[go: up one dir, main page]

DE1962440C - Vorrichtung zur Prüfung der Prägung von Münzen - Google Patents

Vorrichtung zur Prüfung der Prägung von Münzen

Info

Publication number
DE1962440C
DE1962440C DE1962440C DE 1962440 C DE1962440 C DE 1962440C DE 1962440 C DE1962440 C DE 1962440C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coin
coins
nozzle
images
checking
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz 8000 München Bachfrieder
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Original Assignee
Siemens AG
Publication date

Links

Description

Alle kursfühigen Münzen haben bestimmte Größl- Kriterium für die Annahme oder Zurückweisung der
und Kleinstmaße» die zur Nachprüfung der Echtheil Münze dient.
der verwendeten Geldstücke von entsprechenden Die Vorrichtung nach der Erfindung mit fluidischen
Prüfeinrichtungerr in Automaten abgetastet werden. Hilfsmitteln hat den Vorteil, daß durch die Ver-
Unter Automaten sind selbstkassierende Geräte zu 5 Wendung von gasförmigen, flüssigen oder dampf-
verstehen, die nach dem Einwurf einer entsprechen- förmigen Medien sich die Abiastmöglichkeit sehr
den Münze eine Ware abgeben, eine Dienstleistung einfach gestaltet. Darüber hinaus läßt sich das Signal
verrichten oder, wie z. B. Münzfernsprecher, eine von der Abtastung in der anschließenden Logik ohne
telefonische Verbindung ermöglichen. Je nach Auto- Zwischenglieder direkt verwerten, so laß auch
matentyp erstreckt sich diese Nachprüfung von der io Wandler zur Umformung von Medien entfallen. Die
Durchmesser-, Dicke-, Gewicht-und Materialprüfung Bauelemente der Fluidik sind darüber hinaus
bis zu einer Abtastung der Rändelung am Rande der temperaturunempfindlich, magnetisch nicht beein-
Münzen und einer Prüfung der Randform. flußbar und weisen auch keine deformierbaren Teile
Wenn bei einer derartigen Prüfung festgestellt auf.
wird, daß gewisse Bedingungen der charakteristischen 15 Bei der Lösung nach der Erfindung handelt es sich Merkmale der jeweiligen Münze erfüllt werden, dann um eine Analogmessung der durch die Prägebilder wird die eingeworfene Münze als echt angesehen und gelieferten Kriterien, die eine sehr genaue Unterangenommen. Im anderen Falle, d. h., wenn die scheidung der eingeworfenen Münzen bzw. münz-J Prüfungsbedingungen nicht erfüllt worden sind, wird ähnlichen Scheiben ermöglicht.
die Münze zurückgewiesen. ao Eine Ausführungsform einer Vorrichtung nach der ί Es sind auch bereits elektronische Verfahren Erfindung kann darin bestehen, daß die Fühldüsen j für die Prüfung der Abmessungen von Münzen zur Abtastung der beidseitigen Prägebilder einer j vorgeschlagen worden, die gegenüber den bis- Münze an beiden Seiten eines Münzkanals bcweg- ! herigen mechanischen Methoden größere Sicherheit, lieh in Richtung der durchlaufenden Münzen ange- ! Wartungsfreiheit und geringeren Volumenbedarf as ordnet sind. Es ist aber auch denkbar, eine Fühldüse j· bieten. Für die Anwendung in Automaten sind sie fest und eine beweglich anzuordnen. Durch diese jedoch in aller Regel noch zu aufwendig. Ausgestaltung der Prüfdüsen wird ein festes Auf-Mit zunehmender Verflechtung der internationalen setzen der Düsen auf den Prägebildern der Münzen Beziehungen wächst der Umlauf fremdländischer gewährleistet, das vorzugsweise durch in der Münz-Celdstücke, deren Eigenschaften denen inländischer 30 laufbahn angeordnete Kontakte steuerbar ist. Durch Kursmünzen gleichen oder seh: nahekommen, die die beiderseitige Anordnung der Prüfdüsen ist es aber zum Teil weniger Wert haben. Die Aus- möglich, das vordere und rückseitige Münzprägebild sortierung solcher Münzen nach d π bekannten Ge- zu erfassen und das Ergebnis auf eine Summensichtspunkten ist dann mit wirtschaftlichem Aufwand bildung von der Vorder- und kückseitc der Münze kaum noch möglich. 35 abzustützen.
Die Hauptunterscheidungsmerkmale liefern ohne Die Erfindung wird an Hand der Figuren erläutert.
Zweifel die Prägebilder der Münzen. Man ist bisher Es zeigt
iiber immer noch auf erhebliche Schwierigkeiten ge- F i g. 1 eine schematische Darstellung einer ßuidi-
