DE1962536U - Bogenausleger. - Google Patents
Bogenausleger.Info
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Description
ΡΛ113 2^*28.2.
ROLAND
Die Neuerung betrifft einen Bogenausleger fUr bogenverarbeitende Maschinen«
insbesondere Druckmaschinen, welchem Bogen mittels eines end*
losen Kettenförderers von der Maschine zugeführt werden und der eine
Einrichtung zum wahlweisen Ablegen der Bogen auf einem zweiten Stapel
enthalt»
Zweck derartiger Ausleger ist eine möglichst kontinuierliche Auslage
der von der Druckmaschine kommenden bedruckten Bogen* Bei modernen schnell*
laufenden Druckmaschinen, und besonders bei der Verarbeitung von starkem Karton, ist ein Stapelwechsel in sehr kurzen Zeitabständen erforderlich, so daß bei nicht kontinuierlich arbeitenden Auslegern, bei denen
die Maschine während des Stapelwechsels angehalten werden muss, erhebliche Stillstandzeiten unvermeidlich sind* Ferner soll ein Probebogen
auf möglichst einfache Weise» unbeschädigt und ohne Beeinträchtigung des
DrucJcfarbenauftrags auch während des Betriebs entnommen werden können«
Weiterhin soll durch ein wechselweises Ablegen von Bogen auf zwei stapeln d<tr Druckfarbenauftrag der Bogen insofern geschont und ein Abliegen verhindert
werden» als länger Zeit für ein wegschlagen der Farbe zur Verfügung
steht bzw. die Bogen weniger schnell durch darübergestapelte Bogen
gepresst werden*
Es ist ein Ausleger bekannt (DKP 759 611), bei dem zwei Stapel Übereinander angeordnet sind und bei dem der die Bogen transportierende endlose
Kettenförderer über den unteren Stapel, dann unter dem oberen Stapel
gegen die Haschine zurück- und im Anschluss an eine Wendung nach aufwärts
wieder in der ursprunglichen Förderrichtung waagerecht über den oberen
Stapel hinweg und dann erst zur Maschine zurückgeführt wird« Dieser aus*
leger hat den Nachteil, dass dessen Stapel aus Gründen des Platzbedarfs
und der Bedienbarkeit in ihrer Höhe beschränkt werden müssen« Ferner
mis· der auf den oberen Stapel abzulegende Bogen mehrmals umgelenkt werden.
und es besteht die Gefahr, daß er den obersten Bogen des unteren
Stapels verschmiert, falls keine zusätzliche Abdeckung vorgesehen ist* Ebenso ist ein Verschmieren des Druekfarbenauftrags durch die
im zurücklaufenden Trum unterhalb des oberen Stapels vorzusehenden
BogenfÜhrungselemente nicht zu vermeiden.
Weiterhin ist es bei einem Hochstapelausleger bekannt (US-Patent
Nr. 2 4o6 936), sofort hinter dem letzten Druckwerk einer Maschine
unterhalb der zwischen Maschine und Ausleger Üblicherveise angeordneten Bedienungsplattform einen zweiten Stapeltisch vorzusehen, Über
welchen der die Bogen transportierende endlose kettenförderer hinweg«
geführt wird. Dieser zweite Stapeltisch des Auslegers ist aber wegen seiner Lage nur für geringe Stapelhöhen geeignet und bedarf einer zusätzlichen
Einrichtung, mittels welcher der zweite Stapel dann abgedeckt werden kann, wenn die Bogen zum ersten Stapel transportiert werden«
Es ist offensichtlich, daß bei abwechselndem Beschicken der beiden Stapel diese Einrichtung hohen Anforderungen genügen muss«
Ferner ist es bekannt (DBP 1 1o7 674), zwei Stapel hintereinander anzuordnen
und den die Bogen transportierenden endlosen Kettenförderer sowohl über den ersten als auch über den zweiten Stapel hinwegzuführun.
