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DE1962536U - Bogenausleger. - Google Patents

Bogenausleger.

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Publication number
DE1962536U
DE1962536U DER33335U DER0033335U DE1962536U DE 1962536 U DE1962536 U DE 1962536U DE R33335 U DER33335 U DE R33335U DE R0033335 U DER0033335 U DE R0033335U DE 1962536 U DE1962536 U DE 1962536U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sheets
sheet
chain conveyor
stack
delivery
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DER33335U
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Roland Offsetmaschinenfabrik Faber and Schleicher AG
Original Assignee
Roland Offsetmaschinenfabrik Faber and Schleicher AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Roland Offsetmaschinenfabrik Faber and Schleicher AG filed Critical Roland Offsetmaschinenfabrik Faber and Schleicher AG
Priority to DER33335U priority Critical patent/DE1962536U/de
Publication of DE1962536U publication Critical patent/DE1962536U/de
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Description

ΡΛ113 2^*28.2.
ROLAND
Offsetmaschinenfabrilc Faber & Schleicher AQ Offenbach am Hain
Die Neuerung betrifft einen Bogenausleger fUr bogenverarbeitende Maschinen« insbesondere Druckmaschinen, welchem Bogen mittels eines end* losen Kettenförderers von der Maschine zugeführt werden und der eine Einrichtung zum wahlweisen Ablegen der Bogen auf einem zweiten Stapel enthalt»
Zweck derartiger Ausleger ist eine möglichst kontinuierliche Auslage der von der Druckmaschine kommenden bedruckten Bogen* Bei modernen schnell* laufenden Druckmaschinen, und besonders bei der Verarbeitung von starkem Karton, ist ein Stapelwechsel in sehr kurzen Zeitabständen erforderlich, so daß bei nicht kontinuierlich arbeitenden Auslegern, bei denen die Maschine während des Stapelwechsels angehalten werden muss, erhebliche Stillstandzeiten unvermeidlich sind* Ferner soll ein Probebogen auf möglichst einfache Weise» unbeschädigt und ohne Beeinträchtigung des DrucJcfarbenauftrags auch während des Betriebs entnommen werden können« Weiterhin soll durch ein wechselweises Ablegen von Bogen auf zwei stapeln d<tr Druckfarbenauftrag der Bogen insofern geschont und ein Abliegen verhindert werden» als länger Zeit für ein wegschlagen der Farbe zur Verfügung steht bzw. die Bogen weniger schnell durch darübergestapelte Bogen gepresst werden*
Es ist ein Ausleger bekannt (DKP 759 611), bei dem zwei Stapel Übereinander angeordnet sind und bei dem der die Bogen transportierende endlose Kettenförderer über den unteren Stapel, dann unter dem oberen Stapel gegen die Haschine zurück- und im Anschluss an eine Wendung nach aufwärts wieder in der ursprunglichen Förderrichtung waagerecht über den oberen Stapel hinweg und dann erst zur Maschine zurückgeführt wird« Dieser aus* leger hat den Nachteil, dass dessen Stapel aus Gründen des Platzbedarfs und der Bedienbarkeit in ihrer Höhe beschränkt werden müssen« Ferner mis· der auf den oberen Stapel abzulegende Bogen mehrmals umgelenkt werden.
und es besteht die Gefahr, daß er den obersten Bogen des unteren Stapels verschmiert, falls keine zusätzliche Abdeckung vorgesehen ist* Ebenso ist ein Verschmieren des Druekfarbenauftrags durch die im zurücklaufenden Trum unterhalb des oberen Stapels vorzusehenden BogenfÜhrungselemente nicht zu vermeiden.
