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DE19622922A1 - Vorrichtung zum Bestäuben eines Produktes - Google Patents

Vorrichtung zum Bestäuben eines Produktes

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Publication number
DE19622922A1
DE19622922A1 DE1996122922 DE19622922A DE19622922A1 DE 19622922 A1 DE19622922 A1 DE 19622922A1 DE 1996122922 DE1996122922 DE 1996122922 DE 19622922 A DE19622922 A DE 19622922A DE 19622922 A1 DE19622922 A1 DE 19622922A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frame
transport
powder
transport device
roller
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1996122922
Other languages
English (en)
Inventor
Werner J Kotterer
Reinhold Senft
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Grafotec Kotterer Dry Spray GmbH
Original Assignee
Grafotec Kotterer Dry Spray GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Grafotec Kotterer Dry Spray GmbH filed Critical Grafotec Kotterer Dry Spray GmbH
Priority to DE1996122922 priority Critical patent/DE19622922A1/de
Publication of DE19622922A1 publication Critical patent/DE19622922A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G49/00Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for
    • B65G49/05Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for for fragile or damageable materials or articles
    • B65G49/06Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for for fragile or damageable materials or articles for fragile sheets, e.g. glass
    • B65G49/068Stacking or destacking devices; Means for preventing damage to stacked sheets, e.g. spaces
    • B65G49/069Means for avoiding damage to stacked plate glass, e.g. by interposing paper or powder spacers in the stack
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05CAPPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05C19/00Apparatus specially adapted for applying particulate materials to surfaces
    • B05C19/04Apparatus specially adapted for applying particulate materials to surfaces the particulate material being projected, poured or allowed to flow onto the surface of the work
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G2249/00Aspects relating to conveying systems for the manufacture of fragile sheets
    • B65G2249/04Arrangements of vacuum systems or suction cups

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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Bestäuben eines auf einer Transporteinrichtung aufgenommenen Produkts, insbesondere zum Bestäuben von band- oder plattenförmigem Glas bei der Herstellung, mit wenigstens einem die Transporteinrichtung mit Abstand übergreifenden Auftragbalken.
Bei der Herstellung von Glas wird dieses vor der Bildung eines aus Glasplatten bestehenden Stapels auf der Oberseite mit Puder bestäubt, um bei der Stapelbildung die Entstehung von Kratzspuren zu verhindern. Bei den derzeit in der Glasherstellung gebräuchlichen Anordnungen eingangs erwähnter Art sind jedoch keine Mittel vorgesehen, um den am Glas vorbeigehenden bzw. durch einen Luftzug etc. seitlich weggeblasenen Puder aufzufangen und zu entsorgen. Es gelangt daher vergleichsweise viel Puder in die Umgebung, was nicht nur zu einer starken Verschmutzung und damit zu einer hohen Unfallgefahr und zu erhöhten Wartungs- und Instandhaltungskosten führt, sondern auch einen großen Materialverlust darstellt. Ein besonderer Nachteil ist in diesem Zusammenhang darin zu sehen, daß sich an besonders stark mit Puder beaufschlagten Maschinenwänden Puderkuchen bilden können, die von Zeit zu Zeit abfallen und dabei eine umfangreiche Verschmutzung nicht nur der Umgebung sondern auch des herzustellenden Produkts selbst verursachen.
Hiervon ausgehend ist es daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung gattungsgemäßer Art mit einfachen und kostengünstigen Mitteln so zu verbessern, daß kein oder nur vergleichsweise wenig Puder in die Umgebung gelangen kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß bei einer Vorrichtung gattungsgemäßer Art der Abstand zwischen dem unteren Rand des Auftragbalkens und der Oberseite eines auf der Transporteinrichtung aufgenommenen, flächigen Produkts durch einen aus zumindest produktseitig elastischen Elementen bestehenden Rahmen überbrückt ist und daß eine Entsorgungseinrichtung mit einem unterhalb der Transportebene der Transporteinrichtung angeordneten, den Rahmen untergreifenden Eingang vorgesehen ist.
