[go: up one dir, main page]

DE19620568A1 - Glaselektrode mit innerem Festkontakt und Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents

Glaselektrode mit innerem Festkontakt und Verfahren zu ihrer Herstellung

Info

Publication number
DE19620568A1
DE19620568A1 DE1996120568 DE19620568A DE19620568A1 DE 19620568 A1 DE19620568 A1 DE 19620568A1 DE 1996120568 DE1996120568 DE 1996120568 DE 19620568 A DE19620568 A DE 19620568A DE 19620568 A1 DE19620568 A1 DE 19620568A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
glass
electrode
layer
membrane
conductive
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1996120568
Other languages
English (en)
Inventor
Winfried Dr Vonau
Daniel Gaebler
Heiner Prof Dr Kaden
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kurt Schwabe Institut fuer Mess und Sensortechnik Ev Meinsberg
Original Assignee
Kurt Schwabe Institut fuer Mess und Sensortechnik Ev Meinsberg
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kurt Schwabe Institut fuer Mess und Sensortechnik Ev Meinsberg filed Critical Kurt Schwabe Institut fuer Mess und Sensortechnik Ev Meinsberg
Priority to DE1996120568 priority Critical patent/DE19620568A1/de
Publication of DE19620568A1 publication Critical patent/DE19620568A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N27/00Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means
    • G01N27/26Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means by investigating electrochemical variables; by using electrolysis or electrophoresis
    • G01N27/28Electrolytic cell components
    • G01N27/30Electrodes, e.g. test electrodes; Half-cells
    • G01N27/36Glass electrodes

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Immunology (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Glass Compositions (AREA)
  • Joining Of Glass To Other Materials (AREA)

