DE19622041C2 - Verfahren zur Überwachung einer Recheneinheit - Google Patents
Verfahren zur Überwachung einer RecheneinheitInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Überwachung einer
Recheneinheit gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Recheneinheiten werden zur Berechnung von Daten, die bei
spielsweise für die Steuerung oder Regelung eines Kraftfahr
zeuges verwendet werden, eingesetzt. Dazu werden aus Ein
gangswerten, die Betriebsparameter eines Kraftfahrzeuges, wie
z. B. Motorlast, Motordrehzahl und Gaspedalstellung darstel
len, Ausgangswerte berechnet, die zur Steuerung oder Regelung
des Kraftfahrzeuges, insbesondere zur Steuerung von Funktio
nen des Kraftfahrzeuges wie z. B. den Motor, die Lenkung, die
Kupplung, das Getriebes oder das Bremssystem verwendet wer
den. Für die Steuerung der Funktionen, insbesondere für si
cherheitsrelevante Funktionen, wie z. B. das Bremssystem, ist
es notwendig, daß die Recheneinheit auf eine richtige Funkti
onsweise hin überprüft wird.
Aus EP 0 512 240 B1 ist bereits ein Verfahren zur Überwachung
einer Recheneinheit bekannt, bei der die Recheneinheit aus
einem Eingangswert einen Ausgangswert ermittelt, der zur
Steuerung des Kraftfahrzeuges verwendet wird. Zur Überprüfung
der korrekten Funktionsweise der Recheneinheit ist eine Über
wachungseinheit vorgesehen, die ebenfalls aus dem Eingangs
wert nach der gleichen Berechnungsmethode wie die Rechenein
heit einen Ausgangswert berechnet. Anschließend wird der Aus
gangswert der Überwachungseinheit mit dem Ausgangswert der
Recheneinheit verglichen und bei unterschiedlichen Ausgangs
werten eine Fehlfunktion der Recheneinheit erkannt. Zur zu
sätzlichen Überprüfung der korrekten Funktionsweise der Re
cheneinheit werden von der Überwachungseinheit fehlerhafte
Eingangswerte an die Recheneinheit gegeben, um anhand des von
der Recheneinheit aus dem fehlerhaften Eingangswert berechne
ten Ausgangswertes eine fehlerhafte Funktion der Rechenein
heit zu ermitteln.
Das bekannte Verfahren erkennt nicht alle fehlerhaften Be
rechnungen der Recheneinheit.
Aus "Mikrocomputer in der Sicherheitstechnik", H. Hölscher, J. Rader, TÜV
Rheinland, 1984, ISBN 3-88 585-180-6, ist eine einkanalige
Struktur mit diversitärer Software bekannt, bei der die si
cherheitsrelevante Software zweimal in diversitärer Form vor
handen ist. Die beiden Programmteile laufen nacheinander ab
und berechnen auf verschiedenen Wegen die sicherheitsrelevan
ten Ergebnisse, die dann verglichen werden. Zudem wird eine
zweikanalige Struktur beschrieben, bei der zwei unabhängige
Funktionseinheiten zur Ausführung der spezifizierten Funktion
gleich oder auf verschiedene Arten diversitär z. B. in der
Hardware, der Software oder des Zeitablaufes aufgebaut sein
können. Bei der zweikanaligen Struktur werden ebenfalls die
Ergebnisse miteinander verglichen und aus dem Vergleich eine
Fehlfunktion der zweikanaligen Struktur erkannt.
Die Aufgabe der Erfindung beruht darin, zuverlässig zwei Re
cheneinheiten zu überwachen und bei einem Fehlerfall die kor
rekt funktionierende Recheneinheit zu erkennen.
Die Aufgabe der Erfindung wird durch die Merkmale des An
spruchs 1 gelöst.
Besonders vorteilhaft ist es, daß zwei Recheneinheiten über
wacht werden und bei einem Fehlerfall die korrekt funktionie
rende Recheneinheit erkannt wird, mit der weiterhin Berech
nungen durchgeführt werden können.
Weitere vorteilhafte Ausbildungen und Verbesserungen der Er
findung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
Die Erfindung wird anhand der Figuren näher erläutert; es
zeigen:
Fig. 1 Eine schematische Anordnung zur Durchführung des er
findungsgemäßen Verfahrens,
Fig. 2 Eine Recheneinheit mit Datenbus und
Fig. 3 Einen schematischen Programmablauf.
