DE19623453A1 - Vorrichtung zum Ausbilden der Zähne eines Zahnrades - Google Patents
Vorrichtung zum Ausbilden der Zähne eines ZahnradesInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum
Ausbilden der Zähne eines Zahnrades und insbesondere eine
Vorrichtung zum Ausbilden mehrere Zähne eines Zahnrades,
welche sich in Axialrichtung auf einer äußeren Umfangswand
eines zylinderförmigen bzw. zylindrischen Elementes erstrecken.
Beispielsweise ist ein in einer Kupplungsanordnung angeord
neter Zylinder bzw. Trommel oftmals mit mehreren Zahnrad
zähnen ausgebildet, welche auf einer Außenfläche des Zylin
ders bzw. der Trommel axial verlaufen. Eine Keilverzahnung
einer Antriebsplatte bzw. -scheibe oder einer angetriebenen
Platte bzw. Scheibe der Kupplung wird normalerweise in die
in bzw. auf der Trommel ausgebildeten Zahnradzähne einge
rückt, so daß die Scheibe bezüglich der Trommel in Axial
richtung bewegbar ist. Gleichzeitig kann die Verzahnung
jedoch in die auf der Trommel ausgebildeten Zahnradzähne
eingreifen, um sich mit der Trommel zu drehen.
Es gibt eine Vielzahl von Vorrichtungen, welche Zahnradzähne
auf einer Trommel oder einem metallischen Rad bzw. Rohkörper
ausbilden. Beispielsweise Fräsen bekannte Walzfräsmaschinen
systematisch Bereiche aus einem metallischen Rohkörper, um
Zahnradzähne zu erzielen. Walzfräsmaschinen bearbeiten nor
malerweise die Metallränder eines metallischen Rohkörpers,
um die Zahnradzähne auszubilden. Des weiteren werden Maschi
nen eingesetzt, welche einen Nocken oder eine Nockenscheibe
verwenden, um ein Zahnrad-formendes Werkzeug bereitzustel
len, so daß wiederum Zahnradzähne entstehen. Schließlich
werden auch Kaltwalzmaschinen verwendet, die Prägestempel
einsetzen und einen metallischen Rohkörper unter Druck ver
formen, so daß wiederum Zahnradzähne ausgebildet werden.
Derartige Kaltwalzmaschinen sind oftmals voluminös und deren
Bewegung wird in wiederholender Form durchgeführt, um den
Rohkörper zu verformen, so daß Zahnradzähne entstehen.
Wälzfräsmaschinen und nockenbetriebene Vorrichtungen setzen
Zahnrad-Schneidewerkzeuge ein, welche zu große mechanische
bzw. physikalische Abmessungen aufweisen, um in adäquater
Weise Zähne auszubilden, welche für eine Trommel in einer
kleinen Kupplungsanordnung geeignet sind. Zudem muß nach dem
Schneidevorgang ein oberflächen-Härteverfahren durchgeführt
werden, um die Zahnradzähne zu härten, so daß deren Ver
schleiß- und Abnutzungseigenschaften verbessert werden. Dem
zufolge ist das komplette Verfahren sehr kompliziert und
kostenintensiv. Schließlich ist bei einer Vielzahl weiterer
Verfahren zur Ausgestaltung von Zahnrädern die für den Zahn
radbildungsvorgang erforderliche Vorrichtung groß und träge.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung
zum Ausbilden von Zahnradzähnen auf einem Zylinder bzw.
einer Trommel mit einem einfachen Aufbau zu schaffen, welche
einen einfachen Herstellungsvorgang der erforderlichen Zahn
radzähne vereinfacht.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die Merkmale des An
spruches 1, 5 oder 7 gelöst; die Unteransprüche zeigen wei
tere bevorzugte Ausgestaltungsformen der Erfindung.
Entsprechend einem Aspekt der vorliegenden Erfindung wird
eine Vorrichtung zum Ausbilden mehrerer in Axialrichtung
verlaufender Zahnradzähne auf einer äußeren Umfangswand
eines zylinderförmigen Elementes geschaffen, welche ein
Grundelement und einen über dem Grundelement angeordneten
Stanzstempel aufweist, welcher auf dem Grundelement durch
elastische in Axialrichtung bewegbare Elemente gestützt und
mit mehreren Nuten auf dessen äußerer Umfangsfläche ausge
bildet ist. Die Vorrichtung weist zudem mehrere Walzen bzw.
Rollen auf, welche auf dem Grundelement bzw. der Basis ge
stützt und bezüglich der Basis bzw. dem Grundelement frei
drehbar sind, wobei die Walzen benachbart der äußeren Um
fangsfläche des Stanzstempels angeordnet und jede Walze
benachbart einer entsprechenden Nut positioniert ist. Der
Stanzstempel ist derart ausgestaltet, daß er sich von einer
oberen Position zu einer unteren Position derart nach unten
bewegen kann, daß in der unteren Position die Walzen den
Stanzstempel umfänglich umgeben können und in der oberen
Position sich der Stanzstempel über und beabstandet von den
Walzen befindet.
Vorzugsweise weist die Zahnradbildungsvorrichtung einen
kreisförmigen auf der Basis gestützten Stützring auf, wel
cher eine radiale Außenseite jeder Walze berührt.
Bevorzugt ist der kreisförmige Stützring derart ausgestal
tet, daß er sich über einer Oberfläche der Basis axial bewe
gen kann.
Vorzugsweise ist die Basis bzw. das Grundelement mit mehre
ren umfänglich beabstandeten Öffnungen und mit mehreren
Gleitelementen ausgebildet, die auf der Basis befestigt
sind, wobei jedes Gleitelement eine zumindest teilweise vom
Gleitelement verlaufende Schubstange aufweist und jede
Schubstange sich derart frei von den Gleitelementen er
strecken kann, daß die Schubstangen durch die Öffnungen in
der Basis verlaufen, und wobei jede Schubstange am kreisför
migen Stützring befestigt ist, so daß der Stützring gestützt
wird.
Entsprechend einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfin
dung wird ein Verfahren zum Ausbilden von Zahnradzähnen auf
einem zylinderförmigen Element geschaffen, mit den Schrit
ten:
Positionieren eines zylinderförmigen Elementes auf einem Stanzstempel, welcher für eine Axialbewegung zusammen mit dem zylinderförmigen Element ausgestaltet ist, wobei der Stanzstempel mit mehreren axial verlaufenden Nuten ausgebil det ist;
Aufbringen einer Kraft auf das zylinderförmige Element und den Stanzstempel, wodurch das Element und der Stanzstempel in Kontakt mit mehreren umfänglich beabstandeten Walzen ge drückt werden, so daß jede Walze einen entsprechenden Be reich des zylinderförmigen Elements in eine entsprechende Nut des Stanzstempels drückt, wodurch dieser Bereich des zy linderförmigen Elementes verformt wird.
Positionieren eines zylinderförmigen Elementes auf einem Stanzstempel, welcher für eine Axialbewegung zusammen mit dem zylinderförmigen Element ausgestaltet ist, wobei der Stanzstempel mit mehreren axial verlaufenden Nuten ausgebil det ist;
Aufbringen einer Kraft auf das zylinderförmige Element und den Stanzstempel, wodurch das Element und der Stanzstempel in Kontakt mit mehreren umfänglich beabstandeten Walzen ge drückt werden, so daß jede Walze einen entsprechenden Be reich des zylinderförmigen Elements in eine entsprechende Nut des Stanzstempels drückt, wodurch dieser Bereich des zy linderförmigen Elementes verformt wird.