Diese Maßnahmen ergeben in vorteilhafter Weise einen lediglich vom flächigen Produkt unterbrochenen Schacht für den Puder. Was am genannten Produkt vorbeifällt, gelangt in vorteilhafter Weise nicht in die Umgebung, sondern in die Entsorgungseinrichtung. Auch ein seitlicher Luftzug kann hier keinen Puder wegtragen. Da die den Überbrückungsrahmen bildenden Elemente zumindest produktseitig elastisch sind, sind auch Beschädigungen des Produkts ausgeschlossen. Mit den erfindungsgemäßen Maßnahmen werden demnach die eingangs erwähnten Vorteile des gattungsgemäßen Standes der Technik vollständig beseitigt. Die erfindungsgemäßen Maßnahmen stellen demnach eine einfache und kostengünstige Lösung der oben genannten Aufgabe dar.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und zweckmäßige Fortbildungen der übergeordneten Maßnahmen sind in den Unteransprüchen angegeben. So kann der oben genannte Rahmen zweckmäßig als aus Flachbürsten bestehender Bürstenrahmen ausgebildet sein. Die Bürstenelemente ergeben in vorteilhafter Weise eine gute Filterwirkung und besitzen eine ausgezeichnete Elastizität. Hierdurch wird daher ein besonders schonender und zuverlässiger Betrieb gewährleistet.
Eine weitere vorteilhafte Maßnahme kann darin bestehen, daß die zumindest quer zur Transportrichtung der Transporteinrichtung verlaufenden Schenkel des Rahmens hochschwenkbar sind. Hierdurch ist sichergestellt, daß auf den Glasplatten etc. vorhandene Auflagen oder andere nach oben gerichtete Vorsprünge den Rahmen passieren können, ohne daß ein Kontakt mit den Rahmenelementen erfolgt. Zweckmäßig können dabei die den hochschwenkbaren Schenkeln zugeordneten Betätigungsorgane mittels einer mit wenigsten einer der Transporteinrichtung zugeordneten Sensor versehenen Steuereinrichtung aktivierbar sein. Diese Maßnahmen ermöglichen in vorteilhafter Weise einen automatischen Betrieb, daß Auflagen etc. erkannt und in Abhängigkeit davon die hochschwenkbaren Schenkel des Rahmens hochgeschwenkt werden.
In weiterer Fortbildung der übergeordneten Maßnahmen kann die Entsorgungseinrichtung einen mit seiner Saugseite mit einem unterhalb des Rahmens angeordneten Auffangtrichter verbundenen Ventilator aufweisen, dem ein Staubabscheider nachgeordnet ist. Die Absaugeinrichtung ergibt in vorteilhafter Weise eine gerichtete Strömung und führt dementsprechend dazu, daß am Produkt vorbeigehender Puder auf kürzestem Wege entsorgt wird. Der nachgeordnete Staubabscheider gewährleistet, daß die in die Umgebung ausgeblasene Luft unbelastet ist und ermöglicht eine Rückgewinnung des abgeschiedenen Puders.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und zweckmäßige Fortbildungen der übergeordneten Maßnahmen sind in den restlichen Unteransprüchen angegeben und aus der nachstehenden Beispielsbeschreibung anhand der Zeichnung entnehmbar.
In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Bestäubungsvorrichtung teilweise im Schnitt und
Fig. 2 eine schematische Draufsicht auf die erfindungsgemäße Bestäubungsvorrichtung.
Die den Zeichnungen zugrundeliegende Bestäubungsvorrichtung kann beispielsweise in eine Produktionsstraße zur Herstellung von Glasplatten integriert sein. Diese werden in an sich bekannter Weise vor der Bildung eines aus mehreren Platten bestehenden Stapels zur Vermeidung von Kratzspuren etc. auf einer Seite mit geeignetem Puder bestäubt.
Die Fig. 1 zeigt eine hier als Rollengang ausgebildete Transporteinrichtung 1, auf der mit oder ohne Abstand aufeinanderfolgende Glasplatten 2 transportiert werden. Zum Bestäuben der Glasplatten 2 ist ein die Transporteinrichtung 1 mit Abstand übergreifend angeordneter, über die Breite der Transporteinrichtung 1 durchgehender Auftragbalken 3 vorgesehen. Dieser enthält einen über die ganze Länge durchgehenden, mit Puder beaufschlagbaren Vorratsraum 4, der oben mit einem Schwenkdeckel 5 abdeckbar ist und einen unteren, über seine ganze Länge durchgehenden Auslaßspalt 6 aufweist, über den Puder aus dem Vorratsraum 4 herausgelangt und auf die unter dem Auftragbalken 3 durchlaufende Glasplatte 2 gestreut wird.
Der Auslaßspalt 6 befindet sich am unteren Ende eines zugeordneten, im Querschnitt trichterförmigen Zuführschachts 7. Zur Bildung des Zuführschachts 7 sind V-förmig gegeneinander geneigte Wandbereiche 8 vorgesehen, die den Boden des Vorratsraums 4 bilden. Auf einer Seite des Zuführschachts 7 reicht der Wandbereich 8 bis zum Auslaßspalt 6. Der gegenüberliegende Wandbereich 8 endet mit Abstand oberhalb des Auslaßspalts 6. Der so entstehende Abstand wird durch den Umfang einer vom betreffenden Wandbereich 8 teilweise übergriffenen, über die ganze Länge des Auftragbalkens 3 durchgehenden Walze 9 überbrückt, die somit den unteren, auslaßspaltnahen Bereich einer seitlichen Begrenzung des Zuführschachts 7 bildet.
