DE19622922A1 - Vorrichtung zum Bestäuben eines Produktes - Google Patents
Vorrichtung zum Bestäuben eines ProduktesInfo
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- B65G2249/04—Arrangements of vacuum systems or suction cups
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Bestäuben eines auf
einer Transporteinrichtung aufgenommenen Produkts, insbesondere
zum Bestäuben von band- oder plattenförmigem Glas bei der
Herstellung, mit wenigstens einem die Transporteinrichtung mit
Abstand übergreifenden Auftragbalken.
Bei der Herstellung von Glas wird dieses vor der Bildung eines aus
Glasplatten bestehenden Stapels auf der Oberseite mit Puder
bestäubt, um bei der Stapelbildung die Entstehung von Kratzspuren
zu verhindern. Bei den derzeit in der Glasherstellung
gebräuchlichen Anordnungen eingangs erwähnter Art sind jedoch
keine Mittel vorgesehen, um den am Glas vorbeigehenden bzw.
durch einen Luftzug etc. seitlich weggeblasenen Puder aufzufangen
und zu entsorgen. Es gelangt daher vergleichsweise viel Puder in
die Umgebung, was nicht nur zu einer starken Verschmutzung und
damit zu einer hohen Unfallgefahr und zu erhöhten Wartungs- und
Instandhaltungskosten führt, sondern auch einen großen
Materialverlust darstellt. Ein besonderer Nachteil ist in diesem
Zusammenhang darin zu sehen, daß sich an besonders stark mit
Puder beaufschlagten Maschinenwänden Puderkuchen bilden
können, die von Zeit zu Zeit abfallen und dabei eine umfangreiche
Verschmutzung nicht nur der Umgebung sondern auch des
herzustellenden Produkts selbst verursachen.
Hiervon ausgehend ist es daher die Aufgabe der vorliegenden
Erfindung, eine Vorrichtung gattungsgemäßer Art mit einfachen
und kostengünstigen Mitteln so zu verbessern, daß kein oder nur
vergleichsweise wenig Puder in die Umgebung gelangen kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß bei einer
Vorrichtung gattungsgemäßer Art der Abstand zwischen dem
unteren Rand des Auftragbalkens und der Oberseite eines auf der
Transporteinrichtung aufgenommenen, flächigen Produkts durch
einen aus zumindest produktseitig elastischen Elementen
bestehenden Rahmen überbrückt ist und daß eine
Entsorgungseinrichtung mit einem unterhalb der Transportebene
der Transporteinrichtung angeordneten, den Rahmen
untergreifenden Eingang vorgesehen ist.
Diese Maßnahmen ergeben in vorteilhafter Weise einen lediglich
vom flächigen Produkt unterbrochenen Schacht für den Puder. Was
am genannten Produkt vorbeifällt, gelangt in vorteilhafter Weise
nicht in die Umgebung, sondern in die Entsorgungseinrichtung.
Auch ein seitlicher Luftzug kann hier keinen Puder wegtragen. Da
die den Überbrückungsrahmen bildenden Elemente zumindest
produktseitig elastisch sind, sind auch Beschädigungen des
Produkts ausgeschlossen. Mit den erfindungsgemäßen Maßnahmen
werden demnach die eingangs erwähnten Vorteile des
gattungsgemäßen Standes der Technik vollständig beseitigt. Die
erfindungsgemäßen Maßnahmen stellen demnach eine einfache und
kostengünstige Lösung der oben genannten Aufgabe dar.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und zweckmäßige Fortbildungen der
übergeordneten Maßnahmen sind in den Unteransprüchen
angegeben. So kann der oben genannte Rahmen zweckmäßig als
aus Flachbürsten bestehender Bürstenrahmen ausgebildet sein. Die
Bürstenelemente ergeben in vorteilhafter Weise eine gute
Filterwirkung und besitzen eine ausgezeichnete Elastizität.
Hierdurch wird daher ein besonders schonender und zuverlässiger
Betrieb gewährleistet.
