DE19621556C1 - Diebstahlschutzsystem für ein Kraftfahrzeug - Google Patents
Diebstahlschutzsystem für ein KraftfahrzeugInfo
- Publication number
- DE19621556C1 DE19621556C1 DE19621556A DE19621556A DE19621556C1 DE 19621556 C1 DE19621556 C1 DE 19621556C1 DE 19621556 A DE19621556 A DE 19621556A DE 19621556 A DE19621556 A DE 19621556A DE 19621556 C1 DE19621556 C1 DE 19621556C1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- signal
- key
- protection system
- theft protection
- motor vehicle
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60R—VEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60R25/00—Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60R—VEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60R25/00—Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles
- B60R25/01—Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles operating on vehicle systems or fittings, e.g. on doors, seats or windscreens
- B60R25/04—Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles operating on vehicle systems or fittings, e.g. on doors, seats or windscreens operating on the propulsion system, e.g. engine or drive motor
-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07C—TIME OR ATTENDANCE REGISTERS; REGISTERING OR INDICATING THE WORKING OF MACHINES; GENERATING RANDOM NUMBERS; VOTING OR LOTTERY APPARATUS; ARRANGEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS FOR CHECKING NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
- G07C9/00—Individual registration on entry or exit
- G07C9/00174—Electronically operated locks; Circuits therefor; Nonmechanical keys therefor, e.g. passive or active electrical keys or other data carriers without mechanical keys
- G07C9/00182—Electronically operated locks; Circuits therefor; Nonmechanical keys therefor, e.g. passive or active electrical keys or other data carriers without mechanical keys operated with unidirectional data transmission between data carrier and locks
-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07C—TIME OR ATTENDANCE REGISTERS; REGISTERING OR INDICATING THE WORKING OF MACHINES; GENERATING RANDOM NUMBERS; VOTING OR LOTTERY APPARATUS; ARRANGEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS FOR CHECKING NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
- G07C9/00—Individual registration on entry or exit
- G07C9/00174—Electronically operated locks; Circuits therefor; Nonmechanical keys therefor, e.g. passive or active electrical keys or other data carriers without mechanical keys
- G07C2009/00753—Electronically operated locks; Circuits therefor; Nonmechanical keys therefor, e.g. passive or active electrical keys or other data carriers without mechanical keys operated by active electrical keys
- G07C2009/00769—Electronically operated locks; Circuits therefor; Nonmechanical keys therefor, e.g. passive or active electrical keys or other data carriers without mechanical keys operated by active electrical keys with data transmission performed by wireless means
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Diebstahlschutzsystem für ein
Kraftfahrzeug und insbesondere eine elektronische Wegfahr
sperre.
Mit einer Wegfahrsperre kann das Fahrzeug vor unberechtigtem
Benutzen geschützt werden. Berechtigte Benutzer von Fahrzeu
gen können jedoch durch Diebe bedroht werden, damit diese in
den Besitz des Fahrzeugs und des Originalschlüssels gelangen
(Carjacking), wobei mit dem Originalschlüssel die Wegfahr
sperre jederzeit gelöst werden kann.
Um die Gefahr des Carjackings zu vermindern, ist ein Dieb
stahlschutzsystem bekannt (DE 195 08 369 C1), bei dem über
eine ferne Zentrale ein Freigabesignal von Zeit zu Zeit zu
dem Kraftfahrzeug gesendet wird. Nur wenn das Freigabesignal
regelmäßig empfangen wird, kann das Fahrzeug weiterhin be
nutzt werden.
Bei einem weiteren Diebstahlschutzsystem (DE 195 08 370 A1)
wird das Freigabesignal bei Überschreiten einer vorgegebenen
Benutzungsdauer nicht ausgesendet, so daß das Kraftfahrzeug
durch Sperren eines betriebsnotwendigen Steuergeräts inakti
viert wird.
