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DE19627417C1 - Außenspiegel an einem Kraftfahrzeug - Google Patents

Außenspiegel an einem Kraftfahrzeug

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DE19627417C1
DE19627417C1 DE1996127417 DE19627417A DE19627417C1 DE 19627417 C1 DE19627417 C1 DE 19627417C1 DE 1996127417 DE1996127417 DE 1996127417 DE 19627417 A DE19627417 A DE 19627417A DE 19627417 C1 DE19627417 C1 DE 19627417C1
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DE
Germany
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mirror
vehicle
reflectivity
outside
partial
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DE1996127417
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English (en)
Inventor
Bernard Dipl Ing Frank
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Mercedes Benz Group AG
Original Assignee
Daimler Benz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft einen Außenspiegel an einem Kraftfahrzeug gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Die Blendung des Fahrers führt zu einer eingeschränkten Sicht bis hin zu einer Blindfahrt und dem unangenehmen Gefühl des Ge­ blendetseins. Die häufigste Ursache für die Blendung des Fahrers über den Außenspiegel sind bei Dämmerung oder Dunkelheit der Lichtschein der Scheinwerfer nachfolgender, in gleicher Spur fahrender Fahrzeuge, die Reflexionen dieses Lichtscheins auf nasser Fahrbahn und gegebenenfalls die Leuchtkraft der unterge­ henden Sonne. Derzeit realisierte Systeme zur Verringerung der Blendung über den Außenspiegel sind aufwendig und teuer.
Ein Außenspiegel der gattungsgemäßen Bauart ist aus dem DE 87 10 649.3 U1 bekannt. Der dort beschriebene Außenspiegel weist einen Glaskörper in Form eines Keiles auf, dessen quer zur Fahrzeug­ längsrichtung liegende Stirnflächen unter einem geringen Winkel, beispielsweise etwa 3,5°, zueinander angeordnet sind. Die Stirn­ flächen sind verspiegelt, wobei die vom Fahrzeugbug abgewandte Stirnfläche - fürderhin Rückfläche genannt - im optisch sichtba­ ren Bereich maximales Reflexionsvermögen und die dem Fahrzeugbug zugewandte Stirnfläche - im folgenden Vorderfläche genannt - ein Reflexionsvermögen besitzt, das einen Bruchteil des Reflexions- Vermögens der Rückfläche ausmacht. Bei Tag bzw. bei allgemeiner Helligkeit in der Umgebung des Fahrzeuges wie beispielsweise in beleuchteten Garagen befindet sich der Außenspiegel in der unab­ geblendeten Stellung, wobei im wesentlichen das auf die Rückflä­ che des Spiegelglaskörpers fallende Licht zum Fahrer gelangt. Bei geringer Umgebungshelligkeit wird der Spiegelglaskörper um etwa 5° um die vertikale Achse in die Abblendstellung gedreht, so daß Licht über Reflexion an der Vorderfläche des Spiegelglas­ körpers mit verminderter Lichtstärke zum Fahrer gelangt. Das auf die Rückfläche treffende Licht leistet dabei nur dann keinen oder nur einen vernachlässigbaren Beitrag zum wahrnehmbaren Bild im Spiegel, wenn es ursächlich von einer dunklen konturlosen Fläche mit vernachlässigbar geringem Reflexionsvermögen reflek­ tiert auf den Spiegel gelangt ist. Bei der relativ großen Spie­ gelfläche des Außenspiegels ergibt sich dabei nachteilig, daß auch die dunkle Fläche entsprechend groß sein muß. Eine derarti­ ge große dunkle Fläche ist jedoch an der Außenseite des Autos und seiner Umgebung praktisch nicht auffindbar, so daß im Außen­ spiegel eine deutlich sichtbare Überlagerung zweier Bilder zu­ standekommt, die zu Fehlbeurteilungen des Fahrers bezüglich der Verkehrssituation des Nachfolgeverkehrs führt. Des weiteren ist es nachts oder abends in der durch die Tageszeit eingetretene Dunkelheit, in der die Sicht des Fahrers sowieso schon sehr stark eingeschränkt wird, ungünstig, durch den abblendenden Spiegel die Lichtstärke noch weiter zu reduzieren, da der Fahrer sich nach hinten nur noch anhand von wenigen relativ hellen Lichtpunkten orientieren kann. Da der Fahrer die Verkehrslage hinter ihm dadurch nur schwer einschätzen kann, kann es zu ge­ fährlichen Verkehrssituationen insbesondere bei Überholmanövern kommen.
