DE19626575A1 - Punktschweißpistole - Google Patents
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Description
Das Gebiet der Erfindung betrifft Punktschweißpistolen, ins
besondere in einem Gießverfahren oder spanabhebend herge
stellte Schweißpistolen mit einem Kupferkern.
Die Methode des Widerstandsschweißens ist seit über hundert
Jahren bekannt. Üblicherweise benutzt man Kupfer als Grundma
terial für die Fertigung der Schweißpistole. Mit diesem Mate
rial erreicht man einen hinreichend stabilen mechanischen
Aufbau und kann gleichzeitig die benötigten elektrischen
Ströme zur Herstellung der Schweißverbindung zuführen. Zur
Kühlung der Elektrodenspitzen und der gesamten Schweißpistole
ist ein System von in die Schweißpistole integrierten Kühl
wasserkanälen erforderlich. Dies besteht aus röhrenförmigen
Gußausnehmungen kleinen Durchmessers in den Armen der
Schweißpistole, durch die sowohl das zu- als auch das abflie
ßende Wasser als Kühlmedium geführt wird.
Dieses bewährte Schweißsystem wird nach dem Stand der Technik
eingesetzt. Allerdings hat Kupfer eine vergleichsweise hohe
Dichte. Mit dem Aufkommen von Schweißrobotern waren kupferne
Schweißpistolen wegen ihres Gewichts nicht mehr vertretbar.
Um Abhilfe für dieses Problem zu schaffen, wurde Kupfer durch
Aluminium ersetzt, wodurch das Gewicht einer typischen
Schweißpistole um mehr als 50% reduziert wurde. Allerdings
traten dadurch Probleme auf, wie beispielsweise eine Galvani
sierung des Aluminiums. Durch die Reaktion von Aluminium und
Kupfer unter Einwirkung von Wasser und elektrischem Strom
konnte sogar eine Zerstörung des Aluminiumgehäuses durch Gal
vanisierung auftreten.
Dieses Problem wurde dadurch gelöst, daß das Wasser von den
Aluminiumteilen getrennt geführt wurde, wobei das Wasser und
der elektrische Strom durch ein aus reinem Kupfer bestehendes
System geführt wurden. Das Aluminiumgehäuse diente lediglich
der notwendigen mechanischen Unterstützung und Verbindung,
wohingegen der Kupferkern zur Kühlung und Stromleitung dien
te.
Aluminium weist zwar eine geringere Dichte als Kupfer auf,
ist aber auch weniger stabil. Deshalb mußten konstruktive In
tegritätsprobleme, die bei diesen neueren Aluminium
schweißpistolen auftraten, berücksichtigt werden. Die perma
nent auf die Aluminium-Schweißpistolen einwirkenden Kräfte
führen zu starken Biegebelastungen. Weiterhin führen die
wechselnden Orientierungen der Werkstücke zu erheblichen Tor
sionsbelastungen. Außerdem sind für die Schweißvorgänge ge
richtete Druckkräfte erforderlich. Diese wiederholten Bela
stungen führen normalerweise zu einer sehr kurzen Lebensdauer
der Schweißpistolen.
Um diese konstruktiven Integritätsprobleme, die durch die
Verwendung von Aluminium auftreten, zu lösen, sind eine Reihe
von Querschnittsanordnungen für Schweißpistolenarme vorge
schlagen worden. Einige Beispiele sind in den Fig. 1a-e dar
gestellt. Die Beispiele umfassen den "I"-Querschnitt
(Fig. 1a), den "T"-Querschnitt (Fig. 1b), den balkenartigen
("bar beam") Querschnitt (Fig. 1c), den rechteckig geschweiß
ten Querschnitt (Fig. 1d) sowie den geschweißten Doppelsteg-Quer
schnitt (Fig. 1e). Alle vorstehend genannten Quer
schnitte sind besonders vorteilhaft zur Aufnahme von Lasten
in bestimmten Richtungen geeignet. Jedoch bietet keine dieser
Gestaltungsformen eine ausreichende Torsionsbelastbarkeit bei
gleichzeitiger Eignung für sich ständig wiederholende Bela
stungen in einer Richtung. Außerdem ermangelt es bei diesen
an einer ausreichenden Formflexibilität. Weiterhin sind bei
den bekannten Querschnittsformen die Kühlkanäle gegenüberlie
gend angeordnet, worunter die konstruktive Integrität der Ar
me leidet.
Die obengenannten Probleme führen in der gesamten Schweißin
dustrie zu einer sehr kurzen Lebensdauer von Aluminium-Punkt
schweißpistolen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die oben darge
stellten Probleme, die bei Punktschweißpistolen nach dem
Stand der Technik auftreten, zu lösen. Dazu weist eine
Punktschweißpistole eine konzentrisch angeordnete kupferne
Kernrohranordnung auf, die in jedem Arm des Aluminiumkörpers
der Schweißpistole befestigt ist. Durch die Aluminiumgußkör
peranordnung wird die erwünschte Flexibilität für den
Schweißvorgang erreicht. Die Anordnung weist entlang jedes
Arms der Anordnung einen im wesentlichen omegaförmigig (Ω)
ausgebildeten Querschnitt auf. Durch den Omegaquerscnitt wer
den wesentliche Verbesserungen in der Torsions- und Rich
tungsbelastbarkeit erzielt. Um sicherzustellen, daß das Kühl
wasser direkt zu den Elektroden hin und von diesen weg flie
ßen kann, ohne Kontakt mit dem Aluminiumkörper zu bekommen,
sind besondere Anschlußstücke vorgesehen, wodurch die Gefahr
einer Korrosion eliminiert wird.
