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DE19626147C2 - Griffvorrichtung - Google Patents

Griffvorrichtung

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DE19626147C2
DE19626147C2 DE1996126147 DE19626147A DE19626147C2 DE 19626147 C2 DE19626147 C2 DE 19626147C2 DE 1996126147 DE1996126147 DE 1996126147 DE 19626147 A DE19626147 A DE 19626147A DE 19626147 C2 DE19626147 C2 DE 19626147C2
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DE
Germany
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wall
locking
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handle
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DE1996126147
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Bernhard H Tinz
Ulrich Dumpf
Werner Fisch
Peter Walter
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WALTER MUSTERKOLLEKTIONEN AG
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WALTER MUSTERKOLLEKTIONEN AG
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    • A45CPURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
    • A45C13/00Details; Accessories
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    • A45C13/12Arrangement of fasteners of press-button or turn-button fasteners
    • A45C13/126Arrangement of fasteners of press-button or turn-button fasteners of turn-buttons
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B1/00Knobs or handles for wings; Knobs, handles, or press buttons for locks or latches on wings
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
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Description

Die Erfindung betrifft eine an einer Wand eines Koffers, vorzugsweise eines Musterkoffers, angeord­ nete Griffvorrichtung, mit einem Bügelgriff, der beidendig schwenkbeweglich an Lagerböcken gelagert ist, welche an einem Grundkörper angeordnet sind.
Eine derartige Griffvorrichtung ist bekannt. Sie wird beispielsweise an Aktenkoffern oder derglei­ chen eingesetzt. Ferner ist es bekannt, sogenannte Musterkoffer mit Griffvorrichtungen der eingangs genannten Art auszustatten, die das Tragen und Han­ tieren des Musterkoffers erleichtern. Derartige Mu­ sterkoffer dienen beispielsweise für die Aufnahme von Mustern für die Textil- oder Bodenbelagsindu­ strie oder dergleichen.
Die bekannten Griffvorrichtungen sind relativ auf­ wendig an der Wand des Koffers oder dergleichen zu montieren, wobei insbesondere die Befestigung durch Vernieten oder Vercrimpen vorgenommen wird.
Aus dem deutschen Gebrauchsmuster 19 97 809 ist eine Griffvorrichtung der eingangs genannten Art bekannt, bei der ein Bügelgriff beidendig schwenk­ beweglich an Lagerböcken gelagert ist, welche mit einem Grundkörper verbunden sind, der auf der Außenseite des Koffers angebracht wird. Für die Be­ festigung gehen von dem Grundkörper Laschen aus, die die Kofferwand durchgreifen und im Innern des Koffers umgebogen sind. Alternativ ist es auch mög­ lich, daß die Lagerböcke Haltelöcher aufweisen, in die Nieten oder Schrauben zur Griffbefestigung ein­ gebracht werden. Das Umbiegen der Haltelaschen be­ ziehungsweise das Vernieten oder Verschrauben ist relativ aufwendig.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Griffvorrichtung der eingangs Art anzugeben, die besonders einfach befestigbar ist. Ferner soll die Griffvorrichtung ohne Werkzeug montierbar sein. Vorzugsweise ist vorgesehen, daß die Griffvorrich­ tung gleichzeitig einen Verschluß für den Koffer bildet, der ein unbeabsichtigtes öffnen verhindert.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Grundkörper auf der Innenseite der Wand an­ geordnet ist, daß die Lagerböcke mindestens einen Durchbruch der Wand durchragen und daß an den La­ gerböcken von der Außenseite der Wand zugeordnete Arretierelemente befestigt sind, derart, daß die Wand zwischen Grundkörper und den Arretierelementen aufgenommen ist. Diese erfindungsgemäße Ausbildung erlaubt eine sehr einfache Montage. Für die Festle­ gung der Griffvorrichtung an der Wand ist es ledig­ lich erforderlich, den Grundkörper der Innenseite der Wand zuzuordnen, so daß die an dem Grundkörper befestigten Lagerböcke mindestens einen Durchbruch, insbesondere jeweils einen Durchbruch, der Wand durchragen. Anschließend werden den Lagerböcken von der Außenseite der Wand her die Arretierelemente zugeordnet, wodurch die Wand zwischen Grundkörper und den Arretierelementen aufgenommen ist. Hier­ durch ist die Griffvorrichtung sicher an der Wand befestigt, da sie sich einerseits mit ihrem Grund­ körper an der Innenseite der Wand abstützt und andererseits eine Abstützung auf der Außenseite der Wand mittels der Arretierelemente erfolgt.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgese­ hen, daß der Bügelgriffin die Lagerböcke einhäng­ bar ist und daß die Einhängposition durch die Arre­ tierelemente gegen Aushängen gesichert ist. Diese Ausgestaltung ermöglicht es, zunächst den mit La­ gerböcken versehenen Grundkörper - ohne Bügelgriff - der Wand zuzuordnen. Ist dies erfolgt, so wird der Bügelgriff von der Außenseite der Wand her in die Lagerböcke eingehängt. Nach dem Einhängen werden den beiden Lagerböcken die Arretierelemente zuge­ ordnet, die einerseits die Festlegung der Griffvor­ richtung an der Wand vornehmen und andererseits die Einhängposition des Bügelgriffes gegen Aushängen sichern. Insofern kommt den Arretierelementen eine Doppelfunktion zu.