Solche Diebstahlschutzsysteme erfordern jedoch neben einer
Wegfahrsperre auch eine entsprechende Kommunikationseinheit,
über die das Freigabesignal empfangen werden kann. Außerdem
wird eine Unterstützung durch ein weitverteiltes Kommunikati
onsnetz benötigt, damit das Fahrzeug überall erreicht werden
kann. Bei Empfangsstörungen wegen Störsendern kann es passie
ren, daß das Fahrzeug trotz ausgesendetem Freigabesignal
stillgelegt wird.
Aus der Offenlegungsschrift GB 2 269 421 A ist ein Diebstahl
schutzsystem bekannt, bei dem ein Code auf einem Transponder
schlüssel gespeichert ist. Sobald der Zündschlüssel im Zünd
schloß den Zündschalter einschaltet und der Transponder
schlüssel in einer Aufnahme steckt, wird der Code des Trans
ponderschlüssels abgefragt. Bei diesem Diebstahlschutzsystem
ist jedoch kein Nutzungsumfang definiert.
Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, ein einfaches Dieb
stahlschutzsystem zu schaffen, bei dem die Gefahr des Carjac
kings verringert ist.
Das Problem wird erfindungsgemäß durch die Merkmale von Pa
tentanspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Er
findung sind in den Unteransprüchen dargestellt.
Das erfindungsgemäße Diebstahlschutzsystem weist einen Be
triebsschlüssel auf, der zur Inbetriebnahme des Kraftfahr
zeugs dient. Hierzu sendet dieser ein Codesignal aus, das in
einer Diebstahlschutzeinheit mit einem Sollcodesignal vergli
chen wird. Bei Übereinstimmung der beiden Signale wird ein
Steuersignal an eines oder mehrere Steuergeräte gesendet, wo
durch die Inbetriebnahme des Kraftfahrzeug eingeleitet wird.
Das Diebstahlschutzsystem weist überdies einen Systemschlüs
sel auf, der ein codiertes Freigabesignal aussendet. Wenn
dieses Freigabesignal nicht innerhalb einer vorgegebenen Be
nutzungsdauer vom Kraftfahrzeug empfangen wird, so ist eine
Inbetriebnahme des Kraftfahrzeugs durch den Betriebsschlüssel
nicht möglich.
Mit diesem Diebstahlschutzsystem kann der Benutzer selber be
stimmen, wann er sein Freigabesignal mit Hilfe des System
schlüssels aussendet. Er ist dabei unabhängig von einem weit
verzweigten Kommunikationsnetz. Vorteilhafterweise wird er
vor Ende der Benutzungsdauer auf die noch ausstehende Benut
zungsdauer hingewiesen. Somit kann er rechtzeitig die notwen
digen Schritte unternehmen, um die Benutzungsdauer zu verlän
gern.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden an
hand der in der Zeichnung dargestellten schematischen Figuren
näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1: ein Ablaufdiagramm des erfindungsgemäßen Diebstahl
schutzsystems bei Betätigen mit einem Betriebs
schlüssel und
Fig. 2: ein Ablaufdiagramm des Diebstahlschutzsystems bei
Betätigen mit einem Systemschlüssel.
Ein Kraftfahrzeug mit einem fernbedienbaren Schließsystem und
einer elektronischen Wegfahrsperre weist einen Betriebs
schlüssel auf, der zur Inbetriebnahme des Kraftfahrzeugs ein
Codesignal aussendet. Ein Verfahren zum Betreiben des Dieb
stahlschutzsystem mit Hilfe des Betriebsschlüssels ist in der
Fig. 1 dargestellt. Dabei wird das Verfahren am Beispiel ei
nes Motorstartvorgangs näher erläutert. Das Verfahren läuft
genauso bei einem Ver- oder Entriegelvorgang der Fahrzeugtü
ren ab.
