DE19623015A1 - Anzeigevorrichtung - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Anzeigevorrichtung mit mindestens
zwei parallel zueinander angeordneten, elektrisch leitenden
Schichten, die durch jeweils eine elektrisch nichtleitende
Schicht voneinander getrennt sind, mit mindestens einem elek
trisch ansteuerbaren Anzeigeelement mit zwei in die Schichten
einstechbaren Kontaktierungsstiften entsprechender Länge, von
denen zumindest der längere Kontaktierungsstift teilweise
elektrisch isoliert ist, und mit einer Ansteuereinrichtung,
die mit den elektrisch leitenden Schichten elektrisch verbun
den ist.
Eine derartige Anzeigevorrichtung ist beispielsweise in der
europäischen Offenlegungsschrift 0 057 157 beschrieben. Bei
der bekannten Vorrichtung werden als elektrisch leitende
Schichten Metallfolien und als elektrisch nichtleitende
Schichten isolierende, durchstechbare Materialien, wie Kork
oder Hartschaum verwendet. Darin sind an beliebiger Stelle
Leuchtköpfe als Anzeigeelemente einstechbar, die zu ihrer
elektrischen Versorgung über entsprechende nadelartige Ele
mente in Kontakt mit den Metallfolien gebracht werden. Insbe
sondere in Verbindung mit verschieden farbigen Leuchtköpfen
läßt sich demnach nahezu jedes gewünschte Leuchtzeichen her
stellen. Bei Verwendung von mehr als zwei Metallfolien sowie
von Leuchtköpfen, die nur jeweils zwei bestimmte Metallfolien
kontaktieren, kann zudem zwischen verschiedenen Zeichen umge
schaltet werden, indem jeweils nur bestimmte Metallfolien und
damit nur die zugehörigen Leuchtköpfe elektrisch versorgt
werden.
Problematisch ist bei der bekannten Anzeigevorrichtung jedoch
die Qualität des elektrischen Kontaktes zwischen Metallfolie
und nadelartigem Element. Denn durch das Einstechen der na
delartigen Elemente wird die Metallfolie an dieser Stelle
dauerhaft zerstört. Eine gute Kontaktierung ist also nur dann
gewährleistet, wenn das nadelartige Element exakt eingestochen
wird und an der Einstichstelle verbleibt. Jedoch kann bei
spielsweise durch Erschütterungen beim Transport eine La
geänderung herbeigeführt oder aber durch Querbewegungen beim
Einstechen die Einstichstelle ausgeweitet werden, was den
Verlust der Formschlüssigkeit und damit Kontaktstörungen jeg
licher Art zur Folge haben kann. Darüber hinaus sind Ände
rungen des Anzeigebildes durch Umstecken der Leuchtköpfe - wenn
überhaupt - nur wenige Male und nur in begrenztem Umfang mög
lich, da ein erneutes Einstechen in eine vorhandene Einstich
stelle problematisch ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anzeigevor
richtung der eingangs genannten Art mit zuverlässiger Kontak
tierung zu schaffen.
Diese Aufgabe wird mit den im Patentanspruch 1 genannten Merk
malen gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in Unteran
sprüchen angegeben.
Bei der erfindungsgemäßen Anzeigevorrichtung ist nicht nur die
Kontaktqualität erhöht, sondern auch aufgrund nahezu un
begrenzter Änderungsmöglichkeiten des Anzeigebildes eine uni
verselle Anwendbarkeit gegeben. Dies wird insbesondere dadurch
erzielt, daß die elektrisch leitenden Schichten in flächiger
Verteilung elektrisch leitenden, elastischen Kunststoff ent
halten. Durch die Elastizität wird erreicht, daß in jedem Fall
ein bestimmter Anpreßdruck auf die eingesteckten Kontaktstifte
erzeugt wird, der eine hohe Kontaktqualität im allgemeinen als
auch insbesondere bei Erschütterungen und ungenauem Einstechen
sicherstellt. Darüber hinaus wird durch die Elastizität er
reicht, daß die Einstichstelle nach dem Entfernen der Kontak
tierungsstifte sich von selbst wieder schließt, wodurch ein
erneutes Einstechen von Kontaktierungsstiften ohne weiteres
ermöglicht wird.