Weiterhin ist es bei einem Hochstapelausleger bekannt (US-Patent Nr. 2 4o6 936), sofort hinter dem letzten Druckwerk einer Maschine unterhalb der zwischen Maschine und Ausleger Üblicherveise angeordneten Bedienungsplattform einen zweiten Stapeltisch vorzusehen, Über welchen der die Bogen transportierende endlose kettenförderer hinweg« geführt wird. Dieser zweite Stapeltisch des Auslegers ist aber wegen seiner Lage nur für geringe Stapelhöhen geeignet und bedarf einer zusätzlichen Einrichtung, mittels welcher der zweite Stapel dann abgedeckt werden kann, wenn die Bogen zum ersten Stapel transportiert werden« Es ist offensichtlich, daß bei abwechselndem Beschicken der beiden Stapel diese Einrichtung hohen Anforderungen genügen muss«
Ferner ist es bekannt (DBP 1 1o7 674), zwei Stapel hintereinander anzuordnen und den die Bogen transportierenden endlosen Kettenförderer sowohl über den ersten als auch über den zweiten Stapel hinwegzuführun. Dieser Ausleger bedarf ebenfalls einer Einrichtung, mittels welcher der eine Stapel abgedeckt werden kann, während die Bogen über diesen hinweg zum anderen Stapel transportiert werden« Um die Baulänge des Auslegers zu verringern sowie um die bei schnellem Maschinengang entstehenden Massenkräfte und Schwingungen zu mildern, die dadurch entstehen, daß die Abdeckmittel innerhalb kürzester Zeit und periodisch von der einen Grenzstellung in die andere verschwenkt werden müssen, wurden die Abdeckmittel als zwei in einer zur Stapeloberfläche annähernd parallelen Ebene gegenläufig bewegliche Teile ausgebildet« Gleichzeitig konnte durch die Zweiteilung der Abdeckmittel die Länge des Auslegers reduziert werden. Obgleich damit eine technisch optimale Lösung für ein wechselweises Abdecken des einen Stapels gefunden zu sein scheint» konnten die aufgezeigten Nachteile nicht vollständig behoben werden·
Die Neuerung vermeidet die Kachteile oben beschriebener Aasleger durch die Verwendung von Greifermitteln, die wahlweise Bogen aus der normalen Bogenbahn in einer von deren Richtung abweichenden Bahn herausführen und auf dem zweiten Stapel ablegen* Damit ist ein Hinwegfuhren der Bogen Über einen der Stapel *in*ehlie*alich der damit verbundenen Nachteile vermieden, Gleichzeitig wird die gesamte Baulänge des Auslegers dadurch verringert, daß der Platt» der durch die weggeschwenkten Abdeckmittel beansprucht würde, eingespart werden kann.
Bei Anordnung von Bogenführungselementen wird neuerungsgemäß eine sich Über die gesamte Bogenbreite erstreckende öffnung in diesen vorgesehen, durch die die Bogen herausgeführt werden« Da die Bogen quer zur normalen Bogenbahn aus dieser herausgeführt werden, ist bereits eine schmale, den Durchlass der Greifermittel gerade zulassende öffnung ausreichend» und eine Beeinträchtigung der Wirkung der BogenfUhrungselemente durch die Öffnung ist deshalb nicht zu befürchten«
Ein besonders zweckmässiges Ausführungsbeispiel der Neuerung ergibt sich dadurch, daß bei einem Hochstapelausleger die Bogen im ansteigenden Teil der normalen Bogenbahn aus dieser herausgeführt werden. In diesem Falle steht in der Höhe ausreichend Platz für einen vollwertigen zweiten Stapel zur Verfügung.
In weiterer Ausgestaltung der Neuerung wird ein zweiter Kettenförderer angeordnet, welcher, wahlweise eingeschaltet, Bogen von dem ersten Ketten« förderer übernimmt und über den zweiten Stapel bringt und dort ablegt.
Ein besonders zweckmässiges AusfUhrungsbeispiel der Neuerung ergibt sich bei Verwendung einer Trommel, die zwischen dem ersten und dem zweiten lettenförderer angeordnet ist und welche, wahlweise eingeschaltet, Bogen von dem ersten Kettenförderer übernimmt und an den zweiten Kettenförderer übergibt. Bei Anordnung dieser Trommel kann der die Bogen transportierende zweite Kettenförderer oberhalb des Stapels zurückgeführt werden.
Bine weitere Ausgestaltung der Neuerung besteht darin, daß der Tisch für den zweiten Stapel um einen spitzen winkel gegenüber der Waagerechten geneigt ist. Damit ist erreicht, daß die abgelegten Bogen durch ihre Schwerkraft gegen den am Tisch vorgesehenen Endanschlag rutschen und dadurch ausgerichtet werden.
