DE19623474C2 - Sicherungsmechanismus für eine Schußwaffe mit einem Schlaghebel - Google Patents
Sicherungsmechanismus für eine Schußwaffe mit einem SchlaghebelInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schußwaffe. Insbesondere befaßt sich die Erfindung
mit einem verbesserten Sicherungsmechanismus.
Aus US 3 157 958 ist ein Sicherungsmechanismus für eine Schußwaffe be
kannt, der die im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale aufweist.
Ein Übertragungsriegel, der bei Auslösung eines Schusses die Kraft des Schlag
hebels auf den Schlagbolzen überträgt, wird bei diesem bekannten Sicherungs
mechanismus durch eine Positioniereinrichtung unabhängig von der Position
des Abzugs in der ausgefahrenen und der zurückgezogenen Stellung positio
niert. Die Positioniereinrichtung umfaßt einen an dem Übertragungsriegel aus
gebildeten Ansatz, der in eine L-förmige Ausnehmung des Gehäuses der Schuß
waffe eingreift. Wenn der Übertragungsriegel beim Spannen des Schlaghebels in
die ausgefahrene (wirksame) Position angehoben wurde, wird er durch die Kraft
einer Schlagbolzenfeder nach hinten gekippt, so daß er bis zur Abgabe des
Schusses auf einer Schulter der L-förmigen Ausnehmung hängen bleibt. Nach
Abgabe des Schusses muß der Übertragungsriegel durch eine Schenkelfeder
wieder nach unten gedrückt werden und dabei Reibungskräfte überwinden, die
auf das obere Ende des Übertragungsriegels wirken, das zwischen dem Schlag
hebel und Schlagbolzen eingeklemmt ist. Die einwandfreie Funktion des be
kannten Sicherungsmechanismus setzt deshalb eine präzise Abstimmung der
beteiligten Federkräfte voraus.
Aus US 4 316 341 ist es bereits bekannt, den Übertragungsriegel mit Hilfe eines
durch den Abzug betätigten Abzugnockens in die ausgefahrene Position zu brin
gen und dann in dieser Position zu halten. Diese bekannte Konstruktion hat je
doch den Nachteil, daß der Abzugsnocken schon in der Anfangsphase der Ab
zugsbwegung mit dem Übertragungsriegel gekoppelt ist, so daß die zum Bewe
gen des Übertragungsriegels (entgegen der Kraft einer Feder) benötigten Kräfte
sowie die zusätzlichen Reibungskräfte durch den Finger des Schützen aufge
bracht werden müssen. Hierdurch wird die Leichtgängigkeit des Abzugs beein
trächtigt.
Es ist eine Aufgabe der Erfindung, die Funktionssicherheit einer Sicherungsein
richtung für Schußwaffen der oben genannten Art zu verbessern, ohne daß die
Betätigung des Abzugs dabei schwergängiger wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den in Patentanspruch 1 angegebenen
Merkmalen gelöst. Eine vorteilhafte Weiterbildung und Ausgestaltung der Erfin
dung ergibt sich aus dem Unteranspruch 2.
Durch die Erfindung wird ein Sicherungsmechanismus mit verbessertem Ab
zugsverhalten geschaffen, bei dem in der vollständig gespannten Stellung des
Schlaghebels das Gewicht des Sicherungsmechanismus nicht mehr auf dem Ab
zug lastet. Bei herkömmlichen Sicherungsmechanismen ist ein langgestreckter
Abzugsriegel zwischen dem Schlaghebel und dem Schlagbolzen eingefügt. Ein
Ende des Abzugsriegels ist am Abzug angebracht. Wenn der Schlaghebel zu
rückgezogen wird, hält der Abzug einen aufwärts gerichteten Druck auf den Ab
zugsriegel aufrecht und hält dadurch den Abzugsriegel in der angehobenen Posi
tion relativ zur Stirnfläche des Schlaghebels. Wenn der Abzug durchgezogen
wird, hält er den Abzugsriegel in der angehobenen Position, so daß der Schlag
hebel über den Abzugsriegel auf den Schlagbolzen trifft und die Zündung der
Patrone auslöst. Bei einer unbeabsichtigten Freigabe des Schlaghebels, ohne
daß ein rückwärts gerichteter Druck auf den Abzug ausgeübt wird, kommt es
nicht zu einer Berührung zwischen dem Abzugsriegel und dem Schlagbolzen, so
daß der Schlag des Schlaghebels nicht auf den Schlagbolzen übertragen wird
und folglich die Patrone nicht gezündet wird.