Eine weitere vorteilhafte Maßnahme kann darin bestehen, daß die
zumindest quer zur Transportrichtung der Transporteinrichtung
verlaufenden Schenkel des Rahmens hochschwenkbar sind.
Hierdurch ist sichergestellt, daß auf den Glasplatten etc.
vorhandene Auflagen oder andere nach oben gerichtete Vorsprünge
den Rahmen passieren können, ohne daß ein Kontakt mit den
Rahmenelementen erfolgt. Zweckmäßig können dabei die den
hochschwenkbaren Schenkeln zugeordneten Betätigungsorgane
mittels einer mit wenigsten einer der Transporteinrichtung
zugeordneten Sensor versehenen Steuereinrichtung aktivierbar sein.
Diese Maßnahmen ermöglichen in vorteilhafter Weise einen
automatischen Betrieb, daß Auflagen etc. erkannt und in
Abhängigkeit davon die hochschwenkbaren Schenkel des Rahmens
hochgeschwenkt werden.
In weiterer Fortbildung der übergeordneten Maßnahmen kann die
Entsorgungseinrichtung einen mit seiner Saugseite mit einem
unterhalb des Rahmens angeordneten Auffangtrichter verbundenen
Ventilator aufweisen, dem ein Staubabscheider nachgeordnet ist.
Die Absaugeinrichtung ergibt in vorteilhafter Weise eine gerichtete
Strömung und führt dementsprechend dazu, daß am Produkt
vorbeigehender Puder auf kürzestem Wege entsorgt wird. Der
nachgeordnete Staubabscheider gewährleistet, daß die in die
Umgebung ausgeblasene Luft unbelastet ist und ermöglicht eine
Rückgewinnung des abgeschiedenen Puders.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und zweckmäßige
Fortbildungen der übergeordneten Maßnahmen sind in den
restlichen Unteransprüchen angegeben und aus der nachstehenden
Beispielsbeschreibung anhand der Zeichnung entnehmbar.
In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen
Bestäubungsvorrichtung teilweise im Schnitt und
Fig. 2 eine schematische Draufsicht auf die erfindungsgemäße
Bestäubungsvorrichtung.
Die den Zeichnungen zugrundeliegende Bestäubungsvorrichtung
kann beispielsweise in eine Produktionsstraße zur Herstellung von
Glasplatten integriert sein. Diese werden in an sich bekannter Weise
vor der Bildung eines aus mehreren Platten bestehenden Stapels zur
Vermeidung von Kratzspuren etc. auf einer Seite mit geeignetem
Puder bestäubt.
Die Fig. 1 zeigt eine hier als Rollengang ausgebildete
Transporteinrichtung 1, auf der mit oder ohne Abstand
aufeinanderfolgende Glasplatten 2 transportiert werden. Zum
Bestäuben der Glasplatten 2 ist ein die Transporteinrichtung 1 mit
Abstand übergreifend angeordneter, über die Breite der
Transporteinrichtung 1 durchgehender Auftragbalken 3 vorgesehen.
Dieser enthält einen über die ganze Länge durchgehenden, mit
Puder beaufschlagbaren Vorratsraum 4, der oben mit einem
Schwenkdeckel 5 abdeckbar ist und einen unteren, über seine ganze
Länge durchgehenden Auslaßspalt 6 aufweist, über den Puder aus
dem Vorratsraum 4 herausgelangt und auf die unter dem
Auftragbalken 3 durchlaufende Glasplatte 2 gestreut wird.
Der Auslaßspalt 6 befindet sich am unteren Ende eines
zugeordneten, im Querschnitt trichterförmigen Zuführschachts 7.