Vorzugsweise ist ferner vorgesehen, daß die Lager­ böcke Vorsprünge aufweisen, die von Lagervorsprün­ gen des Bügelgriffs untergriffen werden und daß die Arretierelemente den jeweiligen Untergriff sichern.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgese­ hen, daß die Arretierelemente auf die Lagerböcke vorzugsweise rastend aufgeschoben sind, wobei je­ weils ein Sicherungsvorsprung der Arretierelemente eine Öffnung oder dergleichen im jeweiligen Lager­ bock durchgreift und den zugeordneten Lagervor­ sprung des Bügelgriffs von unten her sichert. Mithin dringt der Sicherungsvorsprung des Arretier­ elements beim Aufschieben des Arretierelements auf den Lagerbock in die Öffnung des Lagerbocks ein, wodurch der Sicherungsvorsprung in eine Position unterhalb des entsprechenden Lagervorsprungs des Bügelgriffs gelangt, so daß die Einhängposition des Bügelgriffs hierdurch gesichert wird.
Ferner ist es vorteilhaft, wenn Arretierelement und Lagerbock mit mindestens einer Auflaufschräge an­ einanderliegen, derart, daß beim Zuordnen des Arre­ tierelements zum Lagerbock das Arretierelement in Richtung auf die Außenseite der Wand gedrängt wird. Diese Ausgestaltung hat zur Folge, daß beim Zuord­ nen des Arretierelements dieses in Richtung auf die Wand, also in Richtung auf den Grundkörper, verla­ gert wird, wodurch die Wand klemmend zwischen Grundkörper und Arretierelement aufgenommen wird. Damit ist eine sichere und feste Befestigung der Griffvorrichtung gewährleistet. Vorzugsweise wird die Stellung des Arretierelements am Lagerbock mit­ tels einer Verrasterung, vorzugsweise Mikro-Verra­ sterung, gesichert. Nach oben hin kann sich das Ar­ retierelement vom Lagerbock nicht lösen, weil dies durch den Eingriff des Sicherungsvorsprungs in die Öffnung des Lagerbocks verhindert ist.
Insbesondere kann eine Auflaufschräge der Wand der Öffnung des Lagerbocks und/oder eine Auflaufschräge an dem Sicherungsvorsprung des Arretierelements ausgebildet sein.
Es ist ferner vorteilhaft, wenn an dem Grundkörper ein Sicherungsknebel drehbar befestigt ist, der mit seiner Achse ein Loch der Wand durchgreift.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgese­ hen, daß der Sicherungsknebel zwischen den beiden Lagerböcken angeordnet ist. Insbesondere wird der Sicherungsknebel auf einen Stehbolzen, der von dem Grundkörper ausgeht, axial aufgerastet oder dort auf andere Art und Weise befestigt. Dieser Stehbol­ zen durchgreift beim Zuordnen des Grundkörpers zur Wand ein Loch in dieser Wand. Ist dies erfolgt, so wird - von der anderen Seite der Wand her - der Si­ cherungsknebel am Stehbolzen befestigt, insbeson­ dere dort aufgeclipst. Selbstverständlich ist es auch möglich, daß der Sicherungsknebel einen Bolzen aufweist, der in eine Bohrung oder dergleichen am Grundkörper axial befestigt, insbesondere dort ein­ gerastet wird, wobei jedoch eine Drehbeweglichkeit des Sicherungsknebels erhalten bleibt.