Dieser Ausleger bedarf ebenfalls einer Einrichtung, mittels welcher der eine Stapel abgedeckt werden kann, während die Bogen über diesen hinweg
zum anderen Stapel transportiert werden« Um die Baulänge des Auslegers
zu verringern sowie um die bei schnellem Maschinengang entstehenden
Massenkräfte und Schwingungen zu mildern, die dadurch entstehen, daß die Abdeckmittel innerhalb kürzester Zeit und periodisch von der einen
Grenzstellung in die andere verschwenkt werden müssen, wurden die Abdeckmittel als zwei in einer zur Stapeloberfläche annähernd parallelen
Ebene gegenläufig bewegliche Teile ausgebildet« Gleichzeitig konnte durch die Zweiteilung der Abdeckmittel die Länge des Auslegers reduziert werden.
Obgleich damit eine technisch optimale Lösung für ein wechselweises Abdecken des einen Stapels gefunden zu sein scheint» konnten die aufgezeigten
Nachteile nicht vollständig behoben werden·
Die Neuerung vermeidet die Kachteile oben beschriebener Aasleger durch
die Verwendung von Greifermitteln, die wahlweise Bogen aus der normalen
Bogenbahn in einer von deren Richtung abweichenden Bahn herausführen und auf dem zweiten Stapel ablegen* Damit ist ein Hinwegfuhren der Bogen
Über einen der Stapel *in*ehlie*alich der damit verbundenen Nachteile
vermieden, Gleichzeitig wird die gesamte Baulänge des Auslegers dadurch verringert, daß der Platt» der durch die weggeschwenkten Abdeckmittel
beansprucht würde, eingespart werden kann.
Bei Anordnung von Bogenführungselementen wird neuerungsgemäß eine sich
Über die gesamte Bogenbreite erstreckende öffnung in diesen vorgesehen,
durch die die Bogen herausgeführt werden« Da die Bogen quer zur normalen
Bogenbahn aus dieser herausgeführt werden, ist bereits eine schmale, den
Durchlass der Greifermittel gerade zulassende öffnung ausreichend» und
eine Beeinträchtigung der Wirkung der BogenfUhrungselemente durch die
Öffnung ist deshalb nicht zu befürchten«
Ein besonders zweckmässiges Ausführungsbeispiel der Neuerung ergibt sich
dadurch, daß bei einem Hochstapelausleger die Bogen im ansteigenden Teil
der normalen Bogenbahn aus dieser herausgeführt werden. In diesem Falle
steht in der Höhe ausreichend Platz für einen vollwertigen zweiten Stapel zur Verfügung.
In weiterer Ausgestaltung der Neuerung wird ein zweiter Kettenförderer
angeordnet, welcher, wahlweise eingeschaltet, Bogen von dem ersten Ketten« förderer übernimmt und über den zweiten Stapel bringt und dort ablegt.
Ein besonders zweckmässiges AusfUhrungsbeispiel der Neuerung ergibt sich
bei Verwendung einer Trommel, die zwischen dem ersten und dem zweiten lettenförderer angeordnet ist und welche, wahlweise eingeschaltet, Bogen
von dem ersten Kettenförderer übernimmt und an den zweiten Kettenförderer
übergibt. Bei Anordnung dieser Trommel kann der die Bogen transportierende
zweite Kettenförderer oberhalb des Stapels zurückgeführt werden.
Bine weitere Ausgestaltung der Neuerung besteht darin, daß der Tisch für
den zweiten Stapel um einen spitzen winkel gegenüber der Waagerechten geneigt ist. Damit ist erreicht, daß die abgelegten Bogen durch ihre Schwerkraft gegen den am Tisch vorgesehenen Endanschlag rutschen und dadurch
ausgerichtet werden.
• 4 ·
In weiterer Ausgestaltung der Neuerung werden zweckmässigerweise Kittel
vorgesehen, die ein wahlweises Herausfuhren von Bogen aus der normalen
Bogenbahn steuern« Durch eine derartige Steuerung kann auch bei nicht periodisch zwischen den beiden Stapeln wechselnder Bogenablage der Bedienungsaufwand
auf ein Mindestmaß reduziert.werden« .