Die erfindungsgemäße Verbesserung dient dazu, den Abzug während der Phase,
in der der Abzug zurückgezogen wird, vom Sicherungsriegel zu trennen. Folglich
braucht das Gewicht des Sicherungsmechanismus nicht vom Abzug aufgenom
men zu werden, während der Schlaghebel vollständig gespannt ist. Dies wird da
durch erreicht, daß eine Positioniereinrichtung bildende Mittel zum Positionie
ren des Sicherungs- oder Übertragungsriegels in der ausgefahrenen Position
vorgesehen werden, die nicht mit dem Abzug in Berührung stehen. Wenn der
Schlaghebel gespannt wird, wird das Gewicht des Übertragungsriegels durch
diese Positioniereinrichtung aufgenommen. Wenn der Abzug vollständig betätigt
ist und sich der Schlaghebel nach vorn bewegt, fällt die Positioniereinrichtung
ab. Wenn der Abzug in der vollständig betätigten Stellung gehalten wird, wird
die Unterstützung des Übertragungsriegels, die bisher durch die Positionierein
richtung erfolgte, durch den Abzug übernommen. Folglich muß der Abzughebel
betätigt und in der vollständig durchgezogenen Position gehalten werden, damit
ein Schuß ausgelöst werden kann.
Im folgenden wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand
der Zeichnung näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt durch die wesentlichen Teile des Auslösemecha
nismus einer Schußwaffe in der gesicherten Stellung;
Fig. 2 einen Schnitt entsprechend Fig. 1 für den halb gespannten
Zustand;
Fig. 3 einen Schnitt entsprechend Fig. 1 und 2 für den vollstän
dig gespannten, schußbereiten Zustand; und
Fig. 4 einen Schnitt ähnlich Fig. 1 bis 3 für den Zustand der
Waffe unmittelbar nach Abgabe des Schusses.
In Fig. 1 bis 4 ist ein Auslösemechanismus 12 für eine Schußwaffe in Detail
schnitten dargestellt. Obgleich die Erfindung bei beliebigen Schußwaffen mit
Schlaghebel eingesetzt werden kann, wird zur Vereinfachung der Darstellung in
Fig. 1 bis 4 ein einläufiger Revolver gezeigt. Die Erfindung ist nicht auf neue
Schußwaffen beschränkt, sondern kann auch durch Modifizieren oder Ersetzen
von nur wenigen Bauelementen bei bestehenden Schußwaffen nachgerüstet
werden.
In Fig. 1 ist ein Auslösemechanismus 12 mit einem Schlaghebel 14, einer
Schaltklinke 18 und einer Trommelverriegelungseinrichtung 20 gezeigt. In Fig.
1 befindet sich der Abzugsmechanismus in einer Sicherungsstellung mit ent
spanntem Schlaghebel 14, die typischerweise beim Tragen der Schußwaffe ein
gestellt ist. Diese Stellung wird Sicherungsstellung genannt, weil der Schlaghe
bel 14 an der Rückseite eines Gehäuses 24 anliegt und sich deshalb nicht nach
vorn bewegen kann. In einer Stirnfläche 28 des Schlaghebels 14 ist eine langge
streckte, vertikal verlaufende Ausnehmung 26 ausgebildet. Ein Schlagbolzen 22
liegt in Fig. 1 in dieser Ausnehmung 26. Da der Schlagbolzen 22 in der Aus
nehmung 26 liegt und nicht mit dem Schlaghebel 14 in Berührung steht, ist der
Schlagbolzen 22 gegen eine unbeabsichtigte Beaufschlagung geschützt. Ein
Übertragungsriegel 30 liegt ebenfalls in der Ausnehmung 26. Der Übertragungs
riegel 30 kann sich in der Ausnehmung 26 zwischen einer ausgefahrenen Posi
tion und einer zurückgezogenen Position verschieben. In Fig. 1 liegt der Über
tragungsriegel 30 in der zurückgezogenen Position neben dem Schlagbolzen 22.
Wenn sich der Übertragungsriegel 30 in der zurückgezogenen Position befindet,
kann der Schlagbolzen 22 nicht von dem Schlaghebel 14 beaufschlagt werden.
