DE19620177A1 - Elektrischer Stecker bestehend aus zwei Steckerhälften - Google Patents
Elektrischer Stecker bestehend aus zwei SteckerhälftenInfo
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
- H01R13/00—Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
- H01R13/62—Means for facilitating engagement or disengagement of coupling parts or for holding them in engagement
- H01R13/629—Additional means for facilitating engagement or disengagement of coupling parts, e.g. aligning or guiding means, levers, gas pressure electrical locking indicators, manufacturing tolerances
- H01R13/631—Additional means for facilitating engagement or disengagement of coupling parts, e.g. aligning or guiding means, levers, gas pressure electrical locking indicators, manufacturing tolerances for engagement only
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Description
Die Erfindung betrifft einen elektrischer Stecker bestehend
aus zwei Steckerhälften, wobei die erste Steckerhälfte
zumindest einen elektrischen Kontakt und ein erstes Gehäuse
aufweist und die zweite Steckerhälfte zumindest einen zu dem
ersten Kontakt komplimentären zweiten Kontakt und ein zweites
Gehäuse aufweist.
Bei vielen Steckeranwendungen ist es nötig, daß ein Stecker
sichergestellt ist. Dies kann beispielsweise dadurch erreicht
werden, daß nur bis zu einem bestimmten Zustand gesteckt
werden muß und danach der Steckvorgang selbsttätig
abgeschlossen wird.
Es ist Aufgabe der Erfindung einen solchen Stecker anzugeben,
bei dem der Steckvorgang ab einer bestimmten Position
selbsttätig abgeschlossen wird.
Die Aufgabe wird gelöst durch einen elektrischen Stecker
bestehend aus zwei Steckerhälften, wobei die erste
Steckerhälfte zumindest einen ersten elektrischen Kontakt und
ein erstes Gehäuse aufweist und die zweite Steckerhälfte
zumindest einen zu dem ersten Kontakt komplimentären zweiten
Kontakt und ein zweites Gehäuses aufweist, wobei das erste
Gehäuse aus zwei Teilgehäusen besteht, die in Steckrichtung
zueinander beweglich sind und zwischen denen eine Feder im
vorgespannten Zustand derart angeordnet ist, daß die
Teilgehäuse entgegen der Federkraft aufeinander zu bewegbar
sind, wobei das erste steckgesichtseitige Teilgehäuse den
ersten Kontakt trägt und zumindest einen Federarm aufweist,
wobei das zweite Gehäuse zumindest einen Anschlag aufweist,
derart, daß der Federarm gegen diesen Anschlag läuft wenn
man die beiden Steckerhälften verbindet, und wobei das zweite
Teilgehäuse zumindest einen Nocken aufweist, der derart
angeordnet ist, daß der Nocken den Federarm vom Anschlag
wegbewegt wenn das erste Teilgehäuse und das zweite
Teilgehäuse zusammen geschoben werden und das erste, dann
frei bewegliche Teilgehäuse durch die Federkraft der jeder in
die zweite Steckerhälfte selbsttätig eingebracht wird.
Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen
angegeben.
Es ist von besonderem Vorteil, daß der Federarm und
entsprechend die Nocken auf gegenüberliegenden Seiten des
ersten beziehungsweise zweiten Teilgehäuses angeordnet sind.
Dadurch wird eine besonders gute Kraftverteilung und damit
ein gleichmäßiges Stecken erreicht.
Weiter ist es von Vorteil, daß ein sicheres Stecken erreicht
wird. Wenn die Feder im vorgespannten Zustand zwischen den
Gehäuseteilen des ersten Gehäuses eingebracht ist, so ist ein
sicheres Stecken auch bei erhöhter Steckkraft gewährleistet.
Anhand der Zeichnungen wird ein Ausführungsbeispiel und der
Ablauf des Zusammenfügens der komplementären Steckerhälften
beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 den elektrischen Stecker in einer ersten Position im
Zusammenfügevorgang,
Fig. 2 den elektrischen Stecker in einer zweiten Position im
Zusammenfügevorgang und
Fig. 3 den elektrischen Stecker im zusammengefügten Zustand.
In Fig. 1 ist der elektrische Stecker bestehend aus einer
ersten Steckerhälfte 1 und einer zweiten Steckerhälfte 2
dargestellt. Die zweite Steckerhälfte 2 weist zumindest einen
zweiten elektrischen Kontakt 21 in einem zweiten Gehäuse 22
auf. Der elektrische Kontakt 21 kann beispielsweise ein
Kontaktstift sein und das zweite Gehäuse 22 kann aus einem
isolierenden Material hergestellt sein. Steckgesichtseitig
weist das zweite Gehäuse 22 eine Art Einführungstrichter zur
Erleichterung der Einführung der komplimentären ersten
Steckerhälfte 1 auf. Dieser Einführungstrichter weist an
gegenüberliegenden Seiten Schrägen auf, die als Anschlag 6
ausgestattet sind.