Bei oben genanntem Verfahren wird vorzugsweise in Abhängig
keit vom Aufbringen der Kraft auf das zylinderförmige Ele
ment und den Stanzstempel das zylinderförmige Element zwi
schen die Walzen und den Stanzstempel gedrückt, wodurch Be
reiche des zylinderförmigen Elementes verformt werden und
die Walzen gegen die Fläche des zylinderförmigen Elementes
walzen, und ein mit den Walzen in Kontakt befindlicher
kreisförmiger Ring sich in Richtung entgegengesetzt zur
Bewegung des zylinderförmigen Elementes in Abhängigkeit von
der Walzbewegung der Walzen bewegt, wobei der kreisformige
Ring eine umfängliche Abstützung der Walzen bewirkt.
Entsprechend einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfin
dung wird eine Vorrichtung zum Ausbilden von Zahnradzähnen
auf einem zylinderförmigen Element geschaffen, welche ein
Grund- bzw. Basiselement, einen Stanzstempel, welcher derart
ausgestaltet ist, daß er sich zusammen mit dem zylinderför
migen Element axial bewegen kann, wobei der Stanzstempel
ferner mit mehreren axial verlaufenden Nuten ausgebildet
ist, sowie mehrere umfänglich beabstandete auf der Basis
gestützte Walzen aufweist, wobei die Walzen derart ausge
staltet sind, daß jede Walze einen entsprechenden Bereich
des zylinderförmigen Elementes in eine entsprechende Nut des
Stanzstempels drückt, wodurch dieser Bereich des zylinder
formigen Elementes verformt wird.
Vorzugsweise weist die Vorrichtung zudem einen durch die
Basis gestützten kreisförmigen Ring auf, wobei das zylinder
förmige Element in Abhängigkeit von der Bewegung des zylin
derförmigen Elementes und des Stanzstempels zwischen die
Walzen und den Stanzstempel gedrückt wird, wodurch Bereiche
des zylinderförmigen Elementes verformt werden und die Wal
zen rollen gegen die Fläche des zylinderförmigen Elementes,
und der mit den Walzen in Kontakt befindliche kreisförmige
Ring bewegt sich in eine Richtung entgegengesetzt zur Bewe
gung des zylinderförmigen Elementes in Abhängigkeit von der
Rollbewegung der Walzen, wobei der kreisförmige Ring die
Walzen umfänglich abstützt.
Bei der Vorrichtung zum Ausbilden von Zahnradzähnen werden
eine Vielzahl von Zahnradzähnen in der äußeren Umfangswand
einer Trommel ausgebildet. Hierbei werden die Zahnradzähne
durch eine einfache Pressvorrichtung mit einem Stanzstempel
oder dergleichen erhalten. Da zudem das Arbeitsverfahren
während eines Hubes durchgeführt wird, kann die Anzahl der
Arbeitsschritte verringert werden.
Bei der Vorrichtung zum Ausbilden von Zahnradzähnen wird die
äußere Umfangswand der gepreßten Trommel zu jedem Ausspa
rungsbereich des Stanzstempels durch mehrere radial außer
halb des Stanzstempels angeordnete Walzen gedrückt bzw. nie
dergedrückt. Dementsprechend werden die Zahnradzähne erhal
ten.
Bei der Vorrichtung zur Ausbildung von Zahnradzähnen der
Erfindung wird, obgleich eine radial nach außen gerichtete
Kraft während der Ausbildung der Zahnradzähne auf die Viel
zahl der Walzen aufgebracht wird, radial außerhalb der Kraft
durch den kreisförmigen Stützring entgegengewirkt. Demzu
folge werden die Walzen festgelegt und bewegen sich nicht in
eine radial nach außen gerichtete Richtung und die Zahnrad
zähne werden auf herkömmliche oder normale Weise ausgebil
det.
Bei der Vorrichtung zur Ausbildung von Zahnradzähnen der
vorliegenden Erfindung bewegt sich der kreisförmige Stütz
ring während der Ausbildung der Zähne in Richtung entgegen
gesetzt zur Bewegungsrichtung des Stanzstempels. Folglich
tritt nur eine geringe Reibung oder ein geringer Widerstand
zwischen den Walzen und dem kreisförmigen Stützring auf und
die Walzen können gleichmäßig rotieren.
