahl der Vektordimensionen entspricht hier bei
spielsweise M, welche hier zu 5 gewählt wurde. Das erfin
dungsgemäße Verfahren soll jedoch nicht nur lediglich auf
Vektoren der Dimension 5 beschränkt werden. Es ist sofort an
schaulich klar, daß auch Vektoren mit einer anderen Dimensi
onsanzahl durch die erfindungsgemäße Anordnung in einem er
sten Codiermittel codiert werden können. Die Anzahl der Be
reiche und die Größe des Codiermittels muß dann entsprechend
gewählt werden. Auch die Lage und Anordnung, sowie Form der
einzelnen Bereiche zur Codierung der einzelnen Vektordimen
sionen Z₁ bis Z₅ ist nicht maßgeblich für die Durchführung
der Erfindung. Für die Codierung des Eingangsvektors in der
erfindungsgemäßen Anordnung ist lediglich eine eindeutige Zu
ordnung der Vektordimensionen zu entsprechenden Bereichen im
ersten Codiermittel vorzugeben. Beispielsweise ist es auch
denkbar, daß kreisförmige, konzentrisch angeordnete Bereiche
gewählt werden, welche den einzelnen Vektordimensionen zuor
denbar sind. Die einzelnen Werte für die jeweiligen Vektordi
mension würden dann beispielsweise durch tortenartige Segmen
te, welche beispielsweise durch die Normierung der Werte in
Form von Winkeln ableitbar wären, gegeben. Diese Art der Auf
teilung hätte den Vorteil, daß sich eine Codierung wählen
ließe, welche eine besonders fein abgestufte Codierung einer
bestimmten Dimension erlaubte, indem diese beispielsweise im
äußeren Ring eines konzentrischen Kreisfeldes angeordnet wür
de. Damit könnte beispielsweise auch der Einfluß einer be
stimmten Teilfunktion, welche bei der rationalen Basisfunkti
on eine besondere Rolle spielt, besonders genau bezüglich ih
res Einflusses auf das Ergebnis berücksichtigt werden.
Die Dimension des ersten Filtermittels ist hier beispielswei
se als D gewählt, und das Licht, welches beispielsweise von
einem Laser abgegeben wird, tritt durch die Codierungsschlit
ze S1 bis S5 hindurch. Bevorzugt sind die einzelnen Vektor
komponenten des Vektors Z zwischen 0 und 1 codiert. Hier in
Fig. 2 ist beispielsweise ein Vektor Z = (0,6, 0,4, 0, 0,7,
0,4)T dargestellt. Für diese Variante des erfindungsgemäßen
ersten Codiermittels ergibt sich für rechteckige Codierungs
schlitze dessen Durchlässigkeit beispielsweise zu: Gleichung
(4). Darin bedeuten rect [x] = 1 wenn |x| < ½ und rect [x] =
0 in sonstigen Fällen. Bevorzugt ist jeder Streifen, welcher
einer Vektordimension zugeordnet ist, meistens undurchlässig
außer einen schmalen Schlitz, welcher bei y = Dzj mit einer
Breite δ angeordnet ist. Bevorzugt wird das durch dieses er
ste Codiermittel durchtretende Lichtbündel, durch optische
Abbildungsmittel OAM, wie bereits in Fig. 1 beschrieben den
Funktionsfiltermitteln, welche in Fig. 3 beschrieben werden,
zugeführt. Die optischen Abbildungsmittel stellen dabei bei
spielsweise ein Feld von Linsen dar, können aber auch in Form
von Prismen oder Spiegeln realisiert werden.