Aus der US 4 669 827 ist ein mit einem Blendschutz versehener Außenspiegel eines Kraftfahrzeuges bekannt, dessen Reflexions­ vermögen dazu durch eine spezielle Vorrichtung sensorgesteuert veränderbar ist. Der Spiegel besteht hierbei aus einem Schicht­ paket, welches zwei transparente flächige Glaskörper, zwei transparente flächige Elektroden, und eine zwischen den Elektro­ den angeordnete Flüssigkristallschicht beinhaltet. Auf der dem Spiegelgehäuse zugewandten Seite des Schichtpaketes befindet sich eine Reflexions-Spiegelschicht. Das Schichtpaket ist durch einen annähernd vertikalen Spalt in zwei parallele Paketkörper, die zwei Blendschutzzonen 51, 52 bilden, geteilt. Die Blend­ schutzzone 51 liegt dabei im unmittelbaren Anschluß an den fahr­ zeugnahen Rahmenrand des Spiegelrahmens. Beide Paketkörper sind separat voneinander durch einen Sensor, der die einfallende Lichtintensität erfaßt, derart steuerbar, daß in Abhängigkeit der Lichtintensität über die Elektroden an der Flüssigkristall­ schicht eine elektrische Spannung angelegt wird, durch die die Transparenz der Flüssigkristallschicht beeinflußt wird. Besitzt das von hinten kommende Licht eines Fahrzeuges genügende Inten­ sität, wird dies von der Photodiode des Sensors detektiert, wo­ nach bei beiden Blendschutzzonen die Transparenz durch die ange­ legte Spannung vermindert wird. Wenn unter diesen Bedingungen der Reflexionswinkel des Reflexionsspiegels manuell verändert wird, wird die Blendschutzzone 51 spannungslos, wodurch diese transparent und damit der Blendschutz der Zone 51 obligatorisch deaktiviert wird. Dadurch ist es erst möglich, den Reflexions­ winkel des Außenspiegels einzustellen. Gleichzeitig ändert die Blendschutzzone 52 ihre Transparenz mit der Intensität des von hinten einfallenden Lichtes unabhängig von der Betätigung des Außenspiegels. Die Blendschutzzone 52 ist praktisch unwichtig für die Einstellung des Reflexionswinkels, so daß der Blend­ schutzbetrieb keinen Einfluß auf diese Einstellung hat. Die Blendschutzzone 51, die fahrzeugnah angeordnet ist, weist somit eine gleich- oder geringer verminderte Transparenz auf als die fahrzeugfern gelegene Blendschutzzone 52.
Des weiteren zeigt die US 4,697,883 zeigt einen Außenspiegel, der in zwei Einzelspiegel horizontal geteilt ist. Jeder der Ein­ zelspiegel besteht aus einem Flüssigkristall-Schichtpaket, wel­ ches unabhängig von dem anderen von einer elektrischen Spannung angesteuert wird und dabei seine Transparenz ändert. Dies er­ folgt in Abhängigkeit des von hinten einfallenden Lichtes mit­ tels zweier Sensoren (Photodioden). Der erste Sensor ist dem oben liegenden Spiegel zugeordnet und reagiert auf die Intensi­ tät des einfallenden Sonnenlichtes. Der zweite Sensor ist dem unten liegenden Spiegel zugeordnet und reagiert auf die Intensi­ tät des Scheinwerferlichtes in der Fahrzeugkolonne nachfolgender Fahrzeuge. Dies geschieht derart, daß bei tief stehender Sonne allein der obere Spiegel abgeblendet wird, da der untere Spiegel vom Sonnenlicht nicht in blendender Weise behelligt wird. Der untere Spiegel bleibt daher klar, wobei das Schichtpaket seine maximale Transparenz aufweist. Bein Nacht wird der untere Spie­ gel in Abhängigkeit der Lichtintensität des von hinten einfal­ lenden Scheinwerferlichtes abgeblendet, wohingegen der obere Spiegel klar bleibt und das zugeordnete Schichtpaket seine maxi­ male Transparenz erhält.
Aus der DE 196 01 539 A1 ist ein Spiegel mit optoelektrischen Spiegelflächen bekannt, wobei die Spiegelflächen in ihrem Refle­ xionsvermögen durch Steuerung variiert werden, so daß im Falle einer Blendwirkung der Spiegel erst die verminderte Reflexion erhält, dagegen bei Tageslicht vollverspiegelt ist.
Aus der US 1,768,354 ist ein Spiegel bekannt, der aus zwei hori­ zontal voneinander getrennten Einzelspiegeln besteht, die in sich einheitliches, jedoch untereinander unterschiedliches Re­ flexionsvermögen aufweisen.
Der US 3,815,976 ist ein Abblendspiegel entnehmbar, der vertikal verschiebbar hinter einem teils vollverspiegelten teils transpa­ renten Spiegel angeordnet ist, wonach wahlweise eine Abblend­ stellung oder eine Vollreflexionsstellung des Spiegels eingenom­ men werden kann.