Eine Ausgestaltung der Neuerung besteht in der Anordnung eines an sich
bekannten Hilfsablagetisch.es über dem ersten Stapel. Ein derartiger HiIf*-
ablagetisch wird zweckmässigerweise Über dem ersten Stapel eingeführt,
wahrend die Bogen kurzzeitig auf dem zweiten Stapel abgelegt werden, und
kann dann als Ablage für die Zeit dienen, in der der erste Stapel entleert wird* Damit ist auch während des Stapelwechseis eine abwechselnde Bogenablage
möglich.
Neuerungsgemäß sind weiterhin Antriebs* und Fördermittel fUr eine von
der Bewegung des ersten Stapels unabhängige Auf* und Abwärtsbewegung des Hilfsablagetisches vorgesehen« Ein unabhängig vom Hauptstapel mögliches
Abwärtssteuern des Hilfsablagetisdhes erhöht dessen Stapelkapazität und
verlängert damit die für den Stapelwechsel zur Verfugung stehende Zeit*
spanne, ein Vorteil, der besonders bei Verarbeitung von starkem Carton
zur Geltung kommt« Die die Abwärtsbewegung des Stapels steuernde, Üblicherweise
vorgesehene Abtastvorrichtung wird zweckmässigerweise umschaltbar
sowohl fUr den Raupt* als auch für den Hilfsstapel ausgeführt«
Eine umschaltung der Abtastorgange sowie der Ablauf der einzelnen Stapel·
wechselvorgänge, wie Abwärts- und Aufwärtsfahren des Hauptstapeis,
können manuell oder auch automatisch erfolgen. So wurde ein Endschalter, der durch den eingeschobenen Hilfsablagetisch betätigt würde und der den
Stromkreis für die Abwärtsbewegung des Hauptstapels schließt, den Ablauf des Stapelwechsels wesentlich beschleunigen. In gleicher Weise könnten
die übrigen Vorgänge ohne grossen Aufwand automatisiert werden.
Neuerungsgemäß ist eine kraftbetätigte Hebelanordnung vorgesehen, durch
welche die Auflagen des Hilfsablagetischea in und außer Funktionsstellung
gebracht werden. Damit ist es möglich, den Hilfsablagetisch samt daraufliegendem
Stapel auf dem tisch des Hauptstapels abzusetzen. Die Kraft kann mittels pneumatischer oder hydraulischer Zylinder oder auch von
Hand nxi die Hebelanordnung übertragen werden*
Ausftthrungsformen der Neuerung sind in der Zeichnung schematiach dargestellt
und zwar zeigen:
barem Hilfsablagetisch und
Fig« 4 eine Draufsicht eines Auslegers gemäß Fig« 3«
Fig« 4 eine Draufsicht eines Auslegers gemäß Fig« 3«
Das untere Trum 1 eines endlosen Kettenförderers 2 herkömmlicher Bauart
transportiert die Bogen in Pfeilrichtung vom nicht mehr dargestellten letzten Druckwerk der Maschine zum Ausleger 3. Die Bogen werden wahlweise
entweder Über dem stapeltisch 4 abgelegt und in diesem Falle durch stäbe
beim Transport durchgehend geführt oder von der Trommel 6 Übernommen,
an einen zweiten endlosen Kettenförderer 7 Übergeben und schließlich über
dem stapeltisch β abgelegt«
Der Stapeltisch 4 ist an Förderketten 9 aufgehängt und wird durch nicht
dargestellte Mittel herkömmlicher Bauart im Verlauf seiner Beschickung
entsprechend der Höhe der gestapelten Bogen abwärts gesteuert« Über dem
Stapeltisch 4 sind Führungsschienen 1o angeordnet, in die ein Rechen
eingeschoben werden kann und der als Hilfsablagetisch dient«
Die wahlweise Übernahme von Bogen durch die Trommel 6 erfolgt durch die
in Figur 2 dargestellte Steuerung 12. Ein Arm 14 des dreiarmigen, um
den festen Punkt 15 drehbar gelagerten Hebels 16 ist durch eine Koppel 17 mit dem einen Arm 18 eines zweiarmigen, um den festen Punkt 19 drehbar
gelagerten Hebels 2o gelenkig verbunden» Der zweite Arm 21 des dreiarmigen