Auch wenn am Abzug 16 gezogen wird, kann sich der Übertragungsriegel 30 nicht
in die ausgefahrene Position bewegen, da er am Schlagbolzen 22 anstoßen wür
de.
Damit eine Patrone in der Patronenkammer der Schußwaffe gezündet werden
kann, muß die durch das Freigeben des Schlaghebels 14 erzeugte kinetische
Energie über den Übertragungsriegel 30 auf den Schlagbolzen 22 übertragen
werden. Wenn der Schlaghebel 14 unbeabsichtigt freigegeben wird, während
sich der Übertragungsriegel 30 in der zurückgezogenen Position befindet,
schlägt der Schlaghebel 14 am Gehäuse 24 und nicht am Schlagbolzen 22 an.
Der Schlagbolzen 22 kann nicht von dem Schlaghebel 14 getroffen werden, da er
geschützt in der Ausnehmung 26 liegt und der Übertragungsriegel 30 sich in der
zurückgezogenen Position befindet.
Eine Trommel 32 ist in Fig. 1 durch einen Ansatz 34 einer Trommelverriege
lungseinrichtung 20 blockiert. Der Ansatz 34 ist in seine Eingriffsposition in ei
ner von mehreren Kerben 36 vorgespannt, um die Trommel 32 in ihrer Position
zu verriegeln. Ein Abzugsnocken 38 wird durch den Abzug 16 betätigt. In der ge
zeigten Ausführungsform ist der Abzugsnocken 38 in einem Stück mit dem Ab
zug 16 ausgebildet, es genügt jedoch, daß der Abzugsnocken 38 auf irgendeine Wei
se durch den Abzug 16 betätigt werden kann. Am unteren Ende des Übertragungs
riegels 30 befindet sich ein Nocken 40. Der Abzugsnocken 38 steht in Fig. 1
nicht mit dem Nocken 40 des Übertragungsriegels 30 in Berührung. Vielmehr
wird der Nocken 40 des Übertragungsriegels 30 durch eine Positioniereinrich
tung abgestützt, die den Übertragungsriegel 30 zwischen der ausgefahrenen Po
sition und der zurückgezogenen Position verstellt. In der in Fig. 1 gezeigten
Ausführungsform wird diese Positioniereinrichtung durch einen Tragstift 42 für
den Übertragungsriegel 30 gebildet. Der Tragstift 42 nimmt das Gewicht des
Übertragungsriegels 30 auf, wenn der Abzug 16 betätigt wird.
Fig. 2 zeigt den Auslösemechanismus 12 nach Fig. 1 in einer halb gespann
ten Ladestellung. In der halb gespannten Ladestellung ist der Schlaghebel 14
von dem Gehäuse 24 weggeschwenkt bis in eine Position, in der ein Abzugszahn
44 in eine Kerbe 46 für die halb gespannte Stellung des Schlaghebels 14 ein
greift. Wenn der Abzugszahn 44 in die Kerbe 46 für die halb gespannte Stellung
eingreift, kann der Abzug 16 nicht betätigt werden, und jegliche Vorwärtsbewe
gung des Schlaghebels 14 wird verhindert. Eine Bewegung des Schlaghebels 14
im Uhrzeigersinn (Fig. 2) führt zum Eingriff des Abzugszahns 44 in die Kerbe
46, wodurch der Auslösemechanismus 12 in die halb gespannte Stellung über
führt wird.
Es ist zu bemerken, daß nicht bei allen Ausführungsformen eine halb gespannte
Stellung oder Ladestellung vorgesehen zu sein braucht, in der der Abzugszahn
44 mit dem Schlaghebel 14 in Eingriff steht. Diese Stellung dient lediglich zur
Erläuterung der Bewegung des Übertragungsriegels 30 relativ zum Abzug 16. In
dieser Stellung wird der Übertragungsriegel 30 durch den Tragstift 42 in der an
gehobenen Position gehalten, und er steht nicht mit dem Abzug 16 in Berüh
rung. Wenn der Schlaghebel 14 von der Sicherungsstellung nach hinten in die
halb gespannte Stellung geschwenkt wird, kann der Nocken 40 des Übertra
gungsriegels 30 vorübergehend den Abzugsnocken 38 des Abzugs 16 berühren.
