DE19621213A1 - Vorrichtung mit einer Aufnahme für einen Sensor, der zur Schwingungsmessung dient - Google Patents
Vorrichtung mit einer Aufnahme für einen Sensor, der zur Schwingungsmessung dientInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung mit einer Aufnahme für einen Sensor, der zur
Schwingungsmessung dient und von einem Aufnahmegehäuse umgeben ist.
Es ist bekannt, daß bei Vibrationsaufnehmern, vor der Montage die Vor- und
Nachteile jeder einzelnen Befestigungsmethode gut gegeneinander abzuwägen
sind. Einflüsse, wie Ort der Anbringung auf dem Testobjekt, Material und Ober
flächenbeschaffenheit, Zugang zum Sensor und Umgebungseinflüsse wie z. B.
Temperatur sind wichtige Einflußgrößen im Hinblick auf die Qualität der Meßer
gebnisse (VFI 3/95, S.47,51).
Die wichtigste und nach Auffassung des Verfassers meist übersehene Tatsache in
diesem Zusammenhang ist angeblich der große Einfluß der Befestigung auf den
nutzbaren Frequenzbereich des Schwingungs-Sensors.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, für die Prüfung von
Testobjekten wie z. B. Kraftfahrzeuggetrieben, eine Schwingungs-Meßvorrichtung zu
schaffen, die eine schnelle, vorzugsweise automatisierte Anstellbarkeit zwischen
dem Schwingungs-Sensor und einem Meßobjekt ermöglicht, wobei der Schwin
gungs-Sensor nicht formschlüssig sondern nur kraftschlüssig angebracht ist und
einen Meßbereich bis ca. 8 kHz gestattet.
Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß eine in dem
Aufnahmegehäuse mit dem Schwingungs-Sensor verbundene und aus dem
Aufnahmegehäuse herausragende Tastspitze in Tastrichtung verstellbar angeordnet
ist und daß für Serienmessungen der Verstellweg der Tastspitze zumindest gleich
oder größer ist als der größte Außentoleranzwert eines Meßobjektes. Dadurch ist
eine schnelle automatisierbare Anstellbarkeit des Schwingungs-Sensors an das
Meßobjekt bei nur kraftschlüssiger Berührung gegeben.
Eine praktische Ausführungsform besteht darin, daß an einen Aufnahmesockel
anschließend ein hülsenförmiges Frontgehäuse vorgesehen ist, daß in dem
Aufnahmesockel eine bis in das Innere des Frontgehäuses reichende Füh
rungshülse eingesetzt ist, wobei sich die Führungshülse federnd gegen den Auf
nahmesockel abstützt, und daß eine Grundstellung einer Tastspitze, die durch den
vorderen Abschnitt des Frontgehäuses ragt und hierbei gegen das Frontgehäuse
gefedert anliegt, eingestellt ist. Die federnde Tastspitze gleicht relativ große
Toleranzen des Prüflings, z. B. von Gußgehäusen aus. Außerdem bewirkt die
Vorspannung der Tastspitze eine erforderliche Anpreßkraft, die unmittelbar zur
Verfügung steht. Es entsteht eine geringe Baugröße durch eine kleine schlanke
Bauform. So kann z. B. ein Durchmesser des Aufnahmegehäuses von unter 30 mm
erreicht werden. Dadurch wird eine Einsatzmöglichkeit auch bei beengten Platz-
oder Raumverhältnissen geschaffen.
In Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß die aus leichtem und
hartem Werkstoff bestehende Tastspitze mit einem rückwärtigen Sensor-Schaft in
einer Sensoraufnahme befestigt ist, die ihrerseits in der Führungshülse gehalten ist.
Dadurch ist die Tastspitze leicht auswechselbar und der Schwingungs-Sensor ist
leicht zu befestigen.
Nach weiteren Merkmalen ist vorgesehen, daß die Sensoraufnahme aus einer aus
leichtem und hartem Werkstoff gefertigten zylindrischen Scheibe gebildet ist. Das
mitschwingende Bauteil bildet somit eine geringe Bewegungsmasse. Dieser Vorteil
wird durch eine Miniaturbauweise und durch den Einsatz leichter Werkstoffe er
reicht. Das Verbinden von Tastspitze und Sensoraufnahme kann z. B. durch Kleben
erfolgen. Es ist auch möglich, den Sensor direkt in eingeklebtes Gewinde der Tast
spitze einzuschrauben.
