DE1962358A1 - Lichtbogen-Schweissgeraet - Google Patents
Lichtbogen-SchweissgeraetInfo
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Description
Braunschweig, den 10.12.1969 Unser Zeichen: Kl/kl - 0 141
The Osaka Transformer Company Limited 14-, 3-Ohome Motoimazato, Kita-Do^i,
Higashiyodogawa-Ku,Osaka-vity / Japan
Lichtbogen-Schweißgerät
Die Erfindung betrifft Gleichstrom-Llchtbogen-Schweißgeräte,
insbesondere der Art mit einem Schweiß-Stelltransformator, welcher eine Anzahl verschiedener Ausgangsspannun&en zuläßt.
Bei einem bekannten Gleichstrom-Lichtbogen-Schweißgerät mit einem Schweiß-Stelltransformator,der eine Mehrzahl verschiedener
Ausgangsspannungen zuläßt,hat dieser eine Primärwicklung mit mehreren Anzapfungen und eine Sekundärwicklung. Für die Umschaltung
zwischen den Anzapfungen ist ein Schalter mit mehreren festen Kontakten und einem beweglichen Kontaktstreifen vorgesehen.
Die Festkontakte sind den verschiedenen Anzapfungen der Primärwicklung des Schweißtransformators zugeordnet. Eine
Wechselstromquelle ist mit dem beweglichen Kontakt des Umschalters
und der Eingangsklemme der Primärwicklung des Schweißtransformators verbunden. Die Sekundärwicklung des Schweißtransformators
ist mit dem Eingang eines Vollweggleichrichters verbunden,
dessen Ausgang mit Elektrode bzw«,Werkstück verbunden ist.
Dieses konventionelle Schweißgerät mit angezapften Transformator ist so ausgelegt,daß die gewünschte Ausgangsspannung des Schweißtransformators
durch Verbinden des beweglichen Kontaktes des Anzapfungs-Umschalters mit einem der verschiedenen Festkontakte
erzielt wird. Bei diesem Gerät ist es jedoch erforderlich,einen
Schweißtransformator mit der gleichen Anzahl von Anzapfungen vorzusehen,wie die Anzahl der einstellbaren Ausgangsspannungsstufen, und es ist außerdem notwendig,einen Anzapfungs-Umschalter
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hoher Belastbarkeit zu verwenden,der den dem Schweißstrom entsprechenden
Eingangsstrom (Primärstrom) verarbeiten kann. Darüberhinaus ist die Anzahl der Ausgangsspannungsstufen begrenzt
auf die Anzahl der Anzapfungen der Primärwicklung des Schweißtransformators und daher ist eine Feineinstellung der Ausganesspannunu;
nicht erzielbar. Soll weiterhin eine Anzapfungsumschaltung
vom Schweißbereich her vorgenommen werden,um während eines Schweißvorgangs die Schweißbedinfrungen anzupassen,so müssen
zusätzlich zu dem Kibel,durch das der Schweißstrom fließt,weitere Kabel,deren Anzahl der der Anzapfungen entspricht,zum Schweißbereich
hin geführt werden, so daß der dem Schweißstrom entsprechende Eingangsstrom durch diese zusätzlichen Kabel fließen
kann. Für den praktischen Gebrauch ist ein derartiges konventionelles
Schweißgerät mit Anzapfungsumschaltung nicht zufriedenstellend.
Häuptziel der Erfindung ist,die Anzahl der Stufen für die Einstellung
der Ausgangsspannung bei einem Schweißtransformator zu erhöhen,ohne die Anzahl der Anzapfungen der Primärwicklung,
des Transformators zu erhöhen,wodurch eine feinere Einstellung der Ausgangsspannung erzielt werden kann»
Ein weiteres Erfindungsziel besteht darin,die Anzahl der Stufen
für die Einstellung der Ausgangsspannung eines Schweißtransformators mittels eines Umschalters zu erhöhen,der so wenig Festkontakte
wie möglich aufweist. Zur elektrischen Isolation des Umschalters vom Schweißtransformator ist der Schalter so ausgelegt,
daß er Relais anschaltet ,die die Wicklungen des Transfor-r
mators umschalten. Der Schalter braucht daher nur so hoch belastbar
zu sein,wie der durch ihn fließende Erregerstrom für die Relais erfordert. Da der Umschalter eine geringe Zahl von Festkontakten
aufweist,ist auch nur eine entsprechend geringe Zahl
von Kabeln zum Schweißbereich hin erforderlich.
