DE1962010A1 - Transformatorstation - Google Patents
TransformatorstationInfo
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Description
Firma Eltroin Günter H. Gassner, Allgemeiner Elektro-Industriebau,
Wattenscheid, Sevingfaauser Weg 4j5 - 45
Transformators tation
Die Erfindung betrifft eine Transformatorstation, insbesondere für Freiluftaufstellung, mit mindestens einem Transformator
sowie gegebenenfalls einem oder mehreren Hoch- und/oder Niederspannungsteilen, bei welcher die Stationswände mit Be- bzw. Entlüftungsöffnungen
für die Luftzirkulation im Innern der Station versehen sind.
Bei einer bekannten Transformatorstation dieser Art ist der Innenraum in mehrere, beispielsweise drei, Kammern unterteilt,
wobei der Transformator, ein Hochspannungsteil und ein Niederspannungsteil jeweils in einer gesonderten Kammer untergebracht ist.
Ferner ist es bereits bekannt, den Innenraum einer Transformatorstation nur in zwei Kammern zu unterteilen. Bei diesen bekannten
Stationen, die in der Regel bei Mittelspannungen von etwa 10 bis 50 kV benutzt werden, sind sämtliche Kammern über Belüftungsöffnungen
mit der Außenluft verbunden. Diese Belüftungsöffnungen dienen
vor allem zur Abfuhr der vom Transformator entwickelten Wärme und als Sicherheitsöffnungen für den Fall, daß innerhalb der Station
ein Lichtbogen und infolgedessen eine Druckwelle entsteht, was hin und wieder einmal vorkommen kann. Im letzteren Fall dienen die
Be- bzw. Entlüftungsöffnungen als Auslaßöffnungen für die entstehende Druckwelle, um ein Explodieren der gesamten Station und damit ihre
vollständige Zerstörung sowie eine Gefährdung der Umgebung zu verhindern.
Eine derartige Belüftung des Innenraumes oVu-zz- Transformators
tat Lon besitzt jedoch den wesentlichen Nachteil. d£„3 üJ„e
stromführenden Elemente des Hoch- und Niederspannung»te ils, die
Isolatoren und dgL. nicht staub- und feuchtigkeitsdicht verschlossen
sind, aonclerri IaIi alch auf diesen E Leinen ten ίϊ\ verhältnismäßig.
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BAD ORIGINAL
kurzer Zeit Staub und Feuchtigkeit absetzt, welcher bzw. welche
dureh die öffnungen in den Innenraum der Station eindringt. Um
Krieo'K-tröme oder gar Kurzschlüsse zu vermeiden, ist man gezwung'.'ii.
in verhältnismäßig kurzen Zeitabständen das Innere einer
solch -^ bekannten Transformatorstation zu reinigen. Dies ist mit
eineni erheblichen Aufwand verbunden, weil zum ersten eine solche
Reinigung aus Sicherheitsgründen nur von qualifizierten und daher hoch bezahlten Fachkräften durchgeführt werden kann. Zum zweiten
muß ebenfalls aus Sicherheitsgründen vor Beginn der Reinigung der Strom abgeschaltet werden, was oftmals zu einem entsprechend
langen Ausfall eines ganzen Stromnetzes führt. Dies wiederum hat eine Vielzahl weiterer Nachteile zur Folge, wie z.B. Produktionsausfall, Stillstand von Kühlaggregaten und anderen wichtigen
Einrichtungen.
Kriechstromfähige Ablagerungen, die zu elektrischen Überschlagen oder gar folgenschweren Kurzschlüssen führen, treten
vor allem dann auf, wenn der Transformator abgeschaltet oder nur teilweise belastet ist und er infolgedessen keine oder
nur eine geringe Wärme abgibt. Der Innenraum der bekannten Transformatorstation kühlt dann infolge der vorhandenen Be- und Entlüftungsöffnungen
sehr schnell ab. Kommt es danach zu einem Wetterumschlag, bei dem sich die Luft sehr rasch erwärmt, so
bildet sich auf den im Innenraum der Station vorhandenen Teilen sowie an den Innenflächen der Wände Schwitzwasser, das zusammen
mit den Schmutzablagerungen elektrisch leitende Schichten bildet. Diese führen zu elektrischen Überschlägen und können
sogar Kurzschlüsse verursachen. Derartige Kurzschlüsse haben bereits z\i folgenschweren Unfällen und erheblichen Schäden geführt.
Um wenigstens im Bereich der Meßgeräte und Zähler im
Innenraum der Transformatorstation zu verhindern, daß sich Schwitzwasser bildet und daß es dort zu extremen Temperaturwechseln
kommt, welche Ursache für Störungen und Fehlanzeigen
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der Meßgeräte und Zähler sind, hat man bereits besondere Heizkörper
im Bereich der Meßgeräte und Zähler angeordnet. Derartige Heizkörper sind naturgemäß nicht in der Lage, eine Ablagerung
von Schmutzteilehen zu vermeiden. Außerdem sind sie viel zu schwach bemessen, als daß sie in der Lage wären,' den gesamten
Innenraum der Transformatorstation so zu beheizen, daß eine
Bildung von Schwitzwasser ausgeschlossen wäre. Man vermeidet infolgedessen mit Hilfe der Heizkörper zwar die Bildung von
Schwitzwasser im Bereich der Meßgeräte und Zähler, kann aber weder deren Verschmutzung noch eine Bildung von elektrisch
leitenden Schichten in den übrigen Teilen des Innenraums der Transformatorstation vermeiden. Außerdem besitzen diese Heizkörper
den wesentlichen Nachteil, daß sie teuer in der Anschaffung sind und außerdem ständig Energie verbrauchen, so daß auch'
die Betriebskosten beträchtlich sind. Ein weiterer Nachteil der bekannten Transformatorstation ist, daß bei starker Sonneneinstrahlung
an heißen Sommertagen die elektrischen Einrichtungen innerhalb der Station unzulässig hoch erwärmt werden, wodurch
die Lebensdauer und die Belastbarkeit des Transformators sowie der Geräte erheblich eingeschränkt werden.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine Transformatorstation zu schaffen, der die vorstehend behandelten
Nachteile nicht anhaften, sondern bei der ohne nennenswerten Mehraufwand das Eindringen von Staub und Feuchtigkeit in den
Innenraum zuverlässig verhindert wird. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß von dem gesamten Innenraum
der Station mindestens eine besondere Kammer abgeteilt und gegenüber dem übrigen Innenraum abgedichtet ist und daß die abgeteilte
Kammer sämtliche zur Wärmeabführung dienenden Mittel des Trans&rmators, insbesondere Wärmeaustauscherrippen, enthält
und gut belüftet ist, während der übrige Innenraum den Transformatorkessel,
die Schaltelemente sowie die übrigen stromführenden Teile enthält und nach außen hin staub- und feuchtigkeitsdicht
verschließbar ist. Hierdurch wird zunächst erreicht, daß die stromführenden Elemente, Isolatoren od. dgl. von der
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Außenluft völlig abgeschlossen sind und infolgedessen weder Staub noch Feuchtigkeit von außen bis zu diesen Teilen vordringen kann.
