DE19625618C1 - Aufprallerkennungseinrichtung, insbesondere für ein Kraftfahrzeug - Google Patents
Aufprallerkennungseinrichtung, insbesondere für ein KraftfahrzeugInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Aufprallerkennungseinrichtung ge
mäß Oberbegriff von Patentanspruch 1.
Aus der EP 0 567 938 A1 ist eine Aufprallerkennungseinrich
tung bekannt, die mindestens einen mikromechanisch ausgebil
deten Beschleunigungsschalter aufweist. Ein solcher Beschleu
nigungsschalter enthält im wesentlichen ein beschleunigungs
abhängig bewegliches Kontaktstück und ein Gegenkontaktstück.
Bei Überschreiten einer festgelegten Beschleunigung schließt
der Kontakt des Beschleunigungsschalters. Eine Überwachungs
schaltung ist elektrisch leitend mit Anschlüssen der Kontakt
stücke verbunden. Zum Erkennen eines Aufpralls ist den An
schlüssen eine Spannung zugeführt (Fig. 1C in der EP 0 567
938 A1).
Zum Testen und Zurücksetzen des mikromechanischen Schalters
ist eine Testelektrode vorgesehen, die über einen eigenen
Leiter mit der Überwachungsschaltung elektrisch verbunden
ist, und die durch die Überwachungsschaltung angesteuert wird
(Fig. 3a in der EP 0 567 938 A1). Insbesondere wenn Überwa
chungsschaltung und Beschleunigungsschalter räumlich vonein
ander getrennt angeordnet sind, bedarf es einer Leitung mit
zumindest drei Leitern zwischen Beschleunigungsschalter und
Überwachungsschaltung, um zum einen ein beschleunigungsabhän
giges Schließen des Beschleunigungsschalters in der Überwa
chungsschaltung erkennen zu können und zum anderen den Be
schleunigungsschalter durch die Überwachungsschaltung testen
oder zurücksetzen zu können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Aufprallerken
nungseinrichtung zu schaffen, die die Nachteile der bekannten
Aufprallerkennungseinrichtung vermeidet, und die insbesondere
ein Schalten des Beschleunigungsschalters zuverlässig erkennt
und bei geringem Schaltungs- und Verdrahtungsaufwand einen
Selbsttest des Beschleunigungsschalters ermöglicht.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Pa
tentanspruchs 1 gelöst.
Zum Testen des Beschleunigungsschalters wird den Anschlüssen
der Kontaktstücke des Beschleunigungsschalters von einer
Steuerbaren Spannungsquelle der Überwachungsschaltung eine
hohe (zweite) Spannung zugeführt, durch die das bewegliche
Kontaktstück aufgrund elektrostatisch einwirkender Kräfte we
sentlich ausgelenkt wird, so daß der Schaltkontakt geschlos
sen wird - die Funktionstüchtigkeit des Beschleunigungsschal
ters vorausgesetzt.
Bewegliches Kontaktstück und Gegenkontaktstück sind dabei
derart ausgebildet, daß durch das Zuführen der hohen Spannung
ein wesentliches Auslenken des beweglichen Kontaktstückes
hervorgerufen wird. Voraussetzung sind kleine Schalterstruk
turen von mikromechanischen Beschleunigungsschaltern. Die
elektrostatische Anziehungskraft zwischen beweglichem Kon
taktstück und Gegenkontaktstück - beide werden beim Test als
Kondensatorplatten verwendet -, hängt insbesondere von dem
Abstand zwischen den beiden Kontaktstücken und von der Fläche
der Kontaktstücke ab. Vorzugsweise weist der Beschleunigungs
schalter dabei anstelle von großflächig ausgebildeten Kon
taktstücken eine Testelektrode auf, die elektrisch mit dem
Gegenkontaktstück verbunden ist, die beispielsweise eine gro
ße Elektrodenfläche aufweist, und die elektrostatisch mit dem
beweglichen Kontaktstück zusammenwirkt. Die Testelektrode ist
nahe am Beschleunigungsschalter mit dem Gegenkontaktstück
verbunden, so daß in jedem Fall nur zwei Leiter zwischen Über
wachungsschaltung und Beschleunigungsschalter erforderlich
sind.