Es ist wichtig zu bemerken, daß eine solche Berührung zwar bei einigen Ausfüh
rungsformen auftreten kann, ein Merkmal der Erfindung jedoch darin besteht,
daß diese Berührung nicht in der vollständig gespannten Stellung auftritt und
auch nicht bevor der Abzug 16 vollständig durchgezogen worden ist.
Zum Vorspannen des Schlaghebels 14 sind verschiedene, hier nicht gezeigte
Mechanismen bekannt, unter denen der gebräuchlichste eine im Griffstück un
tergebrachte Feder ist. In ähnlicher Weise dient eine Vorspanneinrichtung wie
etwa eine Feder 31 dazu, den Übertragungsriegel 30 nach unten vorzuspannen.
Die Vorspannung des Übertragungsriegels 30 muß so groß sein, daß der Über
tragungsriegel 30 in die zurückgezogene Position gebracht wird, bevor ein unbe
absichtigtes Freigeben des Schlaghebels 14 zu einer Beaufschlagung des Schlag
bolzens 22 führen kann.
Fig. 3 zeigt den Auslösemechanismus nach Fig. 1 und 2 in der vollständig
gespannten oder schußbereiten Stellung. In dieser Stellung steht der Abzugs
nocken 38 des Abzugs 16 nicht mit dem Übertragungsriegel 30 in Berührung.
Der Übertragungsriegel 30 befindet sich in der ausgefahrenen Position, in der er
die Ausnehmung 26 ausfüllt und zwischen dem Schlagbolzen 22 und der Fläche
28 des Schlaghebels 14 liegt. Der Übertragungsriegel 30 wird durch die Positio
niereinrichtung angehoben und in der ausgefahrenen Stellung gehalten. In die
sem Ausführungsbeispiel wird die Positioniereinrichtung durch den Tragstift 42
gebildet, der an einer Schaltklinke 18 befestigt ist, die im übrigen zum Weiter
schalten der Trommel 32 dient. Das Verschwenken des Schlaghebels 14 in die
vollständig gespannte Position führt zu einer Bewegung der Schaltklinke 18 und
einer gleichzeitigen Aufwärtsbewegung des Tragstiftes 42 und damit des Über
tragungsriegels 30 in die ausgefahrene Position. Ein unbeabsichtigtes Loslassen
des Schlaghebels 14 an diesem Punkt würde dazu führen, daß der Übertra
gungsriegel 30 an einem Punkt während der Bewegung des Schlaghebels 14 zwi
schen der vollständig gespannten und der entspannten Position aus der ausge
fahrenen Position herausgedrückt wird.
Es würde keine Abgabe eines Schusses erfolgen. Stattdessen würde die am
Schlaghebel 14 angebrachte Schaltklinke 18 abgesenkt und dadurch den Trag
stift 42 absenken. Das Absenken des Tragstiftes 42 in seine zurückgezogene Po
sition würde es normalerweise dem Übertragungsriegel 30 ermöglichen, herab
zufallen und dadurch den Teil der Ausnehmung 26 zu öffnen, so daß der
Schlaghebel 14 an der Rückseite des Gehäuses 24 anschlagen könnte, ohne daß
kinetische Energie auf den Schlagbolzen 22 übertragen wird.
Bei der absichtlichen Abgabe eines Schusses führt jedoch das vollständige
Durchziehen des Abzugs 16 dazu, daß der Abzugsnocken 38 in eine an dem
Nocken 40 des Übertragungsriegels 30 anliegende Position geschwenkt wird,
und fortgesetzter Druck auf den Abzug 16 hält den Übertragungsriegel 30 trotz
der Absenkung der Schaltklinke 18 und des Tragstiftes 42 in der ausgefahrenen
Position. Da der Übertragungsriegel 30 in der ausgefahrenen Position gehalten
wird, wird die durch das Freigeben des Schlaghebels 14 erzeugte kinetische
Energie über den Übertragungsriegel 30 auf den Schlagbolzen 22 übertragen
und dadurch die Patrone gezündet.
Der Vorteil dieser Anordnung besteht darin, daß der Abzug 16 betätigt werden
kann, ohne daß das Gewicht des Übertragungsriegels 30 auf dem Abzugsnocken
38 lastet. Das Gewicht des Übertragungsriegels 30 wird erst dann durch den
Abzugsnocken 38 aufgenommen, wenn der Abzug 16 betätigt worden ist, um
den Schlaghebel 14 freizugeben. Dies führt zu einem wesentlich leichteren
Druckpunkt und einem leichtgängigeren Abzug 16 und dadurch zu einer Erhö
hung der Treffgenauigkeit.
