DE19620621C2 - Elektrisches Grablicht - Google Patents
Elektrisches GrablichtInfo
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- H02J—CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
- H02J7/00—Circuit arrangements for charging or depolarising batteries or for supplying loads from batteries
- H02J7/34—Parallel operation in networks using both storage and other DC sources, e.g. providing buffering
- H02J7/35—Parallel operation in networks using both storage and other DC sources, e.g. providing buffering with light sensitive cells
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- F21Y2115/00—Light-generating elements of semiconductor light sources
- F21Y2115/10—Light-emitting diodes [LED]
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Description
Die folgende Erfindung betrifft ein elektrisches Grablicht.
In vielen Kulturen oder Glaubensgemeinschaften, in denen Verstorbene in Erdgräbern beige
setzt werden, ist es üblich, das Gedenken an die Verstorbenen dadurch zu dokumentieren,
daß ein sogenanntes ewiges Licht in Form einer Kerze auf dem Grab angezündet wird. Zum
Schutz dieser Kerzen vor Witterungseinflüssen und aus Gründen der Optik sind meist kleine
laternenförmige Glasgehäuse auf den Gräbern aufgestellt, in welche die Kerze durch eine
seitlich angebrachte Türe oder durch Abheben des Deckels von oben eingesetzt wird.
Bei diesen Kerzen ist nachteilig, daß sie unter Umständen von Zugluft oder Wind ausgebla
sen werden können und auch bei idealen Bedingungen nur zwei bis sechs Tage brennen. Da
nach muß die abgebrannte Kerze durch eine neue ersetzt werden. Neben diesem Rohstoff
wird aber auch noch ein anderer verbraucht. Da sich die Kerzen zum Schutz vor Zugluft und
auch aus optischen Gründen in einem meist rot eingefärbten, lichtdurchlässigen Kunststoff
becher befinden, sammeln sich auf Friedhöfen erhebliche Mengen dieser Kunststoffabfälle
an. Dies ist aus ökonomischen und auch aus ökologischen Gesichtspunkten unerwünscht.
Ein weiterer Nachteil der Kerzen ist, daß zu ihrer Entzündung immer Streichhölzer od. dgl.
mitgeführt werden müssen.
Auch wenn die Grabkerzen im Vergleich zu hochwertigen Kerzen verhältnismäßig preiswert
sind, summieren sich doch die Kosten bei ständigem Betrieb über Jahre und Jahrzehnte hin
weg zu nicht unbeträchtlichen Summen. Auch dies ist ein Nachteil herkömmlicher Grabker
zen.
Zur Vermeidung der vorgenannten Nachteile sind daher Grablichter ersonnen worden und
auf dem Markt, bei denen anstelle der Kerzenflamme ein elektrisches Glühbirnchen oder
eine Leuchtdiode verwendet wird. Diese werden aus einer Spannungsquelle gespeist, die
sich in einem Gehäuse befindet, das der Form der herkömmlichen Kerze nachempfunden ist.
Diese weisen jedoch sämtlich verschiedene Nachteile auf. Bei einem auf dem Markt befind
lichen (vgl. auch AT 000 065 U1) bekannten Grablicht dient als Leuchtmittel eine Leucht
diode. Diese hat zwar den Vorteil, daß sie aufgrund ihrer geringen Stromaufnahme einige
Wochen brennt. Der Leuchteffekt ist jedoch weder in Leuchtstärke noch vom optischen Ein
druck mit dem einer natürlichen Kerze zu vergleichen, was bei den meisten Verbrauchern
jedoch Grundvoraussetzung für einen Ersatz der herkömmlichen Kerzen ist.
Bei der in dem Deutschen Gebrauchsmuster DE 295 19 162 U1 beschriebenen elektrischen,
netzunabhängigen Kerze, wird hingegen als Leuchtmittel eine Hochspannungs-Entladungs
birne verwendet. Diese Anordnung weist den Nachteil auf, daß zum Betrieb der Hochspan
nungs-Entladungsbirne ein Hochspannungsgenerator erforderlich ist, der die Kerze unnötig
verteuert. Darüber hinaus ist die Betriebsdatier einer derartigen Kerze bei angemessener
Größe der Spannungsquelle verhältnismäßig kurz.
