DE19622087A1 - Befestigungsbinder - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Befestigungsbinder gemäß
Patentanspruch 1.
Im handwerklichen und auch im privaten Bereich besteht
häufig die Notwendigkeit, verschiedene Gegenstände aneinan
der zu befestigen, um sie z. B. an einem gemeinsamen Ort zu
fixieren, d. h. eine Trennung der Gegenstände zu verhindern.
Herkömmlicherweise wurden bisher z. B. oft starre Fixiermit
tel in Form von Schellen oder Haltern verwendet, um z. B.
Kabel, Schläuche, Leitungen oder Rohre aneinander oder auch
z. B. an einer Wand oder dergleichen zu haltern und zu befe
stigen. Andererseits wurden, insbesondere im privaten
und Haushaltsbereich, Schnüre, Fäden, Seile oder Bänder
verwendet, um z. B. linear ausgedehnte Gegenstände in Bün
deln zusammenzufassen oder auch, um sie an anderen Gegen
ständen anzubinden.
Beim Garten- und Landschaftsbau bestand und besteht nach
wie vor die Notwendigkeit, Pflanzen, insbesondere junge
Pflanzen, wie Schößlinge von Bäumen oder dergleichen, zur
Aufzucht und zur Förderung des besseren und geraden Wachs
tums an einem festen Gegenstand, insbesondere an einer
Latte, abzustützen, um sie gegen ein Abknicken oder Verbie
gen durch Windstoß, Tierberührung oder das eigene Gewicht
zu schützen. Es ist bekannt, dabei Seile oder Bänder aus
Naturfasern, insbesondere Hanfseile oder -bänder, zum An
binden zu verwenden.
Bei all diesen bekannten Mitteln zum Anbinden, Haltern und
Befestigen von Gegenständen aneinander tritt das Problem
auf, daß diese Befestigungsmittel nicht gleichzeitig sicher
fixieren, eine variable vorgebbare Vorspannung besitzen und
nach dem Fixieren und Schließen wieder leicht lösbar sind.
Zum Beispiel werden sogenannte Schlauchschellen oder starre
Kabelbinder und -halter in Form von Metall- oder Kunst
stofflaschen ausgelegt, die an sich nicht flexibel sind und
darüber hinaus mittels Schrauben, Nieten oder fest ver
hakenden Rasteinrichtungen zum Schließen und Sichern ausge
stattet sind, was ein nachfolgendes Lösen erschwert und
zeitaufwendig gestaltet.
Schnüre, Seile, Fäden oder Bänder zum Schließen von z. B.
Säcken oder Tüten oder zum Anbinden von Gegenständen, ins
besondere linearer Ausdehnung, an anderen Gegenständen,
mögen zwar unter Umständen eine gewisse innere Flexibili
tät aufgrund ihrer Biegbarkeit aufweisen, sie werden aber
in der Regel mittels Knoten oder Schleifen geschlossen, so
daß zum einen auch hier das variable Vorgeben einer Vor
spannung schwierig ist, weil durch Zurren oder Ziehen an
den Enden die Vorspannung vor dem Schließen des Knotens
oder der Schleife vorgegeben werden muß und sich dann beim
Binden des Knotens oder der Schleife noch erheblich ändern
kann. Zum anderen ist es erfahrungsgemäß oft schwierig und
zeitaufwendig, einen einmal gebundenen Knoten wieder zu
öffnen.
Beim Anbringen von Schößlingen an Stützlatten mittels
Seilen oder Bändern aus Naturgeweben oder auch aus Kunst
stoffgeweben tritt das gleiche Problem auf, wobei sich
hier die zusätzliche Schwierigkeit ergibt, daß sich durch
äußere Witterungseinflüsse die einmal vorgegebene Vor
spannung des Befestigungsmittels ändert. Das liegt in ganz
besonderem Maße an dem Quellverhalten des verwendeten Ma
terials aufgrund der Aufnahme von Wasser aus der Luft
feuchtigkeit oder durch direkten Einfluß durch Schnee und
Regen. Ein Hanfseil z. B. dehnt sich bei Wasseraufnahme aus
und zieht sich beim Trocknen wieder zusammen, so daß sich
ein Wechselspiel von unter Umständen zu lascher und zu
straffer Fixierung, nicht nur einer Pflanze, an dem ande
ren Gegenstand ergibt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Vorrichtung zum lösbaren Anbinden oder Befestigen von Ge
genständen zu schaffen, mit welcher die Gegenstände unter
variable vorgebbarer Vorspannung besonders schnell, fest
und zugleich sanft aneinander gehalten oder befestigt und
gleichwohl wieder leicht voneinander gelöst werden können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Befesti
gungsbinder gemäß den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Be
festigungsbinders sind Gegenstand der Unteransprüche.
Ferner wird die Aufgabe durch die erfindungsgemäße Ver
wendung des Befestigungsbinders nach Anspruch 24 gelöst.
Unter einem Befestigungsbinder wird im folgenden jede Vor
richtung oder Einrichtung zum lösbaren und bindenden Hal
tern und/oder Befestigen von Gegenständen, insbesondere von
Gegenständen aneinander, verstanden. Dabei ist auch der
Fall eingeschlossen, daß der Befestigungsbinder an einem
einzigen Gegenstand verwendet wird, so z. B. beim Zubinden
eines Sackes oder einer Tüte oder dergleichen.