Fig. 1 zeigt eine Recheneinheit 1, die über eine Sensorlei
tung 15 mit einem Sensor 2, und über eine Steuerleitung 16
mit einem Stellglied 3 verbunden ist. Das Stellglied 3 ist
über eine Ansteuerleitung 18 mit dem Kraftfahrzeug 4, insbe
sondere mit Funktionen des Kraftfahrzeuges 4 wie der Brenn
kraftmaschine, der Kupplung, dem Bremssystem oder dem Getrie
be verbunden. Weiterhin ist eine zweite Recheneinheit 12 an
geordnet, die ebenfalls mit dem Sensor 2 und dem Steuerglied
3 sowie mit der Recheneinheit 1 in Verbindung steht.
Der Sensor 2 steht über eine Wirkverbindung 17 mit dem Kraft
fahrzeug 4, insbesondere mit einer Funktion des Kraftfahrzeu
ges 4 in Kontakt.
Fig. 2 zeigt eine genauere Darstellung der Recheneinheit 1,
die eine Kontrolleinheit 5, eine arithmetisch logische Be
rechnungseinheit (ALU) 6, einen Lesespeicher 8 (ROM) und ei
nen Lese- und Schreibspeicher (RAM) 7, eine Eingangsschnitt
stelle 9, und eine Ausgangsschnittstelle 11 aufweist, die
über einen Datenbus 10 miteinander verbunden sind. Der Sensor
2 ist an der Eingangsschnittstelle 9 und das Stellglied 3 an
der Ausgangsschnittstelle 11 angeschlossen.
Die Anordnung nach Fig. 2 funktioniert folgendermaßen: Der
Sensor 2 nimmt eine Betriebsgröße des Kraftfahrzeuges 4, ins
besondere einer Funktion des Kraftfahrzeuges 4 auf, die dann
von der Kontrolleinheit 5 als Eingangsgröße abgefragt wird
und im Lese-/Schreibspeicher 7 abgelegt wird. Daraufhin
greift die Berechnungseinheit 6 auf einen Kontrollparameter
zu, der entweder im Lese-/Schreibspeicher 7 oder im Lesespei
cher 8 abgelegt ist und berechnet nach einer Berechnungsme
thode aus der Eingangsgröße unter Verwendung des Kontrollpa
rameters einen Ausgangswert, der anschließend im Lese-
/Schreibspeicher 7 abgelegt wird. Der Kontrollparameter ist
von der Funktion des Kraftfahrzeuges 4, die gesteuert oder
geregelt wird, und vorzugsweise von einem Betriebszustand des
Kraftfahrzeuges abhängig.
Die Kontrolleinheit 5 steuert mit dem Ausgangswert das Stell
glied 3 an, das wiederum die entsprechende Funktion
des Kraftfahrzeuges 4 steuert.
Das beschriebene Verfahren ist aus einer Vielzahl von elemen
taren Prozessorbefehlen aufgebaut und verläuft nur fehler
frei, wenn die Berechnungsmethode und die Hardware
5, 6, 7, 8, 9, 10, 11 inklusive des Busses 10 und der Schnittstel
len 9, 11 fehlerfrei funktionieren.
Fig. 3 zeigt einen schematischen Programmablauf zur Durch
führung eines Verfahrens, das im folgenden am Beispiel eines
Antiblockiersystems näher erläutert wird: Bei Programmpunkt
20 erhält die Recheneinheit 1 über den Sensor 2, der in die
sem Beispiel einen Raddrehzahlgeber darstellt die Drehge
schwindigkeit des zugeordneten Rades, die als Eingangsgröße
im Lese-/Schreibspeicher 7 abgespeichert wird.
In einer Weiterbildung der Erfindung erhält die Recheneinheit
1 über den Sensor 2 zusätzlich weitere Parameter z. B. die In
formation, ob die Straße naß ist oder den Bremsdruck, mit dem
der Fahrer das Bremspedal derzeit betätigt, die ebenfalls im
Lese-/Schreibspeicher 7 abgelegt werden.