Fig. 3 gibt ein Beispiel für ein Funktionsfiltermittel zum
Einsatz in einer erfindungsgemäßen elektronisch optischen Re
chenanordnung an. Erfindungsgemäß ist es vorgesehen, das Ab
bild des ersten Codiermittels, in welchen der Eingangsvektor
Z in irgendeiner geeigneten Weise in Form von Durchlässig
keits- und Nichtdurchlässigkeitsstellen codiert wurde einem
Funktionsfiltermittel, in Fig. 1 mit FM5 bis FM20 bezeich
net, zuzuführen. Erfindungsgemäß ist es weiterhin vorgesehen,
für jede radiale Basisfunktion, welche beispielsweise für die
Bewertung eines Eingangsvektors durch ein neuronales Netz er
forderlich ist, ein solches Funktionsfiltermittel FM vorzuse
hen. Jedem solchen Funktionsfiltermittel wird bevorzugt ein
Abbild des ersten Codiermittels, welches durch die optischen
Abbildungsmittel OAM erzeugt wurde, zugeführt. Dabei sollte
bevorzugt beachtet werden, daß die Detektoren für die Abnahme
der Lichtintensität kallibriert werden sollten, und daß die
optischen Ablenkungsmittel eine möglichst hohe Güte aufweisen
sollten, indem sie jedem Funktionsfiltermittel eine gleiche
Lichtintensität zur Verfügung stellen.
Beispielsweise sind in Funktionsfiltermittel FM fünf Teil
funktionen FK1 bis FK5 zu einer radialen Basisfunktion kombi
niert. Hierbei ist zu beachten, daß die Abbildungseigenschaf
ten des optischen Abbildungsmittels bevorzugt so geartet sein
müssen, daß sie entsprechende Bereiche für die Codierung der
Vektordimensionen auf die entsprechenden Bereiche, in denen
sich die codierten Teilfunktionen FK befinden, abbilden.
Fallweise kann es erforderlich sein, die Dimension D des
Funktionfiltermittels FM anders zu wählen als die Dimension D
des ersten Codiermittels. Für diesen Fall müssen die optisch
en Abbildungseigenschaften an diese Größenzu- oder -abnahme
angepaßt sein. Analog gilt diese Aussage, falls die einzelnen
Vektordimensionen im Funktionsfiltermittel anders codiert
sind, bzw. kreisförmige Bereiche oder diagonal streifenförmi
ge Bereiche aufweisen. Wie erkannt werden kann, weist eine
Teilfunktion FK1 der radialen Basisfunktion, welche durch das
Funktionsfiltermittel FM in Fig. 3 dargestellt wird ein Ma
ximum M1 bei 0,75 auf, während eine Teilfunktion FK2 ein Ma
ximum M2 bei 0,4 aufweist. Hier sind beispielsweise glocken
förmige Funktionen gewählt worden, welche im Fall von FK1 ei
nen Intensitätsverlauf I1 und im Fall von FK2 einen Intensi
tätsverlauf I2 aufweisen. Die Intensitätsverläufe der Teil
funktionen FK3 bis FK5 sind nicht dargestellt, sind aber be
vorzugt ähnlich geartet wie die der gezeigten. Wie weiter er
kannt werden kann, variiert die Basisbreite der Glocken zwi
schen der kleinsten Teilfunktion FK1 und der breitesten Teil
funktion FK4. Die Abschwächungsintensität der jeweiligen
Teilfunktionen ist hier in diskreter Form realisiert worden.
Ein solcher diskreter Bereich ist beispielsweise für Teil
funktion FK2 mit A2 gegeben und für Teilfunktion FK4 mit A4.
