DE19626160A1 - Zahnradherstellungsverfahren - Google Patents
ZahnradherstellungsverfahrenInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft das Gebiet der Her
stellung von Zahnrädern und insbesondere ein Zahnradher
stellungsverfahren, das für die Herstellung von
Schrägritzeln für Kraftübertragungen geeignet ist.
Verfahren zum Herstellen von Schrägzahnrädern, insbeson
dere Verfahren zum Herstellen von Zahnrädern durch Aus
bauchung sind beispielsweise aus der JP B 6-98450-A und
der JP A 6-31373-A bekannt. Im allgemeinen werden jedoch
die gezahnten Abschnitte durch eine Wälzfräsmaschine
bearbeitet.
In den obenerwähnten Verfahren des Standes der Technik
preßt das erstere mittels eines Stempels nur eine Stirn
fläche eines Rohlings, um ein Zahnrad zu bilden, so daß
das Material an der anderen Stirnfläche nur schwer flie
ßen kann. Ferner wird der Zwischenraum zwischen einem
Zahnradabschnitt mit großem Durchmesser und einem Stempel
von seiten des Stempels geöffnet, um einen Öffnungsab
schnitt zu bilden, wobei das Material des Rohlings in den
Öffnungsabschnitt fließt und das Füllen des Materials in
den Zahnradabschnitt unzureichend wird. Im Ergebnis
werden die beiden Endabschnitte des Zahnrades nicht
ausreichend ausgebildet, so daß lediglich Zahnräder mit
stark eingesunkenen gezahnten Abschnitten erhalten wer
den.
Das letztere der beiden obengenannten Verfahren des
Standes der Technik verwendet eine Konstruktion, bei der
obere und untere ringförmige Stempel die beiden Stirnflä
chen eines Rohlings pressen. Da jedoch der untere ring
förmige Stempel relativ zu einem Zahnrad-Gesenkkopf fest
ist, fließt das Material des Rohlings in axialer Rich
tung, wobei es im gezahnten Abschnitt des Zahnrad-Gesenk
kopfs eine Beanspruchung hervorruft und der Stempel die
Stirnfläche des Zahnrades zerdrückt, wodurch die Lebens
dauer des Stempels erheblich verkürzt wird.
Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein
Zahnradherstellungsverfahren zu schaffen, bei dem die
Zahnradmaterial-Füllrate erhöht ist und die Stempel-
Lebensdauer in ausgezeichneter Weise verlängert werden
kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein
Zahnradherstellungsverfahren, das die in einem der unab
hängigen Ansprüche angegebenen Merkmale besitzt. Die
abhängigen Ansprüche sind auf bevorzugte Ausführungsfor
men der vorliegenden Erfindung gerichtet.
Erfindungsgemäß werden die Umfangsabschnitte beider Enden
eines Rohlings von Aufnahmegesenkkopf-Einrichtungen
umschlossen, um das plastische Fließen des Materials des
Rohlings in axiale Richtung zu zwingen, und wird der
Rohling mittels eines Paars von Stempeln, die gegenüber
liegend angeordnet sind, konzentrisch gepreßt, um ein
radiales plastisches Fließen des Materials zu bewirken,
wobei jeder der Stempel einen Durchmesser besitzt, der
gleich oder kleiner als ein kleiner Durchmesser eines an
der Umfangs fläche angeordneten Zahnrad-Gesenkkopfs ist,
und an seiner Spitze einen konischen Abschnitt aufweist.
In der vorliegenden Erfindung wird vorzugsweise ein
Zwischenrohling, der in einem ersten Herstellungsschritt
hergestellt wird, in einen Zahnrad-Gesenkkopf eingesetzt
und mittels zahnradförmiger Stempel gepreßt, um das
Zahnrad herzustellen.