Die Walze 9 ist, am besten aus Fig. 2 erkennbar ist, mittels eines Getriebemotors 10 antreibbar. Die Walze 9 fungiert als Ausbringwalze, die Puder aus dem Vorratsraum 4 mitnimmt und über den Auslaßspalt 6 ausbringt. Zur Bildung eines sehr engen Querschnitts des Auslaßspalts 6 ist die der Walze 9 gegenüberliegende Begrenzung des Zuführschachts 7 mit einer mit der Walze 9 zusammenwirkenden, zweckmäßig als Streifenbürste ausgebildeten Lippe versehen. Diese fungiert als Abstreif- und Rückhalteorgan, durch welches die Schichtdicke der auf der Walze 9 vorhandenen, den Auslaßspalt 6 passierenden Puderschicht festgelegt wird. Der Mengendurchsatz pro Zeiteinheit kann durch Änderung der Drehzahl der Walze 9 reguliert werden. Der Getriebemotor 10 ist dementsprechend eingerichtet. Zum vollständigen Unterbrechen des Puderauftrags wird die Walze 9 angehalten. Die Oberflächenrauhigkeit der Walze 9 bestimmt deren Affinität zu Puder. Hiermit läßt sich daher das Niveau der transportierbaren Pudermenge einstellen.
Die Platten 2 können eine unterschiedliche Breite aufweisen, wie in Fig. 2 bei 2a, b angedeutet ist. Um außerhalb der seitlichen Randkanten der Platten 2 keinen Puder abzuwerfen, sind der Walze 9 Abdeckblenden 12 zugeordnet, die sich in Längsrichtung der Walze 9 jeweils über eine schmale Zone der Walze 9 erstrecken. Es ist denkbar, die ganze Walzenlänge mit derartigen, nebeneinander angeordneten Abdeckblenden 2 zu belegen. In der Regel genügt es jedoch, im Bereich der den seitlichen Enden der Walze 9 zugeordneten Endstücken jeweils eine Gruppe von mehreren, nebeneinander angeordneten Abdeckblenden 12 vorzusehen. Bei Anordnungen mit seitlicher Führung der Platten 2 genügt es, lediglich dem von der Führung entfernten Endstück der Walze 9 Abdeckblenden 12 zuzuordnen.
Die Abdeckblenden 12 können von einer unter den die Walze 9 teilweise übergreifenden Randbereich 8 zurückgezogenen Stellung in eine Abdeckstellung vorgeschoben werden, in welcher der über den genannten Wandbereich 8 hinauslaufende, den unteren Bereich der Seitenwand des Zuführschachts 7 bildende Umfangsbereich der Walze 9 abgedeckt ist. Der abgedeckte Umfangsbereich der Walze 9 kann dementsprechend keinen Puder aufnehmen und über den Auslaßspalt 6 ausbringen. Es ist daher möglich, die Puderausbringung zonenweise abzusperren bzw. freizugeben. Zur Gewährleistung einer exakten Absperrung kommen die Abdeckblenden 12 in der Abdeckstellung mit ihrer Vorderkante an der spaltseitig vorgesehenen Lippe zur Anlage.
Die Abdeckblenden 12 sind als zum Umfang der Walze 9 konzentrische, aus dem die Walze 9 teilweise übergreifenden Wandbereich 8 ausfahrbare Ringsegmente ausgebildet. Diese sind mit ihrem hinteren Ende an einem zugeordneten Schlitten aufgenommen, der auf einer stationären, zum Umfang der Walze 9 ebenfalls konzentrischen, bogenförmigen Führung verschiebbar ist.
Jeder aus einer Abdeckblende 12 mit zugeordnetem Schlitten bestehenden Einheit ist ein Betätigungsorgan 15 zugeordnet. Da die genannten Einheiten jeweils auf Anschlag vor- und zurückgefahren werden, können die Betätigungsorgane 15 einfach als Zweipunkt- Stellglieder, hier in Form eines pneumatisch oder hydraulisch betätigbaren Stellzylinders, ausgebildet sein. Dieser ist einerseits gestellseitig abgestützt und andererseits mit dem zugeordneten Schlitten verbunden.