Schließlich ist es vorteilhaft, wenn der ersten Wand eine zweite Wand zuordenbar ist, die einen Wanddurchbruch aufweist, der von dem Bügelgriff und den mit Arretierelementen versehenen Lagerböcken durchgriffen wird und daß mindestens ein Riegelteil des Sicherungsknebels in dessen Sicherungsdrehstel­ lung den Rand des Wanddurchbruchs überfängt. Die erste Wand ist insbesondere als eine Deckellasche und die zweite Wand als eine weitere Deckellasche des Koffers oder dergleichen ausgebildet. Befindet sich der Koffer in Schließstellung, so sind die beiden Deckellaschen einander derart zugeordnet, daß sie parallel aufeinanderliegen, wobei die an der einen Deckellasche befestigte Griffvorrichtung den Wanddurchbruch der anderen Deckellasche durch­ greift. Dieser Durchgriff wird auch von dem Siche­ rungsknebel realisiert, der sich - für das Durch­ greifen - in Entsicherungs-Drehstellung befindet. Für das Schließen des Koffers wird der Sicherungs­ knebel verdreht, derart, daß ein radial hervorra­ gendes Riegelteil des Sicherungsknebels den Rand des Wanddurchbruchs überfängt, wodurch die beiden Deckellaschen aufeinander festgelegt werden. Vor­ zugsweise weist der Sicherungsknebel aufeinander diametral gegenüberliegenden Seiten jeweils ein ra­ diales Riegelteil auf, so daß der Rand des Wand­ durchbruchs aufeinander gegenüberliegenden Seiten von den beiden Riegelteilen übergriffen wird.
Die Zeichnungen veranschaulichen die Erfindung an­ hand eines Ausführungsbeispiels und zwar zeigt:
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht auf einen Musterkoffer mit Griffvorrichtung,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht eines Be­ reichs auf den Musterkoffer mit Griffvor­ vorrichtung,
Fig. 3 eine Einzelteilzeichnung eines Grundkör­ pers der Griffvorrichtung in Seitenan­ sicht,
Fig. 4 der Grundkörper in Draufsicht,
Fig. 5 eine Seitenansicht eines Sicherungskne­ bels der Griffvorrichtung,
Fig. 6 eine Draufsicht auf den Sicherungsknebel der Fig. 5,
Fig. 7 eine Vorderansicht auf ein Arretierele­ ment der Griffvorrichtung,
Fig. 8 eine Rückansicht des Arretierelements der Fig. 7,
Fig. 9 eine Seitenansicht des Arretierelements der Fig. 7, teilweise aufgeschnitten,
Fig. 10 eine Vorderansicht auf einen Lagerbock der Griffvorrichtung in Richtung des Pfeils X in Fig. 3,
Fig. 11 eine Rückansicht des Lagerbocks in Rich­ tung des Pfeils XI in Fig. 3,
Fig. 12 eine Seitenansicht eines Bügelgriffs der Griffvorrichtung,
Fig. 13 eine Stirnansicht auf den Bügelgriff der Fig. 12,
Fig. 14 eine Draufsicht auf eine Einfassung der Griffvorrichtung und
Fig. 15 eine Seitenansicht der Einfassung der Fig. 14.