Weitere Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung
werden anhand der Beschreibung eines Ausführungsbeispiels in
Verbindung mit der beigefügten Zeichnung erläutert. Es
zeigt:
Fig. 1 eine schematische seitliche Schnittansicht einer
Vorrichtung zum Ausbilden von Zahnradzähnen entspre
chend einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Er
findung;
Fig. 2 eine vergrößerte Draufsicht der in Fig. 1 darge
stellten Vorrichtung zum Ausbilden von Zahnradzäh
nen; und
Fig. 3 eine Fig. 1 ähnliche Ansicht, welche einen durch die
in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung zum Ausbilden von
Zahnradzähnen ausgeführte Zahnradzahnbildungsvorgang
darstellt.
Die Fig. 1, 2 und 3 zeigen eine Vorrichtung bzw. Maschine 1
zum Ausbilden eines Zahnradzahnes entsprechend einem Ausfüh
rungsbeispiel der Erfindung. Die Maschine 1 zur Ausbildung
von Zahnradzähnen weist ein Grundelement bzw. eine Basis 2,
einen Stanzstempel 3, einen Walzmechanismus 4 und einen
lastaufnehmenden Mechanismus 5 auf. Die Basis 2 ist schei
benförmig und mit mehreren bzw. einer Vielzahl von Öffnungen
2a ausgebildet. Die Öffnungen 2a sind in Umfangsrichtung in
gleichen Abständen auf der äußeren Umfangsseite der Basis 2
beabstandet. Der Stanzstempel bzw. das Formmesser oder der
Aushiebmeißel 3 ist scheibenförmig und zentral über der
Oberfläche der Basis 2 angeordnet. Federn 7 sind zwischen
dem Stanzstempel 3 und der Basis 2 positioniert, so daß der
Stanzstempel 3 auf der Basis 2 nach oben und unten bewegbar
ist. Die Federn 7 spannen den Stanzstempel 3 in eine obere
Position U vor, wie in Fig. 1 dargestellt ist. Des weiteren
ist der Stanzstempel 3 derart ausgebildet, daß er durch eine
von oben einwirkende Kraft F (in Fig. 1) zu einer unteren
Position L, wie in Fig. 3 dargestellt, bewegt wird. Mehrere
Nuten 3a sind auf dem Außenumfang des Stanzstempels 3 aus
gebildet und derart dimensioniert, daß sie eine Vielzahl an
verschiedenen vorgegebenen Zahnradformen und Zahnradausge
staltungen, entsprechend den erwünschten Ergebnissen, aus
bilden können.
Der Walzmechanismus 4 weist mehrere rotierbare Walzen 4a
auf, welche radial außerhalb des Stanzstempels 3 angeordnet
sind. Jede Walze 4a wird auf einer Stützbasis 4b gestützt.
Jede Walze 4a kann ein (nicht dargestelltes) Lager aufwei
sen, so daß die Walzen 4a auf der Stützbasis 4b frei drehbar
sind. Die Stützbasis 4b ist auf der Basis 2 befestigt und
die rotierenden Walzen 4a sind derart positioniert, daß sie
mit den Nuten 3a des Stanzstempels 3 ausgerichtet sind bzw.
mit diesem fluchten.