Die DE-AS 25 52 267 betrifft die Vermeidung eines toten Winkels in der Sicht auf den Nachfolgeverkehr. Dies wird durch zwei un­ terschiedlich gekrümmte Spiegelflächen erreicht, wobei diese zur Feststellung, ob sich das Fahrzeug im Bereich des toten Winkels oder im normalen Winkelbereich befindet, durch unterschiedliche Tönung markiert sind. Die beiden Spiegelflächen reflektieren das einfallende Licht voll.
Die FR 2.083.504 A und die DE 73 04 906 U1 betreffen ähnliche Gegenstände. Zur Dämpfung der Lichtintensität des auf einen Spiegel einfallenden Lichtes wird dieser jeweils mit einem nichtverspiegelten Unterbrechungsraster versehen. Dieses kann so ausgelegt werden, daß nach Wunsch ein Bereich der Spiegelge­ samtfläche besonders geringe Reflexion auftritt. Diese Druck­ schriften betreffen nur Möglichkeiten der Lichtintensitätschwä­ chung bezüglich des auf den gesamten Spiegel einfallenden Lich­ tes. Die Blendgefahr bleibt jedoch weiterhin bestehen, da punkt­ förmige Lichtquellen, wie sie annäherungsweise von Scheinwerfer­ lichtern dargestellt werden, auf den voll reflektierenden Flä­ chen zwischen den Unterbrechungen abgebildet werden und dadurch mit unverminderter Lichtstärke auf die Augen des Fahrzeugin­ sassen treffen können.
Schließlich ist aus der GB 2 115 573 A ein Spiegel bekannt, der zum Blendschutz ein photochromes Material über die gesamte Spie­ gelfläche trägt, wobei sich unter Verringerung des Reflexions­ vermögens das Material durch einfallendes Licht hoher Intensität an dieser Stelle für den begrenzten Zeitraum des Lichteinfalles und des Fahrzeugbetriebes verfärbt und somit entgegen der Erfin­ dung eine zeitliche Variierung des Reflexionsvermögens der Spie­ gelfläche aufweist. Dies hat zwar den Vorteil des Blendschutzes gegen das Scheinwerferlicht unmittelbar folgender Fahrzeuge, je­ doch wird auch der Spiegel an der Stelle dunkel, auf die das Licht fällt, wenn ein Fahrzeug im Überholvorgang ist. Diese Si­ tuation erfordert jedoch klaren Überblick über den Nachfolgever­ kehr, der hier nicht gegeben ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen gattungsgemäßen Außenspiegel dahingehend weiterzubilden, daß die über diesen verursachte Blendwirkung des Scheinwerferlichtes unmittelbar nachfolgender Fahrzeuge bei Kolonnenfahrt verringert wird und gleichzeitig eine für eine gute Beurteilung des Nachfolgever­ kehrs möglichst klare Sicht über den Außenspiegel gewährleistet ist.
Die Aufgabe ist erfindungsgemäß durch die Merkmale des Patentan­ spruches 1 gelöst.
Die Erfindung geht von der bisher noch nicht realisierten Be­ obachtung aus, daß stark blendende Fahrzeugscheinwerfer und de­ ren auf nasser Fahrbahn reflektierte Bilder von den unmittelbar folgenden Fahrzeugen bei Kolonnenfahrt immer im Bereich des fahrzeugnahen Randes des Außenspiegels für den Fahrer sichtbar sind. Falls sie dort erscheinen, sind die Folgefahrzeuge in der gleichen Fahrspur. Fahrzeugscheinwerfer, die nicht im Bereich des fahrzeugnahen Randes der Außenspiegel erscheinen, sind ent­ weder weit entfernt, befinden sich auf einer anderen Fahrspur oder sind im Spurwechsel begriffen.
Aufgrund der Ausbildung des Außenspiegels mit geringem Refle­ xionsvermögen im fahrzeugnahen Randbereich wird genau der Be­ reich abgeblendet, der für die Blendung des Fahrers durch Scheinwerferlicht nachfolgender Fahrzeuge verantwortlich ist. Gleichzeitig erhält der Fahrer über die Fläche mit höherem Re­ flexionsvermögen eine ausreichend gute Übersicht über den Nach­ folgeverkehr.
Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung können den Unteran­ sprüchen entnommen werden; im übrigen ist die Erfindung anhand mehrerer in den Zeichnungen dargestellter Ausführungsbeispiele nachfolgend näher erläutert; dabei zeigt:
Fig. 1 den erfindungsgemäßen Außenspiegel in einer Frontansicht in einstückiger Ausbildung,
Fig. 2a in einer Frontansicht den erfindungsgemäßen Außenspiegel in zwei Teilspiegel geteilt, wobei der fahrzeugnahe Teilspiegel zwischen einer Normalstellung und einer Abblendstellung um 180° klappbar ist,
Fig. 2b den Außenspiegel aus Fig. 2a in der Draufsicht auf einen Schnitt entlang der Linie IIa-IIa,
Fig. 3a in einer Frontansicht den erfindungsgemäßen Außenspiegel in zwei Teilspiegel geteilt, wobei der fahrzeugnahe Teilspiegel zwischen einer Normalstellung und einer Abblendstellung um einen geringen Winkel kippbar ist,
Fig. 3b den Außenspiegel aus Fig. 3a in der Draufsicht auf einen Schnitt entlang der Linie IIIa-IIIa.
In Fig. 1 ist ein Außenspiegel 1 eines Kraftfahrzeuges 2 darge­ stellt, welcher in dessen Fensterbereich auf Fahrerseite ange­ bracht ist. Der Außenspiegel 1 besteht aus einem Glaskörper 3, der von einem Rahmen 4 haltgebend umfaßt wird. Der Glaskörper 3 weist eine Spiegelfläche 5 auf, die am transparenten Glaskörper 3 rückseitig, auf fahrzeugbugzugewandter Seite angeordnet ist, wobei die Verspiegelung nach hinten, also zum Fahrzeugheck hin weist.
Die Spiegelfläche 5 des einstückigen Glaskörpers 3 ist in eine Fläche 6 hohen Reflexionsvermögens, vorzugsweise totalreflektie­ rend und eine Fläche 7 geringeren Reflexionsvermögens geteilt. Die vom oberen und unteren Rahmenrand 8, 9 eingefaßte Fläche 6 erstreckt sich vom fahrzeugfernen seitlichen Rahmenrand 10 des Außenspiegels 1 aus über nahezu 65% (denkbar sind auch bis zu 80%) der Gesamtfläche des Außenspiegels 1. Die sich an die Flä­ che 6 unmittelbar anschließende Fläche 7 spannt sich über die übrige Spiegelfläche des Außenspiegels 1.
Die Verspiegelung der Fläche 7 besitzt ein graduell abgestuftes Reflexionsvermögen, wobei im Bereich des fahrzeugnahen seitli­ chen Rahmenrandes 11 und somit dort, wo das Scheinwerferlicht hinterherfahrender in der gleichen Fahrspur befindlicher Fahr­ zeuge abgebildet ist, das Reflexionsvermögen sehr gering ist mit einem Reflexionsgrad von beispielsweise 0,05 im Vergleich zur Totalreflexion mit einem Reflexionsgrad von 1. Ausgehend von dieser Zone des abgebildeten Scheinwerferlichtes und damit der größten Beleuchtungsstärke nimmt das Reflexionsvermögen der Ver­ spiegelung zur totalreflektierenden Fläche 6 hin kontinuierlich konzentrisch zu. Dabei ist der Übergang des Reflexionsvermögens der Fläche 7 an der Grenze zum Reflexionsvermögen der Fläche 6 fließend, wobei auch die Abstufung des Reflexionsvermögens der Fläche 7 in einer Verlaufsform, also ohne scharfe Übergänge, ausgebildet ist. Dadurch wird für den Fahrer im Bereich der Zone des Scheinwerferlichtes eine ausreichende Abblendung erreicht und durch das um diese Zone herum anwachsende, an die nachlas­ sende Blendung infolge der abnehmenden Lichtstärke angepaßte Re­ flexionsvermögen eine nahezu optimale Übersicht auf den rückwär­ tigen Verkehr erzielt. Die Konzentrizität muß nicht in der Regel das Optimum des Verlaufes darstellen. Das jeweilige Optimum ist aus Messungen der Leuchtdichteverteilungen bei den Bildern in den Außenspiegeln im Verkehr zu erlangen. Diese werden auf Vi­ deobänder gespeichert, wobei danach jeweils beim Eintreten ei­ ner Blendung die Verteilungen meßtechnisch integriert werden und die Häufigkeits- und Maximumverteilung ermittelt werden. Danach wird der optimale Gradientenverlauf aus physiologischen und Ver­ kehrssituations-Aspekten bestimmt. Schließlich folgt die Her­ stellung der Spiegel entsprechend dieser gesammelten Erkenntnis­ se.
