DE1962614A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Entfernen von Schmutz- und OElfilmen von Wasseroberflaechen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Entfernen von Schmutz- und OElfilmen von WasseroberflaechenInfo
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Description
Akte 69-10/20-144-H:";x!
* ? ED ER 12= Dezember 1969 Dr.i'/Si
Am V-.-iV. i.ci'.i. 7/ · 1-Efg f·
rierr august Jäger, 4 Düsseldorf, Schiit ζ ens tr. 60
Verfahren und Vorrichtung zum Entfernen
von ochniutz- und Ulfiliaen von Wasseroberflächen.
Jie ,»asseroberf lachen natürlicher oder künstlicher Gewässer, j
insbesondere der schiffbaren Flüsse und .Seen und des ivieeres, J
Virerden häufig durch ochmutz- bzw. ülfilme verunreinigt, deren i
Entfernung große Schwierigkeiten macht. Ss sind Vorrichtungen ;
bekannt, bei denen ein derartiger Schmutz- oder Ölfilm von der ;
./asseroberflache dadurch abgesaugt wird, daß die Wasserober- \
fläche über eine kurz unter der t/asseroberfläche liegende
oberfallkante in einen Behälter fließt, aus dem ständig das '>
oberfallkante in einen Behälter fließt, aus dem ständig das '>
verschmutzte ./asser abgesaugt wird. Die abzusaugende JPlüssigiceitsiuenge
ist dabei verhältnismäßig groß, so daß diese Vor- I richtungen einen nohen Energiebedarf haben und es tritt durch '
die /erwirbelung der jflussigkeit in der Absaugvorrichtung leicht;
eine Eiaulsionsbildung auf, so daß das Abtrennen der Bchmuts- ;
teilchen von den erheblichen, mitangesaugten Wassermengen -
/öchwierigkeiten macht. Diese Absaugvorrichtungen können auch
iiicnt verwendet v/erden, um aufgestreutes ülbindemittel von der
.iasserooerflache zu entfernen, vielmehr besteht die Gefahr,
da^ in die .absaugvorrichtung gelangende ülbindemittel deren
lietrieb stört.
iiicnt verwendet v/erden, um aufgestreutes ülbindemittel von der
.iasserooerflache zu entfernen, vielmehr besteht die Gefahr,
da^ in die .absaugvorrichtung gelangende ülbindemittel deren
lietrieb stört.
'Jrö'ipjηCJ ι;and der Erfindung ist ein Verfahren zum Entfernen von
.jcuüiuüz und Ölfilmen von .yasjeroberflachen, bei dem im ixreisiuuf '-/jführte Jiscriblätbfjr von oben in die Wasseroberfläche
ein-'-jöführt v/erden, durch die bei deren weiteren Bewegung ein
Teil der Oberfläche in eine Kinne geschoben und über die jiinne
•abgeführt; v/ird. uns /erfahren gemäß der Erfindung beruht auf
.jcuüiuüz und Ölfilmen von .yasjeroberflachen, bei dem im ixreisiuuf '-/jführte Jiscriblätbfjr von oben in die Wasseroberfläche
ein-'-jöführt v/erden, durch die bei deren weiteren Bewegung ein
Teil der Oberfläche in eine Kinne geschoben und über die jiinne
•abgeführt; v/ird. uns /erfahren gemäß der Erfindung beruht auf
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der i--ri;eiiiitiiis j daß ein Abschöpfen der '//as s eroberfläche
schwierig ist, weil bei einem ochöpfgefäß, das von unten her
gegen die wasseroberfläche bev/egt wird, gerade die Oberfläche geneigt ist abzufließen, so daß das Jchöpfgefäß zwar Wasser,
aber gerade nicht die verschmutzte überfläche aufnimmt, »/ird
dagegen durch ein von oben her in die Wasseroberfläche eingetauchtes
Wischblatt ein Teil der verschmutzten Oberfläche von
der übrigen Oberfläche abgetrennt, so kann diese uberflache !
in eine Rinne geschoben werden und bei richtiger Einstellung i
kann erreicht werden, daß nahezu ausschließlich die verschmutzte!