Darüberhinaus ist erfindungsgemäß ein modulares Schweißpisto
lenkonzept vorgesehen. Dabei wird die Pistole in drei ver
schiedene Teile unterteilt: (a) ein Elektrodensystem, (b) ein
Grundkörper-/Rahmensystem und (c) ein Momentenarmsystem. In
diesem modularen Konzept sind jeweils individuelle Schwenk
einheiten vorgesehen, die jeweils mit verschiedenen Elektro
den- und Momentenarmsystemen kombiniert werden können. Die
Schwenkeinheiten können in besonderer Weise strukturiert aus
gebildet sein, und zwar basierend auf einer dreieckförmigen
Struktur an dem Zentralkörper der Schweißpistole. Diese Maß
nahme führt zu einer erheblichen Verbesserung der konstrukti
ven Integrität der Schweißpistole.
Die erfindungsgemäße Schweißpistolenanordnung kann einen im
Gießverfahren oder spanabhebend hergestellten Grundkörper mit
zwei jeweils schwenkbar gelagerten Armen aufweisen. Ein kup
fernes Kernrohr ist in jedem Arm befestigt. In den kupfernen
Kernrohren sind jeweils kupferne Elektrodenhalter befestigt,
mit welchen Kupferelektroden gehalten werden, die zum Punkt
schweißen eines Werkstücks dienen. Die Kupferelektrodenhalter
sind dahingehend ausgebildet, daß zur Kühlung der Elektroden
Wasser zu diesen und von diesen weg geführt werden kann und
der elektrische Strom durch die Elektroden fließen kann. Die
Arme der Anordnung weisen einen im wesentlichen omegaförmigig
(Ω) ausgebildeten Querschnitt auf.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann eine
Schweißpistole mit einem Grundkörper mit zwei jeweils
schwenkbar gelagerten Armen vorgesehen sein, in denen jeweils
ein kupfernes Kernrohr befestigt ist. Innerhalb der kupfernen
Kernrohre sind jeweils kupferne Elektrodenhalter angebracht.
Mit den Elektrodenhaltern werden einander gegenüberliegende
Kupferelektroden gehalten, die zum Punktschweißen eines Werk
stücks dienen. Die Kupferelektrodenhalter sind dahingehend
ausgebildet, daß zur Kühlung der Elektroden Wasser zu diesen
und von diesen weg geführt werden kann und der elektrische
Strom durch die Elektroden fließen kann. Ausgehend von den
Elektrodenhaltern erstrecken sich kupferne Anschlußstücke aus
dem Grundkörper heraus. Durch die Anschlußstücke wird Wasser
zu den Elektrodenhaltern hin und von diesen weg geleitet, wo
durch eine Korrosion des Grundkörpers vermieden wird.
Mit der Erfindung wird eine Punktschweißpistole mit vergrö
ßerter Torsions- und Richtungsbelastbarkeit geschaffen. Au
ßerdem sind Wasseranschlußstücke vorgesehen, durch die das
Wasser ohne Kontakt mit dem Grundkörper geführt wird, wodurch
eine Korrosion des Grundkörpers vermieden wird.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in den Zeichnun
gen dargestellen bevorzugten Ausführungsbeispiels näher er
läutert. Es zeigen:
Fig. 1a-e vertikale Querschnittsdarstellungen von Schweißpi
stolenarmen nach dem Stand der Technik;
Fig. 1f alternative Dreieckskonfigurationen für einen
Schweißpistolenarm gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 1 eine modulare Punktschweißpistole gemäß der Erfindung,
teilweise in Schnittdarstellung;
Fig. 2 einen erfindungsgemäßen Schweißpistolenarm mit Kup
ferkern;
Fig. 2a eine Querschnittsansicht entlang der mit 2a-2a be
zeichneten Linie in Fig. 2;
Fig. 3 eine vertikale Querschnittsansicht entlang der Linie
3-3 in Fig. 2 in vergrößertem Maßstab;
Fig. 4 eine vertikale Querschnittsansicht einer keilförmigen
Elektrodenverriegelungseinrichtung,
Fig. 5 eine teilweise Schnittdarstellung einer erfindungsge
mäßen Schweißspitze;
Fig. 6 eine Schnittdarstellung eines erfindungsgemäßen An
schlußstücksystems für eine Punktschweißpistole;
Fig. 7 eine vertikale Querschnittsansicht einer Schweißpisto
len-Gelenk-Einrichtung und
Fig. 8 eine Querschnittsdarstellung eines alternativen Aus
führungsbeispiels eines Schweißpistolenarms entsprechend der
Erfindung.
Ein spezieller Aspekt der erfindungsgemäßen modularen
Schweißpistole ist in Fig. 1 dargestellt. Eine wesentliche
Komponente der Schweißpistole ist der Schwenkkörper, der zur
Halterung der Elektroden dient. Diese Komponente verursacht
die weitaus meisten Entwicklungs- und Herstellungskosten. Da
durch, daß man den Momentenarm und den Schwenkabschnitt als
separate Teile ausbildet, wird eine Vielzahl von verschiede
nen Gestaltungsformen möglich, wobei nur minimale Änderun
gen an dem Schwenksegment vorgenommen werden müssen, welches
somit bezüglich Form und Material standardisiert werden kann.