Die Erfindung ist nachfolgend im Zusammenhang mit den Figuren der Zeichnung beschrieben.
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Figur 1 /-eist ein schematisches Schaltbild einer bevorzugten
Ausführungsform mit einem Schweißtransformator,Relais
zur Steuerung des Transformators und Umschaltern für die selektive Erregung der Relais gemäß der Erfindung.
Figur 2 zeigt ein schematisches Schaltbild einer abgewandelten Form eines Schaltkreises mit dem Schweißtransformator
•remäß Figur 1.
Figur 3 zeigt ein schematisches Schaltbild einer weiter abgewandelten Form eines Schaltkreises mit einem IHlfstransformator zusätzlich zu dem Schweißtransformator gemäß
Figur 1.
Modifikation eines Schaltkreises,der in Kombination
vier Transformatoren enthält.
Figur 5 zeigt ein schematisches Schaltbild einer weiteren Abwandlung der Schaltung,die im wesentlichen der nach Figur
entspricht mit der Ausnahme,daß drei Transformatoren
auf eine gemeinsame Sekundärwicklung arbeiten.
Fi^ur 6 7eipt ein schematisches Schaltbild einer abgewandelten
Form der Reiais-Erregungsschaltung,die der Schaltung
gemäß Finur 1 ähnlich ist mit der Ausnahme,daß lediglich
ein Umschalter vorgesehen ist, und
Figur 7 zeigt ein schematisches Schaltbild einer weiteren Abwandlung einer Relais-Erregungsschaltung,die der Schaltung
tremäß Figur 1 entspricht, mit der Ausnahme ,daß anstelle
der Gleichstromquelle eine Wechselstromquelle verwendet,
wird und daß zwei Umschalter vorgesehen sind.
In Figur I bezeichnet daö Symbol Tl einen Schweißtransformator.
Dieser Transformator Tl hat eine Primärwicklung nlO mit den
Eingangsklemmen 1 bzw.I1 und vier Sekundärwicklungen n20,n21,n22
und n23 , welche gleichsinnig auf ihre entsprechenden Eisenkerne gewickelte Einzelwicklungen sind. Die Primär-und Sekundarwicklungen sind auf einen gemeinsamen.Kern gewickelt.Die Sekundärwicklungen ii21,n22 und n23 haben unterschiedliche Wi ndungszahlen, die
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im Verhältnis einer geometrischen Reihe zueinander stehen,wobei
das gemeinsame Verhältnis 2 ist,d.h«,n22 ist « 2n21 und n23 »- 4n21.
Die Sekundärwicklung n20 weist eine größere Windungszahl auf als
die anderen Sekundärwicklungen. Die gegenüberliegenden Enden der Sekundärwicklungen n21,n22 und n23 sind über normalerweise
geöffnete Relaiskontakte CRla,CR2a und CR3a mit normalerweise
geschlossenen Kontakten CRIb,CR2b und CR3b verbunden^Diese
Kontakte CRIb,CR2b und CR3b sind miteinander in Reihe geschaltet.
Der Kontakt, CRIb ist mit einem Eingang eines Brücken^leichrichters
4 verbunden,während der Kontakt CR3b mit dem anderen Ende der Sekundärwicklung n20 verbunden ist,deren anderes Ende mit dem
w anderen Eingang des Brückengleiclirichters 4 verbunden ist»· Die
™ Ziffern 5 und 5' bezeichnen zwei Gleichstrom-Ausgangsklemmen
des BrückenLileichrichters 4. Durch Verbindung der Ausgangsklemmen
des Brückenpleichrichters 4 mit einer Elektrode bzw0einem Werkstück
(nicht dargestellt) kann ein elektrischer Lichtbogen zwischen Elektrode und Werkstück aufgebaut werden. Figur 2 zeigt
eine abgewandelte Schaltung,die der nach Figur 1 entspricht mit der Ausnahme,daß die Sekundärwicklungen n21 und n22 des Schweißtransformators
Tl miteinander durchgehend verbunden sind und die Relaiskontakte CRIa und CRIb mit den entgegengesetzten Enden
der Sekundärwicklungen n.2.1 und n22 verbunden sind.