Der erfindungsgemäße Rohling wird konzentrisch mittels
eines Paars von Stempeln gepreßt, die einander gegenüber
angeordnet sind, wobei jeder der Stempel einen Durchmes
ser besitzt, der gleich oder kleiner als ein kleiner
Durchmesser des Zahnrad-Gesenkkopfs ist, so daß eine
extreme tonnenförmige Verformung verhindert werden kann
und das Material in radialer Richtung plastisch in den
Zahnrad-Gesenkkopf fließt.
Ferner vereinfacht die konische Stirnfläche an der Spitze
des Stempels das Fließen des Materials in radialer Rich
tung. Weiterhin sind die Umfangsflächen der Enden des
Rohlings von Aufnahmegesenkkopf-Einrichtungen umschlos
sen, so daß das plastische Fließen des Materials in
axialer Richtung begrenzt ist und eine Materialfüllrate
für das Zahnrad hoch ist. Da das plastische Fließen des
Materials in axialer Richtung begrenzt ist und das pla
stische Fließen in radialer Richtung vereinfacht ist,
kann das Zahnrad folglich ohne Erzeugung einer großen
Beanspruchung im Zahnungsabschnitt des Zahnrad-Gesenk
kopfs hergestellt werden.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden deut
lich beim Lesen der folgenden Beschreibung bevorzugter
Ausführungsformen, die auf die beigefügten Zeichnungen
Bezug nimmt; es zeigen
Fig. 1 eine vertikale Schnittansicht einer Gesenk
werkzeug-Konstruktion gemäß einer Ausfüh
rungsform der vorliegenden Erfindung in einem
Zustand, in dem die Schrägzahnrad-Herstellung
abgeschlossen ist;
Fig. 2 eine vertikale Schnittansicht der Gesenkwerk
zeug-Konstruktion gemäß einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung in einem Zustand
unmittelbar vor dem Beginn der Schrägzahnrad-
Herstellung;
Fig. 3 eine vertikale Schnittansicht eines Teils
einer Gesenkwerkzeug-Konstruktion in einem
Zustand, in dem ein zweiter Schritt der
Schrägzahnrad-Herstellung abgeschlossen ist;
Fig. 4 eine vertikale Schnittansicht eines Rohlings
für ein Schrägzahnrad gemäß einer Ausfüh
rungsform der vorliegenden Erfindung;
Fig. 5 eine vertikale Schnittansicht eines Schräg
zahnrades gemäß einer Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung;
Fig. 6 eine vertikale Schnittansicht eines Schräg
zahnrades nach Abschluß des zweiten Schrittes
gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung;
Fig. 7a, b jeweils vertikale Schnittansichten eines
Schrägzahnrades, die einen Herstellungsprozeß
gemäß einer weiteren Ausführungsform der vor
liegenden erläutern;
Fig. 8 eine vertikale Schnittansicht einer Gesenk
werkzeug-Konstruktion im Zustand während des
zweiten Herstellungsschrittes, der in den
Fig. 7a und 7b gezeigt ist; und
Fig. 9 eine vertikale Schnittansicht eines wesentli
chen Teils der Gesenkwerkzeug-Konstruktion im
Zustand während des dritten Herstellungs
schrittes, der in den Fig. 7a und 7b gezeigt
ist.
Zunächst wird mit Bezug auf die Fig. 1 bis 6 eine erste
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben.
Fig. 1 zeigt ein Beispiel einer Gesenkkopfkonstruktion,
die für ein Verfahren zum plastischen Bearbeiten eines
Schrägzahnrades gemäß einer Ausführungsform der vorlie
genden Erfindung verwendet wird, wobei der Zustand zu
einem Zeitpunkt gezeigt ist, zu dem das Metall fließen
abgeschlossen ist. Fig. 2 zeigt einen Zustand unmittelbar
vor dem Beginn des Metallfließens.