Die erfindungsgemäße Lösung der Aufgabe sieht vorrichtungs
mäßig einen Befestigungsbinder mit einer Lasche zum schlau
fenartigen Umschließen von Gegenständen vor. Diese Lasche
weist Rastausnehmungen auf. Mit der Lasche ist ein Ver
schluß verbunden, welcher zum einrastenden Schließen einer
Schlaufe der Lasche, welche beim Umschließen der Gegenstän
de ausgebildet wird, dient. Der Verschluß seinerseits weist
mindestens eine Verschlußöffnung auf, welche von der Lasche
beim Bilden und Schließen der Schlaufe durchdringbar ist.
Ferner weist der erfindungsgemäße Befestigungsbinder minde
stens ein Rastelement im Bereich der Verschlußöffnung auf,
welches zum Eingreifen in die Rastausnehmungen der Lasche
ausgebildet ist. Die Lasche ist dehnbar und biegbar. Das
Rastelement ist jeweils im Randbereich der jeweiligen Ver
schlußöffnung ausgebildet und hat die Form einer Rastzunge,
die sich aus der Ebene der jeweiligen Verschlußöffnung her
aus erstreckt und die die jeweilige Verschlußöffnung zu
mindest teilweise überdeckt. Die Verschlußöffnung des Ver
schlusses weist derartige geometrische Abmessungen auf, daß
im Verhältnis zur Dicke und Biegesteifigkeit der Lasche und
zur Anordnung der Rastzunge in der Verschlußöffnung die
Lasche beim Durchdringen der jeweiligen Verschlußöffnung
beim Bilden der Schlaufe durch den Rand der Verschlußöff
nung so ausgerichtet ist, daß die Rastzunge im nicht gebo
genen Zustand der Lasche mit den Rastausnehmungen der
Lasche im Eingriff steht und daß ferner die Rastzunge durch
Umbiegen der Lasche im Bereich der durchdrungenen Ver
schlußöffnung mit den Rastausnehmungen der Lasche außer
Eingriff bringbar ist.
Zum einen wird durch die Dehnbarkeit und Biegbarkeit der
Lasche gewährleistet, daß überhaupt eine Schlaufe zum Um
schließen der Gegenstände bildbar ist. Zum anderen ergibt
sich aus der Dehnbarkeit der Lasche, die insbesondere im
wesentlichen unabhängig von den äußeren Witterungseinflüs
sen ausgebildet sein kann, schon allein die variable und
flexible Vorspannung der umschließenden Schlaufe des Be
festigungsbinder.
Durch das Ausbilden einer Mehrzahl von Rastausnehmungen, in
welche das Rastelement der Verschlußöffnung eindringen
kann, kann in definierter Weise die zum Haltern und Befe
stigen benötigte Dehnspannung der Schlaufe in variabler Art
und Weise vorgegeben werden, ohne daß sich, wie z. B. bei
einem Knoten oder einer Schleife eines Bandes, diese beim
Schließen des Verschlusses noch merklich ändert. Dies macht
ein wohldefiniertes Befestigen möglich, sorgt für einen
rutschfesten Sitz und vermeidet darüber hinaus die Notwen
digkeit von Korrekturen, die, sollten sie doch einmal nötig
sein, dann aber besonders einfach durchgeführt werden
können, weil der Verschluß sehr einfach von Hand wieder zu
öffnen ist, womit ein leichtes Lösen und Öffnen der Schlau
fe gewährleistet wird.
Die Biegesteifigkeit der Lasche gewährleistet, daß die
Lasche an sich, z. B. unter ihrem eigenen Gewicht, nur mäßig
durchgebogen ist, daß sie sich aber von Hand leicht verbie
gen und zu einer Schlaufe bilden läßt. Ferner gewährleistet
die Biegesteifigkeit der Lasche, daß die Verschlußöffnung
als Art Führungsschienenelement beim Durchführen der Lasche
durch die Verschlußöffnung dient, die Lasche somit rich
tungsmäßig dirigiert und ein zuverlässiges Einrasten des
Rastelements der Verschlußöffnung in die Rastausnehmungen
der Lasche erzwingt.
Durch das leicht ausführbare manuelle Verbiegen der Lasche
kann zum Lösen des Verschlusses, d. h. zum Außereingriff
bringen des Kastelements mit den Rastausnehmungen der La
sche, die Lasche leicht in der Art umgebogen werden, daß
die Rastzunge aus der gerade besetzten Rastausnehmung
herausschnappt, diese freigibt und aufgrund des gewissen
Spiels zwischen Rastzunge und Lasche ein freies Verschieben
der Lasche durch die Verschlußöffnung hindurch im gebogenen
Zustand der Lasche ermöglicht, so daß ein leichtes Nach
spannen, d. h. ein Engerschließen der Schlaufe, wie auch das
Lösen der Schlaufe gewährleistet ist.