Die Diskretisierung der glockenförmigen Kurvenverläufe in
Grauwertstufen hat den Vorteil, daß bei der Bewertung der üb
rig bleibenden Lichtintensität nach Durchtritt des Licht
strahls durch die ersten Codiermittel und die ersten Funkti
onsfiltermittel in Form von Intensitätsstufen bewertet werden
kann, so daß der Detektor graduell abgestufte Lichtintensitä
ten erhält, welche leichter festzustellen sind. Im erfin
dungsgemäßen Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 ist als Zahl
der radialen Basisfunktionen N = 4 gewählt. Entsprechend ist
die Anzahl der Funktionsfiltermittel 4. Die für die Bewertung
der einzelnen Vektordimensionen des Eingangsvektors Z zu ver
wendenden Teilfunktionen FK1 bis FK5 sind in entsprechenden
Bereichen des Funktionsfiltermittels, auf welche die codier
ten Informationen der entsprechenden Vektordimensionen auf
treffen angeordnet. Fallweise kann es in Abhängigkeit der zu
bewertenden Funktionen FK1 bis FK5 im Funktionsfiltermittel
FM günstiger sein, eine im Vergleich zu Fig. 3 inverse Dar
stellung zu verwenden, falls diese ein besseres Meßergebnis,
bei der Detektion der Veränderung der Lichtintensität, im De
tektor erwarten läßt. Im Fall von Fig. 3 ist das Funktions
filtermittel hauptsächlich durchlässig. Die Lichtdurchlässig
keit des i-ten Funktionsfiltermittels ist dabei durch Glei
chung (5) angegeben. Der in dieser Gleichung verwendete
MIN-Operator wählt dabei die kleinsten seiner Argumente aus. α
ist dabei eine Konstante. Bei der streifenförmigen Ausführung
des betreffenden Bereiches für die jeweiligen Vektordimensio
nen im ersten Funktionfiltermittel und im ersten Codiermittel
ist beispielsweise der Grauwertverlauf für eine jeweilige
Funktion und ihrer korrespondierenden Vektordimension µi,j
vertikal zentriert. Dies ist mit den Intensitätsverläufen I1
und I2 in Fig. 3 veranschaulicht. Beispielsweise fällt die
Kurve beiderseits des Maximums in Grauwertstufen quadratisch
mit dem Abstand zum Maximum ab. In Fig. 3 ist dieser Abfall
als Helligkeitszunahme dargestellt. Gemäß der erfindungsgemä
ßen Anordnung ergibt sich die Lichtintensität, welche bei
spielsweise an Detektoren D5 bis D20 gemessen werden kann aus
Gleichung (6). Dabei wird davon ausgegangen, daß δ « σÿD ist
und K für die unbekannten Konstanten steht. Die allgemeine
Basisfunktionen sind dabei durch Gleichung (1) und die norma
lisierten Basisfunktionen durch Gleichung (2) gegeben. Wäh
rend normalisierte Gauß′sche Basisfunktionen durch Gleichung
(3) angegeben werden.
Fig. 4 zeigt die erfindungsgemäße Bewertung eines Eingangs
vektors, welcher durch erste Codiermittel in einem Licht
strahl moduliert wurde und durch erste Funktionsfiltermittel
für jeweils eine radiale Basisfunktion zu bewerten ist. Fig.
4 stellt dabei eine Überlagerung der Bilder von Fig. 2 und
Fig. 3 dar. Erfindungsgemäß soll ein Eingangsvektor gemäß der
erfindungsgemäßen Anordnung auf diese Art im elektronisch op
tischen Rechner bewertet werden. Wie erkannt werden kann,
führt in diesem Beispiel die Funktion FK1 nicht zu einer Ab
schwächung beim Lichtbündel des Funktionswertes für die Vek
tordimension Z1, welcher in Form eines Lichtschlitzes S1 co
diert wurde. Der Lichtbündelteil mit den Funktionswert der
Vektordimension Z2 jedoch, welcher in Form eines Lichtschlit
zes S2 codiert wurde, trifft auf den Bereich A2 der Teilfunk
tion FK2 der radialen Basisfunktion. Gemäß der Grauwertabstu
fung der Funktion FK2 wird das Licht des Schlitzes S2 also
beim Durchtritt durch das Funktionsfiltermittel gemäß dem
Grauwert der Teilfunktion FK2, im Bereich A2 abgeschwächt.
