DE19619984A1 - Geräuschisolierende Wandkonstruktion - Google Patents
Geräuschisolierende WandkonstruktionInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine geräuschisolierende Wandkonstruktion gemäß
dem Oberbegriff des Hauptanspruchs.
Im einzelnen bezieht sich die Erfindung auf eine derartige Wandkonstruk
tion, die geräuschisolierend wirkt, jedoch gasdurchlässig bleibt, und die vor
rangig geeignet ist für eine Unterbodenabdeckung eines Kraftfahrzeugs.
Herkömmlicherweise wird eine geräuschisolierende Wandkonstruktion an ei
nem Kraftfahrzeug angebracht, wie es im Zusammenhang mit einem Kraft
fahrzeug 1 in Fig. 1A und 1B gezeigt ist. Das Kraftfahrzeug 1 ist eine Unterbo
den-Abdeckung 5 an der Unterseite des Motorraums angebracht. Die Ab
deckung 5 verbessert die aerodynamischen Eigenschaften des unteren Be
reichs des Kraftfahrzeugs 1 und schützt die Teile in dem Motorraum 3 gegen
hochgeschleuderten Kies und dergleichen. Sie hat ferner die Funktion einer
geräuschisolierenden Wand, die den Austritt von Geräuschen aus dem Kraft
fahrzeug verhindert. Je größer der Bereich der Abdeckung 5 ist, desto größer
ist der Effekt der Geräuschisolierung durch die geräuschisolierende Wand.
Andererseits wird jedoch der untere Bereich des Motorraums mit zunehmen
der Größe der Abdeckung 5 mehr und mehr verschlossen, so daß die Tempe
ratur im Motorraum steigt. Dadurch wird die Haltbarkeit verschiedener Teile
beeinträchtigt. Bei der Gestaltung eine Unterboden-Abdeckung 5 eines Mo
torraums muß daher nicht nur der Aspekt der Geräusch-Steuerung, sondern
auch der Aspekt der thermischen Bedingungen berücksichtigt werden.
Die japanische Patentanmeldung 5-322041 der Anmelderin befaßt sich eben
falls bereits mit einer geräuschisolierenden Wand 7, die in Fig. 2 und 3 ge
zeigt ist. Diese geräuschisolierende Wand 7 weist zwei geräuschisolierende
Platten 9a und 9b auf, die einander mit Abstand gegenüberliegen. Durch Lö
cher 11a, 11b, 13a und 13b werden ein Zylinderabschnitt 15 und eine Verlän
gerung 23 auf der Innenseite der Platten 9a und 9b gebildet. Es werden zwei
oder mehrere Arten von Schwingungssystem erzeugt, die aus einem Luftka
sten und einer Luftfeder bestehen, so daß die Schallwellen der verschiede
nen Schwingungssysteme einander überschneiden und aufgehoben werden.
Daraus ergibt sich ein geräuschisolierender Effekt.
Wie insbesondere in Fig. 3 gezeigt ist, sind die Löcher 11a und 11b aus der
Gesamtzahl der Löcher 11a, 11b, 13a und 13b miteinander mit Hilfe von gera
den, rohrförmigen Zylinderabschnitten 15 verbunden, die im wesentlichen
denselben Querschnitt aufweisen wie die jeweiligen Löcher 11a und 11b.
Folglich wird eine durchgehende Öffnung 12 durch die Löcher 11a und 11b
und den Zylinderabschnitt 15 gebildet, die sich von der geräuschisolierenden
Platte 9a zu der geräuschisolierenden Platte 9b erstreckt. Luft 17 in der
durchgehenden Öffnung 12 wirkt als Luftmasse. Die durchgehende Öffnung
12 bildet ein Schwingungssystem 19 mit einem Freiheitsgrad, die den
Schalldruck aufnimmt, der sich periodisch ändert und eine schwingende äu
ßere Kraft bildet.
