DE19621237C1 - Viscokupplung mit gestuftem Drehmomentverlauf - Google Patents
Viscokupplung mit gestuftem DrehmomentverlaufInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Viscokupplung, die insbesondere als
Bremse eingesetzt werden soll und ein Gehäuse sowie eine Nabe
aufweist, die koaxial umeinander angeordnet sind. Beide sind re
lativ zueinander und im Verhältnis zu einer Drehachse drehbar,
welche auch die Längsachse der Viscokupplung darstellt. Gehäuse
und Nabe schließen einen Innenraum ein, in dem zwei Sätze von
ringförmigen Lamellen angeordnet sind, von denen ein Satz Außen
lamellen und der andere Satz Innenlamellen bildet. In einer
bestimmten Folge abwechselnd zu den Außenlamellen sind Innenla
mellen entlang der Längsachse angeordnet. Die Außen- und Innen
lamellen überlappen sich in radialer Richtung teilweise. Der
nicht von Lamellen besetzte Teil des Innenraumes ist mit einem
hochviscosen Medium, insbesondere Silikonöl, zumindest teilweise
gefüllt.
Bei einer solchen, in der DE 37 26 641 C1 beschriebenen Visko
kupplung umfaßt einer der beiden Lamellensätze erste Lamellen,
die drehfest mit dem zugehörigen Kupplungsteil (Gehäuse oder
Nabe) verbunden sind, während die zweiten Lamellen des gleichen
Satzes über einen vorgegebenen Drehweg eine Relativbewegung zu
dem Kupplungsteil und zu den ersten Lamellen des Lamellensatzes
ausführen können. Die Relativdrehung führt zu einer Axialver
stellung, welche eine Spaltveränderung zwischen den Lamellen
bewirkt, so daß drehrichtungsabhängig unterschiedliche Drehmo
mentkennungen erzielt werden. Eine solche Viskokupplung ist für
den Einsatz im Antriebsstrang für die selektiv anzutreibenden
Hinterräder eines mit einem permanenten Antrieb für die Vorder
räder versehenen Kraftfahrzeuges gedacht.
Eine Viscokupplung, die beispielsweise als Bremse in einer An
triebsvorrichtung für vertikal bewegbare Tore eingesetzt ist,
ist in der DE 44 36 237 C1 beschrieben. Feuerschutztore, die
selbsttätig von einer angehobenen Offenposition zu einer
Schließposition bewegbar sind und beispielsweise als Rolltore
ausgestaltet sind, müssen im Falle eines Feuers selbsttätig die
Schließposition einnehmen. Die Bewegung des Tores in die
Schließposition erfolgt dabei unter dem Eigengewicht. Diese
Bewegung muß verzögert erfolgen. Bei Rolltoren ist es jedoch
wichtig, daß zunächst eine Beschleunigung eintreten kann, daß
aber die Schließposition gedämpft eingenommen wird, damit keine
Beschädigungen am Tor auftreten.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Viscokupp
lung, die auch als Bremse eingesetzt werden kann, vorzuschlagen,
bei der ein Antriebs- bzw. Bremsmomenten-Verlauf erzielt wird,
der in Stufen zunimmt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß alle
Lamellen eines der beiden Sätze in Drehrichtung um die Drehachse
fest mit einem der beiden Kupplungsteile verbunden sind und die
Lamellen des anderen Satzes mindestens eine Gruppe bilden, von
denen jeweils mindestens zwei Lamellen zueinander über einen
vorgegebenen, begrenzten Drehweg mitnahmefrei durch Mitnahmee
lemente in Form von Laschen verbunden sind, welche außerhalb des
Überlappungsbereiches dieser Lamellen von mindestens einer der
beiden Planflächen parallel zur Drehachse vorstehen und am Ende
des jeweiligen mitnahmefreien Drehweges zur Drehmitnahme zuein
ander in Anlage sind.
