DE19619178C2 - Warmhaltevorrichtung - Google Patents
WarmhaltevorrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Warmhaltevorrichtung mit einer Wärmespeicherplatte, die eine
obere Stellfläche für den warmzuhaltenden Gegenstand aufweist und lösbar mit einem
Rahmen verbunden ist. Insbesondere betrifft die Erfindung eine Warmhaltevorrichtung für
Speisen, die sich in einem Topf, einer Schüssel, einer Pfanne oder dergleichen befinden und
so auf einem Tisch serviert werden.
Derartige Warmhaltevorrichtungen oder Warmhalteplatten sind allgemein bekannt. Es
können hier grundsätzlich zwei Arten unterschieden werden. Bei der ersten Art wird die
Stellfläche aktiv durch elektrische Energie oder durch eine Flamme entsprechend einem
Rechaud direkt beheizt. Bei der zweiten Art ist eine Wärmespeicherplatte vorgesehen, die
vor der Verwendung aufgeheizt wird und anschließend ohne Energiezufuhr auf den Tisch
gestellt wird. Die Erfindung betrifft insbesondere die Ausführungsform mit einer
Wärmespeicherplatte.
Es sind Warmhaltevorrichtungen mit einer Wärmespeicherplatte insbesondere für die
Verwendung in der Gastronomie bekannt, bei welchen die Handgriffe fest mit der
Wärmespeicherplatte verbunden und gegen Wärme isoliert sind. Die
Warmhaltevorrichtungen werden in einer Aufheizvorrichtung aufbewahrt und nach Bedarf
entnommen. Weiterhin sind Warmhaltevorrichtungen bekannt, bei welchen die
Wärmespeicherplatte mit dem Traggestell lösbar verbunden ist. Die Wärmespeicherplatte
kann beispielsweise als aufheizbare Steinplatte ausgebildet sein, die in einem Ofen oder
dergleichen aufgeheizt und zum Gebrauch auf ein Traggestell gelegt wird.
Die lösbaren Wärmespeicherplatten sind in der Regel als quader- oder scheibenförmige
Platten ausgebildet. Zur Entnahme aus der Aufheizvorrichtung müssen diese daher mit
Handschuhen oder Werkzeugen gehandhabt werden, um sie auf den Rahmen oder das
Traggestell auflegen zu können. Diese Handhabung erfordert jedoch einige Geschicklichkeit
und ist aufgrund der hohen Temperaturen der Wärmespeicherplatten bei ungeschickter
Handhabung mit Verletzungsgefahren verbunden.
Es ist aus der DE 26 52 917 A1 eine Warmhalteplatte der eingangs geschilderten Art
bekannt, bei der die gegenüberliegenden Griffelemente über elastische Bügel miteinander
verbunden sind. Die Bügel können elastisch gespreizt und in eine Nut der
Wärmespeicherplatte eingerastet werden. Die Handhabung einer derartigen
Warmhaltevorrichtung erfordert jedoch einige Geschicklichkeit, da eine Druckkraft auf die
Griffelemente auszuüben ist, während die Bügel in die Nut geführt werden müssen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Warmhaltevorrichtung der eingangs
geschilderten Art so zu verbessern, daß die Wärmespeicherplatte in einfacher Weise
gehandhabt werden kann.
Die Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß
das Eingreifmittel oder das Haltemittel wenigstens drei Vorsprünge
aufweist, die in wenigstens drei entsprechende Aussparungen beziehungsweise Vorsprünge der
Wärmespeicherplatte passen, wobei sich an jede Aussparung jeweils eine Nut anschließt,
die bezüglich der der Stellfläche abgekehrten Auflagerfläche der Wärmespeicherplatte
zumindest teilweise hinterschnitten ist, und jede Nut sich von der Aussparung zumindest
abschnittsweise in dieselbe Richtung parallel zur Stellfläche erstreckt, so daß der Rahmen
senkrecht von oben auf die auf der Stellfläche liegende Wärmespeicherplatte aufgesetzt
werden kann und die Vorsprünge durch eine relative Bewegung der Wärmespeicherplatte
zum Rahmen in einer im wesentlichen parallel zur Stellfläche verlaufenden Richtung in die
hinterschnitten Nuten eingreifen. Dies hat den Vorteil, daß die Wärmespeicher lediglich
durch eine Relativbewegung mit dem Rahmen arretiert werden kann, so daß die
Handhabung wesentlich erleichtert wird.
Nach der relativen Bewegung des Rahmens zur Wärmespeicherplatte parallel zur
Stellfläche wird die Wärmespeicherplatte durch das Auflager des Rahmens und durch das
Eingreifen des Vorsprunges in die bezüglich der Auflagerfläche hinterschnittene Nut des
Haltemittels gehalten. Hierdurch wird ein sicherer Transport und eine Verschwenkung von
der Lage auf dem Kopf in die Gebrauchslage um 180° gewährleistet, ohne daß die Gefahr
besteht, daß die Wärmespeicherplatte herausfällt. Durch das Vorsehen von drei Eingreif-
und Haltemittelanordnungen ist eine sichere und stabile Fixierung der
Wärmespeicherplatte gewährleistet.