Da das Rastelement, d. h. die Rastzunge des Verschlusses,
die Rastausnehmung nur im gebogenen Zustand der Lasche
freigibt, ist somit auch ein sicheres Schließen der Schlau
fe der Lasche garantiert.
Beim bestimmungsgemäßen Gebrauch des Befestigungsbinders
wird der Befestigungsbinder in der Nähe der zu befestigen
den Gegenstände bzw. des Gegenstands mit einer Hand gehal
ten, vorzugsweise am Verschluß. Mit der anderen Hand wird
die Lasche ergriffen und um die Gegenstände bzw. um den
Gegenstand in Art einer Schlaufe herumgeführt oder -gebo
gen. Zum Schließen der Schlaufe wird das dem Verschluß ab
gewandte Ende der Lasche in die Verschlußöffnung einge
führt und zumindest zu einem Teil durchgeschoben, wodurch
sich eine erste Fixierung ergeben kann. Danach wird das
hindurchgesteckte Ende mit der dann freien Hand ergriffen
und in dieselbe Richtung derart gezogen, daß sich die ge
bildete Schlaufe verengt, wo bei sukzessive aufeinander
folgende Rastausnehmungen von der Rastzunge der Verschluß
öffnung wechselnd besetzt werden, wobei sich eine Vor
spannung des Befestigungsbinders ergibt.
Beim Lösen des Befestigungsbinders, d. h. beim Öffnen der
Schlaufe, wird das freie Ende der Lasche mit einer Hand
ergriffen, wobei zur Unterstützung der verschlußseitige
Teil des Befestigungsbinders mit der anderen Hand
fixiert und auch geknickt werden kann. Die Lasche wird in
eine Richtung gezogen, die der Stelle abgewandt ist, an
welcher die Rastzunge in den Bereich der Verschlußöffnung
einmündet. Bei einer bestimmten Verkrümmung der Lasche
schnappt die Rastzunge aus der besetzten Rastausnehmung der
Lasche aus, so daß die Lasche im verbogenen Zustand in der
Verschlußöffnung gleitend verschoben werden kann. In dem
gebogenen Zustand der Lasche wird dann das freie Ende der
Lasche in entgegengesetzter Richtung wie beim Spannvorgang
in die Verschlußöffnung zurückgeschoben und somit die
Schlaufe geöffnet. Die vormals miteinander verbundenen Ge
genstände sind danach wieder voneinander befreit und trenn
bar.
Zum besseren Einfädeln beim Spannvorgang ist es von Vor
teil, wenn die Verschlußöffnung in dem Bereich, in dem die
Lasche in die Verschlußöffnung eingeführt wird, gegenüber
der Lasche mehr Spiel aufweist als in dem sich anschließenden
Führungsbereich der Verschlußöffnung. So kann die
Verschlußöffnung im Querschnitt konisch zulaufend oder
trichterförmig ausgebildet sein.
Um ein möglichst exaktes Führen der Lasche durch die Ver
schlußöffnung, insbesondere im wesentlichen senkrecht zur
Fläche der Verschlußöffnung, zu erreichen, ist eine Ver
schlußöffnung mit möglichst wenig Spiel in bezug auf die
Lasche vorzuziehen. Dies wird dadurch erreicht, daß die
Innenform der Verschlußöffnung zumindest teilweise im
wesentlichen der Außenform der Lasche entspricht.
Die Führungseigenschaft der Verschlußöffnung in bezug auf
die Lasche wird dadurch verbessert, daß die Verschlußöff
nung materialmäßig verstärkt ausgebildet ist. Dies be
trifft insbesondere die Richtung senkrecht zur Fläche der
Verschlußöffnung. Dies kann erreicht werden, indem die
Verschlußöffnung an ihrem Rand wulstartig verstärkt wird
oder auch indem sie in Form eines Kragens ausgebildet ist.
Das Öffnen und Lösen einer einmal gebundenen Schlaufe der
Lasche läßt sich weiter dadurch vereinfachen, daß zwischen
der Lasche und dem Verschluß ein Verbindungsbereich zum
Verbinden und zum Verschwenken der Lasche und des Ver
schlusses gegeneinander ausgebildet ist. Das Verschwenken
an sich kann durch eine scharnierartige Einrichtung gewähr
leistet sein. Es ist aber besonders vorteilhaft, den Ver
bindungsbereich verformbar, insbesondere elastisch ver
formbar, auszubilden, weil dann durch einfache manuelle
Handhabung die Lasche und der Verschluß gegeneinander beim
Lösevorgang verschwenkt werden können, wodurch ein Außer
eingriffkommen der Rastzunge mit den Rastausnehmungen er
leichtert wird.
Eine besonders einfache Handhabung und auch eine besonders
einfache Ausgestaltung der Rastausnehmungen sowie des Ver
schlusses ergibt sich, wenn die Lasche und/oder der Ver
schluß im wesentlichen flächig ausgebildet sind. Besonders
einfach ist die gesamte Anordnung, wenn Lasche und Ver
schluß im nicht gebundenen und im nicht verschwenkten Zu
stand in bezug auf ihre Flächen aneinander im wesentlichen
koplanar ausgebildet sind.