Im Betriebszustand zum Erkennen eines Aufpralls ist die von
der Spannungsquelle zugeführte und zwischen den Kontaktstücken
bzw. Kontaktstück und Testelektrode anliegende erste Spannung
keinesfalls so groß, daß die Kontaktstücke durch die elektro
statische Anziehungskraft bis zum Schließen des Beschleuni
gungsschalters ausgelenkt werden. Der Betrag der zweiten zum
induzierten Schließen des Beschleunigungsschalters notwendige
Spannung ist dabei größer als der Betrag der ersten Spannung.
In einer Auswerteeinrichtung der Überwachungsschaltung wird
ein am Beschleunigungsschalter abgegriffenes Meßsignal ausge
wertet. Das Meßsignal erlaubt Rückschlüsse u. a. auf die Funk
tionstüchtigkeit des Beschleunigungsschalters während des
Testbetriebs und auf das Einwirken einer ausreichend großen
Beschleunigung auf den Beschleunigungsschalters während des
Betriebs zum Erkennen eines Aufpralls.
Die Erfindung weist den großen Vorteil auf, daß je Beschleu
nigungsschalter nur zwei Leiter zu seinem Anschluß an die
Überwachungsschaltung erforderlich sind: Mit dieser an Ver
drahtungsaufwand minimierten Aufprallerkennungsschaltung ist
ein beschleunigungsabhängiges Schalten des Beschleunigungs
schalters erkennbar sowie ein Selbsttest des Beschleunigungs
schalters durchführbar. Der Schaltungsaufwand in der Überwa
chungsschaltung ist durch das erfindungsgemäße Aufprallerken
nungssystem ebenfalls äußerst gering gehalten. Diese Vorteile
kommen beim Anschluß mehrerer Beschleunigungsschalter an die
Überwachungsschaltung und insbesondere bei einer räumlichen
Trennung von Beschleunigungsschalter und Überwachungsschal
tung zum Tragen. Durch die Erfindung wird die Anzahl der Lei
ter im Kabelbaum des Kraftfahrzeugs wesentlich reduziert.
Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Un
teransprüchen gekennzeichnet.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden an
hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein Blockschaltbild einer erfindungsgemäßen Auf
prallerkennungseinrichtung, und
Fig. 2 ein Blockschaltbild einer Sensoreinrichtung einer
Aufprallerkennungseinrichtung.
Gleiche Elemente in den Figuren weisen figurenübergreifend
gleiche Bezugszeichen auf.
Fig. 1 zeigt eine Sensoreinrichtung 1 mit einem Beschleuni
gungsschalter 11, einem ersten Meßwiderstand 12 und einem
zweiten Meßwiderstand 13. Der Beschleunigungsschalter 11 ent
hält ein beschleunigungsabhängig bewegliches Kontaktstück 111
mit einem Anschluß 1111 und ein Gegenkontaktstück 112 mit ei
nem Anschluß 1121. Eine Testelektrode 1122 ist elektrisch mit
dem Gegenkontaktstück 112 verbunden. Der erste Meßwiderstand
12 ist parallel zum Beschleunigungsschalter 11 angeordnet.
Die Spannung zwischen den Anschlüssen 1111 und 1121 ist die
Schalterspannung USS und kann insbesondere einen niedrigen
ersten Spanungswert USS1 und einen hohen zweiten Spannungswert
USS2 annehmen. Der zweite Meßwiderstand 13 ist in Serie zum
Beschleunigungsschalter 12 und zum ersten Meßwiderstand 12
angeordnet.
Die Sensoreinrichtung 1 ist über eine Zweidrahtleitung 2 mit
einem ersten und einem zweiten Leiter 21 und 22 mit einer
Überwachungsschaltung 3 elektrisch verbunden.
