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DE19621804A1 - Selbstklebeverbindung - Google Patents

Selbstklebeverbindung

Info

Publication number
DE19621804A1
DE19621804A1 DE1996121804 DE19621804A DE19621804A1 DE 19621804 A1 DE19621804 A1 DE 19621804A1 DE 1996121804 DE1996121804 DE 1996121804 DE 19621804 A DE19621804 A DE 19621804A DE 19621804 A1 DE19621804 A1 DE 19621804A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
adhesive
adhesive tape
tape
container
wall
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE1996121804
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang Dambacher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Tack Klebeband D GmbH
Original Assignee
Tack Klebeband D GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Tack Klebeband D GmbH filed Critical Tack Klebeband D GmbH
Priority to DE1996121804 priority Critical patent/DE19621804A1/de
Publication of DE19621804A1 publication Critical patent/DE19621804A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B11/00Connecting constructional elements or machine parts by sticking or pressing them together, e.g. cold pressure welding
    • F16B11/006Connecting constructional elements or machine parts by sticking or pressing them together, e.g. cold pressure welding by gluing
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F19/00Other details of constructional parts for finishing work on buildings
    • E04F19/02Borders; Finishing strips, e.g. beadings; Light coves
    • E04F19/04Borders; Finishing strips, e.g. beadings; Light coves for use between floor or ceiling and wall, e.g. skirtings
    • E04F19/0459Borders; Finishing strips, e.g. beadings; Light coves for use between floor or ceiling and wall, e.g. skirtings characterised by the fixing method
    • E04F19/0477Plinths fixed by means of adhesive

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Adhesives Or Adhesive Processes (AREA)
  • Adhesive Tapes (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Herstellen einer Klebeverbindung zwischen einem Gegenstand wie zum Beispiel einer Sockelleiste und einer festen Wand wie zum Beispiel der Wand eines Raumes in einem Hause.
Selbstklebebänder oder doppelseitig klebende Montage-Klebebänder sind seit langem bekannt. Derartige Klebebänder werden in Rollen angeliefert. In der Rolle ist das Klebeband mit einer Abdeckfolie abgedeckt, damit sich die einzelnen Bindungen einer Rolle lösen lassen.
Ein typischer Einsatzbereich solcher Klebebänder ist die Montage von Sockelleisten im Fußbodenbau. Dabei wird der Anfang des Klebebandes an derjenigen Stelle gegen die Raumwand angedrückt, an der der Anfang der Sockelleiste liegen soll. Sodann wird die gesamte Raumwandlänge mit einem entsprechend langen Klebestreifen-Abschnitt bedeckt und der Klebeabschnitt durchtrennt. Anschließend wird die Sockelleiste gegen den an der Raumwand haftenden Klebestreifen-Abschnitt angedrückt.
Ein Nachteil einer solchen Klebebandmontage liegt darin, daß sich der genannte Gegenstand - beispielsweise die genannte Sockelleiste - im Laufe der Zeit von der Raumwand häufig wieder gelegentlich löst, und zwar entweder auf einem Teil der Fläche, auf welcher er mit der Raumwand eigentlich verbunden sein soll, oder auf der gesamten Länge. Dies ist äußerst nachteilig. Das Lösen tritt häufig erst nach Monaten oder gar nach Jahren auf. Dies führt zu kostspieligen Reparaturarbeiten.
Die Ursache eines solchen Lösens des betreffenden Gegenstandes von der festen Wand oder Unterlage kann darin liegen, daß sich der Gegenstand im Laufe der Zeit entweder dehnt oder schrumpft, oder daß das Klebeband nicht dauerhaft der Materialspannung standhält.
Bisher wurde ein lösungsmittelhaltiger Klebstoff verwendet, beispielsweise ein Neopren-Klebstoff. Lösungsmittelhaltige Klebstoffe haben sich jedoch als sehr gefährlich für die menschliche Gesundheit erwiesen. Durch umfangreiche Gefahrstoff-Verordnungen ist der Gebrauch solcher lösungsmittelhaltiger Klebstoffe stark eingeschränkt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, mit der eine Klebeverbindung zwischen einem Gegenstand wie beispielsweise einer Sockelleiste, und einer festen Wand, wie beispielsweise einer Raumwand dauerhaft hergestellt werden kann, und zwar auch dann, wenn eines dieser beiden Elemente, somit der Gegenstand oder die feste Wand, nicht flächenstabil ist, oder wenn die beiden Elemente im Laufe der Zeit einer unterschiedlichen Dehnung oder Schrumpfung unterliegen.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale von Anspruch 1 gelöst.
Der Erfinder hat erkannt, daß es zum Vermeiden des Ablösens darauf ankommt, den Klebstoff mit der notwendigen Festigkeit auszustatten, und zwar sowohl mit der notwendigen Haftfestigkeit als auch mit der notwendigen Scherfestigkeit. Der Erfinder hat ferner erkannt, daß diese notwendige Festigkeit dann erreicht ist, wenn der Klebstoff ausgehärtet ist. Er hat schließlich erkannt, daß das Aushärten durch Belüftung vor sich geht, und daß daher das Belüften vor dem Verlegen des Klebstoffes verhindert werden muß. Ein wichtiger Teil der erfindungsgemäßen Lehre besteht somit darin, die Kleberolle bis zum Verarbeiten in einem evakuierten Behälter aufzubewahren.
Der Klebstoff des Klebebandes muß zunächst eine gewisse Weichheit haben, um eine Verbindung herzustellen, und zwar nicht nur an der Oberfläche, sondern auch in den Poren. Dies ist z. B. bei einer Rauhputzwand oder einem groben Teppichrücken wichtig. Nach der Montage muß der Klebstoff jedoch nachhärten, um hierdurch eine ausreichende Festigkeit zu erreichen.
Bisherige Systeme härten nicht oder nur geringfügig nach, und führen daher nicht zu einer ausreichenden Festigkeit.
In der Praxis läßt sich dies relativ einfach gestalten. Die chemische Zusammensetzung des Klebstoffs wird derart gewählt, daß bis zum Aushärten eine minimale Zeitspanne verstreichen kann. Die Zeitspanne ist dabei jedenfalls derart zu bemessen, daß das Verarbeiten des Klebstoffs - das heißt das Aufbringen auf den Untergrund - ohne Hast durchgeführt werden kann.
Auch ist es denkbar, den Behälter, der die Klebstoffrolle aufnimmt, derart zu gestalten, daß sich der Klebebandanfang sowie ein entsprechender Längenabschnitt aus dem Behälter herausziehen läßt ohne daß das Vakuum im Behälter zusammenbricht.
Als Klebstoff wird ein Stoff ausgewählt, der sich im Prinzip wie ein Naßklebstoff verhält.
Es versteht sich, daß sich die Erfindung nicht nur auf das Befestigen von Sockelleisten anwenden läßt sondern ganz allgemein auf das Befestigen eines Gegenstandes an einer Unterlage. Auch kommen Anwendungen im Fahrzeugbau in Betracht.
Durch die Erfindung wird eine zuverlässige, dauerhafte Verbindung erzielt, und zwar auf einfache, kostengünstige und umweltfreundliche Weise.