Eine obere Stempelbaueinheit umfaßt einen säulenförmige
Stempel 1, eine Einspannhülse 2, die den Stempel 1 glei
tend hält, eine obere Hydraulikzylindervorrichtung 3 und
eine Stempelhalterung 4. Der Stempel 1 besitzt vorzugs
weise die Form eines Kegelstumpfes und weist eine flache
Stirnfläche 1A sowie an seinem Umfang eine kegelförmige
Fläche 1B auf. Der Stempel 1 ist in eine Gleitbohrung 2A
der Einspannhülse 2 gleitend eingesetzt und wird von
dieser geführt und von der Stempelhalterung 4 zusammen
mit einem Stempelgegendruckelement 5 gehalten.
Der Durchmesser Φd des Stempels ist kleiner als der
kleine Durchmesser ΦD (der dem Fußkreis des Zahnrades
entspricht) eines Zahnrad-Gesenkkopfs 6 festgelegt. Die
Stempelhalterung 4 ist an einer T-förmigen röhrenförmigen
Halterung 7 angebracht, die an einem nicht gezeigten
Pressenstempel befestigt ist. Ferner besitzt die Ein
spannhülse 2 eine Einspannstirnfläche 2B und einen Füh
rungsabschnitt 2C und wird unter Verwendung eines Gewin
delehrrings 8 durch die obere Hydraulikzylindervorrich
tung 3, die aus der Halterung 7 und der Stempelhalterung
4 gebildet ist, gehalten.
Eine untere Stempelbaueinheit enthält den obengenannten
Zahnrad-Gesenkkopf 6, einen säulenförmigen Stempel 10,
der gegenüber dem obengenannten Stempel 1 angeordnet ist,
eine Einspannhülse 12 und eine untere Hydraulikzylinder
vorrichtung 13. Der Zahnrad-Gesenkkopf 6 wird in röhren
förmigen Halterungen 14 und 15, die auf seiten einer
Pressengrundplatte durch eine Feder 16 befestigt sind, in
einem schwebenden Zustand gehalten, wobei die Einspann
hülse 12 synchron mit der unteren Hydraulikzylindervor
richtung 13 arbeitet.
Der Zahnrad-Gesenkkopf 6 besitzt eine an der Innenfläche
ausgebildete Innenzahnung 17 für das Schrägzahnrad sowie
Führungsbohrungen 6A und 6B, die an den oberen bzw.
unteren offenen Enden ausgebildet sind. In der Praxis
besitzt der Zahnrad-Gesenkkopf 6 eine Mehrsegment-Gesenk
konstruktion, bei der mehrere Teile miteinander kombi
niert und aneinander befestigt sind, um einen einzigen
Gesenkkopf zu bilden. Der Stempel 10 besitzt an seiner
Spitze die Form eines Kegelstumpfs und weist eine flache
Stirnfläche 10A und an seinem Umfang eine kegelförmige
Fläche 10B auf, ebenso wie der Stempel 1. Der Stempel 10
besitzt im wesentlichen die gleiche Form und die gleichen
Abmessungen wie der Stempel 1 und ist in eine Gleitboh
rung 12A der Einspannhülse 12 gleitend eingesetzt, wird
von dieser geführt und durch eine Stempelhalterung 18
zusammen mit einem Stempelgegendruckelement 19 gleitend
gehalten. Die Stempelhalterung 18 ist an der röhrenförmi
gen Halterung 14 befestigt. Ferner besitzt auch die Ein
spannhülse 12 eine Einspannstirnfläche 12B und einen
Führungsabschnitt 20 und wird unter Verwendung eines
Gewindelehrrings 21 durch die aus der Halterung 14 und
der Stempelhalterung 18 konstruierten unteren Hydrau
likzylindervorrichtung 13 gehalten.