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine elektrochemische Elektrode mit Glasmembran und Verfahren zu ihrer Herstellung. Die Erfindung wird vorzugsweise bei der Durchführung potentiometrischer Messungen, insbesondere für die Detektion von Kationen, verwendet.
Stand der Technik
Es ist bekannt, daß sich an zahlreichen Gläsern beiderseits der Phasengrenzen zu kondensier­ ten Phasen elektrische Potentialdifferenzen ausbilden [M. Cremer: Über die Ursache der elektrochemischen Eigenschaften der Gewebe, zugleich ein Beitrag zur Lehre von den poly­ phasischen Elektrolytketten. Z. Biol. 29 (47) (1906) 562]. Man kann diese Potentialdifferen­ zen unter Verwendung zweier Referenzelektroden bestimmen, welche in die zu vermessende Lösung und in eine Bezugslösung eintauchen. Die Bezugslösung befindet sich innerhalb des in der Regel als Kugel- oder Zylindermembran ausgebildeten Glaskörpers [F. Haber, Z. Kle­ mensiewicz: Über elektrische Phasengrenzkräfte. Z. phys. Chem. 67 (1909) 385]. Anstelle der Bezugslösung, bei der es sich im Falle einer Elektrode zur Bestimmung der Aktivität des Ka­ tions H₃O⁺ um eine pH-Pufferlösung handelt, werden auch Redoxsysteme (z. B. J₂/2 J-) einge­ setzt [J. Ross: Ionenselektive potentiometrische Meßkette. DE 31 46 066 (1981)]. Hierbei leitet man die Potentiale jedoch nicht mittels Referenzelektroden 2. Art (wie z. B. chloridgesättigten Ag/AgCl-Elektroden), sondern mittels Edelmetallelektroden (z. B. Pt) ab.
Zur Erhöhung der mechanischen Stabilität von pH-Glaselektroden wurde den ionenselektiven Elektrodengläsern häufig eine die Festigkeit erhöhende Gestalt, beispielsweise die "Zwiebelform" [US PS 2756203], gegeben.
Desweiteren wurden auch Verfahren angewendet, bei denen man dem Bezugselektrolyten verfestigende Stoffe, wie z. B. Gelatine, Agar Agar, Harze oder Polymere zusetzte [J. Brink­ mann: Bezugselektrode oder Einstabmeßkette. DE 32 28 647 (1982)].
Ein weiterer Vorschlag zur Erhöhung der mechanischen Stabilität besteht im Aufbringen ka­ tionenselektiver Glasuren auf poröse keramische Grundkörper [E. Schnitter: Über die Ent­ wicklung stabiler Formen der Glaselektrode und deren pH-Funktion. Dissertation, Techni­ sche Hochschule Dresden (1948)].
Es wurden auch Vorschläge gemacht, den selektiven Glashohlkörper auf einer Seite zu metal­ lisieren und anschließend beispielsweise mit plastischen Massen zu verfüllen [L. Kratz: Neue­ re Arbeiten über Glaselektroden. Kolloid-Z. 86 (1939) 51]. Derartige Elektroden wurden zeitweilig industriell gefertigt [Firmenprospekt "Jenaer Glas" für Wissenschaft - Technik - Haushalt, Jenaer Glaselektroden (1954)]. Eine umfangreiche Zusammenstellung von Mög­ lichkeiten zur Metallisierung von Glas stammt von Thompson [M. R. Thompson: A metal­ connected glass electrode. Bur. Standards J. Res. 9 (1932) 833]. Anstelle der Verfüllung in­ nen metallisierter Glaskörper mit plastischen Massen wurde durch Einbringen niedrigschmel­ zender Legierungen in die Elektrodenkörper ebenfalls beabsichtigt, die Bruchstabilität zu er­ höhen [P. A. Krjukow, A. A. Krjukow: Metallisierte Glaselektrode. Sawooskaja Lab. 6 (1937) 619]. Vorausgegangen waren Versuche mit quecksilbergefüllten [B. v. Lengyel: Über das Phasengrenzpotential Quarz/Elektrolytlösungen: Z. phys. Chem. 153 (1931) 3315] bzw. flüs­ sige Amalgame von Na, K, Cu und Cd enthaltenden Glaselektroden [O. J. Stewart, W: E Car­ ruth: Eine von Glas umschlossene metallische Bezugselektrode. Ind. Eng Chem. Anal. Ed. 9 (1937) 581].
Im Gegensatz zu dünnwandigen, einseitig metallisierten Glaselektroden mit kölbchen- oder zylinderförmigen selektiven Membranen wurde der elektrochemische Kettenaufbau
metallisches inneres Ableitsystem/Glas/Meßlösung//äußere Referenzelektrode
auch auf andere Weise realisiert. So wurden Platindrähte mit Elektrodenglas überzogen [K. Wolf: Eine neue Methode der pH-Bestimmung. Collegium 688 (1927) 370] bzw. wurden Emaillierungen mit pH-sensitiven Emails durchgeführt [H. Schnabel: Über die Entwicklung niederohmiger Glaselektroden stabiler Form. Dissertation, Technische Hochschule Dresden (1957); B. Emmerich: Die Emailelektrode, eine neue Lösung zur pH-Messung im Betrieb. Reglungstechn. Praxis 20 (1978) 313; A. Schwab, R. Ehret: Meßsonde zum Bestimmen der Ionenkonzentration in Flüssigkeiten. DE 21 33 419 (1971)].
Elektroden aus Gläsern mit elektrolytischer und gemischter (Ionen/Elektronen-) Leitfähigkeit stellen Sul′z und Mitarbeiter vor [M. M. Sul′z, A. M. Pisarewskii, C. E. Wolkow, G. P. Lep­ new, J. M. Artmew, J. M. Nikolajew: Phys. Chim. stekla 7 (1981) 426]. Ausgehend von der häufig vertretenen Auffassung, daß infolge nicht definierter Prozesse an der Phasengrenze zwischen Stoffen mit verschiedener Art der Elektrizitätsleitung keine stabilen Potentiale er­ reichbar sind, realisieren die Autoren eine elektrochemische Halbzelle des Typs