Zur Bildung des Zuführschachts 7 sind V-förmig gegeneinander
geneigte Wandbereiche 8 vorgesehen, die den Boden des
Vorratsraums 4 bilden. Auf einer Seite des Zuführschachts 7 reicht
der Wandbereich 8 bis zum Auslaßspalt 6. Der gegenüberliegende
Wandbereich 8 endet mit Abstand oberhalb des Auslaßspalts 6. Der
so entstehende Abstand wird durch den Umfang einer vom
betreffenden Wandbereich 8 teilweise übergriffenen, über die ganze
Länge des Auftragbalkens 3 durchgehenden Walze 9 überbrückt, die
somit den unteren, auslaßspaltnahen Bereich einer seitlichen
Begrenzung des Zuführschachts 7 bildet.
Die Walze 9 ist, am besten aus Fig. 2 erkennbar ist, mittels eines
Getriebemotors 10 antreibbar. Die Walze 9 fungiert als
Ausbringwalze, die Puder aus dem Vorratsraum 4 mitnimmt und
über den Auslaßspalt 6 ausbringt. Zur Bildung eines sehr engen
Querschnitts des Auslaßspalts 6 ist die der Walze 9
gegenüberliegende Begrenzung des Zuführschachts 7 mit einer mit
der Walze 9 zusammenwirkenden, zweckmäßig als Streifenbürste
ausgebildeten Lippe versehen. Diese fungiert als Abstreif- und
Rückhalteorgan, durch welches die Schichtdicke der auf der Walze
9 vorhandenen, den Auslaßspalt 6 passierenden Puderschicht
festgelegt wird. Der Mengendurchsatz pro Zeiteinheit kann durch
Änderung der Drehzahl der Walze 9 reguliert werden. Der
Getriebemotor 10 ist dementsprechend eingerichtet. Zum
vollständigen Unterbrechen des Puderauftrags wird die Walze 9
angehalten. Die Oberflächenrauhigkeit der Walze 9 bestimmt deren
Affinität zu Puder. Hiermit läßt sich daher das Niveau der
transportierbaren Pudermenge einstellen.
Die Platten 2 können eine unterschiedliche Breite aufweisen, wie in
Fig. 2 bei 2a, b angedeutet ist. Um außerhalb der seitlichen
Randkanten der Platten 2 keinen Puder abzuwerfen, sind der Walze
9 Abdeckblenden 12 zugeordnet, die sich in Längsrichtung der
Walze 9 jeweils über eine schmale Zone der Walze 9 erstrecken. Es
ist denkbar, die ganze Walzenlänge mit derartigen, nebeneinander
angeordneten Abdeckblenden 2 zu belegen. In der Regel genügt es
jedoch, im Bereich der den seitlichen Enden der Walze 9
zugeordneten Endstücken jeweils eine Gruppe von mehreren,
nebeneinander angeordneten Abdeckblenden 12 vorzusehen. Bei
Anordnungen mit seitlicher Führung der Platten 2 genügt es,
lediglich dem von der Führung entfernten Endstück der Walze 9
Abdeckblenden 12 zuzuordnen.
Die Abdeckblenden 12 können von einer unter den die Walze 9
teilweise übergreifenden Randbereich 8 zurückgezogenen Stellung
in eine Abdeckstellung vorgeschoben werden, in welcher der über
den genannten Wandbereich 8 hinauslaufende, den unteren Bereich
der Seitenwand des Zuführschachts 7 bildende Umfangsbereich der
Walze 9 abgedeckt ist. Der abgedeckte Umfangsbereich der Walze 9
kann dementsprechend keinen Puder aufnehmen und über den
Auslaßspalt 6 ausbringen. Es ist daher möglich, die
Puderausbringung zonenweise abzusperren bzw. freizugeben. Zur
Gewährleistung einer exakten Absperrung kommen die
Abdeckblenden 12 in der Abdeckstellung mit ihrer Vorderkante an
der spaltseitig vorgesehenen Lippe zur Anlage.