Bei den Löchern 13a und 13b, die nicht durch Zylinderabschnitte 15 verbun
den sind, springen Wandabschnitte 26 von den Öffnungsrändern der Löcher
13a und 13b der geräuschisolierenden Platten 9a und 9b nach innen zur Bil
dung von Verlängerungen vor. Die verlängerten Öffnungen 14 liegen einander
gegenüber, und die Verlängerungen sind größer als die Plattenstärke der
Platten 9a und 9b. Zwischenräume 16 liegen zwischen den geräuschisolie
renden Platten 9a und 9b um die Verlängerungen 23 herum. Luft in den ver
längerten Öffnungen 14 wirkt als Luftmasse, und die Luftschicht in dem Zwi
schenraum 16 wirkt als Luftfeder, so daß ein Schwingungssystem 21, das
zwei Freiheitsgrade besitzt.
Das oben erwähnte Schwingungssystem 21 mit einem Freiheitsgrad hat keine
Resonanzfrequenz. Eine eintreffende Welle und eine übertragende Welle ha
ben stets die selbe Phase. Dagegen besitzt das Schwingungssystem 19 mit
zwei Freiheitsgraden, das durch die verlängerten Öffnungen 14 gebildet
wird, eine Resonanzfrequenz. In dem Frequenzband, das die Resonanzfre
quenz enthält, sind die Phase der eintreffenden Welle und die Phase der
übertragen Welle einander entgegengesetzt. In dem Frequenzband der Reso
nanzfrequenz und darüber sind bei dem Schwingungssystem 21 mit zwei
Freiheitsgraden die übertragende Welle in den durchgehenden Öffnungen 12
und die übertragene Welle in den verlängerten Öffnungen 14 und dem Zwi
schenraum 16 in der Phase einander entgegengesetzt, so daß die Wellen ein
ander aufheben und eine Geräuschdämpfung erreicht wird.
In diesem Falle kann die Luftmasse, die in den Öffnungen 13a und 13b ent
steht, durch die Verlängerungen 13 um die Löcher 13a und 13b herum ver
größert werden. Daher kann die Resonanzfrequenz des Schwingungssystems
17 mit zwei Freiheitsgraden verringert werden, und der geräuschisolierende
Effekt kann über ein größeres Frequenzband erhalten werden.
Bei dieser geräuschisolierenden Wand sind die Löcher 11a, 11b, 13a und 13b
in den geräuschisolierenden Platten 9a und 9b ausgebildet. Daher ist Gas
durchlässigkeit gewährleistet, und warme Luft innerhalb des Motorraums
kann leicht austreten. Eine Abdeckung 5 aus einer derartigen Platte besitzt
also beide Voraussetzungen der Gasdurchlässigkeit und der Geräuschdämp
fung.
Bei einer derartigen geräuschisolierenden Wand kann im Gebrauch als untere
Abdeckung 5 ein Kraftfahrzeug Wasser 25 zwischen den geräuschisolierenden
Platten 9a und 9b bis zur Höhe der Verlängerung 23 in der Platte 9b auf der
unteren Seite durch Wasserspritzer oder dergleichen auf einer Fahrt mit
Schlaglöchern etc. angesammelt werden, wie in Fig. 3 gezeigt ist. Da in die
sem Falle das Luftvolumen der Luftschicht zwischen den beiden Platten 9a
und 9b reduziert wird, wird die Luftfederkonstante erhöht und die Resonanz
frequenz des Schwingungssystems 21 mit zwei Freiheitsgraden ebenfalls er
höht. Wenn die Resonanzfrequenz des Schwingungssystems 21 erhöht wird,
wird das Frequenz, in dem ein geräuschisolierender Effekt eintritt, enger.
Die Beeinträchtigung der Geräuschdämpfung soll unter Bezugnahme auf Fig.