Metall/alkalisches Glas mit gemischter Leitfähigkeit (Na⁺, e⁻)/ionenleitendes Glas (Na⁺)/Meßlösung (Na⁺)
zur Messung der Natriumionenaktivität. Zur Herstellung der Sensoren werden zwei Methoden beschrieben. Nach der ersten Methode wird eine Schmelze ionenleitenden Glases in eine Form gegossen. Ohne Abkühlung der entstehenden Scheibe wurde auf sie eine Schmelze aus Eisensilikatglas mit gemischter Leitfähigkeit aufgetragen und eine metallische Ableitung an­ gebracht. Nach der zweiten Methode wurde geschmolzenes ionisch leitendes Glas auf die Oberfläche einer Glasschmelze mit gemischter Leitfähigkeit gegossen. Danach werden aus der zweischichtigen Schmelze Glasstäbe gezogen, deren Inneres aus Eisensilikatglas bestand.
Anstelle metallischer Kontaktierungen wurden auch feste Elektrolyte [J. Schindler: Verfahren zur Herstellung eines elektrochemischen Meßfühlers. DE 30 10 470 (1980)] und leitfähige Po­ lymere [H. Kaden, W. Vonau, J. Jentzsch, K. Semm: Glaselektrode für elektrochemische Mes­ sungen. DD 2 84 533 (1990)] als interne Ableitung von Glaselektroden eingesetzt.
Kritik am Stand der Technik
Elektrodengläser besitzen hohe spezifische Widerstände, so daß für Messungen mit ionense­ lektiven Glaselektroden Meßgerate mit mindestens einem hochohmigen Eingang benotigt werden. Bei der Herstellung von Glaselektroden ist man daher bestrebt, ein Optimum für die Ausbildung der Wandstarke der Membranen bez. mechanischer Stabilität des Meßfühlers und Elektrodenwiderstand zu finden. Viele Elektroden für spezielle Anforderungen (z. B. Hitze­ sterilisierbarkeit, Meßfähigkeit in starken Sauren oder Basen) erfordern auf Grund der durch die Glaszusammensetzung verursachten hohen spezifischen Widerstände sehr dünne Glas­ wandungen. Demnach sind alle Sensorformen, die elektrolytische Losungen (auch versteifte) enthalten, mechanisch instabil. Spezielle Formgebungen der selektiven Membranen können diesen Mangel nur unwesentlich mindern.
Das Haftverhalten von ionenselektiven Glasuren auf Keramiken ist durch die Unangepaßtheit der linearen thermischen Ausdehnungskoeffizienten der Komponenten unzureichend. Es kommt zu Rißbildungen.
Versuche mit quecksilbergefüllten Glaselektroden führen durch das hohe Gewicht des flüssi­ gen Metalls zum einen zu einer erhöhten Anfälligkeit der Elektrode gegenüber mechanischer Beanspruchung; zum anderen wurde getunden, daß es an derartigen Sensoren zu einer unzu­ verlässigen Potentialeinstellung kommt, die auf die Ausbildung einer erschütterungsempfind­ lichen Natriumkette zwischen Elektrodenglas und angrenzender Quecksilberschicht zurückzu­ führen ist [L. Kratz: Die Glaselektrode und ihre Anwendungen. Verlag Dietrich Steinkopff Frankfurt/M., 1950, S. 59]. Auch bei allen anderen auf Glasmetallisierungen zurückgehenden Arten der inneren Potentialfestableitung an elektrolytisch leitenden Elektrodengläsern treten z. T. sehr starke Instabilitäten im Potential-Zeit-Verhalten auf. So verändert sich z. B. im Falle innen versilberter Elektrodengläser die Phasengrenze Elektrodenglas/Ag dadurch, daß infolge von Temperaturdifferenzen und durch elektrische Felder eine Diffusion aus dem Silberbelag in das Glasgefüge hinein hervorgerufen wird [W. Vonau: Glaselektroden mit innerem Fest­ kontakt zur pH-Wert-Bestimmung Dissertation, Bergakademie Freiberg (1989)]. Bei mit niedrigschmelzenden Loten oder Legierungen ausgefüllten inneren Elektrodenhohlräumen kommt es im Laufe der Zeit zusätzlich zur Zerstörung der Sensoren, bedingt durch verschie­ dene Ausdehnungskoeffizienten von Ableitmetall und Glas [G. Voigtländer: Versuche zur Herstellung stabiler Glaselektroden. Diplomarbeit, Technische Universität Dresden (1963)].
Bei verglasten und emaillierten metallischen Trägern tritt ebenfalls die Problematik der nicht gewährleisteten Rißfreiheit der selektiven Überzüge negativ in Erscheinung. Weiterhin müs­ sen die Emails in ihrer chemischen Zusammensetzung weitgehend an den metallischen Unter­ grund angepaßt werden, so daß Elektrodenfunktion und Meßbereich eingeschränkt sind. Bei ϑ = 80°C geht der obere Meßbereich einer pH-Emailelektrode nach Schwab und Ehret (s. o.) bis maximal pH = 10 [H. Galster: pH-Messung VCH Verlagsgesellschaft, Weinheim, 1990, S. 157].
Für die Herstellung von Elektroden mit Membranen aus elektrolytisch und gemischtleitenden Gläsern weisen die o. g. Autoren im Fall des Einsatzes ihrer Methode 1 (Übereinandergießen beider Glassorten in eine Form; Herstellung einer "Doppelscheibe") selbst auf die Schwierig­ keiten beim Verbinden von ionenleitendem selektiven Glas und Schaftglas hin ("elektrische Verluste"). Verfahrt man nach Methode 2 ("Doppelstäbe"), ist die Gefahr groß, gemischtlei­ tendes Glas teilweise freizulegen, so daß mit einer Redoxempfindlichkeit der Glaselektrode zu rechnen ist.