Die gesamte Warmhaltevorrichtung wird dann mit der Stellfläche nach oben auf den Tisch
gestellt wobei durch die Auflager gewährleistet ist, daß die Wärmespeicherplatte sich nicht
vom Rahmen trennt, auch wenn die Eingreif- und Haltemittel in dieser Lage außer Eingriff
kommen sollten. Die Eingreif- und Haltemittel sind im einzelnen so ausgebildet, daß die
Wärmespeicherplatte während des Transports mit dem Rahmen arretiert ist. Dies bedeutet
daß, ausgehend von einer auf der Stellfläche liegenden waagerechten Wärmespeicherplatte,
die Warmhaltevorrichtung nach der Relativbewegung zum Arretieren der Eingreif- und
Haltemittel um mindestens 180° um eine horizontale Achse verschwenkt werden kann,
ohne daß sich die Wärmespeicherplatte vom Rahmen löst.
Die Lage der einzelnen Eingreif- und Haltemittelanordnungen zueinander und relativ zur
Wärmespeicherplatte sind grundsätzlich beliebig. Es ist jedoch zweckmäßig, wenn
wenigstens eine Eingreif- und Haltemittelanordnung bei vertikaler Ausrichtung der
Warmhaltevorrichtung während des Transportes oberhalb oder auf gleicher Höhe und
wenigstens eine Eingreif- und Haltemittelanordnung unterhalb des Schwerpunktes der
Wärmespeicherplatte angeordnet ist.
Es ist offensichtlich, daß hierdurch die Handhabung der heißen Wärmespeicherplatte
wesentlich vereinfacht werden kann. Insbesondere ist es möglich, den Aufheizvorgang
während des Garens der betreffenden Speise im Ofen durchzuführen, da beispielsweise der
Bräter auf die Wärmespeicherplatte gestellt werden kann. Eine besondere
Aufheizvorrichtung ist nicht erforderlich.
Weiterhin kann vorgesehen werden, daß der Rahmen die Wärmespeicherplatte zumindest
teilweise umgibt, wobei die Vorsprünge am Rahmen angeordnet sind und
in Richtung auf die Wärmespeicherplatte verlaufen, die an der dem
Rahmen zugewandten Stirnkante entsprechende Aussparungen aufweist, so daß der
Rahmen senkrecht von oben aufgesetzt werden kann und die freien Enden der Vorsprünge
in die Aussparungen passen, wobei sich die Aussparungen in Richtung auf die Stellfläche
unter Bildung eines Absatzes erweitern, so daß bei der relativen
Bewegung des Rahmens zur Wärmespeicherplatte die freien Enden der Vorsprünge jeweils in eine Lage
unter den Absatz gelangen. Selbstverständlich ist es auch möglich, daß der Rahmen die
Wärmespeicherplatte zumindest teilweise umgibt, wobei die Vorsprünge an der
Wärmespeicherplatte angeordnet sind und in
Richtung auf den Rahmen verlaufen, der an der der Wärmespeicherplatte zugewandten
Innenseite entsprechende Aussparungen und/oder Nuten aufweist, wobei die freien Enden
der Vorsprünge in die Aussparungen bzw. Nuten passen, die einen Absatz bilden, so daß
bei der relativen Bewegung des Rahmens zur Wärmespeicherplatte die Vorsprünge in eine
Lage unter den Absatz gelangen.
Der Rahmen bildet durch diese vorteilhafte Ausbil
dung gleichzeitig ein Schutzschild für die heiße Stirn
kante der Wärmespeicherplatte gegen versehentliches
Berühren. Im einzelnen kann die Anordnung so getrof
fen sein, daß der Rahmen im gleichen Abstand zur Stirn
kante verläuft und die Stellfläche nicht überragt. Hier
durch ist es möglich, auch größere Töpfe oder derglei
chen, deren Boden größer als die Stellfläche ist, auf der
Warmhaltevorrichtung abzustellen.
Weiterhin kann es zweckmäßig sein, wenn der Rah
men mit Abstand zu der Stirnkante der Wärmespeicher
platte verläuft, wobei der Abstand so bemessen ist daß
die Finger einer Hand den Rahmen umschließen kön
nen, ohne die Wärmespeicherplatte zu berühren. Der
Rahmen dient hierbei gleichzeitig als Handgriff. Grund
sätzlich ist es aber auch möglich, daß der Rahmen mit
wenigstens einem separaten Handgriff versehen ist.
Gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfin
dung ist vorgesehen, daß die Wärmespeicherplatte oder
der Rahmen auf der Auflagerfläche beziehungsweise
dem Auflager wenigstens drei senkrecht zur Auflager
fläche verlaufende Aussparungen aufweist, an die sich
jeweils eine bezüglich der Auflagerfläche hinterschnit
tene, parallel zur Auflagerfläche und zu den anderen
Nuten gleich ausgerichtete Nut anschließt, wobei der
Rahmen beziehungsweise die Wärmespeicherplatte we
nigstens drei senkrecht zur Auflagerfläche verlaufende
zapfenförmige Vorsprünge mit einem verdickten freien
Ende aufweist, das in die Aussparung paßt und durch die
Relativbewegung in Eingriff mit der hinterschnittenen
Nut kommt. Hierbei sind die Eingreif- und Haltemittel
auf der der Stellfläche abgekehrten Seite angeordnet.