Die Überwachungsschaltung 3 enthält eine steuerbare Spannungs
quelle 31 mit einer Betriebsspannungsquelle UB, einen ersten
Betriebswiderstand 311 und einer zum ersten Betriebswider
stand 311 parallel angeordnete steuerbare Schaltstufe 313 so
wie einen zweiten Betriebswiderstand 312, der in Serie zwi
schen Betriebsspannungsquelle UB und erstem Betriebswider
stand 311 sowie steuerbarer Schaltstufe 33 angeordnet ist. Die
Überwachungsschaltung 3 enthält ferner eine Auswerteeinrich
tung 32. Ein Mikroprozessor 33 mit einem Analog-/Digital
wandler 311 an seinem Meßeingang umfaßt die Auswerteeinrich
tung 32 sowie eine Steuerschaltung der steuerbaren Spannungs
quelle 31.
Der Beschleunigungsschalter 11 weist ohne Einwirken einer Be
schleunigungskraft einen geöffneten Zustand gemäß Fig. 1
auf. Die über ein Steuersignal ST steuerbare Schaltstrecke
der Schaltstufe 313 ist nichtleitend. Die Schalterspannung
USS weist einen niedrigen ersten Spannungswert USS1 = UB *
R₁₂/(R₁₂ + R₁₃ + R₃₁₁ + R₃₁₂) auf - etwa ein Volt, mit R₁₂ als
Widerstandswert des Widerstandes 12 usf. Die quadratisch mit
der Spannung USS ansteigende und auf die Kontaktstücke 111
und 112 einwirkende elektrostatische Kraft reicht bei einem
Spannungswert USS1 nicht aus, um das bewegliche Kontaktstück
111 wesentlich aus seiner Ruhelage auszulenken. Zumindest
wird das bewegliche Kontaktstück 111 nicht soweit ausgelenkt,
daß es das Gegenkontaktstück 112 berührt. Die Widerstandswer
te R₁₂, R₁₃, R₃₁₁ und R₃₁₂ sind so zu bemessen, daß sich vorge
nannter erster Spannungswert USS1 einstellt. Die Überwachungs
schaltung 3 nimmt an ihrem Meßeingang des Analog-/Digi
tal-Wandlers 311 ein Meßsignal, vorzugsweise eine Meßspannung UM
UB * (R₁₂ + R₁₃)/(R₁₂ + R₁₃ + R₃₁₁ + R₃₁₂) gegen Masse M auf.
Wirkt eine Beschleunigung größer als eine im wesentlichen
durch die konstruktive Ausgestaltung des Beschleunigungs
schalters 11 bestimmte Schwelle auf den Beschleunigungsschal
ter 11 ein, schließt der Beschleunigungsschalter 11. Von der
Überwachungsschaltung 3 wird eine Meßspannung UM = UB *
R₁₃/(R₁₃ + R₃₁₁ + R₃₁₂) gegen Masse M festgestellt. Die Schwelle
ist u. a. bestimmt durch den Abstand zwischen den Kontaktstücken
111 und 112, der Anordnung und des Gewichts einer seismi
schen Masse am beweglichen Kontaktstück 111, der Biegestei
figkeit des ersten Kontaktstückes 111 und der ersten Schal
terspannung USS1.
Zum Überprüfen der Funktionsfähigkeit des Beschleunigungs
schalters 11 wird der Beschleunigungsschalter 11 von der
Überwachungsschaltung 3 elektrisch induziert geschlossen: Dazu
wird die Schaltstrecke der steuerbaren Schaltstufe 313 lei
tend gesteuert, so daß der erste Betriebswiderstand 311 kurz
geschlossen ist. Die Schalterspannung QSS nimmt zunächst ei
nen zweiten, hohen Spannungswert QSS2 = UB * R₁₂/(R₁₂ + R₁₃ +
R₃₁₂) von etwa 2 bis 5 Volt an, so daß die durch den zweiten
Spannungswert USS2 hervorgerufene elektrostatische Anziehungs
kraft auf das bewegliche Kontaktstück 111 so groß ist, daß
sich das bewegliche Kontaktstück 111 aus seiner Ruhelage auf
das Gegenkontaktstück 112 zubewegt und es berührt. Die Schal
terspannung am geschlossenen Beschleunigungsschalter 11
bricht daraufhin zusammen. Die Meßspannung UM beträgt UB *
R₁₃/(R₁₃+ R₃₁₂).