4 erläutert werden. Fig. 4 zeigt die Beziehung zwischen der Frequenz (Hz)
der geräuschisolierenden Wände in verschiedenen Fällen und den Übertra
gungsverlust TL (dB). In Fig. 4 zeigt die Kurve A berechnete Werte des Über
tragungsverlustes TL in dem Falle, in dem kein Wasser zwischen den Platten
9a und 9b angesammelt ist, also den Fall, der anschließend als "ohne Wasser"
bezeichnet werden soll. Andererseits zeigt die Kurve B die berechneten Wer
te des Übertragungsverlustes TL im Falle, daß sich Wasser zwischen den iso
lierenden Platten 9a und 9b angesammelt hat, also den Fall, der im weiteren
Verlauft durch "mit Wasser" charakterisiert werden soll. Ein größer Übertra
gungsverlust TL in diesen Kurven A und B zeigt, daß Geräusche, die durch die
geräuschisolierende Platte übertragen werden, gering sind und daß der Ge
räuschisolierungseffekt groß ist.
Der Punkt C in Kurve A, an dem der Übertragungsverlust TL schlagartig ab
nimmt, bezeichnet die Resonanzfrequenz für das Schwingungssystem 21 mit
zwei Freiheitsgraden im Falle "ohne Wasser", und der Punkt D in der Kurve B,
in dem der Übertragungsverlust TL stark abnimmt, bezeichnet die Resonanz
frequenz für das Schwingungssystem 21 in Falle "mit Wasser". Ein Punkt E in
den Kurven A und B, an dem der Übertragungsverlust TL bei einer Frequenz
oberhalb der Resonanzfrequenz stark abnimmt, bezeichnet eine Hohlraum-
Resonanzfrequenz für die Zylinderabschnitte des Schwingungssystems 19 mit
einem Freiheitsgrad, bei dem die Luft als Luftmasse wirkt. Der Bereich zwi
schen dem Punkt C der Resonanzfrequenz des Schwingungssystems 21 bei
Betrieb "ohne Wasser" oder der Punkt D der Resonanzfrequenz im Falle "mit
Wasser", bis hin zum Punkt E der Hohlraum-Resonanzfrequenz bildet den Ge
räuschisolierungs-Bereich.
Wenn Wasser zwischen den geräuschisolierenden Platten 9a und 9b gesam
melt wird, wird die Resonanzfrequenz des Schwingungssystems 21 vom
Punkt C auf den Punkt D erhöht, wie Fig. 4 zeigt. Der geräuschisolierende Be
reich verschiebt sich daher vom Bereich C-E zum Bereich D, der enger ist,
so daß die Wirksamkeit der Geräuschisolierung um den Bereich F verringert
wird.
Zur Verhinderung der Beeinträchtigung der Geräuschisolierung ist in Be
tracht gezogen worden, die geräuschisolierende Platte 9b mit Ablaufbohrun
gen für Wasser zu versehen. Die Steuerung des Massenfedersystems der bei
den Schwingungssysteme 19 und 21 kann jedoch schwierig werden, und es
wird schwierig, eine wirksame Geräuschisolierung zu erreichen.
Dies soll beschrieben werden unter Verwendung von Fig. 5. Fig. 5 zeigt die
Beziehung zwischen jeder Frequenz (Hz) für geräuschisolierende Wände in
verschiedenen Fällen sowie die Übertragungsverluste TL (dB). In Fig. 5 zeigt
eine Kurve B die berechneten Werte des Übertragungsverlustes TL in dem
Falle, daß kein Loch in der geräuschisolierenden Platte 9b vorgesehen ist,
und die Kurve H stellt experimentelle Werte des Übertragungsverlustes TL
für den Fall ohne Bohrung oder Loch in der Platte 9b dar. Eine Kurve K zeigt
experimentelle Werte des Übertragungsverlustes TL für den Fall einer Öff
nung oder eines Loches in der Platte 9b. Die Punkte L, M und N bezeichnen
Resonanzfrequenzen des Schwingungssystems 21, und der Punkt O bezeich
net die Resonanzfrequenz des Schwingungssystems 19. In diesem Falle wird
der geräuschisolierende Bereich gebildet durch den Bereich zwischen der
Resonanzfrequenz L des Schwingungssystems 21 und der Resonanzfrequenz
O des Schwingungssystems 19.