itoßcn, die es in der Praxis unmöglich gemacht sehen Abtasteinrichtung,
liaben, die Piägcbilder, die die meisten und ein- 4° Fig. 2 die Vorder- und Rückseite des Prägebildes
«leutigsten Unlerscheidungskritericn liefern, zu Prüf- eines 5-Mark-Stückes und
iwecken zu erfassen und auszuwerten. Fig. 3 drei Ersatzdarstel'ungcn für Prägebilder, Es sind nichtelektrische Bauelemente — Fluidik- F i g. 4 zwei weitere Ausführungsbeispiele einer elemente — bekannt, die mit der Strömung von fluidischen Abtasteinrichtung.
Flüssigkeiten und Gasen :ogischc Funktionen er- 45 Unter der Annahme, daß die Fühldüse mit Luft füllen. Bevorzugt werden dabei Bausteine verwendet, als Medium arbeitet, ist eine Schlauchleitung 1 vorbei denen bei niedrigem Druck durch Strömung von gesehen, die mit einer nicht dargestellten Luftdruck-Oasen oder Flüssigkeiten Signale übertragen und versorgungseinrichtung in Verbindung steht. Diese verarbeitet werden, die ohne bewegliche Festkörper, Schlauchleitung 1 gabelt sich in die beiden Schlauchwie Zylinder oder Kugeln oder eingespannte Mem 5° leitungen 2 und 3, die zu der als Prüfdüse wirkenden branen, gesteuert werden. Bei diesen Elementen Fühldüse 4 führen. Ausgangsseitig sind an der Fühldient ein Fühler zum Aufnehmen des Signals, das in düse die Schlauchleitungen S und 6 vorgesehen, die tinschlicßcnden Logikclementen verknüpft wird. In schließlich in der Schlauchleitung? mit einem Manoeincr folgenden Auswertestufe ist die leistungsmäßige meter 8 zusammenlaufen. Der riickfließende Luft-Ablcitung bezüglich Steuerung und Verstärkung vor- 55 strom wird über eine Schlauchleitung 9 einer licht gesehen. dargestellten Auswertung in logischen Schaltkreisen Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mit mit anschließender Leistungsschaltung zugeführt. In einfachen Mitteln eine Vorrichtung zur Prüfung der der Mitte der FUhldüsc ist der Schnitt einer Münze Prägung von Münzen zu schaffen. Dadurch sollen 10 dargestellt. Durch die Pfeile 11 ist die Beweghchdic bekannten Nachteile vermieden und die Präge- 60 keit der beiden Hälften der Fühldüse in Richtung bilder ausgewertet werden. Die Erfindung macht sich der Münze und davon weg angedeutet. Mit dem dabei die mit s.trömungsmcchanischen Bauelementen Ring 12 auf den Münzprägebildern und den schemagemachten Erfahrungen zunutze. Die Erfindung be- tischen Darstellungen in der Fig. 3 ist die FUhldUsc steht darin, daß zum Abtasten der Prägebilder einer veranschaulicht.
Münze eine oder mehrere Fühldüsen mit einem 65 über die Schlauchleitungen 1 bis 3 wird zum Priif-
strömenden Medium vorgesehen sind, wobei die Zeitpunkt der Fühldüse das Medium, z. B. Luft mit
Menge des Mediums, die, bedingt durch das Relief konstantem Druck zugeführt, der in voller Höhe
der Münzprägebilder, an der Fühldüse austritt, als durch das Manometer 8 angezeigt wUrde, wenn sich
Itiilt einer Münze 10 eine vollkommen plane und die Fühldüse abschließende Scheibe zwischen den beiden Teilen der Fühldüse befinden würde. Wie aus der F i g. 1 aber :tu ersehen ist, tritt, bedingt durch das spezifische Relief jedes Münzprägebildes, ein Teil tier Luft an der Fühldüse aus, so daß ein zugeführter konstanter Luftdruck in der Fühldüse entsprechend tlem Relief der zu prüfenden Münze eine Vt:rniinderunn erfährt. Die Luftdruckminderung wird durch das Manometer 8 angezeigt und in der jm die Schlauchleitung 9 angeschlossenen logischen Schaltung als Kriterium für die Annahme bzw. Zurückweisung einer Münze ausgewertet. Durch die Erfassung des vgideren und rückseitigen Münzprägebildes in einem Prüfvorgang ist eine einfache Summenbildung möglich.
In den Darstellungen der F i g. 3 ist statt eines Prägebildes ein Stern gezeichnet, wobei ein vii;rzackiger, ein achtzackiger und ein Stern mit 16 Zacken die Erhebungen im Relief des Miinzprägebildes symbolisieren. Der Stern mit 4 Zacken ermöglicht demnach einen großen Luftaustritt, während der Stern mit 16 Zacken die kleinste Luftaustrittsfläche aufweist. Die Zwischenräume zwischen den Steirnzackcn entsprechen Luftaustrittsventilen. Auf diese Weise wird ein zugeführter konstanter Luftdruck über die Luftaustrittsventile (Reliefvertiefungen) so geändert, daß die dadurch bedingte unterschiedliche Luftdruckminderung als Kriterium zur weiteren Auswertung, d. h. der Annahme oder Ausscheidung einer Münze, verwendet werden kann.