In einem die obige Gesenkkopfkonstruktion verwendenden
Herstellungsprozeß wird zunächst bei durch den nicht
gezeigten Pressenstempel angehobener oberer Stempelbau
einheit die obere Hydraulikzylindervorrichtung 3 wie in
Fig. 2 gezeigt betätigt. In der unteren Stempelbaueinheit
wird die untere Hydraulikzylindervorrichtung 13 in der
Weise betätigt, daß der Führungsabschnitt 20 der Ein
spannhülse 12 in die Führungsbohrung 6B des Zahnrad-
Gesenkkopfs 6 eingeführt wird, die Einspannstirnfläche
12B an der Innenzahnungs-Stirnfläche 6C anschlägt und der
Zahnrad-Gesenkkopf 6 solange schwebt, bis der Zahnrad-
Gesenkkopf 6 an der Halterung 15 anliegt.
Hierbei hält die Halterung 15 den Zahnrad-Gesenkkopf 6,
so daß die Innenzahnungs-Stirnfläche 6C des Zahnrad-
Gesenkkopfs 6 und die flache Stirnfläche 10A des Stempels
10 in derselben Ebene positioniert sind. Dann wird ein
Rohling 30 eingesetzt und auf dem Stempel 10 angeordnet,
woraufhin der nicht gezeigte Pressenstempel abgesenkt
wird, wodurch der Führungsabschnitt 2C der Einspannhülse
2 in die Führungsbohrung 6A des Zahnrad-Gesenkkopfs 6
eingeführt wird, die Einspannstirnfläche 2B an der Innen
zahnungs-Stirnfläche 6C des Zahnrad-Gesenkkopfs 6 an
schlägt und der Zahnrad-Gesenkkopf 6 in einem schwebenden
Zustand gehalten wird, so daß der Rohling 30 gezwungen
wird, sich in axialer Richtung zu bewegen. Dies ist der
Zustand unmittelbar vor dem Beginn des plastischen Flie
ßens.
In diesem Zustand befinden sich die Einspannhülsen 2 und
12 am Zahnrad-Gesenkkopf 6, wobei der Rohling 30 darin
eingeschlossen ist. Wenn anschließend der Pressenstempel
weiter abgesenkt wird, bewegt sich der Stempel 1 nach
unten und preßt dabei den Rohling 30, gleichzeitig wird
auch der Zahnrad-Gesenkkopf 6 abgesenkt, so daß der
Stempel 10 in den Rohling 30 eindringt. Daher wird durch
Bewegen der beiden Stempel in den Rohling 30 von gegen
überliegenden Seiten das Material des Rohlings in den
Mittelabschnitten komprimiert, gleichzeitig erfolgt eine
Verformungsbeanspruchung längs der kegelförmigen Flächen
1B und 10B in radialer Richtung, so daß das Material in
Richtung der Innenzahnung 17 plastisch fließt, um das
Zahnrad herzustellen.
Das obengenannte plastische Fließen hat ein Füllen des
Raums mit Material längs der kegelförmigen Stirnflächen
der Einspannhülsen 2 und 12 zur Folge, so daß der ge
zahnte Abschnitt bei langsamer Entlastung gebildet wird.
Während der Zahnradherstellung ist ferner das Rohlingma
terial längs der Umfangsabschnitte der axialen Enden des
Rohlings durch die Einspannstirnflächen 2B, 12B der
Einspannhülsen 2, 12, die durch im wesentlichen gleiche
obere und untere Kräfte durch die obere bzw. die untere
Hydraulikzylindervorrichtung 3 bzw. 13 gepreßt werden,
auf ein plastisches Fließen eingeschränkt.
