DE19624020C1 - Spielball und Verfahren zu dessen Herstellung - Google Patents
Spielball und Verfahren zu dessen HerstellungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Spielball mit einer eine
gummielastisch dehnbare Blasenwand aufweisenden Blase,
einem mit der Blasenwand lokal verbundenen, vorzugswei
se auf diese aufvulkanisierten Verstärkungsteil, einem
mit dem Verstärkungsteil einstückig verbundenen, das
Verstärkungsteil und die Blasenwand quer durchdringen
den Aufblasventil und einer die Blase umfassenden, ei
nen Durchbruch für das Aufblasventil aufweisenden, im
aufgeblasenen Zustand der Blase kugelförmigen Hülle,
die aus einer Vielzahl von an ihren einander zugewand
ten Rändern miteinander vernähten fünf- und sechsecki
gen Segmentstücken aus biegsamem Flachmaterial zusam
mengesetzt ist. Die Erfindung betrifft weiter ein Ver
fahren zur Herstellung derartiger Spielbälle.
Spielbälle dieser Art sind beispielsweise aus der
EP-A 705 624 bekannt. Sie werden vor allem beim Fußball-
und Handballsport verwendet. Die Segmentstücke der be
kannten Bälle tragen innenseitig eine Schicht aus Kunst
stoff oder textilem Material, der ausschließlich eine
Verstärkungsfunktion zukommt.
Durch "Schneiden" eines Balles beim Abspiel kann ein
erfahrener Spieler den Spielball in eine rotierende Be
wegung versetzen, die aufgrund der Reibung mit der Luft
zu einer den Ball von seiner geradlinigen Bahn gezielt
ablenkenden Zirkulationsströmung führt (Magnus-Effekt).
Es hat sich jedoch gezeigt, daß bei den "geschnittenen",
d. h. rotierenden Bällen häufig ein unkontrollierbarer
und daher unerwünschter Flattereffekt auftritt.
Ausgehend hiervon liegt der Erfindung die Aufgabe zu
grunde, einen Spielball der eingangs angegebenen Art
sowie ein Verfahren zu dessen Herstellung zu entwickeln,
bei welchem ohne Beeinträchtigung der Sprungqualität
des Balles unerwünschte Flatterbewegungen im rotieren
den Zustand vermieden werden.
Zur Lösung dieser Aufgabe werden die in den Ansprüchen
1 und 12 angegebenen Merkmalskombinationen vorgeschla
gen. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen
der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Der erfindungsgemäßen Lösung liegt vor allem die Er
kenntnis zugrunde, daß der Massenschwerpunkt der be
kannten Spielbälle aufgrund der Masse des lokal in der
Blasenwand angeordneten, das Aufblasventil enthaltenden
Verstärkungsteils nicht mit dem geometrischen Mittel
punkt der im aufgeblasenen Zustand der Blase kugelför
migen Hülle zusammenfällt. Da ein geschnittener Ball im
freien Flug um eine durch den Schwerpunkt und nicht
durch den geometrischen Mittelpunkt verlaufende Achse
rotiert, führt die Kugeloberfläche je nach Ausrichtung
der Rotationsachse bezüglich des Ventils eine mehr oder
weniger ausgeprägte Flatterbewegung aus.
Um den Flattereffekt zu vermeiden, ohne die Sprungei
genschaften des Spielballes zu beeinträchtigen, wird
gemäß der Erfindung vorgeschlagen, daß an der Innenflä
che des dem Durchbruch für das Aufblasventil diametral
gegenüberliegenden Segmentstücks der Hülle ein Aus
gleichselement mit einer der Masse des Verstärkungs
teils einschließlich Aufblasventil entsprechenden Masse
angeordnet und dort vollständig in die napfartige Aus
nehmung des zugehörigen Segmentstücks eingebettet ist,
und daß das Ausgleichselement als konkav-konvexes oder
plan-konvexes, eine von seiner Mitte zum Rand hin ab
nehmende Wandstärke aufweisendes linsenförmiges Form
teil aus biegsamem gummielastischem Material ausgebil
det ist und mit seiner konvexen Breitseite flächig ge
gen die Innenfläche des betreffenden Segmentstücks und
mit seiner konkaven oder planen Breitseite flächig ge
gen die Außenfläche der Blase anliegt und zwischen Bla
se und Hülle eingespannt ist.