Im unteren Teil der Figur 1 sind Relaisspulen CRIc,CR2c und CR3c
£ für die Betätigung der Relaiskontakte CRIa,CRIb,CR2a,CR2b,CR3a
und CR3b dargestellt,sowie eine Gleichstromquelle oder Batterie
9 und Mittel 10 für die wahlweise Anschaltung der Relaisspulen wie dargestellt. Diese Mittel 10 enthalten eine Mehrzahl von
Mehrfach-Umschaltern,die den Relaisspulen CRIc,CR2c bzw.CR3c
zugeordnet sind. Wie dargestellt,weist jeder der Mehrfach-Umschalter
acht Festkontakte auf,die auf einem Teil eines Kreisumfangs
angeordnet sind, sowie einen beweglichen Kontakt,der so ausgelegt ist,daß er wahlweise einen der Festkontakte kontaktieren
kann. Die positive Klemme der Batterie 9 ist mit einem Ende der Relaisspulen CRIc,CR2c und CR3c verbunden,während die negative
Klemme der Batterie über die beweglichen Kontakte ^, £ und ·€
der drei Mehrfach-Umschalter mit den Relaisspulen verbunden
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werden kanno Die andere Seite der Relaisspule CRIc ist mit den
Festkontakten S2,S4,S( und S8 des. ersten der drei Mehrfach-Umschalter
verbunden,während das andere Ende der Relaisspule
' CR2c mit den Festkontakten S21 ,.S41 ,S7"1 und S81 des zweiten der
drei Mehrfach-Umschalter verbunden ist. Die andere Seite der Relaisspule CR3c ist mit den Festkontakten S5",ö6",S7" und S8"
des dritten der Mehrfach-Umschalter verbunden. Die beweglichen
Kontakte / , £ und ^'der drei Mehrfach-Umschalter sind mit
gemeinsamen Antriebsmitteln verbunden,so daß diese beweglichen
Kontakte gleichzeitig auf die Festkontakte geschaltet werden können,welche die entsprechenden Ziffern nach dem gemeinsamen
Symbol "S" tragen. In dieser Weise können durch Schalten der beweglichen Kontakte der drei Mehrfach-Umschalter die Relaisspulen
CRIc -CR3c selektiv angeschaltet werden»
Bei dem in Figur 1 dargestellten Schweißgerät ergibt sich die
Beziehung V2 =» 2Vl und V3 « 4Vl,wenn man die in ften Sekundärwicklungen
n21,n22,n23 und n20 induzierten Spannungen mit Vl,V2,V3 und V20 bezeichnet,da die Windungszahlen der Sekundärwicklungen
n21,n22 und n23 die vorerwähnte Beziehung zueinander
haben. Die Anschaltmittel 10 für die Relaisspulen sind so ausgelegt,
daß sie die Relaisspulen CRIc bis CR3c entweder erregen
oder nicht. Das Schweißgerät gemäß Figur 1 ist daher so ausgelegt,
daß entweder nur die Sekundärwicklung n20 des Schweißtransformators angeschaltet ist oder sowohl die Sekundärwicklung n20
als auch eine oder mehrere der übrigen Sekundärwicklungen in
Kombination. .
Kontaktieren beispielsweise die beweglichen Kontakte ~έ , ^'und ^
der Anschaltmittel 10 die Festkontakte S4,S4* und S4",so sind
die Relaisspulen CRIc und CR2c erregt,wobei die normalerweise
geöffneten Kontakte CRIa und CR2a geschlossen sind,während die
normalerweise geschlossenen Kontakte CRIb und CR2b offen sind« Es sind somit die Sekundärwicklungen n21 und n22 ausgewählt und
es entsteht daher eine Gleichspannung an den Ausgangsklemmen 5
und 5',die der Spannung V20+V1+V2 .«. V20 +3Vl entspricht.Die
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Relaisspulen CRIc bis CR3c können in acht verschiedenen Vöjrlichkeiten
angeschaltet werden,abhängig von den Stellungen der
beweglichen Kontakte -^, έ und S'' der Reiaisspulen -Anschaltmittel
10 und somit können die Sekundärwicklungen n21 bis n23 ebenfalls
in acht verschiedenen Möglichkeiten angewählt werden. Die folgende Tabelle zeigt die Beziehungen zwischen den Kontaktstellungen der beweglichen Kontakte und den an den Ausgangsklemmen des Schweißgeräts auftretenden Spannungen.