Von Vorteil bei dieser Ausbildung ist, daß die Lamellen nachein
ander an der Scherung teilnehmen, d. h. für jeweils einen be
stimmten Drehwinkelbereich einen Freigang zulassen bzw. kein
Reaktionsmoment erzeugen, das zu einer Drehmomentübertragung
führt. Durch die Hintereinanderschaltung der Lamellen, die die
Laschen aufweisen, einzeln oder in Gruppen kann der gewünschte
Drehmomentaufbau erzielt werden. Durch die Größe des Freiganges
kann der Drehmomentenaufbau darüber hinaus variiert werden. Für
den Fall, daß die Außenlamellen die feststehenden Lamellen dar
stellen und die Innenlamellen die Lamellen sind, die mit Dreh
spiel hintereinandergeschaltet angeordnet sind, sind die Mit
nahmeelemente zu einer radial inneren Position in Richtung auf
die Nabe verlagert angeordnet. Für den Fall der feststehenden
Anordnung der Innenlamellen sind die Mitnahmeelemente radial
außen angeordnet. Von Vorteil ist jedoch die Anordnung, bei der
die Außenlamellen die feststehenden Lamellen darstellen und von
den Innenlamellen nur eine mit der Nabe drehfest verbunden und
die anderen jeweils mit Drehspiel an diese hintereinanderge
schaltet angeschlossen sind. Bei dieser Anordnung sind die Mit
nahmeelemente auf einem kleineren Rotationskreis angeordnet, so
daß eine kompakte Bauweise erreicht wird, denn die an der Sche
rung des Viscomediums beteiligten Wirkflächen der Lamellen sind
auf dem größeren Durchmesser angeordnet und daher wirksamer als
bei kleinerem Abstand zur Drehachse. Hierdurch wird eine kom
paktere Bauweise erzielt. Die Laschen sind durchaus geeignet,
das Drehmoment aufzunehmen, obwohl ein nur kleiner Hebelarm im
Verhältnis zur Drehachse zur Verfügung steht.
Für eine erste Ausführungsform ist vorgesehen, daß die Außenla
mellen den Satz von Lamellen bilden, der drehfest mit einem der
beiden Kupplungsteile, nämlich dem Gehäuse verbunden sind, und
daß die Innenlamellen den Satz von Lamellen bilden, von denen
zumindest zwei über die Laschen begrenzt relativ verstellbar
verbunden sind.
Für eine zweite Ausführungsform ist vorgesehen, daß die Innenla
mellen den Satz von Lamellen bilden, die drehfest mit einem der
beiden Kupplungsteile, nämlich der Nabe verbunden sind, und daß
die Außenlamellen den Satz von Lamellen bilden, von denen zu
mindest zwei über die Laschen begrenzt relativ verstellbar ver
bunden sind.
In Ausgestaltung der Erfindung ist vorgeschlagen, daß zur festen
Verbindung der Innenlamelle mit der Nabe oder der Außenlamelle
mit dem Gehäuse eine mit sich parallel zur Drehachse erstrecken
den Zähnen versehene Verzahnung dient.
Zur weiteren Konkretisierung ist vorgeschlagen, daß die Lamellen
des Satzes, die einen mitnahmefreien Drehweg zulassen, Lamellen
umfassen, die jeweils Laschen aufweisen, die von einer der bei
den Planflächen vorstehen und Lamellen umfassen, die mit Laschen
versehen sind, die von ihren beiden Planflächen vorstehen. Ist
nur eine Gruppe vorgesehen, ist die erste Lamelle mit nur einer
Lasche drehfest mit dem zugehörigen Kupplungsteil verbunden.
Zwei bevorzugte Ausführungsbeispiele der Viscokupplung nach der
Erfindung sind in der Zeichnung schematisch dargestellt.
Es zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine erste Ausführungs
form der Viscokupplung, bei der die Außenlamel
len drehfest dem Gehäuse zugeordnet sind und die
Innenlamellen mit Drehspiel hintereinanderge
schaltet angeordnet sind,
Fig. 2 eine Ansicht auf eine Innenlamelle mit Mitnahme
elementen für den Einsatz bei einer Viscokupp
lung gemäß Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt III-III gemäß Fig. 2 durch eine
Innenlamelle mit Mitnahmeelementen,
Fig. 4 einen Längsschnitt durch eine Viscokupplung, bei
der die Innenlamellen die feststehenden Lamellen
darstellen und die Außenlamellen hintereinander
geschaltet mit einem Freigang angeordnet sind,
Fig. 5 die Ansicht auf eine Planfläche einer Außenla
melle mit Mitnahmeelementen für eine Anwendung
für eine Viscokupplung gemäß Fig. 4 und
Fig. 6 einen Schnitt VI-VI gemäß Fig. 5.