Die stromführenden Elemente, Isolatoren od. dgl. bleiben infolgedessen
sauber und brauchen praktisch nie gereinigt zu werden..
Die hohen Reinigungskosten können somit eingespart werden und ein Abschalten des Stroms mit seinen nachteiligen, oftmals schwerwiegenden
Polgen wird vermieden.
Das staub- und feuchtigkeitsdichte Verschließen der stromführenden Teile sowie der übrigen Elemente im Innenraum
der Station ist nur aufgrund der erfindungsgemäßen Ausbildung möglich, weil dadurch sichergestellt ist, daß trotz der staub-
und feuchtigkeitsdichten Abkapselung des Innenraumes dort kein Wärmestau entsteht, sondern daß die vor allem im Transformator
entstehende Wärme trotz der Abkapselung zuverlässig abgeführt wird. Die abgeteilte, gut belüftete Kammer nimmt nahezu die gesamte,
im Transformator entstehende Wärme auf, welche über die zur Wärmeabführung dienenden Mittel des Transformators aus dem
Transformatorkessel und damit aus dem vollständig geschlossenen Teil des Innenraums in die besondere abgeteilte Kammer übertragen
wird. Von der abgeteilten Kammer wird die Wärme an· die Außenluft abgegeben, welche durch diese Kammer hindurchströmt. Die zur
Wärmeabführung dienenden Mittel des Transformators sind dabei naturgemäß der Luft und damit Staub und Feuchtigkeit ausgesetzt,
was sich jedoch nicht nachteilig auswirkt, weil die zur Wärmeabführung dienenden Mittel des Transformators nicht strömführend
und deshalb gegen Staub und Feuchtigkeit weitgehend unempfindlich sind. Die demgegenüber wesentlich empfindlicheren, stromführenden
Teile und Isolatoren sowohl des Transformators als auch des Hoch- und Niederspannungste L]s liegen vor Staub- und
PeuchtigkeLtseinwirkung zuverlässig geschützt im vollständig geschlossenen
Innenraum der Station. Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Transformatorstation liegt darin, daß der Transformator
selbst und damit die Station kleinere Abmessungen erhält, well der ölkonservator sowie die einen großen Platz benötigenden
Hochspannungsdurchführungen entfallen. Infolgedessen
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erhält man kleinere Abmessungen, was wiederum für clLe Aufstellung
der Station von besonderer Bedeutung ist. Letzteres gilt um so mehr, als durch die allgemeine Zuwachsrate des Verbrauchs an
elektrischer Energie, besonders in dicht besiedelten Wohngebieten, aber auch bei den industriellen und anderen Stromabnehmern, zur
rationelleren Stromversorgung in Ballungszentren immer mehr Transformators
tat ion en aufgestellt werden müssen, für die oftmals nur
wenig Platz zur Verfügung steht.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist die abgeteilte Kammer kaminartig ausgebildet und besitzt
unten sowie oben Be- bzw. Entlüftungsöffnungen. Eine solche Ausbildung der abgeteilten Kammer bewirkt einen natürlichen Luftzug
und verbessert damit die Wärmeabfuhr. Es ist jedoch auch möglich, daß die abgeteilte Kammer mindestens eine Wand besitzt,
welche im wesentlichen nur aus einem Drahtgitter, einem Gitterrost od. dgl. besteht. Es kann ferner sein, daß mindestens eine
Wand der abgeteilten Kammer völlig fortgelassen ist. Dies bedeutet im Extremfall, daß die zur Wärmeabführung dienenden Mittel
des Transformators völlig freiliegen und nahezu allseitig von der Außenluft umströmt werden können. Die abgeteilte Kammer
bildet dann praktisch nur noch eine Nische in der Wandung der Station. Auch diese kann im Extremfall kaum oder überhaupt nicht
mehr zu erkennen sein.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung, bei welcher
Be- und Ent1üftungsÖffnungen bzw. Drahtgitter, Gitterroste od.
dgl. vorhanden sind, empfiehlt es sich, diese mittels Drosselklappen, Jalousien od. dgl. ganz oder teilweise verschließbar
auszubilden. Mit Hilfe solcher Drosselklappen, Jalousien od. dgl. ist es möglich, die Wärmeabfuhr aus dem Innenraum der Station
bei kalter Witterung zu verringern. Eine Verringerung der Wärmeabfuhr bedeutet ein Ansteigen der Temperatur im abgekapselten
Innenraum, die auch bei kalter Witterung nie unterhalb eines bestimmten Mindestwertes absinken soll. Verringert
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oder schließt man mit Hilfe der Drosselklappen, Jalousien od.
dgl. den freien Querschnitt der Be- und Entlüftungsöffnungen, des Drahtgitters, des Gitterrostes od. dgl., so läßt sich hiermit
die Temperatur im geschlossenen Innenraum auch bei niedrigen Außentemperaturen so hooh halten, daß eine Schwitzwasserbildung
nicht stattfinden kann.
Mit den übljeherweise auftretenden Temperaturschwankungen
müssen naturgemäß auch die Drosselklappen, Jalousien od. dgl. verstellt werden. Die Größe des freien Querschnittes der Ee-
und Entlüftungsöffnungen, des Drahtgitters, des Gitterrostes od. dgl. kann dabei einmal von Hand regelbar sein. Besonders
vorteilhaft ist es jedoch, wenn die Größe des freien Querschnittes
der Be- und Entlüftungsöffnungen, des Drahtgitters, des Gitterrostes od. dgl. in Abhängigkeit von der Transformatoröltemperatur
und/oder der Raumtemperatur des abgedichteten Innenraumes und/oder der Außentemperatur, vorzugsweise selbsttätig,
regelbar ist.