Diese Grundform ist relativ einfach gestaltet, in der Funkti
onsweise aber relativ komplex. Die Grundform des Schweißpi
stolenkörpers ist von einem Dreieck mit den Seitenverhältnis
sen 3-4-5 abgeleitet, welches das klassische Beispiel für den
Lehrsatz für rechtwinklige Dreiecke darstellt. Durch diese
Dreiecksform erhält man Belastungswinkel, die optimal an die
Anforderungen des Schwenkkörpers in Verbindung mit den Elek
troden und dem Momentenarm angepaßt sind. Auf beiden Seiten
des zentralen Schwenkpunktes sind gleichartige Abschnitte an
geordnet. Eine Abweichung hiervon kann zu einem Bruch der Mo
mentenarmabschnitte führen.
Ausgehend von dieser Gestaltung besteht das Ziel darin, das
optimale Material für die gewünschte Anwendung zu wählen. Als
Elektrodenmaterial wird allgemein Kupfer verwendet. Für die
Momentenarme und den Grundkörper können jedoch vom Stand der
Technik abweichende Materialien Verwendung finden. Insbeson
dere stellt Stahl unter Gewichts- und Stabilitätsgesichts
punkten das optimale Material für die Momentenarme dar. Für
den vom Momentenarm getrennten Grundkörper der Schweißpistole
können andere Materialien, wie beispielsweise Aluminium,
Edelstahl, Kunststoff oder Verbundwerkstoffe, Verwendung fin
den.
Durch das modulare Design läßt sich die Schweißpistole in
drei Funktionsbereiche aufteilen, und zwar in (1) die Kupfe
relektroden und die Schweißspitzen, (2) den Grundkörper des
Schwenkkörpers der Schweißpistole und (3) die Momentenarme
mit den zugehörigen Zylindereinrichtungen. Durch die Trennung
dieser drei Funktionseinheiten steht dem Entwickler eine er
heblich breitere Basis zur Entwicklung der für die für die in
der Vielfalt der möglichen Schweißsituationen jeweils optima
len Schweißpistole zur Verfügung. Jegliche Standardisierung
führt zwangsläufig zu einer Einschränkung, wie z. B. die übli
che Verwendung von kombinierten Einheiten aus Schwenkkörper
und Momentenarm. Durch das modulare Design erhält man dagegen
eine bisher unerreichbare Design-Flexibilität.
Bei Schweißpistolengehäusen nach dem Stand der Technik werden
allgemein nicht-wassergekühlte Shunts und Überbrückungslei
tungen eingesetzt. Zur Verwendung von wassergekühlten Über
brückungsleitungen ist ein völlig neuartiges Designkonzept
erforderlich, welches im Ergebnis zu einer Trennung von
Schwenkkörper und Grundkörper führt. Daraus ergibt sich durch
Nutzung eines variierenden gegenseitigen Schwenk-Grundkörper-Win
kelverhältnisses die Möglichkeit einer stärkeren Standar
disierung des schwenkbaren Hauptkörpers. Durch Verwendung von
lediglich sechs verschiedenen Schwenkkörpersegmenten - drei
männlichen und drei weiblichen - können Elektrodenabstände
zwischen 0 und 70,0 cm (24′′) realisiert werden. Dies wird da
durch möglich, daß der Schwenkkörper relativ zu dem Momenten
arm und den Elektroden um 7,6 cm (3′′), 15,2 cm (6′′) und
22,9 cm (9′′) verschoben werden kann.
Die Verwendung von Kunststoffen oder anderen nichtleitenden
Materialien für die Schwenkkörpersegmente ist in mehrfacher
Hinsicht vorteilhaft: Kunststoffkörper sind leichter und ver
fügen über inhärente Isolationseigenschaften. Außerdem erlau
ben Kunststoffteile eine einfache und präzise Herstellung al
ler Bereiche und Merkmale, wodurch zusätzliche Kosten bei der
Herstellung vermieden werden können. Außerdem können Kosten
einsparungen dadurch erzielt werden, daß die Kunststoffkörper
in einer Massenproduktion erstellt werden und die Form der
Kunststoffkörper vereinfacht wird, ohne deren Anwendungsbe
reich einzuschränken.
Die modulare Schweißpistole besteht aus individuellen
Schwenkeinheiten, die verschiedene Elektroden und verschiede
ne Momentenarmsysteme aufnehmen können. Die Schwenkeinheiten
können aus verschiedenen Materialien, z. B. aus Aluminium,
Kupfer, Edelstahl, Kunststoff oder Verbundmaterialien herge
stellt werden. Die Schwenkeinheit ist derart ausgebildet, daß
die elektrischen Verbindungen und der Kühlwassertransport je
weils über das Material erfolgt, das zur Elektrizitätsleitung
und zum Kühlwassertransport besonders geeignet ist. Das zu
grundeliegende Konzept der Konstruktion besteht aus einem
Kupferkern, der über Anpaßstücke für Elektroden und Kühlwas
serverbindungen verfügt. Die Momentenarme sind als separate
Teile ausgeführt. Diese können aus jedem geeigneten Werkstoff
bestehen und in jeder jeweils geeigneten Formgestaltung aus
gebildet werden.
Die Struktur der Schwenkeinheiten beruht auf dreieckig ausge
bildeten Verbindungen zur Aufnahme der Belastungen, die dazu
dienen, die Kräfte der Elektroden mit den Gegenkräften der
Momentenarme auszugleichen. Die Dreieckswinkel liegen im Be
reich von 45°-45°-90° bis 30°-60°-90°. Die bevorzugte Drei
eckskonfiguration ist die 3-4-5-Dreieckskonfiguration, die
innerhalb des obengenannten Bereichs liegt. Verschiedene
Dreieckskonfigurationen für Schweißpistolenarme sind in
Fig. 1f dargestellt. Eine Dreieckskonfiguration ist in nicht
ausgezogenen Linien in Fig. 1 dargestellt.