Bei der Ausführungsform der Viscokupplung gemäß Fig. 1 bis 3
ist ein Gehäuse 1 vorgesehen, das aus einem Flansch 2 und einem
Topf 3 besteht, die miteinander fest verbunden sind. Der Topf 3
weist eine Verzahnung 4 auf, deren Zähne parallel zur Drehachse
7 verlaufen und am Innenumfang des Topfes 3 angeordnet sind. Des
weiteren besitzt der Flansch 2 des Gehäuses 1 eine Bohrung 5,
durch welche eine Nabe 6 nach außen herausgeführt ist. Die Nabe
6 weist an ihrem im Innenraum I des Gehäuses 1 aufgenommenen
Teil eine Verzahnung 10 auf. Im Innenraum 18 sind abwechselnd
entlang der Drehachse 7 Außenlamellen 11 und Innenlamellen 13′,
13′′ in einer bestimmten Folge abwechselnd angeordnet. Die Au
ßenlamellen 11 sind auf ihrem Außenumfang mit einer Verzahnung
versehen, die zu der Verzahnung 4 des Gehäuses 1 passend ausge
bildet ist. Die Außenlamellen 11 sind auf Distanz zueinander
gehalten. Hierzu dienen nicht näher bezeichnete Distanzierungs
mittel. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist jeweils zwi
schen zwei Außenlamellen 11 eine Innenlamelle 13′ bzw. 13′′
angeordnet. Die Außenlamellen 11 sind ringförmig gestaltet. Sie
besitzen eine Bohrung 12, so daß sich die Innenlamellen 13′,
13′′ und die Außenlamellen 11 in radialer Richtung nur teilweise
überlappen. Radial innerhalb der Bohrung 12 der Außenlamellen 11
sind die Innenlamellen 13′, 13′′ mit Mitnahmeelementen in Form
von Laschen versehen, wie nachfolgend insbesondere anhand der
Fig. 2 und 3 beschrieben ist, von denen die der ersten Innen
lamelle 13′ in die Verzahnung 10 der Nabe 6 eingreifen und damit
die Innenlamelle 13′ mit der Nabe 6 drehfest verbinden. Der
nicht von den Außenlamellen 11 und Innenlamellen 13′, 13′′ be
setzte Innenraum 18 der Viscokupplung ist mit einem hochviskosen
Viscomedium, vorzugsweise Silikonöl, gefüllt. Dabei kommt ein
Silikonöl mit einer Viskosität in der Größenordnung von 5000-300 000 Cst.
vorzugsweise in Frage.
Die Fig. 2 und 3 zeigen eine Innenlamelle 13′′. Die Innenla
melle 13′′ weist ausgehend von ihrem Außenumfang 14 umfangsver
teilt radial in Richtung auf die Drehachse 7 verlaufende Schlit
ze 15 auf.
Die Schlitze 15 dienen dazu, die Scherung des Silikonöls zu er
höhen, so daß ein bestimmtes Drehmomentverhalten erzielt wird,
wenn eine Relativdrehung zwischen dem Gehäuse 1 und der Nabe 6
um die Drehachse 7 eintritt. Die Innenlamelle 13′′ weist als
Mitnahmeelemente zwei umfangsverteilt angeordnete Laschen 16
auf, welche etwa diametral gegenüberliegend bezüglich der Dreh
achse 7 angeordnet sind, d. h. beide sind von der Drehachse 7
radial derart versetzt, daß sie innerhalb der Bohrung 12 der
Außenlamellen 11 liegen. Die Laschen 16 sind durch Ausstanzen
und Umbiegen aus dem Material der Innenlamelle 13′′ gebildet.
Sie stehen in Axialrichtung von der Planfläche 20 nach links
bezüglich des gezeigten Ausführungsbeispieles vor. Von der Plan
fläche 21 stehen weitere Laschen 17 vor, die auf dem gleichen
Rotationskreis im Verhältnis zur Drehachse 7 angeordnet sind,
wie die Laschen 16. Es sind ebenfalls zwei Laschen 17 vorhanden.
Diese sind jedoch in Drehrichtung um die Drehachse 7 umfangsver
setzt zu den Laschen 16 angeordnet. Die drehfest mit der Nabe 6
verbundene Innenlamelle 13′ unterscheidet sich von der Ausfüh
rungsform der Innenlamelle 13′′ gemäß Fig. 2 und 3 dadurch,
daß sie nur zwei Laschen besitzt, beispielsweise sind dies die nach
rechts weisenden Laschen 17. Ausgehend von der Innenlamelle 13′
gemäß Fig. 1 sind die auf der Drehachse 7 hintereinander, also
nach rechts angeordneten Innenlamellen 13′, 13′′ bzw. 13′′/13′′,
drehmäßig durch die Laschen 16 und 17 aneinander gekoppelt. So
greifen beispielsweise die Laschen 17 einer drehfest mit der
Kupplungsnabe 6 verbundenen Innenlamelle 13′ in den rotativen
Bewegungsraum der Laschen 16 der darauffolgenden Innenlamelle
13′′ ein. Deren weiteren Laschen 17, die von der Planfläche 21
vorstehen, liegen im Bewegungsbereich der Laschen 16 einer wei
teren folgenden Innenlamelle 13′′. Daraus ergibt sich ein Bewe
gungsspielraum im Rotationssinne mit einem Winkel 19 gemäß Fig.