• 4 ·
In weiterer Ausgestaltung der Neuerung werden zweckmässigerweise Kittel vorgesehen, die ein wahlweises Herausfuhren von Bogen aus der normalen Bogenbahn steuern« Durch eine derartige Steuerung kann auch bei nicht periodisch zwischen den beiden Stapeln wechselnder Bogenablage der Bedienungsaufwand auf ein Mindestmaß reduziert.werden« .
Eine Ausgestaltung der Neuerung besteht in der Anordnung eines an sich bekannten Hilfsablagetisch.es über dem ersten Stapel. Ein derartiger HiIf*- ablagetisch wird zweckmässigerweise Über dem ersten Stapel eingeführt, wahrend die Bogen kurzzeitig auf dem zweiten Stapel abgelegt werden, und kann dann als Ablage für die Zeit dienen, in der der erste Stapel entleert wird* Damit ist auch während des Stapelwechseis eine abwechselnde Bogenablage möglich.
Neuerungsgemäß sind weiterhin Antriebs* und Fördermittel fUr eine von der Bewegung des ersten Stapels unabhängige Auf* und Abwärtsbewegung des Hilfsablagetisches vorgesehen« Ein unabhängig vom Hauptstapel mögliches Abwärtssteuern des Hilfsablagetisdhes erhöht dessen Stapelkapazität und verlängert damit die für den Stapelwechsel zur Verfugung stehende Zeit* spanne, ein Vorteil, der besonders bei Verarbeitung von starkem Carton zur Geltung kommt« Die die Abwärtsbewegung des Stapels steuernde, Üblicherweise vorgesehene Abtastvorrichtung wird zweckmässigerweise umschaltbar sowohl fUr den Raupt* als auch für den Hilfsstapel ausgeführt« Eine umschaltung der Abtastorgange sowie der Ablauf der einzelnen Stapel· wechselvorgänge, wie Abwärts- und Aufwärtsfahren des Hauptstapeis, können manuell oder auch automatisch erfolgen. So wurde ein Endschalter, der durch den eingeschobenen Hilfsablagetisch betätigt würde und der den Stromkreis für die Abwärtsbewegung des Hauptstapels schließt, den Ablauf des Stapelwechsels wesentlich beschleunigen. In gleicher Weise könnten die übrigen Vorgänge ohne grossen Aufwand automatisiert werden.
Neuerungsgemäß ist eine kraftbetätigte Hebelanordnung vorgesehen, durch welche die Auflagen des Hilfsablagetischea in und außer Funktionsstellung gebracht werden. Damit ist es möglich, den Hilfsablagetisch samt daraufliegendem Stapel auf dem tisch des Hauptstapels abzusetzen. Die Kraft kann mittels pneumatischer oder hydraulischer Zylinder oder auch von Hand nxi die Hebelanordnung übertragen werden*
Ausftthrungsformen der Neuerung sind in der Zeichnung schematiach dargestellt und zwar zeigen:
Fig. 1 die Seitenansicht eines Auslegers* Pig· 2 einen vergrösserten Ausschnitt des Auslegers gemäß Fig* 1, Fig« 3 die Seitenansicht eines Auslegers mit in der Höhe Steuer*
barem Hilfsablagetisch und
Fig« 4 eine Draufsicht eines Auslegers gemäß Fig« 3«
Das untere Trum 1 eines endlosen Kettenförderers 2 herkömmlicher Bauart transportiert die Bogen in Pfeilrichtung vom nicht mehr dargestellten letzten Druckwerk der Maschine zum Ausleger 3. Die Bogen werden wahlweise entweder Über dem stapeltisch 4 abgelegt und in diesem Falle durch stäbe beim Transport durchgehend geführt oder von der Trommel 6 Übernommen, an einen zweiten endlosen Kettenförderer 7 Übergeben und schließlich über dem stapeltisch β abgelegt«