Die Abdeckblenden 12 sind als zum Umfang der Walze 9
konzentrische, aus dem die Walze 9 teilweise übergreifenden
Wandbereich 8 ausfahrbare Ringsegmente ausgebildet. Diese sind
mit ihrem hinteren Ende an einem zugeordneten Schlitten
aufgenommen, der auf einer stationären, zum Umfang der Walze 9
ebenfalls konzentrischen, bogenförmigen Führung verschiebbar ist.
Jeder aus einer Abdeckblende 12 mit zugeordnetem Schlitten
bestehenden Einheit ist ein Betätigungsorgan 15 zugeordnet. Da die
genannten Einheiten jeweils auf Anschlag vor- und zurückgefahren
werden, können die Betätigungsorgane 15 einfach als Zweipunkt-
Stellglieder, hier in Form eines pneumatisch oder hydraulisch
betätigbaren Stellzylinders, ausgebildet sein. Dieser ist einerseits
gestellseitig abgestützt und andererseits mit dem zugeordneten
Schlitten verbunden.
Die Druckbeaufschlagung der hier als Betätigungsorgane 15
vorgesehenen Zylinder kann manuell geschaltet werden. Im
dargestellten Beispiel ist eine automatisch funktionierende
Anordnung gezeigt. Hierzu ist, wie aus Fig. 2 erkennbar ist, ein
Sensor 19 vorgesehen, der die Position der seitlichen Randkante
einer in die erfindungsgemäße Vorrichtung einlaufenden Platte 2
detektiert. Die Ausgangssignale des Sensors 19 werden in einem
nachgeschalteten Steuergerät, beispielsweise in Form eines
Rechners 20, zu Steuersignalen für in den zu den
Betätigungsorganen 15 führenden Energieversorgungsleitungen 21
angeordnete Ventile 22 verarbeitet. Mit Hilfe des Sensors 19 und des
Rechners 20 wird gleichzeitig ein von der Transportgeschwindigkeit
der Platten 2 abhängiges Steuersignal für den Getriebemotor 10 zur
Bewerkstelligung einer dem Plattendurchsatz angepaßten Drehzahl
der Walze 9 und dementsprechend zur Bewerkstelligung eines
angepaßten Puderdurchsatzes geliefert, das dem Steuerkasten 23
des Getriebemotors 10 zugeführt wird. Mit Hilfe des Sensors 19
lassen sich auch Lücken zwischen aufeinanderfolgenden Platten 2
erkennen. Beim Durchgang einer Lücke unterhalb des
Auslaßspaltes 6 wird die Walze 9 gestoppt. Die entsprechenden
Steuersignale können ebenfalls vom Rechner 20 hervorgebracht
werden.
Der Auftragbalken 3 ist, wie aus Fig. 1 entnehmbar ist, an einer
hierzu parallelen Traverse 24 befestigt, deren Enden auf jeweils
einem die Transporteinrichtung 1 flankierenden Bock 25 aufliegt.
Die Böcke 25 besitzen der Traverse 4 zugeordnete, durch
Stellschrauben 26 in der Höhe verstellbare Konsolen, so daß der
Auftragbalken 3 in die gewünschte Position zur Transportebene der
Transporteinrichtung 1 gebracht werden kann. Am unteren Rand
des Auftragbalkens 3 ist ein durch vier Flachbürsten 28 gebildeter
Bürstenrahmen 27 vorgesehen. Dieser bildet einen Kanal, durch den
der auf die durchlaufende Platte 2 abgeworfene Puder kanalisiert
wird und der verhindert, daß dieser Puder aufgrund eines Luftzugs
etc. seitlich weggetragen werden kann. Die Bürstenleisten 28 sind
so angeordnet, daß ihre unteren Enden bis zur Oberseite der
durchlaufenden Platte 2 reichen, auf dieser aber gerade noch nicht
streifen, um den aufgebrachten Puder nicht abzukehren. Hierzu
wird der ganze Auftragbalken 3 mittels der Stellschrauben 26
entsprechend eingestellt. Es wäre aber auch denkbar, die
eingangsseitige Bürstenleiste 28 zum Abkehren der
Plattenoberfläche an diese anzustellen und nur die ausgangsseitige
Bürstenleiste 28 nicht streifen zu lassen.