Ein zu einem Zahnrad geformtes Element 40 (d. h. ein zu
einem Zahnrad, einem Schrägritzel A oder einem Zwischen
rohling geformter Rohling) der auf diese Weise erhalten
wird, arbeitet in einem Getriebe, das keine hohe Genauig
keit erfordert, zufriedenstellend, wenn jedoch eine
höhere Präzision erforderlich ist, wird eine Endbearbei
tung wie in Fig. 3 gezeigt ausgeführt. Das heißt, das
obengenannte Zahnradelement wird an seinem Umfangs ab
schnitt durch einen Schrägzahn-Gesenkkopf 50, der eine
Innenzahnung 51 für die Schrägkalibrierung besitzt und
schwebend gehalten wird, eingespannt, ferner wird das
Zahnradelement durch Schrägstempel 52 und 53, die in
axialer Richtung mit den Schräg-Innenzahnungen 51 in
gleitendem Eingriff sind, gepreßt und zu einem präzisen
Zahnrad geformt, wodurch ein hochgenaues Produkt erhalten
wird, dessen obere und untere Stirnflächen und dessen
Zahnungsabschnitt fein geformt ist (Preßkalibrierung
mittels einer Presse).
In der obigen Ausführungsform besitzen die zwei Stempel
jeweils eine zu einem Kegelstumpf geformte Spitze, die
Spitzen der Stempel können jedoch kegelförmig sein,
solange die Stempelspitzen so konstruiert sind, daß die
Zahnradherstellung möglich ist, ohne daß die Spitzen
aufeinandertreffen.
Bei der vorliegenden Ausführungsform wird das plastische
Fließen in axialer Richtung begrenzt, indem die beiden
Stirnflächen 41, 42 des zu einem Zahnrad geformten Roh
lings 40 von den Einspannhülsen 2, 12 umschlossen werden,
wobei die beiden Stempel 1, 10, wovon jeder eine Spitze
aufweist, deren Durchmesser kleiner als der kleine Durch
messer des Zahnrad-Gesenkkopfs 6 ist und die konisch
geformt sind, den Rohling konzentrisch pressen, um ein
Zahnrad zu bilden, so daß es möglich ist, ein plastisches
Fließen des Materials des Rohlings in radial er Richtung
in einem wohlausgeglichenen Zustand auszuführen. Da
insbesondere die axiale Beanspruchung nahezu nicht auf
den Innenzahnungsabschnitt 17 für die Schrägzahnradbil
dung wirkt, wird die Lebensdauer des Zahnrad-Gesenkkopfes
6 erheblich verlängert und kann ein Schrägzahnrad mit
verhältnismäßig hoher Materialfüllrate gebildet werden,
wodurch der Herstellungsprozeß verbessert wird und die
Herstellungskosten reduziert werden können.
Ferner wird gemäß der vorliegenden Erfindung die Kali
brierung für die nicht gefüllten Abschnitte 41, 42, die
in dem im ersten Schritt des Formungsprozesses erhaltenen
Schrägritzel (A) 40 zurückgeblieben sind, ausgeführt,
wodurch die Materialfüllrate eines Zahnrades deutlich
erhöht werden kann. Die äußeren Erscheinungsbilder des
Rohlings und des Schrägritzels im Zahnradherstellungspro
zeß sind in den Fig. 4 bis 6 gezeigt, wobei die Höhe H
des Rohlings 30 und des Schrägritzels (A) 40 im wesentli
chen einander gleich sind und die Höhe h des Schrägrit
zels (B) 56 um ungefähr 5% kürzer als die Höhe H wird.
Da jedoch der nicht eingefüllte Anteil, der in axialer
Richtung plastisch fließt, nicht härtet, wird dadurch die
Lebensdauer des Stempels nicht beeinflußt.
Im folgenden wird mit Bezug auf die Fig. 7 bis 9 eine
weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung be
schrieben.
Die vorliegende Ausführungsform betrifft ein Ritzel mit
einem Welleneinschubloch oder einem Anbringungsloch, das
in der Mitte des Ritzels ausgebildet ist. Das Ritzel wird
durch zusätzliches Ausführen der in den Fig. 7a, 7b
gezeigten Schritte an dem in Fig. 5 gezeigten Zwischen
rohling 40 erhalten.