Die Fig. 1 zeigt eine Griffvorrichtung 1, die an einem sogenannten Musterkoffer 2 für Bodenbelagsmu­ ster 3 angeordnet ist. Der Musterkoffer 2 besitzt einen Deckel 4, der schwenkbeweglich mit einem Bo­ den 5 verbunden ist, an dem ein weiterer Deckel 6 ebenfalls schwenkbeweglich angeordnet ist. Auf der Innenseite des Bodens 5 sind mittels U-Profilen 7 die Bodenbelagsmuster 3 befestigt. Der obere Rand des Deckels 4 geht in eine Wand 8 über, wobei die Wand 8 und der Deckel 4 schwenkbeweglich miteinan­ der verbunden sind. Die Wand 8 bildet eine Deckel­ lasche 9. Von dem oberen Rand des Deckels 6 geht ebenfalls schwenkbeweglich eine Wand 10 aus, die als Deckellasche 11 ausgebildet ist. Im geschlosse­ nen Zustand des Musterkoffers 2 liegen die Deckel­ laschen 9, 11 flächig aufeinander. Sie werden in dieser Stellung mittels der Griffvorrichtung 1 ge­ halten, wobei die Griffvorrichtung 1 gleichzeitig ein Tragen beziehungsweise Hantieren des Musterkof­ fers 2 ermöglicht.
Die Griffvorrichtung 1 geht näher aus der Fig. 2 hervor. Sie weist zwei Lagerböcke 12, 13 auf, an denen ein Bügelgriff 14 schwenkbeweglich gelagert ist. Den Lagerböcken 12 und 13 sind Arretierele­ mente 15, 16 zugeordnet, daß heißt, sie überfangen die Lagerböcke 12 und 13. Zwischen den beiden La­ gerböcken 12 und 13 befindet sich ein Sicherungs­ knebel 17, der drehbar gelagert ist. Die Griffvor­ richtung 1 ist an der Deckellasche 11 befestigt, wobei ihre vorstehend genannten Teile einen Wand­ durchbruch 18 der Deckellasche 9 durchgreifen, wie dies insbesondere der Fig. 1 zu entnehmen ist. Der Sicherungsknebel 17 übergreift in seiner Siche­ rungsdrehstellung den Rand 19 des Durchbruchs 18, so daß der Musterkoffer 2 gegen Öffnen gesichert ist. Der Wanddurchbruch 18 ist mit einer Einfassung 20 versehen.
Nachstehend wird im einzelnen auf die Konstruktion der Griffvorrichtung 1 eingegangen.
Die Fig. 3 zeigt einen Grundkörper 21 der Griff­ vorrichtung 1, der als Montageplatte 22 ausgebildet ist. Auf der Oberseite 23 der Montageplatte 22 be­ finden sich die beiden Lagerböcke 12 und 13, die vorzugsweise einstückig mit der Montageplatte 22 ausgebildet sind. An dieser Stelle soll bereits er­ wähnt werden, daß vorzugsweise alle Teile der Griffvorrichtung 1 aus Kunststoff, vorzugsweise im Spritzgießverfahren, hergestellt sind, Ferner be­ findet sich auf der Oberseite 23 der Montageplatte 22 - vorzugsweise mittig zwischen den beiden Lager­ böcken 12 und 13 - ein Stehbolzen 24. Dieser ist ebenfalls vorzugsweise einstückig an der Montage­ platte 22 ausgebildet. Er besitzt im Bereich seines freien Endes einen Einschnitt 25, so daß der Steh­ bolzen 22 flexibel radial einfedern kann. Am freien Ende ist ein Kragen 26 am Stehbolzen 24 ausgebil­ det.
Die bereits erwähnten Lagerböcke 12 und 13 sind in der Fig. 3 längsmittig geschnitten dargestellt; in den Fig. 10 und 11 ist von ihnen eine Vorder­ beziehungsweise eine Rückansicht wiedergegeben. Insgesamt ist erkennbar, daß jeder Lagerbock 12, 13 - in der Darstellung der Fig. 3 - galgenartig ge­ staltet ist, das heißt, es ist jeweils ein Steg 27 vorgesehen, von dem - einstückig - ein Ausleger 28 ausgeht. Der Ausleger 28 weist an seiner Unterseite 29 eine Lagervertiefung 30 auf, wobei - gemäß Fig. 3 - der Ausleger 28 an seiner Unterseite 29 beab­ standet zu seinem freien Ende eine Ausnehmung 31 besitzt. Ferner wird der Steg 27 jedes Lagerbocks 12, 13 von einer Öffnung 32 durchsetzt, deren obere Wandung 33 eine Auflaufschräge 34 bildet. Diese läuft zur Ebene der Montageplatte 22 unter einem Winkel, vorzugsweise unter einem 45° Winkel. Jeder Lagerbock 12, 13 weist einen Fuß 35 auf, der an ein­ ander gegenüberliegenden Seiten 36 mit einer Mikro-Rastung 37 versehen ist.