In Fig. 1 weist eine Schweißpistole 10 einen Montageträger 12
auf, der die Schweißpistole in einer Fertigungsumgebung in
einer definierten Position hält. Die Schweißpistole 10 weist
weiterhin zwei Arme 14, 16 auf, die schwenkbar an einem Gelenk 18
angelenkt sind. Der untere Schwenkarm ist schwenkbar in
die gestrichelt dargestellte Position und von dieser weg be
weglich ausgebildet, wodurch ein Hinein- und Herausführen ei
nes Werkstücks 20 ermöglicht wird. Der untere Arm 16 der
Schweißpistole 10 wird relativ zu dem oberen Arm 16 durch ei
nen pneumatischen Zylinder 22 bewegt, der zwischen den jewei
ligen Enden 24, 26 der Arme 14, 16 angeordnet ist. Der pneuma
tische Zylinder 22 weist eine Führungsstange 28 auf, die von
einer hohlen Zylinderkolbenstange 30 durch eine langgestreck
te Hülse 32 getrennt ist. Mit der Zylinderkolbenstange 30 ist
ein Kolbenkörper 34 verbunden, der innerhalb der Zylinderwän
de 36 beweglich ausgebildet ist. Die Zylinderkolbenstange 30
bewegt sich durch eine in neuartiger Weise eingesetzte Kol
benstangendurchführung 30, die den Kolben mit dem Ziel einer
Reduktion des Dichtungsverschleißes innen statt außen führt.
Druckluft wird wahlweise durch die Öffnungen 44, 46 in die
Kammern 40, 42 hinein- bzw. herausgelassen, wodurch die Zylin
derkolbenstange 30 bewegt wird und somit der untere Arm 16 in
Richtung auf den oberen Arm 14 hin verschwenkt wird. Die
Schweißpistole weist ferner eine Armzentrierungseinrichtung
49 auf, mittels derer eine adäquate Ausrichtung der Arme
14, 16 sichergestellt wird.
Die Arme 14, 16 weisen jeweils einen Grundkörper 48, 50 in Alu
miniumguß mit darin angeordneten kupfernen Kernröhren 52, 54
auf. Die kupfernen Kernröhren weisen jeweils einen Elektro
denhalter 56, 58 zur Aufnahme der jeweiligen Elektrodenspitzen
60, 62 auf. Ein mittig angeordneter Anschlußstückblock 41 und
ein an der Endseite angeordneter Block 43 dienen jeweils als
Stütze. Die Grundkörper 48, 50 weisen weiterhin jeweils Dreh
sicherungen 64, 66 zur Vermeidung einer unerwünschten Rotation
der Elektrodenhalter 56, 58 bzw. eines Loslösens derselben von
dem Grundkörper 48, 50 auf.
Durch die modulare Bauweise ist eine Vielzahl von Gestal
tungsmöglichkeiten gegeben. So kann die kupferne Kernröhre
52, wie in Fig. 1 dargestellt, nach dem Gießen und Bohren des
Grundkörpers in diesen eingefügt werden. In den Arm 14 ist
eine zweite Stahlröhre 84 eingesetzt, die durch Dübel 86, 88
gehalten wird. In Fig. 1 sind weiterhin alternative rückwär
tige Bereiche der Momentenarme 90, 92 dargestellt. Der rück
wärtige, sich vom Grundkörper 48 aus erstreckende Armbereich
90 besteht aus Stahl. Der rückwärtige Armbereich 92 ähnelt
dagegen eher einem gebogenen Rohr, das sich vom Grundkörper
50 aus erstreckt.
In Fig. 2 ist ein weiterer Aspekt der Erfindung dargestellt,
nämlich ein Schweißpistolenarm 51 mit einem omegaförmigen (Ω)
Querschnitt. Der Arm 51 ist in Richtung auf einen zweiten Arm
schwenkbar an einem Zapfen 18 angelenkt. Der Arm weist eine
Kupferröhre 53, einen Elektrodenhalter 55 und eine Elektro
denspitze 57 auf. Der Arm 51 weist weiterhin eine Mehrzahl
von Verstrebungen 59 auf, die in einer sehr stabilen Drei
eckskonfiguration angeordnet sind und den Zapfen 18 tragen.
Die Dreieckskonfiguration besteht aus mehreren rechtwinkligen
Dreiecken 61, 63, 65, 67, 69, 71, 73, 75, die derart angeordnet
sind, daß sie die durch die Belastungen der Elektrodenspitze
wiederholt auf den Arm einwirkenden Kräfte in optimaler Weise
aufnehmen können. Ein verbreitetes Problem bei Schweißanord
nungen nach dem Stand der Technik stellt ein Materialbruch an
der dem Zapfen gegenüberliegenden Seite des Arms dar. Durch
die erfindungsgemäße Anordnung der Verstrebungen wird die Wi
derstandsfähigkeit des Arms 51 gegen wiederholte Biegebela
stungen im Bereich der Zapfens signifikant erhöht und somit
die Lebensdauer des Armes verlängert. Durch diese Verstre
bungsanordnung wird auch die Verwendung von vom Stand der
Technik abweichenden Werkstoffen für den Grundkörper des Ar
mes, wie z. B. Kunststoffen oder Verbundwerkstoffen, zur Mini
mierung des Gewichtes und Erhöhung der Stabilität möglich.