Die Teilfunktion FK3 beeinflußt nicht den Funktionswert des
Vektors der Dimension Z3, denn wie erkannt werden kann, liegt
der Codierschlitz des Funktionswertes S3 neben der Teilfunk
tion FK3 und die volle Intensität des Lichtschlitzes S3 wird
vom Funktionsfiltermittel FM durchgelassen. Für die Vektordi
mension Z4 und seine Komponente, welche in einem Lichtschlitz
S4 codiert wurde, trifft dasselbe zu wie für die Vektordimen
sion Z2. Dieser Lichtschlitz, in Form eines Abbildes des er
sten Codiermittels, welcher den Vektor Z codiert hatte,
trifft auf einen Grauwertbereich A4 der Teilfunktion FK4, der
radialen Basisfunktion. Gemäß der erfindungsgemäßen Anord
nung, wird das Licht des Lichtschlitzes S4 durch die Grauwer
tabstufung der Funktion FK4 im Bereich A4 in seiner Intensi
tät vermindert. Für die Vektordimension Z5 und die Komponen
te, welche in Form eines Lichtschlitzes S5 codiert wurde,
trifft dasselbe zu, wie für die Vektordimension Z3. Das
heißt, das Licht, des Lichtschlitzes S5 wird durch die Teil
funktion FK5 nicht abgeschwächt, da es auf einen völlig
transparenten Bereich des Funktionsfiltermittels trifft.
Nach Durchtritt des vom Beleuchtungsmittel BEL ausgehenden
und durch das erste Codiermittel SLM und die jeweiligen Funk
tionsfiltermittel FM durchgetretenen Lichts, ist dessen je
weilige Lichtintensität in Form von Lichtintensitätswerten
LI5 bis LI20 zu messen. Hierzu wird von den in Fig. 1 darge
stellten Detektoren D5 bis D20 vorzugsweise die integrale
Lichtintensität gemäß Gleichung (7) bestimmt. Hierzu wird
Gleichung (8) als Voraussetzung angenommen, so daß sich Glei
chung (9) ergibt. Gemäß Fig. 1 erfolgt beispielsweise im An
schluß mit den Lichtintensitätswerten LI5 bis LI20 in der
Komponente 50 eine Multiplikation mit 1/(2Kα), welche zu
Gleichung (10) führt. Auf dieses Zwischenergebnis, wird in
Komponente 60 von Fig. 1 bevorzugt die inverse Exponential
funktion angewendet, was zu Gleichung (11) führt. Weitere
Multiplikationen mit kappai und wI führen zu Gleichung (12).
Der gewünschte Ausgangswert des Systems wird im Anschluß zu
Gleichung (13) nach Summationen und Divisionen erhalten. Da
bei kann die Konstante K bestimmt werden, indem die Lichtin
tensität von einem Detektor gemessen wird, wobei der Strahl
jedoch nicht durch das erste Codiermittel und das erste Funk
tionsfiltermittel hindurchtritt. Um eine genaue Aussage bei
der Messung der Lichtintensitäten durch die Detektoren zu er
möglichen, ist dieser Vorgang vorzugsweise zur Kallibrierung
der entsprechenden Detektoren durchzuführen.
Zusammenfassend kann also gesagt werden, daß durch die erfin
dungsgemäße Anordnung eine sehr schnelle Bewertung von Ein
gangsvektoren durch lichttechnische Maßnahmen möglich ist,
wobei zur Bestimmung der Ausgangsgröße lediglich additive und
multiplikative Verknüpfungen erforderlich sind. Die erfin
dungsgemäße Anordnung hat dabei den großen Vorteil, daß sie
durch die optischen Komponenten einen hohen Grad an inhären
ter Parallelisierbarkeit aufweist. Der optisch codierte Ein
gangsvektor kann dabei durch einfache Linsenmatrizen oder
Spiegelanordnungen vervielfältigt werden und durch radiale
Basisfunktionen in Form von Funktionsfiltermitteln parallel
bewertet werden.