Es ist aber auch eine Anordnung denkbar, bei welcher die
Flächen von Lasche und Verschluß gegeneinander verdreht
sind, wobei dann das Verschließen und das Bilden der
Schlaufe durch gleichzeitige Torsion der Lasche durchge
führt wird.
Ferner ist die Ausbildung des Befestigungsbinders, insbeson
dere der Lasche, als Strang oder Schnur vorgesehen, wobei
die Rastausnehmungen und der Verschluß in entsprechender
Art und Weise in diesen Strang eingearbeitet sind.
Die Rastausnehmungen werden vorzugsweise an einer Fläche
der Lasche ausgebildet und sind voneinander beabstandet an
geordnet, wobei der Abstand im wesentlichen gleich ist.
Dies gewährleistet eine gleichmäßige Vorgebbarkeit der
Vorspannung. Um ein sicheres Einrasten zu erreichen, sind
die Rastausnehmungen im wesentlichen gleichartig ausgebil
det und insbesondere auf die Form der Rastzunge abge
stimmt.
Die Rastausnehmungen können die Fläche der Lasche lochartig
durchdringen, wobei die Rastzunge dann als eine Art Wider
haken diese Löcher und somit die gesamte Lasche im schließenden
Zustand auch durchdringen kann.
Die Rastausnehmungen können aber auch als gleichartige Ver
tiefungen, insbesondere als widerhakenartige Rastzähne, ge
formt sein.
Auch ist es vorgesehen, daß aufgrund der Mikrostruktur der
Rastzunge, insbesondere der Rauhigkeit aufgrund von Mikro
vertiefungen, die Rastzunge nach Durchführen der Lasche
durch die Verschlußöffnung als eine Art Stopper wirkt,
indem die Vorderfläche oder Spitze der Rastzunge gegen die
Fläche der Lasche anläuft und die Lasche aufgrund von Haft- und/oder
Gleitreibung gegen ein weiteres Verschieben in der
Verschlußöffnung im nicht gebogenen Zustand der Lasche
stoppt und somit die Schlaufe fixiert. Dabei kann aufgrund
der elastischen Eigenschaften der Lasche, insbesondere auf
grund der Flächendeformierbarkeit, die Rastzunge aufgrund
ihrer eigenen Vorspannung oder Steifigkeit oder aufgrund
ihrer widerhakenartigen Form eine Art elastische Mikro
wulst in der Oberfläche der Lasche erzeugen, sich mit die
ser verklemmen und somit ein Weiterbewegen der Lasche in
der Verschlußöffnung verhindern.
Besonders einfach gestalten sich die Rastausnehmungen, wenn
diese als durch Querstege voneinander getrennte und seit
lich durch Längsstege begrenzte Löcher in der Lasche ausge
bildet sind, wobei ein im wesentlichen gleicher Querschnitt
zu bevorzugen ist.
Diese Löcher können einen rechteckigen, kreisrunden, ellip
tischen oder ovalen Querschnitt aufweisen.
Ein den Spann- und Löseprozeß unterstützendes Rastelement
erhält man, wenn man das Rastelement verformbar, insbeson
dere elastische verformbar, ausgestaltet.
Durch Ausbilden eines Steges, durch welchen die Kastzunge
in den übrigen Teil des Verschlußkörpers einmündet, wird
bewirkt, daß beim Verbiegen oder Knicken des Verschlusses
die Rastzunge automatisch aus der besetzten Rastausnehmung
gehoben wird, was den Löseprozeß vereinfacht.
Ein besonders sicheres Verschließen der Schlaufe ergibt
sich, wenn das Rastelement senkrecht zur Verschlußöffnung
gekrümmt ausgebildet ist. Zu bevorzugen ist dabei insbeson
dere die Form als Widerhaken oder Dorn entgegen einer Zu
grichtung der Lasche.
Die Sicherheit des Verschlusses wird weiter gesteigert,
wenn das Spiel zwischen Rastelement und Rastausnehmung
minimiert wird, insbesondere dadurch, daß Rastelement und
Rastausnehmung zumindest teilweise formschlüssig ineinan
dergreifen.
In einer weiteren Ausgestaltungsform des erfindungsgemäßen
Befestigungsbinders schließt das Rastelement mit der Ebene
der Verschlußöffnung einen Winkel, insbesondere kleiner als
90°, ein.
In einer besonders bevorzugten Ausführungsform weist der
erfindungsgemäße Befestigungsbinder am Verschlußbereich
zwei Verschlußöffnungen auf. Diese beiden Verschlußöffnun
gen sind insbesondere im wesentlichen gleich und ausgebil
det, um ein Schließen der Lasche in Art einer Doppelschlau
fe, insbesondere in Form einer Acht, zu ermöglichen. Damit
ist es möglich, mehrere Gegenstände, insbesondere zwei
Gegenstände, aneinanderzubinden oder zu befestigen, und
dabei aber gleichzeitig deren direkten Kontakt zu vermei
den. Dies ist insbesondere wichtig bei der Aufzucht von
Pflanzen, um zu gewährleisten, daß der Sproß der Pflanze
nicht mit der Haltelatte verwächst oder an dieser scheuert,
was durch die Beabstandung voneinander erreicht wird.
