DE19623614C2 - Intelligenter Schalter zum Einsatz in Bussystemen - Google Patents
Intelligenter Schalter zum Einsatz in BussystemenInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen intelligenten Schalter nach
dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Derartige Schalter sind z. B. aus der DE 94 16 127 U1 oder der EP 0 494 115 A1
bekannt, wo jeweils das Grundprinzip eines modular aufgebauten intelli
genten Schalters offenbart ist, dessen Einzelmodule über ein Bussystem
miteinander kommunizieren.
Die Vernetzung von Systemen nimmt einen immer größeren Stellenwert in der
Automatisierungstechnik ein. Insbesondere wird inzwischen bei einigen
Automobiltypen das gesamte sogenannte Motormanagement, also die Überwa
chung und Regelung einer Vielzahl von Betriebskenngrößen des Motors, über
Mikrocomputer geregelt.
Die Signale zwischen Sensoren, Aktoren und Steuerungseinheit werden dabei
immer öfter mit Bussystemen übertragen. Der Vorteil liegt nicht nur in der
Möglichkeit, die Zahl der Leitungen zu reduzieren, sondern auch darin, daß die
Vernetzung mit einem Bussystem es ermöglicht, Zustände der einzelnen
Sensoren bzw. Aktoren zu erfassen und zu speichern.
Über auf dem Markt angebotene Bussysteme können dabei Stellgrößen oder
Schaltzustände an die Steuerungseinheit übertragen werden, die je nach
Programmierung entsprechende Ausgaben vornehmen kann, da die meisten
Bussysteme so konzipiert sind, daß sie möglichst vielseitige Anforderungen
erfüllen können.
Um die in Bussystemen fließenden Datenströme zur Steuerung der Schaltzu
stände von Schalteinheiten zu nutzen oder umgekehrt die Schaltzustände von
Schalteinheiten zur Beeinflussung der Datenströme zu verwenden, ist es
notwendig, die häufig in Form von Mikroschaltern konzipierten Schalteinheiten
mittels Anschlußkontakten an die jeweiligen Bussysteme anzuschließen.
Weiterhin ist dabei darauf zu achten, daß als Schalteinheiten verwendete
Mikroschalter gegen externe Störeinflüsse (vor allem Abschirmung gegen elek
tromagnetische Störimpulse sowie Abdichtung gegen Feuchtigkeit) zu schützen
sind. All dies wird bisher herkömmlicherweise durch anwendungsfallspezifi
sche Einzellösungen realisiert, welche dementsprechend aufwendig und teuer
herzustellen sind, und für die Großserienfertigung ungeeignet sind.
Ziel der vorliegenden Erfindung ist es deshalb, unter Verwendung eines Mikro
schalters einen intelligenten Schalter nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1
für den Einsatz in Bussystemen so fortzuentwickeln, daß er kostengünstig
mittels an sich bekannter Fertigungstechniken im Großserienmaßstab
herstellbar ist, eine kleine Baugröße aufweist und sich durch ein hohes Maß an
Unempfindlichkeit gegen Störeinflüsse, sowie ein einfaches und mit einer Viel
zahl von Bussystemen kompatibles Anschlußsystem auszeichnet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Maßnahmen des unabhängigen
Anspruchs 1 gelöst. Die vom Anspruch 1 abhängigen Ansprüche betreffen
vorteilhafte Ausführungsformen eines erfindungsgemäßen intelligenten Schal
ters für den Einsatz in Bussystemen.
Durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen ist es insbesondere möglich, Mikro
schalter in Bussysteme einzubinden, welche in Serienfertigung in großen
Stückzahlen herstellbar und in der Praxis vielfach erprobt sind, um abhängig
von den Schaltzuständen des Mikroschalters die Datenströme in den Bussy
stemen zu beeinflussen.