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Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann die
abgeteilte Kammer mittels mindestens eines Gebläses, eines Ventilators od. dgl. zwangsbelüftet sein. Auch hierbei ist es vorteilhaft,
wenn jedes Gebläse, jeder Ventilator od. dgl. in Abhängigkeit von der Transformatoröltemperatur und/oder der
Raumtemperatur des abgedichteten Innenraumes und/oder der Außentemperatur, vorzugsweise selbsttätig, regelbar ist. Dies bedeutet
auch, daß sich jedes Gebläse, jeder Ventilator od. dgl. in Abhängigkeit von der Transformatoröltemperatur und/oder der Raumtemperatur
des abgedichteten Innenraumes und/oder der Außentemperatur, vorzugsweise selbsttätig, ein- und ausschaltet. Eine
solche Regelung ist wesentlich, damit nicht mehr Wärme abgeführt wird als unbedingt notwendig ist, da es sonst zu einer Schwitzwasserbildung
im abgedichteten Innenraum kommt, die zu vermeiden ist. Eine Zwangsbelüftung der abgeteilten Kammer mittels eines
in dieser Weise regelbaren Gebläses oder Ventilators hat ihren besonderen Vorteil vor allem darin, daß kurzfristige Überlastungen
des Transformators bzw. der gesamten Transformatorstation bis zu etwa 30 % über die normale Nennleistung hinaus möglich
sind, weil ein Gebläse oder Ventilator in der Lage ist, eine wesentlich größere Wärmemenge abzuleiten als dies mit Hilfe eines
natürlichen Luftstromes, insbesondere bei weitgehender Windstille, möglich ist. Derartige Überlastungen können während der Spitzenzeiten
des Verbrauchs und auch infolge von Störungen sehr leicht auftreten. Oftmals werden auch bewußt kurzfristige Überlastungen
herbeigeführt, um das Aufstellen einer zusätzlichen Transformatorstation einzusparen, wie beispielsweise bei der Installation von
Weihnachtsbeleuchtungsanlagen. Da derartige Überlastungen in aller Regel nur kurzfristig sind und somit ein Gebläse oder Ventilator
nicht immer benötigt wird, ist es zweckmäßig, das Gebläse, den Ventilator od. dgl. auswechselbar im Innern der abgeteilten Kammer
anzuordnen oder ein solches Gebläse, einen solchen Ventilator od. dgl. nur dann zu installieren, wenn eine Überlastung
zu erwarten ist. Während der übrigen Zeit kann ein solches Aggregat
und sein Energieverbrauch eingespart werden. Ein weiterer
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Vorteil einer solchen Zwangsbelüftung ist darin zu sehen, daß
der Transformator relativ klein bzw. mit einer verhältnismäßig niedrigen Nennleistung ausgelegt sein kann, daß kurzfristige Überlastungen
ohne weiteres möglich sind. Eine solche Auslegung führt zu einem besseren Wirkungsgrad des Transformators und damit zu
geringeren LeerlaufVerlusten.
Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, zwischen der abgeteilten Kammer und dem übrigen Innenraum der Station eine Labyrinthdichtung
anzuordnen. Eine solche Abdichtung ist ohne weiteres in der Lage, Längenänderungen der Trenn- und Außenwände
infolge Temperaturänderungen auszugleichen, ohne daß unzulässig
hohe Spannungen und bleibende Verformungen sowie Undichtigkeiten entstehen. Darüber hinaus hat eine Labyrinthdichtung denVorteil,
daß sie sich in einfacher Weise montieren und demontieren läßt, so daß trotz der erzielten Abdichtung keine schwierigen und zeitraubenden
Möntagearbeiten anfallen.
Bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung können mindestens ein Teil der Wände der abgeteilten Kammer für die zur
Wärmeabfuhr dienenden Transformatorteile aus Mauerwerk oder Beton bestehen. Mauerwerk oder Beton bilden eine bessere Isolierung der
abgeteilten Kammer zu dem übrigen Innenraum der Transformatorstation
als dies die Üblicherwelse benutzten Blechwände sein können. Darüber hinaus ist es möglich, daß mindestens eine Stationswand in
unmittelbarer Nähe einer Wand oder direkt vor einer Wand, z.B. eines Gebäudes, angeordnet ist» Eine solche Aufstellung der Transformatorstation
war bislang deshalb nicht möglich, well insbesondere zur Reinigung die Einzelteile der Station von allen Seiten zugänglich
sein mußten und darüber hinaus bei den bekannten Bauarten eine zwei- oder mehrseitige Be- und Entlüftung des Innenraumes erforderlich
war. Dies ist jedoch bei der erfindungsgemäßen Ausbildung, bei welcher eine in kurzen Abständen erfolgende Reinigung fortfällt
und man mit einer einseitigen Be- und Entlüftung auskommt, nicht mehr erforderlich, so daß es durchaus möglich 1st, die Transformatorstation
direkt an eine Wand anzubauen, was außer einer beträchtlichen Raumeinsparung wesentliche architektonische VorteLLe
mit sich bringt.
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Bei einer Transformatorstation mit einem Im wesentlichen
kastenförmigen, innen hohl ausgebildeten Fundament ist nach einem weiteren Merkmal der Erfindung der den Transformatorkessel
sowie den Hoch- bzw. Niederspannungsteil enthaltende Innenraum mittels eines Bodens auch zum Fundament hin staub- und
feuchtigkeitsdicht verschlossen. Bei den bekannten Stationen mit im wesentlichen kastenförmigen, innen hohl ausgebildeten Fundamenten
ist dies nicht der Fall, sondern die Belüftung des Innenraumes erfolgt unter Einbeziehung des Innenraums des kastenförmigen
Fundamentes, der dabei meist mit der Außenluft über besondere Be- oder Entlüftungsöffnungen verbunden ist, durch welche
Staub und Feuchtigkeit eindringen können. Letzteres ist jedoch bei der Ausbildung nach der Erfindung völlig ausgeschlossen.
Hierbei ist es jedoch ratsam, im Boden des staub- und feuchtigkeitsdicht verschlossenen Innenraumes mindestens eine
verschlossene öffnung relativ großen Querschnittes vorzusehen, welche bei Druckeinwirkung von innen nach außen in den Hohlraum
des Fundamentes leicht zu öffnen ist, wobei der Hohlraum des Fundamentes vorzugsweise über die abgeteilte Kammer der Station
gut entlüftet ist. Eine solche öffnung ist deshalb von Vorteil, weil es immer einmal vorkommen kann, daß im Innern der Transformatorstation
ein Lichtbogen entsteht, der eine beträchtliche Druckwelle erzeugt. Diese Druckwelle kann bei den bekannten
Bauarten über die ohnehin notwendigen aber nachteiligen Be- und Entlüftungsöffnungen direkt entweichen. Dies ist bei dem
staub- und feuchtigkeitsdicht verschlossenen Innenraum der erfindungsgemäßen Station zunächst nicht möglich. Es wird jedoch
- wie vorstehend erwähnt - mindestens eine Öffnung relativ großen Querschnittes vorgesehen, die normale.*rweise verschlossen
ist, so daß Staub und Feuchtigkeit nicht in den Innenraum eindringen können. Entsteht aber ein Lichtbogen, xxx so drückt die
Druckwelle den Verschluß dieser öffnung bzw. öffnungen auf, und
der überdruck im Innenraum wird wegen des dann vorhandenen großen
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Entlüftungsquerschnittes schnell und gefahrlos abgebaut. Die Druckwelle kann dann aus dem Innenraum der Transformatorstatlon
durch den Boden in das innen hohle, kastenförmige Fundament entweichen,
das dann in üblicher Weise mit Be- und Entlüftungsöffnungen versehen ist, durch welche die Druckwelle nach außen hin
abgeleitet wird.