Oberfläche, aber nicht das darunter liegende, nicht verun- ;
reinigte Wasser abgeführt wird. Dies kann dadurch erreicht j
werden, daß die V/i schb letter nur so tief in die ,/asserober- ·
fläche eintauchen als der Dicke des schmutz- oder ölfilmes :
entspricht. Dabei werden auch auf der Wasseroberfläche >
schwimmende ülbindeiaittel mit abgeführt, die später leicht
von dem ,/asser und Ci abgetrennt v/erden können. ;
Die i/ischblätter können in irgendeiner ./eise im *j?eislauf ge- :
führt werden, z.B. indem sie ähnlich wie die Blätter eines .
unterschlächtigen Wasserrades an einer rotierenden Vorrichtung ■ angeordnet sind, .riine besonders zweckmäßige Vorrichtung ergibt sich,
wenn die i'/ischblätter durch Ketten im ivreislauf geführt
werden. Um die 'Vorrichtung so einstellen zu können, daß die iVischblätter gerade so tief in die ./as s er ob er fläche oder jedenfalls
wenig tiefer eintauchen als der Jic^e des J'ilmes entspricht,
können bei -iiiordnungen, bei denen die die ./ischolätter
führenden .Letten über zwei Umlenkscheiben geführt sind, die untere Umlenkscheibe und das mit ihr in Verbindung stehende
untere .rinde der Rinne durcii Jchwimmer getragen werden. Dabei
ic ami die Höhenlage der unteren Umlenlcscheibe und des unteren
lindes der Rinne zu den .•Jchwimmern einstellbar sein, beispielsweise
indem die Jchwimmer mit der Rinne und dem achslager der
Ljziilenkscheibeftüber nebel oder einen Zahntrieb verbunden sind.
Damit die v/ischblätter bei der Bewegung durch die Rinne diese
dicht abschließen und die abgeschöpfte dchmutzflüssigkeit nicht
in der Rinne zurückfließen kann, bestehen die './ischbl;-tber
— 5 — '>
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zweckmäßig mindestens am Rande aus biegungselastischem-ig
insbesondere aus Kautschuk oder kautschukelastischem Kunststoff. Während die Abdichtung solcher Wischblätter gegen den
Rinnenboden auch bei Abnutzung durch Abrieb keine Schwierigkeiten nacht, weil die Wischblätter durch ihr Gewicht stets
auf dem Rinnenboden aufliegen, könnten durch Abnutzung an den Seitenwänden der Rinne mit der £eit Leckstellen auftreten. Um
die^zu verhindern, können die Wischblätter etwas breiter sein als der Breite der Rinne entspricht und in der Rinne dieser
Jreite entsprechend etwas schräg stehen,, Ireten Undichtigkeiten
infolge Abnutzung auf, so kann der Winkel verkleinert werden, wodurch erreicht wird, daß auch die Seitenkanten der
wischblätter wieder dicht an den Seitenwänden der Rinne anliegen. Um eine solche Verstellung des "Winkels vornehmen zu
können, sind zweckmäßig die die Ketten antreibenden UmIenkscneiben
auf der Antriebswelle einstellbar gegeneinander verdrehbar
angeordnet. Damit die Wischblätter in der richtigen La^e, d.h. möglichst senkrecht zu ihrer Bewegungsrichtung durch
die Rinne laufen, sind die Ketten zweckmäßig innerhalb der .vischblätter an diesen befestigt. Damit in diesem Fall die
«ischblätter über die Umlenkscheiben laufen können, weisen diese zweckmäßig Aussparungen auf, die bei den unteren Umlenkscheiben
gleichzeitig dazu dienen können, die Wischblätter beim Eintauchen in die Wasserfläche abzustützen.
Zur Erläuterung des Verfahrens nach der Erfindung sind in den figuren Ausführungsbeispiele von Vorrichtungen zur Durchführung
des Verfahrens dargestellt.
Figur 1 zeigt schematisch eine einfache Anordnung zur Durchführung
des Verfahrens nach der Erfindung.
Figur 2 zeigt schematisch eine weitere Anordnung, bei der die rfischblätter durch Ketten geführt sind.
Fi^ur 3 zeigt einen Querschnitt durch die Rinne der Vorrichtung
nach Figur 2.