Dadurch läßt sich erfindungsgemäß ein intelligenter Schalter zum Einsatz in
Bussystemen realisieren, in welchem preiswert herstellbare Standardschaltele
mente verwendet werden, die über kleine Baugrößen verfügen und insbeson
dere auch für den Einsatz im Automobilbus- und Feldbusbereich geeignet sind.
Die Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich auch aus
den nachfolgenden Ausführungsbeispielen in Verbindung mit den Zeich
nungen.
Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung des erfindungsgemäßen intelli
genten Schalters für den Einsatz in Bussystemen;
Fig. 2a-2f verschiedene (Teil-)Ansichten der Komponenten einer ersten
bevorzugten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Schal
ters;
Fig. 3a-3e verschiedene (Teil-)Ansichten einer zweiten bevorzugten
Ausführungsform eines erfindungsgemäßen intelligenten Schal
ters;
Fig. 4a-4d eine dritte Ausführungsform der Erfindung.
Fig. 1 zeigt in schematischer Darstellung die modulare Bauweise eines erfin
dungsgemäßen intelligenten Schalters für den Einsatz in Bussystemen. Der
Schalter umfaßt ein erstes, in Fig. 1 oben liegend gezeichnetes Teilmodul,
welches die eigentliche Schalteinheit 2 umfaßt, die in einem separatem
Gehäuse untergebracht ist. Bei dieser Schalteinheit 2 handelt es sich bevorzug
terweise um einen Mikroschalter, welcher als Serienbauteil in großen Stück
zahlen preiswert herstellbar ist. Mit dem ersten Teilmodul verbunden ist ein
in Fig. 1 darunterliegend gezeichnetes zweites Teilmodul, welches ein in einem
separaten Gehäuse ausgeführtes Kupplungsstück 3 umfaßt, das in seinem
Innerem eine Steuerlogik 4 trägt, die mit der Schalteinheit 2 verbunden ist,
und in Abhängigkeit von den in der Schalteinheit angeordneten Schaltele
menten (schematisch als Schalter 22 dargestellt) gesteuert wird.
Weiterhin ist in dem Kupplungsstück 3 eine Steckereinheit 5 untergebracht,
welche mit der Steuerlogik 4 verbunden ist, und mit Anschlußkontakten 6
versehen ist, welche mit einem zu den Anschlußkontakten korrespondierenden
Bussystem 7, z. B. mittels Steckverbindungen verbunden ist.
Die Steuerlogik 4 ist in einer sogenannten Chipträgereinheit 11 untergebracht,
welche ihrerseits wiederum ebenso wie die Steckereinheit 5 von einem jeweils
separaten Gehäuse umgeben sein kann.
Die Chipträgereinheit 11 zur Aufnahme der Steuerlogik 4 kann auf verschie
dene Weise realisiert sein, z. B. als Leiterplatte, Stanzgitter oder als räumlich
gespritzter Leitungsträger. Der Chipträger muß dabei mit dem Schalter 21 der
Schalteinheit 2 sowie den Anschlußkontakten (Kontaktpins) 6 der Steckerein
heit 5 elektrisch leitend verbunden sein. Dies kann durch Verbindungstech
niken wie Löten, Reflowlöten, Verwendung eines elektrisch leitenden Klebers
oder Zusammenstecken realisiert sein.
Weiterhin ist die Chipträgereinheit 11 bei der Fertigung des erfindungsge
mäßen Schalters mit der Steckereinheit 5 zu verbinden. Auch dies kann
wiederum durch Löten, Reflowlöten, Verkleben mit elektrisch leitenden
Klebern oder Zusammenstecken realisiert werden.
Das gesamte Kupplungsstück 3, welches zwischen der Schalteinheit 2 und dem
Bussystem 7 liegt und die Chipträgereinheit 11 samt Steuerlogik 4 sowie die
Steckereinheit 5 mit den Anschlußkontakten 6 umfaßt, ist durch ein Gehäuse
geschützt, welches seinerseits wiederum an der Schalteinheit 2 zu befestigen
ist. Die Befestigung des Gehäuses des Kupplungsstücks 3 an der Schalteinheit
2 wird dabei wiederum in bevorzugter Weise durch Verbindungstechniken wie
Kleben oder Einschnappen realisiert, wodurch aufwendigere Verbindungstech
niken, wie z. B. Zusammenschrauben oder Nieten, vermieden werden.