Anschließend wird bei Programmpunkt 21 aufgrund der Drehge
schwindigkeit des Rades für das Rad nach einer ersten Berech
nungsmethode 21 ein erster Ausgangswert in Form eines
Bremsdruckes berechnet, der im Lese-/Schreibspeicher 7 abge
legt wird. Vorzugsweise werden die weiteren Informationen wie
der vorliegende Bremspedaldruck oder eine nasse Straße bei
der Berechnung des Bremsdruckes berücksichtigt. Die erste Be
rechnungsmethode 21 ist im Lese-/Schreibspeicher 7 abgelegt.
Anschließend wird nach Programmpunkt 22 verzweigt.
Bei Programmpunkt 22 wird aufgrund der in Programmpunkt 20
gespeicherten Eingangsgröße, der Raddrehzahl, nach einer
zweiten Berechnungsmethode ein zweiter Ausgangswert in Form
eines Bremsdruckes für das Rad berechnet und ebenfalls im Le
se-/Schreibspeicher 7 abgelegt. Die zweite Berechnungsmethode
22 ist im Lese-/Schreibspeicher 7 abgelegt. Anschließend wird
nach Programmpunkt 23 verzweigt.
Bei Programmpunkt 23 werden der erste und der zweite Aus
gangswert von der Recheneinheit 1 miteinander verglichen und
dahingehend überprüft, ob der erste und der zweite Ausgangs
wert entsprechend der verwendeten ersten und zweiten Berech
nungsmethode 21, 22 zueinander in einem durch die erste und
die zweite Berechnungsmethode vorgegebenem Verhältnis stehen.
Im einfachsten Fall sind die erste und die zweite Berech
nungsmethode derart gewählt, daß das Verhältnis darin be
steht, daß der erste Ausgangswert dem zweiten Ausgangswert
entspricht. Die erste und die zweite Berechnungsmethode wer
den vorzugsweise so gewählt, daß das Verhältnis der Ausgangs
werte in einem Wertebereich besteht, um den sich der erste
und der zweite Ausgangswert unterscheiden können und trotzdem
noch als übereinstimmend im Sinne des Vergleichs erkannt wer
den. In diesem Fall wird erst eine Fehlfunktion der Rechen
einheit 1 erkannt, wenn mindestens ein Ausgangswert außerhalb
des Wertebereiches liegt. Beispielsweise kann sich der erste
vom zweiten Ausgangswert um 10% des Wertes des zweiten Aus
gangswertes unterscheiden.
Weiterhin ist es möglich, vorgegebene Relationen zwischen dem
ersten und dem zweiten Ausgangswert durch die entsprechende
Wahl der ersten und der zweiten Berechnungsmethode 21, 22 vor
zugeben, so daß der erste Ausgangswert übereinstimmend mit
dem zweiten Ausgangswert erkannt wird, wenn z. B. der erste
Ausgangswert einen vorgegebenen vielfachen Wert des zweiten
Ausgangswertes einnimmt.
Ergibt die Abfrage bei Programmpunkt 23, daß der erste Aus
gangswert nicht mit dem zweiten Ausgangswert im Sinne des
Vergleichs übereinstimmt, so wird nach Programmpunkt 24 ver
zweigt. Bei Programmpunkt 24 wird angezeigt, daß die Rechen
einheit 1 fehlerhaft arbeitet und entweder ein Abschalten des
Kraftfahrzeuges erfolgt oder auf eine Notfunktion umgeschal
tet wird.
Ergibt die Abfrage bei Programmpunkt 23, daß der Vergleich
des ersten Ausgangswertes mit dem zweiten Ausgangswert eine
richtig arbeitende Recheneinheit 1 erkannt hat, so wird nach
Programmpunkt 20 zurückverzweigt und das Programm erneut
durchlaufen.
Weil das Ergebnis des Vergleichs von Fehlern oder Defekten
der Programmsequenz der ersten und/oder der zweiten Berech
nungsmethode abhängig ist, wird durch die Verwendung von ent
sprechend unterschiedlichen ersten und zweiten Berechnungsme
thoden 21, 22 sichergestellt, daß eine fehlerhafte Funktions
weise der Recheneinheit 1 zu unterschiedlichen Ausgangswerten
führt und beim Vergleich erkannt wird.