Die Wärmespeicherplatte liegt während des Gebrauchs
auf der freien Oberfläche der verdickten freien Enden
der Vorsprünge auf. Durch das Vorsehen von drei Zap
fen wird ein wackelsicheres Auflager gebildet. Grund
sätzlich kann es aber, insbesondere aus Stabilitätsgrün
den, vorteilhaft sein, vier oder mehr derartiger zapfen
förmiger Vorsprünge vorzusehen.
In einer weitergehenden Ausführungsform ist vorge
sehen, daß die Wärmespeicherplatte zumindest hinsicht
lich der Haltemittel bezüglich der Mittelebene parallel
zur Stellfläche symmetrisch ausgebildet ist. Dies hat den
Vorteil, daß die Auflagerfläche und die Stellfläche be
züglich der Anordnung der Haltemittel identisch sind, so
daß die Wärmespeicherplatte sowohl auf der Stellfläche
als auch auf der Auflagerfläche liegend durch den Rah
men aufgenommen werden kann. Im letzteren Fall wür
de der Topf oder dergleichen auf die Auflagerfläche
gestellt.
Ferner kann es zweckmäßig sein, wenn die Wärme
speicherplatte und/oder der Rahmen zumindest hin
sichtlich der Haltemittel beziehungsweise der Eingreif
mittel bezüglich einer senkrecht zur Stellfläche verlau
fenden Achse symmetrisch ausgebildet ist. Hierdurch
kann die Handhabung weiter vereinfacht werden, da der
Rahmen in verschiedenen horizontalen Verdrehlagen
auf die Wärmespeicherplatte aufgesetzt werden kann.
Gemäß einer anderen Ausführungsform ist vorgese
hen, daß die Wärmespeicherplatte an der Stirnkante mit
einem zumindest teilweise umlaufenden Vorsprung
oder einer Nut ausgebildet ist, der bzw. die parallel zur
Stell- bzw. Auflagerfläche der Wärmespeicherplatte
verläuft und in eine entsprechend umlaufende Nut bzw.
einen Vorsprung des Rahmens eingreift. Dies hat den
Vorteil, daß das Einführen der Vorsprünge in die Nut im
Gegensatz zu diskreten Vorsprüngen und Aussparun
gen vereinfacht werden kann.
Weiterhin kann der Rahmen wenigstens einen Hand
griff aufweisen, dessen Griffelement senkrecht zur be
vorzugten relativen Bewegung zwischen Wärmespei
cherplatte und Rahmen verläuft. Hierdurch wird die er
forderliche Relativbewegung bereits durch die Lage des
Handgriffes vorgegeben, so daß Fehler bei der Handha
bung vermieden werden können.
Gemäß einer zweckmäßigen Ausgestaltung der Er
findung ist weiterhin vorgesehen, daß die Wärmespei
cherplatte und/oder der Rahmen aus einem Aluminium
werkstoff besteht Aluminium weist die gewünschten
Wärmespeicher- und Wärmeleiteigenschaften auf. Der
besondere Vorteil besteht hierbei durch das relativ ge
ringe Gewicht der gesamten Warmhaltevorrichtung, so
daß die Handhabung weiter vereinfacht werden kann.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der schema
tischen Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 in perspektivischer Darstellung die Warmhalte
vorrichtung gemäß der Erfindung,
Fig. 2a, b eine Seitenansicht und eine Draufsicht der
Warmhaltevorrichtung,
Fig. 3a, b eine Seitenansicht und eine Draufsicht der
Warmhaltevorrichtung bei verschobener Wärmespei
cherplatte,
Fig. 4a, b eine Seitenansicht und eine Draufsicht der
Warmhaltevorrichtung bei verschobener Wärmespei
cherplatte in einer anderen relativen Lage,
Fig. 5 in perspektivischer Darstellung eine Wärme
speicherplatte,
Fig. 6-9 in perspektivischer Darstellung die Bewe
gungsabläufe beim Aufnehmen der Wärmespeicher
platte,
Fig. 10 eine Warmhaltevorrichtung gemäß einer an
deren Ausführungsform der Erfindung, teilweise im
Schnitt,
Fig. 11 die Ansicht entlang der Innie A-A in Fig. 10
und
Fig. 12a, b eine Seitenansicht und eine Draufsicht ei
ner Warmhaltevorrichtung gemäß einer anderen Aus
führungsform.
Die in der Zeichnung dargestellte Warmhaltevorrich
tung 10 weist eine Wärmespeicherplatte 11 und einen
Rahmen 12 auf, die lösbar miteinander verbunden sind.