Bei einer anderen bevorzugten Ausführungsform der Erfindung,
bei welcher die Transformatorstation ebenfalls mit einem im wesentlichen kastenförmigen, innen hohl ausgebildeten Fundament
versehen ist, hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn der
gesamte Innenraum der Station zum Fundament hin offen ist, dieses jedoch entsprechend dem gesamten Innenraum durch eine oder mehrere
Trennwände in zwei oder mehr Kammern unterteilt ist, derart, daß die die wärmeabführenden Mittel des Transformators enthaltende
abgeteilte Kammer der Station auch über das Fundament nicht mit dem übrigen Innenraum der Station verbunden ist. Bei dieser Ausführungsform
ist somit der staub- und feuchtigkeitsdicht verschlossene Innenraum der Transformatorstation bzw. deren abgeteilte
Kammer um die jeweils zugeordnete Kammer des hohl ausgebildeten Fundamentes vergrößert. Trotzdem aber besteht auch über
das Fundament keine direkte Verbindung zwischen dem staub- und feuchtigkeitsdicht verschlossenen Innenraum der Station und der
abgeteilten Kammer, welche die wärmeabführenden Mittel des Transformators enthält. Es versteht sich von selbst, daß das Fundament
bei dieser Ausführungsform keine Be- bzw. Entlüftungsöffnungen besitzt, vor allem nicht im Bereich der dem geschlossenen Innenraum
zugeordneten Fundamentkammer, sondern das Fundament ist sowohl an den Seiten als auch unten im Boden vollständig geschlossen.
Aber auch bei dieser Ausführungsform muß für den Fall eines auftretenden Lichtbogens eine Möglichkeit zum Ausgleich der
Druckwelle vorgesehen werden. Es ist deshalb vorteilhaft, wenn die Trennwand bzw.Trennwände des Fundamentes mindestens eine verschlossene
öffnung relativ großen Querschnittes besitzen, welche bei
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Druckeinwirkung von dem die stromführenden Teile enthaltenden Innenraum her zur abgeteilten gut belüfteten Kammer hin leicht
zu öffnen ist. Die Ausgleichsöffnung bzw. -öffnungen, welche bei der zuvor beschriebenen Ausführungsform im Boden des äbaub- und
feuchtigkeitsdicht verschlossenen Innenraumes angeordnet sind, befinden sich bei der letzteren bevorzugten Ausführungsform in
der Trennwand bzw. in den Trennwänden des Fundamentes, so daß die Druckwelle aus dem sonst staub- und feuchtigkeitsdicht verschlossenen
Innenraum über die zugeordnete Fundamentkammer durch die normalerweise geschlossene öffnung bzw. öffnungen hindurch
in die Kammer des Fundamentes geleitet wird, welche der abgeteilten, gut belüfteten Kammer der Transformatorstation zugeordnet
1st und welche demzufolge über diese abgeteilte Kammer der Station mit der Außenluft in verbindung steht. Der Verschluß
dieser normalerweise verschlossenen und sich nur beim Auftreten einer Druckwelle öffnenden öffnung bzw. öffnungen kann in vielfältiger
Weise ausgebildet sein und beispielsweise aus einer Klappe, einer Berstscheibe od. dgl. bestehen.
Es ist darüber hinaus zweckmäßig, mehrere Möglichkeiten der Entlüftung zu schaffen, um sicherzustellen, daß eine eventuell
auftretende Druckwelle, ohne daß sie Schaden anrichten kann, aus dem Innenraum der Transformatorstation abgeleitet wird.
So empfiehlt es sich ferner, der Decke des staub- und feuchtigkeitsdicht verschlossenen Innenraumes mindestens eine verschlossene
öffnung relativ großen Querschnittes zu geben, welche ebenfalls bei Druckeinwirkung von innen nach außen leicht zu öffnen
ist. Auf diese Weise kann die Druckwelle nicht nur durch öffnungen
im Boden bzw. durch einen offenen Boden über das Fundament und die abgeteilte Kammer nach außen entweichen, sondern auch
durch öffnungen in der Decke. Hierbei ist es Jedoch ratsam, die Decke des staub- und feuchtigkeitsdicht verschlossenen Innenraumes
außenseitig mit einem im Abstand angeordneten Dach abzudecken, wobei die öffnung bzw. öffnungen in der Decke des Innenraumes in
den hierdurch vorhandenen,seitlich offenen Spaltraum zwischen Decke und Dach mi luden. Auf diese Weise vermeidet man, daß bei
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eventuelle einmal auftretenden Undichtigkeiten des Verschlusses der Öffnung bzw. der öffnungen in der Decke Staub und Feuchtigkeit
sofort in den Innenraum eindringt, da dies durch das darüber liegende Dach weitgehend verhindert wird. Außerdem hat die
Anordnung eines zusätzlichen Daches den wesentlichen Vorteil, daß an heißen Sommertagen zwischen dem Dach und der Decke des
Innenraumes die in dem Spaltraum vorhandene Luftschicht wärmeisolierend wirkt, so daß eine unzulässig hohe Erwärmung der im
Innenraum der Transformatorstat!on angeordneten Geräte und Einrichtungen
vermieden wird, was sich günstig auf deren Lebensdauer auswirkt und ferner eine höhere Belastbarkeit der stromführenden
Teile ermöglicht.