Bei einem Gummiballon, welcher für ein Schlagspiel mit
Federballschlägern dienen soll, ist es zwar an sich be
kannt (DE-GM 70 06 647), eine durch einen Aufblasstut
zen entstehende Unwucht dadurch auszugleichen, daß die
Ballonwand gegenüber der Aufblasöffnung eine Verdickung
der Wandstärke aufweist, die etwa dem Gewicht des Auf
blasstutzens entspricht. Eine Übertragung dieser Lehre
auf den vorliegenden Spielball würde bedeuten, daß die
Blase mit einer entsprechenden Verdickung auf der dem
Ventil gegenüberliegenden Seite versehen wird. Bei dem
erfindungsgemäßen Spielball wird die Blase zunächst lo
se in die Hülle eingesetzt und nach der Positionierung
des Ventils im Ventildurchbruch der Hülle so aufgebla
sen, daß sie sich mit ihrer dünnen Wand gleichmäßig ge
gen die Innenseite der Segmentstücke anlegt und die Seg
mentstücke durch einen konstanten Flächendruck in eine
Kugelform bringt. Hierbei kommt es vor allem darauf an,
daß die Blasenwand auf den nach innen gestülpten Rän
dern der Segmentstücke gleichmäßig abgleiten kann, was
nur dann möglich ist, wenn die Blasenwand überall außer
halb des an der Hülle fixierten Ventils in gleichem
Maße dehnbar ist. Dies wäre jedoch nicht der Fall, wenn
im freien Teil der Blasenwand eine Verdickung vorgese
hen ist, die beim Aufblasvorgang innerhalb der Hülle
nicht exakt positionierbar wäre und die die Dehnungsei
genschaften der Blase lokal beeinträchtigen würde. Da
durch würde die Gefahr entstehen, daß sich die Ver
dickung an einem nach innen überstehenden Segmentrand
abstützt und verhakt, so daß zwischen Blase und Hülle
unerwünschte Hohlräume entstehen und sich eine lokale
Verformung der Kugelhülle und damit eine Beeinträchti
gung des Sprungverhaltens an der betreffenden Stelle
ergibt. Dieser Nachteil wird mit der erfindungsgemäßen
Maßnahme, daß das Ausgleichselement an der Innenfläche
des betreffenden Segmentstücks der Hülle unverschiebbar
angeordnet und zwischen Blase und Hülle eingespannt
ist, vermieden. Die Ausbildung des Ausgleichselements
als konkav-konvexes linsenförmiges Formteil aus biegsa
mem, gummielastischem Material, das mit seiner konvexen
Breitseite flächig gegen die Innenfläche des betreffen
den Segmentstücks und mit seiner konkaven Breitseite
flächig gegen die Außenfläche der Blase anliegt, und
das eine von seiner Mitte zum Rand hin abnehmende, vor
zugsweise dünn auslaufende Wandstärke aufweist, sorgt
dafür, daß es unter der Einwirkung des Blaseninnen
drucks zu keiner Abflachung des betreffenden Segment
stücks kommt, sondern zu einer den übrigen Segment
stücken entsprechend gekrümmten Auswölbung. Da über das
gummielastische Formteil ein mittelbarer Kontakt zwi
schen Blasenaußenfläche und Hülle erzeugt wird, wird
die Sprungelastizität des Balles durch das Ausgleichs
element nicht beeinträchtigt.
In Anpassung an den Umriß der Segmentstücke kann das
Formteil entweder einen fünf- oder sechseckigen oder
einen dem Inkreis der Segmente entsprechenden kreisför
migen Umriß aufweisen.