Das heißt, daß der im ersten Schritt erhaltene Zwischen
rohling 40, der in Fig. 5 gezeigt ist, durch einen in
Fig. 8 gezeigten Gesenkkopfsatz gestanzt wird, um einen
Hohlrohling 67 zu bilden. Dann wird auf ein Schrägzahnrad
71, ein Loch 72, Stirnflächen 73, 74 usw. mittels eines
Gesenkkopfsatzes wie in Fig. 9 gezeigt eine Kalibrierung
angewendet, wodurch eine Schrägkeilnut 70 von hoher
Präzision erhalten werden kann.
Der obenerwähnte Stanzschritt wird mit Bezug auf Fig. 8
erläutert.
Wenn ein nicht gezeigter Pressenstößel abgesenkt wird,
wird in einen Zahnrad-Gesenkkopf 62 eine Pufferhülse 61
eingesetzt, die im voraus mit Hydraulikdruck oder mit
Luftdruck beaufschlagt wird, um eine konzentrische Stel
lung zwischen der Pufferhülse 61 und dem Zahnrad-Gesenk
kopf 62 aufrechtzuerhalten, wird ein Steckstempel 60
abgesenkt, wobei er durch die Pufferhülse 61 bei konzen
trischer Stellung der Pufferhülse 61 in bezug auf den
Zahnrad-Gesenkkopf 62 geführt wird, stanzt der Stempel 60
den Zwischenrohling 40 durch Zusammenwirkung mit einem
Stempel 65, der einen Schrägzahnradabschnitt 64 aufweist,
der mit einer Innenzahnung 63 des Schrägzahnrades des
Zahnrad-Gesenkkopfs 62 in konzentrischem Eingriff ist,
wobei ausgestanzter Ausschuß vom Innendurchmesser des
Stempels 65 ausgegeben wird, wodurch der Stanzschritt für
die Formung des Folgerohlings 67 abgeschlossen ist.
Auf diese Weise wird durch die Ausführung des Stanz
schrittes im Zahnrad-Gesenkkopf 62 die Umfangsfläche der
Schrägkeilnut eingespannt und wird verhindert, daß die
Umfangs fläche durch die Stanzkraft verformt wird.
Der Kalibrierungsschritt wird mit Bezug auf Fig. 9 erläu
tert. Der Hohlrohling 67, der durch Stanzen erhalten
wird, wird in einen Zahnrad-Gesenkkopf 50 eingesetzt,
woraufhin gegenüberliegende Stempel 59, 57, die an ihrer
Umfangs fläche als Zahnrad geformt sind und wovon einer
mit einem Dorn 58 versehen ist, den Hohlrohling 67 aus
gegenüberliegenden Richtungen pressen, woraufhin der
Kalibrierungsschritt abgeschlossen ist.
In einer Abfolge der Schritte werden die Größen der
Innenzahnung des Schrägzahnradstempels so festgelegt, daß
sie der Reihe nach im ersten Schritt, im Stanzschritt und
im Kalibrierungsschritt größer werden. Die Ritzelpro
dukte, die durch die Herstellungsschritte hergestellt
werden, sind jeweils Ritzel mit einem Loch, das sehr
präzise konzentrisch ist, mit dem Ergebnis, das Zahnräder
mit hoher Präzision erhalten werden können.
Wie oben erwähnt, ist gemäß der vorliegenden Erfindung
die Herstellung von sehr präzisen Zahnrädern mit hohem
Materialfüllgrad möglich, insbesondere kann die Lebens
dauer des Stempels in hohem Maß verlängert werden, so daß
der Herstellungsprozeß verbessert wird und die Herstel
lungskosten reduziert werden können.
Claims (9)
1. Verfahren zum Herstellen eines Zahnrades mittels
kaltplastischer Bearbeitung,
gekennzeichnet durch die folgenden Schritte:
Vorbereiten eines scheibenförmigen Rohlings (30) und
konisches Pressen eines Mittelabschnitts des Rohlings (30) mit gleichmäßigem Druck von der Oberseite und von der Unterseite, um eine plastische Verformung im Rohling (30) hervorzurufen, wodurch längs eines zahnrad förmigen Gesenkkopfes (6), der an der Umfangsfläche des Rohlings (6) angeordnet ist, ein Zahnrad (40) gebildet wird.