Um den sich im Inneren des Kupplungsstücks 3 befindlichen Chipträger 11
samt darauf angebrachter Steuerlogik 4 gegen Umwelteinflüsse zu schützen,
muß das Kupplungsstück 3 von einem Gehäuse umgeben sein, welches in
vorteilhafterweise Weise aus Metall oder aus Kunststoff besteht. Weiterhin
kann sowohl die Steuerelektronik 4 als auch die busspezifische Steckereinheit
5 im Gehäuse des Kupplungsstücks 3 jeweils nochmals von einem separaten
Gehäuse umgeben sein. Diese beiden separaten Gehäuse 14, 15 für die Steuere
lektronik 4 sowie für die busspezifische Steckereinheit 5 können durch
Verkleben, Einpressen oder Umspritzen miteinander verbunden werden.
Die Dichtheit des Gehäuses des Kupplungsstücks 3, welche erforderlich ist, um
den Chipträger 11 gegen Umwelteinflüsse zu schützen, kann entweder durch
Ausgießen mit einer Dichtmasse oder durch umlaufende, im wesentlichen
dichte Wände realisiert werden.
Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über verschiedene bei der Herstel
lung eines erfindungsgemäßen Schalters verwendbare Techniken:
- 1. Chipträger:
- 1. 1.1. Stanzgitter
- 2. 1.2. Leiterplatte
- 3. 1.3. räumlich gespritzter Leitungsträger
- 2. Verbindung Schalter/Chipträger:
- 1. 2.1. Löten
- 2. 2.2. Reflowlöten
- 3. 2.3. elektrisch leitender Kleber
- 4. 2.4. Stecken
- 3. Verbindung Chipträger/Kontaktpin:
- 1. 3.1. Löten
- 2. 3.2. Reflowlöten
- 3. 3.3. elektrisch leitender Kleber
- 4. 3.4. Stecken
- 4. Gehäuse des Kupplungsstücks:
- 1. 4.1. Metall
- 2. 4.2. Kunststoff
- 5. Verbindung
Kupplungsstück/Schaltereinheit:
- 1. 5.1. Kleben
- 2. 5.2. Schnappen
- 6. Verbindung
Kupplungsstück/Kontaktpin:
- 1. 6.1. Verkleben
- 2. 6.2. Einpressen
- 3. 6.3. Umspritzen
- 7. Abdichtung des Kupplungsstücks:
- 1. 7.1. Ausgießen
- 2. 7.2. dichtes Gehäuse
Im folgenden sind Merkmale sowie Vor- und Nachteile der alternativen
Herstellungstechniken erläutert, und zwar insbesondere im Hinblick auf eine
großserienoptimierte Fertigungsweise.
Das Stanzgitter besteht aus einem in einem Werkzeug gestanzten und gebo
genem Blechstreifen. Das Stanzgitter wird umspritzt und später die gesamte
Einheit ausgestanzt, so daß dadurch die einzelnen Anschlüsse voneinander
getrennt werden. Diese Einheit trägt den der Steuerlogik zugrundeliegenden
Halbleiterchip und ermöglicht dessen Funktionieren. Der Chip wird mit dem
Stanzgitter z. B. durch einen elektrisch leitenden Kleber verbunden, so daß
eine mechanische und elektrische Kontaktierung erfolgt. Zwei weitere
Anschlußstellen am Chip werden mit Hilfe eines Utraschallbondverfahrens
elektrisch mit dem Stanzgitter verbunden.
Die Leiterplatte besteht aus einem Trägerwerkstoff, z. B. aus glasfaserver
stärktem Kunststoff und ist auf einer Seite z. B. mit Kupfer überzogen. Die
großen Leiterplattenrohlinge werden mit Photolack bedruckt, der anschließend
belichtet wird. An den belichteten Stellen wird das Kupfer abgeätzt, so daß nur
die benötigten Leiterbahnen zurückbleiben. Die Filmmaske, die für das
Belichten notwendig ist, kann direkt aus CAD-Daten erstellt werden. Die
Leiterplatten werden im Nutzen angeordnet, um aus einem Leiterplattenroh
ling eine möglichst große Anzahl der gewünschten Leiterplatten zu erhalten.
Der Leiterplattenrohling wird nach dem Ätzen gestanzt und nach einem Reini
gungsprozeß chemisch vernickelt und vergoldet (Ni 4-5 µm; Au 0,05-0,2 µm).
Die Leiterplattennutzen werden mit Chips bestückt. Diese werden mit elek
trisch leitendem Kleber kontaktiert und anschließend wird der Kleber in einem
Ofen ausgehärtet. Danach können die zwei notwendigen Kontaktierungen mit
einem Ultraschallbondverfahren bewirkt werden. Anschließend werden der
Chip und die Bonddrähte versiegelt. Damit der Chip vor Umwelteinflüssen
geschützt ist muß er vollständig überdeckt sein. Die Leiterplattennutzen
werden vereinzelt, und die Leiterplatten können in den erfindungsgemäßen
Intelligenten Schalter montiert werden.
Löten ist bekanntermaßen das Verbinden erwärmter, im festen Zustand
verbleibender Metalle durch schmelzende, metallische Zusatzwerkstoffe (Lote).
Damit flüssige Lote benetzen und fließen können, müssen die Werkstoffoberflä
chen metallisch rein sein. Dicke Oxidschichten werden mechanisch entfernt,
und dünne Oxidschichten, die zum Teil noch während der Erwärmung auf
Löttemperatur entstehen, werden durch Flußmittel gelöst.
Diese Flußmittel müssen nach dem Löten wieder durch Waschen entfernt
werden. Das Waschen der Leiterplatten bringt das Risiko, daß die Verguß
masse Wasser aufnehmen könnte, wodurch der Chip in Mitleidenschaft
gezogen wird.
Wenn anstelle der Flußmittel mit einem reduzierenden Gas gearbeitet wird, ist
es nicht notwendig, nach dem Löten zu reinigen, da keine Rückstände auf den
Lötstellen bleiben. Dazu muß aber in einer gekapselten Anlage gelötet werden,
was mit höheren Investitionskosten verbunden ist.
Beim Reflowlöten wird Lotpaste an den Lötstellen aufgetragen. Dies geschieht
mit einem sogenannten Dispenser, einem fein einstellbaren Dosiergerät, oder
durch das Verstreichen der Paste über einer Schablone. Die Reflowlöttechnik
wird in der Elektrotechnik meist bei SMD (Surface Mounted Device)
bestückten Leiterplatten angewandt. Nach dem Aufbringen der Lotpaste
werden die Leiterplatten bestückt und die Lotpaste aufgeschmolzen. Dies
geschieht meist in einem Reflowofen, durch den die Leiterplatten transportiert
werden, und dabei ca. 5 Minuten lang einer Temperatur von 250°C ausgesetzt
sind.
Beim Erzeugen elektrisch leitender Klebestellen muß ein Leitkleber verwendet
werden, der aus Epoxidharz besteht und einen prozentuell hohen Anteil an
Metallbeimengungen aufweist. Am besten dafür geeignet sind die Edelmetalle
Gold und Silber mit Anteilen bis zu 82% oder ein Silberleitkleber.
Kontaktieren mit Steckverbindern ist in der Computerindustrie allgemein
üblich. Es handelt sich meist um ortsfeste Geräte, die nur geringfügige
Erschütterungen erfahren. In der Automobiltechnik werden die Steckverbin
dungen mittlerweile eingesetzt, weil sich die Sicherheit der Steckverbindung
erhöht hat, was durch federnde Kontaktplättchen, die auf die Kontaktpins
drücken, erreicht wird.