Die Druckbeaufschlagung der hier als Betätigungsorgane 15 vorgesehenen Zylinder kann manuell geschaltet werden. Im dargestellten Beispiel ist eine automatisch funktionierende Anordnung gezeigt. Hierzu ist, wie aus Fig. 2 erkennbar ist, ein Sensor 19 vorgesehen, der die Position der seitlichen Randkante einer in die erfindungsgemäße Vorrichtung einlaufenden Platte 2 detektiert. Die Ausgangssignale des Sensors 19 werden in einem nachgeschalteten Steuergerät, beispielsweise in Form eines Rechners 20, zu Steuersignalen für in den zu den Betätigungsorganen 15 führenden Energieversorgungsleitungen 21 angeordnete Ventile 22 verarbeitet. Mit Hilfe des Sensors 19 und des Rechners 20 wird gleichzeitig ein von der Transportgeschwindigkeit der Platten 2 abhängiges Steuersignal für den Getriebemotor 10 zur Bewerkstelligung einer dem Plattendurchsatz angepaßten Drehzahl der Walze 9 und dementsprechend zur Bewerkstelligung eines angepaßten Puderdurchsatzes geliefert, das dem Steuerkasten 23 des Getriebemotors 10 zugeführt wird. Mit Hilfe des Sensors 19 lassen sich auch Lücken zwischen aufeinanderfolgenden Platten 2 erkennen. Beim Durchgang einer Lücke unterhalb des Auslaßspaltes 6 wird die Walze 9 gestoppt. Die entsprechenden Steuersignale können ebenfalls vom Rechner 20 hervorgebracht werden.
Der Auftragbalken 3 ist, wie aus Fig. 1 entnehmbar ist, an einer hierzu parallelen Traverse 24 befestigt, deren Enden auf jeweils einem die Transporteinrichtung 1 flankierenden Bock 25 aufliegt. Die Böcke 25 besitzen der Traverse 4 zugeordnete, durch Stellschrauben 26 in der Höhe verstellbare Konsolen, so daß der Auftragbalken 3 in die gewünschte Position zur Transportebene der Transporteinrichtung 1 gebracht werden kann. Am unteren Rand des Auftragbalkens 3 ist ein durch vier Flachbürsten 28 gebildeter Bürstenrahmen 27 vorgesehen. Dieser bildet einen Kanal, durch den der auf die durchlaufende Platte 2 abgeworfene Puder kanalisiert wird und der verhindert, daß dieser Puder aufgrund eines Luftzugs etc. seitlich weggetragen werden kann. Die Bürstenleisten 28 sind so angeordnet, daß ihre unteren Enden bis zur Oberseite der durchlaufenden Platte 2 reichen, auf dieser aber gerade noch nicht streifen, um den aufgebrachten Puder nicht abzukehren. Hierzu wird der ganze Auftragbalken 3 mittels der Stellschrauben 26 entsprechend eingestellt. Es wäre aber auch denkbar, die eingangsseitige Bürstenleiste 28 zum Abkehren der Plattenoberfläche an diese anzustellen und nur die ausgangsseitige Bürstenleiste 28 nicht streifen zu lassen.
Die parallel zur Förderrichtung der Transporteinrichtung 1 verlaufenden Flachbürsten 28 sind stationär angeordnet, hier einfach an den Stirnplatten 18 des Auftragbalkens 3 befestigt. Die quer hierzuverlaufenden Flachbürsten 28 sind um eine horizontale Achse schwenkbar angeordnet und können dementsprechend in eine waagrechte Position hochgeschwenkt werden, wie in Fig. 1 links in strichpunktierter Form angedeutet ist. Hierdurch ist es möglich, eine auf der durchlaufenden Platte 2 vorhandene Erhöhung der etwa bei 29 angedeuteten Art den Auftragbalken 3 ohne Kontakt mit den Flachbürsten 28 passieren zu lassen. Außerdem ist es hierdurch möglich, die quer zur Förderrichtung der Transporteinrichtung 1 verlaufenden Flachbürsten 28 durch Anschlagen, vorzugsweise durch mehrmaliges Anschlagen an den die hochgestellte Stellung definierenden Anschlag abzuklopfen.
Die Kopfleisten der schwenkbaren Flachbürsten 28 sind mit Lagerlaschen 30 versehen, die in zugeordnete, am Auftragbalken 3 befestigte Lagergabeln 31 eingreifen und durch entsprechende Lagerbolzen hiermit verbunden sind. Zur Durchführung des Schwenkvorgangs sind Betätigungsorgane 32, hier in Form von Zylinder-Kolbenaggregaten, vorgesehen, die an den Lagerlaschen 30 angreifen und gestellseitig, hier an vom Auftragbalken 3 abstehenden Konsolen 33 abgestützt sind. Die auf der der Traverse 24 zugeordneten Seite vorgesehenen Betätigungsorgane 32 sind so angeordnet und greifen so an den Lagerlaschen 33 an, daß Kollissionen mit der Traverse 24 unterbleiben.
