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DE19626420A1 - Preßvorrichtung - Google Patents

Preßvorrichtung

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Publication number
DE19626420A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
press
grooves
web
pressing
holes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19626420A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Loser
Karl Dr Steiner
Joachim Henssler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Voith Sulzer Papiermaschinen GmbH
Original Assignee
Voith Sulzer Papiermaschinen GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Voith Sulzer Papiermaschinen GmbH filed Critical Voith Sulzer Papiermaschinen GmbH
Priority to DE19626420A priority Critical patent/DE19626420A1/de
Priority to EP97106606A priority patent/EP0816560A3/de
Priority to CA002208282A priority patent/CA2208282A1/en
Priority to US08/878,552 priority patent/US5914007A/en
Publication of DE19626420A1 publication Critical patent/DE19626420A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F3/00Press section of machines for making continuous webs of paper
    • D21F3/02Wet presses
    • D21F3/0209Wet presses with extended press nip
    • D21F3/0218Shoe presses
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
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    • D21F3/02Wet presses
    • D21F3/0209Wet presses with extended press nip
    • D21F3/0218Shoe presses
    • D21F3/0227Belts or sleeves therefor
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F3/00Press section of machines for making continuous webs of paper
    • D21F3/02Wet presses
    • D21F3/08Pressure rolls
    • D21F3/086Pressure rolls having a grooved surface