Wie in Fig. 5 gezeigt ist, ergibt ein Vergleich der Kurve H mit der Kurve K im
Bereich P zwischen den Resonanzfrequenzen L und O im Falle der Kurve K,
das heißt bei Verwendung eines Loches in der Platte 9b, einen Übertragungs
verlust TL des Schwingungssystems 21, der wesentlich geringer ist als im
Falle der Kurve H. Wenn daher ein Loch in der geräuschisolierenden Platte
9b vorgesehen wird, ist es notwendig, das Schwingungssystem wiederum so
zu steuern, daß der Übertragungsverlust TL nicht abnimmt. Die Steuerung
und Einstellung eines derartigen Schwingungssystems ist jedoch schwierig.
Vor diesem Hintergrund ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine
geräuschisolierende Wandkonstruktion zu schaffen, die den Austritt von Was
ser gestattet, das in den Zwischenraum zwischen den geräuschisolierenden
Platten gelangt ist, während die Wirksamkeit der Geräuschdämpfung erhal
ten bleibt und leicht steuerbar ist.
Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich im einzelnen aus den Merkmalen des
Patentanspruchs 1.
Eine erfindungsgemäße, geräuschisolierende Wandkonstruktion umfaßt: we
nigstens zwei geräuschisolierende Platten, die einander beiderseits eines
Zwischenraums gegenüberliegen, und eine Anzahl von Löchern, die in die
Platten eintreten und einander gegenüberliegen. Ein Teil der Löcher steht
über einen geraden Zylinderabschnitt mit einem entsprechenden Loch in der
gegenüberliegenden Platte in Verbindung. Ein weiterer Teil der Löcher be
sitzt eine Verlängerung, die vom Randbereich der Löcher in Richtung der ge
genüberliegenden Platte vorspringt. Eine weitere Öffnung ist bei wenigstens
einer der Verlängerungen der Öffnungen vorgesehen.
Vorzugsweise befindet sich diese Öffnung in der geräuschisolierenden Wand
konstruktion in derjenigen Verlängerung, die im Gebrauch die niedrigste Po
sition hat.
Vorzugsweise erfüllt die erfindungsgemäße geräuschisolierende Wandkon
struktion die folgende Bedingung:
In dieser Ungleichung ist
x der kürzeste Abstand zwischen der Öffnung und der Oberfläche der geräuschisolierenden Platte;
f die Frequenz des zu isolierenden Geräusches;
c die Schallgeschwindigkeit;
α ein Öffnungsverhältnis des Bereichs der Löcher zur Fläche der ge räuschisolierenden Wand;
β das Verhältnis des Bereichs der Löcher, die durch die Zylinderab schnitte verbunden sind zu der Fläche der gesamten Löcher;
t die Plattenstärke der geräuschisolierenden Platte;
h die Länge der vorspringenden Verlängerungen;
a der Radius der Löcher;
δ der kompensierte Wert am Rand der Löcher; und
d der Abstand zwischen den einander gegenüberliegenden, geräuschi solierenden Platten.
x der kürzeste Abstand zwischen der Öffnung und der Oberfläche der geräuschisolierenden Platte;
f die Frequenz des zu isolierenden Geräusches;
c die Schallgeschwindigkeit;
α ein Öffnungsverhältnis des Bereichs der Löcher zur Fläche der ge räuschisolierenden Wand;
β das Verhältnis des Bereichs der Löcher, die durch die Zylinderab schnitte verbunden sind zu der Fläche der gesamten Löcher;
t die Plattenstärke der geräuschisolierenden Platte;
h die Länge der vorspringenden Verlängerungen;
a der Radius der Löcher;
δ der kompensierte Wert am Rand der Löcher; und
d der Abstand zwischen den einander gegenüberliegenden, geräuschi solierenden Platten.