In der Darstellung der Fig. 1 sind Gradientenkurven aufgezeich­ net, wobei jede Kurve einen speziellen Reflexionsgrad repräsen­ tiert. Das heißt, daß sich entlang einer Kurve das Reflexions­ vermögen des Außenspiegels 1 unverändert gleich bleibt. Die dem fahrzeugnahen Rahmenrand 11 nächstliegende Kurve weist das nied­ rigste Reflexionsvermögen aller Kurven, die dem fahrzeugfernen Rahmenrand 10 nächstliegende Kurve das höchste aller Kurven aus. Der Kurvenverlauf ist hier zwar konzentrisch ausgebildet, jedoch ist dieser in seiner Form auch an ein zu ermittelndes Beleuch­ tungsstärkenprofil anpaßbar. Da der Glaskörper 3 im Bereich des seitlichen Rahmenrandes 11 nur eine einzige Verspiegelung trägt, erfolgt keine Überlagerung von mehreren Bildern, die wie beim aufgezeigten Stand der Technik die Beurteilung des rückwärtigen Verkehrs beeinträchtigen.
Alternativ ist es denkbar, anstelle der Verlaufsform des variie­ renden Reflexionsvermögens der Fläche 7 streifenförmige Bereiche vorzusehen, die sich unmittelbar aneinander anschließen, wobei das Reflexionsvermögen von der Zone höchster Beleuchtungsstärke im fahrzeugnahen Rahmenrandbereich aus stufenartig zunimmt. Der Übergang des Reflexionsvermögens der Fläche 7 zu dem der Fläche 6 erfolgt hier definiert sprunghaft. Da das Bild im Spiegel 1 von Streifen zu Streifen jeweils abrupt klarer wird, wird die Aufmerksamkeit des Fahrers erhöht, wenn nachfolgende Fahrzeuge ausscheren und auf die Überholspur gehen und dabei das Schein­ werferlicht im Außenspiegel 1 vom Bereich des fahrzeugnahen Rah­ menrandes 11 zum Bereich des fahrzeugfernen Rahmenrandes 10 wan­ dert.
Der Glaskörper 3 des Außenspiegels 1 ist rückseitig durchgängig hochreflektierend verspiegelt und ist zur Bildung der Fläche 7 geringeren Reflexionsvermögens im Bereich des fahrzeugnahen seitlichen Rahmendrandes 11 des Außenspiegels 1 lichtabsorbie­ rend entsprechend der oben beschriebenen Variierung des Refle­ xionsvermögens getönt. Dabei kann das Glas durchgängig getönt sein oder nur vorderseitig mit einer Tönung versehen sein. Al­ ternativ ist es möglich, die Verspiegelung des Glaskörpers 3 des Außenspiegels 1 in dessen fahrzeugnahen Rahmenrandbereich teil­ reflektierend auszubilden. Dies kann durch eine Variierung der Spiegelschichtdicke der Glaskörperverspiegelung des Außenspie­ gels 1 erreicht werden, wobei die Schichtdicke im Bereich der höchsten Beleuchtungsstärke durch das Scheinwerferlicht am ge­ ringsten ist. Eine weitere Möglichkeit ist, die Spiegelschicht aus mehreren Beschichtungsmaterialien mit unterschiedlichem Re­ flexionsvermögen auszubilden, wobei das Beschichtungsmaterial im fahrzeugnahen Rahmenrandbereich ein geringeres Reflexionsvermö­ gen aufweist als das Beschichtungsmaterial zum fahrzeugfernen Rahmenrand 10 hin.
Vorteilhaft ist beim ersten Ausführungsbeispiel infolge der Ein­ stückigkeit des Außenspiegels 1 hinsichtlich seiner Spiegelflä­ che das Fehlen mehrerer Bauteile für den Spiegel 1 und somit bei guter Abblendleistung keine zusätzliche Störanfälligkeit. Außer­ dem erbringt der einstückige Außenspiegel 1 kein Mehrgewicht.
Des weiteren sind die Herstellungskosten gegenüber anderen Ab­ blendvorrichtungen gering.
Das zweite, in Fig. 2a, b dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt eine Zweiteilung des Glaskörpers 3 des Außenspiegels 1 in einen ersten ebenen Teilspiegel 12, der am fahrzeugnahen Rahmenrand 11 des Außenspiegels 1 angeordnet ist, und in einen zweiten Teil­ spiegel 13, der sich an den ersten Teilspiegel 12 zum fahrzeug­ fernen Rahmenrand 10 des Außenspiegels 1 hin anschließt.
Die geringerreflektierende Fläche 7 ist auf den ersten Teilspie­ gel 12 beschränkt (Fig. 2a), kann jedoch auch auf den zweiten Teilspiegel 13 übergreifen. Dieser ist um eine vertikale, kör­ pereigene und mittig verlaufende Achse schwenkbar, wobei der ebene Teilspiegel 12 an seinen seitlichen Kanten 14 abgerundet ist, so daß die Rotation des Teilspiegels 12 um seine Mittenach­ se bezüglich der nahestehenden Seitenkanten 15 des zweiten Teil­ spiegels 13 verklemmungsfrei erfolgen kann. Der Anschluß des er­ sten Teilspiegels 12 an den zweiten Teilspiegel 13 erfolgt durch die spezielle Kantenausbildung nahezu fugenlos.