Aus den Fig. 5 und 6 geht der Sicherungsknebel 17 näher hervor. Er weist an seiner Unterseite 38 eine nicht näher dargestellte Aufnahmebohrung für den Stehbolzen 24 auf, das heißt, der Sicherungs­ knebel 17 kann auf dem Stehbolzen 24 verrastet wer­ den, so daß er axial festgelegt ist, jedoch gedreht werden kann. An seiner Peripherie besitzt der Si­ cherungsknebel 17 zwei einander diametral gegen­ überliegende Riegelteile 39, die die sonstige Peri­ pherie nach außen hin überragen.
Die Fig. 7 bis 9 verdeutlichen die Ausgestaltung der beiden Arretierelemente 15 beziehungsweise 16. Es wird nachstehend nur auf das Arretierelement 15 eingegangen, da das Arretierelement 16 identisch ausgebildet ist. Gemäß der Fig. 2 sowie 7 und 8 ist das Arretierelement 15 haubenartig ausgebildet, wobei die Haube 40 zu einer Seite 41 sowie nach un­ ten hin (Bezugsziffer 42) offen ist. Im Inneren der Haube 40 befindet sich ein Sicherungsvorsprung 43, der stegartig ausgebildet und derart gestaltet ist, daß er in die Öffnung 32 des entsprechenden Lager­ bocks 12 beziehungsweise 13 eingeschoben werden kann. Insbesondere der Fig. 9 ist zu entnehmen, daß der Sicherungsvorsprung 43 eine Auflaufschräge 44 besitzt, die in ihrer Winkellage der Winkellage der Auflaufschräge 34 angepaßt ist. Im Innenwandbe­ reich weist die Haube 40 in ihrem unteren Bereich auf einander gegenüberliegenden Seiten eine Mikro-Rastung 45 auf, die derart ausgebildet ist, daß sie mit der Mikro-Rastung 37 der Lagerböcke 12 bezie­ hungsweise 13 zusammenwirken kann.
Die Fig. 12 und 13 verdeutlichen den Bügelgriff 14, der an seinen beiden Endbereichen 46 Lagervor­ sprünge 47 aufweist, die einen kreisförmigen Quer­ schnitt besitzen (siehe Fig. 13), wobei das jewei­ lige freie Ende jedes Lagervorsprungs 47 einen Ringkragen 48 aufweist.
Die Fig. 14 und 15 zeigen die Einfassung 20, die vorzugsweise aus zwei identischen Teilen besteht, die miteinander verclipst werden. Die Trennlinie zwischen den beiden Teilen ist in der Fig. 15 ge­ strichelt dargestellt. Die Einfassung 20 dient dazu, den Wanddurchbruch 18 in der Deckellasche 9 randseitig zu umfassen. Hierzu besitzt die Einfas­ sung 20 eine umlaufende Aufnahmenut 49 (Fig. 15). Diese Aufnahmenut 49 bildet sich erst dann aus, wenn die beiden identischen Bauteile der Einfassung 20 miteinander verrastet werden. Insgesamt ist die Einfassung 20 als Rahmen anzusehen, der den Wand­ durchbruch 18 umgibt, das heißt, es liegt ein Durchbruch 50 der Einfassung 20 vor, der etwas kleiner als der Wanddurchbruch 18 ist.