In diesem Sinn ist die Sensoraufnahme aus Titan hergestellt, kann aber auch aus
Werkstoffen mit gleichen oder weitestgehend ähnlichen Eigenschaften bestehen,
wie z. B. aus Aluminium-Legierungen oder Kunststoffen.
In Ausgestaltung der Erfindung ist die Sensor-Tastspitze aus einem zylindrischen,
die Tastspitze bildenden Vorderteil und einem kegelförmigen hinteren Abschnitt
jeweils aus einem leichten und harten Werkstoff bestehend hergestellt. Der kegel
förmige, hintere Abschnitt dichtet den Sensorkopf im Ruhezustand ab. Bei stark
verschmutzter Umgebung kann das Eindringen von Schmutz durch Einblasen von
Druckluft in den Kopf verhindert werden. Außerdem zentriert der integrierte Kegel
die Tastspitze im Ruhezustand.
Hierbei ist die Tastspitze aus Titan bzw. aus Al₂ O₃-Keramik hergestellt. Die große
Härte u. a. verhindert Kontaktresonanzen an der Berührungsfläche zwischen Tast
spitze und Prüf- oder Meßobjekt. Die Keramik wirkt ferner als elektrischer Isolator
zwischen Sensorkopf und Prüfling. Störeinflüsse durch Ausgleichsströme und
Erdschleifen werden vermieden.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß die Tastspitze bombiert ausgeführt ist. Die
große Härte und ein relativ großer Radius von z. B. 40-50 mm an der Spitze
verhindern ebenfalls Kontaktresonanzen an der Berührungsfläche zwischen Sensor
kopf und Prüfling.
Die Erfindung ist ferner dahingehend ausgestaltet, daß die zylindrische Scheibe an
ihrer rückwärtigen Seite mit einer Gewindebohrung versehen ist, in die der Schwin
gungs-Sensor einschraubbar ist. Dadurch wird eine leichte und schnelle Montage
oder Demontage des Sensors erzielt.
Weitere die Masse belastende Befestigungselemente werden ferner dadurch einge
spart, daß die Tastspitze in die Sensoraufnahme eingeklebt ist.
Eine Weiterentwicklung der Erfindung ist dadurch gegeben, daß zumindest der
Schwingungs-Sensor, die Führungshülse und die Tastspitze eine bauliche,
als Ganzes auswechselbare Einheit bilden. Der Vorteil liegt in einer schnellen
Montage oder Demontage der Baueinheit.
Der erläuterte Toleranzausgleich der unterschiedlichsten Prüflinge kann konstruktiv
derart gestaltet sein, daß auf der Führungshülse an einer nach hinten weisenden
Schulter ein im Querschnitt winkliger Ring aufgesetzt ist, gegen den sich eine
Druckfeder mit einem Druckfeder-Ende abstützt, die mit ihrem anderen
Druckfeder-Ende gegen den Aufnahmesockel anliegt. Die federnde Tastspitze gleicht relativ
große Toleranzen des Prüflings aus und durch die gegebene Vorspannung steht die
notwendige Anpreßkraft zwischen der Tastspitze schon beim Anstellen bzw.
Abheben zur Verfügung. Lediglich für den axialen Bewegungsweg sind einige mm
Hub erforderlich.
Nach anderen Merkmalen der Erfindung wird vorgeschlagen, daß zumindest die
Druckfeder, die Führungshülse, die Tastspitze, das Frontgehäuse und der
Aufnahmesockel auf einen Meßbereich von ca. 0-12 kHz abgestimmt sind zur
Vermeidung von Eigenschwingungen. Diese Abstimmung erfolgt durch die geringe
Bemessung und durch kleinstmögliche Gewichtsansätze sowie durch eine
geringstmögliche Anzahl von Teilen.
Eine Alternative zur Begrenzung von Eigenschwingungen des Meßsystems besteht
darin, daß Eigenschwingungen durch Maßnahmen in der elektronischen
Meßschaltung ausgleichbar sind, an die die 2-Drahtleitung für den
Schwingungs-Sensor angeschlossen ist.
Zur Vermeidung von Eigenschwingungen des Meßsystems trägt außerdem bei, daß
die 2-Drahtleitung aus extrem leichten, aus einer Vielzahl von dünnen Litzendrähten
gebildeten Meßleitungen besteht.
Eine Anwendung der Vorrichtung findet hauptsächlich für ein automatisches
Kontaktieren in der Serienprüfung, z. B. im Automobilbau und dort bei der Prüfung
von Getrieben statt. Dort ist es vorteilhaft, daß der Aufnahmesockel mit dem Front
gehäuse an einem schwingungsarmen Stativ befestigt ist.