Ist der Beschleunigungsschalter 11 defekt und schließt auf
grund des ihm zugeführten hohen Spannungswertes USS2 nicht, so
beträgt die Meßspannung UM = UB * (R₁₂ + R₁₃)/(R₁₂ + R₁₃ +
R₃₁₂).
Bei einem Leitungskurzschluß zwischen erstem und zweitem Lei
ter 21 und 22 wird am Meßeingang eine Meßspannung UM von 0
Volt bzw. Massepotential aufgenommen.
Alle beschriebenen Zustände der Aufprallerkennungseinrichtung
sind eindeutig aus der Größe der Meßspannung UM ableitbar.
Insbesondere bei einem Einsatz der Aufprallerkennungsschal
tung in einem Kraftfahrzeug mit dezentraler Sensoreinrichtung
1 und langen Leitungswegen ist die erfindungsgemäße Anordnung
des zweiten Meßwiderstandes 13 vorteilhaft, da so auch ein
Leitungskurzschluß von einem Schaltsignal und von einem de
fekten Beschleunigungsschalter 11 unterschieden werden kann.
Ist das Erkennen eines Leitungskurzschlusses nicht erforder
lich, kann der zweite Meßwiderstand R₁₃ entfallen.
In Fig. 2 ist eine Sensoreinrichtung 1 gemäß Fig. 1 ge
zeigt, die zusätzlich eine Filterschaltung 14 mit einem Fil
terkondensator 142 und zwei Filterwiderständen 141 enthält.
Die Filterschaltung 14 weist Tiefpaß-Charakter mit einer
niedrigen Grenzfrequenz von etwa 10 kHz auf. Auf die Zwei
drahtleitung 2 eingekoppelte hochfrequente Störsignale haben
somit nicht ein Schließen des Beschleunigungsschalters 11 zur
Folge, das von der Überwachungsschaltung 3 als beschleuni
gungsabhängiges oder testbedingtes Schließen falsch interpre
tiert werden würde. Die Filterwiderstände 141 sind dabei so
zu bemessen, daß der zweite Spannungswert USS2 zum Schließen
des Beschleunigungsschalters 11 ausreicht.
Von der Erfindung mitumfaßt ist eine Aufprallerkennungsein
richtung, die einen in seiner Ruhelage - also ohne Einwirken
einer Beschleunigung - geschlossenen Beschleunigungsschalter
11 aufweist, der bei Einwirken einer Beschleunigung geöffnet
wird. Die Schalterspannungen USS, USS1, USS2 sind entsprechend zu
polen und zu bemessen.
Der Beschleunigungsschalter 11 kann Bestandteil eines Be
schleunigungssensors aus mehreren Beschleunigungsschaltern 11
sein, bei dem jedem Beschleunigungsschalter 11 eine unter
schiedliche Schwelle zugeordnet ist. Der Beschleunigungs
schalter 11 kann ferner als Safing-Sensor für eine Air
bag-Steuerung verwendet werden. Anstelle des Mikroprozessors 31
kann eine sonstige Auswerteschaltung verwendet werden.
Der Selbsttest des Beschleunigungsschalters 11 kann innerhalb
einer Initialisierungsroutine bei Inbetriebnahme der Auf
prallerkennungseinrichtung bzw. des zugehörigen Air
bag-Steuergeräts durchgeführt werden wie auch zyklisch während
des Betriebs der Aufprallerkennungseinrichtung.
Claims (9)
1. Aufprallerkennungseinrichtung, insbesondere für ein Kraft
fahrzeug,
mit mindestens einem mikromechanisch ausgebildeten Beschleu nigungsschalter (11) mit einem beschleunigungsabhängig be weglichen Kontaktstück (111) und mit einem Gegenkontakt stück (112),
mit einer Überwachungsschaltung (3), die elektrisch leitend mit Anschlüssen (1111, 1121) der Kontaktstücke (111, 112) verbunden ist, und die eine steuerbare Spannungsquelle (31) und eine Auswerteeinrichtung (32) aufweist,
wobei die Aufprallerkennungseinrichtung einen ersten Be triebszustand zum Erkennen eines Aufpralls aufweist, mit einer von der Spannungsquelle (31) den Anschlüssen (1111, 1121) zugeführten ersten Spannung (QSS1), dadurch gekennzeichnet,
daß die Aufprallerkennungseinrichtung einen zweiten Betriebs zustand zum Testen des Beschleunigungsschalters (11) auf weist, mit einer von der Spannungsquelle (31) den Anschlüs sen (1111, 1121) zugeführten zweiten Spannung (USS2), deren Betrag größer ist als der Betrag der ersten Spannung (USS1), und
daß in der Auswerteeinrichtung (32) ein am Beschleunigungs schalter (11) abgegriffenes Meßsignal (UM) ausgewertet wird.