Die erste Steckerhälfte 1 ist wie folgt aufgebaut. Es ist ein
erster elektrischer Kontakt 11, beispielsweise ein
Buchsenkontakt vorgesehen. Weiter weist die erste
Steckerhälfte 1 ein erstes Gehäuse 12 auf. Das erste Gehäuse
12 besteht aus einem ersten Gehäuseteil 122 und einem
zweiten Gehäuseteil 121. Der erste elektrische Kontakt 11
ist am ersten Gehäuseteil 122 befestigt. Das erste
Gehäuseteil ist gegenüber den zweiten Gehäuseteil 121 in
Steckrichtung verschiebbar. Es ist von besonderem Vorteil
wenn das erste Gehäuseteil 122 in das zweite Gehäuseteil 121
eingeschoben werden kann. Zwischen den beiden Gehäuseteilen
ist eine Feder 3 im vorgespannten Zustand angeordnet, die
beim Zusammenschieben der beiden Gehäuseteile 121, 122
komprimiert wird. Das Zusammenschieben der Gehäuseteile 121,
122 erfolgt also gegen die Federkraft der Feder 3. Weiter
weist das erste Gehäuseteil an gegenüberliegenden Seiten
Federarme 4 und 5 auf, die derart ausgestaltet sind, daß
beim Zusammenfügen der ersten Steckerhälfte 1 mit der zweiten
Steckerhälfte 2 die Federarme 4, 5 gegen den Anschlag 6
laufen und ein weiteres Einbringen des ersten Gehäuseteils
122 in das zweite Gehäuse 22 nicht möglich ist. Durch
weiteren Druck in der Steckrichtung auf das zweite
Gehäuseteil 121 wird nun die Feder 3 komprimiert. Am zweiten
Gehäuseteil 121 sind an gegenüberliegenden Seiten Nocken 8, 9
angeordnet. Durch einen weiteren Druck auf das zweite
Gehäuseteil 121 werden die Nocken 8, 9 wie in Fig. 2
dargestellt auf die Federarme 4, 5 zubewegt und bewegen diese
derart, daß sie nicht mehr gegen den Anschlag 6 laufen.
Somit wird das erste Gehäuseteil 122 frei beweglich. Durch
die Kraft der komprimierten Feder 3 wird das erste
Gehäuseteil 122 mit dem ersten elektrischen Kontakt 11 nun
weiter in der Steckrichtung bewegt, wie von dem Pfeil in
Fig. 2 angedeutet.
Fig. 3 zeigt nun den vollständig gesteckten Zustand in dem
der erste elektrische Kontakt 11 in elektrischem Kontakt mit
dem zweiten elektrischen Kontakt 21 steht. Die Feder 3 im
ersten Gehäuse 12 befindet sich wieder im Ausgangszustand.
Claims (5)
1. Elektrischer Stecker bestehend aus zwei Steckerhälften
(1, 2), wobei die erste Steckerhälfte (1) zumindest einen
ersten elektrischen Kontakt (11) und ein erstes Gehäuse (12)
aufweist und die zweite Steckerhälfte (2) zumindest einen zu
dem ersten Kontakt (11) komplementären zweiten Kontakt (21)
und ein zweites Gehäuse (22) aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
- - daß das erste Gehäuse (12) aus zwei Teilgehäusen (121, 122) besteht, die in Steckrichtung zueinander beweglich sind und zwischen denen eine Feder (3) im vorgespannten Zustand derart angeordnet ist, daß die Teilgehäuse (121, 122) entgegen der Federkraft aufeinander zu bewegbar sind,
- - daß das erste steckgesichtseitige Teilgehäuse (122) den ersten Kontakt (11) trägt und zumindest einen Federarm (4,5) aufweist,
- - daß das zweite Gehäuse (22) zumindest einen Anschlag (6) aufweist, derart, daß der Federarm (4,5) gegen diesen Anschlag (6) läuft, wenn man die beiden Steckerhälften (1,2) verbindet,
- - daß das zweite Teilgehäuse (121) zumindest einen Nocken (8, 9) aufweist, der derart angeordnet ist, daß der Nocken (8, 9) den Federarm (4, 5) vom Anschlag (6) weg bewegt, wenn das erste Teilgehäuse (121) und das zweite Teilgehäuse (121) zusammengeschoben werden und daß das dann frei bewegliche erste Teilgehäuse (122) durch die Federkraft der Feder (3) in die zweite Steckerhälfte (2) selbsttätig eingebracht wird.
2. Elektrischer Stecker nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der erste elektrische Kontakt (11) ein
Buchsenkontakt und der zweite elektrische Kontakt (21) ein
Stiftkontakt ist.
3. Elektrischer Stecker nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß an zumindest zwei
gegenüberliegenden Seiten des ersten Teilgehäuses (122)
jeweils zumindest ein Federarm (4,5) angeordnet ist.
4. Elektrischer Stecker nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß an zumindest zwei gegenüberliegenden
Seiten des zweiten Teilgehäuses (121) jeweils zumindest ein
Nocken (8, 9) vorgesehen ist.
5. Elektrischer Stecker nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (3) vorgespannt
zwischen den Teilgehäusen (121, 122) angeordnet ist.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19620177A DE19620177A1 (de) | 1996-05-20 | 1996-05-20 | Elektrischer Stecker bestehend aus zwei Steckerhälften |
| US08/851,595 US5772458A (en) | 1996-05-20 | 1997-05-05 | Electrical plug comprising two halves |
| JP9143082A JPH10154548A (ja) | 1996-05-20 | 1997-05-16 | コネクタ組立体及びそれに使用されるプラグコネクタ |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19620177A DE19620177A1 (de) | 1996-05-20 | 1996-05-20 | Elektrischer Stecker bestehend aus zwei Steckerhälften |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19620177A1 true DE19620177A1 (de) | 1997-11-27 |
Family
ID=7794747
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19620177A Ceased DE19620177A1 (de) | 1996-05-20 | 1996-05-20 | Elektrischer Stecker bestehend aus zwei Steckerhälften |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US5772458A (de) |
| JP (1) | JPH10154548A (de) |
| DE (1) | DE19620177A1 (de) |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US5772458A (en) | 1998-06-30 |
| JPH10154548A (ja) | 1998-06-09 |
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OM8 | Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
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| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
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