DE19625237C2 - Vernetztes RWS - Google Patents
Vernetztes RWSInfo
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- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B65/00—Locks or fastenings for special use
- E05B65/10—Locks or fastenings for special use for panic or emergency doors
- E05B65/108—Electronically controlled emergency exits
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05C—BOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
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- E05C19/16—Devices holding the wing by magnetic or electromagnetic attraction
- E05C19/166—Devices holding the wing by magnetic or electromagnetic attraction electromagnetic
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B41/00—Locks with visible indication as to whether the lock is locked or unlocked
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
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- E05B63/14—Arrangement of several locks or locks with several bolts, e.g. arranged one behind the other
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Description
Die Erfindung betrifft eine Sicherungs- und/oder Überwachungseinrichtung mit den
Merkmalen des Oberbegriffs des Patentanspruchs 1.
Derartige Sicherungseinrichtungen sind bekannt als sogenannte Rettungswegsi
cherungseinrichtungen, auch als RWS-Systeme bezeichnet. Sie dienen der Absi
cherung von Notausgängen. Gesetzliche Bestimmungen zur Auslegung solcher
Systeme in Deutschland sind z. B. in den "Bauaufsichtlichen Anforderungen an
elektrische Verriegelungen von Türen in Rettungswegen", IfBT-Mitteilungen vom
31.03.1989, veröffentlicht.
Ziel dieser bekannten RWS-Systeme ist es, Flucht- und Rettungswege, z. B. an
Notausgangstüren, so zu sichern, daß die Türen im Normalfall geschlossen sind.
Sie sollen im Normalfall von außen zumindest von Nichtberechtigten nicht geöffnet
werden können, aber von innen im Notfall ohne weiteres geöffnet werden können
oder sich im Notfall selbsttätig öffnen. Sobald die Tür im Notfall geöffnet wird, er
folgt eine optische oder akustische Anzeige z. B. über Blitzlicht oder Sirene.
Der genaue Aufbau von solchen bekannten RWS-Systemen ist z. B. in DE 38 34 538 C1, DE 93 14 870 U1 und in DE 37 16 021 A1 beschrieben. In der
DE-OS 195 31 323 A1 wird ein Diagnose- und Überwachungsverfahren für ein RWS-
System mit mehreren, miteinander verbundenen Rettungswegtüren beschrieben.
Zur Steuerung von RWS-Systemen werden bereits Steuerungseinheiten verwen
det, die mit einem zentralen Mikrocomputer ausgestattet sind. Der Mikrocomputer
ist mit den verschiedenen Türsicherungs- und Türüberwachungselementen ver
bunden.
Die Steuerungseinheit kann in der Praxis als Eintürzentrale oder als Mehrtürzentra
le ausgebildet sein. Die Eintürzentrale wird für die Steuerung und Überwachung
von nur einer Tür eingesetzt, während die Mehrtürzerttrale mehrere Türen steuert
und überwacht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Aufbau des RWS-Systems zu ver
einfachen. Insbesondere werden Ausführungen angestrebt, die die Installation
vereinfachen. Ferner soll bei besonderen Ausführungen Ausbau- und Anpassungs
fähigkeit gemäß Kundenwünschen verbessert oder Störungs- und Sabotagesi
cherheit erhöht werden.
Die Erfindung löst diese Aufgabe mit dem Gegenstand des Anspruchs 1. Die Bau
gruppen des RWS-Systems sind durch ein Datenübertragungsnetz miteinander
bzw. mit einer oder mehreren Türzentralen verbunden. Die Baugruppen des RWS-
Systems können Teilnehmer eines Datenübertragungsnetzes sein. Die Teilnehmer
des Datenübertragungsnetzes können jeweils über eine eigene Intelligenz und ein
eigenes Interface verfügen. Die Vernetzung über das Datenübertragungsnetz kann
auch lediglich innerhalb einer aus mehreren Einzel-Baugruppen zusammengesetz
ten Baugruppe realisiert sein.
In einer erfindungsgemäßen Ausführung ist es möglich, die Kontroll- und Steue
rungsfunktionen auf beliebig viele Türen und Baugruppen auszuweiten. Ein nach
träglicher Ausbau und Erweiterung des RWS-Systems ist jederzeit mit geringem
Aufwand möglich. Demgegenüber ist bei herkömmlichen RWS-Systemen die Zahl
der von einer Zentrale kontrollierbaren Türen bzw. Baugruppen beschränkt; bisher
können von einer Zentrale nur 7 bis 20 Türen kontrolliert werden.