Vorzugsweise sind bei der erfindungsgemäßen geräuschisolierenden Wand
konstruktion mehrere Öffnungen in einer der Verlängerungen vorgesehen.
Die mehreren Öffnungen sind vorzugsweise so angeordnet, daß sie einander
gegenüberliegen.
Weiter vorzugsweise ist die Öffnung so angeordnet, daß das Flächenverhältnis
zwischen der Öffnung und dem gesamten Umfangsbereich der Verlängerung
einschließlich des Bereichs der Öffnung höchstens 20% beträgt.
Vorzugsweise wird die Öffnung gebildet durch einen rechteckigen Schlitz in
der Verlängerung.
Die Öffnung befindet sich vorzugsweise in einem Bereich zwischen dem obe
ren Ende der Verlängerung und der Innenseite der geräuschisolierenden
Platte.
Vorzugsweise liegt die Öffnung in einem Bereich zwischen der geräuschiso
lierenden Platte und dem Mittelbereich der Verlängerung.
Die geräuschisolierende Platte bildet vorzugsweise wenigstens einen Teil der
unteren Abdeckung eines Motorraums eines Kraftfahrzeugs.
Erfindungsgemäß wirkt die Luftschicht in dem Zylinderabschnitt, der die ge
genüberliegenden Löcher verbindet, als Luftmasse, durch die ein Schwin
gungssystem mit einem Freiheitsgrad gebildet wird. Andererseits wirkt die
Luftschicht in den Verlängerungen der Löcher als Luftmasse, und die Luft
schicht zwischen den geräuschisolierenden Platten als Luftfeder. Dadurch
wird ein Schwingungssystem mit zwei Freiheitsgraden gebildet. Die übertra
genen Wellen der jeweiligen Schwingungssysteme werden durch Interferenz
aufgehoben, und die Geräusche werden isoliert bzw. gedämpft.
Die Wandkonstruktion gemäß der Erfindung weist Löcher auf, so daß der
Durchgang von Gas gewährleistet ist. Heiße Luft kann ausgestoßen werden.
Wasser, das zwischen die geräuschisolierenden Platten durch die Löcher ge
langt ist, wird durch die Öffnung in der Verlängerung nach außen abgegeben.
Diese Öffnung befindet sich nicht in einer der geräuschisolierenden Platten,
sondern in der nach innen gerichteten Verlängerung. Daher ist der Einfluß
auf die Schwingungssysteme sehr gering. Das Wasser kann abgegeben wer
den, ohne daß eine komplizierte Neueinstellung der Schwingungssysteme
notwendig ist.
Die Öffnung befindet sich in derjenigen Verlängerung, die im Gebrauch in
der tiefsten Position liegt. Daher kann sich das Wasser in diesem Bereich
sammeln und nach außen abgegeben werden.
Das Wasser wird nach außen abgegeben, wenn die Höhe x gegenüber der
Oberfläche der unteren geräuschisolierenden Platte erreicht ist.
Da in diesem Falle der Abstand x zwischen der Oberfläche der geräuschisolie
renden Platte und der untere Rand der Öffnung durch die obige Beziehung
(1) festgelegt ist, in die auch die Frequenz f des zu isolierenden Geräusches
eingeht, ist die Resonanzfrequenz der Luftfeder, die durch die Luftschicht
zwischen den geräuschisolierenden Platten, die Luftmasse in den Verlänge
rungen und Löchern gebildet wird, kleiner als die Frequenz des zu isolieren
den Geräusches. Folglich kann die Wirksamkeit der Geräuschisolierung bei
behalten werden.