Außer den vorstehenden Möglichkeiten, eine eventuell auftretende Druckwelle zuverlässig und ohne Schaden für die
Transformatorstation abzuleiten, besteht noch die Möglichkeit,
daß mindestens eine der Wände zwischen der abgeteilten Kammer und dem die stromführenden Teile enthaltenden Innenraum wenigstens
eine verschlossene öffnung relativ großen Querschnittes besitzt, welche bei Druckeinwirkung vom Innenraum zur abgeteilten,
gut belüfteten Kammer hin leicht zu öffnen ist. Bei dieser Ausführungsform steht der die stromführenden Teile enthaltende
Innenraum beim Auftreten einer Druckwelle direkt über die öffnung
bzw. öffnungen mit der abgeteilten Kammer in Verbindung, so daß die Druckwelle über diese öffnungen auf besonders kurzem Wege
nach außen gelangt. Die vorerwähnten verschiedenen Ausführungsformen zur Entlüftung des normalerweise geschlossen gehaltenen
Innenraumes im Falle des Auftretens einer Druckwelle können beliebig miteinander kombiniert werden, lassen sich aber auch einzeln
oder alle gemeinsam anwenden. Welche der Möglichkeiten man wählt, hängt im wesentlichen von der Größe der Transformatorstation ab.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung besteht das Fundament der Station aus einem vorgefertigten wannenartigen Bauteil,
vorzugsweise aus Kunststoff. Ein derartiges Fundament ist besonders billig herzustellen, weil das teure Mauern und die hierbei
anfallenden, besonders hohen Lohnkosten eingespart werden. Das
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Fundament kann vom Hersteller der Transformatorstation zusammen
mit diesem geliefert werden, wodurch Maßabweichungen zwischen Fundament und dem oberen Teil der Station praktisch ausgeschlossen
sind und eine bessere Abdichtung der Trennflächen zwischen Fundament und der eigentlichen Transformatorstation gewährleistet
ist. Beim Aufstellen der Transformatorstation braucht nur einmal ein Kranwagen bestellt zu werden, der sowohl den oberen Teil der
Station als auch das Fundament an der dafür vorgesehenen Stelle absetzt. Ferner ist ein aus Kunststoff bestehendes, wannenartiges
Fundament ohne weiteres in der Lage, eventuell aus dem Transformator auslaufendes öl aufzufangen, so daß ein Einsickern von öl
fc in den Boden mit Sicherheit vermieden wird. Ebenso können keine
Korrosionen und Verrottungen am Fundament auftreten, da der verwendete Kunststoff sowohl korrosions- als auch verrottungsfest ist.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind von dem gesamten Innenraum der Station zwei oder mehr Kammern für die zur
Wärmeabfuhr dienenden Mittel des Transformators abgeteilt, von denen der Transformator ebenfalls zwei oder entsprechend mehr Einheiten
besitzt, welche in jeweils einer gesonderten Kammer angeordnet sind. Dabei können in einer Kammer naturgemäß auch mehrere
Wärmeaustauscherelemente angeordnet sein. Dies ist insbesondere dann von Bedeutung, wenn in der betreffenden Station ein Transformator
größerer Leistung installiert wird, bei dem naturgemäß ) eine größere Wärmemenge anfällt.
Bei einer Transformatorstation, bei welcher der Transformator außenseitig mit Wärmeaustauscherrippen versehen ist, hat
es sich als besonders vorteilhaft erwiesen, wenn die Wärmeaustauscherrippen im Abstand von der Wandung des Transformatorkessels
angeordnet und über Zu- und Abführungsleitungen mit dem Transformatorkessel verbunden sind. Auf diese Weise läßt sich die Größe
der Wärmeaustauscherrippen weitgehend beliebig gestalten und damit eine wesentlich größere Wärmemenge abführen. Zweckmäßigerweise
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\J KJ £. \J I KJ
sind dabei die Wärmeaustauscherrippen Teile von Wärmeaustauscherelementen,
welche aus einem vorzugsweise verzweigten Leitungssystem und aus einer Vielzahl mit diesen Leitungen wärmeleitend
verbundenen Wärmeaustauscherrippen bestehen. Es empfiehlt sich dabei, die Wärmeaustauscherrippen wabenartig auszubilden bzw. anzuordnen.
Es gibt jedoch zahlreiche andere Möglichkeiten der Anordnung, die je nach den Platzverhältnissen angewandt werden.
Vorteilhaft ist es dabei auch, wenn die Wärmeaustauscherrippen im Bereich der Belüftungsöffnungen und/oder im Bereich der Entlüftungsöffnungen
der abgeteilten Kammer entsprechend dem Strömungsverlauf der Kühlluft stufenartig versetzt angeordnet sind.
Hierdurch wird der Strömungswiderstand der Kühlluft weitgehend verringert und außerdem vermieden, daß nur ein Teil der Wärmeaustauscherrippen
voll mit Kühlluft beaufschlagt wird, während die übrigen Wärmeaustauscherrippen nur unzureichend gekühlt werden.
Darüber hinaus ist es vorteilhaft und zweckmäßig, die Wärmeaustauscherrippen innen hohl auszubilden und diese gleichzeitig als
Leitungssystem für das öl zu verwenden.
In der Zeichnung ist die Erfindung anhand einiger AusfUhrungsbeispiele
veranschaulicht. Es zeigen:
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Transformatorstation in
der Vorderansicht;
Fig. 2 die Transformatorstation gemäß Fig. .1 in der
Fig. 2 die Transformatorstation gemäß Fig. .1 in der
rückwärtigen Ansicht;
Fig. j5 die Transformatorstation gemäß Fig. 1 ohne Vor-
Fig. j5 die Transformatorstation gemäß Fig. 1 ohne Vor-
derwände;
Fig. 4 die Transformatorstation in der Draufsicht ohne
Fig. 4 die Transformatorstation in der Draufsicht ohne
Dach und Decke;
Fig. 5 die Transformatorstation in der Seitenansicht;
Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie VI - VI der Fig. 4; Fig. 7
und Ii jeweils eine Transformatorstation mit gemauerten
Wänden in schematisaher Darstellung in der Draufüiniit
bzw. Seitonansicht;
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Pig. 9
und 10 Jeweils einen Transformator mit Wärmeaustauscher-
elementen In schematischer Darstellung In der
Draufsloht.
In Fig. Γ ist mit 1 eine Transformatorstation bezeichnet»
welche auf einem Fundament 2 aufruht, das im Boden j5 eingesetzt ist. Die in Fig. 1 sichtbare Vorderseite der Station 1 besteht
aus einer Anzahl von Türen 4, die sich unabhängig voneinander öffnen lassen. Nach oben hin ist die Station I mit einem
Dach 5 abgedeckt. Der in Flg. 1 linke Teil der Station 1 beinhaltet
den Hoohspannungsteil. Ein oder mehrere Hoohspannungskabel
sind in das Fundament 2 der Transformatorstation 1 eingeführt«
Die Kabeldurchführungen der Hochspannungskabel sind mit 6 bezeichnet. Der rechte Teil der Station 1 enthält den Niederspannungsteil,
in den naturgemäß eine Vielzahl von Kabeln hineingeführt werden« was bei 7 angedeutet 1st.
In Flg. 2 befindet eich der Hoohspannungsteil auf der
rechten Seite, während der Niederspannungsteil auf der linken Seite der Station 1 zu finden 1st, da es sich hierbei um die
rückwärtige Ansicht handelt. Angedeutet wird dies dadurch, daß die von der Transformatorstation 1 wegführenden Hoohspannungskabel
rechts bei 6a angedeutet sind, während die abgehenden Niederspannungskabel auf der linken Seite bei 7a dargestellt sind.
Auch auf der Rückseite besitzt die Transformatorstation 1 Türen 4a sowie ein mit 8 bezeichnetes, sich im wesentlichen horizontal
erstreckendes Verschlußteil im mittleren Breitenbereich. Oberhalb
und unterhalb dieses abnehmbaren VersohluSteils 8 sind Offnungen
9 und 9a sowie Gitterroste 9b zur Be- und Entlüftung vorgesehen.
In Fig. j5 1st - wenn auch nur sohematisch - auf der
linken Seite der Hoohspannungsteil angedeutet und nit IO bezeichnet.