Zwei Kontaktierungsstifte können dabei koaxial oder parallel
zueinander angeordnet werden. Bei konzentrischer Anordnung
befindet sich der längere, teilweise isolierte Kontaktie
rungsstift innen und wird von einem röhrenartig ausgebildeten
kürzeren Kontaktierungsstift in Höhe der Isolation um
schlossen. Die parallele Anordnung der Kontaktierungsstifte
verhindert ein Verdrehen, während eine koaxiale Anordnung ein
Verdrehen der Anzeigeelemente zuläßt je nach gewünschtem An
wendungsfall. In beiden Fällen ist die Anzahl der Kontaktie
rungsstifte nicht nur auf zwei begrenzt, sondern es können
auch mehr als zwei Kontaktierungsstifte pro Anzeigeelement
vorgesehen werden. Je nach Art des Anzeigeelements können
beispielsweise zwei Kontaktierungsstifte zur elektrischen
Versorgung und ein dritter Kontaktierungsstift zur Signal
übertragung und/oder zur Adressierung eines bestimmten An
zeigeelements verwendet werden. Neben selbstleuchtenden An
zeigeelementen wie beispielsweise Glühlampen, Floureszenzan
zeigen oder Leuchtdioden können dabei in gleicher Weise auch
reflexive Anzeigeelemente wie beispielsweise Flüssigkri
stallanzeigen oder elektromechanische Anzeigen alternativ oder
zusätzlich verwendet werden.
Bei einer Ausgestaltung einer erfindungsgemäßen Anzeigevor
richtung sind zwei elektrisch leitende Schichten sowie eine
dazwischen befindliche, elektrisch nichtleitende Schicht ein
stückig ausgebildet. Dabei wird in einem aus elektrisch nicht
leitendem Kunststoff hergestellten Träger von zwei einander
gegenüberliegenden Oberflächen her eine elektrisch leitende
Substanz eingebracht, wobei ein dazwischen liegender, elek
trisch nichtleitender Bereich verbleibt. Durch die einstückige
Ausbildung wird neben einer einfacheren Herstellungsweise eine
große Kompaktheit und eine hohe mechanische Stabilität er
zielt.
Um eine bessere Stromverteilung innerhalb des elektrisch lei
tenden Kunststoffes zu erreichen, wird in der jeweiligen elek
trisch leitenden Schicht eine metallische Gitterstruktur wie
beispielsweise ein Metallgitter oder ein metallisches Gaze
flächig angeordnet. Die metallische Gitterstruktur kann dabei
an der Oberfläche der jeweiligen Schicht plaziert oder aber in
den Kunststoff selbst eingebettet werden.
Zur Minimierung der Anzahl von erforderlichen elektrisch lei
tenden Schichten kann die Ansteuereinrichtung verschieden
artige Signale erzeugen, auf die jeweils nur bestimmte Anzei
genelemente reagieren. Die Anzeigeelemente werden dabei bei
spielsweise abhängig von der jeweiligen Spannungspolarität
oder von dem jeweiligen Spannungspegel aktiviert. Für komple
xere Anwendungen können darüber hinaus intelligente Adressie
rungen eingesetzt werden.
Um die Zuverlässigkeit der Anzeigevorrichtung weiter zu erhö
hen, kann die Ansteuereinrichtung den Betriebszustand, bei
spielsweise Stromstärke und Isolation der Anzeige überwachen.
Bei einer weiteren Ausgestaltung kann eine Funktionseinstel
lung und Anzeigebildauswahl über eine Fernsteuereinrichtung
erfolgen, die mit der Ansteuereinrichtung gekoppelt ist. Da
durch wird ermöglicht, das Anzeigebild den jeweiligen Erfor
dernissen auf einfache Weise anzupassen, wie dies beispiels
weise bei Vorträgen mit begleitenden Vorführungen wünschens
wert ist.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von zwei in der Zeich
nung gezeigten Ausführungsbeispielen der erfindungsgemäßen
Anzeigevorrichtung näher beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 eine erste Ausführungsform und
Fig. 2 eine zweite Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Anzeigevorrichtung.