Da die Segmentstücke an ihren miteinander vernähten
Rändern unter Bildung je einer napfartigen Ausnehmung
nach dem Hülleninneren gebogen sind, ist es für die
exakte Positionierung und die elastischen Sprungeigen
schaften von Vorteil, wenn das Ausgleichselement voll
ständig in die napfartige Ausnehmung des zugehörigen
Segments eingebettet ist.
Bei Spielballhüllen, deren Segmentstücke an ihrer In
nenfläche mit Flachmaterialstücken aus Textilmaterial
oder Kunststoff ausgefüttert sein können, ist es von
Vorteil, wenn das den Durchbruch für das Aufblasventil
diametral gegenüberliegende Segmentstück zusätzlich mit
dem Ausgleichselement bestückt ist.
Das erfindungsgemäße Formteil ist zweckmäßig als
Preß- oder Gußteil aus gummielastischem Material, vorzugswei
se aus Weichgummi oder Silikonkautschuk ausgebildet. Es
weist bevorzugt eine konkav-konvexe oder plan-konvexe
linsenförmige Gestalt auf.
Das Ausgleichselement kann entweder im Zuge der Her
stellung des Spielballs oder nachträglich in die Hülle
eingebracht werden. Es kann dabei vor dem endgültigen
Verschließen der Hülle an der Innenfläche des dem Durch
bruch für das Aufblasventil diametral gegenüberliegen
den Segmentstücks angeklebt werden.
Bei der Herstellung von Spielbällen der genannten Art
werden meist chargenweise gleichartige fünf- und sechs
eckige Segmentstücke mit Flachmaterialstücken aus Tex
tilmaterial oder Kunststoff beschichtet und miteinander
vernäht sowie mit chargenweise gleichartigen Blasen be
stückt. Da nur jeweils innerhalb einer Charge der glei
che Aufbau der Blasen und das gleiche Gewicht von Blase
und Segmentstücken gewährleistet ist, wird gemäß einem
bevorzugten Verfahren zur Herstellung der erfindungsge
mäßen Spielbälle vorgeschlagen,
- - daß von jeder Charge die Segmentstücke und die Blase für einen Testball gewogen und mit Flachmaterial stücken bis zu einem vorgegebenen Normgewicht aufge wogen werden,
- - daß von der Blase des Testballs das aufvulkanisierte Verstärkungsteil mit Aufblasventil abgetrennt und ge wogen wird,
- - daß von den gewogenen Flachmaterialstücken ein Teil mit dem Verstärkungsteil einschließlich Aufblasventil aufgewogen und abgezweigt wird,
- - daß die verbleibenden Flachmaterialstücke zahlenmäßig gleichmäßig auf die Segmentstücke aufgeteilt und die abgezweigten Flachmaterialstücke dem dem Durchbruch für das Aufblasventil gegenüberliegenden Segmentstück zahlenmäßig zugeschlagen werden,
- - und daß die so ermittelten Flachmaterialstückzahlen und ihre Zuordnung zu den Segmentstücken beim Ferti gungsvorgang innerhalb der Charge eingehalten werden.
Im folgenden wird die Erfindung anhand der in der
Zeichnung in schematischer Weise dargestellten Ausfüh
rungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine Ansicht eines Fußballs im aufgeblasenen
Zustand;
Fig. 2 eine Ansicht entsprechend Fig. 1 in teilweise
aufgebrochenem Zustand des Fußballs;
Fig. 3 eine Draufsicht auf einige fünf- und sechsecki
ge Segmentstücke für die Herstellung der Fuß
ballhülle;
Fig. 4 einen Ausschnitt aus dem Fußball im Bereich des
Aufblasventils in vergrößerter geschnittener
Darstellung;
Fig. 5 einen Schnitt durch ein gefüttertes Segment
stück mit Ausgleichselement aus Flachmaterial
in vergrößerter geschnittener Darstellung;
Fig. 6 eine Darstellung entsprechend Fig. 5 für ein
abgewandeltes Ausführungsbeispiel mit einem
linsenförmigen Formteil als Ausgleichselement;
Fig. 7a bis c je eine Draufsicht auf verschiedene lin
senförmige Formteile gemäß Fig. 6;
Fig. 8a und b je einen Schnitt durch eines der Formtei
le nach Fig. 7a bis c.