Vorbereiten eines scheibenförmigen Rohlings (30) und
konisches Pressen eines Mittelabschnitts des Rohlings (30) mit gleichmäßigem Druck von der Oberseite und von der Unterseite, um eine plastische Verformung im Rohling (30) hervorzurufen, wodurch längs eines zahnrad förmigen Gesenkkopfes (6), der an der Umfangsfläche des Rohlings (6) angeordnet ist, ein Zahnrad (40) gebildet wird.
2. Verfahren zum Herstellen eines Zahnrades nach
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der zahnradförmige Gesenkkopf (6) zusammen mit zwei konischen Aufnahmegesenkkopf-Elementen (2, 12), die am oberen Abschnitt bzw. am unteren Abschnitt des Gesenk kopfes (6) angeordnet sind, einen Raum für die plastische Verformung bildet und
die plastische Verformung des Materials in diesem Raum erfolgt, wodurch das Zahnrad (40) gebildet wird.
der zahnradförmige Gesenkkopf (6) zusammen mit zwei konischen Aufnahmegesenkkopf-Elementen (2, 12), die am oberen Abschnitt bzw. am unteren Abschnitt des Gesenk kopfes (6) angeordnet sind, einen Raum für die plastische Verformung bildet und
die plastische Verformung des Materials in diesem Raum erfolgt, wodurch das Zahnrad (40) gebildet wird.
3. Verfahren zu Herstellen eines Zahnrades mittels
kaltplastischer Bearbeitung,
gekennzeichnet durch die folgende Schritte:
Einschließen von Umfangsabschnitten der beiden Enden eines Rohlings (30) durch ein Paar von Aufnahmege senkkopf-Elementen (2, 12), um ein plastisches Fließen des Materials des Rohlings (30) auf die axiale Richtung des Rohlings (30) zu beschränken; und
konzentrisches Pressen des Rohlings (30) mit zwei Stempeln (1, 10), die einander gegenüber angeordnet sind, wovon jeder einem Durchmesser (Φd), der gleich oder kleiner als ein kleiner Durchmesser (ΦD) eines an der Umfangsfläche des Rohlings (30) angeordneten Zahnrad- Gesenkkopfs (6) sowie an seiner Spitze einen kegelförmi gen Abschnitt (1B, 10B) besitzt, um ein radiales plasti sches Fließen des Materials zu bewirken, um ein Zahnrad (40) herzustellen.
Einschließen von Umfangsabschnitten der beiden Enden eines Rohlings (30) durch ein Paar von Aufnahmege senkkopf-Elementen (2, 12), um ein plastisches Fließen des Materials des Rohlings (30) auf die axiale Richtung des Rohlings (30) zu beschränken; und
konzentrisches Pressen des Rohlings (30) mit zwei Stempeln (1, 10), die einander gegenüber angeordnet sind, wovon jeder einem Durchmesser (Φd), der gleich oder kleiner als ein kleiner Durchmesser (ΦD) eines an der Umfangsfläche des Rohlings (30) angeordneten Zahnrad- Gesenkkopfs (6) sowie an seiner Spitze einen kegelförmi gen Abschnitt (1B, 10B) besitzt, um ein radiales plasti sches Fließen des Materials zu bewirken, um ein Zahnrad (40) herzustellen.
4. Verfahren zum Herstellen eines Zahnrades nach
Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
der Rohling (30) mit Stempeln (1, 10) gepreßt
wird, wovon jeder im wesentlichen die Form eines Kegel
stumpfs besitzt.
5. Verfahren zum Herstellen eines Zahnrades nach
Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Aufnahmegesenkkopf-Elemente (2, 12) an ihrer
Spitze jeweils eine kegelstumpfförmige Fläche (2B, 12B)
besitzen.