Landscapes

  • Paper (AREA)
  • Replacement Of Web Rolls (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Preßvorrichtung zur Behandlung einer Materialbahn, insbesondere einer Papierbahn, mit einem eine im wesentlichen glatte Preßfläche aufweisenden Preßele­ ment und einem mit dem Preßelement zur Bildung eines Preß­ spalts zusammenwirkenden Gegenelement, wobei die Material­ bahn zusammen mit einem zwischen der Materialbahn und dem Gegenelement verlaufenden Filzband durch den Preßspalt ge­ führt ist und nach dem Verlassen des Preßspalts von dem Preßelement getrennt wird.
Derartige Preßvorrichtungen sind bekannt und werden bei­ spielsweise in Papiermaschinen zur Entwässerung von Papierbahnen verwendet. Dabei wird die zu entwässernde Bahn zusammen mit einem zwischen dem Gegenelement und der Bahn vorgesehenen Filzband durch den Preßspalt geführt und entwässert, wobei das Filzband die aus dem Band gepreßte Flüssigkeit aufnimmt.
Nach dem Verlassen des Preßspalts muß die Papierbahn von dem Preßelement getrennt werden, an dem sie aufgrund der zwi­ schen der Materialbahn und der glatten Preßfläche des Preße­ lements wirksamen Adhäsionskräfte haftet. Diese Abnahme der Papierbahn vom Preßelement ist insbesondere bei hohen Bahnlaufgeschwindigkeiten problematisch, da es zu Überdehnun­ gen und Abrissen der Materialbahn kommen kann, wenn die Ab­ nahme nicht leicht genug erfolgt.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Preßvorrichtung der eingangs genannten Art so auszubilden, daß auch bei hohen Bahnlaufgeschwindigkeiten die Materialbahn leicht von dem Preßelement gelöst und damit die Gefahr von Überdehnungen bzw. Abrissen der Materialbahn minimiert werden kann.
Diese Aufgabe ist im wesentlichen dadurch gelöst, daß zur Un­ terstützung der Trennung der Materialbahn von dem Preßele­ ment in der Preßfläche Rillen und/oder Löcher ausgebildet sind, die sich im Preßspalt durch die Preßkräfte unter Bil­ dung einer glatten Oberfläche schließen und nach dem Verlas­ sen des Preßspalts wieder öffnen.
Es hat sich gezeigt, daß durch die Anordnung von sich im Preßspalt schließenden und beim Verlassen des Preßspalts wieder öffnenden Löchern bzw. Rillen in der Preßfläche des Preßelements die Bahnabnahme von dem Preßelement deutlich erleichtert werden kann.
Wenn die Löcher bzw. Rillen relativ klein sind, ist dies darauf zurückzuführen, daß beim Schließen der Löcher oder Rillen die in ihnen enthaltene Luft komprimiert wird. Die komprimierte Luft wird sich dann wieder entspannen, sobald sich die Löcher bzw. Rillen nach dem Verlassen des Preß­ spalts wieder öffnen, und diese Entspannung führt zu einer Herabsetzung der zwischen Materialbahn und der Preßfläche wirksamen Adhäsionskräfte, so daß die Materialbahn leicht von dem Preßelement getrennt werden kann.
Gemäß einer Ausführungsform können sich die Rillen sich in Bahnlaufrichtung so weit erstrecken, daß die in ihnen enthal­ tene Luft beim Durchlaufen des Preßspalts im wesentlichen entgegen der Bahnlaufrichtung aus den Rillen gedrückt wird und während des Öffnens beim Verlassen des Preßspalts Luft wieder in die Rillen einströmen kann. In diesem Fall wird durch die in die Rillen einströmende Luft die Adhäsion der Materialbahn zum Preßelement vermindert.
In vorteilhafter Weise sind in der Preßfläche eine Mehrzahl von Reihen von quer zur Bahnlaufrichtung gleichmäßig beab­ standet nebeneinanderliegenden Löchern bzw. Rillen vorgese­ hen, die sich zweckmäßigerweise im wesentlichen über die ganze Breite der Materialbahn erstrecken. Dabei können die Löcher bzw. Rillen von in Bahnlaufrichtung nebeneinander­ liegenden Reihen gegeneinander quer zur Bahnlaufrichtung ver­ setzt sein.
Damit sich die Löcher bzw. Rillen in gewünschter Weise schließen und öffnen können, muß die Preßfläche, d. h. der Preßmantel, des Preßelements aus einem ausreichend flexiblen Material bestehen. Vorzugsweise wird Polyurethan als Material für den Preßmantel verwendet.
Hinsichtlich vorteilhafter Ausgestaltungen der Erfindung wird auf die Unteransprüche sowie die nachfolgende Beschrei­ bung eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Preß­ vorrichtung unter Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung verwiesen.
In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 in schematischer Seitenansicht den Grundauf­ bau einer erfindungsgemäßen Preßvorrichtung,
Fig. 2 im Längsschnitt die in Fig. 1 gezeigte Preßvorrichtung,
Fig. 3 in vergrößerter Seitenansicht eine Ausgestal­ tung des Preßspaltbereiches der in den Fig. 1 und 2 gezeigten Preßvorrichtung, und
Fig. 4 in vergrößerter Seitenansicht eine andere Ausgestaltung des Preßspaltbereiches der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Preßvorrichtung.
Die Fig. 1 und 2 zeigen eine erfindungsgemäße Preßvorrich­ tung, wie sie beispielsweise zur Entwässerung einer Material­ bahn 1, insbesondere einer Papierbahn, verwendet wird. Zu der Preßvorrichtung gehören ein Preßelement 2 mit einer im wesentlichen glatten Preßfläche 10 und ein Gegenelement 4, das mit dem Preßelement 2 zur Bildung eines Preßspalts 3 zusammenwirkt, durch den die Materialbahn 1 zusammen mit einem zwischen der Materialbahn 1 und dem Gegenelement 4 verlaufenden Filzband 5 geführt ist.
Das Gegenelement 4 wird von einer rotierenden zylindrischen Walze gebildet, die konventionell oder durchbiegungsgesteu­ ert ausgebildet sein kann. Das Preßelement 2 kann, wie in Fig. 3 gezeigt ist, eine konkave Preßfläche 10 besitzen, wobei sich ein aus flexiblem Material bestehender Preßmantel 7 um einen nicht dargestellten Träger bewegt und über mindestens ein Stützelement 9 auf diesem Träger abgestützt ist.
In alternativer Weise können, wie in Fig. 4 dargestellt ist, Preßelement 2 und Gegenelement 4 als rotierende zy­ lindrische Walzen ausgebildet sein.
Es sind jedoch auch andere Anordnungen vorstellbar. Zum Bei­ spiel können das Preßelement 2 und das Gegenelement 4 breite Preßflächen und je einen flexiblen Mantel besitzen.
Das Filzband 5 bildet eine Endlosschlaufe und ist über Filzleitwalzen 8 geführt. Es dient vor dem Preßspalt 3 zur Führung der Materialbahn 1.
Die Materialbahn 1 durchläuft den Preßspalt 3 in Richtung des Pfeils A und wird dabei in üblicher Weise entwässert, wobei die aus der Bahn 1 gepreßte Flüssigkeit von dem Filzband 5 aufgenommen wird.
Um eine Rückbefeuchtung der Materialbahn 1 nach dem Verlas­ sen des Preßspalts zu verhindern, wird sie nach dem Verlas­ sen des Preßspaltes 3 möglichst schnell von dem Filzband 5 getrennt und dabei in einem Abschnitt am Preßelement 2 ent­ lang geführt, an dem sie aufgrund der zwischen der Material­ bahn 1 und der glatten Preßfläche 10 des Preßelements 2 wirkenden Adhäsionskräfte haftet.
Um die Materialbahn 1 vom Preßelement 2 wieder leicht trennen zu können, sind in der Preßfläche 10 des Preßmantels 7 Löcher und/oder Rillen 6 ausgebildet, wobei das Material des Preßmantels 7 so flexibel ist und die Löcher bzw. Rillen 6 so dimensioniert sind, daß die Löcher bzw. Rillen 6 durch die im Preßspalt 3 wirkenden Preßkräfte unter Bildung einer glatten Oberfläche geschlossen werden und sich beim Verlas­ sen des Preßspalts 3 wieder öffnen, wie dies in Fig. 2 angedeutet ist.
Ein geeignetes Material für den Preßmantel 7 ist beispiels­ weise Polyurethan.
Die Löcher bzw. Rillen 6 können relativ kleine Abmessungen in Bahnlaufrichtung A haben, so daß die in ihnen enthaltene Luft während des Schließvorgangs eingeschlossen und kompri­ miert wird. Die verdichtete Luft wird sich dann wieder ent­ spannen, sobald sich die Löcher bzw. Rillen 6 nach dem Ver­ lassen des Preßspalts 3 wieder öffnen, und diese Entspannung führt zu einer Herabsetzung der zwischen Materialbahn 1 und der Preßfläche 10 wirksamen Adhäsionskräfte, so daß die Mate­ rialbahn 1 leicht vom Preßelement 2 getrennt werden kann.
Alternativ können sich die Rillen 6 in Bahnlaufrichtung A so weit erstrecken, daß die in ihnen enthaltene Luft beim Durchlaufen des Preßspalts 3 im wesentlichen entgegen der Bahnlaufrichtung A aus den Rillen 6 gedrückt wird und während des Öffnens beim Verlassen des Preßspalts 3 Luft wieder in die Rillen 6 einströmen kann. In diesem Fall wird durch die in die Rillen 6 einströmende Luft die Adhäsion der Materialbahn 1 zum Preßelement 2 vermindert.
Ansonsten haben die Löcher bzw. Rillen 6 vorzugsweise eine Breite quer zur Bahnlaufrichtung A von 0,1 bis 0,3 mm und eine Tiefe von 2 bis 5 mm.
Es sind in mehreren Reihen von quer zur Bahnlaufrichtung gleichmäßig beabstandet nebeneinanderliegenden Löchern bzw. Rillen vorgesehen, die sich zweckmäßigerweise jeweils im we­ sentlichen über die ganze Breite der Materialbahn erstrec­ ken. Dabei sind die Löcher bzw. Rillen 6 von zwei in Bahn­ laufrichtung A nebeneinanderliegenden Reihen gegeneinander quer zur Bahnlaufrichtung A versetzt.
Bezugszeichenliste
1 Materialbahn
2 Preßelement
3 Preßspalt
4 Gegenelement
5 Filzband
6 Löcher bzw. Rillen
7 Preßmantel
8 Filzleitwalzen
9 Stützelement
10 Preßfläche
A Bahnlaufrichtung