Die in der Zeichnung dargestellten Fußbälle bestehen im
wesentlichen aus einer Blase 10 mit gummielastisch
dehnbarer Blasenwand 12, einem auf die Blasenwand auf
vulkanisierten Verstärkungsteil 14 aus Gummi, einem mit
dem Verstärkungsteil einstückig verbundenen, die Bla
senwand quer durchdringenden Aufblasventil 16 und einer
die Blase 10 umfassenden, einen Durchbruch 18 für das
Aufblasventil 16 aufweisenden, im aufgeblasenen Zustand
der Blase 10 kugelförmigen Hülle 20 aus biegsamem Flach
material. Die Hülle 20 ist aus einer Vielzahl von an
ihren einander zugewandten Rändern 22 miteinander ver
nähten, fünf- und sechseckigen Segmentstücken 24,26 aus
biegsamem Leder, Kunstleder oder Kunststoff zusammenge
setzt. Die Ränder 22 der Segmentstücke 24,26 sind im
vernähten Zustand so nach dem Hülleninneren gebogen,
daß sich an den Segmenten eine nach innen offene napf
artige Ausnehmung 27 ergibt. Die Blase 10 dringt mit
ihrer gummielastisch dehnbaren Blasenwand 12 in die
napfartigen Ausnehmungen ein und liegt dort über die
gesamte Innenfläche der Segmentstücke an. An ihrer In
nenfläche können die Segmentstücke 24,26 mit Flachmate
rialstücken 28 aus Textilmaterial ausgefüttert werden
(vgl. Fig. 4 und 5). Auf der dem Durchbruch 18 diame
tral gegenüberliegenden Seite der Hülle 20 befindet
sich ein Ausgleichselement 30, das dafür sorgt, daß der
Schwerpunkt der aus Hülle 20 und Blase 10 bestehenden
Einheit im aufgeblasenen Zustand der Blase mit dem geo
metrischen Mittelpunkt der Hüllenkugel zusammenfällt.
Bei den in den Fig. 2, 5, 7a bis c und 8a und b gezeig
ten Ausführungsbeispielen ist das Ausgleichselement 30
als konkav-konvexes oder plan-konvexes Formteil aus
Weichgummi ausgebildet, das in seinem Umriß an das zu
gehörige Segmentstück 26′ angepaßt und vollständig in
die Ausnehmung 27 des Segmentstücks eingebettet ist. Es
liegt mit seiner konvexen Breitseite 32 gegen die In
nenfläche des betreffenden Segmentstücks 26′ und mit
seiner konkaven Breitseite 34 gegen die Außenfläche der
Blase 10 an und ist bei aufgeblasener Blase zwischen
Hülle 20 und Blase 10 eingeklemmt. Zur besseren Fixie
rung kann es mit seiner konvexen Breitseite 32 am Seg
mentstück 26′ angeklebt werden. Es weist eine an den
Umriß des Segmentstücks 26′ im Inneren der napfartigen
Ausnehmung 27 angepaßten Umriß auf, der entweder kreis
förmig (Fig. 7a), sechseckig (Fig. 7b) oder fünfeckig
(Fig. 7c) sein kann. Die Wandstärke des Gummiformteils
nimmt von der Mitte 36 des Formstücks zum Rand 38 hin
ab (Fig. 6, 8). Dementsprechend ist auch die Biegsamkeit
im Randbereich 38 größer als im mittleren Bereich 36.
Dadurch wird die aussteifende Wirkung des Ausgleichs
elements 30 insofern kompensiert, als unter der Einwir
kung des Blasendrucks keine Abflachung des betreffenden
Segmentstücks 26′ und dadurch keine Änderung der Sprung
elastizität des Balles in diesem Bereich eintritt.