Beim Befestigungsbinder mit zwei Verschlußöffnungen können
je nach Anwendung Kastelemente vorzuziehen sein, die in be
zug auf eine Verbindungsachse der Verschlußöffnung einan
der direkt benachbart oder voneinander entfernt gegenüber
liegend ausgebildet sind. Die direkt benachbarten Kastele
mente können durch einen verbindenden Materialsteg verbun
den sein, um das Lösen des Verschlusses beim Knicken des
selben zu begünstigen.
Ein besonders einfach herzustellender und zu bedienender
Verschluß mit mindestens zwei Verschlußöffnungen ergibt
sich, wenn die Verschlußöffnungen im wesentlichen in einer
Ebene liegend ausgebildet sind. Weiter ist es vorteil
haft, wenn in bezug auf diese Ebene der Verschlußöffnungen
das Rastelement der einen Verschlußöffnung auf der einen
Seite ausgebildet ist, während das Rastelement der ande
ren Verschlußöffnung auf der anderen Seite der Ebene aus
gebildet ist, so daß eines der Rastelemente oberhalb, das
andere unterhalb der Ebene des Verschlusses liegt.
Um das Einfädeln der Lasche in die Verschlußöffnungen zu
vereinfachen, insbesondere bei einhändiger Bedienung des
Befestigungsbinders durch den Benutzer, ist es vorzuzie
hen, die Lasche an der dem Verschluß abgewandten Seite als
spitz zulaufenden Einfädelbereich auszugestalten.
Herstellungsmäßig bietet es sich an, Lasche und/oder Ver
schlußbereich oder aber den gesamten Befestigungsbinder in
einem Stück auszubilden. Dann nämlich kann der Befesti
gungsbinder als Formguß- oder Spritzgußteil hergestellt
werden, was die Herstellungskosten drastisch senkt.
Um die geforderten Eigenschaften für den Befestigungsbin
der sicherzustellen, ist es vorzuziehen, die Lasche
und/oder den Verschluß, sowie gegebenenfalls den Verbin
dungsbereich, aus einem, insbesondere elastisch, verform
baren Material, insbesondere aus Kunststoff, Kautschuk,
PVC, Gummi oder dergleichen, auszubilden.
Bestimmungsgemäß wird der erfindungsgemäße Befestigungs
binder zum lösbaren, bindenden Haltern und/oder Befesti
gen von Leitungen, insbesondere von Kabelleitungen oder
Rohren oder dergleichen oder von Pflanzen verwendet. Ferner
wird der erfindungsgemäße Befestigungsbinder zum lösbaren,
bindenden Verschließen von Säcken und Tüten oder derglei
chen verwendet.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer schematischen
Zeichnung eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. In
dieser zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen erfindungsgemäßen Be
festigungsbinder gemäß eines Ausführungsbei
spiels;
Fig. 2 eine geschnittene Seitenansicht auf den Befesti
gungsbinder von Fig. 1;
Fig. 3 eine vergrößerte Draufsicht auf den Verschluß des
erfindungsgemäßen Befestigungsbinders von Fig. 1;
Fig. 4 eine geschnittene Seitenansicht des Verschlusses
auf Fig. 3; und
Fig. 5 bis 8 die bestimmungsgemäße Verwendung und das Lösen
des erfindungsgemäßen Befestigungsbinders des in
Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiels.
Fig. 1 und 2 zeigen ein Ausführungsbeispiel des erfin
dungsgemäßen Befestigungsbinders in Draufsicht bzw. in ge
schnittener Seitenansicht. Es handelt sich hier um einen
Befestigungsbinder mit einem Verschlußbereich 1, welcher
zwei Verschlußöffnungen 8 und 9 mit Rastzungen 5 und 6
aufweist. Die Lasche 2 hat eine im wesentlichen konstante
Breite und weist an ihrem dem Verschluß 1 zugewandten Ende
einen spitz zulaufenden Einfädelbereich 4 auf.
Die Rastausnehmungen 3a sind hier in Form von lochartigen,
quadratischen Ausstanzungen ausgebildet, welche in Quer
richtung durch Längsstege 3c begrenzt werden und welche in
Längsrichtung durch Querstege 3b voneinander getrennt und
beabstandet sind. Die Rastausnehmungen 3a sind alle iden
tisch ausgebildet.
Der Verschluß 1 ist hier ebenfalls laschenartig gestaltet,
und er weist eine größere Breite auf als die Lasche 2. Zwi
schen dem Verschluß 1 und der Lasche 2 ist ein sich gleich
mäßig verjüngender Verbindungsbereich 12 angeschlossen.
Die Fig. 3 und 4 zeigen vergrößert den Verschluß 1 des
Ausführungsbeispiels aus den Fig. 1 und 2, jeweils wie
der in Draufsicht bzw. in geschnittener Seitenansicht.
Die Rastzungen 5 und 6 entspringen jeweils den Randberei
chen 7 der Verschlußöffnungen 8 und 9 und sind in bezug auf
die Längsachse des Befestigungsbinders bzw. in bezug auf
die Verbindungslinie der Verschlußöffnungen 8 und 9 einan
der direkt gegenüberliegend angeordnet.