Stellung der beweglichen Kontakte
Relaisspule CRLc CR2c CR3c
Ausgangsspannung
| Sl | Sl' | Sl" | 0 | 0 | 0 | V20+ 0+ 0+ 0 | -V20 |
| S2 | S2r | S2" | 1 | 0 | 0 | V20+V1*- 0+ 0 | »V20+VI |
| S3 | S3', | ■« S3" | 0 | 1 | 0 | V20+0+V2+Ü »■ | V20+2V1 |
| S4 | S4« | S4" | 1 | 1 | 0 | V20+V1+V2+Ü= | V20+3V1 |
| S5 | S51 | S5" | 0 | 0 | 1 | V20+0+0+V3 » | V20+4VL |
| S6 | S61 | S6" | 1 | 0 | 1 | V20+V1+0+V3= | V20+5V1 |
| S7 | S7· | S7" | 0 | 1 | 1 | V20+0+V2+V3= | V20+6VL |
| S8 | S8' | S8" | 1 | 1 | 1 | V20+V1+V2+V3= | .V20+7V1 |
Wie aus der Tabelle hervorgeht,können acht Stufen für die Ein
stellung der Aüsgangsspannung erzielt werden in Abhängigkeit
von der Kontaktstellung der beweglichen Kontakte der Relaisspul enauswahlmittel 10. Dabei ist der Minimalwert V20,während der
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Maximalwert V20 + 7Vl ist. Aus der Beschreibung der Ausführungen nach den Figuren t und 2 wird offenbar,daß,falls der Schweißtransformator
eine normalerweise wirksame Ausgangswicklung und vier selektiv wählbare Ausgangswicklungen aufweisen würde und die
Auswahlmittel für die Relaisspulen vier Relais und vier Mehrfach-Umschalter
hätten, sich sechzehn Stufen für die Einstellung, der Auslangsspannung ergeben würden und daß bei einem Schweißtransformator
mit einer normalerweise wirksamen Ausgangswicklung und sieben selektiv wählbaren Ausgangswickiungen sowie mit
Relaisspulen-Auswahlmitteln,die sieben Relais und sieben Mehrfachumschalter
enthielten, zweihundertsechsundfünfzig Ausgangsspannungsstufen
erzielt werden konnten.
Figur 3 zeigt eine abgewandelte Ausführungsform der Erfindung. Die SchaJtang nach Fi»ur 3 enthält einen Hilfstransformator T2
zusätzlich zum Schweißtransformator TI,der dem in Figur 1 dargestellten
entspricht. Die Primärwicklung nllO des Hilfstransformators
Ti ist über Relaiskontakte CRta,CR2a und CH3a mit
den selektiv wählbaren Sekundärwicklungen n2l,n;i2 und n23 des
Hnupttransformators Tl verbunden. Ein Ende der Sekundärwicklung
η 1-0 des Hilfstransformators T2 ist mit der einen Seite der
normalerweise operativen Sekundärwicklung n20 verbunden,deren
anderes iüide mit einer der Eingangsklemmen des Brückengleichrichters
\ verbunden ist. Das andere Lnde der Sekundärwicklung η L20 des Hilfstransformators T2 ist mit dem anderen Eingang des
Brückenu.leichriciiters 4 verbunden. In diesem Fall müssen die
Sekundärwicklung n20 des Haupttransformators Tl und die Sekundärwicklung
nliO des Hilfstransformators T2 kumulativ miteinander
verbunden werden. Die Ausgangsspannuugs-Einstellung der Schaltung
remäß Figur 3 ist im wesentlichen identisch mit der der
Schaltung nach Figur I,mit der Ausnahme,daß die Ausgänge der
unterteilten Wicklungen n21 bis n23 den Hilfstransformator T2 erregen. Wird daher die Schaltung nach Figur 3 so betrieben,
daß die gleiche Ausgangsspannung erzielt wird wie mit der Schaltung nach Figur 1 erzielbar ist,so kann bei der Schaltung
nach Figur 3 die Ausgangsspannung; der Sekundärwicklungen n21 bis
n23 des Haupttransformators Tl kleiner sein als die der ent-
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sprechenden Sekundärwicklungen des Schweißtransformators bei
der Schaltung nach Figur 1. Daraus ergibt sich,daß die Relaiskontakte,
die mit diesen Sekundärwicklungen verbunden sind, einen kleineren Strom abschalten können müssen als den,der durch
die entsprechenden Relaiskontakte der Schaltung nach Figur 1
abgeschaltet werden muß.