In Fig. 3 ist ein omegaförmiger (Ω) Querschnitt des Armes 16
entlang der Linie 3-3 von Fig. 2 dargestellt. Der Grundkörper
50 weist einen unteren Flansch 68, der den unteren Abschnitt
des Ω-Querschnittes bildet, auf. Das Kupferrohr 54 ist inner
halb des Grundkörpers 50 angeordnet. Innerhalb der kupfernen
Kernröhre ist ein isolierender Einsatz 70 angeordnet, der zur
Aufnahme eines Wasserzuführungsrohrs 72 dient. Der Einsatz 70
besteht vorzugsweise aus einem isolierenden Werkstoff, bei
spielsweise aus Schaumstoff. Der isolierende Einsatz 70
trennt den Wasserzuführungskanal 74 von Wasserrücklaufkanälen
76, 78, 80, 82. Dadurch können die Elektrodenspitzen 60, 62 mit
Wasser niedriger Temperatur gekühlt werden.
Ein wesentliches Merkmal der vorliegenden Erfindung, das zu
einer verbesserten strukturellen Integrität der Anordnung
führt, ist die sog. "Mittellinien"-Anordnung, die durch eine
konzentrische Anordnung des Wasserzuführungsrohrs 72, der
kupfernen Kernröhre 54 und des Grundkörpers 50 um eine ge
meinsame Achse herum gekennzeichnet ist. Diese Anordnung wird
durch den unteren Flansch 68 zu dem omegaförmigen (Ω) Quer
schnitt ergänzt, wodurch die Torsions- und Biegesteifigkeit
der Anordnung verbessert wird.
Diese omegaförmige (Ω) Anordnung kann selbstverständlich auch
bei anderen Schweißpistolentypen Verwendung finden, so z. B.
bei "C"- und "Winkelhebel"-Schweißpistolen. Die Verwendung
bei der im Ausführungsbeispiel dargestellten Schweißpistole
vom "Quetschungs"- oder "pinch"-Typ dient lediglich der Illu
stration.
Die Kombination von Kupferröhre und Grundkörper führt zu ei
ner erheblich verbesserten Festigkeit der Schweißpistole, da
Kupfer wesentlich fester ist als die leichteren Materialien,
aus denen der Grundkörper besteht (z. B. Aluminium).
Zur Fixierung der Elektrodenhalter 56, 58 sind Drehsicherungen
64, 66 vorgesehen. In Fig. 4 ist der Querschnitt der Drehsi
cherung 64 dargestellt. Die Drehsicherung 64 weist zwei Hohl
stifte 94, 96 auf. Die Hohlstifte 94, 96 weisen jeweils eine
angeschrägte Oberfläche 98, 100 auf, die mit entsprechenden
angeschrägten Oberflächen 102, 104 an dem Elektrodenhalter 56
korrespondieren. Die einander gegenüberliegenden Hohlstifte
94, 96 verhindern in Verbindung mit den angeschrägten Oberflä
chen 98, 100, 102, 104 eine Rotation der kupfernen Kernröhre 52
und des Elektrodenhalters 56. Außerdem wird dadurch ein Lösen
der kupfernen Kernröhre 52 und des Elektrodenhalters 56 von
dem Grundkörper 48 verhindert. Die Hohlstifte 94, 96 können
weiterhin als Positionieroberflächen für den Elektrodenhalter
56 dienen. Zur Erreichung der erforderlichen Fixierung des
Elektrodenhalters 56 können die Hohldübel 94, 96 angezogen
werden.
In Fig. 5 ist eine Elektrodenspitze 62 mit einem Adapter 106
teilweise in Schnittdarstellung gezeigt, wobei ein Werkstück
20 gestrichelt dargestellt ist. Das Wasserzuführungsrohr 72
leitet Kühlwasser direkt der Elektrodenspitze 62 zu, um diese
zu kühlen. Das Wasser verläßt den Bereich der Elektrodenspit
ze entlang der äußeren Begrenzungsfläche des Wasserzufüh
rungsrohrs 72. Das Wasserzuführungsrohr 72 weist vier Zacken
auf (lediglich Zacken 77 und 79 sind dargestellt), die zusam
men eine Krone bilden, durch die das Kühlwasser gleichmäßig
über den Dom 81 der Elektrodenspitze verteilt wird. Im Unter
schied zu Anordnungen nach dem Stand der Technik ragen die
Zacken nicht über den Adapter 106 hinaus, wodurch die Gefahr
einer Beschädigung des Wasserzuführungsrohrs 72 bei Abnahme
der Elektrodenspitze 62 vermieden wird.
Die Elektrodenspitze zeichnet sich durch eine neuartige
"Fingerhut"-Gestaltung aus, die eine relativ kleine Schweiß
oberfläche an einem Ende und eine relativ große Montage- und
Wasserzuführungsfläche an dem anderen Ende aufweist. Die
Elektrodenspitze weist an der Oberfläche 87 einen Winkel von
3° gegenüber der Vertikalen auf, im Gegensatz zu den üblichen
6° nach dem Stand der Technik. Der Adapter 106 weist einen
Verzug von 1° an seiner Montageseite auf, was zu einer stabi
len Preßpassung führt, wodurch ein unbeabsichtigtes Abziehen
des Adapters während des Schweißzyklus vermieden wird. Das
gegenüberliegende Ende des Adapters weist eine um 3° geneigte
Oberfläche, die der um ebenfalls 3° geneigten Oberfläche der
angrenzenden Elektrodenspitze 62 entspricht, auf. Die Ober
fläche des Adapters 106 weist weiterhin Kerbverzahnungen 108
auf, die zu einer optimalen Fixierung des Adapters 106 im
Elektrodenhalter beitragen. Die Elektrodenspitze weist des
halb eine weibliche Gestaltung auf, weil Schweißspitzen in
männlicher Gestaltung allgemein eine Aufweitung der diese
aufnehmenden Öffnung in der Elektrode zur Folge haben. Durch
die weibliche Gestaltung erfolgt eine Aufweitung der Öffnung
an der Elektrodenspitze, was eher vertretbar ist, da die
Elektrodenspitze als auswechselbares Teil konzipiert ist, wo
hingegen die Elektrode selbst für einen dauerhaften Einsatz
konzipiert ist.