Zur Montage der Griffvorrichtung 1 am Musterkoffer 2 wird die Montageplatte 22 der Innenseite 51 der Wand 10 (Fig. 1) derart zugeordnet, daß die beiden Lagerböcke 12 und 13 entsprechende Durchbrüche 52 der Wand 10 durchgreifen. Der Stehbolzen 24 durch­ greift ein entsprechendes Loch 53 in der Wand 10. Anschließend wird von der Außenseite 54 der Wand 10 her der Bügelgriff 14 in die Lagerböcke 12 und 13 eingehängt. Dies erfolgt derart, daß die Lagervor­ sprünge 47 des Bügelgriffs 14 von unten her den Auslegern 28 genähert werden, bis die Lagervor­ sprünge 47 in die Lagervertiefungen 30 eintreten, wobei die Ringkragen 48 in die Ausnehmungen 31 ein­ treten. Mithin bilden die Ausleger 28 Vorsprünge 55, die von den Lagervorsprüngen 47 untergriffen werden. Nunmehr wird jedem Lagerbock 12, 13 das zu­ gehörige Arretierelement 15 beziehungsweise 16 zu­ geordnet. Dies erfolgt derart, daß das Arretierele­ ment 15 mit seiner offenen Seite 41 von der dem Bü­ gelgriff 14 abgewandten Seite auf den Lagerbock 12 aufgeschoben wird, wobei die beiden Mikro-Rastungen 37 und 45 ineinandertreten. Gleichzeitig tritt der Sicherungsvorsprung 43 in die Öffnung 32 ein, wobei die beiden Auflaufschrägen 34 und 44 gegeneinander­ treten. Dies hat zur Folge, daß im Zuge der Auf­ schiebbewegung das Arretierelement 15 nach unten in Richtung auf die Wand 10 gedrängt wird, so daß die Wand 10 klemmend zwischen der Montageplatte 22 und dem Arretierelement 15 aufgenommen wird. Entspre­ chendes gilt für die Montage des Arretierelements 16 an dem Lagerbock 13. Der Sicherungsvorsprung 43 des entsprechenden Arretierelements 15 beziehungs­ weise 16 hat ferner die Aufgabe, von unten her in Gegenüberlage zum entsprechenden Lagervorsprung 47 des Bügelgriffs 14 zu treten, so daß eine Abstüt­ zung der Lagervorsprünge 47 erfolgt und diese daher in ihrer Stellung positioniert werden, wobei jedoch eine Kippbewegung des Bügelgriffs 14 erhalten bleibt. Anschließend wird der Sicherungshebel 17 auf den Stehbolzen 24 aufgeclipst. Schließlich wer­ den die beiden Teile der Einfassung 20 dem Wand­ durchbruch 18 der Wand 8 zugeordnet, das eine Teil von der oberen, das andere Teil von der unteren Seite, so daß insgesamt eine Randverstärkung des Wanddurchbruchs 18 realisiert wird. Die beiden Teile verklipsen vorzugsweise miteinander.
Zum Schließen des Musterkoffers 2 wird die Stellung der Deckellasche 11 gemäß Fig. 1 eingenommen, daß heißt, die Deckellasche 11 bildet mit dem Deckel 6 einen rechten Winkel. Anschließend wird dann die Deckellasche 9 derart verschwenkt, daß sie flächig auf der Deckellasche 11 aufliegt, wobei sie in die­ ser Stellung mit dem Deckel 4 ebenfalls einen rech­ ten Winkel bildet. In der genannten Stellung der Deckellasche 9 wird der von der Einfassung 20 um­ rahmte Wanddurchbruch 18 von den mit Arretierele­ menten 15 und 16 versehenen Lagerböcken 12 und 13 sowie dem dazugehörigen Bügelgriff 14 durchgriffen. Ferner durchgreift der Sicherungsknebel 17 den Wanddurchbruch 18, wobei sich der Sicherungsknebel 17 in Entsicherungsstellung befindet, die - gegen­ über der Darstellung der Fig. 2 - von einer um 90° verdrehten Stellung des Sicherungsknebels 17 gebil­ det ist. Zur Sicherung der Schließstellung des Mu­ sterkoffers 2 wird der Sicherungsknebel 17 in die in Fig. 2 dargestellte Stellung verdreht, in der seine beiden Riegelteile 39 den Rand des Wanddurchbruchs 18, das heißt die Einfassung 20, übergrei­ fen.