6. Verfahren zum Herstellen eines Zahnrades nach
Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß
das Zahnrad ein Schrägzahnrad ist.
7. Verfahren zum Herstellen eines Zahnrades nach
Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß
ein Zwischenrohling (40) der in einem ersten
Schritt herstellt worden ist, in einen Zahnrad-Gesenkkopf
(50) eingesetzt und von oben und von unten mittels zahn
radförmiger Stempel (52, 53) gepreßt wird, wodurch das
Zahnrad (56) hergestellt wird.
8. Verfahren zum Herstellen eines Zahnrades nach
Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß
ein Zwischenrohling (40) der in einem ersten
Schritt hergestellt worden ist, in einem zweiten Schritt
in einen Zahnrad-Gesenkkopf (50) eingesetzt und gestanzt
wird, wobei der Rohling (40) im gleichen Schritt durch
zahnradförmige Stempel (52, 53) gepreßt wird, um das
Zahnrad (56) zu bilden.
9. Verfahren zum Herstellen eines Zahnrades mittels
kaltplastischer Bearbeitung,
gekennzeichnet durch die folgenden Schritte:
Einschließen der Umfangsabschnitte der oberen Enden eines Rohlings (30) mit einem Paar von Aufnahmege senkkopf-Elementen (2, 12), um das plastische Fließen des Materials des Rohlings (30) auf die axiale Richtung des Rohlings (30) zu beschränken,
konzentrisches Pressen des Rohlings (30) mit zwei Stempeln (1, 10), die einander gegenüber angeordnet sind, wovon jeder einen Durchmesser (Φd), der gleich oder kleiner als ein kleiner Durchmesser (ΦD) eines an der Umfangsfläche des Rohlings (30) angeordneten Zahnrad- Gesenkkopfs (6) sowie an seiner Spitze einen kegelförmi gen Abschnitt (1B, 10B) besitzt, um ein radiales plasti sches Fließen des Materials zu bewirken, um ein Zwischen zahnrad (40) herzustellen,
Einsetzen des Zwischenzahnrades (40) in einen Zahnrad-Gesenkkopf (62) in einem zweiten Schritt, um das Zwischenzahnrad (67) zu stanzen, und
anschließend Einsetzen des Zwischenzahnrades (67), das im zweiten Schritt gestanzt worden ist, in einen Zahnrad-Gesenkkopf (50), um in einem dritten Schritt eine Kalibrierung mittels zahnradförmiger Stempel (57, 59) oder eines Dorns (58) auszuführen.
Einschließen der Umfangsabschnitte der oberen Enden eines Rohlings (30) mit einem Paar von Aufnahmege senkkopf-Elementen (2, 12), um das plastische Fließen des Materials des Rohlings (30) auf die axiale Richtung des Rohlings (30) zu beschränken,
konzentrisches Pressen des Rohlings (30) mit zwei Stempeln (1, 10), die einander gegenüber angeordnet sind, wovon jeder einen Durchmesser (Φd), der gleich oder kleiner als ein kleiner Durchmesser (ΦD) eines an der Umfangsfläche des Rohlings (30) angeordneten Zahnrad- Gesenkkopfs (6) sowie an seiner Spitze einen kegelförmi gen Abschnitt (1B, 10B) besitzt, um ein radiales plasti sches Fließen des Materials zu bewirken, um ein Zwischen zahnrad (40) herzustellen,
Einsetzen des Zwischenzahnrades (40) in einen Zahnrad-Gesenkkopf (62) in einem zweiten Schritt, um das Zwischenzahnrad (67) zu stanzen, und
anschließend Einsetzen des Zwischenzahnrades (67), das im zweiten Schritt gestanzt worden ist, in einen Zahnrad-Gesenkkopf (50), um in einem dritten Schritt eine Kalibrierung mittels zahnradförmiger Stempel (57, 59) oder eines Dorns (58) auszuführen.
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