Hebels 16 ist als Rollenhebel ausgebildet» dessen Rolle 22 auf einer mit
der Trommel 6 synchron umlaufenden Kurvenscheibe 23 abrollt, wodurch dem Hebel 16 eine periodische Schwenkbewegung derart erteilt wird, daß die an
dem dritten Arm 24 des Hebels 16 angeordnete Kurve 25 und die an dem zweiten Arm 26 des Hebels 2o angeordnete Kurve 27» deren Funktionen
noch zu erläutern sind, periodisch in und außer Wirkung geschwenkt werden« Ein Abheben der Rolle 22 von der Kurvenscheibe 23 wird durch eine Zugfeder
28 verhindert» die an dem zweiten Arm 26 des Hebels 2o angreift und über die Koppel 17 auf den Hebel 16 wirkt« Die durch Greifer 29 an
ihrem vorderen Ende gefassten Bogen 3o werden wie beschrieben mittels
Kettenförderer 2 in Pfeilrichtung längs der Bogenführungsstäbe 5 transportiert«
SdIl «in oder eine Mehriahl von Bogen durch die Trommel $
'1V..''''-' ', aus der normalen Bogenbahn entnommen werden, so wird ein Zugmagnet 31
§.!>'■· betätigt, der auf einen Arm 32 eines zweiarmigen, um den festen Punkt
33 drehbar gelagerten Hebels 34 wirkt» An den gleichen Hebelarm greift,
«ntgogongesatst wirken«!, außerdem ein« Druckfeder 39 *n. Dor awoite Arn
36 des Hebels 34 ist als Klinke ausgebildet und schwenkt bei Betätigung
des Zugmagneten 31 im Uhrzeigersinn, wodurch die Klinke i» die Bahn
eines am Hebelarm 14 vorgesehenen Vorsprungs 37 tritt und damit die
Schwenkbewegung der Hebel 16 und 2o in der in Figur 2 gezeigten Lage
blockiert* ·
Eine Mehrzahl von Greifern 38 ist auf einer Greiferwelle 39, die in
den TrommelStirnwänden gelagert ist, angeordnet. Besagte Greiferwelle
wird entsprechend der Kontur der stillstehenden, am Auslegeirrahmen
befestigten Kurve 4o, auf der die Rolle 41 des auf der Greiferwelle verstifteten zweiarmigen Rollenhebels 42 lSuft, verdreht, und die '
Greifer 38 werden somit geöffnet bzw. geschlossen. Der notwendige Anpreßdruck
der Holle 41 auf der Kurve 4o ist durch eine auf den zweiten Arm 43 des Hebels 42 wirkende Druckfeder 44 gewährleistet. In ähnlicher
Weise werden die dem Kettenförderer 2 zugeordneten Kettengreifer 29
mittels einer nicht dargestellten Feder geschlossen und mittels eines Rollenhebels 45 unter Wirkung der eingeschwungenen Kurve 27 geöffnet.
Auf einem Zapfen 46, der in der Trommel 6 fest angeordnet ist, ist ein
zweiarmiger Hebel 47 drehbar gelagert. Dessen einer Arm ist als Klinke 48 und dessen anderer Arm ist als Rollenhebel 49 ausgebildet. Besagter
Hebel wird mittels eines Druckfederelements 5o, dessen Federweg begrenzt
ist, entgegen dem Uhrzeigersinn derart geschwenkt, daß bei geöffneten
Greifern 38 der an der Greiferwelle 39 vorgesehene Absatz 51
sich auf der Klinke 48 abstützt und dann ein Schliessen der Greifer 38 verhindert* In dieser geöffneten Stellung bleiben die Greifer gehalten,
solange kein Bogen durch die Trommel 6 übernommen werden soll. Die die
Schwenkbewegungen der Hebel 16 und 2o verursachende Kurve 23 ist deshalb
so ausgelegt, daß die die Klinke 48 steuernde Kurve 25 und die das
QeSnen. der Kettengreifer 29 steuernde Kurve 27 zum Zeitpunkt, in welchem
«in« BogenUbergabe stattfinden würde, aufler Gingriff sind. Erst durch
Betätigung des Magneten 31 und erwähnter Blockierung besagter Hebel wird
die nittk· 48 durch Wirkung der Kurve 25 Ausgerückt« Damit kann ein
ι ·;
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Schliessen der Greifer 38 durch Federkraft erfolgen, wahrend kurz