Die Aktivierung der den schwenkbaren Flachbürsten 28 zugeordneten Betätigungsorgane 32 kann manuell erfolgen, wie durch einen Handeingang 34 des Rechners 20 angedeutet ist. Es ist aber auch denkbar, eine automatische Aktivierung vorzusehen. Hierzu können der Sensor 19 und der Rechner 20 so ausgebildet sein, daß Hindernisse der bei 29 angedeuteten Art erkannt und hieraus die entsprechenden Steuersignale für die Ventile in den zu den Betätigungsorganen 32 führenden Energieversorgungsleitungen gebildet werden, wie in Fig. 3 mittels der Signalleitung 35 angedeutet ist.
Unterhalb der Transportebene der Transporteinrichtung 1 ist, wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, eine Entsorgungseinrichtung 36 vorgesehen, die den nach unten durchfallenden Puder auffängt und entsorgt. Die Entsorgungseinrichtung 36 ist mit einem den Bürstenrahmen 27 untergreifenden Auffangtrichter 37 versehen, dessen oberer Rand gegenüber dem inneren Rand des Bürstenrahmens 27 nach außen vorsteht. Der vom Bürstenrahmen 27 kanalisierte Puder wird somit zuverlässig aufgefangen. Im dargestellten Beispiel flankieren die in Transportrichtung vorderen und hinteren Wände des Auffangtrichters 27 ein Rollenpaar der Transporteinrichtung 1. Der untere Ausgang des Auffangtrichters 37 ist mit dem Saugstutzen eines Ventilators 38 verbunden, dem ein Staubabscheider 39 nachgeordnet ist. Durch den vom Ventilator 38 erzeugten, im Bereich des Auffangtrichters 37 wirksam werdenden Unterdruck wird ein zuverlässiger Einzug des nach unten durchfallenden Puders gewährleistet, der im Staubabscheider 39 abgeschieden wird, so daß die austretende Luft einen hohen Reinheitsgrad aufweist und eine Rückgewinnung des Puders möglich ist.

Claims (7)

1. Vorrichtung zum Bestäuben eines auf einer Transporteinrichtung (1) aufgenommenen Produkts (2), insbesondere zum Bestäuben von band- oder plattenförmigem Glas bei der Herstellung, mit wenigstens einem die Transporteinrichtung (1) mit Abstand übergreifenden Auftragbalken (3), dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen dem unteren Rand des Auftragbalkens (3) und der Oberseite eines auf der Transporteinrichtung (1) aufgenommenen, flächigen Produkts (2) durch einen aus zumindest produktseitig elastischen Elementen (28) bestehenden Rahmen (27) überbrückt ist und daß eine Entsorgungseinrichtung (36) mit einem unterhalb der Transportebene der Transporteinrichtung (1) angeordneten, den Rahmen (27) untergreifenden Eingang vorgesehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (27) als aus Flachbürsten (28) bestehender Bürstenrahmen ausgebildet ist.
3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest die quer zur Transportrichtung der Transporteinrichtung (1) verlaufenden Rahmenelemente (28) hochschwenkbar sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die den hochschwenkbaren Rahmenelementen (28) zugeordneten Betätigungsorgane (32) mittels einer mit wenigstens einem der Transporteinrichtung (1) zugeordneten Sensor (19) versehenen Steuereinrichtung aktivierbar sind.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Entsorgungseinrichtung (36) einen mit seiner Saugseite mit einem unterhalb des Rahmens (27) angeordneten Auffangtrichter (37) verbundenen Ventilator (38) aufweist, dem vorzugsweise ein Staubabscheider (39) nachgeordnet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Rand des Auffangtrichters (37) über den inneren Rand des Rahmens (27) nach außen vorsteht.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Auftragbalken (3) zumindest über einem Teil seiner Länge vorzugsweise zonenweise aktivierbar und passivierbar ist.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN115259648A (zh) * 2022-06-23 2022-11-01 福建和达玻璃技术有限公司 一种超薄防眩光玻璃显示屏用掰片机及其掰片方法
CN120940340A (zh) * 2025-10-20 2025-11-14 江苏永欣玻璃科技有限公司 一种玻璃表面清理除尘装置

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CN115259648B (zh) * 2022-06-23 2023-10-27 福建和达玻璃技术有限公司 一种超薄防眩光玻璃显示屏用掰片机及其掰片方法
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