Die Ränder 7 der Verschlußöffnungen 8 und 9 sind auf der
selben Seite der Verschlußlasche 1 ausgebildet, und zwar in
Form eines Verstärkungsrandes oder Kragens. Zudem weisen
sie einen kommunizierenden Verbindungssteg 13 auf.
Die Öffnungen 8 und 9 an sich sind trichterförmig ausge
bildet, wobei in bezug auf Fig. 4 die Lasche 2 zunächst
von unten in Pfeilrichtung 14 durch die Öffnung 8 einzu
führen ist und danach, falls notwendig, von oben in Pfeil
richtung 15 in die Verschlußöffnung 9. Zum besseren Ein
fädeln sind die Verschlußöffnungen 8 und 9 konisch gestal
tet, d. h. die Öffnung auf der Einführseite ist breiter als
die Öffnung auf der Austrittsseite, wobei die Öffnung der
Austrittsseite jeweils in etwa der Dicke der Lasche 2
entspricht, was ein spielfreies Durchführen im Endbereich
der Verschlußöffnungen erzwingt und somit ein optimales
Ausrichten der Lasche beim Durchführen und ein besseres
Einrasten der Rastzungen 5 und 6 in die Ausnehmungen 3a ge
währleistet.
Die Verstärkungen der Randbereiche 7 übersteigen in ihrer
Höhe etwa das Doppelte der Stärke des laschenartigen Ver
schlußbereichs 1 und auch der Stärke der Lasche 2 selbst.
Die Rastzungen 5 und 6 sind in bezug auf die Ebene der
Lasche 2 oberhalb bzw. unterhalb davon angeordnet, so daß
bei Ausbildung einer achtförmigen Doppelschlaufe die erste
Schlaufe ebenfalls etwa unterhalb der Verschlußebene, die
zweite Schlaufe etwa oberhalb der Verschlußebene ausgebil
det wird.
Die Fig. 5 bis 8 zeigen nun in einer Art Querschnitts
ansicht die bestimmungsgemäße Verwendung des erfindungs
gemäßen Befestigungsbinders gemäß dem Ausführungsbeispiel
der Fig. 1 bis 4.
Es werden Gegenstände 10 und 11 mittels zweier Schlaufen 2a
und 2b in Form einer Acht beabstandet aneinandergebunden,
wobei der Verschluß 1 in etwa zwischen diesen beiden Ge
genständen 10 und 11 zu liegen kommt, wie das in Fig. 5
gezeigt ist.
In Fig. 6 wird nun die Lasche 2 etwa am Einfädelbereich 4
ergriffen und zur Richtung, die dem Ursprung der Rastzunge
6 gegenüberliegt, gemäß den Pfeilen 16 gezogen, wodurch die
Rastzunge 6 mit der bisher besetzten Rastausnehmung außer
Eingriff kommt, wie des in Fig. 6 gezeigt ist.
Danach wird die Lasche 2 im gebogenen Zustand durch die
Öffnung 9 entgegengesetzt zur Spannrichtung geschoben,
womit die erste Schlaufe 2a gelöst wird und wegfällt, wie
das in Fig. 7 gezeigt ist.
Danach wird die Lasche 2 ebenfalls wieder bevorzugt im
Einfädelbereich 4 gepackt und in einer Richtung 17 gezogen,
welche dem Ursprung der Rastzunge 5 gegenüberliegt. Dadurch
gerät diese Rastzunge 5 mit der durch sie besetzten Rast
ausnehmung außer Eingriff. Zur Unterstützung dieses Ausra
stens kann der Verschluß 1 noch zusätzlich entgegengesetzt
zur Zugrichtung 17 der Lasche 2 in Richtung 18 auf den Ge
genstand 10 hin gebogen werden. Dabei wird dann, durch den
Steg 13 begünstigt, das Rastelement aus der besetzten Rast
ausnehmung gehoben. Nach Ausrasten der Rastzunge 5 aus der
entsprechenden Ausnehmung ist die Lasche 2 in der Ver
schlußöffnung 8 frei bewegbar und kann entgegengesetzt zur
Spannrichtung zur Auflösung der Schlaufe 2b und zur Freiga
be des ersten Gegenstandes 10 durch die Öffnung 8 hindurch
geschoben werden.
Claims (26)
1. Befestigungsbinder mit einer Lasche (2) zum schlaufen
artigen Umschließen von Gegenständen (10, 11) mit Rast
ausnehmungen 3a,
mit einem mit der Lasche (2) verbundenen Verschluß (1) zum einrastenden Schließen einer Schlaufe der Lasche (2), welcher mindestens eine Verschlußöffnung (8, 9) aufweist, welche von der Lasche (2) beim Schließen durchdringbar ist, und
mit jeweils mindestens einem Rastelement (5, 6) im Be reich der Verschlußöffnung (8, 9) zum Eingreifen in die Rastausnehmungen (3a) der Lasche (2), wobei die Lasche (2) dehnbar und biegbar ausgebildet ist,
wobei das Rastelement (5, 6) jeweils im Randbereich der jeweiligen Verschlußöffnung (8, 9) in Form einer Rastzunge ausgebildet ist, welche sich aus der Ebene der jeweiligen Verschlußöffnung (8, 9) heraus er streckt und welche die jeweilige Verschlußöffnung (8, 9) zumindest teilweise überdeckt, und
wobei die Verschlußöffnung (8, 9) im Verhältnis zur Dicke und Biegesteifigkeit der Lasche (2) und zur An ordnung der Rastzunge (5, 6) solche Abmessungen auf weist, daß die Lasche (2) beim Durchdringen der jewei ligen Verschlußöffnung (8, 9) durch den Rand der Ver schlußöffnung (8, 9) so ausgerichtet ist, daß die Rastzunge (5, 6) durch Umbiegen der Lasche (2) im Bereich der durchdrungenen Verschlußöffnung (8, 9) mit den Rastausnehmungen (3a) der Lasche (2) außer Ein griff bringbar ist.