Der Einsatz in der Serienprüfung kann nach weiteren vorteilhaften Merkmalen derart
erfolgen, daß der Aufnahmesockel mit dem Frontgehäuse an einer pneumatisch
oder hydraulisch betätigbaren Kolben-Zylinder-Einheit befestigt ist, die jeweils auf
eine gleiche Anstellkraft der Tastspitze an das auf Schwingungen zu prüfende
Meßobjekt anstellbar ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im
folgenden näher beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 einen axialen Querschnitt durch die Vorrichtung mit dem
Schwingungs-Sensor und
Fig. 2 eine Ansicht der Befestigung der Vorrichtung an einem schwingungs
armen Stativ.
Die Vorrichtung dient als Aufnahme für einen Schwingungs-Sensor 1 (Fig. 1) in
einem Aufnahmegehäuse 2. Eine im Innern 4a eines Frontgehäuses 4 geschützt
untergebrachte und mit dem Schwingungs-Sensor 1 verbundene und aus dem
Aufnahmegehäuse 2 herausragende Tastspitze 6 ist in Tastrichtung 16 verstellbar
angeordnet. Für Serienmessungen ist der Verstellweg von ca. 1-4 mm im
vorliegenden Ausführungsbeispiel zumindest gleich oder größer als der größte
Außentoleranzweg eines Meßobjektes 15.
Das Aufnahmegehäuse 2 besteht aus einem Aufnahmesockel 3, an den sich das
hülsenförmige Frontgehäuse 4 anschließt. Der Aufnahmesockel 3 ist wie gezeichnet
mit Außengewinde und das Frontgehäuse 4 mit korrespondierendem Innengewinde
versehen. In dem Aufnahmesockel 3, der eine zentrische Bohrung 3a besitzt, ist
eine Führungshülse 5 gleitend in der Bohrung 3a gelagert und kann sich um einen
Weg von ca. 1-4 mm verschieben, wie nachstehend noch erläutert wird. Die Füh
rungshülse 5 befindet sich mit einem Längsabschnitt im Innern 4a des Frontge
häuses 4 und zwar in einem vorderen Abschnitt 4b. Die Führungshülse 5 stützt sich
federnd gegen den Aufnahmesockel 3 ab. Dabei ist eine Grundstellung gebildet, in
der eine Tastspitze 6, die durch den vorderen Abschnitt 4b des Frontgehäuses 4
ragt, federbelastet gegen das Frontgehäuse 4 im Inneren 4a anliegt.
Die Tastspitze 6 besteht aus einem leichten und harten Werkstoff, vorzugsweise aus
Titan oder Keramik und ist bombiert ausgeführt, wobei der Radius ca. 40-50 mm
betragen kann. Die Tastspitze 6 weist einen rückwärtigen Tastspitzen-Schaft 6a auf
der in eine Sensor-Aufnahme 7 ragt. Die Sensor-Aufnahme 7 ist mit ihrem
Außendurchmesser in der Führungshülse 5 gehalten. Der äußere Umfang muß
dabei nicht kreiszylindrisch sein; er kann auch polygonal sein. Die Sensoraufnahme
7 ist aus einem leichten und harten Werkstoff, wie z. B. aus Titan hergestellt und
stellt eine kreiszylindrische Scheibe 8 dar.
Die Tastspitze 6 ist geometrisch aus einem zylindrischen, die Tastspitze mit
Bombierung bildenden Vorderteil 6b und einem anschließenden kegelförmigen
hinteren Abschnitt 6c zusammengesetzt.
Die zylindrische Scheibe 8 ist an ihrer rückwärtigen Seite mit einer Gewindebohrung
9 versehen, in die der handelsübliche Schwingungs-Sensor 1 eingeschraubt wird.
Anstelle des Gewindes kann auch eine Klebeverbindung eingesetzt werden. Eine
solche Klebeverbindung kann auch zwischen dem Tastspitzen-Schaft 6a und der
Sensor-Aufnahme 7 eingesetzt werden.
Der Schwingungs-Sensor 1, die Führungshülse 5 und die Tastspitze 6 ergeben
zusammen eine bauliche, als Ganzes auswechselbare Baueinheit.
