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DE19626893A1 - Flüssigkeitsverteiler für eine Stoffaustauschkolonne - Google Patents

Flüssigkeitsverteiler für eine Stoffaustauschkolonne

Info

Publication number
DE19626893A1
DE19626893A1 DE19626893A DE19626893A DE19626893A1 DE 19626893 A1 DE19626893 A1 DE 19626893A1 DE 19626893 A DE19626893 A DE 19626893A DE 19626893 A DE19626893 A DE 19626893A DE 19626893 A1 DE19626893 A1 DE 19626893A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mass transfer
liquid
transfer column
distribution channels
liquid distributor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19626893A
Other languages
English (en)
Inventor
Christian Dipl Ing Matten
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Linde GmbH
Original Assignee
Linde GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Linde GmbH filed Critical Linde GmbH
Priority to DE19626893A priority Critical patent/DE19626893A1/de
Publication of DE19626893A1 publication Critical patent/DE19626893A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D3/00Distillation or related exchange processes in which liquids are contacted with gaseous media, e.g. stripping
    • B01D3/008Liquid distribution
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25JLIQUEFACTION, SOLIDIFICATION OR SEPARATION OF GASES OR GASEOUS OR LIQUEFIED GASEOUS MIXTURES BY PRESSURE AND COLD TREATMENT OR BY BRINGING THEM INTO THE SUPERCRITICAL STATE
    • F25J3/00Processes or apparatus for separating the constituents of gaseous or liquefied gaseous mixtures involving the use of liquefaction or solidification
    • F25J3/02Processes or apparatus for separating the constituents of gaseous or liquefied gaseous mixtures involving the use of liquefaction or solidification by rectification, i.e. by continuous interchange of heat and material between a vapour stream and a liquid stream
    • F25J3/04Processes or apparatus for separating the constituents of gaseous or liquefied gaseous mixtures involving the use of liquefaction or solidification by rectification, i.e. by continuous interchange of heat and material between a vapour stream and a liquid stream for air
    • F25J3/04763Start-up or control of the process; Details of the apparatus used
    • F25J3/04866Construction and layout of air fractionation equipments, e.g. valves, machines
    • F25J3/04896Details of columns, e.g. internals, inlet/outlet devices
    • F25J3/04927Liquid or gas distribution devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Separation By Low-Temperature Treatments (AREA)
  • Feeding, Discharge, Calcimining, Fusing, And Gas-Generation Devices (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Flüssigkeitsverteiler für eine Stoffaustauschkolonne, der mindestens einen Hauptkanal und eine Vielzahl von Verteilkanälen aufweist, die mit dem Hauptkanal in Strömungsverbindung stehen und mit Flüssigkeitsaustrittsöffnungen versehen sind.
Derartige Verteiler dienen zur Verteilung von Flüssigkeit über den Querschnitt einer Stoffaustauschkolonne, insbesondere oberhalb eines mit geordneter oder ungeordneter Packung ausgestatteten Abschnitts. Sie sind beispielsweise aus einem Aufsatz von P. Bomio et al., Chem. Tech., 43. Jg., Heft 11/12, 1991 bekannt und werden dort als Rohrverteiler, Elementverteiler oder Kanalverteiler bezeichnet. Diese Typen von Flüssigkeitsverteilern weisen horizontal ausgerichtete Verteilkanäle, die von mindestens einem Hauptkanal gespeist werden, der in der Regel senkrecht zu den Verteilkanälen verläuft. Bei einem Rohrverteiler sind die Verteilkanäle an ihrer Oberseite geschlossen, bei einem Element- oder Kanalverteiler sind sie oben offen. Dabei tritt das Problem auf, daß durch die Strömung in Längsrichtung der Verteilkanäle eine ungleichmäßige Verteilung von Flüssigkeit bewirkt wird. Je nachdem, wie weit eine Flüssigkeitsaustrittsöffnung vom Flüssigkeitseintritt in den Verteilkanal entfernt ist, wird sie von der Flüssigkeit mit unterschiedlicher Austrittsgeschwindigkeit durchströmt.