2, der nach Durchmessen zu einer drehfesten Verbindung, bei
spielsweise zwischen der Innenlamelle 13′ und der folgenden In
nenlamelle 13′′, führt. Jeweils zwischen zwei aufeinander fol
genden Innenlamellen 13′′ ist ebenfalls ein solches Drehspiel
vorhanden, so daß eine verzögerte Mitnahme erfolgt. Dies bedeu
tet, daß bei einer Relativdrehung zwischen der Nabe 6 und dem
Gehäuse 1 ein verzögertes Wirksamwerden der Innenlamellen 13′′
eintritt, d. h. diese nehmen zeitlich verzögert an der Scherung
des Viscomediums teil, so daß eine gestufte Drehmomentzunahme
erfolgt. Da die Innenlamellen 13′′ an die Innenlamelle 13′ und
untereinander nur durch die Laschen 16, 17 aneinander gekoppelt
sind, sind die Innenlamellen zusätzlich über ihren Außenumfang
14 an den Köpfen der Verzahnung 4 des Gehäuses 1 geführt. Hier
durch wird erreicht, daß keine Exzentrizitäten eintreten.
Wird eine solche Viscokupplung, beispielsweise bei einer Feuer
schutztür als Bremse eingesetzt, ist zunächst ein geringerer
Widerstand gegen das Schließen des Tores gegeben, so daß eine
Beschleunigung desselben eintreten kann, was bei Rolltoren inso
fern von Bedeutung ist, als zunächst das Gewicht, das die Bewe
gung verursacht, gering ist und erst im Verlauf des Abrollens
des Tores zunimmt. Im gleichen Maße erfolgt dann gestuft eine
Verzögerung der Bewegung des Rolltores in die Schließposition
durch die Hintereinanderschaltung der Innenlamellen, d. h. diese
werden hintereinander bzw. zeitlich verzögert wirksam. Es kann
auch eine Gestaltung derart getroffen werden, daß mehrere Grup
pen von Außen- und Innenlamellen gewählt werden, so daß mehrere
fest mit der Nabe 6 verbundene Innenlamellen 13′ vorgesehen
sind, an die sich nur einige mit dieser über das Drehspiel ver
bundene Innenlamellen 13′′ anschließen, d. h. es sind mehrere
Gruppen solcher Anordnungen im Gehäuse 1 getroffen.
Die Fig. 4 zeigt eine Ausführungsform, bei der das Gehäuse 1
keine Verzahnung aufweist. Die Nabe 6 durchdringt jedoch das Ge
häuse 1 vollständig und weist auf ihrer Außenfläche eine durch
gehende Verzahnung 10 auf, in der sämtliche Innenlamellen 13′
drehfest aufgenommen sind. Die Innenlamellen 13′ sind distan
ziert angeordnet. Jeweils zwischen zwei Innenlamellen 13′ ist
eine Außenlamelle 11′ angeordnet. Das Kupplungsgehäuse 1 weist
im Bereich des Bodens des Topfes 3 an der Innenfläche eine kurze
Verzahnung auf, in der eine erste Außenlamelle 11′ mit einer
entsprechenden Außenverzahnung drehfest aufgenommen ist. Die
weiteren Außenlamellen 11′ sind mit der ersten Außenlamelle 11′,
die nahe dem Boden angeordnet ist, nur über Mitnahmeelemente in
Form von Laschen 16′, 17′ verbunden, welche am Außenumfang der
Außenlamellen 11′ angeordnet sind. Entsprechend ist der Außen
umfang der Innenlamellen im Durchmesser kleiner ausgebildet. Im
übrigen sind sowohl die Innenlamellen 13′ als auch die Außenla
mellen 11′ ringförmig gestaltet. Die Laschen 16′ bzw. 17′ über
greifen in axialer Richtung die Innenlamellen 13′.
Aus den Fig. 5 und 6 ist die Gestaltung einer Außenlamelle
11′ erkennbar, die an ihren beiden Planflächen 20′, 21′ mit vor
stehenden Laschen 16′, 17′ versehen ist. Bei der ersten auf den
Boden des Topfes 3 folgenden Außenlamelle 11′ sind nur die La
schen 16′ vorgesehen, die in Richtung der Drehachse 7 auf den
Flansch 2 zur folgenden Außenlamelle vorstehen und im Bewegungs
bereich deren Laschen 17′ liegen. Da die Laschen 17′ zu den
Laschen 16′ umfangsversetzt angeordnet sind, ist ein entspre
chend Freigang vorhanden, welcher dieselben Wirkungen entfaltet,
wie sie im Zusammenhang mit der Ausführungsform gemäß Fig. 1
bis 3 erläutert wurde.