Auf der Führungshülse 5 ist an einer nach hinten weisenden Schulter 5a ein im
Querschnitt winkliger Ring 10 aufgeschoben. Gegen diesen Ring 10 stützt sich eine
Druckfeder 11 mit ihrem vorderen Druckfeder-Ende 11a. Die Druckfeder 11 liegt mit
ihrem anderen, hinteren Druckfeder-Ende 11b gegen den Aufnahmesockel 3 an.
Zumindest die Druckfeder 11, die Führungshülse 5, die Tastspitze 6, das Front
gehäuse 4 und der Aufnahmesockel 3 sind auf einen Meßbereich von ca. 0-12 kHz
abgestimmt, um Resonanzerscheinungen zu vermeiden.
Solche Resonanzerscheinungen sind auch durch Maßnahmen in der elektronischen
Meßschaltung 17 ausgleichbar, an die eine 2-Drahtleitung 12 für den
Schwingungs-Sensor 1 angeschlossen ist. Die 2-Drahtleitung ist aus extrem leichten, aus einer
Vielzahl von dünnen Litzendrähten gebildeten Meßleitungen 12a und 12b gebildet.
Gemäß Fig. 2 ist der Aufnahmesockel 3 mit dem Frontgehäuse 4 an einem
schwingungsarmen Stativ 13 befestigt. Für die Serienmessung an beliebigen, in
Montage- oder Fertigungsstraßen transportierten Meßobjekten 15 ist der Aufnahme
sockel 3 mit dem Frontgehäuse 4 an einer pneumatisch oder hydraulisch betätig
baren Kolben-Zylinder-Einheit 14 befestigt, die jeweils auf eine bestimmte Anstell
kraft der Tastspitze 6 an das auf Schwingungen zu prüfende Meßobjekt 15
angestellt wird. Eine gleichbleibend bestimmte Anpreßkraft ist dabei nicht
erforderlich; vielmehr ist wichtig, daß die Kolben-Zylinder-Einheit 14 "auf Block" fährt
und dadurch schwingungsarm wird.
Bezugszeichenliste
1 Schwingungs-Sensor (mit integriertem Montagebolzen)
2 Aufnahmegehäuse
3 Aufnahmesockel
3a zentrische Bohrung
4 Frontgehäuse
4a Inneres des Frontgehäuses
4b vorderer Abschnitt
5 Führungshülse
5a Schulter
6 Tastspitze
6a Tastspitzen-Schaft
6b Vorderteil
6c hinterer Abschnitt
7 Sensoraufnahme
8 zylindrische Scheibe
8a rückwärtige Seite
9 Gewindebohrung
10 Ring mitwinkligem Querschnitt
11 Druckfeder
11a Druckfeder-Ende
11b Druckfeder-Ende
12 2-Drahtleitung mit Stecker
12a Meßleitung
12b Meßleitung
13 schwingungsarmes Stativ
14 Kolben-Zylinder-Einheit
15 Meßobjekt
16 Tastrichtung
17 Meßelektronik
2 Aufnahmegehäuse
3 Aufnahmesockel
3a zentrische Bohrung
4 Frontgehäuse
4a Inneres des Frontgehäuses
4b vorderer Abschnitt
5 Führungshülse
5a Schulter
6 Tastspitze
6a Tastspitzen-Schaft
6b Vorderteil
6c hinterer Abschnitt
7 Sensoraufnahme
8 zylindrische Scheibe
8a rückwärtige Seite
9 Gewindebohrung
10 Ring mitwinkligem Querschnitt
11 Druckfeder
11a Druckfeder-Ende
11b Druckfeder-Ende
12 2-Drahtleitung mit Stecker
12a Meßleitung
12b Meßleitung
13 schwingungsarmes Stativ
14 Kolben-Zylinder-Einheit
15 Meßobjekt
16 Tastrichtung
17 Meßelektronik
Claims (17)
1. Vorrichtung mit einer Aufnahme für einen Sensor, der zur Schwingungsmes
sung dient und von einem Aufnahmegehäuse umgeben ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine in dem Aufnahmegehäuse (2) mit dem Schwingungs-Sensor (1)
verbundene und aus dem Aufnahmegehäuse (2) herausragende Tastspitze
(6) in Tastrichtung (16) verstellbar angeordnet ist und daß für Serienmes
sungen der Verstellweg der Tastspitze (6) zumindest gleich oder größer ist
als der größte Außentoleranzwert eines Meßobjektes (15).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet
daß an einen Aufnahmesockel (3) anschließend ein hülsenförmiges Front
gehäuse (4) vorgesehen ist, daß in dem Aufnahmesockel (3) eine bis in das
Innere (4a) des Frontgehäuses (4) reichende Führungshülse (5) eingesetzt
ist, wobei sich die Führungshülse (5) federnd gegen den Aufnahmesockel (3)
abstützt, und daß eine Grundstellung einer Tastspitze (6), die durch den
vorderen Abschnitt (4b) des Frontgehäuses (4) ragt und hierbei gegen das
Frontgehäuse (4) gefedert anliegt, eingestellt ist.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet
daß die aus leichtem und hartem Werkstoff bestehende Tastspitze (6) mit
einem rückwärtigen Tastspitzen-Schaft (6a) in einer Sensoraufnahme (7)