Figur 4 zeigt in etwas größerem maßstab den Schnitt durch ein
einzelnes «Vischblatt.
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Figur 5 zeigt eine Aufsicht auf die Unordnung nach figur 2.
Bei der in figur 1 schematisch dargestellten Anordnung v/erden
die Wischblätter 1 in irgendeiner beliebigen Weise, z.B. dadurch, daß sie ähnlich wie bei einem unterschlächtigen Wasserrad
an drehbaren Scheiben 2 angeordnet sind, in Bichtung des Pfeiles 3j im Kreislauf geführt. Die Drehachse 4 ist in solcher
Höhe über dem Wasserspiegel 5 angeordnet, daß die Wischblätter ' etwa so tief in die Wasseroberfläche eintauchen, wie der Dicke
der abzuhebenden Schmutζschicht entspricht. 'Während ihrer Bewegung
durch die Wasseroberfläche, zweckmäßig etwa an der Stelle an der die Wischblätter am tiefsten eintauchen, beginnt
eine Kinne 6,deren querschnitt durch die Wischblätter
vollständig ausgefüllt wird, so daß in der Rinne durch die Wischblätter einzelne Zellen gebildet werden, in denen der Jeweisil
durch ein Wischblatt abgeschnittene Teil der Oberfläche weitergefördert wird, um am oberen .finde der Sinne 6 durch einen
überlauf 7 in einen Auffangbehälter 8 zu fließen. 'Von diesem
.auffangbehälter kann die von der Wasseroberfläche abgehobene verölte oder verschmutzte flüssigkeit weitergeleitet werden,
beispielsweise zu Sammelbehältern oder zu Separatoren, in denen nach bekannten Methoden der Schmutz oder das Ol vom Wasser getrennt
werden, worauf das V/asser in das G-ewässer zurückgeleitet
werden kann, während der Schmutz unschädlich gemacht oder, wenn es sich um üle oder fette handelt, in einer Wiedergewinnungs-
anlage aufgearbeitet wirdo
Bei der in den figuren 2 bis 5 dargestellten Vorrichtung sind
die v/ischblätter 11 durch zwei ketten 12 im kreislauf geführt.
Diese iCetten 12 laufen über je zwei obere Umlenkscheiben 13
und zwei untere Umlenkscheiben 14. Die Wischblätter laufen dabei in der durch den Pfeil 15 angegebenen Richtung um, d.h.
sie bewegungen sich im Untertrum nach oben. Das Untertrum läuft in einer Rinne 16, deren lighte '.Veite durch die .Wischblätter
wird
vollständig abgeschlosüen . Am unteren Umkehrpunkt tauchen die Wischblätter 11 und das untere linde der Rinne 16 wieder so tief in die Wasseroberfläche ein als der Dicke der abzuhebenden Schmutz- oder ülschicht entsprechend erforderlich ist. Um diese
vollständig abgeschlosüen . Am unteren Umkehrpunkt tauchen die Wischblätter 11 und das untere linde der Rinne 16 wieder so tief in die Wasseroberfläche ein als der Dicke der abzuhebenden Schmutz- oder ülschicht entsprechend erforderlich ist. Um diese
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-lohe der unter schiedlich, en Dicke der ülschicht anpassen au
können, werden das untere Ende der Hinne 16 und die mit ihr
verbundenen Lager der »"/eile der Umlenkscheiben 14- von schwimmern
17 getragen, die über ein Gestänge 18 einstellbar mit dem
unteren iiinnenende verbunden sind. Die Einstellung kann durch,
im einzelnen nicht dargestellte Hebel, Zahntriebe oder \ ähnliche maschinenelemente erfolgen. Die Wischblätter selbst
bestehen mindestens am £ande aus einem biegungselastischen
material, z.B. Kautschuk oder kautschukelastischem Kunststoff. Es ist selbstverständlich, daß dieses material von auf Wasseroberflächen
schwimmenden ölen oder Fetten nicht angegriffen werden darf. Zweckmäßig bestehen die Wischblätter, wie in
Figur 4- dargestellt, aus der kautschukelastischen rechteckigen blatte 19» die an einer Jeite oder an beiden Beiten durch eine
etv/as Kleinere starre Platte 20, z.B. aus Blech, versteift ist.