Bezugszeichenliste
1 Gehäuse
2 Flansch
3 Topf
4 Verzahnung
5 Bohrung
6 Nabe
7 Drehachse
8 Dichtung
9 Sitzfläche
10 Verzahnung der Nabe
11, 11′ Außenlamellen
12 Bohrung
13 Innenlamellen
13′ drehfeste Innenlamelle
13′′ mitgenommene Innenlamelle
14 Außenumfang
15 Schlitz
16, 16′ erste Lasche/Mitnahmeelemente
17, 17′ zweite Lasche/Mitnahmeelemente
18 Innenraum
19 Stellwinkel
20, 20′, 21, 21′ Planflächen
2 Flansch
3 Topf
4 Verzahnung
5 Bohrung
6 Nabe
7 Drehachse
8 Dichtung
9 Sitzfläche
10 Verzahnung der Nabe
11, 11′ Außenlamellen
12 Bohrung
13 Innenlamellen
13′ drehfeste Innenlamelle
13′′ mitgenommene Innenlamelle
14 Außenumfang
15 Schlitz
16, 16′ erste Lasche/Mitnahmeelemente
17, 17′ zweite Lasche/Mitnahmeelemente
18 Innenraum
19 Stellwinkel
20, 20′, 21, 21′ Planflächen
Claims (5)
1. Viskokupplung, insbesondere zur Verwendung als Bremse, mit
einem Gehäuse (1) und mit einer Nabe (6) als Kupplungs
teile, die koaxial umeinander und relativ drehbar zuein
ander angeordnet sind und zwischen sich einen Innenraum
(18) einschließen, mit zwei Sätzen von Lamellen (11, 11′,
13, 13′, 13′′), die sich teilweise radial überlappen, wobei
ein Satz die Außenlamellen (11, 11′) und der andere Satz
die Innenlamellen (13, 13′, 13′′) umfaßt, und alle Lamellen
(11 oder 13) eines der beiden Sätze in Drehrichtung um die
Drehachse (7) fest mit einem der beiden Kupplungsteile
verbunden sind und die Lamellen (11′ oder 13′, 13′′) des
anderen Satzes mindestens eine Gruppe bilden, von denen
jeweils mindestens zwei Lamellen (11′, 13′, 13′′) zuein
ander über einen vorgegebenen begrenzten Drehweg mitnahme
frei durch Mitnahmeelemente in Form von Laschen (16, 16′,
17, 17′) verbunden sind, welche außerhalb des Überlappungs
bereiches dieser Lamellen (11′, 13′, 13′′) von mindestens
einer der beiden Planflächen (20, 20′, 21, 21′) parallel
zur Drehachse (7) vorstehen und am Ende des jeweiligen
mitnahmefreien Drehweges zur Drehmitnahme zueinander in
Anlage sind.
2. Viskokupplung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Außenlamellen (11) den Satz von Lamellen bilden,
der drehfest mit einem der beiden Kupplungsteile, nämlich
dem Gehäuse (1), verbunden sind, und daß die Innenlamellen
(13′, 13′′) den Satz von Lamellen bilden, von denen zu
mindest zwei über die Laschen (16, 17) begrenzt relativ
verstellbar verbunden sind.
3. Viskokupplung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Innenlamellen (13) den Satz von Lamellen bilden,
die drehfest mit einem der beiden Kupplungsteile, nämlich
der Nabe (6) verbunden sind, und daß die Außenlamellen
(11′) den Satz von Lamellen bilden, von denen zumindest
zwei über die Laschen (16′, 17′) begrenzt relativ verstell
bar verbunden sind.
4. Viskokupplung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur festen Verbindung der Innenlamelle (13′) mit der
Nabe (6) oder der Außenlamelle (11, 11′) mit dem Gehäuse
(1) eine mit sich parallel zur Drehachse (7) erstreckenden
Zähnen versehene Verzahnung (4, 10) dient.
5. Viscokupplung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Lamellen des Satzes, die einen mitnahmefreien Dreh
weg zulassen, Lamellen (11′, 13′) aufweisen, die mit Laschen
(16, 16′) versehen sind, die von einer (20, 20′) der beiden
Planflächen (20, 20′, 21, 21′) vorstehen und Lamellen (11′
und 13′′) umfassen, die mit Laschen (16, 16′, 17, 17′)
versehen sind, die von ihren beiden Planflächen (20, 20′,
21, 21′) vorstehen.
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