befestigt ist, die ihrerseits in der Führungshülse (5) gehalten ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Sensoraufnahme (7) aus einer aus leichtem und hartem Werkstoff
gefertigten zylindrischen Scheibe (8) gebildet ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Sensoraufnahme (7) aus Titan oder Al₂O₃-Keramik hergestellt ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Tastspitze (6) aus einem zylindrischen, die Tastspitze bildenden
Vorderteil (6b) und einem kegelförmigen hinteren Abschnitt (6c) jeweils aus
einem leichten und harten Werkstoff bestehend hergestellt ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Tastspitze (6) aus Titan bzw. aus Al₂O₃-Keramik hergestellt ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Tastspitze (6) bombiert ausgeführt ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die zylindrische Scheibe (8) an ihrer rückwärtigen Seite (8a) mit einer
Gewindebohrung (9) versehen ist, in die der Schwingungs-Sensor (1)
einschraubbar ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Tastspitze (6) in die Sensoraufnahme (7) eingeklebt ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest der Schwingungs-Sensor (1), die Führungshülse (5) und die
Tastspitze (6) eine bauliche, als Ganzes auswechselbare Einheit bilden.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß auf der Führungshülse (5) an einer nach hinten weisenden Schulter (5a)
ein im Querschnitt winkliger Ring (10) aufgesetzt ist, gegen den sich eine
Druckfeder (11) mit einem Druckfeder-Ende (11a) abstützt, die mit ihrem
anderen Druckfeder-Ende (11 b) gegen den Aufnahmesockel (3) anliegt.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest die Druckfeder (11), die Führungshülse (5), die Tastspitze (6),
das Frontgehäuse (4) und der Aufnahmesockel (3) auf einen Meßbereich von
ca. 0-12 kHz abgestimmt sind zur Vermeidung von Eigenschwingungen.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß Eigenschwingungen durch Maßnahmen in der elektronischen
Meßschaltung ausgleichbar sind, an die die 2-Drahtleitung (12) für den
Schwingungs-Sensor (1) angeschlossen ist.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß die 2-Drahtleitung (12) aus extrem leichten, aus einer Vielzahl von
dünnen Litzendrähten gebildeten Meßleitungen (12a, 12b) besteht.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Aufnahmesockel (3) mit dem Frontgehäuse (4) an einem schwin
gungsarmen Stativ (13) befestigt ist.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Aufnahmesockel (3) mit dem Frontgehäuse (4) an einer pneumatisch
oder hydraulisch betätigbaren Kolben-Zylinder-Einheit (14) befestigt ist, die
jeweils auf eine bestimmte Anstellkraft der Tastspitze (6) an das auf Schwin
gungen zu prüfende Meßobjekt (15) anstellbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996121213 DE19621213C2 (de) | 1996-05-25 | 1996-05-25 | Vorrichtung mit einer Aufnahme für einen mit einer Tastspitze und einer Führungshülse verbindbaren Sensor |
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| DE1996121213 DE19621213C2 (de) | 1996-05-25 | 1996-05-25 | Vorrichtung mit einer Aufnahme für einen mit einer Tastspitze und einer Führungshülse verbindbaren Sensor |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19621213A1 true DE19621213A1 (de) | 1997-11-27 |
| DE19621213C2 DE19621213C2 (de) | 1998-04-09 |
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| DE1996121213 Expired - Fee Related DE19621213C2 (de) | 1996-05-25 | 1996-05-25 | Vorrichtung mit einer Aufnahme für einen mit einer Tastspitze und einer Führungshülse verbindbaren Sensor |
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| Country | Link |
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| DE (1) | DE19621213C2 (de) |
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- 1996-05-25 DE DE1996121213 patent/DE19621213C2/de not_active Expired - Fee Related
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|---|---|
| DE19621213C2 (de) | 1998-04-09 |
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