Meßergebnisse mit Glaselektroden, die feste Elektrolyte (leitfähige Kitte und Zemente) als inneres Ableitsystem enthalten, zeigten, daß exemplarspezifische, stark zeitabhängige Poten­ tialwerte auftreten und bei Temperaturänderungen eine Ablösung der anorganischen Masse vom Glas auftritt [W. Vonau: a. a. O.] Durch Einsatz von rußgefüllten leitfähigen Elastome­ ren als Ableitungsmaterial, welches auf rohrförmig ausgebildete ionenselektive Glasmembra­ nen aufgebracht wird, gelangt man zu meßfähigen Durchflußelektroden. Der Schrumpfungs­ prozeß des Kautschuks wirkt sich hier forderlich auf den Verbund Glas/Ableitung aus [H. Kaden, W. Vonau. Über einen neuen elektrochemischen pH-Sensor. messen - steuern - regeln 33 (1990) 7, 312-314]. Füllt man die leitfähige Masse jedoch in z. B. kugelformige Glaselek­ trodengrundkörper ein, wirkt sich die Schrumpfung nachteilig aus; die Meßfähigkeit ist durch einen unvollkommenen Kontakt zwischen leitfähigem Polymer und Membran weitgehend eingeschränkt.
Aufgabe
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine mechanisch stabile ionenselektive Glaselek­ trode mit innerem Festkontakt zu schaffen, deren Meßeigenschaften denen konventioneller Glaselektroden mit Elektrolytfüllung entsprechen. Es ist weiterhin Aufgabe der Erfindung, ein in technischem Maßstab rationell durchführbares Herstellungsverfahren für eine derartige Elektrode aufzuzeigen.
Lösung
Die Aufgabe der Erfindung wird dadurch gelöst, daß an einen Elektrodenschaft ein gemischt­ leitendes Glas angeschmolzen wird. Gemeischtleitend wird hier in üblicher Weise so verstan­ den, daß Elektronen- und Ionenleitung nebeneinander vorliegen. Die für diesen ersten Schritt verwendeten Gläser sollen sich im linearen thermischen Ausdehnungskoeffizienten um ma­ ximal ±7·10-7 K-1 unterscheiden. Das gemischtleitende Glas wird anschließend in der Flamme zu einem Formkörper, z. B. zu einer Kugel, aufgeblasen. Danach wird ionenselektives, elek­ trolytisch leitendes Glas, z. B. ein pH-Glas, dessen Ausdehnungskoeffizient sich sowohl vom Schaftglas als auch vom gemischtleitenden Glas ebenfalls nur um höchstens ±7·10-7 K-1 unter­ scheiden darf, bis zur Dünnflüssigkeit erhitzt und auf den Formkörper aus gemischtleitendem Glas flächendeckend aufgebracht. Beide Glassorten müssen mindestens einen Bestandteil, z. B. Na₂O, wenigstens zu einem Prozent gemeinsam enthalten. Der Formkörper wird dazu vor­ gewärmt, jedoch nicht geschmolzen. Der nunmehr aus einem Verbund aus gemischtleitendem und aus elektrolytisch leitendem Glas bestehende, beispielsweise kugelförmige Glaskörper wird anschließend zu einer um ca. 1/3 des ursprünglichen Volumens größeren Kugel aufgebla­ sen. Das Schaftglas wird auf eine geeignete Länge geschnitten, und der gesamte Glaskörper wird innen, beispielsweise unter kurzzeitigem Einsatz 4%-iger Flußsäure, gereinigt und akti­ viert. Es schließt sich eine intensive Spülung mit destilliertem Wasser an. Jetzt wird, bei­ spielsweise nach dem Rochelle-Salz-Verfahren, eine vollflächige Versilberung der inneren Oberfläche des Glaselektrodengrundkörpers vorgenommen. Zum Zwecke der Stabilisierung der Elektrode wird der Hohlraum mit einer plastischen Masse verfüllt. Am oberen Teil des innen metallisierten Schaftes erfolgt die Kontaktierung eines Ableitungsdrahtes, der entweder an einen auf der Schaftaußenseite zu verklebenden Steckkopf angeschlossen wird oder mit koaxialem Ableitungskabel unter Verwendung einer Sensorkappe mit Zugentlastung verbun­ den wird.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird nachfolgend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert, wozu auch die Abbildung zu betrachten ist:
Ein Bleiglasrohr mit dem Durchmesser von 8 mm, der Wandstärke von 0,7 . . . 0,8 mm und dem linearen thermischen Ausdehnungskoeffizienten von 110·10-7 K-1 wird auf die Länge von ca. 100 mm geschnitten. Danach wird es auf einer Seite abgerundet. Auf der gegenüberliegen­ den Seite wird eine Spitze ausgezogen. Das vorbereitete Teil wird in eine Glasdrehbank ein­ gespannt und mit der Umdrehungszahl von 200 min-1 bewegt. Mittels Mikrobrenner wird jetzt die Spitze vom 8 mm dicken Rohr abgezogen und ein Loch mit dem Durchmesser von ca. 4 mm herausgeblasen. Nach Entfernung der entstandenen Glasblase wird eine Portion eines Glases, bestehend aus 50 Mol-% SiO₂, 23 Mol-% Fe₂O₃, 22 Mol-% Na₂O und 5 Mol-% Al₂O₃, angesetzt. Der Ausdehnungskoeffizient dieses gemischtleitenden Glases beträgt 109·10-7 K-1. Die Glasmasse wird nun zu einer starkwandigen Kugel von etwa 5 mm Durch­ messer aufgeblasen. Anschließend wird ein pH-sensitives Glas, bestehend aus 70,5 Mol-% SiO₂, 21,5 Mol-% Na₂O, 6,7 Mol-% CaO und 1,3 Mol-% UO₃ (α = 115·10-7 K-1) bis zur Dünnflüssigkeit