Claims (8)

1. Preßvorrichtung zur Behandlung einer Materialbahn (1), insbesondere einer Papierbahn, mit einem eine im wesent­ lichen glatte Preßfläche (10) aufweisenden Preßelement (2) und einem mit dem Preßelement (2) zur Bildung eines Preßspalts (3) zusammenwirkenden Gegenelement (4), wobei die Materialbahn (1) zusammen mit einem zwischen der Ma­ terialbahn (1) und dem Gegenelement (4) verlaufenden Filzband (5) durch den Preßspalt (3) geführt ist und nach dem Verlassen des Preßspalts (3) von dem Preßele­ ment (2) getrennt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zur Unterstützung der Trennung der Materialbahn (1) von dem Preßelement (2) in der Preßfläche (10) Rillen und/oder Löcher (6) ausgebildet sind, die sich im Preßspalt (3) durch die Preßkräfte unter Bildung einer glatten Oberfläche schließen und nach dem Verlassen des Preßspalts (3) wieder öffnen.
2. Preßvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Rillen (6) sich in Bahnlaufrichtung (A) so weit erstrecken, daß die in ihnen enthaltene Luft beim Durchlaufen des Preßspalts (3) im wesentlichen entgegen der Bahnlaufrichtung (A) aus den Rillen (6) gedrückt wird und während des Öffnens beim Verlassen des Preß­ spalts (3) Luft wieder in die Rillen (6) einströmen kann.
3. Preßvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Preßfläche (10) mehrere Reihen von quer zur Bahnlaufrichtung (A) gleichmäßig beabstandet nebeneinan­ derliegenden Löchern und/oder Rillen (6) vorgesehen sind.
4. Preßvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Löcher bzw. Rillen (6) von benachbarten Reihen quer zur Bahnlaufrichtung (A) gegeneinander versetzt sind.
5. Preßvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Löcher und/oder Rillen (6) im wesentlichen über die ganze Breite der Materialbahn (1) verteilt vorgese­ hen sind.
6. Preßvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Rillen (6) eine Breite von 0,1 mm bis 0,3 mm und eine Tiefe von 2 mm bis 5 mm haben.
7. Preßvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Preßelement (1) als Walze, insbesondere als Durchbiegungseinstellwalze, mit einem rotierenden Preß­ mantel (7) ausgebildet ist, in dessen Außenfläche die Löcher und/oder Rillen (6) ausgebildet sind.
8. Preßvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Preßmantel (7) aus Polyurethan besteht.
DE19626420A 1996-07-01 1996-07-01 Preßvorrichtung Withdrawn DE19626420A1 (de)

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CA002208282A CA2208282A1 (en) 1996-07-01 1997-06-19 Press device
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EP (1) EP0816560A3 (de)
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