Bei dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel sind drei
Schichten 1, 2, 3 aus leitendem, elastischem Kunststoff vor
gesehen, zwischen denen jeweils Schichten 4, 5 aus nicht lei
tendem, elastischem Kunststoff angeordnet sind. Als Kunststoff
findet beispielsweise leitfähiger Schaumstoff oder leitfähiges
Gummimaterial Verwendung. Der Schaumstoff wird beispielsweise
aus ESD-Schäumen hergestellt und anschließend durch entspre
chende Tränkverfahren mit leitenden Substanzen in einen für
die Nutzstromleitung geeigneten Leitfähigkeitsbereich
gebracht. Um bei der erzielten Leitfähigkeit die Stromver
teilung weiter zu verbessern, werden zudem Metallgitter 6, 7,
8 in die Schichten 1, 2, 3 aus leitfähigem, elastischem Kunst
stoff eingebettet. Die nichtleitenden Schichten 4, 5 sind aus
dem gleichen elastischen Kunststoff-material gefertigt wie die
Schichten 1, 2, 3, wobei auf eine Tränkung mit leitenden Sub
stanzen verzichtet wurde.
In dieses mehrlagige, Sandwich-artige Gebilde mit den einzel
nen Schichten 1 bis 5 sind Anzeigeelemente in Form kleiner
Glühlämpchen 9 bis 12 eingesteckt. Dazu weisen die Glühlämp
chen 9 bis 12 jeweils zwei Kontaktierungsstifte 13 bis 20 auf,
von denen jeweils einer 13, 15, 17, 19 kürzer ist als der
jeweils andere 14, 16, 18, 20. Bei den Glühlämpchen 9 und 11
ist der jeweils längere Kontaktierungsstift 14, 18 so lange,
daß er bis zur Schicht 2 reicht. Dagegen enden die Kontaktie
rungsstifte 16 und 20 der Glühlämpchen 10 und 12 in der
Schicht 3. Um Kurzschlüsse mit den Schichten 1 bzw. 1 und 2 zu
verhindern, sind die jeweils längeren Kontaktierungsstifte 14,
16, 18, 20 mit einer isolierenden Umhüllung versehen. Diese
Umhüllungen 21 bis 24 beginnen jeweils unmittelbar am Kopf des
jeweiligen Glühlämpchens 9 bis 12 und enden in bestimmten Ab
stand vom Ende des jeweils längeren Kontaktierungsstiftes 14,
16, 18, 20. Die Kontaktierungsstifte 13 bis 20 können dabei
jeweils zugespitzte Enden aufweisen, um das Einstechen zu er
leichtern. Während die Kontaktierungsstifte 13 und 14 bzw. 15
und 16 im wesentlichen parallel zueinander, also nebeneinander
angeordnet sind, sind die Kontaktierungsstifte 17 und 19 hohl
röhrenartig ausgeführt und über den jeweils zugehörigen zwei
ten Kontakt 18 bzw. 20 übergeschoben. Die Stifte 17 und 18
bzw. 19 und 20 sind damit koaxial angeordnet.