Weiterhin sind bei einer "Zuwinkleuchte für Pop-Veranstaltungen" (vgl. DE 88 00 765 U1),
die als Ersatz für Wunderkerzen dient, Blinkleuchtdioden bekannt geworden.
Es ist demzufolge Aufgabe der vorliegenden Erfindung, unter Vermeidung der im Stande
der Technik bestehenden Nachteile ein elektrisches Grablicht zu schaffen, das preiswert und
umweltfreundlich ist, sehr lange brennt und in seinem Brennverhalten demjenigen einer Ker
zenflamme möglichst nahe kommt.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird vorgeschlagen, bei einem elektrischen Grablicht mit einem
im großen und ganzen zylindrischen Gehäuse, mit einer in dem Gehäuse angeordneten Span
nungsquelle und mit mindestens einer aus der Spannungsquelle gespeisten, am oberen Ende
des Gehäuses herausragenden Leuchtdiode mindestens eine weitere Leuchtdiode vorzusehen,
von denen mindestens eine als Blinkleuchtdiode ausgebildet ist und bei mehreren Blinkleucht
dioden diese in räumlicher Nähe zueinander angeordnet sind, wobei diese geringfügig unter
schiedliche Blinkfrequenzen aufweisen.
Durch diese Anordnung wird erreicht, daß sich aufgrund der geringen Stromaufnahme der
Leuchtdioden eine sehr große Brenndauer der Anordnung, z. B. mehrere Monate bis zu ei
nem Jahr, ergibt, wobei aber gleichzeitig durch das sich aufgrund der unterschiedlichen
Blinkfrequenz ergebende Flackern eine sehr realistische Nachahmung einer Kerzenflamme
erzielt wird.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Zur Unterstützung des Leuchteffektes ist es bevorzugt, wenn über die Leuchtdiode(n) eine
lichtdurchlässige, vorzugsweise rot eingefärbte, nach unten offene Kappe gestülpt ist. Durch
eine solche Kappe wird die räumlich mehr oder weniger fest umgrenzte Flammenausdehnung
einer herkömmlichen Kerzenflamme nachempfunden.
Es ist besonders bevorzugt, wenn diese Kappe an ihrer Innenseite eine Lichtbrechungs- bzw.
-streueinrichtung aufweist. Hierdurch wird die von den Leuchtdioden ausgehende Strahlung
weiter gebrochen bzw. gestreut, wodurch einerseits der diffuse Leuchteindruck unterstrichen
und zum anderen auch in geeigneter Weise gesteuert werden kann, daß nicht zuviel Licht
dort verloren geht, wo es nicht eingesehen werden kann. So ist es z. B. möglich, den oberen
Bereich der Kappe, oberhalb derer sich normalerweise das Dach der umgebenden Schutzvor
richtung für das elektrische Grablicht befindet und durch das kein Licht fällt, zu verspiegeln,
so daß dieses Licht zurückgeworfen und von der Seite gesehen werden kann.
Eine weitere bevorzugte Ausführungsform sieht vor, daß die Kappe kegelförmig ausgebildet
ist und als Lichtbrechungs- bzw. -streueinrichtung an ihrer Innenseite terrassenförmige Ab
sätze aufweist. Auch durch diese Ausbildung kann der Leuchteindruck aus bestimmten Be
trachtungsrichtungen gezielt beeinflußt bzw. verstärkt werden.
Auch wenn mit der beschriebenen Anordnung bereits eine sehr hohe Leuchtdauer erzielbar
ist, ist es jedoch von Vorteil, diese weiter zu steigern. Dies kann in einer weiteren bevor
zugten Ausführungsform dadurch geschehen, daß zusätzlich zu der in dem Gehäuse ange
ordneten Spannungsquelle mindestens eine außerhalb des Gehäuses anzuordnende Solarzelle
vorgesehen ist. Diese führt insbesondere bei hoher Sonneneinstrahlung zu einer erhöhten
Spannung an den Leuchtdioden, die somit genau dann besser sichtbar werden, wenn es auf
grund der erhöhten Helligkeit erforderlich ist.
Schließlich ist es bevorzugt, wenn die Blinkleuchtdioden in einem gemeinsamen Gehäuse in
räumlicher Nähe neben und/oder untereinander angeordnet sind. Hierdurch ist es in besonders
einfacher Weise möglich, die zur Erzielung des gewünschten Leuchteffektes notwendige
räumliche Nähe der einzelnen Leuchtdioden zu schaffen.
