DE1962562U - Hochempfindlicher magnetischer ausloeser, insbesondere fuer fehlerstromschutzschalter. - Google Patents
Hochempfindlicher magnetischer ausloeser, insbesondere fuer fehlerstromschutzschalter.Info
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Description
.""."".' -■-."■.:, ..'■ Mannheim', den 15. März 1967
G.m.b.H. : Mp-Nr. -537/67
MANNHEIM
"Hochempfindlicher magnetischer Auslöser, insbesondere
für Fehlerstromschutzschalter"
Die Neuerung bezieht sich auf einen hochempfindlichen magnetischen
Auslöser mit einem von den Spulen eines Auslösemagneten
hervorgerufenen Magnetflusses und einem von diesem kompensierten, den Anker an die Pole des Auslöse-
·. magneten anziehenden, von einem Dauermagneten ausgehenden Magnetfluss, insbesondere für Fehlerstromschutzschalter.
Bei derartigen magnetischen Auslösern diente bisher als Gegenkraft
eine gegen die Ankeranziehungskraft des Dauermagneten wirkende Feder, Bei Erregung der Auslösespulen wird
hierbei die aus den gegeneinander gerichteten Magnetflüssen resultierende Anziehungskraft auf den *nker kleiner als die
Federkraft. Demzufolge wird unter Einwirkung dieser grösseren Federkraft der Anker von den Magnetpolen des Elektromagneten
abgezogen und der AuslöseVorgang eingeleitet.
Bei diesen durch Federkraft ausgelösten magnetischen Auslösern
nimmt jedoch die Federkraft mit den Ankeröffnungsweg ab, wie es von Ruhestromauslösern her bekannt ist. Diese Federkraft
muss daher in der Stellung des angezogenen Ankers grosser sein als am Ende des Entklinkungsvorganges, wenn über
einen bestimmten Ankerweg eine bestimmte Entklinkungskraft aufzubringen ist. Bei einem "Arbeitsstromauslöser braucht hingegen
die Kraft in der Ankerruhelage nur so gross wie die Entklinkungskraft zu sein. Mit zunehmendem Ankerweg, d.h. mit der
Verkleinerung des Luftspaltes nimmt dann die Kraft in stärkerem Maße zu als sie bei einem Ruhestromauslöser abnimmt.
— 2 —
U Pat 3 1000 364
Ein weiterer Vorteil des Arbeitsstromauslösers gegenüber dem Ruhestromauslöser
ist auch der, dass der Arbeitsstromauslöser mit einem grösseren nutzbaren ..Ankerweg ausgeführt werden kann als bei
einem Ruhestromauslöser, bei dem der Ankerweg durch den Federvorspannweg begrenzt wird.
Die Neuerung macht sich zur Aufgabe, die Vorteile der bekannten
hochempfindlichen magnetischen Auslöser beizubehalten, deren Nachteile aber in weitgehender Weise zu beseitigen. Neuerungsgemäss
wird dies dadurch erreicht, dass ein weiterer Magnet vor-, gesehen ist, dessen Magnetfluss auf den Anker eine, ihn von den
Polen des Auslösemagneten abziehende Kraft ausübt. Der Anker des Auslösers wird demnach nicht nur durch eine Federgegenkraft, sondern
auch durch eine zusätzliche Magnetgegenkraft von seinen Magnetpolen abgezogen. Auf diese Weise wird erreicht, dass im Gegensatz bei Verwendung einer Feder allein bei abfallendem Anker die
auf diesen wirkende Magnetgegenkraft mit zunehmendem Ankerweg,
konstant gehalten oder auch vergrössert werden kann. Einer der Vorteile, dieser Anordnung ist auch , dass der Auslöser wie ein
Arbeitsstromauslöser arbeitet und die zu steuernde Haltekraft des Auslösers klein gehalten werden kann.
Der zusätzliche, den Anker abziehende Magnet kann ein Elektro-
oder ein Dauermagnet sein. Zweckmässig ist der Magnetfluss dieses
Magneten'einstellbar. Der Weg des .Ankers kann entweder geradlinig
oder auch kreisbogenförmig verlaufen. Vorteilhafterweise wird das gesamte Magnetsystem gegen äussere Einflüsse abgekapselt.
Ein Ausführungsbeispiel der Neuerung und deren Arbeitsweise ist in den"Zeichnungen in den Fig. 1 bis 3 dargestellt.
Der magnetische Auslöser besteht aus dem aus Blech geformten
Auslösermagneten 1 mit :dem Anker 2 und einem Nebenschluss 3.
An den Schenkeln.4 ist ein Dauermagnet 5 angesetzt. Die auf den Schenkeln 6 angeordneten Spulen 14- sind die Auslöserspulen.
Ein weiterer Magnet 7 ist dem Anker 2 derart zugeordnet, dass er
die Ankerrückstellkraf.t erhöht. Um äusserliche Einflüsse auszuschalten,
sind alle Bauelemente durch ein Gehäuse 8 völlig abgeschlossen und an einem mit diesem verbundenen Träger 9 gehalten,
so dass lediglich die mit dem Anker 2 verbundene Auslöserspüle 8 herausragt.