Figur 4 zeigt eine weitere Abwandlung der Schaltung rdie vier
unabhängige Transformatoren TlI bis T14 aufweist. Die Primärwicklungen
nil bis nl3 der Transformatoren TlI bis T13 sind
über normalerweise geöffnete Relaiskontakte CRla,CR2a und CR3a
mit Eingangsklemmen 1 bzw.l! verbunden. Die Primärwicklung nl4
des Transformators T14 ist direkt mit den Eingangsklemmen 1 und t1 verbunden. Die Sekundärwicklungen n21 bis..n24 der Transformatoren TIl bis T14 sind in Reihenschaltung mit dem Eingang
des Brückengleichrichters 4 verbunden,dessen Ausgang mit den
Ausgangsklemmen 5 bzw 51 verbunden ist. In Kombination mit
der Relaisspulen-Auswahlschaltung 10 ,wie im unteren Teil der Figur 1 dargestellt, kann mit der Schweißgerätschaltung gemäß
Figur 4 die Ausgangs spannung in gleicher Weise wie bei der ^-
Ausführung gemäß Figur 1 eingestellt werden. Auch bei der Ausführung gemäß Figur 4 ist es offenbar, daß die Relaiskontakte
einen geringeren Strom abschalten können müssen,als die entsprechenden
Reläiskontakte bei der Ausführung gemäß Fig.l.
Figur 5 zeigt eine weiter abgewandelte Ausführurigsform,bei der
Schweißtransformatoren TIi,T12 und T13 ähnlich denen gemäß Fige4
eine gemeinsame Sekundärwicklung n2 aufweisen. Während die
Transformatoren TIl,T12 und T13 magnetisch voneinander unabhängig
sind,sind die Teile der Eisenkerne in diesen Transformatoren,
auf die die Primärwicklungen gewicklet sind,einander eng benachbart,
Die Primärwicklungen nll,nl2 bzw.nl3 sind auf die Trafokerne
(Schenkel) gewickelt und die vorgenannte^ gemeinsame Sekundärwicklung
n2 umschließt alle drei Primärwicklungen nll,nl2 und nl3.
Die Sekundärwicklung n2 und die Sekundärwicklung n24 des Transformators
Tl 4 sind in Reihenschaltung mit dem Eingang des Brückengleichrichters
4 verbunden,dessen Ausgang mit den Ausgangskremmen
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5 und 5' verbunden ist. Die Arbeitsweise der Ausführung nach
Figur 5 entspricht im wesentlichen der der Ausführung gemäß
Figur 4.
Figur 6 zeigt eine Modifikation der Relais-Auswahlschaltung
im unteren Teil der Figur 1. Die Schaltung gemäß Figur 6 enthält Relaisspulen CRIc -CRSc, eine Batterie oder Gleichstromquelle
9 und eine Relaisspulenauswahlschaltung 10 mit einem
Alehrfach-Umschalter. Der Mehrfach-Umschalter weist acht Festkontakte
auf,die auf einem Teil eines Kreisumfangs angeordnet sind,
sowie einen beweglichen Kontakt,der selektiv einen der Fest—
kontakte kontaktieren kann. Die positive Klemme der Batterie ist mit einer Seite der Relaisspulen CRIc bis CR3c verbunden
und die negative Klemme der Batterie ist mit dem beweglichen
Kontakt £ der Relaisspulenauswahlschaltung 10 verbundene Das
andere Ende der Relaisspule CRIc ist über eine Diode DR21 mit
dem Festkontakt S2 des Mehrfach-Umschalters verbunden. Das andere
Ende der Relaissmile CRIc ist ebenfalls über eine Diode DR41 mit
dem Festkontakt S4,über eine Diode DR61 mit dem Festkontakt S6 und über eine Diode DR 81 mit dem Festkontakt S8 verbundene
In ähnlicher Weise* ist das andere Ende der Relaisspule CR2c
über Dioden DR52,DR42,DR72 und DR82 mit den Festkontakten S3,
S4,S7 bzWoSS verbunden«, Ebenfalls in ähnlicher Weise ist das
andere Ende der Relaisspule CR3c über Dioden DR53,DR63,DR73
und DR83 mit den Festkontakten S5,36,S7 bzw.S8 verbunden.In
dieser Art kann die Relaiserregungsschaltung gemäß Figur 6 mittels der Relaisspulenauswahlschaltung 10 ebenfalls die
Relaisspulen selektiv erregen. Es ist dabei offenbar möglich, falls erwünscht,die Dioden DR21,DR32 und DR53 wegfallen zu lassen.