Die Erfindung wird nachstehend beispielhaft anhand von derzeit bevorzugten Ausführungs
formen unter Bezug auf die beigefügten Zeichnungsfiguren näher erläutert, die Folgendes
zeigen:
Fig. 1 zeigt schematisch eine geschnittene Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Grab
lichts;
Fig. 2 zeigt schematisch eine Aufsicht auf eine Leuchtdiodenanordnung zweier Leucht
dioden gemäß der vorliegenden Erfindung und im oberen Bereich eine geschnitte
ne Seitenansicht einer Kappe;
Fig. 3 zeigt schematisch eine Aufsicht auf eine Leuchtdiodenanordnung dreier Leucht
dioden gemaß der vorliegenden Erfindung und im oberen Bereich eine geschnitte
ne Seitenansicht einer Kappe;
Fig. 4 zeigt schematisch eine Aufsicht auf eine Leuchtdiodenanordnung von vier Leucht
dioden gemaß der vorliegenden Erfindung und im oberen Bereich eine geschnitte
ne Seitenansicht einer Kappe;
Fig. 5 zeigt schematisch eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Leucht
diode; und
Fig. 6 zeigt schematisch eine zweite Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Leucht
diode.
Fig. 1 zeigt schematisch eine geschnittene Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Grablichts
1. Das Grablicht besteht aus einem im großen und ganzen zylindrischen, unten mit einem
Deckel 14 verschlossenen Gehäuse 2, in dem als Spannungsquelle zwei in Reihe geschaltete
Batterien oder Akkus 3 angeordnet sind. Aus ökologischen und ökonomischen Gründen sind
jedoch Akkus als Spannungsquelle bevorzugt.
In die Reihenschaltung der Batterien oder Akkus 3 kann, wie durch die gestrichelte Leitung 4
angedeutet ist, eine externe Solarzelle 5 zur weiteren Spannungsversorgung geschaltet werden.
Diese Solarzelle 5 wird außerhalb des Gehäuses 2 des Grablichtes 1 an geeigneter, d. h. der
Sonnenlichteinstrahlung bzw. dem Tageslicht zugewandten Stelle angeordnet.
Oberhalb und außerhalb des Gehäuses 2 befindet sich an der mit Pfeil 6 markierten Stelle das
Leuchtmittel, das aus einer wie weiter unten beschriebenen Anordnung von Leuchtdioden
LED besteht. Diese Leuchtdioden LED sind mit der Spannungsquelle verbunden. In dem
Stromkreis aus Batterien oder Akkus 3, Leuchtdioden LED und gegebenenfalls externer Solar
zelle 5 kann noch ein hier nicht dargestellter Schalter vorgesehen sein, der es ermöglicht, den
Stromkreis zu unterbrechen. Dies ist jedoch angesichts der mit der Anordnung erzielbaren,
extrem langen Leuchtdauer von bis zu einem Jahr nicht unbedingt erforderlich, da selbst nach
Einlegen von Batterien oder Akkus 3 am Ort des Erwerbs des Grablichtes 1 bis zur Inbetrieb
nahme vor Ort nur selten ein nennenswerter Zeitraum besteht und somit keine großen Verluste
eintreten.
Zur Abdeckung der Leuchtdiodenanordnung und zur Erzielung einer realistischeren, dem Ker
zenlicht näheren Leuchtwirkung ist oberhalb des Gehäuses 2 und oberhalb der Leuchtdioden
LED eine kegelförmige, nach unten offene, lichtdurchlässige und vorzugsweise rot eingefärbte
Kappe 7 gestülpt. Diese Kappe 7 weist an ihrer Innenseite terrassenförmige Absätze 8 auf, an
denen das von den Leuchtdioden LED ausgesandte Licht gebrochen bzw. gestreut wird. Durch
geeignete Formgebung dieser terrassenförmigen Absätze 8 ist es möglich, das Licht gezielt in
die einsehbare Richtung, d. h. vorzugsweise zu den Seiten des Grablichtes 1 hin zu lenken bzw.
zu streuen.