Die F i g. 4 zeigt zwei weitere Ausführungsbeispiele einer fluidischen Abtasteinrichtung. Das ausgezogene Schema in dieser Figur unterscheidet sich von der F i g. 1 nur dadurch, daß die Schlauchleitung 6 in die Schlauchleitung 5 übergeht,
gang zu führen. Das Manometer 8 is direkt ι der FUIiIdUK 4 verbunden. Von dem Manometer .u* wird der rückfließende Luftstrom über die Schlau·.. Kng9 einer nicht dargestellten Auswertung /u-
uer gesmcneu,- Teil in der F i g. 4 bei.ihal.cl eine weitere Ausführungsmöghchkeit, die dann, b e te I K daß die Schlauchleitungen 5. 6 entfallen und an Ju. ίο Schlauchleitung3' direkt das Manometers mit ütr zur Auswertung führenden Schlauchleitung 9' augeschlossen ist.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    1 Vorrichtung zur Prüfung der Prägung von Münzen in selbstkassierenden Einrichtungen, insbesondere Münzfernsprechern, dadurch gekennzeichnet, daß zum Abtasten der Pragebilder einer Münze (10) eine oder mehrere Hin I-düsen (4) mit ehern strömenden Medium vorgesehen sind, wobei die Menge des Mediums, du., bedingt durch das Relict der Munznragebildcr, an der Fühldüse (4) austritt, als Kriterium fur die Annahme oder Zurückweisung der Münze dient.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hälften der Fühldüse (4) zur Abtastung der beidseitigen Pragebilder cmer Münze an beiden Seiten eines Münzprufkanals beweglich in Richtung der durchlaufenden Münzen angeordnet sind (F i g. 1).
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Hälfte der Fühldüse (4) fest und die andere beweglich in Richtung der durchlaufenden Münzen angeordnet ist (Fig. 4).
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3118349C2 (de)
DE2521236B2 (de) Einrichtung zum Zählen und Messen von in einer Flüssigkeit suspendierten Teilchen
DE1927553A1 (de) Vorrichtung zum Pruefen von gasdichten Behaeltern od.dgl. durch Eintauchen in eine Fluessigkeit
DE2726162C3 (de) Vorrichtung zum Identifizieren einer Form
DE1962440C (de) Vorrichtung zur Prüfung der Prägung von Münzen
DE1927551C3 (de) Vorrichtung zur Prüfung eines Behälters oder einer Anschlußeinrichtung auf Gasdichtheit
DE3736027A1 (de) Verfahren zur ermittlung der zu einem bestimmten zeitpunkt vorliegenden form von zellen und einrichtung zur durchfuehrung des verfahrens
DE1962440B2 (de) Vorrichtung zur pruefung der praegung von muenzen
DE3335347A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur optoelektronischen pruefung der raendelung von muenzen
DE2124340A1 (de) Vorrichtung zum kontaktfreien Feststellen und Messen von Gegenständen
DE2333663A1 (de) Messeinrichtung zur refraktometrischen bestimmung physikalischer groessen einer substanz
DE3918308C2 (de) Strömungsanzeiger
DE2754914A1 (de) Vorrichtung zur sicherung einer textilmaschine gegen die vorlage einer falschen faserbandpartie
DE2034290A1 (de) Prüfeinrichtung fur flussigkeitsdurchströmte unterschiedlich große Prüf hnge
DE2145679C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Prüfung von Hohlkörpern mit einem gasförmigen Prüfmedium
DE2757730A1 (de) Vorrichtung zum messen der kruemmung einer linse oder eines anderen gebogenen gegenstandes
DE3827900A1 (de) Vorrichtung und verfahren zum messen der groesse bzw. zum ueberwachen des verschleisses und der anzahl von koerpern, die in stroemenden fluessigkeiten mitgefuehrt werden
DE2320456C3 (de) Leitfähigkeitszelle
DE2104227C3 (de) Kartenlesegerät
DE202023100818U1 (de) Vorrichtung zur Messung einer Durchflussrate einer Flüssigkeit
DE8608690U1 (de) Vorrichtung zur Selbstkontrolle einer optoelektronischen Rissprüfvorrichtung
DE1924311C3 (de) Vorrichtung zur Messung des Brechungsindex von Flüssigkeiten
DE1574253C (de) Anordnung zur Prüfung der Ab messungen von Münzen
DE920990C (de) Vorrichtung zur optischen Beobachtung bei hohen Druecken
DE102021117151A1 (de) Luftmengenmesser