geschmolzen und auf das angewärmte gemischtleitende Glas aufgebracht. Die aus beiden übereinanderliegenden Glassorten bestehende Glasmasse wird nunmehr ge­ meinsam aufgeschmolzen und zu einer Kugel von etwa 8 mm Durchmesser aufgeblasen. In einer anderen Ausführungsvariante kann auch eine Zylindermembran hergestellt werden. Es wird wie beschrieben verfahren, jedoch wird nach Schaffung der aus zwei Glassorten beste­ henden Kugel ein weiterer Aufschmelzvorgang eingeleitet, und mittels Graphitplatte wird ein Zylinder geformt. Der Schaft wird auf 70 mm gekürzt, und entstandene scharfe Kanten wer­ den gerundet. Es liegt nunmehr ein Glaselektrodengrundkörper, bestehend aus einem Elektro­ denschaft 5 sowie einer an diesen angeschmolzenen Elektrodenmembran, die aus einer äuße­ ren, pH-selektiven Glasschicht 1 und einer inneren, gemischtleitenden Glasschicht 2 gebildet ist, vor, wobei der Verbundkörper aus beiden Glassorten mit dem Schaft 5 verschmolzen ist. Die Dicken der beiden übereinanderliegenden Glasschichten betragen vorzugsweise 0,2 . . . 0,3 mm. Im Fall der Verwendung von gemischtleitenden und ionenleitenden Gläsern, deren linea­ re thermische Ausdehnungskoeffizienten untereinander maximal um ±7·10-7 K-1 differieren, jedoch in ihren Ausdehnungskoeffizienten mit dem des Schaftglases schlecht übereinstimmen, kann auch ein vermittelndes Zwischenglas 4 eingesetzt werden.
Es schließen sich eine Reinigung und Aktivierung der gesamten inneren Oberfläche des Glas­ hohlkörpers an. Hierzu wird für eine Zeitdauer von höchstens einer Minute eine 4%-ige HF-Lösung eingefüllt und bewegt. Nach Entfernung dieser Lösung wird mehrmals intensiv mit destilliertem Wasser gespült. Nun wird der Glaselektrodengrundkörper innen vollständig ver­ spiegelt. Hierzu wird eine 19%-ige Silbernitratlösung tropfenweise mit Ammoniak versetzt, bis sich der entstehende Niederschlag wieder auflöst. Nach Absetzen eines Bodenkörpers wird die Lösung filtriert (Lösung I). Lösung II wird aus 1 g Silbernitrat in 100 ml Wasser und 0,85 g Rochelle-Salz bereitet. Diese Lösung wird 30 Minuten auf Siedetemperatur gebracht, bis sich der sich bildende graue Niederschlag zusammenballt und die überstehende Lösung klar wird. Auch Lösung II wird filtriert. Gleiche Teile der Lösungen I und II werden in die Elek­ trode eingefüllt. Nach wenigen Minuten bildet sich ein dichter Silberspiegel 3 auf den Gläsern aus. Die Lösung wird nunmehr abgegossen.
Die Elektrode wird nach vollständiger Trocknung mit einem mehrkomponentigen Elastomer zum Zwecke der Ausbildung eines inneren Stützkörpers 6 verfüllt.
Im oberen Bereich des versilberten Schaftglases erfolgt jetzt die Kontaktierung eines elektri­ schen Leiters 8. Diese Kontaktierung kann z. B mittels Silberleitlack 7 erfolgen. Der elektri­ sche Leiter wird anschließend mit einem koaxialen Kabel 10 verbunden, welches mittels einer sich im Elektrodenkopf 9 integrierten Zugentlastung 11 entlastet wird. Anstelle des Kabels kann selbstverständlich auch ein Steckkopf angebracht werden.
Darstellung der Vorteile der Erfindung
Der Vorteil der Erfindung besteht vor allem darin, daß eine mechanisch stabile elektrochemi­ sche Indikatorelektrode mit Glasmembran verfügbar ist, die mit Fertigungsschritten der kom­ merziellen Glastechnologie herstellbar ist und die im Gegensatz zu den zahlreichen bekannten Lösungen, bei denen ionenleitende selektive Gläser direkt mit Metallen kontaktiert wurden, langzeitstabile EMK-Werte liefert. Dies wird erreicht, indem durch Zwischenschaltung einer gemischtleitenden ladungsträgervermittelnden Glasschicht reversibel reagierende Phasen­ grenzflächen geschaffen werden. Die erfindungsgemäße Technologie zur Herstellung der Gla­ selektroden mit innerem Festkontakt liefert im Gegensatz zu bekannten Verfahren des Ver­ bundes von Gläsern mit unterschiedlichem Leitungscharakter die Gewähr einer sicheren Überdeckung von teilweise elektronisch leitendem durch ionenselektives elektrolytisch lei­ tendes Glas. Somit ist eine Unempfindlichkeit gegenüber evt. vorhandenen Redoxsystemen in den zu untersuchenden Medien gewährleistet. Weiterhin können, ebenfalls im Gegensatz zu bekannten Lösungen, sehr dünne Wandstärken der (hier zweiphasigen) Glasmembran erhalten werden, was der Forderung nach möglichst niedrigen Elektrodenwiderständen entspricht. Die Möglichkeit einer vielfaltigen Formgestaltung der Membran der erfindungsgemäßen Elektro­ de eröffnet zahlreiche Einsatzfelder.
Bezugszeichenliste
1 pH-selektive Glasschicht
2 gemischtleitende Glasschicht
3 Silberspiegel
4 Zwischenglas
5 Elektrodenschaft
6 Stützkörper
7 Silberleitlack-Kontaktierung
8 elektrischer Leiter
9 Elektrodenkappe
10 koaxiales Kabel
11 Zugentlastung
Abbildung
Ausführungsform der erfindungsgemäßen Glaselektrode mit innerem Festkontakt.