Ebenfalls scheroatlsoh ist auf der rechten Seite der Nieder*
spannungsteil dargestellt und mit 11 bezeichnet* Zwischen dem
Hoohspannungsteil 10 und dem Niederspannungstell 11 ist ein Trans -
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formator 12 angeordnet, der auf schienenartigen Tragelementen steht« die durch eine etwas dickere StrichfUhrung angedeutet sind.
Im übrigen besitzt die Transformatorstation 1 weder im Bereich
des Hoohspannungsteils 10 noch des Niederspannungsteils 11 oder gar im Bereich des Transformators 12 einen geschlossenen Boden,
sondern die Station 1 ist zum Fundament 2 hin offen ausgebildet. Die in einer Ebene mit der angedeuteten Oberfläche des Bodens 3
verlaufende Linie stellt lediglich die Trennfuge zwischen dem oberen Teil der Transformatorstation 1 und dem Fundament 2 dar.
Das Fundament 2 ist kastenförmig und damit innen hohl ausgebildet, besitzt jedoch einen völlig dichten Boden 2a. Ferner ist der Innenraum
des Fundamentes 2 durch Trennwände 2b in einzelne Kammern unterteilt. Die Anordnung der Trennwände 2b entspricht im wesentlichen
der Anordnung der Trennwände la, die den gesamten Innenraum der Transformatorstation 1 unterteilen.
In Fig. 4 ist die Unterteilung des gesamten Innenraumes der Transformatorstation 1 deutlich erkennbar. Diese Unterteilung
besteht bei dem in der Zeichnung dargestellten AusfUhrungsbeispiel
nur aus einer Abteilung einer gegenüber dem übrigen Innenraum abgedichteten Kammer 14, während der übrige, mit 15 bezeichnete
Innenraum, welcher den Hochspannungsteil 10, den Niederspannungsteil 11 und den mit 12a bezeichneten Transformatorkessel aufnimmt,
nicht unterteilt ist. Grundsätzlich ist es jedoch auch möglich und unter Umständen besonders vorteilhaft, wenn auch
der übrige Innenraum 15 in mehrere Kammern unterteilt 1st.
Die Kammer 14 enthält sämtliche zur Wärmeabführung
dienenden Mittel 12b des Transformators 12. Durch die Gitterroste 9b ist die Kammer 14 besonders gut belüftet, so daß die
Wärme von den wärmeabführenden Mitteln 12b des Transformators 12 an die Außenluft abgegeben werden kann. Der Außenluft ist es jedoch
nicht möglich, in den Innenraum 15 der Transformatorstation I
einzudringen, in dem der Hoohspannungsteil 10, der Niederspannungetell
11 und der Transformatorkessel 12a angeordnet sind. Der Innenraum 15 ist gegenüber der Kammer 14 staub- und feuchtig-
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keitsdioht verschlossen, und zwar mittels Labyrinthdichtungen 16,
die in Flg. 4 schematisch angedeutet sind. Im übrigen ist der Innenraum 15 durch die Türen 4 und 4a auch nach außen hin staub-
und feuchtigkeitsdicht verschlossen.
In den Trennwänden 2b des Fundamentes 2 und in den Trennwänden la zwischen dem geschlossenen Innenraum 15 und der
abgeteilten Kammer 14 sind Öffnungen 23 bzw. 30 vorgesehen, von
denen in Fig. 3 nur eine einzige vollständig zu erkennen ist. Die Öffnungen 30 in den Trennwänden la führen direkt in die abgeteilte
Kammer 14, während die Öffnungen 23 in den Trennwänden 2b des
Fundamentes 2 zunächst in die in Flg. 3 nicht sichtbare Kammer des Fundamentes 2 münden, die unterhalb der abgeteilten Kammer
der Station 1 angeordnet und mit dieser direkt verbunden ist. Die Öffnungen 23 in den Trennwänden 2b des Fundamentes 2 und die
Öffnungen 30 in den Trennwänden la der abgeteilten Kammer 14 sind während des normalen Betriebes Rjittels Klappen 24 verschlossen.
In Fig. 3 nehmen die Klappen 24 die Stellung ein, die sie im Augenblick einer Druckentlastung des Innenraums 15 einnehmen.
In Fig. 3 ist ferner zu erkennen, daß der Innenraum 15
der Station 1 mit einer Decke 26 verschlossen ist. Mit Abstand oberhalb dieser Decke 26 ist das Dach 5 angeordnet, so daß zwischen
beiden ein Spaltraum 29 vorhanden 1st. Auch die Decke 26
besitzt, zumindest im Bereich des Hochspannungsteils 10, Öffnungen 27, die mit Klappen 24 normalerweise verschlossen sind und
welche erst zur Entlastung einer Druckwelle sich nach außen hin öffnen. Die Druckwelle pflanzt sich dann aus dem Innenraum I5
in den Spaltraum 29 fort und entweicht dann durch seitliohe Schlitze 17 nach außen«
Daß die Transformatorstation 1 auch seitlich Türen besitzt,
damit man sowohl am Hoohspannungstell 10 ~ls auoh am Niederspannungsteil
11 ohne Behinderung arbeiten kmm£ zaigt Fig. 5*
Die dort veranschaulichten seitlichen Türen sind mit 4b bezeichnet.
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1982010 At
In Flg. 6 1st dargestellt, wie der Transformatorkessel
12a im Innenraum 15 und die zur Wärmeabführung dienenden Mittel 12b des Transformators 12 in der abgeteilten Kammer 14 der Transformator stat ion 1 angeordnet sind. DeutHöh ist erkennbar« daß
die abgeteilte Kammer 14 kaminartig ausgebildet ist« so daß eine natürliche Luftströmung entsteht. Die Luft wird durch den unteren
Oltterrost 9b in die abgeteilte Kammer 14 einströmen» an den zur
Wärmeabführung dienenden Mitteln 12b des Transformators 12 vorbeistreiohen, sich erwärmen und durch den oberen Gitterrost %'c
sowie duroh eine schlitzförmige Öffnung 17 unterhalb des Daches entweichen. Zur Erzeugung einer Zwangsbelüftung der abgeteilten
Kammer 14 sind Ventilatoren bzw. Gebläse 18 vorgesehen, die selbsttätig regelbar bzw. ein- und ausschaltbar sind. Dies ist
alt einem in Fig. 6 eingezeichneten Steuerstromkreis 19 durchfuhr«
bar, in welchen ein Hegelglied 20 duroh einen Temperaturfühler In Abhängigkeit von der Transformatoröltemperatur und von einem
Temperaturfühler 22 in Abhängigkeit von der Temperatur des geschlossenen Innenraums (15) gesteuert wird. Dieser Regelkreis
wirkt einerseits auf den internen Kühlkreislauf des Transformators 12 und andererseits auf die Ein- und Ausschaltung sowie
auf die Drehzahl der Ventilatoren bs#. Gebläse 18 ein.