Bei einem Startversuch im Schritt S₁ wird ein fahrzeugspezi
fisches Codesignal des Betriebsschlüssels im Schritt S₂ aus
gelesen. Hierzu kann der Betriebsschlüssel durch ein Signal
vom Kraftfahrzeug aufgefordert werden oder nach Betätigen ei
ner Taste des Betriebsschlüssels kann das Codesignal ausge
sendet werden.
Wenn das Kraftfahrzeug nicht in Betrieb ist, so ist die Weg
fahrsperre aktiviert. Die Wegfahrsperre kann nur durch das
berechtigte Codesignal gelöst werden. Wenn die Fahrzeugtüren
beispielsweise durch das Codesignal bereits entriegelt wur
den, so kann die Wegfahrsperre auch mit diesem ersten Codesi
gnal oder mit einem erneut ausgesendeten Codesignal gelöst
werden.
Nach Empfang des Codesignals wird dieses mit einem Sollcode
signal in einer Diebstahlschutzeinheit verglichen. Wenn die
beiden Signale übereinstimmen (d. h. der Betriebsschlüssel ist
gemäß Schritt S₃ erfolgreich identifiziert), so wird nach ei
ner aktuellen Benutzungsdauer, wie z. B. in Schritt 54 der ak
tuellen Anzahl von bisherigen Startversuchen gelesen. Wenn
sich ein Startzähler noch innerhalb einer vorgegeben Anzahl
von möglichen Starts (dies entspricht der Benutzungsdauer)
befindet (Schritt S₅), so wird im Schritt S₆ eine Startfrei
gabe erteilt.
Hierzu wird ein Steuersignal an eines oder mehrere Steuerge
räte im Kraftfahrzeug gesendet. Durch das korrekte Steuersi
gnal wird jedes Steuergerät veranlaßt, seinen ordnungsgemäßen
Betrieb aufzunehmen. Infolgedessen können Türen entriegelt
und/oder die Wegfahrsperre gelöst werden, so daß das Fahrzeug
ordnungsgemäß in Betrieb genommen werden kann.
Danach wird in einem Schritt S₇ der Startzähler um eins er
niedrigt. Die Diebstahlschutzeinheit muß ihrerseits späte
stens nach einer vorgegebenen Benutzungsdauer erfindungsgemäß
durch ein Freigabesignal freigegeben werden. Damit ein Benut
zer auf das Ende der bisherigen Benutzungsdauer hingewiesen
wird, wird gemäß Schritt S₈ abgefragt, ob der Startzähler be
reits einen vorgegebenen Minimalwert unterschritten hat. Wenn
das Ende der Benutzungsdauer unmittelbar bevorsteht, so wird
gemäß Schritt S₉ eine optische oder akustische Anzeige als
Rückmeldung an den Benutzer aktiviert. Somit wird dem Benut
zer angezeigt, wie lange oder wie oft er sein Fahrzeug noch
nutzen kann, ohne die Benutzungsdauer durch ein Freigabesi
gnal zu verlängern.
Wenn die Benutzungsdauer gemäß Schritt S₅ bereits abgelaufen
ist, so wird im Schritt S₁₀ keine Startfreigabe erteilt. Die
Wegfahrsperre wird also nicht gelöst. Auch dieser Zustand
wird durch die Anzeigeeinheit gemäß Schritt 11 angezeigt. Der
Benutzer wird gleichzeitig aufgefordert das Freigabesignal
mit Hilfe des Systemschlüssels an das Kraftfahrzeug zu sen
den.
Falls das Codesignal im Schritt S₃ als nicht berechtigt er
achtet wird, so wird gemäß Schritt S₁₂ keine Startfreigabe
erteilt. Dies kann dem Benutzer im Schritt S₁₃ zurückgemeldet
werden. Allerdings kann auch vorgesehen sein, daß dann dem
Benutzer keine Rückmeldung gegeben wird. Wenn der Benutzer
ein Dieb ist, so weiß dieser daher nicht, warum sich das
Fahrzeug nicht starten läßt.