Claims (14)

1. Glaselektrode mit innerem Festkontakt, mit einer zweischichtigen, in die Meßlösung ein­ tauchenden Glasmembran, wobei es sich bei der innenliegenden Schicht (2) um sowohl elektronisch als auch ionisch leitendes und bei der dem Meßmedium zugewandten Schicht (1) um ionenselektives, ausschließlich elektrolytisch leitendes Glas handelt, da­ durch gekennzeichnet,
daß die fest miteinander verschmolzenen Glasschichten in ihrer Geometrie als dünnwandige, relativ niedrige Elektrodenwiderstände ergebende Kugel- oder Zylindermembranen ausgebildet sind, welche an einen Elektrodenschaft (5), beste­ hend aus einem Schaftglas mit sowohl an das ionenleitende als auch an das gemischtlei­ tende Glas angepaßtem linearen thermischen Ausdehnungskoeffizienten angeschmolzen sind,
daß die innere Oberfläche des aus doppelschichtiger Glasmembran und Schaft gebildeten Glaselektrodengrundkörper vollständig mit einer fest haftenden Silberschicht (3) bedeckt ist,
daß sich im Inneren des verspiegelten, aus doppelschichtiger Glasmembran und Schall gebildeten Glaselektrodengrundkörpers ein Stützkörper (6) befindet und daß am oberen verspiegelten Schattende über eine Kontaktstelle (7) und einen elektri­ schen Leiter (8) ein koaxiales Ableitungskabel (10) angebracht ist, welches durch eine mit der Elektrodenkappe (9) verbundenen Zugentlastung (11) entlastet wird.
2. Glaselektrode mit innerem Festkontakt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß gemischtleitendes und elektrolytisch leitendes Glas zumindest einen Netzwerkwandler gemeinsam in einer Konzentration von wenigstens jeweils 1 Mol-%, enthalten.
3. Glaselektrode mit innerem Festkontakt nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß es sich bei dem elektrolytisch leitenden Glas um für Wasserstoff-, Natrium-, Kalium-, Silber-, Calcium- oder Ammoniumionen selektives Glas handelt, des­ sen linearer thermischer Ausdehnungskoeffizienten maximal ±7·10-7 K-1 vom gemischt­ leitenden Glas und vom Schaftglas abweicht.
4. Glaselektrode mit innerem Festkontakt nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das gemischtleitende Glas außer aus einem Netzwerkwandler des selekti­ ven Glases und SiO₂ Eisenoxid (Fe₂O₃) oder Manganoxid (MnO₂) enthält.
5. Glaselektrode mit innerem Festkontakt nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis von elektronischer zu ionischer Leitfähigkeit im gemischtleitenden Glas mindestens 1 : 10 beträgt.
6. Glaselektrode mit innerem Festkontakt nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekenn­ zeichnet, daß für den Fall, daß die den gemischtleitenden Glasmembranteil (2) und die den selektiven Glasmembranteil bildenden (1) Glasschichten sich in ihren Ausdehnungs­ koeffizienten um nicht mehr als ±7·10-7 K-1 unterscheiden, der thermische Ausdehnungs­ koeffizient des Schaftglases dabei um mehr als ±7·10-7 K-1 von beiden Glassorten diffe­ riert, zwischen der doppelwandigen Glasmembran und dem Glasschaft (5) ein oder meh­ rere haftvermittelndes Zwischengläser (4) vorhanden sind.
7. Glaselektrode mit innerem Festkontakt nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Wandstärke der doppelschichtigen Glasmembran 0,4 . . . 0,6 mm beträgt, wobei sowohl die gemischtleitende Glasschicht (2) als auch die ionisch leitende Glas­ schicht (1) Dicken von jeweils 0,2 . . . 0,3 mm aufweisen.
8. Glaselektrode mit innerem Festkontakt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützkörper (6) aus einem elastischen Material wie Silikonkautschuk besteht.
9. Verfahren zur Herstellung einer Glaselektrode mit innerem Festkontakt nach den vorher­ gehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß an ein chemisch inertes Glasrohr (5) in einem ersten Fertigungsschritt mit üblichen Mitteln der glasbläserischen Techno­ logie eine relativ starkwandige Kugel aus einem sowohl ionisch als auch elektronisch leit­ fähigen Glas angesetzt wird, welche in einem zweiten Schritt mit einem sich im dünn­ flüssigen Zustand befindlichen kationenionenselektiven elektrolytisch leitfähigen Glas belegt wird, wobei die linearen thermischen Ausdehnungskoeffizienten aller Gläser annä­ hernd gleich sind, und daß in einem weiteren Herstellungsschritt die aus gemischt- und ausschließlich ionisch leitendem Glas bestehende zweischichtige Kugel gemeinsam zu einem am Schaftglas fest haftenden dünnwandigen Glasverbundkörper aufgeblasen wird.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß im Falle des Abweichens des Ausdehnungskoeffizienten des Schaftglases von den α-Werten der die doppelschichtige Glasmembran bildenden Gläser um mehr als ±7·10-7 K-1 sowohl gemischtleitendes Glas als auch selektives Glas über mindestens ein Zwischenglas mit dem Schaft verbunden werden.
11. Verfahren zur Herstellung einer Glaselektrode mit innerem Festkontakt nach den Ansprü­ chen 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß durch nochmaliges Aufschmelzen des ku­ gelförmigen Glasverbundkörpers in der Flamme unter Einsatz einer Graphitplatte aus der ursprünglich kugelförmigen doppelschichtigen Glasmembran andere Geometrien, wie z. B. Zylinder oder Kegel geformt werden.
12. Verfahren nach den Ansprüchen 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die gesamte innere Oberfläche des Glaselektrodengrundkörpers, bestehend aus Schaftglas (5), evt. Zwischenglas (4) und gemischtleitendem Glas (2), durch stromlose Metallabscheidung aus von der Spiegelherstellung bekannten Versilberungslösungen beschichtet wird.
13. Verfahren nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß der In­ nenraum des metallisierten Elektrodengrundkörpers mit einer mehrkomponentigen elasti­ schen Masse (6), z. B. aus Silikonkautschuk und Vernetzer, zum Zwecke der Erhöhung der Bruchstabilität der Glaselektrode mit innerem Festkontakt verfüllt wird.
14. Verfahren nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß am obe­ ren Teil des metallisierten Schaftglases ein elektrischer Leiter (8) mittels Silberleitlack (7) kontaktiert wird, dieser weiterhin entweder mit einem koaxialen Kabel (10) verbunden wird, das mit einer an der Elektrodenkappe (9) angebrachten Zugentlastung (11) entlastet wird oder daß dieser elektrische Leiter direkt an einen Steckkopfverbinder angeschlossen wird, welcher mit dem Schaftglas (5) verklebt wird.
DE1996120568 1996-05-22 1996-05-22 Glaselektrode mit innerem Festkontakt und Verfahren zu ihrer Herstellung Withdrawn DE19620568A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1996120568 DE19620568A1 (de) 1996-05-22 1996-05-22 Glaselektrode mit innerem Festkontakt und Verfahren zu ihrer Herstellung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1996120568 DE19620568A1 (de) 1996-05-22 1996-05-22 Glaselektrode mit innerem Festkontakt und Verfahren zu ihrer Herstellung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE19620568A1 true DE19620568A1 (de) 1997-11-27