Der von dem Dauermagneten 5 ausgehende magnetische Fluss führt
zum Teil über die Schenkel 4,6 und ist durch den an den Polen
aufliegenden Anker 2 geschlossen. Ein anderer Teil dieses Magnetflusses fliesst über den Nebenschluss 3· Durch diesen Magnetfluss
wird der Anker 2 an die Pole 11 gezogen und gehalten.
Derim Erregungsfall von den Spulen 14 in den Schenkeln 6 erzeugte elektromagnetische Fluss führt ebenfalls über den Anker
und über den Nebenschluss 3 zurück. Dieser Magnetfluss ist so gerichtet, dass er in den Schenkeln 6 den vom Dauermagneten 5
ausgehenden magnetischen Fluss kompensiert,, so dass mit zunehmender
Erregung die Anzugskraft des Ankers 2 vermindert wird, bis
die von der Ankerrückzugfeder 12 und. dem Magneten 7 ausgehende
der Haltekraft entsprechenden Rückzugskraft unterschritten ist
und damit der Anker 2. 'abfällt und die Auslösung über den Auslösestössel
10 ausführt. Der Anker 2 ist mit dem Auslösestössel 10 mittels der Stifte 13 in Grenzen schwenkbar verbunden, damit bei
jeder Einschaltung eine gute Auflage auf den Polen 11 gewährleistet
ist. ■
Die benötigte, von dem Auslösestössel 10 aufzubringende Auslösekraft
c ist konstant. Ist der Magnet17 unwirksam, so ist diese
Kraft c allein von der-Ankerrückzugsfeder 12 aufzubringen, d.h.
die-Haltekraft d des Auslösemagneten 1 wird infolge des Federkraftverlaufes
b bis-zur Auslösung e immer grosser als die
Auslösekraft c (Fig. 2) sein. Bei Mitwirkung des Magneten 7 (Fig.3)
steigert sich die von diesem Magneten ausgehende Rückzugskraft a
infolge des sich verkleinernden.Luftspaltes zu diesem Magneten 7, '
-4 -
— ■ 4 -
so dass in Kombination mit dem Kraftverlauf "b der Ankerrückzugsfeder
12 praktisch, jeder Kraftverlauf möglich ist. So kann auch die Haltekraft d des Auslösemagneten 1 wesentlich
herabgesetzt werden. Diese Anordnung gestattet daher
eine Steigerung der, Empfindlichkeit des Auslösemagneten.
Wird der Dauermagnet 7 durch einen Elektromagneten ersetzt
und erfolgt die Erregung des Magneten von dem Auslösestrom selbst, so ändert sich mit zunehmendem Auslösestrom die erforderliche
Haltekraft des Ankers im Sinne der zunehmenden Rückzugskraft. .
Auf diese Weise wird der magnetische Auslöser unempfindlich
gegen Erschütterungen.
Claims (6)
1. Hochempfindlicher magnetischer Auslöser mit einem "von den
Spulen eines Auslösemagneten hervorgerufenen Magnetflusses und einem von diesem kompensierten, den Anker an die Pole des
■ Auslösemagneten anziehenden, von einem Dauermagneten ausgehenden
Magnetfluss, insbesondere für Fehlerstromschutzschalter, dadurch gekennzeichnet, dass ein weiterer Magnet (7)
vorgesehen ist, dessen Magnetfluss auf den ßnker (2) eine ihn von den Polen (11) des Auslösemagneten (l) ab- _ "
ziehende Kraft-. ausübt.
2'. ,Auslöser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
der Magnet (7) ein Elektromagnet ist.
3» Auslöser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
der Magnet (7) ein Dauermagnet ist.
4. Auslöser nach den Ansprüchen 2''und 3, dadurch gekennzeichnet,
dass'der Fluss dös Magneten (7) einstellbar ist.
5. Auslöser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der · Weg des Ankers (2) geradlinig oder kreisbogenförmig ver-
."■ läuft «.■',■-■..
6. Auslöser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das
gesamte Magnetsystem gegen äuseere Einflüsse gekapselt ist.
Priority Applications (3)
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| DE1967ST021119 DE1962562U (de) | 1967-04-01 | 1967-04-01 | Hochempfindlicher magnetischer ausloeser, insbesondere fuer fehlerstromschutzschalter. |
| CH363268A CH479158A (de) | 1967-04-01 | 1968-03-12 | Hochempfindlicher magnetischer Auslöser, insbesondere für Fehlerstromschutzschalter |
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE1967ST021119 DE1962562U (de) | 1967-04-01 | 1967-04-01 | Hochempfindlicher magnetischer ausloeser, insbesondere fuer fehlerstromschutzschalter. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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Family
ID=7458860
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE1967ST021119 Expired DE1962562U (de) | 1967-04-01 | 1967-04-01 | Hochempfindlicher magnetischer ausloeser, insbesondere fuer fehlerstromschutzschalter. |
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| DE (1) | DE1962562U (de) |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2881967A1 (de) * | 2013-12-04 | 2015-06-10 | Eaton Electrical IP GmbH & Co. KG | Magnet-Auslöser für ein Schaltgerät |
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1967
- 1967-04-01 DE DE1967ST021119 patent/DE1962562U/de not_active Expired
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1968
- 1968-03-12 CH CH363268A patent/CH479158A/de unknown
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| EP2881967A1 (de) * | 2013-12-04 | 2015-06-10 | Eaton Electrical IP GmbH & Co. KG | Magnet-Auslöser für ein Schaltgerät |
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