Der lastaufnehmende Mechanismus 5 weist einen Stützring 5a
und mehrere Gleitelement- bzw. Schieber-aufnehmende Elemente
5b auf, um den Stützring 5a von unten abzustürzen. Jedes
Schieber-aufnehmende Element 5b kann an der Basis 2 oder al
ternativ die Basis 2 und die Schieber-aufnehmenden Elemente
5b können an einem separaten bzw. getrennten (nicht darge
stellten) Basiselement befestigt werden. Jedes Schieber-auf
nehmende Element 5b umfaßt eine Schubstange 5c, welche frei
gleiten kann in das und sich von dessen entsprechenden
Schieber-aufnehmenden Element 5b erstrecken kann. Jedes
Schieber-aufnehmende Element 5b verläuft durch die Öffnungen
2a der Basis 2, so daß jede Schubstange 5c durch eine ent
sprechende Öffnung 2a verläuft. Der Stützring 5a ist an
jeder Schubstange 5c befestigt. Die innere Umfangsfläche des
Stützringes 5a ist derart dimensioniert und ausgestaltet,
daß sie mit jeder rotierenden Walze bzw. Rolle 4a in Kontakt
ist. Die Schieber-aufnehmenden Elemente 5b sind derart aus
gestaltet, daß sie den Stützring 5a bezüglich der Basis 2
nach oben und unten bewegbar stützen.
Eine mit Zahnradzähnen auszubildende gepreßte Trommel bzw.
Zylinder D wird, wie in Fig. 1 dargestellt, auf den Stanz
stempel 3 gesetzt bzw. positioniert. Insbesondere wird die
äußere Umfangswand der Trommel bzw. des Zylinders D über die
äußere Umfangsfläche des Stanzstempels 3 gepaßt bzw. ange
ordnet, wodurch sie über den Nuten 3a verläuft. Wenn eine
große Kraft, wie etwa die Kraft F, auf die Trommel D und den
Stanzstempel 3 von oben aufgebracht wird, werden der Stanz
stempel 3 und die Trommel bzw. der Zylinder D nach unten
bewegt. Die Abwärtsbewegung des Zylinders bzw. der Trommel D
bewirkt, daß der Außenumfang der Trommel die rotierenden
Walzen 4a berührt. Der Kontakt mit den rotierenden Walzen 4a
verursacht eine Rotation der Rotationswalzen 4a und die
Trommel D wird deformiert, wenn die Rotationswalzen 4a ent
sprechende Bereiche der äußeren Umfangswand der Trommel D in
die Nuten 3a des Stanzstempels 3 forcieren bzw. drücken.
Folglich werden eine Vielzahl bzw. mehrere Zahnradzähne in
der zu verarbeitenden gepreßten Trommel D ausgebildet.
Während die Trommel bzw. der Zylinder D nach unten bewegt
und auf der Trommel Zahnradzähne ausgebildet werden, wird
der Stützring 5a des lastaufnehmenden Mechanismus 5 aufgrund
des Kontaktes mit den rollenden Rotationswalzen 4a nach oben
bewegt. Mit anderen Worten, der Stützring 5a bewegt sich in
Abhängigkeit von der Rotation der Rotations- bzw. Drehwalzen
4a. Der Stützring 5a stützt die Rotationswalzen 4a, so daß
eine radial nach außen gerichtete Bewegung der Rotationswal
zen 4a verhindert wird. Da der Stützring 5a nach oben und
unten frei bewegbar ist, ist die Möglichkeit, daß Reibung
oder Widerstand erzeugt wird, welcher die Rollbewegung der
Rotationswalzen 4a und des Stützringes 5a be- bzw. verhin
dern kann, niedrig einzustufen.
Bei der Vorrichtung 1 zum Ausbilden von Zahnradzähnen können
die Zahnradzähne mit einer einfachen Preßmaschine mit einem
Stanzstempel und dergleichen ausgebildet werden. Zudem kann
die Anzahl an Arbeitsschritten verringert werden, da der Ar
beitsvorgang während eines Hubes ausgeführt wird.
Bei der Vorrichtung zum Ausbilden von Zahnradzähnen für eine
gepreßte Trommel bzw. Zylinder entsprechend der vorliegenden
Erfindung können die Zahnradzähne mit einer einfachen Press
maschine mit einem Stanzstempel oder dergleichen ausgebildet
werden. Zudem kann die Anzahl an Arbeitsschritten verringert
werden, da der Arbeitsvorgang während eines Hubes durchge
führt wird.