In eine dieser Platten ist' ein Glied der Ketten.12 dicht eingeschweißt
oder eingelötet, so daß auch an der otelle, an der die
li-etteidurch das 'Wischblatt geführt .ist;, keine Flüssigkeit durchtreten
kann. Im übrigen kann, wie Figur 2 zeigt, die Ketteso
angeordnet werden, daß sie möglichst nicht in das zu reinigende wasser und die abgehobene uberflächenflüssigkeit eintaucht. Um
auch bei /erschleiß der deitenkanten der Wischblätter stets
einen dichten Abschluß zu gewährleisten, können die Wischblätter etwas breiter sein als der lichten Breite der Hinne 16
entspricht und wie in Figur 5 dargestellt etwas schräg zur Bewegungsrichtung stehen, wobei der Winkel so gewählt wird,
daß die jVischblätter die Hinne gerade dicht abschließen, ohne
daß eine zu starke iieibung auftritt. Um den Winkel einstellen zu können, sind zweckmäßig die beiden Umlenkscheiben 13, über
die die Ketten angetrieben werden, auf der Antriebswelle 21 so angeordnet, daß sie gegeneinander verdreht werden können. Beispielsweise
kann die eine Umlenkscheibe 15 auf die V/eile fest
aufgekeilt sein, während die andere Umlenkscheibe 13 auf der
Welle drehbar angeordnet ist und durch einen verstellbaren Anschlag 22 mit der Welle verbunden sein. Ergibt sich nach
längerer Betriebszeit, daß durch Abnutzung der oeitenkanten
der Wischblätter Undichtigkeiten auftreten, so kann durch
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Iiachsteilen der Umlenkscheiben 13 der spitze Winkel, den die
Jischbiätter mit der Richtung senkrecht zur Rinne bilden, verkleinert
werden. V/ie ohne weiteres ersichtlich, kann dieses Nachstellen solange erfolgen, bis die Wischblatter senkrecht
zu ihrer Bewegungsrichtung stehen.
Sind die Jischbiätter an den Ketten 12 angeordnet, wie in
Figur 4 dargestellt, so müssen die Uklenkscheiben 13 und 14
Aussparungen 26 aufweisen, in denen die obere üante der ./ischblätter
liegt, während die betten über die ümlenkscheiben
laufen. Durch diese Aussparungen wird gleichzeitig bei der Bewegung
über die untere Umlenkrolle 14 jedes viiischblatt abgestützt, so daß es sich nicht durch den Widerstand, den die abzu-;
hebende Flüssigkeitsoberfläche der Bewegung des .-/ischblattes i
entgegensetzt, schrägstellen kann. Dabei sind die unteren Uklenkscheiben 14 entweder frei drehbar auf der ,Velle angeordnet,
oder sie sind bei fester Anordnung auf der V/elle ebenso einstellbar
gegeneinander verdrehbar, v/ie die oberen scheiben
Die Wirkungsweise der Vorrichtung nach ifigur 2 bis 5-»-ist im
Prinzip die gleiche, wie bei der Vorrichtung nach Figur 1. : Die Wischblätter tauchen beim Umlauf Uta die Ümlenkscheiben 14 !
so tief in die Wasseroberfläche 23 ein, als der Dicke der abzuhebenden
Schmutz- oder ülschicht entspricht. Die Eintauchtiefe
wird bestimmt durch die Einstellung der Schwimmer 17»
Jedes V/ischblatt trennt einen Teil der abzuhebenden Uberfläche
ab und schiebt ihn in die Rinne 16, in der die Flüssigkeit nach oben bewegt wird, bis sie am oberen Ende 24 der Rinne 16
in einem Auffangbehälter 25 f Ii eist, G-egebenenf alls kann an dieser
Stelle auch ülbindemittel, das mit abgefördert wurde von den
Flüssigkeiten, z.B. durch Siebe, abgetrennt werden. Von dem
Auffangbehälter 25 kann die flüssigkeit dann in nicht dargestellte
Sammelbehälter oder Separatoren geleitet werden.