Bei dem in Fig. 5 gezeigten Ausführungsbeispiel ist
das Ausgleichselement 30 durch mehrere zusätzliche, an
der Innenfläche der Hülle 20 angeordnete biegsame
Flachmaterialstücke aus Textilmaterial gebildet.
Zusammenfassend ist folgendes festzustellen: Die Erfin
dung bezieht sich auf einen Spielball mit einer Gummi
blase 10, einem auf die Gummiblase aufvulkanisierten,
ein Aufblasventil 16 enthaltenden Verstärkungsteil 14
und einer die Gummiblase 10 umfassenden, im aufgeblase
nen Zustand der Blase 10 kugelförmigen Hülle 20 aus
biegsamem Flachmaterial. Um ein Flattern des rotieren
den Spielballs auf einer Flugbahn durch die Luft zu
vermeiden, wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, daß
an der Innenfläche des einem Durchbruch für das Auf
blasventil diametral gegenüberliegenden Segmentstücks
der Hülle 20 ein Ausgleichselement 30 mit einer der
Masse des Verstärkungsteils 14 einschließlich Aufblas
ventil 16 entsprechenden Masse unverschiebbar angeord
net und zwischen Blase 10 und Hülle 20 eingespannt ist.
Claims (12)
1. Spielball mit einer eine gummielastisch dehnbare
Blasenwand (12) aufweisenden Blase (10), einem mit
der Blasenwand (12) lokal verbundenen, vorzugsweise
auf diese aufvulkanisierten Verstärkungsteil (14),
einem mit dem Verstärkungsteil (14) einstückig ver
bundenen, das Verstärkungsteil (14) und die Blasen
wand (12) quer durchdringenden Aufblasventil (16)
und einer die Blase (10) umfassenden, einen Durch
bruch (18) für das Aufblasventil (16) aufweisenden,
im aufgeblasenen Zustand der Blase (10) kugelförmi
gen Hülle (20), die aus einer Vielzahl von an ihren
einander zugewandten, unter Bildung je einer napf
artigen Ausnehmung (27) nach dem Hülleninneren ge
bogenen Rändern (22) miteinander vernähten
fünf- und sechseckigen Segmentstücken (24, 25) aus biegsa
mem Flachmaterial zusammengesetzt ist, dadurch ge
kennzeichnet, daß an der Innenfläche des dem Durch
bruch (18) für das Aufblasventil (16) diametral ge
genüberliegenden Segmentstücks (26′) der Hülle (20)
ein Ausgleichselement (30) mit einer der Masse des
Verstärkungsteils (14) einschließlich Aufblasventil
(16) entsprechenden Masse angeordnet und dort voll
ständig in die napfartige Ausnehmung (27) des zuge
hörigen Segmentstücks (26′) eingebettet ist, und
daß das Ausgleichselement (30) als konkav-konvexes
oder plan-konvexes, eine von seiner Mitte zum Rand
hin abnehmende Wandstärke aufweisendes linsenförmi
ges Formteil aus biegsamem gummielastischem Mate
rial ausgebildet ist und mit seiner konvexen Breit
seite (32) flächig gegen die Innenfläche des be
treffenden Segmentstücks (26′) und mit seiner kon
kaven oder planen Breitseite flächig gegen die
Außenfläche der Blase (10) anliegt und zwischen
Blase und Hülle eingespannt ist.
2. Spielball nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Formteil eine zu seinem Rand (38) hin dünn
auslaufende Wandstärke aufweist.
3. Spielball nach Anspruch 1 oder 2, wobei alle Seg
mentstücke (24,26) der Hülle (20) an ihrer Innen
fläche mit Flachmaterialstücken (28) aus Textilma
terial oder Kunststoff ausgefüttert sind, dadurch
gekennzeichnet, daß das dem Durchbruch (18) für das
Aufblasventil (16) diametral gegenüberliegende Seg
mentstück (26′) zusätzlich mit dem Ausgleichsele
ment (30) bestückt ist.
4. Spielball nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß das Ausgleichselement (30) ei
nen fünf- oder sechseckigen Umriß aufweist.
5. Spielball nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß das Ausgleichselement (30) ei
nen kreisförmigen Umriß aufweist.