Hierbei sind die gleichen Punkte zu beachten wie sie unter 2. Verbindung
Schalter/Chipträger schon ausgeführt wurden.
Mit einem Gehäuse müssen die Chipträger (Stanzgitter oder Leiterplatte) vor
Umwelteinflüssen geschützt werden. Ein Metallgehäuse könnte durch Fließ
pressen, Tiefziehen oder Stanzen und Biegen hergestellt werden.
Gehäuse aus Kunststoff sind mit einer Spritzgußform kostengünstig herzu
stellen, wobei auch schwierige Formen möglich sind und mit Mehrfachwerk
zeugen preiswert produziert werden kann.
Die Verbindung zwischen Schalter und Gehäuse kann mit Kleben erfolgen.
Dazu muß der Klebstoff fein dosiert auf die Verbindungsstelle aufgebracht und
die beiden Elemente zusammengefügt werden. Für eine optimale Klebestelle
müssen die Bauelemente mit einem bestimmten Anpreßdruck gefügt und der
Kleber anschließend durch Erwärmen ausgehärtet werden.
Das Gehäuse kann mit Schnappösen ausgeführt sein, so daß Schalter und
Gehäuse beim Zusammensetzen verschnappen.
Die Kontaktpins müssen im Gehäuse fixiert werden. Die Kontaktpins können
eingepreßt werden, wenn in dem Kunststoffgehäuse die Durchbrüche ca. 0,05 mm
kleiner sind als die jeweiligen Maße der Kontaktpins.
Zum Umspritzen der Kontaktpins müssen diese in die Spritzgußform für das
Gehäuse eingelegt werden.
Die Ausgußmasse schützt den Chipträger vor Umwelteinflüssen und verhin
dert, daß Feuchtigkeit an die Lötstellen gelangt und einen Kurzschluß verur
sacht.
Um den Intelligenten Schalter vor Feuchtigkeit zu schützen ist es anstelle des
Ausgießens möglich, mit einem dichten Gehäuse die Umwelteinflüsse
abzuwehren.
Fig. 2a bis 2f zeigen verschiedene (Teil-)Ansichten der Komponenten eines
nicht unter die Erfindung fallenden Schalters zum Einsatz in Bussystemen.
Fig. 2a bis 2f zeigen verschiedene (Teil-)Ansichten der Komponenten eines
nicht unter die Erfindung fallenden Schalters zum Einsatz in Bussystemen.
Fig. 2a zeigt eine Vorderansicht eines fertig montierten Schalters 1. Dieser
weist in seinem in Fig. 2a rechts liegenden Teil einen Standard-Mikroschalter
30 auf, der über einen Betätigungsstößel 21 auf den Schaltmechanismus im
Inneren des Mikroschalters 30 einwirkt. Der Mikroschalter ist in dieser
Ansicht weitgehend durch eine Abdeckplatte 40 verdeckt, unter der eine in Fig.
2b gezeigte Leiterplatte 10 liegt, auf der die Steuerlogik 4 in Form eines Chips
angebracht ist. Die Leiterplatte 10 umfaßt eine Reihe erster Kontaktpunkte 13,
die bei der Montage mit den Anschlußkontaktstiften 33 am Mikroschalter 30
zu verbinden sind. Die Anschlußstifte 33 sind in der in Fig. 2e gezeigten,
gegenüber der in Fig. 2a gewählten Ansicht um 180° gedrehten Rückseitenan
sicht zu sehen und stehen serienmäßig vom Mikroschalter 30 ab. Je nach
gewünschter Applikation und je nach Betriebsweise des Mikroschalters als
Umschalter oder Wechselschalter sind die Anschlußstifte 33 unterschiedlich
belegt und mit zugeordneten Anschlußpunkten auf der Leiterplatte 10
verbunden.