Die Wärmespeicherplatte 11 ist im wesentlichen schei
benförmig und planparallel sowie im horizontalen
Querschnitt oval ausgebildet und weist eine obere Stell
fläche 13 für einen warmzuhaltenden Topf oder derglei
chen und eine untere Auflagerfläche 14 auf, die mit dem
Auflager des Rahmens 12 zusammenwirkt. Bei dem in
der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel ist die
Wärmespeicherplatte 11 bezüglich der Mittelebene
zwischen diesen Flächen 13, 14 symmetrisch ausgebil
det, so daß die Stellfläche 13 und die Auflagerfläche 14
gleich sind. Grundsätzlich ist es natürlich möglich, daß
die Wärmespeicherplatte eine andere Form hat und bei
spielsweise kreisrund, rechteckig oder quadratisch aus
gebildet ist. Der Rahmen 12 ist ferner mit Auflagern 24
versehen, auf die sich die Wärmespeicherplatte in der
aufgestellten Gebrauchslage, die z. B. in den Fig. 3a und
b dargestellt ist, abstützt und mit Abstand zum Tisch
angeordnet werden kann.
Der Rahmen 12 besteht aus einem gebogene Rohr 15,
das in der zusammengebauten Lage mit einem Abstand
zur Stirnkante 16 der Wärmespeicherplatte verläuft.
Der Abstand ist hierbei so bemessen, daß die Finger
einer Hand bequem zwischen das Rahmenrohr 15 und
die Stirnkante 16 passen, ohne daß die Gefahr einer
Berührung der heißen Wärmespeicherplatte besteht.
Der Rahmen 12 ist mit vier Eingreifmitteln 17 verse
hen, die in das Innere des durch das Rohr 15 begrenzten
Freiraums hineinragen. Diese Eingreifmittel 17 wirken
mit vier korrespondierenden Haltemitteln 18 der Wär
mespeicherplatte 11 zusammen. Im einzelnen ist die An
ordnung so getroffen, daß ein Eingreifmittel einen Vor
sprung 19 aufweist, daß sich parallel zur Stellfläche in
Richtung auf die Stirnkante 16 der Wärmespeicherplat
te erstreckt. Die Haltemittel 18 weisen korrespondie
rende Aussparungen 20 auf, die an der Stirnkante 16 der
Wärmespeicherplatte angeordnet sind und senkrecht
zur Auflager bzw. Stellfläche verlaufen, wobei die Vor
sprünge in der in Fig. 2 dargestellten relativen Lage
zwischen Rahmen 12 und Wärmespeicherplatte 11 in
diese Aussparungen 20 passen. In dieser Lage kann da
her der Rahmen 12 von oben auf die auf der Stellfläche
liegende Wärmespeicherplatte aufgesetzt und herabge
lassen werden, so daß die Vorsprünge des Rahmens
zumindest näherungsweise auf der Ebene liegen, auf der
auch die Wärmespeicherplatte liegt. In dieser Lage lie
gen, je nach Wahl der Abmessungen auch die Auflager
24 mit ihren der Auflagerfläche 14 zugewandten Ober
flächen an dieser an. Die Abstände der Auflager ist so
gewählt, daß die Wärmespeicherplatte nicht durch den
Rahmen in der Gebrauchslage hindurchfallen kann und
kippsicher gehalten wird.
An die Aussparungen 20 schließt sich jeweils eine Nut
oder Ausnehmung 21 an, die bezüglich der Auflagerflä
che 14 hinterschnitten ist. Bei dem in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispiel sind diese hinter
schnitten Nuten aufgrund der Symmetrie zwischen der
Stellfläche und der Auflagerfläche auf beiden Seiten der
Wärmespeicherplatte vorhanden. Die gegenüberliegen
den Nuten 21 eines Haltemittels 18 sind als halbkreisför
mige Ausnehmungen ausgebildet und begrenzen somit
einen Absatz 22, auf dem die ebenfalls in etwa halbkreis
förmige Aussparung 20 angeordnet ist. Der Absatz 22
verläuft durch die Mittelebeiie der Wärmespeicherplat
te, wobei seine freien Oberflächen, die mit dem Eingreif
mittel zusammenwirken, parallel zur Stell- bzw. Aufla
gerfläche verlaufen.
Die Höhe der Nuten entspricht im wesentlichen der
Dicke zumindest der freien Enden 23 der Vorsprünge
19 die in Eingriff mit den Nuten 21 kommen. Dadurch
ist es möglich, den Rahmen in der aufgesetzten und
herabgelassenen Position (Fig. 2) parallel zur Stellfläche
relativ zu bewegen, so daß die freien Enden 23 der Vor
sprünge 19 der Eingreifmittel 17 unterhalb der korre
pondierenden Absatze 22 der Haltemittel 18 gelangt. In
dieser Position, die in den Fig. 3 und 4 dargestellt ist,
kann die Wärmespeicherplatte 11 mit dem Rahmen an
gehoben und transportiert werden. Insbesondere ist aus
den Fig. 3 und 4 ersichtlich, daß stets mindestens drei
freie Enden 23 in Eingriff mit den Haltemitteln sind.
Dadurch wird gewährleistet, daß die Wärmespeicher
platte sicher zwischen den Auflagern 24 und den Absät
zen 22 gehalten werden kann. Ferner ist ebenfalls er
sichtlich, daß zwei der drei Haltepunkte überhalb und
ein Haltepunkt unterhalb des Schwerpunktes der Wär
mespeicherplatte liegen. Dadurch wird die Wärmespei
cherplatte statisch bestimmt gehalten.