mit einem mit der Lasche (2) verbundenen Verschluß (1) zum einrastenden Schließen einer Schlaufe der Lasche (2), welcher mindestens eine Verschlußöffnung (8, 9) aufweist, welche von der Lasche (2) beim Schließen durchdringbar ist, und
mit jeweils mindestens einem Rastelement (5, 6) im Be reich der Verschlußöffnung (8, 9) zum Eingreifen in die Rastausnehmungen (3a) der Lasche (2), wobei die Lasche (2) dehnbar und biegbar ausgebildet ist,
wobei das Rastelement (5, 6) jeweils im Randbereich der jeweiligen Verschlußöffnung (8, 9) in Form einer Rastzunge ausgebildet ist, welche sich aus der Ebene der jeweiligen Verschlußöffnung (8, 9) heraus er streckt und welche die jeweilige Verschlußöffnung (8, 9) zumindest teilweise überdeckt, und
wobei die Verschlußöffnung (8, 9) im Verhältnis zur Dicke und Biegesteifigkeit der Lasche (2) und zur An ordnung der Rastzunge (5, 6) solche Abmessungen auf weist, daß die Lasche (2) beim Durchdringen der jewei ligen Verschlußöffnung (8, 9) durch den Rand der Ver schlußöffnung (8, 9) so ausgerichtet ist, daß die Rastzunge (5, 6) durch Umbiegen der Lasche (2) im Bereich der durchdrungenen Verschlußöffnung (8, 9) mit den Rastausnehmungen (3a) der Lasche (2) außer Ein griff bringbar ist.
2. Befestigungsbinder nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen der Lasche (2) und dem Verschluß (1) ein,
inbesondere elastisch verformbarer, Verbindungsbereich
(12) zum Verbinden und zum Verschwenken der Lasche (2)
und des Verschlusses (1) vorgesehen ist.
3. Befestigungsbinder nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Lasche (2) und/oder der Verschluß (1) im we
sentlichen flächig und im nicht gebundenen oder ver
schwenkten Zustand einander im wesentlichen koplanar
ausgebildet sind.
4. Befestigungsbinder nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß als Rastausnehmungen (3a) an mindestens einer
Fläche der Lasche einander beabstandet angeordnete, die
Fläche lochartig durchdringende und im wesentlichen
gleichartige Ausnehmungen (3a) vorgesehen sind.
5. Befestigungsbinder nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Rastausnehmungen (3a) als durch Querstege (3b)
voneinander getrennte und seitlich durch Längsstege
(3c) begrenzte Löcher von im wesentlichen gleichem
Querschnitt ausgebildet sind.
6. Befestigungsbinder nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Rastausnehmungen (3a) als Löcher mit rechtecki
gem, kreisrundem, elliptischem oder ovalem Querschnitt
ausgebildet sind.
7. Befestigungsbinder nach einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Rastelement (5, 6) jeweils, insbesondere
elastisch, verformbar ausgebildet ist.
8. Befestigungsbinder nach einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Rastelement (5, 6) senkrecht zur Verschluß
öffnung (8, 9) gekrümmt ausgebildet ist, insbesondere
als Widerhaken oder Dorn entgegen der Zugrichtung der
Lasche (2).
9. Befestigungsbinder nach einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Rastelement (5, 6) zum möglichst spielfreien
Eingriff, inbesondere zum zumindest teilweise form
schlüssigen Eingriff, in die Rastausnehmungen (3a)
ausgebildet ist.
10. Befestigungsbinder nach einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Rastelement (5, 6) mit der Ebene der Ver
schlußöffnung (8, 9) einen Winkel, insbesondere kleiner
als 90°, einschließt.
11. Befestigungsbinder nach einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß am Verschluß zwei, insbesondere im wesentlichen
gleiche, Verschlußöffnungen (8, 9), insbesondere zum
Schließen in Form einer Doppelschlaufe der Lasche (2),
insbesondere in Form einer Acht, vorgesehen sind.
12. Befestigungsbinder nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Rastelemente (5, 6) in bezug auf eine Verbin
dungsachse der Verschlußöffnungen (8, 9) einander
benachbart oder einander gegenüberliegend ausgebildet
sind.
13. Befestigungsbinder nach einem der Ansprüche 11 oder 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verschlußöffnungen (8, 9) im wesentlichen in
einer Ebene ausgebildet sind.