Family

ID=7794986

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1996120568 Withdrawn DE19620568A1 (de) 1996-05-22 1996-05-22 Glaselektrode mit innerem Festkontakt und Verfahren zu ihrer Herstellung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE19620568A1 (de)

Cited By (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10018750C2 (de) * 1999-04-23 2003-03-27 Kurt Schwabe Inst Fuer Mess Un Festkontaktierte ionenselektive Glaselektrode und Verfahren zu ihrer Herstellung
WO2003046539A3 (en) * 2001-11-21 2003-12-11 Invensys Sys Inc Ph glass membrane and sensor
EP1505388B1 (de) * 2003-07-28 2013-01-23 Horiba, Ltd. Glaselektrode
DE102011083675A1 (de) * 2011-09-29 2013-04-04 Endress + Hauser Conducta Gesellschaft für Mess- und Regeltechnik mbH + Co. KG Sensor zur Bestimmung und/oder Überwachung von zumindest einer gelösten Substanz in einem Medium
DE102013114745A1 (de) * 2013-12-20 2015-06-25 Endress + Hauser Conducta Gesellschaft für Mess- und Regeltechnik mbH + Co. KG Glaselektrode
EP3309541A1 (de) 2016-10-13 2018-04-18 Mettler-Toledo GmbH Messelement für eine ionensensitive festkontakt-elektrode und ionensensitive festkontakt-elektrode
EP3517943A1 (de) 2018-01-30 2019-07-31 Mettler-Toledo GmbH Ionensensitive glaselektrode, messeinheit und verfahren zur herstellung
EP3517944A1 (de) 2018-01-30 2019-07-31 Mettler-Toledo GmbH Messeinheit für eine ionensensitive festkörperelektrode und ionensensitive elektrode
US11391688B2 (en) 2018-04-09 2022-07-19 Endress+Hauser Conducta Gmbh+Co. Kg Sensor element for a potentiometric sensor