Die Metallgitter 6, 7, 8 sind mit einer Ansteuereinrichtung 25
elektrisch verbunden, die beim Ausführungsbeispiel eine Span
nungsquelle 26 sowie einen Umschalter 27 enthält. Ein Anschluß
der Spannungsquelle 26 ist dabei mit der Schicht 1 verbunden,
während der andere Anschluß der Spannungsquelle 26 mittels des
Umschalters 27 entweder auf die Schicht 2 oder auf die Schicht
3 aufschaltbar ist. Die Betätigung des Umschalters 27 erfolgt
beim Ausführungsbeispiel manuell, kann aber in gleicher Weise
auch mittels spezieller Kontrolleinrichtungen erfolgen. Je
nachdem welche der beiden Schichten 2 oder 3 auf die Span
nungsquelle 26 aufgeschaltet ist, leuchten die Glühlämpchen 9
und 11 oder die Glühlämpchen 10 und 12.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 sind in einem Träger
28 aus nichtleitendem, elektrischem Kunststoff von zweieinan
der gegenüberliegenden Oberflächen her durch entsprechendes
Tränken mit leitfähigen Substanzen zwei elektrisch leitfähige
Bereiche 29 und 30 geschaffen worden. Die beiden Bereiche 29
und 30 sind dabei derart ausgebildet, daß sie nicht aneinander
heranreichen und somit ein dazwischen liegender nicht leitender
Bereich verbleibt. An den Oberflächen, von denen her die Trän
kung erfolgte, sind Metallgitter 31 und 32 angeordnet, die zu
einer besseren Stromverteilung beitragen sollen. In den Träger
28 sind Leuchtdioden 33 und 34 mit interner Strombegrenzung
eingesteckt. Dazu weisen sie Kontaktierungsstifte 35 bis 38
auf. Die jeweils kürzeren Kontaktierungsstifte 35 und 37 der
Leuchtdioden 33 und 34 reichen dabei bis zur näher gelegenen,
elektrisch leitenden Schicht 29, während die jeweils längeren
Kontaktierungsstifte 36 bzw. 38 bis zur entfernt gelegenen,
elektrisch leitenden Schicht 30 sich erstrecken. Die Kontak
tierungsstifte 36 und 38 sind zudem jeweils mit Isolierhülsen
39 und 40 umgeben, um einen Kurzschluß mit der Schicht 29 zu
verhindern. Die Leuchtdioden 33 und 34 benötigen zum Betrieb
Spannungen entgegengesetzter Polarität. Demzufolge leuchtet je
nach angelegter Polarität nur eine der beiden Leuchtdioden 33
und 34. Zur Erhöhung der jeweiligen Sperrspannung kann ge
gebenenfalls eine Gleichrichterdiode in Serie geschaltet wer
den.
Die beiden elektrisch leitende Schichten darstellenden Berei
che 29 und 30 werden über die Metallgitter 31 und 32 sowie
zugehörige Verbindungsleitungen durch eine Ansteuereinrichtung
39 versorgt. Diese erzeugt zum einen Spannungen unter
schiedlicher Polarität als auch jeweils Spannungen unter
schiedlichen Pegels. Dazu sind vier in Reihe geschaltete Span
nungsquellen 40 bis 43 vorgesehen, deren mittlerer Abgriff mit
dem Metallgitter 31 verschaltet ist. Die übrigen Abgriffe sind
über einen Umschalter 44 auf das Metallgitter 32 aufschaltbar.
Je nach Stellung des Umschalters 44 wird eine Spannung von
positiver oder negativer Polarität an die Metallgitter 31 und
32 angelegt, wobei sowohl bei positiver als auch negativer
Polarität zudem jeweils ein höherer und ein niedrigerer Wert
abgegeben werden. Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel wird
durch die unterschiedlichen Spannungsbeträge unterschiedliche
Leuchtstärken der Leuchtdioden 33 und 34 hervorgerufen. In
gleicher Weise ist es aber auch möglich, daß bestimmte Leucht
dioden nur auf bestimmte Spannungsbereiche ansprechen.
Die Steuerung des Umschalters 44 erfolgt mittels eines Mikro
controllers 45, der aus bestimmten Eingangsinformationen An
steuersignale zur Erzeugung bestimmter Anzeigenbilder gene
riert. Anstelle der Steuerung des Umschalters 44 durch den
Mikrocontroller 45 kann der Mikrocontroller 45 beispielsweise
bei intelligenter Adressierung bestimmte Daten und/oder Adres
sen zu den jeweiligen Anzeigeelementen direkt übertragen.
Darüber hinaus wird vorliegend der Mikrocontroller 45 dazu
verwendet, den Betriebszustand der Anzeigevorrichtung zu über
wachen, um bei bestimmten auftretenden Störungen entsprechende
Maßnahmen einzuleiten. Die Überwachung erfolgt beispielsweise
mittels einer Strommeßeinrichtung 46 sowie einer Spannungsmeß
einrichtung 47, die ihre Meßwerte fortlaufend an den Mikrocon
troller 45 übermitteln. Dieser vergleicht die gemessenen Werte
mit gegebenen Werten und leitet daraus ab, ob beispielsweise
hinsichtlich Stromaufnahme oder Isolation eine Störung vor
liegt.