Der Teilspiegel 12 besteht aus zwei Einzelspiegeln 16, 17 (Fig. 2b), die mit ihren der Fahrzeuglängsrichtung zugewandten Stirn­ flächen hintereinander derart angebracht, vorzugsweise geklebt sind, daß ihre verspiegelten Flächen einander abgewandt sind. Die Teilungsebene 23 der Einzelspiegel 16, 17 verläuft somit pa­ rallel zu den verspiegelten Flächen. Die hochreflektierende Flä­ che 6 erstreckt sowohl auf den zweiten Teilspiegel 13 als auch auf den Einzelspiegel 16. Der Einzelspiegel 17 ist dabei mit der Spiegelfläche 7 versehen.
In der Normalstellung des Spiegels bei Tageslicht ist der Ein­ zelspiegel 16 koplanar mit dem zweiten Teilspiegel 13 ausgerich­ tet. Dadurch hat der Fahrer maximale Übersicht des nachfolgenden Verkehrs durch die nahezu unabgeschwächte Reflexion des Lichtes über die Gesamtfläche des Außenspiegels 1. Bei Nacht bzw. bei Dämmerung, bei der eine Blendung des Fahrers durch das Schein­ werferlicht in der Kolonne nachfolgender Fahrzeuge auftreten kann, wird der drehbare erste Teilspiegel 12 um seine Achse um 180° - ggf. in eine Raststellung - geklappt, wonach dieser mit dem reflexionsverringernden Einzelspiegel 17 koplanar mit dem zweiten Teilspiegel 13 liegt. Auch hier ergeben sich aufgrund der völligen optischen Trennung der Spiegelflächen 6 und 7 keine störende Überlagerungen von Bildern. Es ist auch denkbar, den ersten Teilspiegel 12 um eine horizontale Mittenachse um 180° zwischen der Normalstellung und der Abblendstellung bedarfsweise hin- und herzuklappen.
In einer Alternative zum zweiten Ausführungsbeispiel ist im dritten Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3a, b der erste Teilspie­ gel 12 um die vertikale körpereigene Mittenachse um etwa 5° kippbar ausgebildet. Zur Ermöglichung der Kippung besteht zwi­ schen dem zweiten Teilspiegel 13 und dem ersten Teilspiegel 12 eine Trennfuge, die ein Verkanten des ersten Teilspiegels 12 am zweiten Teilspiegel 13 während des Kippens verhindert. Die Kip­ pung kann anstelle der vertikalen Achse auch um eine andere kör­ pereigene Mittenachse erfolgen.
Der Teilspiegel 12 umfaßt einen vorderen dem Fahrzeugheck näher liegenden, im Horizontal schnitt keilförmigen Glaskörper 18 und einen hinteren dem Fahrzeugbug, näher liegenden ebenfalls keil­ förmigen Glaskörper 19, die unter Bildung eines Quaders aneinan­ der befestigt sind. Die dem hinteren Glaskörper 19 zugewandte Seite 20 des Glaskörpers 18 ist geringreflektierend verspiegelt, wobei die spiegelnde Fläche zum Fahrzeugheck hin in Fahrzeug­ längsrichtung zeigt. Des weiteren ist die dem vorderen Glaskör­ per 18 abgewandte Seite 21 des hinteren Glaskörpers 19 hochre­ flektierend verspiegelt.
In Normalstellung 24 (durchgezogen liniiert) liegt der erste Teilspiegel 12 unverkippt beidseitig koplanar zum zweiten Teil­ spiegel 13, wobei die hochreflektierende Seite 21 gemeinsam mit dem Teilspiegel 13 die Fläche 6 bildet und zum Einsatz gelangt, so daß der Fahrer maximale Übersicht erhält. In Abblendstellung 25 (strichliert) des Außenspiegels 1, der in diesem Ausführungs­ beispiel bezüglich der Kippung nach Art eines abblendbaren In­ nenspiegels ausgebildet ist, wird der Teilspiegel 12 um etwa 5° gekippt, so daß die geringreflektierende Seite 20 die Optik am fahrzeugnahen Rahmenrand 11 des Außenspiegels 1 für den Fahrer bestimmt.