Um der Optik einer herkömmlichen Kerze möglichst nahezukommen, ist das Gehäuse 2 aus
weißem Kunststoff gefertigt. Über dieses Gehäuse 2 ist ein weiteres, ebenfalls becherförmiges,
nach unten offenes Gehäuse 9 gestülpt, das aus lichtdurchlässigem, rot eingefärbtem Kunst
stoff besteht. Dieses Gehäuse 9 entspricht somit dem becherförmigen Gehäuse einer her
kömmlichen Kerze, wohingegen das weiß eingefärbte Gehäuse 2 dem Kerzenkörper einer her
kömmlichen Kerze entspricht.
In Fig. 2 ist eine erste Möglichkeit dargestellt, wie die Leuchtdioden LED an der Stelle 6,
d. h. unterhalb der Kappe 7, angeordnet werden können. In der Figur sind zwei Blinkleucht
dioden LED dargestellt, die sich in räumlicher Nähe und nebeneinander befinden. Diese Blin
kleuchtdioden LED weisen unterschiedliche Blinkfrequenzen auf, so daß sich im Betrieb der
Eindruck einer unruhigen Kerzenflamme ergibt.
Zu der unterschiedlichen Blinkfrequenz sei an dieser Stelle Folgendes angemerkt. Marktüb
liche Blinkleuchtdioden LED weisen bereits aufgrund von Fertigungstoleranzen geringste
Unterschiede in den Blinkfrequenzen auf, so daß sich eine spezielle Auswahl erübrigt. Falls
jedoch Blinkleuchtdioden LED verwendet werden, die alle die exakt gleiche Blinkfrequenz
aufweisen, kann eine unterschiedliche Blinkfrequenz leicht durch Vorschalten unterschiedli
cher Vorwiderstände und/oder durch spezielle elektronische Schaltungen erzielt werden.
In Fig. 3 ist eine Anordnung von drei Leuchtdioden LED dargestellt. Diese sind in den Ecken
eines gleichseitigen Dreiecks, ebenfalls in räumlicher Nähe und nebeneinander angeordnet.
Durch Verwendung mehrerer Blinkleuchtdioden LED mit unterschiedlicher Blinkfrequenz
ergibt sich ein noch unregelmäßigeres, unruhigeres und somit realistischeres Leuchtbild.
Dieser Effekt kann noch weiter gesteigert werden, wenn noch mehr Blinkleuchtdioden LED
verwendet werden, z. B. vier Stück wie in der Fig. 4 dargestellt. Bei dieser Anordnung befin
den sich drei Blinkleuchtdioden LED in den Ecken eines gleichseitigen Dreiecks in unmittel
barer Nähe und nebeneinander, wobei in der Mitte des gleichseitigen Dreiecks noch eine vierte
Leuchtdiode LED angeordnet ist. Im oberen Bereich der Fig. 4 erkennt man, daß sich je nach
Betrachtungsrichtung die Leuchtdioden LED vor- bzw. hintereinander befinden, wodurch
dann, wenn mehrere hintereinanderliegende Leuchtdioden LED Licht aussenden, diese Stelle
entsprechend heller erscheint. Es ist somit an diesen Stellen eine Schwankung in der Leucht
intensität zu beobachten, ohne das der Eindruck hin- und herspringender Lichtpunkte entsteht.
Wenn im Einzelfall immer eine bestimmte Mindestleuchtkraft gewünscht ist, kann eine
Leuchtdiode LED, z. B. in der Fig. 4 die mittlere Leuchtdiode LED, als Dauerleuchtdiode
ausgeführt sein, so daß lediglich die Peripherie der "Kerzenflamme" wechselnde Intensität
aufweist.
An dieser Stelle sei noch bemerkt, daß Leuchtdioden im Vergleich zu herkömmlichen Glüh
birnchen oder Gasentladungslampen nicht nur den Vorteil geringerer Stromaufnahme, sondern
auch den Vorteil einer nahezu unbegrenzten Lebensdauer aufweisen.
In den Fig. 5 und 6 sind zwei verschiedene Ausführungsformen einer neuartigen Leucht
diode LED dargestellt, die vor allen Dingen für das erfindungsgemäße Grablicht 1 verwendet
werden kann.
Wie weiter oben dargestellt ist, kommt es für die Erzielung eines der Kerzenflamme ähnlichen
Leuchteffektes neben den unterschiedlichen Blinkfrequenzen der einzelnen Leuchtdioden LED
vor allem auch auf deren Anordnung in räumlicher Nähe an. Durch die äußeren Abmessungen
herkömmlicher Leuchtdioden sind jedoch der räumlich nahen Anordnung Grenzen gesetzt.