Bei dem in den Fig. 1 bis 9 dargestellten Ausführungs
beispiel verläuft die hinterschnittene Nut 21 halbring
förmig um die Aussparung 20 herum, so daß der Eingriff
der Vorsprünge durch eine relative Bewegung des Rah
mens 12 zur Wärmespeicherplatte 11 parallel zur Stell
fläche in jeder beliebigen Richtung erfolgen kann. Hier
durch wird die Handhabung erleichtert. Ferner sind die
Haltemittel und die Eingreifmittel bezüglich einer Ach
se senkrecht zur Stellfläche symmetrisch am Umfang
der sich zugekehrten Seiten 25, 16 des Rahmens 12 be
ziehungsweise der Wärmespeicherplatte 11 angeordnet,
um das Aufsetzen zu erleichtern.
In folgenden wird der Bewegungsablauf zum Aufneh
men der Wärmespeicherplatte anhand der Fig. 5 bis 9
erläutert. In der Ausgangslage gemäß Fig. 5 liegt die
Wärmespeicherplatte 11 auf der Stellfläche plan auf ei
ner ebenen Oberfläche, beispielsweise zum Aufheizen
auf einem Backblech im Ofen. Der Rahmen 12 wird
gemäß den Fig. 6 und 7 über der Wärmespeicherplatte
so plaziert, daß die freien Enden 23 der Vorsprünge 19
in einer Flucht zu den Aussparungen 20 liegen. An
schließend wird der Rahmen 12 nach unten bewegt, so
daß die freien Enden 23 durch die Aussparungen 20
hindurch in den Bereich der hinterschnittenen Nut 21
gelangen (Fig. 2). Durch eine relative Bewegung des
Rahmens 12 parallel zur Stellfläche gelangen die freien
Enden 23 unterhalb des Absatzes 22, wie es in der Fig. 8
dargestellt ist. Anschließend kann die Wärmespeicher
platte 11 aus dem Ofen gezogen und in einer im wesent
lichen vertikalen Lage gemäß Fig. 9 transportiert wer
den.
Es ist offensichtlich, daß die Handhabung der heißen
Wärmespeicherplatte ohne weiteres möglich ist. Durch
das Eingreifen der Eingreifmittel in die Haltemittel wird
die Wärmespeicherplatte mit dem Rahmen für die er
forderlichen Verschwenkbewegungen verriegelt. Die
Warmhaltevorrichtung kann von der Ausgangslage, daß
heißt mit auf der Stellfläche liegenden Wärmespeicher
platte, in die vertikale Transportlage um 90° und an
schließend in die Gebrauchslage um weitere 90° ver
schwenkt werden, in der die Warmhaltevorrichtung mit
der Stellfläche nach oben auf den Tisch gestellt wird.
Hierbei ist gewährleistet, daß die Wärmespeicherplatte
11 durch die Auflager 24 gegen Herausfallen gesichert
ist.
In den Fig. 10 und 11 ist eine andere Ausführungs
form einer Warmhaltevorrichtung 39 dargestellt. Hier
ist die Wärmespeicherplatte 31 kreisrund ausgebildet
und mit einem Rahmen 32 lösbar verbunden. Der Rah
men weist Eingreifmittel 33 auf, die mit entsprechenden
Haltemitteln 34 der Wärmespeicherplatte korrespon
dieren.
Im einzelnen ist die Anordnung so getroffen, daß die
Eingreifmittel jeweils einen zapfenförmigen, vertikal
nach oben ausgerichteten Vorsprung 35 aufweisen, der
mit einem dünneren Halsabschnitt 41 und einem ver
dickten, scheibenförmigen freien Ende 36 versehen ist.
Die Haltemittel weisen eine senkrecht zur Auflagerflä
che verlaufende Aussparung 37 auf, in die das freie Ende
36 des Vorsprunges paßt. An die Aussparung schließt
sich eine bezüglich der Auflagerfläche 38 der Wärme
speicherplatte hinterschnittene Nut 39 an, die parallel
zur Auflagerfläche verläuft und deren obere Begren
zungsabsätze 40 einen Abstand zueinander aufweisen,
der dem entsprechenden Maß des Halsabschnittes 41
des Vorsprunges 35 entspricht oder größer ist. Auf je
den Fall ist dieses Maß kleiner als die Breite des schei
benförmigen verdickten Endes 36.
Es ist offensichtlich, daß durch diese Ausführungs
form der gleiche Effekt wie bei der ersten Ausführungs
form bewirkt werden kann. Insbesondere korrespondie
ren alle Aussparungen und hinterschnittenen Nuten ei
nerseits mit allen Vorsprüngen und freien, verdickten
Enden andererseits. Selbstverständlich ist es auch hier
möglich, die Wärmespeicherplatte und oder den Rah
men zumindest bezüglich der Eingreif- und Haltemittel
symmetrisch auszubilden. Insbesondere können auf bei
den Oberflächen der Wärmespeicherplatte entspre
chende Aussparungen vorgesehen werden, die bei
spielsweise durch eine Durchgangsbohrung erzeugt
werden. Ferner ist es möglich, die zapfenförmigen Vor
sprünge auf der Wärmespeicherplatte und die Ausspa
rungen mit den Nuten am Rahmen anzuordnen. Die
Bewegungsabläufe zum Aufnehmen, Transportieren
und Absetzen der Wärmespeicherplatte entsprechen
denen gemäß den Fig. 5 bis 9, so daß an dieser Stelle auf
eine weitere Erläuterung verzichtet werden kann.