darauf die Greifer 29 durch Wirkung der Kurve 27 geöffnet werden« Der nun von den Greifern 38 erfasste Bogen wird durch die t$££nvmg
52 in den BogenführungsstSben 5 aus der normalen Bahn herausgeführt
und nach übergabe an den zweiten Kettenförderer 7 auf dem Stapeltisch 6 abgelegt» wobei die Bogen gegen den am Stapeltisch
befestigten Endanschlag 53 rutschen und damit ausgerichtet werden. Ein um eine Welle 54 drehbar angeordnetes Leitblech 55 verhindert
ein Hinvegschiessen der Bogen über besagten Endanschlag. Der Stapeltisch
8 weist an seiner Unterseite Führungsschienen 56 auf, in denen im Auslegergestell 58 fest angeordnete Rollen 6o laufen, so daß dieser
leicht hinein- bzw« herausgezogen werden kann«
Die in Fig* 3 und 4 dargestellte Ausführungsform unterscheidet sich
durch einen in der Höhe steuerbaren Hilfsablagetisch 7o Über dem
Stapeltisch 4* Der HiIfsablagetisch kann in U-förmige Führungsschienen
71, 72 eingeschoben werden, welche über einarmige Hebel 73, 74 und
zweiarmige Hebel 75, 76 wit einem aus Profilstäben gebildeten Rahmen
gelenkig verbunden sind. Die zweiarmigen Hebel 75, 76 sind über ü>ppelglieder
78» 79 mit weiteren zweiarmigen Hebeln 8o, 81 verbunden, auf
welche wie gezeigt die kolben 82, 83 von pneumatischen oder hydraulischen
Zylindern 84» 85 derart einwirken, daß besagte Hebel verschwenkt und
damit die Führungsschienen 71, 72 gespreizt werden. Damit wird dem
Hilfsablagetisch 7o seine Auflage entzogen, und er kann samt daraufliegendem
Stapel von dem hochgefahrenen» leeren Stapeltisch 4 übernommen
werden. Ein umschaltbarer Getriebemotor. 9o ist mit einer im Auslegerrahmen gelagerten Welle 91 gekuppelt, auf der Hülsen 92 und
verstiftet sind, wobei eine Hülse 92 an ihrem Umfang mit einem Rechts-,
die andere Hülse 93 mit einem Linksgewinde versehen ist, so daß die
mit entsprechendem Innengewinde versehenen, gegen Verdrehen gesicherten,. HaltestUcke 96, 98 bei rotierender Welle 91 längs der Welle verschoben werden. Die an den Haltestücken 96, 98 befestigten und über
die Umlenkrollen 1o4 bis 111 geführten Zugseile 112, 113, 114, 115 sind mit Stangen 116, 117, 118, 119, verbunden, die wiederum an den
vorstehenden Teilen 12o, 121, 122, 123 des*Rahmens 77 mit diesem fest
verbunden sind. Damit ist die Umwandlung der Rotationsbewegung des
Motors 9o in eine Hub· oder Senkbewegung des Hilfeablagetisches 7o
«rreioht* Am Ausleger rahmen befestigte Bücke 124» 125«, 126«. 127
ermöglichen die Ftlhrung besagter Stangen* wodurch ein, Schaukeln
de« Hilfeablagetiache« verhindert wird* .·. ■
Claims (1)
- * 9Schutzansprttche1#) Bogenausleger für bogenverarbeitende Maschinen, insbesondere Druckmaschinen, welchem Bogen mittels eines endlosen Kettenförderers von der Maschine zugeführt verden und der eine Einrichtung zum vahlveisen Ablegen der Bogen auf einem zweiten stapel enthalt , gekennzeichnet durch Greifermittel (38), die wahlweise Bogen (3o) aus der normalen Bogenbahn in einer von deren Richtung abweichenden Bahn herausführen und auf dem zweiten Stapeltisch (8) ablegen.2·) Bogenausleger nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine sich über die gesamte Bogenbreite erstreckende Öffnung (52) in den BogenfUhrungselementen (5), durch die die Bogen (3o) herausgeführt werden.3.) Bogenausleger nach Anspruch 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Hochstapelausleger die Bogen im ansteigenden Teil der