Cited By (18)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10018750C2 (de) * 1999-04-23 2003-03-27 Kurt Schwabe Inst Fuer Mess Un Festkontaktierte ionenselektive Glaselektrode und Verfahren zu ihrer Herstellung
WO2003046539A3 (en) * 2001-11-21 2003-12-11 Invensys Sys Inc Ph glass membrane and sensor
GB2398639A (en) * 2001-11-21 2004-08-25 Invensys Sys Inc PH glass membrane and sensor
EP1505388B1 (de) * 2003-07-28 2013-01-23 Horiba, Ltd. Glaselektrode
EP1505388B2 (de) 2003-07-28 2025-07-30 Horiba, Ltd. Glaselektrode
DE102011083675A1 (de) * 2011-09-29 2013-04-04 Endress + Hauser Conducta Gesellschaft für Mess- und Regeltechnik mbH + Co. KG Sensor zur Bestimmung und/oder Überwachung von zumindest einer gelösten Substanz in einem Medium
DE102013114745A1 (de) * 2013-12-20 2015-06-25 Endress + Hauser Conducta Gesellschaft für Mess- und Regeltechnik mbH + Co. KG Glaselektrode
WO2018069491A1 (de) 2016-10-13 2018-04-19 Mettler-Toledo Gmbh Messelement für eine ionensensitive festkontakt-elektrode und ionensensitive festkontakt-elektrode
WO2018069492A1 (de) 2016-10-13 2018-04-19 Mettler-Toledo Gmbh Messelement für eine ionensensitive festkontakt-elektrode und ionensensitive festkontakt-elektrode
US11262328B2 (en) 2016-10-13 2022-03-01 Mettler-Toledo Gmbh Measuring element for anion-sensitive solid-contact electrode and ion-sensitive solid-contact electrode
US11692962B2 (en) 2016-10-13 2023-07-04 Mettler-Toledo Gmbh Measuring element for anion-sensitive solid-contact electrode and ion-sensitive solid-contact electrode
EP3309541A1 (de) 2016-10-13 2018-04-18 Mettler-Toledo GmbH Messelement für eine ionensensitive festkontakt-elektrode und ionensensitive festkontakt-elektrode
EP3517943A1 (de) 2018-01-30 2019-07-31 Mettler-Toledo GmbH Ionensensitive glaselektrode, messeinheit und verfahren zur herstellung
EP3517944A1 (de) 2018-01-30 2019-07-31 Mettler-Toledo GmbH Messeinheit für eine ionensensitive festkörperelektrode und ionensensitive elektrode
WO2019149704A1 (en) 2018-01-30 2019-08-08 Mettler-Toledo Gmbh Ion-sensitive electrode, measurement unit and method for manufacturing
WO2019149705A1 (en) 2018-01-30 2019-08-08 Mettler-Toledo Gmbh Measurement unit for an ion-sensitive solid-state electrode and ion-sensitive electrode
US11726055B2 (en) 2018-01-30 2023-08-15 Mettler-Toledo Gmbh Measurement unit for an ion-sensitive solid-state electrode and ion-sensitive electrode
US11391688B2 (en) 2018-04-09 2022-07-19 Endress+Hauser Conducta Gmbh+Co. Kg Sensor element for a potentiometric sensor

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102013101420A1 (de) Elektrochemischer Sensor
CH711880A2 (de) Potentiometrischer Sensor.
DE3512158C2 (de)
DE19620568A1 (de) Glaselektrode mit innerem Festkontakt und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE19714474C2 (de) Elektrochemischer Sensor und Verfahren zu seiner Herstellung
US3306837A (en) Glass electrode apparatus and process for making same
DE69123896T2 (de) pH-Messelektrode und Verfahren zur Herstellung derselben
DE1498650B1 (de) Verfahren zum Herstellen einer Glaselektrode zum Messen der Ionenkonzentration
DE102019108890A1 (de) Sensorelement für einen potentiometrischen Sensor
DE102022133828A1 (de) Verfahren zur Herstellung eines Sensorelements
EP0744021B1 (de) Referenzelektrode für galvanische zellen mit einem ionenleitenden festelektrolyten
EP4229374B1 (de) Sensoranordnung und verfahren zur herstellung einer sensoranordnung
EP0358788A1 (de) Elektrolytischer Neigungsfühler
DE2822691A1 (de) Vorrichtung zum elektrochemischen messen der sauerstoffkonzentration in verbrennungsgasen
DE10305005A1 (de) Referenzelektrode
DE102013114745A1 (de) Glaselektrode
DE102016005943A1 (de) Verfahren zur Herstellung glasbasierter Chemosensoren
CH501919A (de) Glaselektrode zum Messen von Ionenkonzentrationen
EP0517032B1 (de) Patronenförmiges Ableitelement für potentiometrische Messketten und Verfahren zu dessen Herstellung
DE3840961A1 (de) Ionensensitive elektrode und verfahren zur temperaturgangkompensation bei solchen elektroden
DE102020121688A1 (de) Verfahren zum Herstellen eines Sensorelements und ionenselektive Elektrode
DE3010470A1 (de) Verfahren zur herstellung eines elektrochemischen messfuehlers
EP0382846A1 (de) Glaselektrode zur messung der ionenaktivität in einer lösung
DE10022210A1 (de) Einstabmesskette
DE102019133789A1 (de) Planare pH-Messelektrode sowie Verfahren zur Herstellung derselben

Legal Events

Date Code Title Description
8122 Nonbinding interest in granting licenses declared
8141 Disposal/no request for examination