Der Innenraum 15 1st zum Fundament 2 hin - wie bereits
erwähnt - offen ausgebildet« Die darunterliegende, mit 2c bezeichnete Kammer des Fundamentes 2 ist duroh eine Trennwand 2b
»on der daneben liegenden Kammer 2d staub- und feuchtigkeitsdicht getrennt. Die Fundamentkammer 2d 1st direkt mit dem abgeteilten
Raun 14 verbunden, da auch in diesem Bereich die Transformatorstation 1 keinen Bodan besitzt. Die Trennwand 2b weist mindestens
eine im Querschnitt relativ groSe Öffnung 23 auf, welche normalerweise mittels einer Klappe 24 verschlossen 1st« Die Klappe 24
läßt sich Jedoch un den Drehpunkt 25 schwenken, so dafl sie die
gestrichelt eingezeichnete Stellung einnehmen kann und sich gegebenenfalls noch wesentlich höher klappen last. Die Klappe 24
ist in der geschlossenen Stellung leicht arretiert, damit die Öffnung 2? während des normalen Betriebes ständig geschlossen
109828/0432
bleibt. Sollte sich jedoch im Innenraum 15 eine Druckwelle-bilden,
so pflanzt sich diese bis in den Raum 2c des Fundamentes 2 fort, in dem dann ebenfalls ein Überdruck herrscht. Dieser Druck
ist in der Lage, die Arretierung der Klappe 24 zu überwinden, so daß diese um den Drehpunkt 25 herum aufgeklappt und die öffnung
23 somit frei wird. Die Druckwelle wird somit durch die öffnung
23 in die Kammer 2d des Fundamentes 2 und von dort in die abgeteilte
Kammer 14 der Transformatorstation 1 geleitet, wo durch die Gitterroste 9b und gegebenenfalls durch die Schlitze 17 ein
Druckausgleich mit der Außenluft stattfindet. Ein Ausbruch des Lichtbogens in den öffentlichen Raum sowie auch eine völlige Zer-
^ störung der Station wird hierdurch verhindert.
Bei den in den Fig. 7 und 8 dargestellten Transformatorstationen 1 sind die Wände nicht wie bei dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel
aus Blech, sondern aus Mauerwerk oder Beton. Der Innenraum 15 ist hierbei wesentlich größer, so daß er betreten
werden kann. Die abgeteilte Kammer 14 ist jedoch genau wie bei der Ausführungsform gemäß Fig. 1 bis 6 gegenüber dem übrigen
Innenraum 15 staub- und feuchtigkeitsdicht abgeteilt. Auch der Innenraum 15 ist staub- und feuchtigkeitsdicht verschlossen, was
durch eine entsprechende Ausbildung auch der nur schematisch angedeuteten Türen 28 erreichbar ist. Bei der Ausführungsform nach
Fig. 7 befinden sich die Wärmeaustauscherelemente 12b des Trans-" formators 12 in einer Kammer 14, von der die nach außen führende
Wand fortgelassen ist. Diese Wand kann aber auch zum Schutz der Wärmeaustauscherelemente ISb aus einem Gitter bestehen.
In Fig. 8 sieht man, daß die Kammer 14 zwei Übereinander
liegende öffnungen 9 hat, die mit einem Gitter 9b verschlossen sind. Die Kühlluftführung kann aber auch waagerecht anstatt wie
hier senkrecht erfolgen.
In den Fig. 9 und IO ist der Transformatorkessel 12a
schematisoh dargestellt. Die Wärmeaustauscherelemente 12b bestehen
hierbei aus wabenförmig ausgebildeten bzw. angeordneten
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WHrmeauatauaoherrippen 12o, von denen ein Teil Innen hohl ausgebildet 1st und damit Teil des Leitungssystems sind« durch welches das Ol des Transformators 12 ζweoka Kühlung hlndurohgeführt
wird. Selbstyerständlioh sind noch eine Vielzahl anderer Anordnungsund Ausbildungsmöglichkelten für die Wärmeaustausoherrippen 12o
möglich.
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Claims (26)
- DR.-ING. W. STUHLMANN - DIPL.-INQ. R. WILLERT DR.-INQ. P. H. OIDTMANNΑΚΤβΝ-NH.Χ/23090 ft J 4...OCHUM^. 12.1969 XS/Dl€ *\ PDttichhWich 2* HOIhr Zeichen Fernruf 14Οβ1 und 14ΟΟ3B*ni*trmS· IBB Tetoflr.i StuMmannpatent. Firma Eltroin Otlnter H. Qassner Allgemeiner Blektrolnduatrlebau, Wattenscheid_ Patentansprüche ιV 1. iransformatorstatlon, Insbesondere für FreiluftaufstellungTTnit mindestens einen Transformator sowie gegebenenfalls einen oder mehreren Hoch- und/oder Niederspannungsteilen« bei welcher die Stationswände nit Be- bzw. Entlüftungsöffnung·η für die Luftzirkulation in Innern der Station versehen sind« d a -duroh gekennzeichnet« daß von dem gesamten Innenraum der Station (1) mindestens eine besondere Kammer (14) abgeteilt und gegenüber dem übrigen Innenraum (15) abgedichtet ist und daß die abgeteilte Kammer (14) sämtliche zur Wärmeabführung dienenden Mittel (12b) des Transformators (12), Insbesondere Wärmeauatausoherrippen (12c), enthält und gut belüftet 1st, während der übrige Innenraum (15) den Transformatorkessel (12a), die Schaltelemente sowie die übrigen stromführenden Teile (10, 11)) enthält und naoh außen hin staub- und feuchtigkeitsdicht ver- . schließbar ist.
- 2. Transformat or stat lon naoh Anspruch 1« dadurch gekennzeichnet, dafl die abgeteilte Kammer (14) kaminartig ausgebildet ist und unten sowie oben Be- bzw. EntIUftungsOffnungen (9« 9a) besitzt.
- 3. Transformatorstation naoh Anspruch 1, dadurch g e Ic e η η ζ e i ο h η e t, da· die abgeteilte Kammer (14) mindesten· eine Wand besitzt, welohe im wesentlichen nur aus einem Drahtgitter, einem Gitterrost od. dgl. (9b) besteht.109826/0432
- 4. Transformatorstation nach Anspruch 1, dadurch gekennze ichne t, daß mindestens eine Wand der abgeteilten Kammer (14) völlig fortgelassen ist.
- 5. Transformatorstation nach Anspruch 1 oder einem der Ansprüche 2 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Be- und EntlUftungsöffnungen (9, 9a) bzw. das Drahtgitter, der Gitterrost od. dgl. (9b) mittels Drosselklappen, Jalousien od. dgl. ganz oder teilweise verschließbar sind.
- 6. Transformatorstation nach Anspruch 5* dadurch gekennzeichnet, daß die Größe des freien Querschnittes der Be- und Entlüftungsöffnungen (9, 9a), des Drahtgitters, des Gitterrostes od. dgl. (9b) von Hand regelbar ist.