Teilweise kann es sinnvoll sein, auch die Funktionsfiltermit
tel so auszugestalten, daß diese durch den optischen Rechner
variierbar eingestellt werden können, was bedeutet, daß genau
wie beim ersten Codiermittel, räumliche Lichtmodulatoren für
die Funktionsfiltermittel verwendbar sind. Auf diese Weise
können während des Betriebs des Rechners andere radiale Ba
sisfunktionen eingestellt werden. Dies kann beispielsweise
der Fall sein, wenn durch den Rechner ein einzelner Eingangs
vektor durch mehrere neuronale Netze bewertet werden soll,
welche durch unterschiedliche radiale Basisfunktionen charak
terisiert sind, oder falls zwischen der Verwendung des Rech
ners als neuronalem Netz und als Fuzzy-Controller umgeschal
tet werden soll.
[1] "Neuronale Netze in der Automatisierungstechnik" S. Haf
ner (ed.), R. Oldenbourg Verlag, München, 1994,
S. 159-192;
[2] "Optical Signal Processing" J. Horner, Academic Press, INC., 1987, S. 478-495;
[2] "Optical Signal Processing" J. Horner, Academic Press, INC., 1987, S. 478-495;
Claims (10)
1. Elektronisch optische Rechenanordnung,
- a) bei der als erste Kodiermittel (SLM) Mittel zur Kodierung eines Eingangsvektors (Z) vorgesehen sind, bei denen in Flächenbereichen für die jeweilige Vektordimension (Z₁, . . . Z₅) der zugehörige Komponentenwert in Form einer Hell-Dunkel-Verteilung (S₁, . . ., S₅) dargestellt und/oder ko diert wird, wodurch die Intensität von durch das Kodier mittel durchscheinendem Licht verändert wird, wobei jeder Dimension (Z₁, . . . Z₅) und jedem Wert ein definierter Flä chenbereich (S₁, . . ., S₅) des Kodiermittels (SLM) zugeordnet ist,
- b) bei der als erste Funktionsfiltermittel (FM), zur funktio nalen Bewertung des kodierten Eingangsvektors (z) minde stens ein Filter vorgesehen ist, welches in seiner Flä chenaufteilung bezüglich Werten und Dimensionen von Ein gangsvektoren eindeutig mit dem ersten Kodiermittel korre spondierende Flächenbereiche (Z₁, . . . Z₅) aufweist, wobei ein je Vektordimension und Komponente zu erzeugender Funkti onswert dadurch realisiert wird, daß die funktionale Ab hängigkeit zwischen einem als Funktionsargument dienenden Komponentenwert einer Vektordimension und dem zugehörigen Funktionswert durch eine Hell-Dunkel-Verteilung im einem der Vektordimension zugeordneten Flächenbereich angegeben ist, die dem Funktionsverlauf entspricht und welche die Intensität von durch die Funktionsfiltermittel durchschei nendem Licht verändert,
- c) bei der Leuchtmittel (BEL) zur homogenen Ausleuchtung des ersten Kodiermittels (SLM) vorgesehen sind,
- d) bei der optische Abbildungsmittel (OAM) zur Abbildung des ausgeleuchteten ersten Kodiermittels (SLM) auf ein jewei liges erstes Funktionsfiltermittel (FM) vorgesehen sind,
- e) bei der Detektionsmittel (D) vorgesehen sind zur Detektion der integralen Helligkeit des vom Leuchtmittel (BEL) aus gehenden Lichtes nach Durchtritt durch die ersten Kodier mittel und die ersten Funktionsfiltermittel in Form einer Lichtintensität,
- f) bei der als Ausgangsformmittel Mittel zur elektronischen Umformung der Lichtintensität in ein Ausgangssignal vorge sehen sind
- g) und bei der mindestens die ersten Kodiermittel (SLM) die optischen Abbildungsmittel (OAM) und die ersten Funktions filtermittel (FM) optisch so angeordnet sind, daß das Licht der Leuchtmittel (BEL) nacheinander durch sie hin durchtritt.