Nach den Schritten S9, S11 und S13 ist ein Startvorgang im
Schritt S₁₄ beendet. Eine Startvorgang ist zusammen mit dem
Entriegeln der Fahrzeugtüren gleichbedeutend mit einer Inbe
triebnahme des Kraftfahrzeugs.
Die Benutzungsdauer wird erfindungsgemäß durch den korrekten
Empfang des Freigabesignals verlängert. Bei Betätigen des Sy
stemschlüssels im Schritt S₁₅ (Fig. 2) wird dieses Freigabe
signal im Schritt S₁₆ erzeugt und zu dem Fahrzeug übertragen.
Das Freigabesignal ist ebenso ein mit fahrzeug- oder benut
zerspezifischen Daten codiertes Signal, das im Schritt S₁₇
mit einem weiteren Sollcodesignal verglichen wird. Wenn die
Identifikation des Systemschlüssels erfolgreich war, so wird
im Schritt S₁₈ der Startzähler wieder auf einen Maximalwert
gesetzt. Somit ist die Benutzungsdauer um eine vorgegebene
Dauer verlängert.
Das erfolgreiche Verlängern der Benutzungsdauer wird im
Schritt S₁₉ dem Benutzer zurückgemeldet. Gleichzeitig kann
das erfolgreiche Verlängern auch in der Diebstahlschutzein
heit durch Setzen oder Rücksetzen einer Speichereinheit ver
merkt werden.
Wenn das Freigabesignal im Schritt S₁₇ nicht mit dem
Sollcodesignal übereingestimmt hat, so wird dies im Schritt
S₂₀ gegebenenfalls angezeigt. Der Vorgang der Freigabe, d. h.
der Verlängerung der Benutzungsdauer, ist somit im Schritt
S₂₁ beendet.
Der Betriebsschlüssel und der Systemschlüssel sind voneinan
der unabhängig und sollten als solche unabhängig voneinander
aufbewahrt werden. Der Systemschlüssel wird nur von Zeit zu
Zeit benötigt, während der Betriebsschlüssel bei jeder Inbe
triebnahme des Kraftfahrzeugs verwendet wird. Wenn das Frei
gabesignal durch den Systemschlüssel nicht innerhalb der vor
gegebenen Benutzungsdauer ausgesendet wird, so kann das Fahr
zeug in Zukunft nicht in Betrieb genommen werden. Erst wenn
die Diebstahlschutzeinheit das codierte Freigabesignal wieder
empfängt, wird die Diebstahlschutzeinheit wieder freigegeben.
Als Benutzungsdauer kann eine Zeitdauer (beispielsweise 100
Tage) vorgegeben werden. Desgleichen kann ein Tagesdatum vor
gegeben werden, bis zu dem das Kraftfahrzeug ohne Freigabesi
gnal noch benutzt werden kann. Ebenso kann eine Anzahl von
gefahrenen Kilometern oder eine vorgegebene Anzahl von Be
triebsstunden sowie eine Anzahl von Inbetriebnahmen
(Startvorgängen) vorgegeben werden, innerhalb derer die Inbe
triebnahme des Kraftfahrzeugs jederzeit mit dem Betriebs
schlüssel möglich ist. Vor Ende dieser Benutzungsdauer, das
heißt noch innerhalb dieser Benutzungsdauer, muß das Freiga
besignal durch den Systemschlüssel ausgesendet werden, um die
Benutzungsdauer um die gleiche oder um eine vorher beliebig
festgelegte längere/kürzere Dauer zu verlängern. Nach der so
neu entstandenen Benutzungsdauer ist wiederum ein Freigabesi
gnal durch den Systemschlüssel notwendig.