- 7. Transformatorstation nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe des freien Querschnittes der Be- und Entlüftungsöffnungen (9* 9a), des Drahtgitters, des Gitterrostes od. dgl. (9b) in Abhängigkeit von der Transformatoröltemperatur und/oder der Raumtemperatur des abgedichteten Innenraumes (15) und/oder der Außentemperatur, vorzugsweise selbsttätig, regelbar ist.
- 8. Transformatorstation nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die abgeteilte Kammer (14) mittels mindestens eines Gebläses, eines Ventilators od. dgl. (18) zwangsbelüftet ist.
- 9. Transformatorstation nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Gebläse, jeder Ventilator od. dgl. (18) in Abhängigkeit von der Transformatoröltemperatur und/oder der Raumtemperatur des abgedichteten Innenraumes (15) und/oder der Außentemperatur, vorzugsweise selbsttätig, regelbar ist.109826/0432
- 10. Transformatorstation nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der abgeteilten Kammer (14) und dem übrigen Innenraum (15) der Station (1) eine Labyrinthdichtung (16) angeordnet ist.
- 11. Transformatorstation nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet* daß mindestens ein Teil der Wände (la) der abgeteilten Kammer (14) für die zur Wärmeabfuhr dienenden Transformatorteile (12b) aus Mauerwerk oder Beton bestehen.
- 12. Transformatorstation nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Stationswand in unmittelbarer Nähe einer Wand oder direkt vor einer Wand, z.B. eines Gebäudes, angeordnet ist.
- 13. Transformatorstation nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, mit einem im wesentlichen kastenförmigen, innen hohl ausgebildeten Fundament, dadurch gekennzeichnet, daß der den Transformatorkessel (12a) sowie den Hoch- bzw. Niederspannungsteil (10, 11) enthaltende Innenraum (15) mittels eines Bodens auch zum Fundament (2) hin staub- und feuchtigkeitsdicht verschlossen ist.
- 14. Transformatorstation nach Anspruch I3, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden des staub- und feuchtigkeitsdicht verschlossenen Innenraumes (15) mindestens eine verschlossene Öffnung relativ großen Querschnittes besitzt, welche bei Druckeinwirkung von innen nach außen in den Hohlraum des Fundamentes (2) leicht zu öffnen 1st, wobei der Hohlraum des Fundamentes (2), vorzugsweise über die abgeteilte Kammer (14) der Station (1), gut entlüftet ist.109826/0432196201Q
- 15· Transformatorstation nach Anspruch 1 oder einem der Ansprüche 2 bis 12 mit einem im wesentlichen kastenförmigen, innen hohl ausgebildeten Fundament, dadurch gekennzeichnet, daß der gesamte Innenraum der Station (1) zum Fundament (2) hin offen ist, dieses jedoch entsprechend dem gesamten Innenraum durch eine oder mehrere Trennwände (2b) in zwei oder mehr Kammern (2c, 2d) unterteilt ist, derart daß die die wärraeabführenden Mittel (12b) des Transformators (12) enthaltende abgeteilte Kammer (14) der Station (1) auch über das Fundament (2) nicht mit dem übrigen Innenraum (15) der Station (1) verbunden ist.
- l6. Transformatorstation nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwand bzw. Trennwände (2b) des Fundamentes (2) mindestens eine verschlossene öffnung (25) relativ großen Querschnittes besitzen, welohe bei Druck-einwirkung von dem die stromführenden Teile (10, 11, 12a) enthaltenden Innenraum (15) her zur abgeteilten, gut belüfteten Kammer (14) hin leicht zu öffnen ist.
- 17· Transformatorstation nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Decke (26) des staub- und feuchtigkeitsdicht verschlossenen Innenraumes (15) mindestens eine verschlossene öffnung (27) relativ großen Querschnittes besitzt, welche bei Druckeinwirkung von innen naoh außen leicht zu öffnen 1st.
- 18. Transformatorstation nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Decke (26) des staub- und feuchtigkeitsdicht verschlossenen Innenraumes (15) außenseitig von einem im Abstand angeordneten Dach (5) abgedeckt ist und daß die öffnung bzw. öffnungen (27) in der Decke (26) des Innenraumes (15) in den hierdurch vorhandenen, seitlich offenen Spaltraum (29) zwischen Decke (26) und Dach (5) münden.
- 19. Transformatorstation naoh Anspruch 1 oder einem dtr folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß109826/0432mindestens eine der Wände (la) zwischen der abgeteilten Kammer (l4) und dem die stromführenden Teile (10, 11, 12a) enthaltenden Innenraum (15) wenigstens eine verschlossene öffnung (30) relativ großen Querschnittes besitzt, welche bei Druckeinwirkung vom Innenraum (15) zur abgeteilten, gut belüfteten Kammer (14) hin leicht zu öffnen ist.
- 20. Transformatorstation nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß das Fundament (2) der Station (1) aus einem vorgefertigten wannenartigen Bauteil, vorzugsweise aus Kunststoff, besteht.
- 21. Transformatorstation nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß von dem gesamten Innenraum der Station (1) zwei oder mehr Kammern (14) für die zur Wärmeabfuhr dienenden Mittel (12b) des Transformators (12) abgeteilt sind, von denen der Transformator (12) ebenfalls zwei oder entsprechend mehr Einheiten (12b) besitzt, welche in jeweils einer gesonderten Kammer (14) angeordnet sind.
- 22. Transforraatorstation, insbesondere nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, bei welcher der Transformator außenseitig mit Wärmeaustauscherrippen versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmeaustausoherrlppen (12c) im Abstand von der Wandung des Transformatorkessels (12a) angeordnet und über Zu- und Abführungsleitungen (12d) mit dem Transformatorkessel (12a) verbunden sind.
- 23. Transformatorstation nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmeaustauscherrippen (12c) Teile von Wärmeaustauscherelementen (12b) sind, welche aus einem vorzugsweise verzweigten Leitungssystem und aus einer Vielzahl mit diesen Leitungen wärmeleitend verbundenen Wärmeaustauscherrippen (12c) bestehen.
- 24. Transformatorstation nach Anspruch 22 öder 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmeaus-109826/0432tauseherrippen (12e) wabenartig ausgebildet bzw. angeordnet sind.
- 25. Transforraatorstation nach Anspruch 22 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmeaustauscherrippen (12c) Im Bereich der BeIUftungsöfInnungen (9) und/oder im Bereich der Entlüftungsöffnungen (9&) der abgeteilten Kammer (1*0 entsprechend dem Strömungsverlauf der Kühlluft stufenartig versetzt angeordnet sind.
- 26. Transformatorstation nach Anspruch 22 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet,- daß die Wärmeaustauseherrippen (12c) innen hohl ausgebildet sind und als Leitungssystem für das öl des Transformators (12) dienen.109826/OA32Leerseite
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