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Verteiler der eingangs genannten Art zu entwickeln, der eine besonders hohe Verteilgüte ermöglicht und einen relativ geringen Herstellungsaufwand erfordert.
Diese Aufgabe wird durch einen innerhalb der Verteilkanäle im wesentlich horizontal angeordneten Strömungszerleger gelöst.
Unter Strömungszerleger wird hier eine Apparatur verstanden, die ein in einer Richtung (z. B. horizontal) strömendes Medium in zwei Teilströme mit verschiedener Richtung aufteilt (z. B. in einen weiterhin horizontalen Strom und einen mit vertikaler Richtungskomponente). Der Strömungszerleger ist vorzugsweise so angeordnet, daß er sich während des Betriebs des Verteilers unterhalb der Oberfläche der im entsprechenden Verteilkanal anstehenden beziehungsweise fließenden Flüssigkeit befindet. Er bewirkt einen Strömungswiderstand in vertikaler Richtung. Dadurch entstehen zwei Strömungsquerschnitte; im oberen wird die Flüssigkeit längs des Verteilkanals transportiert, im unteren entsteht allein eine Strömung in Richtung Flüssigkeitsaustrittsöffnung. Der Abbau der horizontalen Strömungsgeschwindigkeit unmittelbar über dem Loch bewirkt ein spürbare Verbesserung der Verteilgüte.
Die Strömungsbremse ist in einem vertikalen Abstand vom Boden des Verteilkanals angeordnet, der beispielsweise 25 bis 45%, vorzugsweise 30 bis 40% der Höhe des Verteilkanals beträgt.
Der Strömungszerleger weist vorzugsweise ein Lochblech auf. Dieses enthält mindestens einen im wesentlichen horizontalen Abschnitt. Das Öffnungsverhältnis beträgt in diesem Bereich beispielsweise 3 bis 13%, vorzugsweise 5 bis 8%, höchst vorzugsweise etwa 5%.
Es ist günstig, wenn die Flüssigkeitsaustrittsöffnung so ausgebildet sind, daß ihre effektive Länge L kleiner als ihr Durchmesser D ist.
Unter Durchmesser wird hier die maximale lineare Ausdehnung des freien Lochquerschnitts verstanden; im allgemein üblichen Fall von kreisförmigen Flüssigkeitsaustrittsöffnungen ist dies der Kreisdurchmesser an der engsten Stelle der Flüssigkeitsaustrittsöffnung. Die Flüssigkeitsaustrittsöffnungen sind im allgemeinen in einem horizontal ausgerichteten Wandabschnitt des Verteilkanals angeordnet, so daß sie von der die Flüssigkeit in im wesentlicher vertikaler Strömungsrichtung durchflossen werden.
Die effektive Lochlänge ist durch den Teil der Lochbegrenzung festgelegt, der im Betrieb des Verteilers von der Flüssigkeit benetzt wird. Zum Beispiel ist bei einer Flüssigkeitsaustrittsöffnung, deren Querschnitt sich nach oben verjüngt, die effektive Lochlänge geringer als die geometrische. Flüssigkeitsaustrittsöffnungen mit dieser Eigenschaft werden im folgenden auch als Blendenlöcher bezeichnet. Bei den im Rahmen der Erfindung angestellten Versuchen hat sich überraschenderweise herausgestellt, daß die Verwendung derartiger Blendenlöcher in Kombination mit dem Strömungszerleger zu einer weiter verbesserten Verteilgüte führt.
Das Verhältnis L/D zwischen effektiver Länge und Lochdurchmesser der Flüssigkeitsaustrittsöffnungen ist kleiner als 1, vorzugsweise kleiner oder gleich 0,9, kleiner oder gleich 0,8, kleiner oder gleich 0,7, oder kleiner oder gleich 0,6.