Zusammenfassend betrifft die vorliegende Erfindung eine Vor
richtung 1, insbesondere Preßmaschine zum Ausbilden mehrerer
Zahnradzähne auf einer äußeren Umfangswand eines gepreßten
Zylinders. Die Vorrichtung 1 weist einen Stanzstempel 3 und
mehrere Rotationswalzen 4a auf. Eine Vielzahl von konvexen/
konkaven Bereichen sind in Axialrichtung des Stanzstempels 3
ausgebildet. Der Stanzstempel 3 weist eine äußere Umfangs
fläche auf, auf welcher die äußere Umfangswand des gepreßten
Zylinders aufgepaßt ist. Zudem ist der Stanzstempel 3 in
Axialrichtung bewegbar. Eine Vielzahl der Rotationswalzen 4a
ist in Nuten 3a des Stanzstempels 3 teilweise einfügbar und
die Rotationswalzen 4a können entlang der Nuten 3a rotieren.
Verschiedene Details der Erfindung können verändert werden,
ohne deren Schutzumfang zu verlassen. Des weiteren dient die
vorgenannte Beschreibung des einzigen Ausführungsbeispieles
entsprechend der vorliegenden Erfindung ausschließlich zur
Erläuterung und nicht zur Einschränkung der Erfindung. Die
Erfindung kann durch die beigefügten Ansprüche in geeigneter
Form definiert werden und deren mögliche Äquivalente aufwei
sen.
Claims (9)
1. Vorrichtung (1) zum Ausbilden mehrerer in Axialrichtung
verlaufender Zahnradzähne auf einer äußeren Umfangswand
eines zylindrischen Elementes, mit:
- - einem Grundelement (2);
- - einem Stanzstempel (3), welcher über dem Grundelement (2) angeordnet und auf dem Grundelement (2) durch ela stische in Axialrichtung bewegbare Elemente gestützt ist, wobei der Stanzstempel (3) mit mehreren Nuten (3a) auf dessen äußerer Umfangsfläche ausgebildet ist; und
- - mehreren Walzen (4a), welche auf dem Grundelement (2) gestützt und bezüglich dem Grundelement (2) frei dreh bar sind, wobei die Walzen (4a) benachbart der äußeren Umfangsfläche des Stanzstempels (3) und jede Walze (4a) benachbart der entsprechenden Nut (3a) angeordnet ist;
wobei der Stanzstempel (3) für eine Bewegung von einer
oberen zu einer unteren Position derart ausgebildet ist,
daß in der unteren Position die Walzen (4a) den Stanz
stempel (3) umfänglich umgeben und in der oberen Posi
tion der Stanzstempel (3) sich über und beabstandet von
den Walzen (4a) befindet.
2. Vorrichtung zum Ausbilden von Zahnradzähnen nach An
spruch 1, gekennzeichnet durch:
- - einen kreisförmigen, auf dem Grundelement (2) ge stützten Stützring (5a), welcher die radiale Außen seite jeder Walze (4a) berührt.
3. Vorrichtung zum Ausbilden von Zahnradzähnen nach An
spruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der kreisförmige
Stützring (5a) zur Axialbewegung über einer Fläche des
Grundelementes (2) ausgebildet ist.
4. Vorrichtung zum Ausbilden von Zahnradzähnen nach einem
der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das
Grundelement (2) mit mehreren umfänglich beabstandeten
Öffnungen (2a) ausgebildet ist; und
daß mehrere Gleitelemente (5b) am Grundelement (2) be festigt sind und jedes Gleitelement (5b) eine Schubstan ge (5c) aufweist, welche sich zumindest teilweise vom Gleitelement (5b) erstreckt, wobei jede Schubstange (5c) von den Gleitelementen (5b) derart frei ausfahrbar ist,
daß die Schubstange (5c) durch die Öffnungen (2a) im Grundelement (2) verlaufen kann, und wobei jede Schub stange (5c) am kreisförmigen Stützring (5a) befestigt ist, wodurch der Stützring (5a) gestützt wird.