In Fig. 6 ist ein Anschlußstücksystem einer Schweißpistole
dargestellt. Das erfindungsgemäße Anschlußstücksystem dient
sowohl zur Stromzuführung als auch zur Kühlmittelzuführung
für die jeweiligen Elektrodenspitzen 60, 62. In Anordnungen
nach dem Stand der Technik treten durch den Kontakt des Kühl
wassers mit den Kupfer- und Aluminiumteilen durch die Einwir
kung des elektrischen Stroms Galvanisierungs- und Korrosi
onserscheinungen auf. Solche Galvanisierungserscheinungen
können zu einem vorzeitigen Versagen der Schweißpistolenein
richtung führen. Dieses Problem wird erfindungsgemäß dadurch
gelöst, daß das Anschlußstücksystem aus Kupfer ausgeführt
ist, durch das das Kühlwasser direkt der kupfernen Kernröhre
zugeführt wird, ohne daß das Kühlwasser mit dem Grundkörper
48 in Berührung kommt, wodurch Galvanisierungserscheinungen
vermieden werden. Das Anschlußstücksystem weist ein Eingangs
anschlußstück 110 auf, durch das dem Wasserzuführungsrohr 72
Wasser zugeführt wird. Das Eingangsanschlußstück 110 und das
Wasserzuführungsrohr 72 werden durch ein Endanschlußstück 112
gehalten. Das Kühlwasser wird durch den Wasserzuführungskanal
72 den Elektrodenspitzen zugeführt und fließt entlang der Au
ßenseite des Wasserzuführungsrohres 72 in Kanälen zwischen
dem isolierenden Einsatz 70 und der inneren Wandung der kup
fernen Kernröhre zurück. Das zurückgeführte Wasser wird in
einem Anschlußstückblock 114 gesammelt und über ein
L-Anschlußstück 116 einem Ausgangsanschlußstück zugeführt. Eine
Übergangsleitung 118 ist mittels einer Verbindungsmutter 120
mit Innengewinde mit dem L-Anschlußstück 116 verbunden. Durch
dieses kupferne Anschlußstücksystem wird Wasser den Elektro
denspitzen zu und von diesen weggeführt, ohne daß das Kühl
wasser in Kontakt mit dem Grundkörper kommt. Selbstverständ
lich wären auch eine Vielzahl anderer mehrteiliger oder ein
teiliger Anschlußstückkonfigurationen zur Verwirklichung die
ses Ziels denkbar.
Die gesamte Anschlußstückanordnung wird außerdem zur Zufuhr
von elektrischem Strom zu den Elektroden verwendet. Die neu
artige kombinierte Transportfunktion der Anschlußstücke er
möglicht die Einsparung von elektrischen Verbindungskabeln
zur Stromversorgung der Elektroden. Die üblichen Kupferrohr
größen mit einem Durchmesser von 0,6 cm (¼ Zoll) bis 6,4 cm
(2½ Zoll) sind zu diesem Zweck geeignet.
Da beide Arme der Schweißpistole als Elektrode zur Zuführung
eines ausreichenden Stromes zur jeweiligen Schweißspitze ver
wendet werden, müssen die Grundkörper der jeweiligen Arme am
Gelenk 18 voneinander isoliert werden, wie in Fig. 7 darge
stellt. Das isolierte Gelenk weist einen Lastösenbolzen 122
auf, der an beiden Enden mit einem Außengewinde versehen ist,
auf das jeweils Kronenmuttern 124, 126 geschraubt sind. Der
Gabelkopf 128 des Grundkörpers 48 ist von dem Grundkörper 50
mittels mehrerer Isoliersegmente getrennt. An den Seitenflä
chen von Gabelkopfarmen 138, 140 sind zur Isolation Isolier
scheiben 130, 132, 134, 138, 140 vorgesehen. Konzentrisch um den
Lastösenbolzen 122 herum sind zwei isolierende Muffen 142, 144
angeordnet. Zur Verschleißminderung zwischen dem jeweiligen
Gabelkopfarm 138, 140 und der jeweiligen Muffe 142, 144 sind
zwischen diesen Edelstahlhülsen 146, 148 angeordnet. Konisch
ausgebildete Federringe mit Schutzmantel 152, 154 unter den
Muttern 124, 126 gewährleisten einen unabhängig von Ver
schleißerscheinungen konstanten Druck der aufeinanderliegen
den Teile des Gelenks. Die Muttern 124, 126 werden weiterhin
durch Spannstifte, die sich durch Öffnungen 123, 125
erstrecken, gesichert.
In Fig. 8 ist eine alternative Ausführungsform des omegaför
migen (Ω) Querschnitts dargestellt. Diese alternative Ausfüh
rungsform weist einen Zentralkörper 146 auf, von dem aus sich
zwei gegenüberliegende Flansche 148, 150 erstrecken. Diese
Ausführungsform weist eine gegenüber den anderen
(Ω)-Querschnitten verbesserte Biegesteifigkeit auf.