Bei der Relaiserregungsschaltung gemäß Figur 6 ist Konstruktion und Betrieb einfacher als bei der entsprechenden Schaltung nach
Figur l,da hier lediglich ein Mehrfach-Umschalter vorgesehen ist.
Figur 7 zeigt eine weitere Abwandlung der Relaiserregungsschaltung,
bei der anstelle der Gleichstromquelle eine Wechselstromquelle verwendet wird. Die Relaiserregungsschaltung gemäß Figur 7
.enthält eine Relaisspulen-Auswahlschaltung 10 mit zwei Mehrfach-
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Umschaltern. Die beiden Mehrfach-Umschalter sind in ihrer
Konstruktion identisch mit denen bei den Relaisspulen-Auswahlschaltungen
gemäß Figur 1 bzw.6 . Eine Seite der Wechselstromquelle 91 ist mit einem Ende der Relaisspulen CRic-CR3c verbunden,
während das andere Ende der Wechselstromquelle mit den beweglichen Kontakten ■£ und ♦ der beiden Mehrfach—Umschalter verbunden
ist. Das andere Ende der Relaisspule CRIc ist mit der Anode einer
Diode DPOl und das andere Ende der Relaisspule CR2c ist mit der Anode einer Diode DR02 verbunden. In ähnlicher Weise ist das
andere Ende der Relaisspule CR3c mit der Katode einer Diode DR03 verbunden. Die Katode der Diode DROl ist mit den Festkontakten
S2 und S6 des einen Mehrfach-Umschalters verbunden,sowie
W mit den Anoden der Dioden DR41 und DR81,deren Katoden wiederum
mit den Festkontakten S4 und S8 des gleichen Mehrfach-Umsehalters verbunden ist. Die Katode der Diode DR02 ist mit den Festkontakten
S7 und S8 des ersten Mehrfach-Umschalters verbunden,sowie mit
den Anoden der Dioden DR32 und DR42,deren Katoden wiederum mit "den Festkontakten S3 und S4 verbunden sind. Die Anode der Diode
DR03 ist mit der Katode einer Diode DROO verbunden,deren Anode
mit den Festkontakten S51 bis S81 des zweiten Mehrfach-Umschalters
verbunden ist. Bei der in Fig:ur 7 erliuterten Auaführunssform
sind die Katode der Diode DR02 und die Anode der Diode DR03
direkt miteinander verbunden,wodurch eine Zuleitung zu der Relaisspule
CR3c entfallen kann. Es zeigt sich,daß auch bei der
m Relaiserregungsschaltung gemäß Figur 7 die Relaisspulen CIUc
bis CR3c selektiv erregt werden konnen,indem die beweglichen
Kontakte # und S mittels eines gemeinsamen Antriebs mit den
entsprechend zugeordneten Festkontakten werden. Für den Fachmann ergibt sich ohne weiteres ,daß bei Verwendung polarisierter
Relais anstelle der Relais CR1C-CR3C Die Dioden DR0l,DRQ2 und
DR03 entfallen können.
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Claims (12)
1. / Lichtbogen-Schweißgerät,gekennzeichnet durch Transformatormittel
niit einer Mehrzahl selektiv wirksamer Transformatorwicklungen und einer normalerweise wirksamen Wicklung,durch Gleichrichtungsmittel,die
mit dem Ausgang der Transformatoranordnung verbunden sind,weiter durch Relaisschaltmittel für die Auswahl
der selektiv wirksamen Transformatorwicklungen und durch eine
Relaiserregungsschaltung zur selektiven erregung der Kelaisspulen,die
zur selektiven Betätigung der genannten Kelaisschaltmittel dienen.
2* Schweißgerät nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet,daß
die Windungszahlen der genannten Mehrzahl selektiv wirksamer Transformatorwicklungen im Verhältnis einer geometrischen Reihe
mit dem gemeinsamen Faktor 2 zueinander stehen«
3. Schweißgerät nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet,daß
die rtindungszahlen der genannten Mehrzahl selektiv wirksamer
Transformatorwicklungen im Verhältnis einer geometrischen Reihe
mit dem gemeinsamen Faktor 2 zueinander stehen und daß die
Windungszahl der normalerweise wirksamen Transformatorwicklung
größer ist als die Windungszahl irgendeiner der selektiv wirksamen
Wicklungen.