daß mehrere Gleitelemente (5b) am Grundelement (2) be festigt sind und jedes Gleitelement (5b) eine Schubstan ge (5c) aufweist, welche sich zumindest teilweise vom Gleitelement (5b) erstreckt, wobei jede Schubstange (5c) von den Gleitelementen (5b) derart frei ausfahrbar ist,
daß die Schubstange (5c) durch die Öffnungen (2a) im Grundelement (2) verlaufen kann, und wobei jede Schub stange (5c) am kreisförmigen Stützring (5a) befestigt ist, wodurch der Stützring (5a) gestützt wird.
5. Verfahren zum Ausbilden von Zahnradzähnen auf einem zy
lindrischen Element, mit den Schritten:
- - Positionieren des zylindrischen Elementes auf dem Stanzstempel (3), welcher sich zusammen mit dem zylin drischen Element in Axialrichtung bewegen kann, wobei der Stanzstempel (3) mit mehreren axial verlaufenden Nuten (3a) ausgebildet ist;
- - Aufbringen einer Kraft auf das zylindrische Element und den Stanzstempel (3), wodurch das Element und der Stanzstempel in Kontakt mit mehreren umfänglich beab standeten Walzen (4a) gedrückt wird, so daß jede Walze (4a) einen entsprechenden Bereich des zylindrischen Elementes in eine entsprechende Nut (3a) im Stanzstem pel (3) drückt, wodurch der Bereich des zylindrischen Elementes verformt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
in Abhängigkeit vom Aufbringen der Kraft auf das zylin
drische Element und den Stanzstempel (3) das zylindri
sche Element zwischen die Walzen (4a) und den Stanzstem
pel (3) gedrückt wird, wodurch Bereiche des zylindri
schen Elementes verformt werden und die Walzen (4a) auf
den Flächen des zylindrischen Elementes rollen, wobei
ein mit den Walzen (4a) in Kontakt befindlicher kreis
förmiger Ring (5a) sich in Richtung entgegengesetzt zur
Bewegungsrichtung des zylindrischen Elementes in Ab
hängigkeit von der Rollbewegung der Walzen (4a) bewegt
und der kreisförmige Ring (5a) die Walzen (4a) umfäng
lich abstützt.
7. Vorrichtung zum Ausbilden von Zahnradzähnen auf einem
zylindrischen Element, mit:
- - einem Grundelement (2);
- - einem Stanzstempel (3), welcher zur Axialbewegung zu sammen mit dem zylindrischen Element ausgebildet ist, wobei der Stanzstempel (3) mit mehreren axial ver laufenden Nuten (3a) ausgebildet ist; und
- - mehreren umfänglich beabstandeten Walzen (4a), welche auf dem Grundelement (2) gestützt sind, wobei die Walzen (4a) derart ausgestaltet sind, daß jede Walze (4a) einen entsprechenden Bereich des zylindrischen Elementes in eine entsprechende Nut (3a) im Stanzstem pel (3) drückt, wodurch dieser Bereich des zylindri schen Elementes verformt wird.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch einen
kreisförmigen Ring (5a), welcher durch das Grundelement
(2) gestützt wird, wobei entsprechend der Bewegungsrich
tung des zylindrischen Elementes und des Stanzstempels
(3) das zylindrische Element zwischen die Walzen (4a)
und den Stanzstempel (3) gedrückt wird, wodurch Bereiche
des zylindrischen Elementes verformt werden und die Wal
zen (4a) auf den Flächen des zylindrischen Elementes
rollen, und wobei der mit den Rollen (4a) in Kontakt be
findliche kreisförmige Ring (5a) sich in Richtung entge
gengesetzt zur Bewegungsrichtung des zylindrischen Ele
mentes in Abhängigkeit von der Rollbewegung der Walzen
(4a) bewegt und der kreisförmige Ring (5a) die Walzen
(4a) umfangsseitig abstützt.
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