Die parallel zur Förderrichtung der Transporteinrichtung 1
verlaufenden Flachbürsten 28 sind stationär angeordnet, hier
einfach an den Stirnplatten 18 des Auftragbalkens 3 befestigt. Die
quer hierzuverlaufenden Flachbürsten 28 sind um eine horizontale
Achse schwenkbar angeordnet und können dementsprechend in
eine waagrechte Position hochgeschwenkt werden, wie in Fig. 1
links in strichpunktierter Form angedeutet ist. Hierdurch ist es
möglich, eine auf der durchlaufenden Platte 2 vorhandene
Erhöhung der etwa bei 29 angedeuteten Art den Auftragbalken 3
ohne Kontakt mit den Flachbürsten 28 passieren zu lassen.
Außerdem ist es hierdurch möglich, die quer zur Förderrichtung der
Transporteinrichtung 1 verlaufenden Flachbürsten 28 durch
Anschlagen, vorzugsweise durch mehrmaliges Anschlagen an den
die hochgestellte Stellung definierenden Anschlag abzuklopfen.
Die Kopfleisten der schwenkbaren Flachbürsten 28 sind mit
Lagerlaschen 30 versehen, die in zugeordnete, am Auftragbalken 3
befestigte Lagergabeln 31 eingreifen und durch entsprechende
Lagerbolzen hiermit verbunden sind. Zur Durchführung des
Schwenkvorgangs sind Betätigungsorgane 32, hier in Form von
Zylinder-Kolbenaggregaten, vorgesehen, die an den Lagerlaschen 30
angreifen und gestellseitig, hier an vom Auftragbalken 3
abstehenden Konsolen 33 abgestützt sind. Die auf der der Traverse
24 zugeordneten Seite vorgesehenen Betätigungsorgane 32 sind so
angeordnet und greifen so an den Lagerlaschen 33 an, daß
Kollissionen mit der Traverse 24 unterbleiben.
Die Aktivierung der den schwenkbaren Flachbürsten 28
zugeordneten Betätigungsorgane 32 kann manuell erfolgen, wie
durch einen Handeingang 34 des Rechners 20 angedeutet ist. Es ist
aber auch denkbar, eine automatische Aktivierung vorzusehen.
Hierzu können der Sensor 19 und der Rechner 20 so ausgebildet
sein, daß Hindernisse der bei 29 angedeuteten Art erkannt und
hieraus die entsprechenden Steuersignale für die Ventile in den zu
den Betätigungsorganen 32 führenden Energieversorgungsleitungen
gebildet werden, wie in Fig. 3 mittels der Signalleitung 35
angedeutet ist.
Unterhalb der Transportebene der Transporteinrichtung 1 ist, wie
aus Fig. 1 ersichtlich ist, eine Entsorgungseinrichtung 36
vorgesehen, die den nach unten durchfallenden Puder auffängt und
entsorgt. Die Entsorgungseinrichtung 36 ist mit einem den
Bürstenrahmen 27 untergreifenden Auffangtrichter 37 versehen,
dessen oberer Rand gegenüber dem inneren Rand des
Bürstenrahmens 27 nach außen vorsteht. Der vom Bürstenrahmen
27 kanalisierte Puder wird somit zuverlässig aufgefangen. Im
dargestellten Beispiel flankieren die in Transportrichtung vorderen
und hinteren Wände des Auffangtrichters 27 ein Rollenpaar der
Transporteinrichtung 1. Der untere Ausgang des Auffangtrichters
37 ist mit dem Saugstutzen eines Ventilators 38 verbunden, dem
ein Staubabscheider 39 nachgeordnet ist. Durch den vom Ventilator
38 erzeugten, im Bereich des Auffangtrichters 37 wirksam
werdenden Unterdruck wird ein zuverlässiger Einzug des nach
unten durchfallenden Puders gewährleistet, der im Staubabscheider
39 abgeschieden wird, so daß die austretende Luft einen hohen
Reinheitsgrad aufweist und eine Rückgewinnung des Puders
möglich ist.