Bei herkömmlichen RWS-Systemen erfolgt die Stromversorgung der einzelnen
Baugruppen und der Türzentrale zentral. Dies führt insbesondere bei längeren
Zuleitungen und höherem Strombedarf zu Spannungsabfall in den Versorgungslei
tungen, was einen größeren Querschnitt der Versorgungsleitungen und somit ei
nen erhöhten Montageaufwand erforderlich macht. In der erfindungsgemäßen
Ausführung kann die Stromversorgung je nach Erfordernis und Kundenwünschen
sowohl zentral als auch dezentral oder gemischt erfolgen. Hierdurch wird die
Montage vereinfacht, und Probleme durch Spannungsverluste in den Versorgungs
leitungen werden verringert.
Bei dezentraler bzw. gemischt dezentraler und zentraler Versorgung ergibt sich
eine erhöhte Betriebs- und Störungssicherheit gegenüber der herkömmlichen bei
bekannten Anlagen verwendeten zentralen Stromversorgung, da beim Ausfall einer
Stromversorgungseinheit die übrigen, nicht von dieser Stromversorgungseinheit
gespeisten Baugruppen ungestört weiterarbeiten können.
Herkömmlichen RWS-Systeme verfügen nur über eine in der Zentrale lokalisierte
Intelligenz. Hierdurch ist für die Verbindung der Baugruppen mit der Zentrale eine
hohe Zahl von elektrischen Leitungen erforderlich. In der erfindungsgemäßen
Ausführung verfügen mehrere, vorzugsweise alle Baugruppen über eine eigene In
telligenz. Hierdurch läßt sich die Zahl der erforderlichen elektrischen Leitungen
erheblich verringern; die einzelnen Baugruppen können weitgehend autonom ar
beiten.
Selbst bei Ausfall einzelner Baugruppen oder der Zentrale sind die übrigen Bau
gruppen weiterhin funktionsfähig. Eine Erweiterung des RWS-Systems um weitere,
vorzugsweise mit eigener Intelligenz ausgestattete Baugruppen ist leicht möglich.
Durch die Vernetzung intelligenter Baugruppen mittels eines Datenübertragungs
netzes können sehr viele unterschiedliche Konfigurationen, z. B. zentrale Kontrolle
aller Fluchttüren bei gleichzeitiger lokaler Kontrolle bestimmter Fluchtwege, nach
Kundenwünschen individuell konfiguriert werden.
Weitere Merkmale und Vorteile ergeben sich aus den Ausführungsbeispielen, die
nachfolgend anhand der Figuren näher erläutert werden.
Die Erfindung wird nun anhand der in den Figuren dargestellten Ausführungsbei
spiele näher erläutert. Dabei zeigt
Fig. 1 eine Frontansicht eines Notausgangs mit Fluchttür, versehen mit einem
RWS-System, Türansicht von innen;
Fig. 2 eine symbolische Darstellung der Vernetzung zweier Türzentralen mit einer
Mehrtürzentrale;
Fig. 3 ein Beispiel für ein mittels eines Datenübertragungsnetzes verbundenen
RWS-Systems;
Fig. 4 ein Datenübertragungsnetz mit Stern-Topologie;
Fig. 5 ein Datenübertragungsnetz mit Bus-Topologie;
Fig. 6 ein Datenübertragungsnetz mit Ring-Topologie;
Fig. 1 zeigt die Frontansicht eines Notausgangs mit der Fluchttür 1, die als nach
außen öffnende Anschlag-Drehtür ausgebildet ist. Im Normalfall ist die Fluchttür
geschlossen; sie soll lediglich im Notfall geöffnet werden können. Am oberen Rand
der Tür ist eine Verriegelungseinrichtung 2 angebracht, die die Tür im Normalfall in
Schließlage hält. Die Türverriegelung 2 kann beispielsweise aus einem Elektroma
gneten, einem elektrischen Sperriegel oder einem im Bereich der Türklinke 8 an
gebrachten elektrischen Türschloß bestehen. Im Notfall kann die Verriegelungs
einrichtung über einen neben der Tür angebrachten Nottaster 3 oder über eine auf
dem Türblatt angeordnete Sensorgriffleiste 4 entriegelt werden, so daß die Tür
geöffnet werden kann. Wenn die Tür geöffnet ist, wird ein optisches und/oder
akustisches Signal über ein Blitzlicht 5 bzw. eine Alarmsirene 6 abgegeben, die
oberhalb der Tür installiert sind.
Ein Brandschutzmelder 7, der oberhalb der Tür angebracht ist, kann im Brandfall
ebenfalls die Entriegelung der Tür auslösen. Der Brandmelder 7 kann z. B. als so
genannte Brandmeldeanlage ausgebildet sein, bestehend aus Brandsensor und
Meldeelektronik.
Die Funktionen der Türbaugruppen 2 bis 12 werden von einer selbständig arbei
tenden Türzentrale 20 überwacht und/oder gesteuert. Die Türzentrale ist vorzugs
weise in einem Gehäuse 9 neben der Tür angeordnet und enthält eine Steue
rungseinheit 15 mit einem Mikroprozessor und einem Interface. Als weitere Bau
einheiten enthält die Türzentrale noch beispielsweise den Nottaster 3, eine LED-
Zustandsanzeige 11 und einen Schlüsselschalter 12.
Weitere Baugruppen, beispielsweise ein elektrischer Antrieb 10 zum Öffnen der
Tür im Notfall, können mit der Türzentrale verbunden sein. Zusätzliche Baugrup
pen mit oder ohne eigene Intelligenz können mit sehr geringem Aufwand an die
Türzentrale über ein Interface angeschlossen werden.
Jede Türzentrale 20 kann autonom die Kontrolle der jeweiligen Tür übernehmen.
Fig. 2 zeigt die Verbindung zweier Türzentralen 20 mit einer Mehrtürzentrale 25
über Datenübertragungsleitungen 16. In der Mehrtürzentrale werden Daten mit
mehreren Türzentralen ausgetauscht. Die Mehrtürzentrale kann beispielsweise als
separate Leitzentrale in einer Pforte ausgebildet sein und zentrale Melde-, Kon
troll- und Alarmfunktionen übernehmen.
Fig. 3 zeigt ein Beispiel für ein mittels eines Datenübertragungsnetzes verbunde
nes RWS-System. Mehrere Türzentralen 20 sind jeweils mit einer Mehrtürzentrale
25 über eine Datenübertragungsleitung 16 verbunden. Es sind mehrere Mehrtür
zentralen 25 vorhanden, die je nach Kundenwünschen so konfiguriert werden kön
nen, daß sie bestimmte Türen kontrollieren.
In Fig. 3 ist die Mehrtürzentrale 25a mit den Türzentralen 20a, b, c, d verbunden,
und die Mehrtürzentrale 25b mit den Türzentralen 20e, f.
Die Mehrtürzentralen 25a, b sind über Datenübertragungsleitungen 16 mit einer
zentralen Leitstelle 18 oder z. B. einem externen Computer verbunden. Bei der
Zentrale 18 kann es sich z. B. um eine Hausüberwachungszentrale oder die Zentra
le eines Wach- und Schließdienstes, von der aus sämtliche Rettungstüren des
RWS-Systems überwacht werden können, oder einen zentralen Datenaufzeich
nungscomputer handeln. Ebenso ist mit der Einheit 18 eine zentrale Prüfung aller
Sicherungs- und Überwachungsfunktionen möglich.
Bei der Datenübertragungsleitung 16 kann es sich beispielsweise um eine Zwei
drahtleitung, ein Koaxialkabel oder einen Lichtwellenleiter handeln. Die Datenüber
tragungsleitungen 16 können auch für eine zentrale Spannungsversorgung für die
einzelnen Türzentralen 20 genutzt werden. Ebenso ist es jedoch auch möglich,
jede Türzentrale dezentral mit Spannung zu versorgen, beispielsweise durch ein
separates Netzteil in jeder Türzentrale. Die Spannungsversorgung kann auch je
nach Erfordernissen und Kundenwünschen gemischt zentral und dezentral vorge
nommen werden.
Da jede der Türzentralen sowie die Mehrtürzentralen über eine eigene Intelligenz
und ein Interface verfügen und durch Datenübertragungsleitungen vernetzt sind, ist
die Zahl der zwischen den Baugruppen erforderlichen elektrischen Verbindungslei
tungen sehr viel geringer als bei herkömmlichen Analgen, da jeweils nur eine Da
tenübertragungsleitung 16 zur Verbindung zweier Baugruppen erforderlich ist. Die
Türzentralen können mit weiteren Baueinheiten mit oder ohne Intelligenz verbun
den sein.
Die Topologie des Datenübertragungsnetzes kann unterschiedlich ausgeführt sein.
Die über das Datennetz verbundenen Baugruppen werden im folgenden als Teil
nehmer bezeichnet.
Fig. 4 zeigt ein Beispiel für ein Datenübertragungsnetz mit Stern-Topologie. Die
Mehrtürzentrale 25 ist über Datenübertragungsleitungen 16 sternförmig mit den
übrigen Teilnehmern (hier z. B. Türzentralen 20a, b, c, d) vernetzt. Die Verbindung
jedes Teilnehmers zur Mehrtürzentrale erfolgt jeweils über eine Datenübertra
gungsleitung 16. Beispielhaft ist die Verbindung der Türzentrale 20a mit den Bau
einheiten 4, 5, 6 dargestellt. Eine Verbindung der Mehrtürzentrale zu anderen zen
tralen Einheiten (18) ist, wie z. B. in Fig. 3 dargestellt, leicht möglich.
Eine Erweiterung des Datenübertragungsnetzes ist durch Anschluß eines neuen
Teilnehmers an die Mehrtürzentrale möglich.
Bei Unterbrechung einer der Datenübertragungsleitungen 16 ist lediglich die
Kommunikation zwischen der betroffenen Türzentrale und der Mehrtürzentrale ge
stört; die abgetrennte Türzentrale kann jedoch autonom weiterarbeiten, falls sie
über eine entsprechende Stromversorgung verfügt.
Fig. 5 zeigt ein Beispiel für ein Datenübertragungsnetz mit Bus-Topologie. Entlang
der zentralen Datenübertragungsleitung 17 sind die einzelnen Teilnehmer, z. B.
Türzentralen 20a, b, c, d angeordnet sowie die Mehrtürzentrale 25. Jeder Teilneh
mer (hier z. B. die Türzentrale sowie die Mehrtürzentrale) ist über eine Datenüber
tragungsleitung 16 mit der zentralen Datenübertragungsleitung 17 verbunden.
Bei Unterbrechung der zentralen Datenübertragungsleitung ist nur die Kommuni
kation zwischen der Mehrtürzentrale und den abgeschnittenen Türzentralen ge
stört.
Eine Erweiterung des Datennetzes ist durch Anschluß eines neuen Teilnehmers an
die zentrale Datenübertragungsleitung möglich.
Fig. 6 zeigt ein Beispiel für ein Datenübertragungsnetz mit Ring-Topologie. Jeder
Teilnehmer 20, 25 ist mit jeweils zwei benachbarten Teilnehmern ringförmig über
Datenübertragungsleitungen 16 vernetzt. So ist z. B. Die Mehrtürzentrale 25 mit
den Türzentralen 20b und 20c verbunden. Die Daten aller Netzteilnehmer werden
über den Datenübertragungsring ausgetauscht. Bei Unterbrechung einer der Da
tenübertragungleitungen 16 ist der Datenaustausch weiterhin möglich. Eine Erwei
terung des Netzes ist durch aufbrechen einer Datenübertragungsleitung und einfü
gen eines neuen Teilnehmers an dieser Stelle möglich.
Das Datenübertragungsnetz kann auch eine Topologie aufweisen, die durch eine
beliebige Kombination von Netzen mit Stern- und/oder Bus- und/oder Ring-Topo
logie gebildet wird. Erweiterungen und Anpassung an spezifische Kundenwünsche
sowie eine Vernetzung mit anderen Datennetzen oder zusätzlichen Baugruppen
wie Drucker oder Zeitgeber über ein Interface sind so leicht möglich.
1
Fluchttür
2
Verriegelungseinrichtung
3
Nottaster
4
Sensorgriffleiste
5
Blitzlicht
6
Alarmsirene
7
Brandmelder
8
Türklinke
9
Gehäuse
10
elektrischer Türantrieb
11
LED-Zustandsanzeige
12
Schlüsselschalter
16
Datenübertragungsleitung
17
zentrale Datenübertragungsleitung
18
zentrale Leitstelle oder externer PC
20
Türzentrale
25
Mehrtürzentrale
Claims (16)
1. Sicherungs- und/oder Überwachungseinrichtung für eine Tür- oder
Fensteranlage mit mindestens einer Tür bzw. mindestens einem Fenster,
Klappe oder dergleichen,
vorzugsweise Tür in Flucht- und Rettungswegen, sogenannte Rettungsweg- Sicherungseinrichtungen RWS,
welche mehrere Baugruppen mit Kommunikations-Interface aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
dass mehrere Türen vorgesehen sind und jeder Türe jeweils eine Baugruppe zur Steuerung der jeweiligen Türe zugeordnet ist, die als selbständig arbeitende Eintürzentrale ausgebildet ist und,
dass mindestens eine weitere Baugruppe vorgesehen ist, die als Mehrtürzentrale (25) ausgebildet ist und mit mehreren Eintürzentralen (20) zur Steuerung und Überwachung der Eintürzentralen (20) verbunden ist, oder eine weitere Baugruppe vorgesehen ist, die als übergeordnete Kontroll- und Überwachungszentrale (18) ausgebildet ist und mit mehreren Mehrtürzentralen (25) zur Steuerung und Überwachung der Mehrtürzentralen (25) verbunden ist,
wobei sämtliche genannten Baugruppen miteinander und/oder untereinander durch ein Datenübertragungsnetz vernetzt sind und jeweils Intelligenz aufweisen, indem jede Baugruppe einen Mikroprozessor und/oder einen Logikbaustein und/oder eine andere Informationseinheit aufweist, so dass bei Ausfall einer dieser Baugruppen oder bei Erweiterung der Einrichtung um eine weitere Baugruppe die übrigen Baugruppen ihre Aufgaben und Funktionen weiterhin erfüllen, und dass bei Unterbrechung des die Baugruppen verbindenden Datenübertragungsnetzes die abgetrennten Türzentralen autonom weiterarbeiten.
vorzugsweise Tür in Flucht- und Rettungswegen, sogenannte Rettungsweg- Sicherungseinrichtungen RWS,
welche mehrere Baugruppen mit Kommunikations-Interface aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
dass mehrere Türen vorgesehen sind und jeder Türe jeweils eine Baugruppe zur Steuerung der jeweiligen Türe zugeordnet ist, die als selbständig arbeitende Eintürzentrale ausgebildet ist und,
dass mindestens eine weitere Baugruppe vorgesehen ist, die als Mehrtürzentrale (25) ausgebildet ist und mit mehreren Eintürzentralen (20) zur Steuerung und Überwachung der Eintürzentralen (20) verbunden ist, oder eine weitere Baugruppe vorgesehen ist, die als übergeordnete Kontroll- und Überwachungszentrale (18) ausgebildet ist und mit mehreren Mehrtürzentralen (25) zur Steuerung und Überwachung der Mehrtürzentralen (25) verbunden ist,
wobei sämtliche genannten Baugruppen miteinander und/oder untereinander durch ein Datenübertragungsnetz vernetzt sind und jeweils Intelligenz aufweisen, indem jede Baugruppe einen Mikroprozessor und/oder einen Logikbaustein und/oder eine andere Informationseinheit aufweist, so dass bei Ausfall einer dieser Baugruppen oder bei Erweiterung der Einrichtung um eine weitere Baugruppe die übrigen Baugruppen ihre Aufgaben und Funktionen weiterhin erfüllen, und dass bei Unterbrechung des die Baugruppen verbindenden Datenübertragungsnetzes die abgetrennten Türzentralen autonom weiterarbeiten.
2. Sicherungs- und/oder Überwachungseinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass weitere Baugruppen,
nämlich z. B. Interface zu einem anderen Datenübertragungsnetz,
Erweiterungsgeräte wie Protokolldrucker, oder dgl. vorgesehen sind.
3. Sicherungs- und/oder Überwachungseinrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass jede der Baugruppen
Intelligenz aufweist und vorzugsweise vorgesehen ist, dass sie über ein
Interface mit anderen Baugruppen kommunizieren kann.