Der Betriebsschlüssel und der Systemschlüssel können das
Codesignal beziehungsweise das Freigabesignal kontaktlos oder
auch über galvanische Kontakte (z. B. über die Diagnose
schnittstelle und ein externes Diagnosegerät) zu den entspre
chenden Einheiten (Diebstahlschutzeinheit) im Kraftfahrzeug
übertragen. Die Signale können dabei durch ein vom Fahrzeug
empfangenes Signal ausgelöst werden. Ebenso kann durch Betä
tigung eines Schalters/Tasters im Schlüssel das Codesignal
oder das Freigabesignal ausgesendet werden. Der Betriebs
schlüssel und der Systemschlüssel können auf einer scheckkar
tengroßen Karte (Chipkarte/Smartcard) oder auf einem Griff
eines herkömmlichen mechanischen Schlüssels angeordnet sein.
Die Anzeigeeinheit kann beispielsweise im Armaturenbrett oder
auf dem jeweiligen Schlüssel angeordnet sein. Dem Benutzer
wird somit deutlich sichtbar oder hörbar mitgeteilt, wie vie
le Inbetriebnahmevorgänge, wie viele Kilometer er noch fahren
oder wie lange er noch das Kraftfahrzeug benutzen kann, bevor
erneut ein Freigabesignal ausgesendet werden muß. Die Anzeige
kann dabei akustisch (per Sprache) oder optisch (LCD-Anzeige
oder Bildschirm) erfolgen.
Einem Kraftfahrzeug können dabei mehrere Systemschlüssel zu
geordnet werden. Es kann aber auch vorgesehen sein, daß ein
einziger Systemschlüssel mehreren Fahrzeugen zugeordnet ist.
Der Systemschlüssel kann auch die Funktion eines Betriebs
schlüssels aufweisen. Dagegen darf der Betriebsschlüssel
nicht (oder unter speziellen weiter unten genannten Voraus
setzungen nur einmal) das Freigabesignal des Systemschlüssels
aus senden, da bei einem Diebstahl des Betriebsschlüssels die
volle Gewalt über das Fahrzeug an den Dieb übergehen würde.
Wenn mehrere Betriebsschlüssel vorhanden sind, so kann für
jeden Betriebsschlüssel sowohl im Kraftfahrzeug als auch auf
dem Schlüssel ein Speicher vorhanden sein, in dem die Benut
zungsdauer manipulationsfrei gespeichert ist. Somit kann das
Fahrzeug mit jedem Betriebsschlüssel für die Dauer der Benut
zungsdauer in Betrieb genommen werden. Das Freigabesignal
weist dann zusätzlich einen betriebsschlüsselspezifischen
Teil auf, damit die Benutzungsdauer nur für den entsprechen
den Betriebsschlüssel verlängert wird.
Vorteilhaft ist es, wenn der Systemschlüssel einen Funksender
aufweist, mit dem das codierte Freigabesignal ausgesendet
wird. Somit erleichtert dies das Betätigen des Systemschlüs
sels innerhalb der geforderten Benutzungsdauer. So kann bei
spielsweise das Freigabesignal von der Wohnung aus ausgesen
det werden. Der Benutzer braucht dann nur seinen Betriebs
schlüssel mit zum Fahrzeug zu nehmen.
Der Systemschlüssel kann auch sein Freigabesignal zu dem Be
triebsschlüssel senden, der seinerseits das Freigabesignal an
das Kraftfahrzeug weiterleitet. Dabei kann nur das Freigabe
signal zu dem Kraftfahrzeug gesendet werden, wobei das Frei
gabesignal sowohl die Freigabe als auch - wie bei einem Code
signal - das Lösen der Wegfahrsperre bewerkstelligt. Ebenso
können dann auch beide Signale (Codesignal und Freigabesi
gnal) vom Betriebsschlüssel zum Kraftfahrzeug gesendet wer
den, wobei das Freigabesignal nur die Benutzungsdauer verlän
gert und das Codesignal die Wegfahrsperre löst. Somit kann
der Systemschlüssel immer in Sicherheit z. B. in einer ortsfe
sten Station verwahrt bleiben. Zum Übertragen des Freigabesi
gnals auf den Betriebsschlüssel muß dieser in die Nähe der
Station gebracht werden.
Falls Steuergeräte des Kraftfahrzeugs dadurch inaktiviert
sind, daß das Freigabesignal von dem Systemschlüssel nicht
empfangen wurde, so kann das Kraftfahrzeug durch das vom Sy
stemschlüssel ausgesendete und von der Diebstahlschutzeinheit
empfangene Freigabesignal wieder aktiviert werden. Dann ist
die Inbetriebnahme des Kraftfahrzeugs mit Hilfe des Betriebs
schlüssels wieder möglich, wenn hierzu das Codesignal wieder
ausgesendet wurde.
Wenn ein Fahrzeug zusammen mit dem Betriebsschlüssel gestoh
len wird, so ist nur während der Benutzungsdauer ein Betrieb
des Kraftfahrzeugs möglich. Dadurch wird die Gefahr von Car
jacking oder Carnapping gemindert.
Claims (7)
1. Diebstahlschutzsystem für ein Kraftfahrzeug mit
- - zumindest einem betriebsnotwendigen Steuergerät, durch das eine Inbetriebnahme des Kraftfahrzeugs ermöglicht wird,
- - zumindest einer Diebstahlschutzeinheit, die ein Codesignal empfängt und mit einem Sollcodesignal vergleicht sowie bei Übereinstimmung der beiden Codesignale ein Steuersignal an das oder jedes Steuergerät sendet, wodurch die Inbetrieb nahme eingeleitet wird,
- - einem Betriebsschlüssel, der zur Inbetriebnahme des Kraft fahrzeugs das Codesignal aussendet und
- - einem Systemschlüssel, der ein codiertes Freigabesignal in nerhalb einer vorgegebenen Benutzungsdauer aus sendet, durch das weitere Inbetriebnahmen durch den Betriebsschlüssel er möglicht werden, wobei bei Ausbleiben des Freigabesignal nach der vorgegebenen Benutzungsdauer zumindest das be triebsnotwendige Steuergerät inaktiviert wird.
2. Diebstahlschutzsystem nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Benutzungsdauer eine vorgegebene Zeitdauer,
eine vorgegebene Anzahl von gefahrenen Kilometern, eine vor
gegebene Anzahl von Inbetriebnahmen öder eine vorgegebene Be
triebsdauer ist.
3. Diebstahlschutzsystem nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Codesignal und das Freigabesignal nach Be
tätigen des Betriebsschlüssels oder des Systemschlüssels
drahtlos übertragen werden.
4. Diebstahlschutzsystem nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Diebstahlschutzeinheit und das Steuergerät
zu einer baulichen Einheit zusammenfaßt sind.
5. Diebstahlschutzsystem nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß mit der Diebstahlschutzeinheit eine Anzeigeein
heit, durch die vor Ende der Benutzungsdauer eine akustische
oder optische Anzeige ausgegeben wird, falls das Freigabesi
gnal noch nicht empfangen wurde.
6. Diebstahlschutzsystem nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Türen des Kraftfahrzeugs durch ein als be
rechtigt erkanntes Codesignal oder Freigabesignal ver- oder
entriegelt werden.