In dem in Fig. 2a links liegend gezeigten Teil des intelligenten Schalters 1 ist
die Steckereinheit 50 zum Anschluß an ein korrespondierendes Bussystem
untergebracht, wie am besten aus der Darstellung in Fig. 2c zu sehen ist. Diese
Darstellung zeigt einen Montagezwischenschritt, bei welchem die Leiterplatte
10 zwar auf den Mikroschalter 30 aufgebracht aber noch nicht abgedeckt ist.
Fig. 2d zeigt eine Seitenansicht, mit der drei Steckstifte 51 umfassenden
Steckereinheit 50 zum Anschluß an das Busanschlußsystem. Die Steckstifte 51
sind mit einer zweiten Reihe von Kontaktpunkten 12 auf der Leiterplatte 10
verbunden.
In Fig. 2f ist in einer Draufsicht zu sehen, wie abschließend nach dem Zusam
menbau des Schalters eine Vergußmasse 60 eingebracht wird, welche einer
seits den DIE-Chip bedeckt, und andererseits auch noch zusätzlich über die
zwischen dem Busanschlußsystem 50 und dem Kupplungsstück liegende Fuge
greift und somit für einen dichten Abschluß sorgt.
Die Fig. 3a bis 3e zeigen verschiedene, jeweils um 90° zueinander geklappte
(Teil-)Ansichten eines nicht unter die Erfindung fallenden Schalters zum
Einsatz in Bussystemen. Dabei sind mit den in Fig. 2a bis 2f gezeigten Kompo
nenten übereinstimmende Komponenten mit entsprechenden Bezugszeichen
versehen. Im Unterschied zu der in Fig. 2a bis 2f gezeigten Ausführungsform
ist dabei ein DIE-Chip als Steuerlogik 4 vorgesehen, welcher auf ein umspritz
tes Stanzgitter 70 aufgebondet ist, das seinerseits zwischen dem verwendeten
Standard-Mikroschalter (mit von dem in Fig. 2a bis 2e gezeigten Mikroschalter
geringfügig unterschiedlichem Aufbau) sowie der Steckereinheit 50 angebracht
ist. Der hier verwendete Mikroschalter 30 besitzt zusätzliche Befestigungs
zapfen 80, die zur Fixierung des Schalters dienen.
Schließlich ist in den Fig. 4a bis 4d in verschiedene Ansichten eine Ausfüh
rungsform eines erfindungsgemäßen intelligenten Schalters gezeigt. Dabei sind
mit den in Fig. 2a bis 2f gezeigten Komponenten gleiche Komponenten mit glei
chen Bezugszeichen versehen. Ebenso wie bei der in den Fig. 2a bis 2f gezeig
ten Ausführungsform ist dabei ein DIE-Chip als Steuerlogik 4 auf einer Leiter
platte 10 vorgesehen, welche zusammen mit der Steckereinheit 50 in einem als
Kupplungsstück verwendeten gemeinsamen Gehäuse 20 untergebracht ist. Der
Mikroschalter 30 wird von oben auf das Gehäuse 20 aufgesteckt und mit den
Anschlußstiften 33 an der Leiterplatte 10 verlötet. Im übrigen ist der intelli
gente Schalter wie in Fig. 1 schematisch gezeigt aufgebaut.