Die Erfindung betrifft außerdem eine Stoffaustauschkolonne mit einem derartigen Verteiler sowie die Verwendung einer solchen Stoffaustauschkolonne zur Tieftemperaturzerlegung von Luft.
Die Erfindung sowie weitere Einzelheiten der Erfindung werden im folgenden anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Hierbei zeigen:
Fig. 1 den Verteilkanal einer ersten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Flüssigkeitsverteilers im Querschnitt und
Fig. 2 den Verteilkanal einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Flüssigkeitsverteilers ebenfalls im Querschnitt.
Der Grundaufbau des Verteilers kann bei beiden Ausführungsbeispielen dieselbe sein. Die entsprechende Verbindung zwischen Hauptkanal und Verteilkanälen ist in der EP 0607887 A2 (Fig. 3 und 4) gezeigt. Die Erfindung kann jedoch auch bei anderen Grundformen von Rohr-, Element- oder Kanalverteiler eingesetzt werden.
Wie in beiden Figuren dargestellt, enthält der Verteilkanal 1 ein Lochblech 5 mit einem horizontalen Abschnitt 6 enthalten, der als Strömungszerleger wirkt. Der Abstand B zwischen Boden 2 und horizontalem Abschnitt 6 beträgt beispielsweise 25 bis 45%, vorzugsweise 30 bis 40% der Höhe des Verteilkanals. In dem konkreten Beispiel liegt der Wert bei 33%.
Die Flüssigkeitsaustrittsöffnungen 3 können konventionell (Fig. 1) oder als Blendenlöcher (Fig. 2) ausgeführt sein. Die Blendenlöcher können grundsätzlich auf zwei verschiedene Weisen realisiert werden, nämlich entweder durch eine relativ zum Lochdurchmesser geringe Wandstärke des Bodens eines Verteilkanals oder durch eine Verminderung der effektiven Lochlänge durch Veränderung der Lochgeometrie. Letzteres ist insbesondere bei relativ zur Wandstärke geringen Lochdurchmessern vorteilhaft. Das Ausführungsbeispiel von Fig. 2 bezieht sich auf die zweite Variante, wobei der geometrische Lochquerschnitt auf der Unterseite des Bodens des Verteilkanals größer als auf dessen Oberseite ist.
Dies wird bei der Herstellung des Verteilers am einfachsten dadurch verwirklicht, daß zunächst - beispielsweise durch Bohren oder Stanzen - eine durch die gesamte Wandstärke w des Bodens 2 des Verteilkanals 1 gehende Öffnung 3 erzeugt wird, deren Querschnitt den Lochdurchmesser D im oben definierten Sinn festlegt. Anschließend wird von der Unterseite des Bodens 2 her zusätzlich ein - beispielsweise mit dieser Öffnung konzentrisches - Sackloch 4 gebohrt, das einen größeren Durchmesser E aufweist und eine Länge s, die kleiner als die Wandstärke w ist. Die Differenz w - s bildet dann die - gegenüber der durchgehenden Öffnung reduzierte - effektive Lochlänge L.

Claims (5)

1. Flüssigkeitsverteiler für eine Stoffaustauschkolonne, der mindestens einen Hauptkanal und eine Vielzahl von Verteilkanälen aufweist, die mit dem Hauptkanal in Strömungsverbindung stehen und mit Flüssigkeitsaustrittsöffnungen versehen sind, gekennzeichnet durch einen innerhalb der Verteilkanäle im wesentlich horizontal angeordneten Strömungszerleger.
2. Flüssigkeitsverteiler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Strömungszerleger ein Lochblech aufweist.
3. Flüssigkeitsverteiler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die effektive Länge L der Flüssigkeitsaustrittsöffnungen kleiner als ihr Durchmesser D ist.
4. Stoffaustauschkolonne mit einem Verteiler nach einem der Ansprüche 1 bis 3.
5. Verwendung einer Stoffaustauschkolonne nach Anspruch 4 zur Tieftemperaturzerlegung von Luft.
DE19626893A 1996-07-04 1996-07-04 Flüssigkeitsverteiler für eine Stoffaustauschkolonne Withdrawn DE19626893A1 (de)

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