7. Diebstahlschutzsystem, insbesondere nach Anspruch 1, da
durch gekennzeichnet, daß das inaktivierte Steuergerät durch
das Freigabesignal des Systemschlüssels wieder aktiviert
wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19621556A DE19621556C1 (de) | 1996-05-29 | 1996-05-29 | Diebstahlschutzsystem für ein Kraftfahrzeug |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19621556A DE19621556C1 (de) | 1996-05-29 | 1996-05-29 | Diebstahlschutzsystem für ein Kraftfahrzeug |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19621556C1 true DE19621556C1 (de) | 1997-08-07 |
Family
ID=7795596
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19621556A Expired - Lifetime DE19621556C1 (de) | 1996-05-29 | 1996-05-29 | Diebstahlschutzsystem für ein Kraftfahrzeug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19621556C1 (de) |
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19811435A1 (de) * | 1998-03-17 | 1999-09-30 | Bosch Gmbh Robert | Berechtigungskontrollsystem für Fahrzeuge |
| DE19834687A1 (de) * | 1998-07-31 | 2000-02-03 | Bayerische Motoren Werke Ag | Verfahren zum Einstellen einer beschränkten Nutzungsmöglichkeit eines Fahrzeugs |
| EP0984123A2 (de) | 1998-08-28 | 2000-03-08 | DaimlerChrysler AG | Fahrzeugsicherungssystem mit Keyless-Go-Funktionalität |
| DE19852016C1 (de) * | 1998-11-11 | 2000-04-20 | Siemens Ag | Vorrichtung zur Sicherung eines Kraftfahrzeugs vor unbefugter Benutzung |
| DE19919480A1 (de) * | 1999-04-29 | 2000-11-02 | Uwe Luboch | Verfahren und Einrichtung zur Betriebsunterbrechung eines Gerätes |
| DE10336199A1 (de) * | 2003-08-07 | 2005-03-10 | Daimler Chrysler Ag | Verfahren, Computerprogramm und Steuergerät zum Betreiben eines Fahrzeugs in einem eingeschränkten Betriebsmodus |
| DE102015113627A1 (de) * | 2015-08-18 | 2017-02-23 | Dietmar Ruwisch | Elektronische Wegfahrsperre für ein Fahrzeug |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB2269421A (en) * | 1992-08-08 | 1994-02-09 | K & K Audio Tech Ltd | Motor vehicle ignition immobilisers. |
| DE19508369C1 (de) * | 1995-03-10 | 1996-03-07 | Daimler Benz Ag | Verfahren zur Sicherung von Fahrzeugen vor unbefugter Nutzung |
| DE19508370A1 (de) * | 1995-03-10 | 1996-09-12 | Daimler Benz Ag | Verfahren zur Sicherung von Fahrzeugen, insbesondere Leasing- oder Mietfahrzeugen, vor unbefugter Nutzung |
-
1996
- 1996-05-29 DE DE19621556A patent/DE19621556C1/de not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB2269421A (en) * | 1992-08-08 | 1994-02-09 | K & K Audio Tech Ltd | Motor vehicle ignition immobilisers. |
| DE19508369C1 (de) * | 1995-03-10 | 1996-03-07 | Daimler Benz Ag | Verfahren zur Sicherung von Fahrzeugen vor unbefugter Nutzung |
| DE19508370A1 (de) * | 1995-03-10 | 1996-09-12 | Daimler Benz Ag | Verfahren zur Sicherung von Fahrzeugen, insbesondere Leasing- oder Mietfahrzeugen, vor unbefugter Nutzung |
Cited By (10)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19811435A1 (de) * | 1998-03-17 | 1999-09-30 | Bosch Gmbh Robert | Berechtigungskontrollsystem für Fahrzeuge |
| DE19834687A1 (de) * | 1998-07-31 | 2000-02-03 | Bayerische Motoren Werke Ag | Verfahren zum Einstellen einer beschränkten Nutzungsmöglichkeit eines Fahrzeugs |
| DE19834687B4 (de) * | 1998-07-31 | 2007-09-13 | Bayerische Motoren Werke Ag | Verfahren zum Einstellen einer beschränkten Nutzungsmöglichkeit eines Fahrzeugs |