Die zur Auswahl des jeweiligen Anzeigenbildes vorgesehenen
Eingangssignale des Mikrocontrollers 45 werden durch bei
spielsweise eine optoelektronische Fernsteuereinrichtung be
reitgestellt, deren Empfangsteil 48 mit der Ansteuereinrich
tung 39 im allgemeinen und mit dem Mikrocontroller 45 im be
sonderen verbunden ist. Die Empfangseinrichtung 48 wiederum
erhält ihre Informationen von einer mit einer Tastatur ausge
statteten Sendeeinrichtung 49, über die bestimmte Befehle
und/oder Daten zur Empfangseinrichtung und anschließend an den
Mikrocontroller 45 übertragen werden können.
Neben den gezeigten Ausführungsbeispielen können darüber hin
aus Ausgestaltungen vorgesehen werden, bei denen anstelle von
Metallgittern metallisches oder metallisiertes Gaze und/oder
anstelle von Leuchtdioden und Glühlämpchen Fluoreszenz-,
LCD- sowie elektromechanische Anzeigen verwendet werden können. Die
Ansteuerung der Anzeigeelemente kann dabei je nach Anwen
dungsfall zeitkontinuierlich oder getaktet erfolgen. Außer
durch eine entsprechende Polarität und einem entsprechenden
Spannungswert des Ansteuersignals kann die Auswahl einzelner
Anzeigeelemente darüber hinaus durch eine intelligente Adres
sierung wie beispielsweise über eine Informationseinprägung
der Speisespannung oder mittels eigens zugeführter Adressie
rungssignale erfolgen.
Die Anzeigevorrichtung kann in beliebiger Weise und auf be
liebigen Untergründen angebracht werden oder aber auch frei im
Raum aufgehängt werden. Sie ist somit insbesondere für Mo
tivpinnwände geeignet, bei denen durch Aufbringen beliebiger
Motive aus dem technischen, kaufmännischen oder privaten Be
reich durch Einstecken verschiedener selbstleuchtender Anzei
geelemente mittels entsprechender Farbe, Intensität und/oder
Blinken auf bestimmte Stellen eines untergelegten Motivs hin
gewiesen werden kann. Des weiteren ist ein Einsatz in Lehr
systemen möglich, bei denen beispielsweise verschiedene Funk
tionsbilder oder Ablaufdiagramme durch entsprechende Anordnung
von Anzeigeelementen geschaffen werden, wobei die einzelnen
Bilder beispielsweise mittels einer Fernbedienung ausgewählt
werden können. Weiterhin ist der Einsatz bei In
formationstafeln für Veranstaltungen sowie in Verbindung mit
Landkarten zum Aufzeigen entsprechender Örtlichkeiten nach
Eingabe bestimmter Informationen in das Anzeigesystem möglich.
Im allgemeinen ist die erfindungsgemäße Anzeigevorrichtung bei
allen Arten von Leuchtsymbolen, Leuchtschriftzeichen und
Leuchtlogos einsetzbar.
Claims (8)
1. Anzeigevorrichtung
mit mindestens zwei parallel zueinander angeordneten, elek trisch leitenden Schichten (1, 2, 3, 29, 30), die durch je weils eine elektrisch nichtleitende Schicht (4, 5, 28) von einander getrennt sind,
mit mindestens einem elektrisch ansteuerbaren Anzeigeelement (9, 10, 11, 12, 33, 34) mit mindestens zwei in die Schichten (1, 2, 3, 4, 5, 28, 29, 30) einstechbaren Kontaktierungsstif ten (13 bis 20, 35 bis 38) entsprechender Länge von denen mindestens der längere Kontaktierungsstift (14, 16, 18, 20, 36, 38) teilweise elektrisch isoliert ist und
mit einer Ansteuereinrichtung (25, 39), die mit den elektrisch leitenden Schichten (1, 2, 3, 29, 30) elektrisch verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die elek trisch leitenden Schichten (1, 2, 3, 29, 30) in flächiger Verteilung elektrisch leitenden, elastischen Kunststoff ent halten.