14. Befestigungsbinder nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß in bezug auf die Ebene der Verschlußöffnungen (8,
9) das Rastelement (5) der einen Verschlußöffnung (8)
auf der einen Seite ausgebildet ist, während das Rast
element (6) der anderen Verschlußöffnung (9) auf der
anderen Seite ausgebildet ist.
15. Befestigungsbinder nach einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verschlußöffnung (8, 9) materialmäßig, ins
besondere wulstartig oder in Form eines Kragens (7)
verstärkt ausgebildet ist.
16. Befestigungsbinder nach einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Lasche (2) an der dem Verschluß (1) abgewandten
Seite einen, insbesondere spitz zulaufenden, Einfädel
bereich (4) aufweist.
17. Befestigungsbinder nach einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Lasche (2) und/oder der Verschluß (1) oder aber
der Befestigungsbinder als ganzes einstückig ausgebil
det sind.
18. Befestigungsbinder nach einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Lasche (2) und/oder der Verschluß (1), sowie
gegebenenfalls der Verbindungsbereich (12) aus einem
elastisch verformbaren Material, insbesondere aus
Kunststoff, Gummi, Kautschuk, PVC oder dergleichen,
ausgebildet ist.
19. Befestigungsbinder nach einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verschlußöffnung (8, 9) im Einführungsbereich
für die Lasche (2) erweitert ist.
20. Befestigungsbinder nach einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verschlußöffnung (8, 9) konisch oder trichter
förmig ist.
21. Befestigungsbinder nach einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verschlußöffnung (8, 9) zum in bezug auf die
Ebene der Verschlußöffnung (8, 9) senkrechten Ausrich
ten der Lasche (2) beim Durchführen durch die Ver
schlußöffnung (8, 9) ausgebildet ist.
22. Befestigungsbinder nach einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verschlußöffnung (8, 9) zumindest teilweise zum
im wesentlichen spielfreien Durchführen der Lasche (2)
durch die Verschlußöffnung (8, 9) ausgebildet ist.
23. Befestigungsbinder nach einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Innenform der Verschlußöffnung (8, 9) zumindest
teilweise im wesentlichen der Außenform der Lasche (2)
entspricht.
24. Befestigungsbinder nach einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Rastelement (5, 6) jeweils durch einen Steg
(13) in den Verschluß (1) ausläuft.
25. Befestigungsbinder nach einem der Ansprüche 11 bis 24,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Rastelemente (5, 6) durch einen Materialsteg
(13) verbunden sind.
26. Verwendung des Befestigungsbinders nach einem der
Ansprüche 1 bis 18
zum lösbaren, bindenden Haltern und/oder Be
festigen von Leitungen, insbesondere Kabelleitungen
oder Rohren oder dergleichen oder von Pflanzen und/oder
zum lösbaren, bindenden Verschließen von Säcken, Tüten
oder dergleichen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT93795A AT411052B (de) | 1995-05-31 | 1995-05-31 | Befestigungsbinder |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19622087A1 true DE19622087A1 (de) | 1996-12-05 |
| DE19622087C2 DE19622087C2 (de) | 1999-08-12 |
Family
ID=3503277
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996122087 Expired - Lifetime DE19622087C2 (de) | 1995-05-31 | 1996-05-31 | Befestigungsbinder |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT411052B (de) |
| DE (1) | DE19622087C2 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1369630A1 (de) * | 2002-06-07 | 2003-12-10 | Illinois Tool Works, Inc. | Kabelbinder |
| US9211985B2 (en) | 2012-12-21 | 2015-12-15 | Charles Joseph Milani | Adjustable strap |
Families Citing this family (3)
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| DE102004023396B4 (de) * | 2004-05-12 | 2009-02-05 | Daimler Ag | Vorrichtung zum Befestigen eines Verkleidungsteils |
| CN103303575A (zh) * | 2013-07-08 | 2013-09-18 | 苏州苏越电气有限公司 | 一种改进型线缆组件 |
| AT520299B1 (de) | 2018-01-10 | 2019-03-15 | Robert Vaverka | Befestigungsbinder |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| GB1232916A (de) * | 1968-03-26 | 1971-05-26 |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE3643641C1 (de) * | 1986-12-19 | 1988-03-03 | United Carr Gmbh Trw | Binder mit einstueckig angeformtem Arretierkopf aus Kunststoff |
| DE3807173A1 (de) * | 1988-03-04 | 1989-09-14 | United Carr Gmbh Trw | Halteband aus kunststoff zum umschlingen, haltern und buendeln von gegenstaenden |
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1995
- 1995-05-31 AT AT93795A patent/AT411052B/de not_active IP Right Cessation
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1996
- 1996-05-31 DE DE1996122087 patent/DE19622087C2/de not_active Expired - Lifetime
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| US7131168B2 (en) | 2002-06-07 | 2006-11-07 | Illinois Tool Works Inc | Cinch strap |
| US9211985B2 (en) | 2012-12-21 | 2015-12-15 | Charles Joseph Milani | Adjustable strap |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ATA93795A (de) | 2003-02-15 |
| AT411052B (de) | 2003-09-25 |
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