Fig. 4 zeigt den Auslösemechanismus nach Fig. 1 bis 3 in dem Zustand, in
dem der Abzug 16 vollständig durchgezogen worden ist und noch nicht wieder
losgelassen wurde. Wenn der Abzug 16 losgelassen wird, bevor der Schlaghebel
14 und der Übertragungsriegel 30 am Schlagbolzen 22 anschlagen, so wird, wie
zuvor beschrieben wurde, der Übertragungsriegel 30 in die zurückgezogene Posi
tion zurückgedrückt, und die Ausnehmung 26 wird freigegeben, so daß der
Schlagbolzen 22 in sie eintreten kann. Da die Abmessungen der Ausnehmung
26 größer sind als der Teil des Schlagbolzens 22, der über das Gehäuse 24 hin
ausragt, kommt es nicht zu einer Berührung zwischen dem Schlaghebel 14 und
dem Schlagbolzen 22, wenn sich der Übertragungsriegel 30 in einer zurückgezo
genen Position befindet. Wenn jedoch der Abzug 16 in der betätigten Stellung
gehalten wird, hält der Abzugsnocken 38 den Übertragungsriegel 30 in der aus
gefahrenen Position, und die kinetische Energie des Schlaghebels 14 wird über
den Übertragungsriegel 30 auf den Schlagbolzen 22 übertragen, und die Patrone
in der Patronenkammer wird gezündet. Beim Loslassen des Abzugs 16 wird der
Übertragungsriegel 30 nach unten vorgespannt, so daß er wieder an der Positio
niereinrichtung anliegt. Der Schlagbolzen 22 wird nach außen in die Ausneh
mung 26 hinein vorgespannt, und der Auslösemechanismus 12 ist bereit für ei
nen neuen Auslösezyklus.
Claims (2)
1. Sicherungsmechanismus für eine Schußwaffe mit einem Schlaghebel (14),
einer vor dem Schlaghebel (14) gelegenen Patronenkammer, einem zwischen ei
ner Stirnfläche (28) des Schlaghebels (14) und der Patronenkammer angeordne
ten Schlagbolzen (22) zum Beaufschlagen und Zünden einer in der Patronen
kammer aufgenommenen Patrone bei Betätigung eines Abzugs (16), einer in der
Stirnfläche (28) des Schlaghebels (14) ausgebildeten langgestreckten Ausneh
mung (26), einem langgestreckten Übertragungsriegel (30), der zwischen einer
ausgefahrenen Position und einer zurückgezogenen Position verschiebbar ist
und in der ausgefahrenen Position zwischen dem Schlaghebel (14) und dem
Schlagbolzen (22) eingefügt ist, während er in der zurückgezogenen Position ne
ben dem Schlagbolzen (22) liegt und einen Teil der Ausnehmung (26) freigibt, in
die der Schlagbolzen (22) hineinragen kann, ohne mit dem Schlaghebel (14) in
Berührung zu kommen, und einer unabhängig von dem Abzug (16) betätigten
Positioniereinrichtung (18, 42) zum Positionieren des Übertragungsriegels (30) in
der ausgefahrenen und der zurückgezogenen Position, gekennzeichnet durch
einen durch den Abzug (16) betätigten Abzugsnocken (38), der nur bei vollstän
digem Durchziehen des Abzugs (16) mit dem Übertragungsriegel (30) in Berüh
rung kommt und diesen in der ausgefahrenen Position hält.
2. Sicherungsmechanismus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Positioniereinrichtung einen Tragstift (42) aufweist, der, wenn sich der
Schlaghebel (14) in der vollständig gespannten Position befindet, den Übertra
gungsriegel (30) derart abstützt, daß sein Gewicht nicht auf dem Abzug (16) la
stet, wenn dieser betätigt wird.
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1997
- 1997-02-10 US US08/799,032 patent/US5673506A/en not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| US4316341A (en) * | 1979-11-30 | 1982-02-23 | North American Manufacturing Corp. | Firing mechanism for single action firearm |
Also Published As
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|---|---|
| US5664356A (en) | 1997-09-09 |
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|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
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