Zum Öffnen des Musterkoffers 2 ist es zunächst er­ forderlich, den Sicherungsknebel 17 in Entsiche­ rungsstellung zu drehen und anschließend die Dec­ kellasche 9 anzuheben, so daß die Griffvorrichtung 1 den Wanddurchbruch 18 passieren kann. An­ schließend wird dann die Deckellasche 11 ver­ schwenkt und der Musterkoffer 2 läßt sich öffnen, wodurch die darin befindlichen Bodenbelagsmuster 3 zugänglich werden.
Zusätzlich oder anstelle der Mikro-Verrastungen 37 und 45 in den Fußbereichen der Lagerböcke 12 und 13 beziehungsweise den unteren Bereichen der Arretier­ elemente 15 und 16 können derartige Verrastungen auch an den Auflaufschrägen 34 und 44 vorgesehen sein.

Claims (10)

1. An einer Wand eines Koffers, vorzugsweise eines Musterkoffers, angeordnete Griffvorrichtung, mit einem Bügelgriff, der beidendig schwenkbeweglich an Lagerböcken gelagert ist, welche an einem Grundkör­ per angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundkörper (21) auf der Innenseite (51) der Wand (10) angeordnet ist, daß die Lagerböcke (12, 13) mindestens einen Durchbruch (52) der Wand (10) durchragen und daß an den Lagerböcken (12, 13) von der Außenseite (54) der Wand (10) zugeordnete Arre­ tierelemente (15, 16) befestigt sind, derart, daß die Wand (10) zwischen Grundkörper (21) und den Ar­ retierelementen (15, 16) aufgenommen ist.
2. Griffvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der Bügelgriff (14) in die Lager­ böcke (12, 13) einhängbar ist und daß die Einhäng­ position durch die Arretierelemente (15, 16) gegen Aushängen gesichert ist.
3. Griffvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Lager­ böcke (12, 13) Vorsprünge (55) aufweisen, die von Lagervorsprüngen (47) des Bügelgriffs (14) unter­ griffen werden und daß die Arretierelemente (15, 16) den jeweiligen Untergriff sichern.
4. Griffvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Arre­ tierelemente (15, 16) auf die Lagerböcke (12, 13) ra­ stend aufgeschoben sind, wobei jeweils ein Siche­ rungsvorsprung (43) des Arretierelements (15, 16) eine Öffnung (32) im jeweiligen Lagerbock (12, 13) durchgreift und den zugeordneten Lagervorsprung (47) des Bügelgriffs (14) von unten her sichert.
5. Griffvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Arretierele­ ment (15, 16) und Lagerbock (12, 13) mit mindestens einer Auflaufschräge (34, 44) aneinanderliegen, derart, daß beim Zuordnen des Arretierelements (15, 16) zum Lagerbock (12, 13) das Arretierelement (15, 16) in Richtung auf die Außenseite (54) der Wand (10), also in Richtung auf den Grundkörper (21), gedrängt wird.
6. Griffvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Auf­ laufschräge (34) an der Wand der Öffnung (32) und/oder eine Auflaufschräge (44) an dem Siche­ rungsvorsprung (43) ausgebildet ist.
7. Griffvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Grundkörper (21) ein Sicherungsknebel (17) drehbar befestigt ist, der mit seiner Achse ein Loch (53) der Wand (10) durchgreift.
8. Griffvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Siche­ rungsknebel (17) zwischen den beiden Lagerböcken (12, 13) angeordnet ist.
9. Griffvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Wand (10) eine erste Wand ist, der eine zweite Wand (8) zuordenbar ist, die einen Wanddurchbruch (18) auf­ weist, der von dem Bügelgriff (14) und den mit Ar­ retierelementen (15, 16) versehenen Lagerböcken (12, 13) durchgriffen wird und daß mindestens ein Riegelteil (39) des Sicherungsknebels (17) in des­ sen Sicherungsdrehstellung den Rand des Wanddurch­ bruchs (18) überfängt.
10. Griffvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Wand (10) eine Deckellasche (11) und die zweite Wand (8) eine weitere Deckellasche (9) des Koffers ist.
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CN104302553A (zh) * 2012-05-08 2015-01-21 马格马蒂克有限公司 可闭锁带盖的容器
CN104302553B (zh) * 2012-05-08 2017-05-03 马格马蒂克有限公司 可闭锁带盖的容器

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