Bei dieser Ausführung wird die Wärmespeicherplatte
31 durch die freien Oberflächen 42 der freien Enden 36
getragen und mit Abstand zum Tisch gehalten, so daß
separate Auflager nicht erforderlich sind. Die freien
Oberflächen 42 der Vorsprünge 35 dienen als Auflager,
so daß auch hier die Wärmespeicherplatte zwischen
Auflager und der Eingreif-/Haltemittelanordnung, die
das verdickte Ende 36 und die hinterschnittene Nut 39
umfaßt, gehalten und arretiert wird.
Grundsätzlich ist es möglich, die Aussparung und die
Nut aus dem Material durch die Verwendung eines ent
sprechenden Fräsers herauszufräsen. Es kann aber auch
ein entsprechendes Schließblech vorgesehen werden,
um die Hinterschneidung zu bewirken. Ferner ist es
möglich, daß sich die Nuten jeweils nicht nur linear in
die gleiche Richtung erstrecken, sondern daß sich an
eine Aussparung mehrere Nuten sternförmig anschlie
ßen oder eine kreisringförmiger hinterschnittener Nut
abschnitt, der die Aussparung umgibt, vorgesehen wird,
so daß ein Eingreifen bei einer relativen Bewegung
zwischen Rahmen und Wärmespeicherplatte in einer
Vielzahl von Richtungen beziehungsweise in jeder Rich
tung bewirkt werden kann.
In der Fig. 12 ist eine andere Ausführungsform der
Erfindung dargestellt. Hier weist die Wärmespeicher
platte 43 flache Vorsprünge 44 auf, die sich radial nach
außen in Richtung auf den die Wärmespeicherplatte 43
umgebenden Rahmen 45 erstrecken. Der Rahmen 45
weist einen inneren Freiraum 46 auf, der im wesentli
chen der Außenform der Wärmespeicherplatte 43 ent
spricht und geringfügig größer ist. Der Rahmen 45 weist
demnach Aussparungen 47 auf, deren Lagen den Lagen
der Vorsprünge 44 entsprechen. Grundsätzlich ist es
natürlich möglich die Aussparungen größer zu bemes
sen oder mehr Aussparungen als Vorsprünge vorzuse
hen, daß der Rahmen in verschiedenen Lagen relativ
zur Wärmespeicherplatte aufgesetzt werden kann.
Der Rahmen weist ferner einen Absatz 48 auf, der
sich an die Aussparung 47 anschließt und bei aufrechter
Lage der Warmhaltevorrichtung oberhalb der oberen
Oberfläche 49 der Vorsprünge 44 verläuft. Dadurch
wird erreicht, daß der Vorsprung bei einer relativen
Verschiebung des Rahmens zur Wärmespeicherplatte
unterhalb des Absatzes gelangt und die Wärmespei
cherplatte arretiert.
Der Rahmen 45 weist ferner Auflager 50 auf, auf de
nen die Wärmespeicherplatte in der aufrechten Ge
brauchslage aufliegt. Der Rahmen kann als Blechkon
struktion ausgebildet sein, wobei der Absatz des Rah
mens beispielsweise auch durch eine schlitzförmige Nut
gebildet werden kann. Grundsätzlich ist es natürlich
auch möglich, diese Ausführungsform genau umgekehrt
auszubilden, also die flachen Vorsprünge am Rahmen
und die schlitzartigen Nuten an der Wärmespeicherplat
te anzuordnen.
Die Ausbildung der Wärmespeicherplatte ist grund
sätzlich beliebig. Es ist aber aus den oben erwähnten
Gründen zweckmäßig, symmetrische Wärmespeicher
platten vorzusehen und beispielsweise als planparallele
Platten auszubilden. Der Rahmen beziehungsweise die
Eingreifmittel sollten so ausgebildet sein, daß sie die
Stellfläche nicht überragen, um ein einwandfreies Auf
nehmen der Wärmespeicherplatte und Abstellen auch
von größeren Töpfen zu gewährleisten. Letztlich ist es
durch die scheibenförmige Ausbildung sogar möglich,
daß die Wärmespeicherplatte auf einer Kochplatte oder
auf einem Kochfeld erhitzt und von dort mittels des
Rahmens aufgenommen werden kann. Die Oberflächen
der Wärmespeicherplatte kann selbstverständlich auch
mit Vertiefungen versehen sein, um eine Wärmeüber
tragung auch bei Töpfen zu ermöglichen, deren Böden
nicht absolut plan sind.