2. Anordnung nach Anspruch 1, bei der als Flächenbereich im
ersten Kodiermittel (SLM) für eine jeweilige Vektordimension
(Z₁, . . ., Z₅) ein Streifen vorgesehen ist, welcher sich zwischen
minimalem und maximalem zu kodierenden Wert erstreckt, in
welchem ein diskreter Wert in Form eines Rechteckigen Berei
ches (S₁, . . . S₅) an dem seinem Wert entsprechenden Ort im
Streifen kodiert wird, wobei für einen Maximalen Wert entwe
der ganz hell oder ganz dunkel als Kodierung gewählt wird.
3. Anordnung nach Anspruch 2, bei der als Flächenbereich im
ersten Filtermittel für eine jeweilige Vektordimension ein
Streifen vorgesehen ist, welcher sich zwischen minimalem und
maximalem zu kodierenden Wert erstreckt, in welchem eine als
Filterfunktion (FK₁, . . ., FK₅) dienende Glockenkurve (I) in Form
eines kontinuierlich oder diskret seinen Grauwert ändernden
Bandes realisiert ist, wobei die Breite der Glockenkurve ei
nem Bereich aus dem Flächenbereich entspricht und deren Werte
wie in Anspruch 2 hell oder dunkel kodiert sind.
4. Anordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei der
die Ausgangsformmittel (50, 60, MS, M SUM, DIV) so ausgestal
tet sind, daß ein jeweiliger Lichtintensitätswert
(LI5, . . ., LI20) durch eine erste Konstante dividiert wird und auf das
Ergebnis dieser Division eine inverse Exponentialfunktion an
gewendet wird.
5. Anordnung nach Anspruch 4, bei der die Ausgangsformmittel
so ausgestaltet sind, daß ein jeweiliger Lichtintensitätswert
zur Bildung eines ersten Zwischenergebnisses mit einer zwei
ten lichtstrahlindividuellen Konstante (kappa) multipliziert
wird und das erste Zwischenergebnis zur Bildung eines zweiten
Zwischenergebnisses mit einer dritten lichtstrahlindividuel
len Konstante (w) multipliziert wird, wonach zur Bildung ei
nes ersten Teilergebnisses (b) die ersten Zwischenergebnisse
aufsummiert werden und zur Bildung eines zweiten Teilergeb
nisses (a) die zweiten Zwischenergebnisse aufsummiert werden
und zur Bildung des Ausgangswertes (o) das zweite durch das
erste Zwischenergebnis dividiert wird.
6. Anordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei der
der Rechner als neuronales Netz ausgebildet ist, indem als
Filterfunktionen (FK₁, . . ., FK₅) in den ersten Funktionsfilter
mitteln (FM) radiale Basisfunktionen in Form von Gaußvertei
lungen (I) verwendet werden.
7. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei der der
Rechner als Fuzzy-Rechner ausgebildet ist, indem als Filter
funktionen in den ersten Filtermitteln die Eingangs
Fuzzy-Sets verwendet werden und in den Ausgangsformmitteln die De
fuzzifizierung nach der Schwerpunktsmethode durchgeführt
wird.
8. Anordnung nach Anspruch 7 und insbesondere Anspruch 5, bei
der die Defuzzifizierung nach der Schwerpunktsmethode durch
geführt wird, indem die dritte lichtstrahlindividuelle Kon
stante als Schwerpunkt des jeweiligen Ausgangs Fuzzy-Sets ge
wählt wird.
9. Anordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei der
Mittel zur Normierung der verwendeten Größen vorgesehen sind.
10. Anordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei der
als ein die Lichtintensität dem Durchtritt verminderndes Mit
tel (SLM, FM) ein räumlicher Lichtmodulator vorgesehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996127632 DE19627632A1 (de) | 1996-07-09 | 1996-07-09 | Elektronisch optische Rechenanordnung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996127632 DE19627632A1 (de) | 1996-07-09 | 1996-07-09 | Elektronisch optische Rechenanordnung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19627632A1 true DE19627632A1 (de) | 1998-01-22 |
Family
ID=7799343
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996127632 Withdrawn DE19627632A1 (de) | 1996-07-09 | 1996-07-09 | Elektronisch optische Rechenanordnung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19627632A1 (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0697642A1 (de) * | 1994-08-18 | 1996-02-21 | Fuji Photo Film Co., Ltd. | Optische Verarbeitungsvorrichtung |
-
1996
- 1996-07-09 DE DE1996127632 patent/DE19627632A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0697642A1 (de) * | 1994-08-18 | 1996-02-21 | Fuji Photo Film Co., Ltd. | Optische Verarbeitungsvorrichtung |
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| KIRSCHNER, U.: Optische Datenverarbeitung. In: elektronische datenverarbeitung 4/69, 1969, S. 187-193 * |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE10314071B3 (de) | Verfahren zur qualitativen Beurteilung eines Materials mit mindestens einem Erkennungsmerkmal | |
| DE2513027C2 (de) | Entfernungsmeßeinrichtung | |
| DE69124174T2 (de) | Optisches Mustererkennungsgerät | |
| DE69327601T2 (de) | Methode und Apparat zur Inspektion von Gegenständen oder Oberflächen | |
| DE2017615A1 (de) | Anordnung zum Schalten von gerichteten Lichtstrahlenbündeln mit hohem Kontrast | |
| DE2748558C3 (de) | Vorrichtung zum Prüfen der Echtheit von Banknoten | |
| DE60013696T2 (de) | Achromatisches optisches Interferometer mit kontinuierlich einstellbarer Empfindlichkeit | |
| DE10324104A1 (de) | Vorrichtung und Verfahren zur Bestimmung von Oberflächeneigenschaften | |
| DE7508197U (de) | Vorrichtung zum messen der verschiebung eines ersten elementes bezueglich eines zweiten | |
| EP3679357A1 (de) | Inspektionsvorrichtung mit optischem wasserzeichen | |
| DE2335842A1 (de) | Vorrichtung zum vergleich der spektralen remission oder transmission eines prueflings und eines standards | |
| DE1572868C3 (de) | Vorrichtung zur vervielfachten Abbildung eines Musterbilds | |
| DE2247205B2 (de) | Vorrichtung zum Vergleich der spektralen Remission farbiger Flächen | |
| DE19627632A1 (de) | Elektronisch optische Rechenanordnung | |
| DE2137369A1 (de) | Verfahren und Einrichtung zum Identifizieren von Fahrzeugen | |
| DE102004058408B4 (de) | Vorrichtung zur Bestimmung von Oberflächeneigenschaften | |
| BE1027491B1 (de) | Verfahren und Testsystem zur Bewertung der Qualität einer mikrooptischen und/oder subwellenlängenoptischen Mehrkanalprojektionseinheit | |
| DE1922388A1 (de) | Einrichtung zur Erzeugung eines Bildrasters aus mehreren identischen Abbildungen | |
| DE102023205077B4 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung einer objektabhängigen Fokusablage, Verfahren zur Vermessung eines Objekts und Koordinatenmessgerät | |
| EP1963812B1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur untersuchung des abbildungsverhaltens einer abbildungsoptik | |
| DE102020210935B3 (de) | Auslesevorrichtung zum Auslesen holographisch abgelegter Informationen, Verfahren zum Auslesen holographisch abgelegter Informationen | |
| DE4031423A1 (de) | Spektralphotometer | |
| DE4338307C1 (de) | Verfahren zur optischen Detektion von Objekten oder Objektströmen, deren Oberflächen Licht zu reflektieren oder zu streuen imstande sind, die selbstaffine oder selbstähnliche oder fraktale Muster oder Strukturen aufweisen | |
| DE102018133289A1 (de) | Messvorrichtung und Verfahren zur Bestimmung des minimal auflösbaren Kontrasts | |
| WO2023078928A1 (de) | Photonisches system zum erzeugen und detektieren von quantenlicht |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8130 | Withdrawal |