DE19620718C1 - Mehrscheibenreibungskupplung - Google Patents
MehrscheibenreibungskupplungInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D13/00—Friction clutches
- F16D13/22—Friction clutches with axially-movable clutching members
- F16D13/38—Friction clutches with axially-movable clutching members with flat clutching surfaces, e.g. discs
- F16D13/52—Clutches with multiple lamellae ; Clutches in which three or more axially moveable members are fixed alternately to the shafts to be coupled and are pressed from one side towards an axially-located member
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D13/00—Friction clutches
- F16D13/58—Details
- F16D13/60—Clutching elements
- F16D13/64—Clutch-plates; Clutch-lamellae
- F16D13/68—Attachments of plates or lamellae to their supports
- F16D13/683—Attachments of plates or lamellae to their supports for clutches with multiple lamellae
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
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- Mechanical Operated Clutches (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Mehrscheibenreibungskupplung, insbesondere für
Kraftfahrzeuge, mit einer eine Innenverzahnung aufweisenden Nabe, die drehfest auf eine
Getriebewelle aufsetzbar ist, und mindestens zwei drehfest mit der Nabe verbundenen,
über diese radial hervorstehenden Kupplungslamellen, wobei zwischen den Kupp
lungslamellen ein Anschlag vorgesehen ist, der die Nabe gegenüber den
Kupplungslamellen axial führt.
Eine solche Mehrscheibenreibungskupplung ist beispielsweise aus der US-PS 4,846,326
bekannt. Diese Kupplung weist eine Nabe auf, die über den Umfang zu beiden Seiten mit
axial hervorstehenden Stegen versehen ist. Die Kupplungslamellen weisen eine den
Stegen entsprechende Gegenkontur auf und können so auf die Nabe beidseitig
aufgeschoben werden. Der zwischen den Stegen verbliebene scheibenförmige Kranz der
Nabe dient als Anschlag für die Kupplungslamellen. Die Nabe ist fertigungstechnisch nur
sehr aufwendig herstellbar, da die Stege aus dem Vollen herausgearbeitet werden
müssen.
Hiervon ausgehend soll eine gattungsgemäße Mehrscheibenreibungskupplung so
verbessert werden, daß die Herstellung der Nabe vereinfacht wird.
Die Problemlösung erfolgt dadurch, daß die Nabe zweiteilig ausgebildet ist und aus einem
eine Außenverzahnung aufweisenden Nabenkörper und einem die gleiche
Außenverzahnung aufweisenden Nabenring besteht, der auf einem radialen Absatz des
Nabenkörpers sitzt und dessen Außenverzahnung gegenüber der Außenverzahnung des
Nabenkörpers um einen Zahn verdreht ist, um dadurch den Anschlag für die
Kupplungslamellen auszubilden, und daß der Nabenkörper und der Nabenring drehfest
miteinander verbunden sind.
Die Herstellung dieser Nabe ist sehr einfach möglich. Das Aufbringen von Innen- und
Außenverzahnungen ist einfach und kostengünstig durchführbar. Durch die zweiteilige
Ausbildung können der Nabenkörper und der Nabenring ohne Verzahnung gesondert
hergestellt werden. Sie werden dann axial zusammengeführt und anschließend die
Außenverzahnung in die beiden zusammengefügten Bauteile gleichzeitig eingebracht.
Anschließend werden der Nabenkörper und der Nabenring zueinander relativ so weit
verdreht, daß die Außenverzahnung um einen Zahn versetzt ist, so daß jeweils ein Zahn
des Nabenkörpers einer Zahnlücke des Nabenringes und umgekehrt gegenüberliegt. Für
die Kupplungslamelle, die dann auf die Außenverzahnung aufgeschoben wird, bietet die
gegenüberliegende Verzahnung dann einen Anschlag.
Vorzugsweise greifen die Zähne des Nabenkörpers in die zwischen den Zähnen des
Nabenringes ausgebildeten Lücken und die Zähne in die zwischen den Zähnen des
Nabenkörpers ausgebildeten Lücken ein. Dadurch werden Anschläge für jede
Kupplungslamelle ausgebildet. Hierzu muß am Innendurchmesser des Nabenringes eine
radiale Ausnehmung vorgesehen sein. Die Außenverzahnung muß tiefer geschnitten
werden als die Höhe der radialen Ausnehmung, damit die Zähne anschließend
aneinander vorbei geschoben werden können.