1. Schweißgerät nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet,daß
die Mehrzahl der selektiv wirksamen Transformatorwicklungen und eine normalerweise wirksame Transformatorwicklung SekundIrwicklunaen
des Transformators sind.
5. Schweißgerät n.ich Anspruch 4,dadurch gekennzeichnet,daß
ein Hilfstransformator mit einer Primärwicklung vorgesehen ist,
mit der die Mehrzahl der selektiv wirksamen Transformatorwicklungen verbunden ist und daß die Sekundärwicklung des Hilfstransformators
und die normalerweise wirksame Transformatorwicklung in Reihenschaltung mit dem Üingang der Gleichriclitermittel
verbunden ist.
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6. Schweißgerät nach Anspruch 1, dadurch, gekennzeichnet, daß
die Mehrzahl der selektiv wirksamen Transformatorivicklungen
und die normalerweise wirksame Transformatorwicklung auf gesonderten Transformatoren angeordnet sind.
7. Schweißgerät nach Anspruch 6,dadurch gekennzeichnet,daß
die Mehrzahl der selektiv wirksamen Transformatorwicklungen und die normalerweise wirksame Transformatorwicklung Primärwicklungen
gesonderter Transformatoren sihd und daß die Transformatoren mit den selektiv wirksamen Transformatorwicklungen
eine gemeinsame Sekundärwicklung aufweisen.
8. Schweißgerät nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet,daß
die Kelaiserregungsschaltung Relaisspulen für die Betätigung
der Helaisschaltmittel,eine Energiequelle und Relaisspulen-Auswahlmittel
aufweist und daß die Relaisspulen—Auswahlschaltung
einen oder mehrere Mehrfach-Umschalter enthält.
9. Schweißgerät nach Anspruch 8,dadurch gekennzeichnet,"daß
die r?elaisspulen-\uswahlsch'altung Mehrfach-Umscha!ter enthalt,
deren Anzahl deiner selektiv wirksamen Transformatorwi.cklungen
entspricht und daß jeder der Mehrfach-Umschalter mehrere **estkontakte
für die Auswahl der Heiaisspulen aufweist,die den selektiv wirksamen Transformatorwicklungen entsprechen,sowie
unbeschaltete A'estkont lkte,über die die Relaisspulen nicht erregt
werden können.
10. Schweißgerät nach Ansoruch 8,dadurch gekennzeichnet,daß
die "elai serregunffssch-iltung Relaisspulen für die betätigung
der ivelaispchaitmittel und eine Stromquelle enthält ,sowie
Relaisspulen-Auswahlmittel mit einem Mehrfach-Umschalter und
daß der Mehrfach-Umschaiter mehrere Festkontaktc für die Auswahl
der Relaisspulen und einen Leerkontakt,über den keine Relaisspule
angeschaltet werden kann,enthält,wobei jeder der Fostkontakte
mit einer oder mehreren der genannten Relaisspulen verbunden ist»
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11. Schweißgerät nach Änsurueh 10,dadurch fiekennzeichnet ,daß
zwischen den Pestkontakten des Mehrfach-Umscha-lters und tlen
Relaisspulen Dioden eingeschaltet sind.
12. Schweißgerät nach Anspruch 8,dadurch gekennzeichnet,daß
die KeJaiserrefiungsschaltung Relaisspulen für die betätigung
der Relaisschaltmittel aufweist sowie eine Weehselstromqüelle und Relais-Auswahlmittel mit zwei Mehrfach—Umschaltern,von
denen jeder Auswahl-Festkontakte und unbeschalt.ete Festkontakte
(Leerkontakte) enthält, wobei die Auswahl-Festkontakte eines der iviehrfachumschalter mit einer oder mehreren Relaisspulen
mit oder ohne Zwischenschaltung einer Diode verbunden sind, um diese bei einer ersten Halbwelle des Wechselstroms der
Wechselstromquelle zu erregen, und die Auswahl-Festkontakte des
anderen Mehrfach-Umschalters mit oder ohne Zwischenschaltung
von Dioden mit einer oder mehreren Relaisspulen verbunden ist, um während der anderen Halbwelle der Wechselstromquelle diese
Relaisspulen zu errege»
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