6. Spielball nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß das Ausgleichselement (30) auf
die Innenfläche des betreffenden Segmentstücks
(26′) aufgeklebt ist.
7. Ausgleichselement zum Auswuchten eines aus Blase
(10) und Hülle (20) bestehenden Spielballs, gekenn
zeichnet durch ein von seiner Mitte (36) aus zum
äußeren Rand hin eine abnehmende Wandstärke aufwei
sendes, linsenförmiges, konkav-konvexes oder plan
konvexes Formteil (30) aus biegsamem gummielasti
schem Material.
8. Ausgleichselement nach Anspruch 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Formteil eine zu seinem äußeren
Rand hin dünn auslaufende Wandstärke aufweist.
9. Ausgleichselement nach Anspruch 7 oder 8, dadurch
gekennzeichnet, daß das Formteil einen fünf- oder
sechseckigen Umriß aufweist.
10. Ausgleichselement nach Anspruch 7 oder 8, dadurch
gekennzeichnet, daß das Formteil einen kreisförmi
gen Umriß aufweist.
11. Ausgleichselement nach einem der Ansprüche 7 bis
10, dadurch gekennzeichnet, daß das Formteil als
Preß- oder Gußteil aus Weichgummi oder Silikon
kautschuk ausgebildet ist.
12. Verfahren zur Herstellung von Spielbällen, bei wel
chem chargenweise gleichartige fünf- und sechsecki
ge Segmentstücke (24, 26) mit Flachmaterialstücken
(28) aus Textilmaterial oder Kunststoff beschichtet
und an ihren Rändern unter Bildung der Hülle mit
einander vernäht werden, und bei welchem die Hüllen
mit chargenweise gleichartigen Blasen (10) bestückt
werden, dadurch gekennzeichnet, daß von jeder Char
ge die Segmentstücke (24, 26) und eine Blase (10)
für einen Testball gewogen und mit Flachmaterial
stücken (28) bis zu einem vorgegebenen Normgewicht
ergänzt werden, daß von der ausgewählten Blase (10)
das aufvulkanisierte Verstärkungsteil (14) mit Auf
blasventil (16) abgetrennt und gewogen wird, daß
von den gewogenen Flachmaterialstücken (28) ein
Teil mit dem Verstärkungsteil (10) mit Aufblasven
til (16) aufgewogen und abgezweigt wird, daß die
verbleibenden Flachmaterialstücke (28) zahlenmäßig
gleichmäßig auf die Segmentstücke (24, 26′) aufge
teilt und die abgezweigten Flachmaterialstücke (28)
dem dem ventilseitigen Segmentstück (24) diametral
gegenüberliegenden Segmentstück (26′) zahlenmäßig
zugeschlagen werden, und daß die so ermittelten
Flachmaterialstückzahlen und ihre Zuordnung zu den
Segmentstücken (24, 26′, 26) beim Fertigungsvorgang
innerhalb der Charge eingehalten werden.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19624020A DE19624020C1 (de) | 1996-02-12 | 1996-06-17 | Spielball und Verfahren zu dessen Herstellung |
| PCT/EP1997/000569 WO1997029807A1 (de) | 1996-02-12 | 1997-02-08 | Spielball und verfahren zu dessen herstellung |
| AU17224/97A AU1722497A (en) | 1996-02-12 | 1997-02-08 | Sports ball and method of manufacturing it |
| DE19704778A DE19704778A1 (de) | 1996-02-12 | 1997-02-08 | Spielball sowie Verfahren zu dessen Herstellung |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19605120 | 1996-02-12 | ||
| DE19624020A DE19624020C1 (de) | 1996-02-12 | 1996-06-17 | Spielball und Verfahren zu dessen Herstellung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19624020C1 true DE19624020C1 (de) | 1997-05-07 |
Family
ID=7785193
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19624020A Expired - Fee Related DE19624020C1 (de) | 1996-02-12 | 1996-06-17 | Spielball und Verfahren zu dessen Herstellung |
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