Es ist offensichtlich, daß durch die erfindungsgemäße
Ausbildung der Warmhaltevorrichtung ein aufwendiges
Hantieren mit Handschuhen oder dergleichen entfallen
kann. Ferner sind keine besonderen Aufheizvorrichtun
gen erforderlich, so daß sich die Warmhaltevorrichtung
auch für den Einzelanwender im privaten Hausbereich
eignet.
10
Warmhaltevorrichtung
11
Wärmespeicherplatte
12
Rahmen
13
Stellfläche
14
Auflagerfläche
15
Rohr
16
Stirnkante
17
Eingreifmittel
18
Haltemittel
19
Vorsprung
20
Aussparung
21
hinterschnittene Nut
22
Absatz
23
freies Ende
24
Auflager
30
Warmhaltevorrichtung
31
Wärmespeicherplatte
32
Rahmen
33
Eingreifmittel
34
Haltemittel
35
Vorsprung
36
freies Ende
37
Aussparung
38
Auflagerfläche
39
hinterschnittene Nut
40
Begrenzungsabsätze
41
Halsabschnitt
42
freie Oberfläche
43
Wärmespeicherplatte
44
Vorsprung
45
Rahmen
46
Freiraum
47
Aussparung
48
Absatz
49
Oberfläche
50
Auflager.
Claims (16)
1. Warmhaltevorrichtung (10, 30) mit einer Wärmespeicherplatte (11, 31), die eine
obere Stellfläche (13) für den warmzuhaltenden Gegenstand aufweist und lösbar mit
einem Rahmen (12, 32) verbunden ist, der mit wenigstens einem Auflager (24) für die
Wärmespeicherplatte (11) und wenigstens einem Eingreifmittel (17, 33) versehen ist,
das mit wenigstens einem korrespondierenden Haltemittel (18, 34) der
Wärmespeicherplatte zusammenwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß das Eingreifmittel
oder das Haltemittel wenigstens drei Vorsprünge (19, 35) aufweist, die in wenigstens
drei entsprechende Aussparungen (20, 37) beziehungsweise Vorsprünge der
Wärmespeicherplatte passen, wobei sich an jede Aussparung jeweils eine Nut (21, 39)
anschließt, die bezüglich der der Stellfläche abgekehrten Auflagerfläche (14, 38) der
Wärmespeicherplatte zumindest teilweise hinterschnitten ist, und jede Nut sich von der
Aussparung zumindest abschnittsweise in dieselbe Richtung parallel zur Stellfläche
erstreckt, so daß der Rahmen senkrecht von oben auf die auf der Stellfläche liegende
Wärmespeicherplatte aufgesetzt werden kann und die Vorsprünge durch eine relative
Bewegung der Wärmespeicherplatte zum Rahmen in einer im wesentlichen parallel zur
Stellfläche verlaufenden Richtung in die hinterschnitten Nuten eingreifen.
2. Warmhaltevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen
(12) die Wärmespeicherplatte (11) zumindest teilweise umgibt, wobei die Vorsprünge
(19) am Rahmen angeordnet sind und in Richtung auf die Wärmespeicherplatte
verlaufen, die an der dem Rahmen zugewandten Stirnkante (16) entsprechende
Aussparungen (20) aufweist, so daß der Rahmen senkrecht von oben aufgesetzt werden
kann und die freien Enden (23) der Vorsprünge in die Aussparungen passen, wobei sich
die Aussparungen in Richtung auf die Stellfläche unter Bildung eines Absatzes (22)
erweitern, so daß bei der relativen Bewegung des Rahmens zur Wärmespeicherplatte die
freien Enden (23) der Vorsprünge (19) jeweils in eine Lage unter den Absatz gelangen.
3. Warmhaltevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen
die Wärmespeicherplatte zumindest teilweise umgibt, wobei die Vorsprünge an der
Wärmespeicherplatte angeordnet sind und in Richtung auf den Rahmen verlaufen, der
an der der Wärmespeicherplatte zugewandten Innenseite entsprechende Aussparungen
und/oder Nuten aufweist, wobei die freien Enden der Vorsprünge in die Aussparungen
bzw. Nuten passen, und daß die Aussparungen bzw. Nuten einen Absatzes bilden, so
daß bei der relativen Bewegung des Rahmens zur Wärmespeicherplatte die Vorsprünge
in eine Lage unter den Absatz gelangen.
4. Warmhaltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Wärmespeicherplatte nach der relativen Bewegung parallel zur Stellfläche
zwischen Auflager und Eingreifmittel gehalten wird.
5. Warmhaltevorrichtung mit einer Wärmespeicherplatte, die eine obere Stellfläche für
den warmzuhaltenden Gegenstand aufweist und lösbar mit einem Rahmen verbunden
ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmespeicherplatte wenigstens einen Absatz
aufweist, der in aufrechter Lage der Warmhaltevorrichtung unterhalb eines
korrespondierenden Vorsprunges des Rahmens verläuft, so daß durch eine relative
Bewegung der Wärmespeicherplatte zum Rahmen in einer im wesentlichen parallel zur
Stellfläche verlaufenden Richtung der Vorsprung oberhalb des Absatzes gelangt und die
Wärmespeicherplatte arretiert.