Claims (18)
1. Punktschweißpistole, mit
einem Grundkörper mit zwei relativ zueinander verschwenk baren Armen (14, 16),
kupfernen Kernröhren (52, 54), welche innerhalb des jewei ligen Armes (14, 16) entlang einer ersten und einer zwei ten Achse angeordnet sind,
kupfernen Elektrodenhaltern (56, 58), die innerhalb der jeweiligen kupfernen Kernröhre (52, 54) angeordnet sind,
an den jeweiligen Elektrodenhaltern (56, 58) zum Punkt schweißen eines Werkstückes angeordneten kupfernen Elek trodenspitzen (60, 62),
dahingehend ausgebildeten kupfernen Elektrodenhaltern (56, 58), daß durch diese Wasser zur Kühlung der Elektro denspitzen (60, 62) zu diesen hin und von diesen weg ge führt wird, wobei die Elektrodenhalter zur Zufuhr eines elektrischen Stroms zu den Elektrodenspitzen ausgebildet sind, und mit
einem im wesentlichen omegaförmigen (Ω) Querschnitt min destens einer der Arme (14, 16) der Punktschweißpistole quer zur ersten bzw. zweiten Achse gesehen.
einem Grundkörper mit zwei relativ zueinander verschwenk baren Armen (14, 16),
kupfernen Kernröhren (52, 54), welche innerhalb des jewei ligen Armes (14, 16) entlang einer ersten und einer zwei ten Achse angeordnet sind,
kupfernen Elektrodenhaltern (56, 58), die innerhalb der jeweiligen kupfernen Kernröhre (52, 54) angeordnet sind,
an den jeweiligen Elektrodenhaltern (56, 58) zum Punkt schweißen eines Werkstückes angeordneten kupfernen Elek trodenspitzen (60, 62),
dahingehend ausgebildeten kupfernen Elektrodenhaltern (56, 58), daß durch diese Wasser zur Kühlung der Elektro denspitzen (60, 62) zu diesen hin und von diesen weg ge führt wird, wobei die Elektrodenhalter zur Zufuhr eines elektrischen Stroms zu den Elektrodenspitzen ausgebildet sind, und mit
einem im wesentlichen omegaförmigen (Ω) Querschnitt min destens einer der Arme (14, 16) der Punktschweißpistole quer zur ersten bzw. zweiten Achse gesehen.
2. Punktschweißpistole nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß innerhalb der kupfernen Elektrodenhalter eine
röhrenförmige Leiteinrichtung (72) vorgesehen ist, durch
die Wasser zu der jeweiligen Elektrodenspitze führbar
ist, und daß in Zusammenwirken mit der kupfernen Kernröh
re Kanäle ausgebildet sind, durch die Wasser von der je
weiligen Elektrodenspitze weg geführt wird.
3. Punktschweißpistole nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß diese mehrere sich aus der röhrenförmi
gen Leiteinrichtung bzw. aus den Kanälen aus dem Grund
körper erstreckende, kupferne Anschlußstücke zum Trans
port von Wasser aufweist, derart, daß ein Kontakt des
Wassers mit dem Grundkörper zur Verhinderung von Korrosi
on vermieden wird.
4. Punktschweißpistole nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da
durch gekennzeichnet, daß die röhrenförmige Leiteinrich
tung gegenüber der jeweiligen Elektrodenspitze jeweils
vier Zacken (77, 79) aufweist, um eine gleichmäßige Ver
teilung des Wasserflusses zu erreichen.
5. Punktschweißpistole nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der Grundkörper ganz oder
teilweise aus Aluminium besteht.
6. Punktschweißpistole nach einem der Ansprüche 1 bis 5, da
durch gekennzeichnet, daß der Elektrodenhalter wenigstens
eine Abflachung (98, 100) auf seiner Oberfläche und eine
sich in den Grundkörper erstreckende Drehsicherungsanord
nung (94, 96) aufweist, wobei die Drehsicherungsanordnung
wenigstens eine keilförmige Oberfläche (102, 104) besitzt,
derart, daß diese mit der jeweiligen abgeflachten Oberflä
che des Elektrodenhalters derart zusammenwirkt, daß eine
Rotation des Elektrodenhalters relativ zu dem Grundkörper
verhindert werden kann.
7. Punktschweißpistole nach einem der Ansprüche 1 bis 6, da
durch gekennzeichnet, daß die Elektrodenspitze auf ihrer
Innenseite eine im wesentlichen domförmige Gestalt (81)
besitzt.
8. Punktschweißpistole nach einem der Ansprüche 1 bis 7, da
durch gekennzeichnet, daß diese einen im wesentlichen
mittig innerhalb der kupfernen Kernröhre angeordneten
Anschlußstückblock (41) aufweist.
9. Punktschweißpistole, mit
einem Grundkörper mit zwei relativ zueinander verschwenk baren Armen (14, 16),
kupfernen Kernröhren (52, 54), welche innerhalb des jewei ligen Armes (14, 16) entlang einer ersten und einer zwei ten Achse angeordnet sind,
kupfernen Elektrodenhaltern (56, 58), die innerhalb der jeweiligen kupfernen Kernröhren (52, 54) angeordnet sind,
zwei an den jeweiligen Elektrodenhaltern (56, 58) angeord neten einander gegenüberliegenden kupfernen Elektroden spitzen (60, 62) zum Punktschweißen eines Werkstückes,
dahingehend ausgebildeten kupfernen Elektrodenhaltern (56, 58), daß durch diese Wasser zu diesen hin und von diesen weg geführt wird, wobei die Elektrodenhalter zur Zufuhr eines elektrischen Stroms zu den Elektrodenspitzen (60, 62) ausgebildet sind, und mit
einer Mehrzahl von kupfernen Anschlußstücken zum Trans port von Wasser direkt zu den Elektrodenhaltern (56, 58) und von diesen weg, derart, daß ein Kontakt des Wassers mit dem Grundkörper zur Verhinderung von Korrosion des Grundkörpers vermieden wird.