Außerdem bedeuten mehrere Leuchtdioden einen höheren Verschaltungsaufwand.
Aus diesem Grunde sind in der Leuchtdiode 10 in einem gemeinsamen Gehäuse 11 mehrere
Elektrodenpaare 12 in Parallelschaltung angeordnet. Die Spannungsversorgung erfolgt über
die Zuleitungsstege 13. Durch diese Anordnung sind auf engstem Raume mehrere, im hier
dargestellten Fall drei Leuchtdioden angeordnet, die wie eine herkömmliche Leuchtdiode an
geschlossen wird.
Es ist nicht nur, wie in der Fig. 5 dargestellt, möglich, die einzelnen Elektrodenpaare 12 in
räumlicher Nähe nebeneinander anzuordnen, sondern, wie die Fig. 6 zeigt, auch in räumlicher
Nähe nebeneinander und übereinander, d. h. in verschiedenen vertikalen Ebenen.
Es ist weiter möglich, neben Blinkleuchtdioden auch eine oder mehrere Dauerleuchtdioden mit
in diese Leuchtdiode zu integrieren.
Claims (6)
1. Elektrisches Grablicht, mit einem zylindrischen Gehäuse, mit einer
in dem Gehäuse angeordneten Spannungsquelle und mit mindestens einer aus der Span
nungsquelle gespeisten, am oberen Ende des Gehäuses herausragenden Leuchtdiode,
dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens zwei Leuchtdioden vorgesehen sind, von denen mindestens eine als Blink
leuchtdiode (LED) ausgebildet ist und bei mehreren Blinkleuchtdioden (LED) diese in
räumlicher Nähe zueinander angeordnet sind und geringfügig unterschiedliche Blinkfre
quenzen aufweisen.
2. Elektrisches Grablicht nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß über die Leucht
diode(n) (LED) eine lichtdurchlässige, vorzugsweise rot eingefärbte, nach unten offene
Kappe (7) gestülpt ist.
3. Elektrisches Grablicht nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe (7) an
ihrer Innenseite eine Lichtbrechungs- bzw. -streueinrichtung (8) aufweist.
4. Elektrisches Grablicht nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe (7) kegel
förmig ausgebildet ist und als Lichtbrechungs- bzw. -streuungseinrichtung (8) an ihrer In
nenseite terrassenförmige Absätze aufweist.
5. Elektrisches Grablicht nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
zusätzlich zu der in dem Gehäuse (2) angeordneten Spannungsquelle (3) mindestens eine
außerhalb des Gehäuses (2) anzuordnende Solarzelle (5) vorgesehen ist.
6. Elektrisches Grablicht nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, das die
Blinkleuchtdioden (LED) in einem gemeinsamen Gehäuse (11) in räumlicher Nähe neben
und/oder untereinander angeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19620621A DE19620621C2 (de) | 1996-05-22 | 1996-05-22 | Elektrisches Grablicht |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19620621A DE19620621C2 (de) | 1996-05-22 | 1996-05-22 | Elektrisches Grablicht |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19620621A1 DE19620621A1 (de) | 1997-11-27 |
| DE19620621C2 true DE19620621C2 (de) | 1998-04-09 |
Family
ID=7795026
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19620621A Expired - Fee Related DE19620621C2 (de) | 1996-05-22 | 1996-05-22 | Elektrisches Grablicht |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19620621C2 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19814231A1 (de) * | 1998-03-30 | 1999-10-07 | Guenther Proksch | Elektrische Christbaumkerze |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE8800765U1 (de) * | 1988-01-21 | 1988-03-24 | Meier, Eberhard, 1000 Berlin | Zuwinkleuchte für Pop-Veranstaltungen |
| AT65U1 (de) * | 1993-09-01 | 1994-12-27 | Steffan Wolfgang Steffan Wolfg | Elektrische grableuchte |
| DE29519162U1 (de) * | 1995-12-02 | 1996-03-07 | Baeseler, Frank, 24863 Börm | Elektrische, netzunabhängige Kerze |
-
1996
- 1996-05-22 DE DE19620621A patent/DE19620621C2/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19620621A1 (de) | 1997-11-27 |
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