Der Stapeltisch 4 ist an Förderketten 9 aufgehängt und wird durch nicht dargestellte Mittel herkömmlicher Bauart im Verlauf seiner Beschickung entsprechend der Höhe der gestapelten Bogen abwärts gesteuert« Über dem Stapeltisch 4 sind Führungsschienen 1o angeordnet, in die ein Rechen eingeschoben werden kann und der als Hilfsablagetisch dient«
Die wahlweise Übernahme von Bogen durch die Trommel 6 erfolgt durch die in Figur 2 dargestellte Steuerung 12. Ein Arm 14 des dreiarmigen, um den festen Punkt 15 drehbar gelagerten Hebels 16 ist durch eine Koppel 17 mit dem einen Arm 18 eines zweiarmigen, um den festen Punkt 19 drehbar gelagerten Hebels 2o gelenkig verbunden» Der zweite Arm 21 des dreiarmigen Hebels 16 ist als Rollenhebel ausgebildet» dessen Rolle 22 auf einer mit der Trommel 6 synchron umlaufenden Kurvenscheibe 23 abrollt, wodurch dem Hebel 16 eine periodische Schwenkbewegung derart erteilt wird, daß die an dem dritten Arm 24 des Hebels 16 angeordnete Kurve 25 und die an dem zweiten Arm 26 des Hebels 2o angeordnete Kurve 27» deren Funktionen noch zu erläutern sind, periodisch in und außer Wirkung geschwenkt werden« Ein Abheben der Rolle 22 von der Kurvenscheibe 23 wird durch eine Zugfeder 28 verhindert» die an dem zweiten Arm 26 des Hebels 2o angreift und über die Koppel 17 auf den Hebel 16 wirkt« Die durch Greifer 29 an ihrem vorderen Ende gefassten Bogen 3o werden wie beschrieben mittels Kettenförderer 2 in Pfeilrichtung längs der Bogenführungsstäbe 5 transportiert« SdIl «in oder eine Mehriahl von Bogen durch die Trommel $
'1V..''''-' ', aus der normalen Bogenbahn entnommen werden, so wird ein Zugmagnet 31 §.!>'■· betätigt, der auf einen Arm 32 eines zweiarmigen, um den festen Punkt 33 drehbar gelagerten Hebels 34 wirkt» An den gleichen Hebelarm greift, «ntgogongesatst wirken«!, außerdem ein« Druckfeder 39 *n. Dor awoite Arn 36 des Hebels 34 ist als Klinke ausgebildet und schwenkt bei Betätigung des Zugmagneten 31 im Uhrzeigersinn, wodurch die Klinke i» die Bahn eines am Hebelarm 14 vorgesehenen Vorsprungs 37 tritt und damit die Schwenkbewegung der Hebel 16 und 2o in der in Figur 2 gezeigten Lage blockiert* ·
Eine Mehrzahl von Greifern 38 ist auf einer Greiferwelle 39, die in den TrommelStirnwänden gelagert ist, angeordnet. Besagte Greiferwelle wird entsprechend der Kontur der stillstehenden, am Auslegeirrahmen befestigten Kurve 4o, auf der die Rolle 41 des auf der Greiferwelle verstifteten zweiarmigen Rollenhebels 42 lSuft, verdreht, und die ' Greifer 38 werden somit geöffnet bzw. geschlossen. Der notwendige Anpreßdruck der Holle 41 auf der Kurve 4o ist durch eine auf den zweiten Arm 43 des Hebels 42 wirkende Druckfeder 44 gewährleistet. In ähnlicher Weise werden die dem Kettenförderer 2 zugeordneten Kettengreifer 29 mittels einer nicht dargestellten Feder geschlossen und mittels eines Rollenhebels 45 unter Wirkung der eingeschwungenen Kurve 27 geöffnet.