Um sicher zu stellen, daß die erste und die zweite Berech
nungsmethode 21, 22 zu unterschiedlichen Programmsequenzen
führen und die Ressourcen der Recheneinheit 1 auf unter
schiedliche Weise einsetzen, ist eine Kombination der folgen
den Maßnahmen vorteilhaft:
- - die erste und die zweite Berechnungsmethode 21, 22 basie ren auf unterschiedlichen Regelungsprinzipien: zum Bei spiel konventionelle Regeltechnik, wie PID Regelverfahren, für die erste Berechnungsmethode 21 und Fuzzy-Logik für die zweite Berechnungsmethode 22;
- - die mathematischen Sequenzen der beiden Berechnungsmetho den sind unterschiedlich: zum Beispiel um die Gleichung D=A*(B+C) zu berechnen, wird erst addiert und dann multi pliziert für die erste Berechnungsmethode 21 und erst mul tipliziert und dann addiert für die zweite Berechnungsme thode 22;
- - die erste Berechnungsmethode 21 ist in einer zur zweiten Berechnungsmethode 22 unterschiedlichen Programmiersprache programmiert: zum Beispiel in Assembler-Sprache für die erste Berechnungsmethode 21 und in C-Sprache für die zwei te Berechnungsmethode 22;
- - bei einer Programmierung der Berechnungsmethoden 21, 22 in der gleichen Programmiersprache werden unterschiedliche Befehlsequenzen benutzt: wie zum Beispiel direkte Adres sierung der Variablen für die erste Berechnungsmethode 21 und indirekte Adressierung für die zweite Berechnungsme thode 22;
- - die beiden Berechnungsmethoden 21, 22 unterscheiden sich durch unterschiedliche Genauigkeit in der Berechnung und/oder durch unterschiedliche Variablen und/oder durch unterschiedliche Befehlsequenzen: wie zum Beispiel die Be rechnung einer präzisen Berechnung für die erste Berech nungsmethode 21 und einer groben, schnellen Berechnung für die zweite Berechnungsmethode 22;
- - es werden unterschiedliche physikalische Größen für die gleiche Variable in den verschiedenen Berechnungsmethoden 21, 22 verwendet: wie zum Beispiel den Bremsdruck in der Einheit bar für die erste Berechnungsmethode 21 und den Bremsdruck in der Einheit psi für die zweite Berechnungs methode 22;
- - die Eingangs- und Ausgangswerte werden mehrfach und/oder eventuell in unterschiedlichen Speicherbereichen und/oder in verschiedenen Datenformaten gespeichert: wie zum Bei spiel Standard Binär und komplementiert oder Fixed und Floating Point;
- - die Eingangs- und Ausgangswerte werden in einem Format ge speichert, das eine Fehlererkennung beim Auslesen ermöglicht, wie zum Beispiel im Greycode, der ein fehlersiche rer Code ist.
- - bei der Programmierung der ersten und zweiten Berechnungs methode 21, 22 mit Assemblercode wird eine gleiche Funktion in den zwei verschiedenen Berechnungsmethoden 21, 22 mit ver schiedenen Mikrokontrollerbefehlen ausgeführt.
Erfindungsgemäß ermöglicht das beschriebene Verfahren eine
Recheneinheit ohne externe Überwachungseinheit für sicher
heitsrelevanten Funktionen einzusetzen, die keine Notlauf
funktion benötigen.
Falls Notlauf notwendig ist, wie zum Beispiel bei der Len
kung, wird vorzugsweise in konventioneller Weise eine zweite
Recheneinheiten eingesetzt.
Die Erfindung ermöglicht es, in diesem
Falle, die Anzahl der Recheneinheiten auf zwei durch folgen
den Algorithmus zu beschränken: Im Normalzustand berechnen
die erste und die eine zweite Recheneinheit jeweils als einem
ersten Eingangswert nach der ersten Berechnungsmethode 21 ei
nen ersten Ausgangswert, die miteinander verglichen werden.