mit mindestens zwei parallel zueinander angeordneten, elek trisch leitenden Schichten (1, 2, 3, 29, 30), die durch je weils eine elektrisch nichtleitende Schicht (4, 5, 28) von einander getrennt sind,
mit mindestens einem elektrisch ansteuerbaren Anzeigeelement (9, 10, 11, 12, 33, 34) mit mindestens zwei in die Schichten (1, 2, 3, 4, 5, 28, 29, 30) einstechbaren Kontaktierungsstif ten (13 bis 20, 35 bis 38) entsprechender Länge von denen mindestens der längere Kontaktierungsstift (14, 16, 18, 20, 36, 38) teilweise elektrisch isoliert ist und
mit einer Ansteuereinrichtung (25, 39), die mit den elektrisch leitenden Schichten (1, 2, 3, 29, 30) elektrisch verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die elek trisch leitenden Schichten (1, 2, 3, 29, 30) in flächiger Verteilung elektrisch leitenden, elastischen Kunststoff ent halten.
2. Anzeigevorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß mindestens
zwei Kontaktierungsstifte (13 bis 20, 35 bis 38) eines An
zeigeelements (9, 10, 11, 12, 33, 34) koaxial angeordnet sind.
3. Anzeigevorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß mindestens
zwei Kontaktierungsstifte (13 bis 20, 35 bis 38) eines An
zeigeelements (9, 10, 11, 12, 33, 34) parallel zueinander
angeordnet sind.
4. Anzeigervorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß zwei elek
trisch leitende Schichten (29, 30) sowie eine dazwischen be
findliche elektrisch nichtleitende Schicht (28) zusammen durch
einen einstückigen, aus elektrisch nichtleitendem Kunststoff
hergestellten Träger (28), in den von zwei einander gegen
überliegenden Oberflächen her elektrisch leitende Substanzen
eingebracht sind, gebildet wird.
5. Anzeigevorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß bei min
destens einer elektrisch leitenden Schicht (1, 2, 3, 29, 30)
eine metallische Gitterstruktur (6, 7, 8, 31, 32) flächig an
geordnet ist.
6. Anzeigevorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die An
steuereinrichtung (39) verschiedenartige Signale erzeugt, auf
die jeweils nur bestimmte Anzeigeelemente (33, 34) reagieren.
7. Anzeigevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die An
steuereinrichtung (39) den Betriebszustand der Anzeigeelemente
(33, 34) überwacht.
8. Anzeigevorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die An
steuereinrichtung (39) mit einer Fernsteuereinrichtung (48,
49) gekoppelt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996123015 DE19623015A1 (de) | 1996-06-08 | 1996-06-08 | Anzeigevorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE1996123015 DE19623015A1 (de) | 1996-06-08 | 1996-06-08 | Anzeigevorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19623015A1 true DE19623015A1 (de) | 1997-12-11 |
Family
ID=7796472
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996123015 Withdrawn DE19623015A1 (de) | 1996-06-08 | 1996-06-08 | Anzeigevorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19623015A1 (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3522474A (en) * | 1966-01-20 | 1970-08-04 | David Piel | Electric supply means |
| EP0057157A2 (de) * | 1981-01-22 | 1982-08-04 | Günther Kuhn | Vorrichtung, die eine frei wählbare Markierung auf Landkarten und anderen graphischen Darstellungen erlaubt |
-
1996
- 1996-06-08 DE DE1996123015 patent/DE19623015A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3522474A (en) * | 1966-01-20 | 1970-08-04 | David Piel | Electric supply means |
| EP0057157A2 (de) * | 1981-01-22 | 1982-08-04 | Günther Kuhn | Vorrichtung, die eine frei wählbare Markierung auf Landkarten und anderen graphischen Darstellungen erlaubt |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
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