6. Warmhaltevorrichtung mit einer Wärmespeicherplatte (43), die eine obere Stellfläche
für den warmzuhaltenden Gegenstand aufweist und lösbar mit einem Rahmen (45)
verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (45) wenigstens einen Absatz
(48) aufweist, der in aufrechter Lage der Warmhaltevorrichtung oberhalb eines
korrespondierenden Vorsprunges (44) der Wärmespeicherplatte verläuft, so daß durch
eine relative Bewegung der Wärmespeicherplatte zum Rahmen in einer im wesentlichen
parallel zur Stellfläche verlaufenden Richtung der Vorsprung unterhalb des Absatzes
gelangt und die Wärmespeicherplatte arretiert.
7. Warmhaltevorrichtung nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der Rahmen (45) die Wärmespeicherplatte (43) zumindest teilweise umgibt.
8. Warmhaltevorrichtung mit einer Wärmespeicherplatte (31), die eine obere Stellfläche
für den warmzuhaltenden Gegenstand aufweist und lösbar mit einem Rahmen (32)
verbunden ist, der mit wenigstens einem Auflager für die Wärmespeicherplatte (31)
versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmespeicherplatte (31) oder der
Rahmen auf der Auflagerfläche beziehungsweise dem Auflager wenigstens drei
senkrecht zur Auflagerfläche verlaufende Aussparungen (37) aufweist, an die sich
jeweils eine bezüglich der Auflagerfläche hinterschnittene, parallel zur Auflagerfläche
und zu den anderen Nuten gleich ausgerichtete Nut (38) anschließt, wobei der Rahmen
(32) beziehungsweise die Wärmespeicherplatte wenigstens drei senkrecht zur
Auflagerfläche verlaufende zapfenförmige Vorsprünge (35) mit einem verdickten freien
Ende (36) aufweist, das in die Aussparung (37) paßt und durch eine relative Bewegung
der Wärmespeicherplatte zum Rahmen in einer im wesentlichen parallel zur Stellfläche
verlaufenden Richtung in Eingriff mit der hinterschnittenen Nut (38) kommt.
9. Warmhaltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß der Rahmen (12) mit Abstand zu der Stirnkante (16) der Wärmespeicherplatte (11)
verläuft.
10. Warmhaltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß der Rahmen (12) die Stellfläche (13) nicht überragt.
11. Warmhaltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die Wärmespeicherplatte zumindest hinsichtlich der Haltemittel bezüglich der
Mittelebene parallel zur Stellfläche symmetrisch ausgebildet ist.
12. Warmhaltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die Wärmespeicherplatte und/oder der Rahmen zumindest hinsichtlich der
Haltemittel beziehungsweise der Eingreifmittel bezüglich einer senkrecht zur Stellfläche
verlaufenden Achse symmetrisch ausgebildet ist.
13. Warmhaltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
daß die Wärmespeicherplatte an der Stirnkante mit einem zumindest teilweise
umlaufenden Vorsprung oder einer Nut versehen ist, der bzw. die parallel zur Stell-
bzw. Auflagerfläche verlaufen und in eine entsprechend umlaufende Nut bzw. einen
Vorsprung des Rahmens eingreift.
14. Warmhaltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens eine Eingreif- und Haltemittelanordnung (17, 18) bei vertikaler
Ausrichtung der Warmhaltevorrichtung während des Transportes oberhalb und
wenigstens eine Eingreif- und Haltemittelanordnung (17, 18) unterhalb des
Schwerpunktes der Wärmespeicherplatte angeordnet ist.
15. Warmhaltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet,
daß der Rahmen wenigstens einen Handgriff aufweist, dessen Griffelement senkrecht
zur bevorzugten relativen Bewegung zwischen Wärmespeicherplatte und Rahmen
verläuft.
16. Warmhaltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet,
daß die Wärmespeicherplatte und/oder der Rahmen aus einem Aluminiumwerkstoff
besteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996119178 DE19619178C2 (de) | 1996-05-11 | 1996-05-11 | Warmhaltevorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996119178 DE19619178C2 (de) | 1996-05-11 | 1996-05-11 | Warmhaltevorrichtung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19619178A1 DE19619178A1 (de) | 1997-11-13 |
| DE19619178C2 true DE19619178C2 (de) | 1998-05-07 |
Family
ID=7794139
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996119178 Expired - Fee Related DE19619178C2 (de) | 1996-05-11 | 1996-05-11 | Warmhaltevorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19619178C2 (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20113787U1 (de) * | 2001-08-21 | 2002-01-03 | RATIONAL AG, 86899 Landsberg | Hordengestell mit Wärmespeicher |
| EP2662007A1 (de) * | 2012-05-10 | 2013-11-13 | Miele & Cie. KG | Temperiereinrichtung und Gargerät mit einer Temperiereinrichtung |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2652917A1 (de) * | 1976-11-20 | 1978-05-24 | Guido Koellner | Warmhalteplatte |
-
1996
- 1996-05-11 DE DE1996119178 patent/DE19619178C2/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2652917A1 (de) * | 1976-11-20 | 1978-05-24 | Guido Koellner | Warmhalteplatte |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19619178A1 (de) | 1997-11-13 |
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