Unterscheiden sich die ersten Ausgangswerte, so wird in min
destens einer Recheneinheit aus dem ersten Eingangswert ein
zweiter Ausgangswert nach der zweiten Berechnungsmethode 22
berechnet. Der zweite Ausgangswert wird mit dem ersten Aus
gangswert verglichen und es wird für die Notlauffunktion die
Recheneinheit eingesetzt, bei der der erste und der zweite
Ausgangswert in einem vorgebbaren Verhältnis zueinander ste
hen, das durch die Wahl der ersten und der zweiten Berech
nungsmethode 21, 22 vorgegeben ist.
Claims (11)
1. Verfahren zur Überwachung einer Recheneinheit (1), bei dem
die Recheneinheit (1) aus einem ersten Eingangswert nach ei
ner ersten Berechnungsmethode (21) eine erste Ausgangsgröße
ermittelt, bei dem eine zweite Recheneinheit (12) nach der
ersten Berechnungsmethode (21) aus dem ersten Eingangswert
einen Ausgangswert berechnet, bei dem die Ausgangswerte der
zwei Recheneinheiten miteinander verglichen werden, dadurch
gekennzeichnet, daß, mindestens eine Recheneinheit (1, 12)
nach einer zweiten Berechnungsmethode (21, 22) aus dem ersten
Eingangswert einen Ausgangswert berechnet, wenn die Ausgangs
werte nicht übereinstimmen, und daß die Recheneinheit (1, 12)
als korrekt funktionierend erkannt wird, deren Ausgangswert
nach der ersten und der zweiten Berechnungsmethode ein durch
die erste und die zweite Berechnungsmethode vorgegebenes Ver
hältnis zueinander aufweisen.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Durchführung der ersten Berechnungsmethode (21) ande
re Teile (5, 6, 7, 8, 10) der Recheneinheit (1) verwendet werden
als zur Durchführung der zweiten Berechnungsmethode (22)
3. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Durchführung der ersten Berechnungsmethode (21) im
Vergleich zur zweiten Berechnungsmethode (22) mindestens
teilweise unterschiedliche Speicherbereiche (7, 8) verwendet
werden.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß für die erste Berechnungsmethode (21) ein anderes mathe
matisches Berechnungsverfahren verwendet wird als für die
zweite Berechnungsmethode (22)
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß für die Programmierung der ersten Berechnungsmethode (21)
mindestens teilweise eine andere Programmiersprache verwendet
wird als für die Programmierung der zweiten Berechnungsmetho
de (22).
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß für eine Berechnungsmethode (21) eine konventionelle Re
gelungstechnik verwendet wird, und daß für die andere Berech
nungsmethode (22) eine Fuzzy-Logik verwendet wird.
7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß als erste und als zweite Berechnungsmethode (21, 22) ma
thematisch unterschiedlich genaue Berechnungsmethoden verwen
det werden.
8. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß bei der Programmierung der ersten und zweiten Berech
nungsmethode (21, 22) mit Assemblercode eine gleiche Funktion
in den zwei verschiedenen Berechnungsmethoden (21, 22) mit
verschiedenen Mikrokontrollerbefehlen ausgeführt wird.
9. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß von der ersten Berechnungsmethode (21) eine direkte
Adressierung der Speicherbereiche (7, 8) und von der zweiten
Berechnungsmethode (22) eine indirekte Adressierung der Spei
cherbereiche (7, 8) durchgeführt wird.
10. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Eingangswert bei der ersten und bei der zweiten Be
rechnungsmethode (21, 22) in unterschiedlichen physikalischen
Einheiten berechnet wird.
11. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Eingangswert oder die Ausgangswerte im ersten und im
zweiten Berechnungsverfahren (21, 22) in verschiedenen Daten
formaten abgespeichert werden.
Priority Applications (1)
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| DE19622041A1 DE19622041A1 (de) | 1997-12-11 |
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Families Citing this family (2)
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Citations (1)
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|---|---|---|---|---|
| EP0512240A1 (de) * | 1991-05-08 | 1992-11-11 | Robert Bosch Gmbh | System zur Steuerung eines Kraftfahrzeuges |
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1996
- 1996-05-31 DE DE1996122041 patent/DE19622041C2/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (1)
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Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| HÖLSCHER, H. und RADER, J.: Mikrocomputer in der Sicherheitstechnik, Verlag TÜV Rheinland, 1984, S. 7-7 bis 7-10, 7-81 bis 7-84 * |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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