Zur drehfesten Verbindung sind der Nabenkörper und der Nabenring vorzugsweise
miteinander verschweißt.
Die Erzeugung die Außenverzahnung erfolgt vorzugsweise durch Drahterodieren.
Mit Hilfe einer Zeichnung soll die Erfindung nachfolgend näher erläutert werden. Es zeigt:
Fig. 1 die Nabe im Axialschnitt vor Erzeugung die Außenverzahnung
Fig. 2 die Darstellung der fertiggestellten Nabe im Axialschnitt,
Fig. 3 die Ansicht gemäß Sichtpfeil III nach Fig. 2,
Fig. 4 den Axialschnitt des Nabenringes,
Fig. 5 die Ansicht gemäß Sichtpfeil V nach Fig. 4,
Fig. 6 den Axialschnitt des Nabenkörpers,
Fig. 7 die Ansicht gemäß Sichtpfeil VII nach Fig. 6.
Die Nabe 7 besteht aus dem Nabenkörper 1 und dem Nabenring 2. Der Nabenkörper 1 ist
mit einer Innenverzahnung 4 versehen, mit dem die Nabe 7 auf eine hier nicht dargestellte
entsprechend verzahnte Getriebewelle aufgesteckt und drehfest verbunden werden kann.
Fig. 1 zeigt die Nabe 7 im Rohzustand. Der Nabenkörper 1 ist mit einem radialen Absatz
3 versehen. Dieser radiale Absatz 3 weist einen Außendurchmesser auf, der dem
Innendurchmesser di des Nabenringes 2 entspricht. Der größte Außendurchmesser DA
des Nabenkörpers 1 entspricht dem Außendurchmesser des Nabenringes 2. Über den
Umfang verteilt ist der Nabenkörper 1 mit einer Mehrzahl von Bohrungen 5 versehen, die
zwischen der Mittelachse und dem Absatz 3 angeordnet sind. Der Nabenring 2 ist in
seinem radial inneren Bereich mit einer axial vorgesehenen Abstufung 21 versehen, deren
Form Fig. 1 entnehmbar ist.
Der Nabenring 2 wird auf den Absatz 3 des Nabenkörpers 1 axial soweit aufgeschoben,
bis er an den Nabenkörper 1 anschlägt. Eine leichte Preßpassung zwischen dem
Nabenring 2 und dem Nabenkörper 1 bewirkt eine entsprechende Fixierung der beiden
Bauteile zueinander. In der in Fig. 1 dargestellten Formation wird in die Nabe 7 die
Außenverzahnung 6 durch Drahterodieren eingebracht. Der Nabenkörper 1 erhält dabei
die Verzahnung 6a, die identisch zu der gleichzeitig erzeugten Verzahnung 6b des
Nabenringes 2 ist. Die Tiefe der Verzahnung 6 wird dabei so weit ausgeführt, daß die Ab
stufung 21 des Nabenringes 2 überragt wird. Damit wird sichergestellt, daß später die
Zähne 6′, 6′′ aneinander vorbeigreifen können und für jede Kupplungslamelle 8, 9 ein
Anschlag ausgebildet ist.
Nach der Erzeugung der Außenverzahnung 6 wird der Nabenring 2 zum Nabenkörper 1
soweit verdreht, daß ein Versatz um einen Zahn 6′, 6′′ möglich ist. Dann werden Na
benkörper 1 und Nabenring 2 axial weiter zusammengeschoben. Dabei greifen wie
Fig. 2 und 3 zeigen die Zähne 6′′ des Nabenringes 2 jeweils in eine zwischen den Zäh
nen 6′ des Nabenkörpers 1 gebildete Zahnlücke ein. Nachdem dieser Versatz der Zähne
6′, 6′′ hergestellt ist, werden der Nabenkörper 1 und der Nabenring 2 über die
Schweißnähte 10 im Elektronenstrahlschweißverfahren miteinander verbunden. In
unterbrochenen Linien ist in Fig. 2 schematisch dargestellt, wie die Kupplungslamellen 8,
9 an die durch den Versatz der Zähne 6′, 6′′ gebildeten Anschlag der Nabe 7 anliegen.
Bezugszeichenliste
1 Nabenkörper
2 Nabenring
3 Absatz
4 Innenverzahnung
5 Bohrung
6 Außenverzahnung
6a Außenverzahnung am Nabenkörper
6b Außenverzahnung am Nabenring
6′ Zahn am Nabenkörper
6′′ Zahn am Nabenring
7 Nabe
8 Kupplungslamelle
9 Kupplungslamelle
10 Schweißnaht
21 Stufung
DA Außendurchmesser
di Innendurchmesser
2 Nabenring
3 Absatz
4 Innenverzahnung
5 Bohrung
6 Außenverzahnung
6a Außenverzahnung am Nabenkörper
6b Außenverzahnung am Nabenring
6′ Zahn am Nabenkörper
6′′ Zahn am Nabenring
7 Nabe
8 Kupplungslamelle
9 Kupplungslamelle
10 Schweißnaht
21 Stufung
DA Außendurchmesser
di Innendurchmesser
Claims (5)
1. Mehrscheibenreibungskupplung, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit einer eine
Innenverzahnung (4) aufweisenden Nabe (7), die drehfest auf eine Getriebewelle
aufsetzbar ist, und mindestens zwei drehfest mit der Nabe (7) verbundenen, über
diese radial hervorstehenden Kupplungslamellen (8, 9), wobei zwischen den
Kupplungslamellen (8, 9) ein Anschlag vorgesehen ist, der die Nabe (7) gegenüber
den Kupplungslamellen (8, 9) axial führt, dadurch gekennzeichnet, daß die Nabe
(7) zweiteilig ausgebildet ist und aus einem eine Außenverzahnung (6a)
aufweisenden Nabenkörper (1) und einem die gleiche Außenverzahnung (6b)
aufweisenden Nabenring (2) besteht, der auf einem radialen Absatz (3) des
Nabenkörpers (1) sitzt und dessen Außenverzahnung (6b) gegenüber der
Außenverzahnung (6a) des Nabenkörpers (1) um einen Zahn (6′, 6′′) verdreht ist,
um den Anschlag für die Kupplungslamellen (8, 9) auszubilden, und daß der
Nabenkörper (1) und der Nabenring (2) drehfest miteinander verbunden sind.
2. Mehrscheibenreibungskupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Zähne (6′) des Nabenkörpers (1) in die zwischen den Zähnen (6′′) des
Nabenrings (2) ausgebildeten Lücken eingreifen.
3. Mehrscheibenreibungskupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Nabenkörper (1) und der Nabenring (2) miteinander verschweißt sind.
4. Verfahren zur Herstellung der Nabe (7) nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch
folgende Schritte:
- - Herstellen des Nabenkörpers (1) ohne Außenverzahnung,
- - Herstellen des Nabenrings (2) ohne Außenverzahnung,
- - lösbares Zusammenfügen von Nabenkörper (1) und Nabenring (2),
- - Einbringen der Außenverzahnung (6) in die zusammengefügten Nabenkörper (1) und Nabenring (2),
- - nach Fertigstellung der Außenverzahnung Lösen der Zusammenfügung und Verdrehen von Nabenkörper (1) und Nabenring (2) zueinander, bis die Außenverzahnung (6a, 6b) um einen Zahn (6′, 6′′) versetzt ist und anschließend erneutes Zusammenfügen von Nabenkörper (1) und Nabenring (2), bis die Zähne (6′, 6′′) axial ineinander greifen und
- - drehfestes Verbinden von Nabenkörper (1) und Nabenring (2).
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Nabenkörper (1)
und der Nabenring (2) miteinander verschweißt werden.
Priority Applications (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19620718A DE19620718C1 (de) | 1996-05-23 | 1996-05-23 | Mehrscheibenreibungskupplung |
| JP9070002A JP2923478B2 (ja) | 1996-05-23 | 1997-03-24 | 多板摩擦クラッチおよびこれに用いるボスの製造方法 |
| ES009700731A ES2140293B1 (es) | 1996-05-23 | 1997-04-08 | Embrague de friccion de discos multiples. |
| US08/850,856 US5857546A (en) | 1996-05-23 | 1997-05-02 | Multiple-disk friction clutch |
| FR9706168A FR2749050B1 (fr) | 1996-05-23 | 1997-05-21 | Embrayage a friction a plusieurs disques, en particulier pour vehicules automobiles, et procede pour sa fabrication |
| GB9710424A GB2313421B (en) | 1996-05-23 | 1997-05-22 | Multi-plate friction clutch |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19620718A DE19620718C1 (de) | 1996-05-23 | 1996-05-23 | Mehrscheibenreibungskupplung |
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