einem Grundkörper mit zwei relativ zueinander verschwenk baren Armen (14, 16),
kupfernen Kernröhren (52, 54), welche innerhalb des jewei ligen Armes (14, 16) entlang einer ersten und einer zwei ten Achse angeordnet sind,
kupfernen Elektrodenhaltern (56, 58), die innerhalb der jeweiligen kupfernen Kernröhren (52, 54) angeordnet sind,
zwei an den jeweiligen Elektrodenhaltern (56, 58) angeord neten einander gegenüberliegenden kupfernen Elektroden spitzen (60, 62) zum Punktschweißen eines Werkstückes,
dahingehend ausgebildeten kupfernen Elektrodenhaltern (56, 58), daß durch diese Wasser zu diesen hin und von diesen weg geführt wird, wobei die Elektrodenhalter zur Zufuhr eines elektrischen Stroms zu den Elektrodenspitzen (60, 62) ausgebildet sind, und mit
einer Mehrzahl von kupfernen Anschlußstücken zum Trans port von Wasser direkt zu den Elektrodenhaltern (56, 58) und von diesen weg, derart, daß ein Kontakt des Wassers mit dem Grundkörper zur Verhinderung von Korrosion des Grundkörpers vermieden wird.
10. Punktschweißpistole nach Anspruch 9, dadurch gekennzeich
net, daß innerhalb der kupfernen Elektrodenhalter eine
röhrenförmige Leiteinrichtung (72) vorgesehen ist, durch
die Wasser zu der jeweiligen Elektrodenspitze geführt
wird, und daß in Zusammenwirken mit der kupfernen Kern
röhre Kanäle ausgebildet sind, durch die Wasser von der
jeweiligen Elektrodenspitze weg geführt wird.
11. Punktschweißpistole nach Anspruch 9 oder 10, dadurch ge
kennzeichnet, daß die röhrenförmige Leiteinrichtung (72)
gegenüber der jeweiligen Elektrodenspitze jeweils vier
Zacken (77, 79) aufweist, um eine gleichmäßige Verteilung
des Wasserflusses zu erreichen.
12. Punktschweißpistole nach einem der Ansprüche 9 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß der Grundkörper ganz oder
teilweise aus Aluminium besteht.
13. Punktschweißpistole nach einem der Ansprüche 9 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß der Elektrodenhalter wenig
stens eine Abflachung (98, 100) in seiner Oberfläche und
eine sich in den Grundkörper erstreckende Drehsicherungs
anordnung (94, 96) aufweist, wobei die Drehsicherungsan
ordnung wenigstens eine keilförmige Oberfläche (102, 104)
besitzt, derart, daß diese mit der jeweiligen abgeflach
ten Oberfläche des Elektrodenhalters derart zusammenwirkt,
daß eine Rotation des Elektrodenhalters relativ zu dem
Grundkörper verhindert werden kann.
14. Punktschweißpistole nach einem der Ansprüche 9 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrodenspitze auf ih
rer Innenseite eine im wesentlichen domförmige Gestalt
(81) besitzt.
15. Punktschweißpistole nach einem der Ansprüche 9 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, daß diese einen im wesentlichen
mittig innerhalb der kupfernen Kernröhre angeordneten
Anschlußstückblock (41) aufweist.
16. Punktschweißpistole nach einem der Ansprüche 9 bis 15,
dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer der Arme
(14, 16) der Punktschweißpistole quer zur ersten bzw.
zweiten Achse einen im wesentlichen omegaförmigen (Ω)
Querschnitt aufweist.
17. Punktschweißpistole, mit
einem modularen Grundkörper mit einer ersten und einer zweiten Schwenkeinheit, die um eine gemeinsame Schwenk achse (18) drehbar verbunden sind,
einem ersten und einen zweiten, von dem Grundkörper unab hängig ausgebildeten Momentenarm (30, 92), der jeweils zum Verschwenken der Schwenkeinheiten mit der ersten bzw. zweiten Schwenkeinheit verbindbar ausgebildet ist und
einer modularen Elektrodenanordnung, die mit den Schwenk einheiten verbindbar und zum Transport des für den Schweißvorgang benötigten Kühlwassers und elektrischen Stroms ausgebildet ist.
einem modularen Grundkörper mit einer ersten und einer zweiten Schwenkeinheit, die um eine gemeinsame Schwenk achse (18) drehbar verbunden sind,
einem ersten und einen zweiten, von dem Grundkörper unab hängig ausgebildeten Momentenarm (30, 92), der jeweils zum Verschwenken der Schwenkeinheiten mit der ersten bzw. zweiten Schwenkeinheit verbindbar ausgebildet ist und
einer modularen Elektrodenanordnung, die mit den Schwenk einheiten verbindbar und zum Transport des für den Schweißvorgang benötigten Kühlwassers und elektrischen Stroms ausgebildet ist.
18. Punktschweißpistole nach einem der Ansprüche 1 bis 17,
dadurch gekennzeichnet, daß beide Schwenkeinheiten aus
Gußmaterial bestehen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| US08/498,380 US5705783A (en) | 1995-07-05 | 1995-07-05 | Copper core weld gun |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19626575A1 true DE19626575A1 (de) | 1997-01-16 |
Family
ID=23980850
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19626575A Withdrawn DE19626575A1 (de) | 1995-07-05 | 1996-07-02 | Punktschweißpistole |
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| Country | Link |
|---|---|
| US (2) | US5705783A (de) |
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