normalen Bogenbahn aus dieser herausgeführt werden*4«) Bogenausleger nach Anspruch 1 bis 3* gekennzeichnet durch einen zweiten Kettenförderer (7)» welcher, wahlweise eingeschaltet, Bogen von dem ersten Kettenförderer (2) übernimmt und über den zweiten stapeltisch (8) bringt und dort ablegt«5«) Bogenausleger nach Anspruch 4* gekennzeichnet durch eine Trommel (6), die zwischen dem ersten (2) und dem zweiten Kettenförderer (7) angeordnet ist und welche, wahlweise eingeschaltet, Bogen von dem ersten Kettenförderer (2) übernimmt und an den «weiten Kettenförderer (7) über* gibt*6«) Bogenausleger nach Anspruch 1 bis 5* dadurch gekennzeichnet, daß der Tisch(8) für den zweiten Stapel um einen spitzen Winkel gegenüber der Waagerechten geneigt ist*7«) Bogenausleger nach Anspruch 1 bis €t gekennzeichnet durch Mittel (12), die ein wahlweises Herausführen von Bogen aus der normalen Bogenbahn steuern.8«) Bogenausleger nach Anspruch 1 bit 7» gekennzeichnet durch einen an eich bekannten Hilf«ablägetisch (7o) über dem ersten Stapel·- 1ο -9t) Bogenausleger nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch Antriebs- (9o) und Fördermittel (112, 113, 114. 115) für eine von der Bewegung des ersten Stapels unabhängige Auf- und Abwärtsbewegung des Hilfsablagetiecheo (7o).1o«) Bogenausleger nach Anspruch 8 oder 9, gekennzeichnet durch eine kraftbetätigte Hebelanordnung (75» 76» 73, 79, 8o, 81), durch welche die Auflagen (71, 72) des Hilfaablagetiechea (7o) in und außer Punktionsstellung gebracht werden*
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER33335U DE1962536U (de) | 1966-08-12 | 1966-08-12 | Bogenausleger. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER33335U DE1962536U (de) | 1966-08-12 | 1966-08-12 | Bogenausleger. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1962536U true DE1962536U (de) | 1967-06-22 |
Family
ID=33370581
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER33335U Expired DE1962536U (de) | 1966-08-12 | 1966-08-12 | Bogenausleger. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1962536U (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3028865A1 (de) * | 1980-07-30 | 1982-02-25 | M.A.N.- Roland Druckmaschinen AG, 6050 Offenbach | Zwischenstapeleinrichtung fuer non-stop-stapelwechsel in auslegern von druckmaschinen |
| DE8903802U1 (de) * | 1989-03-28 | 1989-06-08 | Heidelberger Druckmaschinen Ag, 6900 Heidelberg | Bogenausleger an Rotationsdruckmaschinen |
| WO2021161122A1 (en) * | 2020-02-13 | 2021-08-19 | Bobst (Shanghai) Ltd | Device for storing a sheet pile in a converting machine and converting machine |
-
1966
- 1966-08-12 DE DER33335U patent/DE1962536U/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3028865A1 (de) * | 1980-07-30 | 1982-02-25 | M.A.N.- Roland Druckmaschinen AG, 6050 Offenbach | Zwischenstapeleinrichtung fuer non-stop-stapelwechsel in auslegern von druckmaschinen |
| DE8903802U1 (de) * | 1989-03-28 | 1989-06-08 | Heidelberger Druckmaschinen Ag, 6900 Heidelberg | Bogenausleger an Rotationsdruckmaschinen |
| WO2021161122A1 (en) * | 2020-02-13 | 2021-08-19 | Bobst (Shanghai) Ltd | Device for storing a sheet pile in a converting machine and converting machine |
| US12421071B2 (en) | 2020-02-13 | 2025-09-23 | Bobst (Shanghai) Ltd | Device for storing a sheet pile in a converting machine and converting machine |
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