Aufgrund der relativ kleinen Reflexionsflächen des Teilspiegels 12 fällt im Gegensatz zum genannten Stand der Technik Licht von nur einem kleinen Feld am Fahrzeug über die hochreflektierende Seite 21 auf das Auge des Fahrers. Zur Vermeidung eines stören­ den optischen Gesamteindruckes durch überlagerte Bilder im Au­ ßenspiegel 1 hat das Feld strukturlos und dunkel zu sein, so daß durch die geringe Lichtstärke des eingespiegelten Feldes dessen Bild für den Fahrer im Außenspiegel 1 völlig in den Hintergrund tritt. Ungünstig können jedoch dabei großflächige Lackierungen oder Beschichtungen der Seitenbeplankung sein, die selbst hoch­ reflektierend sind.
Infolge dessen, daß der erste Teilspiegel 12 lediglich gekippt wird, sind keine Anforderungen an die Symmetrie des Teilspiegels 12 gestellt. Somit kann die Trennfuge zwischen erstem und zwei­ ten Teilspiegel 12, 13 auch abweichend von einem vertikalen Ver­ lauf beispielsweise nicht-linear sein (Fig. 3a), wobei der erste Teilspiegel in seiner Längserstreckung gebaucht ausgebildet ist. Dabei ragt ein Abschnitt 22 des zweiten Teilspiegels 13 über den ersten Teilspiegel 12. Der erste Teilspiegel 12 kann auch ein­ stückig in Form eines Keiles ausgebildet sein, wobei der Keil­ winkel dem Kippwinkel des ersten Teilspiegels 12 entspricht. Hierbei ist die Spitze des Keiles der Trennfuge der beiden Teil­ spiegel 12, 13 zugewandt. Die dem Fahrzeugbug zugewandte Rücksei­ te des Keiles ist geringreflektierend, gegenüberliegende Vorder­ seite hochreflektierend verspiegelt. Die Vorderseite liegt in Normalstellung koplanar zum zweiten Teilspiegel 13. In Abblend­ stellung gelangt die Rückseite in die koplanare Lage.
Im Rahmen der Erfindung ist es auch denkbar, daß der Außenspie­ gel 1 eine elektrooptische Zelle mit Flüssigkristallen oder flüssigkristallinen Polymeren besitzt, die zumindest zwei unter­ schiedlich voneinander elektronisch ansteuerbare Abschnitte auf­ weist. Ein im fahrzeugnahen Rahmenrandbereich befindlicher er­ ster Abschnitt ist so anzusteuern, daß die Zelle dort ein gerin­ ges Reflexionsvermögen besitzt, während ein sich an den ersten Abschnitt zum fahrzeugfernen Rahmenrand 10 des Außenspiegels 1 hin anschließender zweiter Abschnitt derart anzusteuern ist, daß die Zelle in der Abblendstellung des Außenspiegels 1 dort stets ein höheres Reflexionsvermögen besitzt als an der Stelle des er­ sten Abschnitts, bzw. hoch- oder totalreflektierend ist. Derar­ tige Spiegel, wie im übrigen auch elektrochrome Spiegel sind je­ doch aufwendig und teuer. Außerdem tritt bei diesen zudem das Problem der Temperaturempfindlichkeit auf.
Im übrigen beziehen sich die Ausbildungsformen der graduellen Variierung des Reflexionsvermögens nicht nur auf das erste, son­ dern auch auf die beiden anderen Ausführungsbeispiele.

Claims (17)

1. Außenspiegel an Kraftfahrzeugen, mit dem das Scheinwerfer­ licht in der Kolonne nachfolgender Fahrzeuge abblendbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenspiegel (1) einen vollflächig spiegelnd be­ schichteten Glaskörper (3) aufweist, auf dem Flächen (6, 7) un­ terschiedlichen Reflexionsvermögens angeordnet sind, wobei die im fahrzeugnahen Randbereich des Außenspiegels (1) liegende Spiegelfläche (7) mit geringerem Reflexionsvermögen ausgebildet ist, und wobei die an diese Fläche (7) zum fahrzeugfernen Rah­ menrand (10) des Außenspiegels (1) hin sich anschließende Spie­ gelfläche (6) ein höheres Reflexionsvermögen aufweist.
2. Außenspiegel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fläche (7) mit geringerem Reflexionsvermögen derart aus­ gebildet ist, daß sie ein in sich variierendes Reflexionsvermö­ gen aufweist, wobei das Reflexionsvermögen der Fläche (7) in dem Bereich des fahrzeugnahen Rahmenrandes (11) des Außenspiegels (1), in dem die Leuchtdichte des einfallenden Lichtes am größten ist, am geringsten ist und - ausgehend von diesem Bereich - zur höherreflektierenden Fläche (6) hin zunimmt.
3. Außenspiegel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Reflexionsvermögen der geringerreflektierenden Fläche (7) in einer Verlaufsform kontinuierlich zunehmend in das der höherreflektierenden Fläche (6) übergeht.