mit mindestens einem mikromechanisch ausgebildeten Beschleu nigungsschalter (11) mit einem beschleunigungsabhängig be weglichen Kontaktstück (111) und mit einem Gegenkontakt stück (112),
mit einer Überwachungsschaltung (3), die elektrisch leitend mit Anschlüssen (1111, 1121) der Kontaktstücke (111, 112) verbunden ist, und die eine steuerbare Spannungsquelle (31) und eine Auswerteeinrichtung (32) aufweist,
wobei die Aufprallerkennungseinrichtung einen ersten Be triebszustand zum Erkennen eines Aufpralls aufweist, mit einer von der Spannungsquelle (31) den Anschlüssen (1111, 1121) zugeführten ersten Spannung (QSS1), dadurch gekennzeichnet,
daß die Aufprallerkennungseinrichtung einen zweiten Betriebs zustand zum Testen des Beschleunigungsschalters (11) auf weist, mit einer von der Spannungsquelle (31) den Anschlüs sen (1111, 1121) zugeführten zweiten Spannung (USS2), deren Betrag größer ist als der Betrag der ersten Spannung (USS1), und
daß in der Auswerteeinrichtung (32) ein am Beschleunigungs schalter (11) abgegriffenes Meßsignal (UM) ausgewertet wird.
2. Aufprallerkennungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß das bewegliche Kontaktstück (111) eine
seismische Masse aufweist und unter Einwirkung einer Be
schleunigungskraft ausgelenkt wird, und daß das Gegenkontakt
stück (112) als Anschlag ausgebildet ist.
3. Aufprallerkennungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß eine auf das bewegliche Kontaktstück (111)
einwirkende Testelektrode (1122) elektrisch mit dem Gegenkon
taktstück (112) verbunden ist.
4. Aufprallerkennungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Gegenkontaktstück (112) großflächig
ausgebildet ist.
5. Aufprallerkennungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß ein erster Meßwiderstand (12) parallel zum
Beschleunigungsschalter (11) angeordnet ist.
6. Aufprallerkennungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Beschleunigungsschalter (11) räumlich
getrennt von der Überwachungsschaltung (3) angeordnet und
über eine Zweidrahtleitung (2) mit der Überwachungsschaltung
(3) elektrisch verbunden ist.
7. Aufprallerkennungseinrichtung nach Anspruch 6, da
durch gekennzeichnet, daß eine räumlich von der Überwachungs
schaltung (3) getrennt angeordnete Sensoreinrichtung (1) den
Beschleunigungsschalter (11), den ersten Meßwiderstand (12)
und einen in Serie zu Beschleunigungsschalter (11) und erstem
Meßwiderstand (12) angeordneten zweiten Meßwiderstand (13)
aufweist.
8. Aufprallerkennungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Meßspannung (UM) an einem der Kontakt
stücke (111, 112) abgegriffen wird.
9. Aufprallerkennungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Spannungsquelle (31) einen ersten Be
triebswiderstand (32), einen zweiten Betriebswiderstand (34),
eine steuerbare Schaltstufe (33) und eine Betriebsspannungs
quelle (UB) aufweist, daß eines der Kontaktstücke (111, 112)
über den ersten Betriebswiderstand (32) und den in Serie zum
ersten Betriebswiderstand (32) angeordneten zweiten Betriebs
widerstand (34) mit der Betriebsspannungsquelle (UB) verbun
den ist, und daß die steuerbare Schaltstufe (33) parallel zum
ersten Betriebswiderstand (32) angeordnet ist.
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| NO985947L (no) | 1999-02-26 |
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