4. Sicherungs- und/oder Überwachungseinrichtung nach einem der
vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Vernetzung der Baugruppen mittels eines Datenübertragungsnetzes
erfolgt, welches eine Ring-Topologie und/oder eine Stern-Topologie und/oder
eine Bus-Topologie oder eine Mischform aus diesen Topologien aufweist.
5. Sicherungs- und/oder Überwachungseinrichtung nach einem der
vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Spannungsversorgung der Baugruppen zentral oder dezentral oder
gemischt zentral und dezentral erfolgt.
6. Sicherungs- und/oder Überwachungseinrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass die Versorgungsspannung
über die Datenübertragungsleitung (16) den Baugruppen zugeführt wird,
wobei die Datenübertragungsleitungen z. B. als Zweidrahtleitung oder
Koaxialkabel ausgeführt sind.
7. Sicherungs- und/oder Überwachungseinrichtung nach einem der
vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass jeder Türe jeweils eine Baugruppe zur Überwachung und Steuerung
zugeordnet ist, wobei die Baugruppe als Eintürzentrale ausgebildet ist und
autonom die Kontrolle der jeweiligen Tür übernehmen kann.
8. Sicherungs- und/oder Überwachungseinrichtung nach einem der
vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Datenübertragungsleitung (16) als Zweidrahtleitung, als
Mehrdrahtleitung, als Koaxialkabel oder als Lichtwellenleiter ausgeführt ist.
9. Sicherungs- und/oder Überwachungseinrichtung nach einem der
vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass bei Ausfall und/oder Reparatur einer Baugruppe und/oder eines
Teilnehmers und/oder einer Zentrale (20, 25) und/oder bei Erweiterung der
Einrichtung um eine Baugruppe oder eines Teilnehmers die übrigen
Baugruppen bzw. Teilnehmer ihre Aufgaben und Funktionen weiterhin
erfüllen.
10. Sicherungs- und/oder Überwachungseinrichtung nach einem der
vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass sich das Datenübertragungsnetz um weitere Teilnehmer erweitern lässt
und/oder eine Verknüpfung mit anderen Datennetzen möglich ist.
11. Sicherungs- und/oder Überwachungseinrichtung nach einem der
vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Struktur des Datenübertragungsnetzes und die darin realisierten
Funktionen nach individuellen Kundenwünschen konfiguriert und/oder
verändert werden kann.
12. Sicherungs- und/oder Überwachungseinrichtung nach einem der
vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass eine Anzeige- und/oder Dateneingabeeinrichtung, vorzugsweise
Diagnoseeinrichtung vorgesehen ist.
13. Sicherungs- und/oder Überwachungseinrichtung nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeige- und/oder
Dateneingabeeinrichtung als separate Baugruppe vorzugsweise als Modul
ausgebildet ist.
14. Sicherungs- und/oder Überwachungseinrichtung nach den Ansprüchen 12
und 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeige- und/oder
Dateneingabeeinrichtung, vorzugsweise Diagnoseeinrichtung, permanent
angeschlossen ist oder nur zeitweise, vorzugsweise bedarfsweise, z. B. für
Wartung, anschließbar ist, wobei vorzugsweise vorgesehen ist, dass der
Anschluss am Datenübertragungsnetz erfolgt.
15. Sicherungs- und/oder Überwachungseinrichtung nach einem der
vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
die Einrichtung zuordenbar ausgebildet ist, vorzugsweise mindestens eine
Baugruppe und/oder ein Teilnehmer als Modul ausgebildet ist.
16. Rettungsweg-Sicherungseinrichtung, dadurch gekennzeichnet,
dass die Einrichtung eine Sicherungs- und/oder Überwachungseinrichtung
nach einem der vorangehenden Ansprüche aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996125237 DE19625237C2 (de) | 1996-06-24 | 1996-06-24 | Vernetztes RWS |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996125237 DE19625237C2 (de) | 1996-06-24 | 1996-06-24 | Vernetztes RWS |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19625237A1 DE19625237A1 (de) | 1998-01-02 |
| DE19625237C2 true DE19625237C2 (de) | 2001-01-25 |
Family
ID=7797857
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996125237 Expired - Lifetime DE19625237C2 (de) | 1996-06-24 | 1996-06-24 | Vernetztes RWS |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE19625237A1 (de) | 1998-01-02 |
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