Claims (7)
1. Intelligenter Schalter zum Einsatz in Bussystemen, welcher einen
modularen Aufbau zeigt,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein erstes Teilmodul eine separat zu fertigende gehäuste Schal teinheit (2) umfaßt und ein zweites, damit zu verbindendes Teilmodul ein separat zu fertigendes gehäustes Kupplungsstück (3), welches eine mit der Schalteinheit (2) zu verbindende Steuerlogik (4) umfaßt sowie eine mit der Steuerlogik (4) verbundene busspezifische Steckereinheit (5), welche mit busspezifisch ausgelegten Anschlußkontakten (6) an ein korrespondierendes Bussystem (7) anschließbar ist,
daß in der Schalteinheit (2) ein Mikroschalter (30) vorgesehen ist, der über Anschlußkontaktstifte (33) mit Kontaktpunkten (13) auf einem die Steu erlogik (4) tragenden Schaltungsträgerelement (10, 70) verbunden ist,
daß das Schaltungsträgerelement (10, 70) über zweite Kontakt punkte (12) mit Steckstiften (51) der busspezifischen Steckereinheit (5) verbunden ist,
daß das Kupplungsstück (3) aus einem Gehäuseteil (20) besteht, welches einerseits den Mikroschalter (30) aufnimmt und andererseits die busspezifische Steckereinheit (50) so umschließt, daß deren Steckstifte (51) zum Anschluß an ein Bussystem zugänglich bleiben.
daß ein erstes Teilmodul eine separat zu fertigende gehäuste Schal teinheit (2) umfaßt und ein zweites, damit zu verbindendes Teilmodul ein separat zu fertigendes gehäustes Kupplungsstück (3), welches eine mit der Schalteinheit (2) zu verbindende Steuerlogik (4) umfaßt sowie eine mit der Steuerlogik (4) verbundene busspezifische Steckereinheit (5), welche mit busspezifisch ausgelegten Anschlußkontakten (6) an ein korrespondierendes Bussystem (7) anschließbar ist,
daß in der Schalteinheit (2) ein Mikroschalter (30) vorgesehen ist, der über Anschlußkontaktstifte (33) mit Kontaktpunkten (13) auf einem die Steu erlogik (4) tragenden Schaltungsträgerelement (10, 70) verbunden ist,
daß das Schaltungsträgerelement (10, 70) über zweite Kontakt punkte (12) mit Steckstiften (51) der busspezifischen Steckereinheit (5) verbunden ist,
daß das Kupplungsstück (3) aus einem Gehäuseteil (20) besteht, welches einerseits den Mikroschalter (30) aufnimmt und andererseits die busspezifische Steckereinheit (50) so umschließt, daß deren Steckstifte (51) zum Anschluß an ein Bussystem zugänglich bleiben.
2. Schalter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Schaltungsträger ein Stanzgitter (70) ist, auf dem die Steuer
logik in Form eines DIE-Chips aufgebondet ist.
3. Schalter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Schaltungsträger eine Leiterplatte (10) ist.
4. Schalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Kupplungsstück (3) an der Schalteinheit (2) mittels Kleben
oder Einschnappen befestigt ist.
5. Schalter nach 1, 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindung zwischen Schalteinheit (2) und Steuerlogik (4)
und/oder die Verbindung zwischen Steuerlogik (4) und busspezifischer Stecke
reinheit (5) durch Löten, Reflowlöten, Verkleben mit elektrisch leitenden
Klebern oder Stecken realisiert ist.
6. Schalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindung zwischen dem Gehäuse der Steuerelektronik (4)
sowie dem Gehäuse der busspezifische Steckereinheit (5) durch Verkleben,
Einpressen oder Umspritzen realisiert ist.
7. Schalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Dichtheit des Gehäuses (20) des Kupplungsstücks (3) durch
Ausgießen mit einer Dichtmasse realisiert ist.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1996123614 DE19623614C2 (de) | 1996-06-13 | 1996-06-13 | Intelligenter Schalter zum Einsatz in Bussystemen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996123614 DE19623614C2 (de) | 1996-06-13 | 1996-06-13 | Intelligenter Schalter zum Einsatz in Bussystemen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE19623614A1 DE19623614A1 (de) | 1997-12-18 |
| DE19623614C2 true DE19623614C2 (de) | 2003-02-20 |
Family
ID=7796864
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996123614 Expired - Fee Related DE19623614C2 (de) | 1996-06-13 | 1996-06-13 | Intelligenter Schalter zum Einsatz in Bussystemen |
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