Auf einem Zapfen 46, der in der Trommel 6 fest angeordnet ist, ist ein zweiarmiger Hebel 47 drehbar gelagert. Dessen einer Arm ist als Klinke 48 und dessen anderer Arm ist als Rollenhebel 49 ausgebildet. Besagter Hebel wird mittels eines Druckfederelements 5o, dessen Federweg begrenzt ist, entgegen dem Uhrzeigersinn derart geschwenkt, daß bei geöffneten Greifern 38 der an der Greiferwelle 39 vorgesehene Absatz 51 sich auf der Klinke 48 abstützt und dann ein Schliessen der Greifer 38 verhindert* In dieser geöffneten Stellung bleiben die Greifer gehalten, solange kein Bogen durch die Trommel 6 übernommen werden soll. Die die Schwenkbewegungen der Hebel 16 und 2o verursachende Kurve 23 ist deshalb so ausgelegt, daß die die Klinke 48 steuernde Kurve 25 und die das QeSnen. der Kettengreifer 29 steuernde Kurve 27 zum Zeitpunkt, in welchem «in« BogenUbergabe stattfinden würde, aufler Gingriff sind. Erst durch Betätigung des Magneten 31 und erwähnter Blockierung besagter Hebel wird die nittk· 48 durch Wirkung der Kurve 25 Ausgerückt« Damit kann ein
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Schliessen der Greifer 38 durch Federkraft erfolgen, wahrend kurz darauf die Greifer 29 durch Wirkung der Kurve 27 geöffnet werden« Der nun von den Greifern 38 erfasste Bogen wird durch die t$££nvmg 52 in den BogenführungsstSben 5 aus der normalen Bahn herausgeführt und nach übergabe an den zweiten Kettenförderer 7 auf dem Stapeltisch 6 abgelegt» wobei die Bogen gegen den am Stapeltisch befestigten Endanschlag 53 rutschen und damit ausgerichtet werden. Ein um eine Welle 54 drehbar angeordnetes Leitblech 55 verhindert ein Hinvegschiessen der Bogen über besagten Endanschlag. Der Stapeltisch 8 weist an seiner Unterseite Führungsschienen 56 auf, in denen im Auslegergestell 58 fest angeordnete Rollen 6o laufen, so daß dieser leicht hinein- bzw« herausgezogen werden kann«
Die in Fig* 3 und 4 dargestellte Ausführungsform unterscheidet sich durch einen in der Höhe steuerbaren Hilfsablagetisch 7o Über dem Stapeltisch 4* Der HiIfsablagetisch kann in U-förmige Führungsschienen 71, 72 eingeschoben werden, welche über einarmige Hebel 73, 74 und zweiarmige Hebel 75, 76 wit einem aus Profilstäben gebildeten Rahmen gelenkig verbunden sind. Die zweiarmigen Hebel 75, 76 sind über ü>ppelglieder 78» 79 mit weiteren zweiarmigen Hebeln 8o, 81 verbunden, auf welche wie gezeigt die kolben 82, 83 von pneumatischen oder hydraulischen Zylindern 84» 85 derart einwirken, daß besagte Hebel verschwenkt und damit die Führungsschienen 71, 72 gespreizt werden. Damit wird dem Hilfsablagetisch 7o seine Auflage entzogen, und er kann samt daraufliegendem Stapel von dem hochgefahrenen» leeren Stapeltisch 4 übernommen werden. Ein umschaltbarer Getriebemotor. 9o ist mit einer im Auslegerrahmen gelagerten Welle 91 gekuppelt, auf der Hülsen 92 und verstiftet sind, wobei eine Hülse 92 an ihrem Umfang mit einem Rechts-, die andere Hülse 93 mit einem Linksgewinde versehen ist, so daß die mit entsprechendem Innengewinde versehenen, gegen Verdrehen gesicherten,. HaltestUcke 96, 98 bei rotierender Welle 91 längs der Welle verschoben werden. Die an den Haltestücken 96, 98 befestigten und über die Umlenkrollen 1o4 bis 111 geführten Zugseile 112, 113, 114, 115 sind mit Stangen 116, 117, 118, 119, verbunden, die wiederum an den vorstehenden Teilen 12o, 121, 122, 123 des*Rahmens 77 mit diesem fest verbunden sind. Damit ist die Umwandlung der Rotationsbewegung des Motors 9o in eine Hub· oder Senkbewegung des Hilfeablagetisches 7o
«rreioht* Am Ausleger rahmen befestigte Bücke 124» 125«, 126«. 127 ermöglichen die Ftlhrung besagter Stangen* wodurch ein, Schaukeln de« Hilfeablagetiache« verhindert wird* .·. ■

Claims (1)

  1. * 9
    Schutzansprttche
    1#) Bogenausleger für bogenverarbeitende Maschinen, insbesondere Druckmaschinen, welchem Bogen mittels eines endlosen Kettenförderers von der Maschine zugeführt verden und der eine Einrichtung zum vahlveisen Ablegen der Bogen auf einem zweiten stapel enthalt , gekennzeichnet durch Greifermittel (38), die wahlweise Bogen (3o) aus der normalen Bogenbahn in einer von deren Richtung abweichenden Bahn herausführen und auf dem zweiten Stapeltisch (8) ablegen.