Claims (7)
1. Vorrichtung zum Bestäuben eines auf einer
Transporteinrichtung (1) aufgenommenen Produkts (2),
insbesondere zum Bestäuben von band- oder plattenförmigem
Glas bei der Herstellung, mit wenigstens einem die
Transporteinrichtung (1) mit Abstand übergreifenden
Auftragbalken (3), dadurch gekennzeichnet, daß der
Abstand zwischen dem unteren Rand des Auftragbalkens (3)
und der Oberseite eines auf der Transporteinrichtung (1)
aufgenommenen, flächigen Produkts (2) durch einen aus
zumindest produktseitig elastischen Elementen (28)
bestehenden Rahmen (27) überbrückt ist und daß eine
Entsorgungseinrichtung (36) mit einem unterhalb der
Transportebene der Transporteinrichtung (1) angeordneten,
den Rahmen (27) untergreifenden Eingang vorgesehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Rahmen (27) als aus Flachbürsten (28) bestehender
Bürstenrahmen ausgebildet ist.
3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß zumindest die quer zur
Transportrichtung der Transporteinrichtung (1) verlaufenden
Rahmenelemente (28) hochschwenkbar sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die den hochschwenkbaren Rahmenelementen (28)
zugeordneten Betätigungsorgane (32) mittels einer mit
wenigstens einem der Transporteinrichtung (1) zugeordneten
Sensor (19) versehenen Steuereinrichtung aktivierbar sind.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Entsorgungseinrichtung
(36) einen mit seiner Saugseite mit einem unterhalb des
Rahmens (27) angeordneten Auffangtrichter (37) verbundenen
Ventilator (38) aufweist, dem vorzugsweise ein
Staubabscheider (39) nachgeordnet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der obere Rand des Auffangtrichters (37) über den
inneren Rand des Rahmens (27) nach außen vorsteht.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Auftragbalken (3)
zumindest über einem Teil seiner Länge vorzugsweise
zonenweise aktivierbar und passivierbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996122922 DE19622922A1 (de) | 1996-06-07 | 1996-06-07 | Vorrichtung zum Bestäuben eines Produktes |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996122922 DE19622922A1 (de) | 1996-06-07 | 1996-06-07 | Vorrichtung zum Bestäuben eines Produktes |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19622922A1 true DE19622922A1 (de) | 1997-12-11 |
Family
ID=7796410
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996122922 Withdrawn DE19622922A1 (de) | 1996-06-07 | 1996-06-07 | Vorrichtung zum Bestäuben eines Produktes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19622922A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN115259648A (zh) * | 2022-06-23 | 2022-11-01 | 福建和达玻璃技术有限公司 | 一种超薄防眩光玻璃显示屏用掰片机及其掰片方法 |
| CN120940340A (zh) * | 2025-10-20 | 2025-11-14 | 江苏永欣玻璃科技有限公司 | 一种玻璃表面清理除尘装置 |
-
1996
- 1996-06-07 DE DE1996122922 patent/DE19622922A1/de not_active Withdrawn
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN115259648A (zh) * | 2022-06-23 | 2022-11-01 | 福建和达玻璃技术有限公司 | 一种超薄防眩光玻璃显示屏用掰片机及其掰片方法 |
| CN115259648B (zh) * | 2022-06-23 | 2023-10-27 | 福建和达玻璃技术有限公司 | 一种超薄防眩光玻璃显示屏用掰片机及其掰片方法 |
| CN120940340A (zh) * | 2025-10-20 | 2025-11-14 | 江苏永欣玻璃科技有限公司 | 一种玻璃表面清理除尘装置 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee | ||
| 8170 | Reinstatement of the former position | ||
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |