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DE19621556C1 - Diebstahlschutzsystem für ein Kraftfahrzeug - Google Patents

Diebstahlschutzsystem für ein Kraftfahrzeug

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Publication number
DE19621556C1
DE19621556C1 DE19621556A DE19621556A DE19621556C1 DE 19621556 C1 DE19621556 C1 DE 19621556C1 DE 19621556 A DE19621556 A DE 19621556A DE 19621556 A DE19621556 A DE 19621556A DE 19621556 C1 DE19621556 C1 DE 19621556C1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
signal
key
protection system
theft protection
motor vehicle
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE19621556A
Other languages
English (en)
Inventor
Siegfried Achhammer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens AG
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Siemens AG, Siemens Corp filed Critical Siemens AG
Priority to DE19621556A priority Critical patent/DE19621556C1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE19621556C1 publication Critical patent/DE19621556C1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R25/00Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R25/00Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles
    • B60R25/01Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles operating on vehicle systems or fittings, e.g. on doors, seats or windscreens
    • B60R25/04Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles operating on vehicle systems or fittings, e.g. on doors, seats or windscreens operating on the propulsion system, e.g. engine or drive motor
    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07CTIME OR ATTENDANCE REGISTERS; REGISTERING OR INDICATING THE WORKING OF MACHINES; GENERATING RANDOM NUMBERS; VOTING OR LOTTERY APPARATUS; ARRANGEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS FOR CHECKING NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • G07C9/00Individual registration on entry or exit
    • G07C9/00174Electronically operated locks; Circuits therefor; Nonmechanical keys therefor, e.g. passive or active electrical keys or other data carriers without mechanical keys
    • G07C9/00182Electronically operated locks; Circuits therefor; Nonmechanical keys therefor, e.g. passive or active electrical keys or other data carriers without mechanical keys operated with unidirectional data transmission between data carrier and locks
    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07CTIME OR ATTENDANCE REGISTERS; REGISTERING OR INDICATING THE WORKING OF MACHINES; GENERATING RANDOM NUMBERS; VOTING OR LOTTERY APPARATUS; ARRANGEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS FOR CHECKING NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • G07C9/00Individual registration on entry or exit
    • G07C9/00174Electronically operated locks; Circuits therefor; Nonmechanical keys therefor, e.g. passive or active electrical keys or other data carriers without mechanical keys
    • G07C2009/00753Electronically operated locks; Circuits therefor; Nonmechanical keys therefor, e.g. passive or active electrical keys or other data carriers without mechanical keys operated by active electrical keys
    • G07C2009/00769Electronically operated locks; Circuits therefor; Nonmechanical keys therefor, e.g. passive or active electrical keys or other data carriers without mechanical keys operated by active electrical keys with data transmission performed by wireless means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Diebstahlschutzsystem für ein Kraftfahrzeug und insbesondere eine elektronische Wegfahr­ sperre.
Mit einer Wegfahrsperre kann das Fahrzeug vor unberechtigtem Benutzen geschützt werden. Berechtigte Benutzer von Fahrzeu­ gen können jedoch durch Diebe bedroht werden, damit diese in den Besitz des Fahrzeugs und des Originalschlüssels gelangen (Carjacking), wobei mit dem Originalschlüssel die Wegfahr­ sperre jederzeit gelöst werden kann.
Um die Gefahr des Carjackings zu vermindern, ist ein Dieb­ stahlschutzsystem bekannt (DE 195 08 369 C1), bei dem über eine ferne Zentrale ein Freigabesignal von Zeit zu Zeit zu dem Kraftfahrzeug gesendet wird. Nur wenn das Freigabesignal regelmäßig empfangen wird, kann das Fahrzeug weiterhin be­ nutzt werden.
Bei einem weiteren Diebstahlschutzsystem (DE 195 08 370 A1) wird das Freigabesignal bei Überschreiten einer vorgegebenen Benutzungsdauer nicht ausgesendet, so daß das Kraftfahrzeug durch Sperren eines betriebsnotwendigen Steuergeräts inakti­ viert wird.
Solche Diebstahlschutzsysteme erfordern jedoch neben einer Wegfahrsperre auch eine entsprechende Kommunikationseinheit, über die das Freigabesignal empfangen werden kann. Außerdem wird eine Unterstützung durch ein weitverteiltes Kommunikati­ onsnetz benötigt, damit das Fahrzeug überall erreicht werden kann. Bei Empfangsstörungen wegen Störsendern kann es passie­ ren, daß das Fahrzeug trotz ausgesendetem Freigabesignal stillgelegt wird.
Aus der Offenlegungsschrift GB 2 269 421 A ist ein Diebstahl­ schutzsystem bekannt, bei dem ein Code auf einem Transponder­ schlüssel gespeichert ist. Sobald der Zündschlüssel im Zünd­ schloß den Zündschalter einschaltet und der Transponder­ schlüssel in einer Aufnahme steckt, wird der Code des Trans­ ponderschlüssels abgefragt. Bei diesem Diebstahlschutzsystem ist jedoch kein Nutzungsumfang definiert.
Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, ein einfaches Dieb­ stahlschutzsystem zu schaffen, bei dem die Gefahr des Carjac­ kings verringert ist.
Das Problem wird erfindungsgemäß durch die Merkmale von Pa­ tentanspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Er­ findung sind in den Unteransprüchen dargestellt.
Das erfindungsgemäße Diebstahlschutzsystem weist einen Be­ triebsschlüssel auf, der zur Inbetriebnahme des Kraftfahr­ zeugs dient. Hierzu sendet dieser ein Codesignal aus, das in einer Diebstahlschutzeinheit mit einem Sollcodesignal vergli­ chen wird. Bei Übereinstimmung der beiden Signale wird ein Steuersignal an eines oder mehrere Steuergeräte gesendet, wo­ durch die Inbetriebnahme des Kraftfahrzeug eingeleitet wird. Das Diebstahlschutzsystem weist überdies einen Systemschlüs­ sel auf, der ein codiertes Freigabesignal aussendet. Wenn dieses Freigabesignal nicht innerhalb einer vorgegebenen Be­ nutzungsdauer vom Kraftfahrzeug empfangen wird, so ist eine Inbetriebnahme des Kraftfahrzeugs durch den Betriebsschlüssel nicht möglich.
Mit diesem Diebstahlschutzsystem kann der Benutzer selber be­ stimmen, wann er sein Freigabesignal mit Hilfe des System­ schlüssels aussendet. Er ist dabei unabhängig von einem weit­ verzweigten Kommunikationsnetz. Vorteilhafterweise wird er vor Ende der Benutzungsdauer auf die noch ausstehende Benut­ zungsdauer hingewiesen. Somit kann er rechtzeitig die notwen­ digen Schritte unternehmen, um die Benutzungsdauer zu verlän­ gern.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden an­ hand der in der Zeichnung dargestellten schematischen Figuren näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1: ein Ablaufdiagramm des erfindungsgemäßen Diebstahl­ schutzsystems bei Betätigen mit einem Betriebs­ schlüssel und
Fig. 2: ein Ablaufdiagramm des Diebstahlschutzsystems bei Betätigen mit einem Systemschlüssel.
Ein Kraftfahrzeug mit einem fernbedienbaren Schließsystem und einer elektronischen Wegfahrsperre weist einen Betriebs­ schlüssel auf, der zur Inbetriebnahme des Kraftfahrzeugs ein Codesignal aussendet. Ein Verfahren zum Betreiben des Dieb­ stahlschutzsystem mit Hilfe des Betriebsschlüssels ist in der Fig. 1 dargestellt. Dabei wird das Verfahren am Beispiel ei­ nes Motorstartvorgangs näher erläutert. Das Verfahren läuft genauso bei einem Ver- oder Entriegelvorgang der Fahrzeugtü­ ren ab.
Bei einem Startversuch im Schritt S₁ wird ein fahrzeugspezi­ fisches Codesignal des Betriebsschlüssels im Schritt S₂ aus­ gelesen. Hierzu kann der Betriebsschlüssel durch ein Signal vom Kraftfahrzeug aufgefordert werden oder nach Betätigen ei­ ner Taste des Betriebsschlüssels kann das Codesignal ausge­ sendet werden.
Wenn das Kraftfahrzeug nicht in Betrieb ist, so ist die Weg­ fahrsperre aktiviert. Die Wegfahrsperre kann nur durch das berechtigte Codesignal gelöst werden. Wenn die Fahrzeugtüren beispielsweise durch das Codesignal bereits entriegelt wur­ den, so kann die Wegfahrsperre auch mit diesem ersten Codesi­ gnal oder mit einem erneut ausgesendeten Codesignal gelöst werden.
Nach Empfang des Codesignals wird dieses mit einem Sollcode­ signal in einer Diebstahlschutzeinheit verglichen. Wenn die beiden Signale übereinstimmen (d. h. der Betriebsschlüssel ist gemäß Schritt S₃ erfolgreich identifiziert), so wird nach ei­ ner aktuellen Benutzungsdauer, wie z. B. in Schritt 54 der ak­ tuellen Anzahl von bisherigen Startversuchen gelesen. Wenn sich ein Startzähler noch innerhalb einer vorgegeben Anzahl von möglichen Starts (dies entspricht der Benutzungsdauer) befindet (Schritt S₅), so wird im Schritt S₆ eine Startfrei­ gabe erteilt.
Hierzu wird ein Steuersignal an eines oder mehrere Steuerge­ räte im Kraftfahrzeug gesendet. Durch das korrekte Steuersi­ gnal wird jedes Steuergerät veranlaßt, seinen ordnungsgemäßen Betrieb aufzunehmen. Infolgedessen können Türen entriegelt und/oder die Wegfahrsperre gelöst werden, so daß das Fahrzeug ordnungsgemäß in Betrieb genommen werden kann.
Danach wird in einem Schritt S₇ der Startzähler um eins er­ niedrigt. Die Diebstahlschutzeinheit muß ihrerseits späte­ stens nach einer vorgegebenen Benutzungsdauer erfindungsgemäß durch ein Freigabesignal freigegeben werden. Damit ein Benut­ zer auf das Ende der bisherigen Benutzungsdauer hingewiesen wird, wird gemäß Schritt S₈ abgefragt, ob der Startzähler be­ reits einen vorgegebenen Minimalwert unterschritten hat. Wenn das Ende der Benutzungsdauer unmittelbar bevorsteht, so wird gemäß Schritt S₉ eine optische oder akustische Anzeige als Rückmeldung an den Benutzer aktiviert. Somit wird dem Benut­ zer angezeigt, wie lange oder wie oft er sein Fahrzeug noch nutzen kann, ohne die Benutzungsdauer durch ein Freigabesi­ gnal zu verlängern.
Wenn die Benutzungsdauer gemäß Schritt S₅ bereits abgelaufen ist, so wird im Schritt S₁₀ keine Startfreigabe erteilt. Die Wegfahrsperre wird also nicht gelöst. Auch dieser Zustand wird durch die Anzeigeeinheit gemäß Schritt 11 angezeigt. Der Benutzer wird gleichzeitig aufgefordert das Freigabesignal mit Hilfe des Systemschlüssels an das Kraftfahrzeug zu sen­ den.
Falls das Codesignal im Schritt S₃ als nicht berechtigt er­ achtet wird, so wird gemäß Schritt S₁₂ keine Startfreigabe erteilt. Dies kann dem Benutzer im Schritt S₁₃ zurückgemeldet werden. Allerdings kann auch vorgesehen sein, daß dann dem Benutzer keine Rückmeldung gegeben wird. Wenn der Benutzer ein Dieb ist, so weiß dieser daher nicht, warum sich das Fahrzeug nicht starten läßt.
Nach den Schritten S9, S11 und S13 ist ein Startvorgang im Schritt S₁₄ beendet. Eine Startvorgang ist zusammen mit dem Entriegeln der Fahrzeugtüren gleichbedeutend mit einer Inbe­ triebnahme des Kraftfahrzeugs.
Die Benutzungsdauer wird erfindungsgemäß durch den korrekten Empfang des Freigabesignals verlängert. Bei Betätigen des Sy­ stemschlüssels im Schritt S₁₅ (Fig. 2) wird dieses Freigabe­ signal im Schritt S₁₆ erzeugt und zu dem Fahrzeug übertragen. Das Freigabesignal ist ebenso ein mit fahrzeug- oder benut­ zerspezifischen Daten codiertes Signal, das im Schritt S₁₇ mit einem weiteren Sollcodesignal verglichen wird. Wenn die Identifikation des Systemschlüssels erfolgreich war, so wird im Schritt S₁₈ der Startzähler wieder auf einen Maximalwert gesetzt. Somit ist die Benutzungsdauer um eine vorgegebene Dauer verlängert.
Das erfolgreiche Verlängern der Benutzungsdauer wird im Schritt S₁₉ dem Benutzer zurückgemeldet. Gleichzeitig kann das erfolgreiche Verlängern auch in der Diebstahlschutzein­ heit durch Setzen oder Rücksetzen einer Speichereinheit ver­ merkt werden.
Wenn das Freigabesignal im Schritt S₁₇ nicht mit dem Sollcodesignal übereingestimmt hat, so wird dies im Schritt S₂₀ gegebenenfalls angezeigt. Der Vorgang der Freigabe, d. h. der Verlängerung der Benutzungsdauer, ist somit im Schritt S₂₁ beendet.
Der Betriebsschlüssel und der Systemschlüssel sind voneinan­ der unabhängig und sollten als solche unabhängig voneinander aufbewahrt werden. Der Systemschlüssel wird nur von Zeit zu Zeit benötigt, während der Betriebsschlüssel bei jeder Inbe­ triebnahme des Kraftfahrzeugs verwendet wird. Wenn das Frei­ gabesignal durch den Systemschlüssel nicht innerhalb der vor­ gegebenen Benutzungsdauer ausgesendet wird, so kann das Fahr­ zeug in Zukunft nicht in Betrieb genommen werden. Erst wenn die Diebstahlschutzeinheit das codierte Freigabesignal wieder empfängt, wird die Diebstahlschutzeinheit wieder freigegeben.
Als Benutzungsdauer kann eine Zeitdauer (beispielsweise 100 Tage) vorgegeben werden. Desgleichen kann ein Tagesdatum vor­ gegeben werden, bis zu dem das Kraftfahrzeug ohne Freigabesi­ gnal noch benutzt werden kann. Ebenso kann eine Anzahl von gefahrenen Kilometern oder eine vorgegebene Anzahl von Be­ triebsstunden sowie eine Anzahl von Inbetriebnahmen (Startvorgängen) vorgegeben werden, innerhalb derer die Inbe­ triebnahme des Kraftfahrzeugs jederzeit mit dem Betriebs­ schlüssel möglich ist. Vor Ende dieser Benutzungsdauer, das heißt noch innerhalb dieser Benutzungsdauer, muß das Freiga­ besignal durch den Systemschlüssel ausgesendet werden, um die Benutzungsdauer um die gleiche oder um eine vorher beliebig festgelegte längere/kürzere Dauer zu verlängern. Nach der so neu entstandenen Benutzungsdauer ist wiederum ein Freigabesi­ gnal durch den Systemschlüssel notwendig.
Der Betriebsschlüssel und der Systemschlüssel können das Codesignal beziehungsweise das Freigabesignal kontaktlos oder auch über galvanische Kontakte (z. B. über die Diagnose­ schnittstelle und ein externes Diagnosegerät) zu den entspre­ chenden Einheiten (Diebstahlschutzeinheit) im Kraftfahrzeug übertragen. Die Signale können dabei durch ein vom Fahrzeug empfangenes Signal ausgelöst werden. Ebenso kann durch Betä­ tigung eines Schalters/Tasters im Schlüssel das Codesignal oder das Freigabesignal ausgesendet werden. Der Betriebs­ schlüssel und der Systemschlüssel können auf einer scheckkar­ tengroßen Karte (Chipkarte/Smartcard) oder auf einem Griff eines herkömmlichen mechanischen Schlüssels angeordnet sein.
Die Anzeigeeinheit kann beispielsweise im Armaturenbrett oder auf dem jeweiligen Schlüssel angeordnet sein. Dem Benutzer wird somit deutlich sichtbar oder hörbar mitgeteilt, wie vie­ le Inbetriebnahmevorgänge, wie viele Kilometer er noch fahren oder wie lange er noch das Kraftfahrzeug benutzen kann, bevor erneut ein Freigabesignal ausgesendet werden muß. Die Anzeige kann dabei akustisch (per Sprache) oder optisch (LCD-Anzeige oder Bildschirm) erfolgen.
Einem Kraftfahrzeug können dabei mehrere Systemschlüssel zu­ geordnet werden. Es kann aber auch vorgesehen sein, daß ein einziger Systemschlüssel mehreren Fahrzeugen zugeordnet ist. Der Systemschlüssel kann auch die Funktion eines Betriebs­ schlüssels aufweisen. Dagegen darf der Betriebsschlüssel nicht (oder unter speziellen weiter unten genannten Voraus­ setzungen nur einmal) das Freigabesignal des Systemschlüssels aus senden, da bei einem Diebstahl des Betriebsschlüssels die volle Gewalt über das Fahrzeug an den Dieb übergehen würde.
Wenn mehrere Betriebsschlüssel vorhanden sind, so kann für jeden Betriebsschlüssel sowohl im Kraftfahrzeug als auch auf dem Schlüssel ein Speicher vorhanden sein, in dem die Benut­ zungsdauer manipulationsfrei gespeichert ist. Somit kann das Fahrzeug mit jedem Betriebsschlüssel für die Dauer der Benut­ zungsdauer in Betrieb genommen werden. Das Freigabesignal weist dann zusätzlich einen betriebsschlüsselspezifischen Teil auf, damit die Benutzungsdauer nur für den entsprechen­ den Betriebsschlüssel verlängert wird.
Vorteilhaft ist es, wenn der Systemschlüssel einen Funksender aufweist, mit dem das codierte Freigabesignal ausgesendet wird. Somit erleichtert dies das Betätigen des Systemschlüs­ sels innerhalb der geforderten Benutzungsdauer. So kann bei­ spielsweise das Freigabesignal von der Wohnung aus ausgesen­ det werden. Der Benutzer braucht dann nur seinen Betriebs­ schlüssel mit zum Fahrzeug zu nehmen.
Der Systemschlüssel kann auch sein Freigabesignal zu dem Be­ triebsschlüssel senden, der seinerseits das Freigabesignal an das Kraftfahrzeug weiterleitet. Dabei kann nur das Freigabe­ signal zu dem Kraftfahrzeug gesendet werden, wobei das Frei­ gabesignal sowohl die Freigabe als auch - wie bei einem Code­ signal - das Lösen der Wegfahrsperre bewerkstelligt. Ebenso können dann auch beide Signale (Codesignal und Freigabesi­ gnal) vom Betriebsschlüssel zum Kraftfahrzeug gesendet wer­ den, wobei das Freigabesignal nur die Benutzungsdauer verlän­ gert und das Codesignal die Wegfahrsperre löst. Somit kann der Systemschlüssel immer in Sicherheit z. B. in einer ortsfe­ sten Station verwahrt bleiben. Zum Übertragen des Freigabesi­ gnals auf den Betriebsschlüssel muß dieser in die Nähe der Station gebracht werden.
Falls Steuergeräte des Kraftfahrzeugs dadurch inaktiviert sind, daß das Freigabesignal von dem Systemschlüssel nicht empfangen wurde, so kann das Kraftfahrzeug durch das vom Sy­ stemschlüssel ausgesendete und von der Diebstahlschutzeinheit empfangene Freigabesignal wieder aktiviert werden. Dann ist die Inbetriebnahme des Kraftfahrzeugs mit Hilfe des Betriebs­ schlüssels wieder möglich, wenn hierzu das Codesignal wieder ausgesendet wurde.
Wenn ein Fahrzeug zusammen mit dem Betriebsschlüssel gestoh­ len wird, so ist nur während der Benutzungsdauer ein Betrieb des Kraftfahrzeugs möglich. Dadurch wird die Gefahr von Car­ jacking oder Carnapping gemindert.

Claims (7)

1. Diebstahlschutzsystem für ein Kraftfahrzeug mit
  • - zumindest einem betriebsnotwendigen Steuergerät, durch das eine Inbetriebnahme des Kraftfahrzeugs ermöglicht wird,
  • - zumindest einer Diebstahlschutzeinheit, die ein Codesignal empfängt und mit einem Sollcodesignal vergleicht sowie bei Übereinstimmung der beiden Codesignale ein Steuersignal an das oder jedes Steuergerät sendet, wodurch die Inbetrieb­ nahme eingeleitet wird,
  • - einem Betriebsschlüssel, der zur Inbetriebnahme des Kraft­ fahrzeugs das Codesignal aussendet und
  • - einem Systemschlüssel, der ein codiertes Freigabesignal in­ nerhalb einer vorgegebenen Benutzungsdauer aus sendet, durch das weitere Inbetriebnahmen durch den Betriebsschlüssel er­ möglicht werden, wobei bei Ausbleiben des Freigabesignal nach der vorgegebenen Benutzungsdauer zumindest das be­ triebsnotwendige Steuergerät inaktiviert wird.
2. Diebstahlschutzsystem nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Benutzungsdauer eine vorgegebene Zeitdauer, eine vorgegebene Anzahl von gefahrenen Kilometern, eine vor­ gegebene Anzahl von Inbetriebnahmen öder eine vorgegebene Be­ triebsdauer ist.
3. Diebstahlschutzsystem nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Codesignal und das Freigabesignal nach Be­ tätigen des Betriebsschlüssels oder des Systemschlüssels drahtlos übertragen werden.
4. Diebstahlschutzsystem nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Diebstahlschutzeinheit und das Steuergerät zu einer baulichen Einheit zusammenfaßt sind.
5. Diebstahlschutzsystem nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß mit der Diebstahlschutzeinheit eine Anzeigeein­ heit, durch die vor Ende der Benutzungsdauer eine akustische oder optische Anzeige ausgegeben wird, falls das Freigabesi­ gnal noch nicht empfangen wurde.
6. Diebstahlschutzsystem nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Türen des Kraftfahrzeugs durch ein als be­ rechtigt erkanntes Codesignal oder Freigabesignal ver- oder entriegelt werden.
7. Diebstahlschutzsystem, insbesondere nach Anspruch 1, da­ durch gekennzeichnet, daß das inaktivierte Steuergerät durch das Freigabesignal des Systemschlüssels wieder aktiviert wird.
DE19621556A 1996-05-29 1996-05-29 Diebstahlschutzsystem für ein Kraftfahrzeug Expired - Lifetime DE19621556C1 (de)

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8363 Opposition against the patent
8330 Complete renunciation