    2·) Bogenausleger nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine sich über die gesamte Bogenbreite erstreckende Öffnung (52) in den BogenfUhrungselementen (5), durch die die Bogen (3o) herausgeführt werden.
    3.) Bogenausleger nach Anspruch 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Hochstapelausleger die Bogen im ansteigenden Teil der normalen Bogenbahn aus dieser herausgeführt werden*
    4«) Bogenausleger nach Anspruch 1 bis 3* gekennzeichnet durch einen zweiten Kettenförderer (7)» welcher, wahlweise eingeschaltet, Bogen von dem ersten Kettenförderer (2) übernimmt und über den zweiten stapeltisch (8) bringt und dort ablegt«
    5«) Bogenausleger nach Anspruch 4* gekennzeichnet durch eine Trommel (6), die zwischen dem ersten (2) und dem zweiten Kettenförderer (7) angeordnet ist und welche, wahlweise eingeschaltet, Bogen von dem ersten Kettenförderer (2) übernimmt und an den «weiten Kettenförderer (7) über* gibt*
    6«) Bogenausleger nach Anspruch 1 bis 5* dadurch gekennzeichnet, daß der Tisch(8) für den zweiten Stapel um einen spitzen Winkel gegenüber der Waagerechten geneigt ist*
    7«) Bogenausleger nach Anspruch 1 bis t gekennzeichnet durch Mittel (12), die ein wahlweises Herausführen von Bogen aus der normalen Bogenbahn steuern.
    8«) Bogenausleger nach Anspruch 1 bit 7» gekennzeichnet durch einen an eich bekannten Hilf«ablägetisch (7o) über dem ersten Stapel·
    - 1ο -
    9t) Bogenausleger nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch Antriebs- (9o) und Fördermittel (112, 113, 114. 115) für eine von der Bewegung des ersten Stapels unabhängige Auf- und Abwärtsbewegung des Hilfsablagetiecheo (7o).
    1o«) Bogenausleger nach Anspruch 8 oder 9, gekennzeichnet durch eine kraftbetätigte Hebelanordnung (75» 76» 73, 79, 8o, 81), durch welche die Auflagen (71, 72) des Hilfaablagetiechea (7o) in und außer Punktionsstellung gebracht werden*
DER33335U 1966-08-12 1966-08-12 Bogenausleger. Expired DE1962536U (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3028865A1 (de) * 1980-07-30 1982-02-25 M.A.N.- Roland Druckmaschinen AG, 6050 Offenbach Zwischenstapeleinrichtung fuer non-stop-stapelwechsel in auslegern von druckmaschinen
DE8903802U1 (de) * 1989-03-28 1989-06-08 Heidelberger Druckmaschinen Ag, 6900 Heidelberg Bogenausleger an Rotationsdruckmaschinen
WO2021161122A1 (en) * 2020-02-13 2021-08-19 Bobst (Shanghai) Ltd Device for storing a sheet pile in a converting machine and converting machine

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DE3028865A1 (de) * 1980-07-30 1982-02-25 M.A.N.- Roland Druckmaschinen AG, 6050 Offenbach Zwischenstapeleinrichtung fuer non-stop-stapelwechsel in auslegern von druckmaschinen
DE8903802U1 (de) * 1989-03-28 1989-06-08 Heidelberger Druckmaschinen Ag, 6900 Heidelberg Bogenausleger an Rotationsdruckmaschinen
WO2021161122A1 (en) * 2020-02-13 2021-08-19 Bobst (Shanghai) Ltd Device for storing a sheet pile in a converting machine and converting machine
US12421071B2 (en) 2020-02-13 2025-09-23 Bobst (Shanghai) Ltd Device for storing a sheet pile in a converting machine and converting machine

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