| EP0984123A2 (de) | 1998-08-28 | 2000-03-08 | DaimlerChrysler AG | Fahrzeugsicherungssystem mit Keyless-Go-Funktionalität |
| DE19839355C1 (de) * | 1998-08-28 | 2000-04-13 | Daimler Chrysler Ag | Fahrzeugsicherungssystem mit Keyless-Go-Funktionalität |
| DE19852016C1 (de) * | 1998-11-11 | 2000-04-20 | Siemens Ag | Vorrichtung zur Sicherung eines Kraftfahrzeugs vor unbefugter Benutzung |
| DE19919480A1 (de) * | 1999-04-29 | 2000-11-02 | Uwe Luboch | Verfahren und Einrichtung zur Betriebsunterbrechung eines Gerätes |
| DE10336199A1 (de) * | 2003-08-07 | 2005-03-10 | Daimler Chrysler Ag | Verfahren, Computerprogramm und Steuergerät zum Betreiben eines Fahrzeugs in einem eingeschränkten Betriebsmodus |
| DE102015113627A1 (de) * | 2015-08-18 | 2017-02-23 | Dietmar Ruwisch | Elektronische Wegfahrsperre für ein Fahrzeug |
| DE102015113627B4 (de) * | 2015-08-18 | 2018-05-09 | Dietmar Ruwisch | Elektronische Wegfahrsperre für ein Fahrzeug |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE19653113B4 (de) | Anti-Diebstahlsvorrichtung mit verbesserten Identifikationscode-Überschreibeigenschaften | |
| DE69831696T2 (de) | Schlüsselloses Eingangs- und Zündsystem für Kraftfahrzeuge | |
| DE19746039C2 (de) | Fahrzeug-Diebstahlschutzsystem sowie Schlüssel und Verfahren hierzu | |
| EP0838569B1 (de) | Elektronischer Fahrzeugschlüssel | |
| DE4403655C2 (de) | Elektronisches System für ein motorangetriebenes Fahrzeug | |
| DE10202332B4 (de) | Schließsystem, insbesondere für ein Kraftfahrzeug | |
| DE3624707C2 (de) | ||
| DE102005059061B4 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Öffnen eines Fahrzeugs | |
| DE19502373C2 (de) | Verfahren zur Diebstahlsicherung motorangetriebener Kraftfahrzeuge | |
| EP0731008A1 (de) | Verfahren zur Sicherung von Fahrzeugen vor unbefugter Nutzung | |
| DE102014017573B4 (de) | Verfahren zum Betreiben eines Telematiksystems und Telematiksystem | |
| DE19711901C1 (de) | Diebstahlschutzsystem für ein Kraftfahrzeug | |
| DE69433276T2 (de) | Anlasser für Kraftfahrzeugmotor | |
| DE19621556C1 (de) | Diebstahlschutzsystem für ein Kraftfahrzeug | |
| DE4433499C2 (de) | Elektronisches Diebstahlschutzsystem für ein Kraftfahrzeug | |
| DE102007013073A1 (de) | Fahrzeug-Sicherheitsgerät und -system | |
| DE19707058C1 (de) | Diebstahlschutzsystem für ein Kraftfahrzeug | |
| EP1121279A1 (de) | Zugangs- und start-/fahrberechtigungssystem für ein kraftfahrzeug | |
| DE19924081B4 (de) | Diebstahlschutzsystem für ein Kraftfahrzeug | |
| DE4427267A1 (de) | Diebstahlsicherung | |
| EP0879160B2 (de) | Diebstahlsicherungseinrichtung für kraftfahrzeuge sowie verfahren zur diebstahlsicherung | |
| DE102017124468A1 (de) | System zur Sicherung eines Fahrzeugs gegen einen unautorisierten Motorstart | |
| DE102007005068B3 (de) | Diebstahlsicherungssystem | |
| DE4320188A1 (de) | Vorrichtung zur Sicherung eines Kraftfahrzeuges vor unbefugtem Wegfahren | |
| DE10145678B4 (de) | Verfahren zur Diebstahlsicherung eines Kraftfahrzeugs |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8100 | Publication of patent without earlier publication of application | ||
| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
| 8363 | Opposition against the patent | ||
| 8330 | Complete renunciation |