Claims (4)

1. Vorrichtung zum Herstellen einer Klebeverbindung zwischen einem Gegenstand wie zum Beispiel einer Sockelleiste, und einer festen Unterlage, beispielsweise einer Raumwand
  • 1.1 mit einem evakuierbaren Behälter
  • 1.2 mit einer Kleberolle, die im Behälter eingeschlossen ist
  • 1.3 das Klebeband umfaßt eine Klebstoffschicht sowie eine Abdeckfolie auf deren einer Seite
  • 1.4 als Klebstoff dient ein Material, das innerhalb einer bestimmten Zeitspanne nach dem Belüften unter Steigerung der Festigkeit aushärtet
  • 1.5 die Zeitspanne entspricht wenigstens der Dauer des Verarbeitens des Klebebandes.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der evakuierbare Behälter zum Herausziehen des Klebebandes einen schlitzarten Auslaß aufweist, der beim Herausziehen eines Klebeband- Abschnittes dichtend am Klebeband anliegt, so daß der Unterdruck im Behälter wenigstens weitgehend aufrecht erhalten bleibt.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der evakuierbare Behälter eine Vakuum-Folien- Verpackung ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der Klebstoffschicht ein Fadengelege eingelegt ist.
DE1996121804 1996-05-31 1996-05-31 Selbstklebeverbindung Ceased DE19621804A1 (de)

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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1813923A1 (de) * 1967-12-14 1969-10-23 Metallurg Esperance Longdoz Sa Verfahren und Vorrichtung fuer die Herstellung von Stahlerzeugnissen fuer die Kaltverformung
AT351130B (de) * 1977-03-29 1979-07-10 Koreska Gmbh W Beidseitig mit klebstoff beschichtetes klebe- band sowie verfahren zu seiner herstellung
US4528799A (en) * 1983-03-24 1985-07-16 Otto Fabric, Inc. Method of transporting uncured RTV silicone rubber
DE4212139C1 (en) * 1992-04-10 1993-05-19 Volker 8011 Zorneding De Ruderer Moisture-impervious material for packing hygroscopic material
DE4320544C2 (de) * 1993-06-21 1996-01-25 Franz Grasl Evakuierungssystem

Patent Citations (5)

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