4. Außenspiegel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die geringerreflektierende Fläche (7) in schmale Streifen eingeteilt ist, die sich unmittelbar aneinander anschließen, wo­ bei das Reflexionsvermögen der Streifen stufenartig zunimmt, derart, daß der Anschluß an das Reflexionsvermögen der höherre­ flektierenden Fläche (6) sprunghaft ist.
5. Außenspiegel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die geringerreflektierende Fläche (7) derart ausgebildet ist, daß deren Reflexionsvermögen ausgehend von dem Bereich der größten Leuchtdichte des einfallenden Lichtes konzentrisch zu­ nimmt.
6. Außenspiegel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Glaskörper (3) des Außenspiegels (1) an seiner dem Fahr­ zeugbug zugewandten Rückseite hochreflektierend mit zum Fahr­ zeugheck weisender Spiegelfläche verspiegelt und zur Bildung ei­ ner Fläche (7) geringeren Reflexionsvermögens im Bereich des fahrzeugnahen Rahmenrandes (11) des Außenspiegels (1) lichtab­ sorbierend getönt ist.
7. Außenspiegel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verspiegelung des Glaskörpers (3) des Außenspiegels (1) im fahrzeugfernen Randbereich hochreflektierend und im sich an diesen unmittelbar anschließenden fahrzeugnahen Randbereich teilreflektierend ausgebildet ist.
8. Außenspiegel nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Spiegelschicht der Glaskörperverspiegelung der Fläche (7) des Außenspiegels (1) im fahrzeugnahen Randbereich dünner ausgebildet ist als im Bereich der sich zum fahrzeugfernen Rah­ menrand (10) des Außenspiegels (1) hin erstreckenden hochreflek­ tierenden Fläche (6).
9. Außenspiegel nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Spiegelschicht im fahrzeugnahen Randbereich des Außen­ spiegels (1) aus einem Beschichtungsmaterial gebildet ist, das vom Beschichtungsmaterial im an diesen Randbereich sich zum fahrzeugfernen Rand (10) anschließenden Bereich verschieden ist, wobei das Beschichtungsmaterial im fahrzeugnahen Randbereich ein geringeres Reflexionsvermögen aufweist.
10. Außenspiegel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Glaskörper (3) des Außenspiegels (1) einstückig ausge­ bildet ist.
11. Außenspiegel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Glaskörper (3) des Außenspiegels (1) in einen ersten Teilspiegel (12), der im Bereich des fahrzeugnahen Rahmenrandes (11) des Außenspiegels (1) angeordnet ist, und in einen zweiten Teilspiegel (13), der sich an den ersten Teilspiegel (12) zum fahrzeugfernen Rahmenrand (10) des Außenspiegels (1) hin an­ schließt, geteilt ist.
12. Außenspiegel nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Fläche (7) mit dem geringeren Reflexionsvermögen auf den ersten Teilspiegel (12) beschränkt ist.
13. Außenspiegel nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Fläche (7) mit dem geringeren Reflexionsvermögen sich vom ersten Teilspiegel (12) aus auf den zweiten Teilspiegel (13) in dessen Anschlußbereich an den ersten Teilspiegel (12) er­ streckt.
14. Außenspiegel nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Teilspiegel (12) ein ebener Klappspiegel ist, der auf der in Fahrzeuglängsrichtung weisenden Seite die Fläche (7) geringeren Reflexionsvermögens aufweist und dessen gegenüberlie­ gende Seite einen kleinen Teil der höherreflektierenden Fläche (6) bildet, deren größerer Teil der zweite Teilspiegel (13) trägt, wobei sowohl in Abblendstellung als auch in Normalstel­ lung des Außenspiegels (1), die unter einem Drehwinkel von 180° um die körpereigene zentrale Achse des ersten Teilspiegels (12) versetzt zueinander liegen, die jeweils nach hinten, zum Fahr­ zeugheck hin weisende Fläche des ersten Teilspiegels (12) kopla­ nar mit der des zweiten Teilspiegels (13) gelegen ist.
15. Außenspiegel nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Teilspiegel (12) nach Art eines abblendbaren In­ nenspiegels um einen festen Kippwinkelbetrag von etwa 5° zwi­ schen einer mit dem zweiten Teilspiegel (13) koplanaren Normal­ stellung und einer Abblendstellung kippbar ausgebildet ist.
16. Außenspiegel nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Glaskörper des ersten Teilspiegels (12) keilförmig aus­ gebildet ist, wobei der Keilwinkel dem Kippwinkel des ersten Teilspiegels (12) entspricht.
17. Außenspiegel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fläche (7) mit geringem Reflexionsvermögen 20 bis 35% der Gesamtfläche des Außenspiegels (1) entspricht.
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