Eine besonders zweckmäßige Anordnung ergibt sich, wenn die
ganze Vorrichtung nach Figur 1 oder nach Figur 2 bis 5 auf
einem Bootskörper oder auf Schwimmkörpern angeordnet ist, wobei dieses Wasserfahrzeug gleichzeitig auch die Separatoren
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tragen kann, in denen der Schmutz oder das Ul von dem Wasser
getrennt werden, so daß das i/asser laufend in das Gewässer zurückgeleitet werden kann und der Schmutz oder das ül in
Behältern gesammelt werden, um dann zu Anlagen gebracht zu
werden, in denen der Schmutz unschädlich gemacht "bzw. das ül
oder ü'ett wiedergewonnen wird, kit einem solchen Wasserfahrzeug
können die verunreinigten Wasserflächen befahren und von und ulfladen gereinigt werden.
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Claims (1)
- - 8 Pat ent ansprüche1. »/erfahren zum Entfernen von Schmutz- und ulf iliaen von Wasseroberflächen, dadurch gekennzeichnet, daß im Kreislauf geführte Wischblätter (1, 11) von oben in die Wasseroberfläche (5, 23) eingeführt werden, durch die bei deren weiterer Bewegung ein Teil der Oberfläche in eine Einne (6,16) geschoben und über diese Kinne abgeführt wird.2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die v/ischblätter nur so tief in die Wasseroberfläche eintauchen, als der Dicke des Schmutz- oder ülfilmes entspricht.3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wischblätter (1) an einer rotierenden Vorrichtung (2) angeordnet sind.4-. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 j oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die v/ischblätter (11) durch Ketten (12) im Kreislauf geführt werden.5· Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die die Wischblätter (TI) führenden Ketten (12) über Umlenkscheiben (13) 14) geführt sind und die unteren Umlenkscheiben (14), und das mit ihnen in Verbindung stehende untere iSnde der Einne (16) durch Schwimmer (17) getragen werden. ■6. Vorrichtung nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daßdie Höhenlage der unteren Umlenk scheiben (14) und des unteren,; Endes der .Rinne (16) zu den Schwimmern einstellbar ist.7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die V/ischblätter (1, 11) mindestens am fiande aus biegungselastischem iaaterial, insbesondere Kaut- ' schule oder kautschukelastischem Kunststoff, bestehen.8. Vorrichtung nach Anspruch 7;» dadurch gekennzeichnet, daß die V/ischblätter (.1, 11) etwas breiter sind als der Breite der Sinne (6, 16) entspricht und in der Einne dieser Breite entsprechend schrägstehen.109830/0795
BAD ORlGfNAl.9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnete daß die die Ketten (12) antreibenden Uialenkscheiben (13) einstellbar gegeneinander verdrehbar sind.10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 9» dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkscheiben (13 5 14) Aussparungen (2S) für die v/ischblätter aufweisen»1098.3 0/079 5Leerseite
Priority Applications (4)
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|---|---|
| DE1962614A1 true DE1962614A1 (de) | 1971-07-22 |
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ID=5753804
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19691962614 Pending DE1962614A1 (de) | 1969-12-13 | 1969-12-13 | Verfahren und Vorrichtung zum Entfernen von Schmutz- und OElfilmen von Wasseroberflaechen |
Country Status (4)
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| DE (1) | DE1962614A1 (de) |
| FR (1) | FR2074050A5 (de) |
| NL (1) | NL7018146A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1994010026A1 (en) * | 1991-04-30 | 1994-05-11 | K.L. Konstruktion Ab | Apparatus for collecting floating material from the surface of a liquid |
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| FR2428709A1 (fr) * | 1978-06-14 | 1980-01-11 | Ouest Ets Generaux Meca | Perfectionnements aux appareils a palettes souples pour la recuperation des matieres flottantes |
| FR2849827B1 (fr) * | 2003-01-02 | 2006-01-20 | Eric Delcamp | Dispositif de recuperation de materiau flottants |
| CN112121522B (zh) * | 2020-09-21 | 2022-03-22 | 潢川县鹏升畜产品有限公司 | 一种用于肝素钠提取树脂的收集清洗装置 |
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| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL7018146A (de) | 1971-06-15 |
| FR2074050A5 (en) | 1971-10-01 |
| BE760199A (fr) | 1971-05-17 |
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