Erfindungsgemäß kann auch eine Anzahl von Öffnungen zur Abgabe von Was
ser in der Verlängerung vorgesehen sein.
Wenn mehrere Öffnungen in einer Verlängerung vorgesehen sind, befinden
sich diese in gegenüberliegenden Positionen. Wenn daher die Luftschicht in
dem Wandbereich als Luftmasse wirkt, ist die Schwingung der Luftmasse
nicht einseitig, und es wird eine wirksame Luftmasse gebildet. Wenn die Luft
in dem Wandbereich schwingt, bewegt sie sie unter Mitnahme der Umge
bungsluft, und wenn Luft an einer Öffnung mitgezogen wird, die sich auf einer
Seite befinden, wird der Schwerpunkt der Luftmasse vom Mittelpunkt des
Wandbereichs der Verlängerung zum äußeren Umfang auf einer Seite ver
schoben. Folglich wird die Schwingung der Luftmasse verändert. Anderer
seits wird durch Anordnung von Öffnungen auf gegenüberliegenden Seiten
der Schwerpunkt der Masse nicht zu einer Seite verschoben, sondern er
bleibt im wesentlichen in der Mitte. Eine Veränderung der Schwingung der
Luftmasse findet nicht statt.
Wasser, das in den Zwischenraum zwischen den geräuschisolierenden Platten
durch die Löcher der Verlängerungen eingetreten ist, wird durch die Öff
nung nach außen abgegeben. Die Öffnung ist so ausgebildet, daß das Verhält
nis der Fläche der Öffnung zur gesamten Umfangsfläche der Verlängerung
einschließlich des Öffnungsbereichs 20% oder weniger beträgt, so daß der
Grad der Veränderung der Resonanzfrequenz der Schwingungssysteme mit
zwei Freiheitsgraden, das aus einer Luftfeder besteht, die durch die Luft
schicht in den geräuschisolierenden Platten gebildet wird, gering ist, und ei
ne Luftmasse in der Verlängerung und dem Lochbereich ist ebenfalls klein,
so daß die Resonanzfrequenz überhaupt nicht geändert wird.
Erfindungsgemäß wird Wasser, das in den Zwischenraum zwischen den ge
räuschisolierenden Platten durch die Löcher mit den Verlängerungen einge
treten ist, vorzugsweise durch einen im wesentlichen rechteckigen Schlitz
abgegeben.
Das Wasser kann nach außen durch die Löcher abgegeben werden.
Die erfindungsgemäße Wandkonstruktion eignet sich besonders zur Verwen
dung als untere Abdeckung für einen Motorraum eines Kraftfahrzeugs.
Im folgenden werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand
der beigefügten Zeichnung näher erläutert.
Fig. 1A und 1B sind schematische Seiten- und Unteransichten eines
Kraftfahrzeugs mit einer unteren Abdeckung unterhalb
des Motorraums;
Fig. 2 ist eine teilweise ausgeschnittene perspektivische Dar
stellung einer herkömmlichen, geräuschisolierenden
Wandkonstruktion;
Fig. 3 ist ein Querschnitt durch die erfindungsgemäße Wand
konstruktion gemäß Fig. 2;
Fig. 4 ist ein Diagramm und zeigt die Übertragungsverluste
im Verhältnis zu den Frequenzen in der Form von be
rechneten Werten für den Fall, daß sich kein Wasser
zwischen den geräuschisolierenden Platten befindet
und zum Vergleich, daß sich Wasser zwischen den
Platten befindet, bezogen auf eine Wandkonstruktion
gemäß Fig. 2;
Fig. 5 ist ein Diagramm und zeigt die Übertragungsverluste
Im Verhältnis zu den Frequenzen in Form von berech
neten Werten für den Fall, in dem eine Öffnung in der
geräuschisolierenden Platte vorgesehen ist, und ohne
Öffnung, bezogen auf experimentelle Werte, für den
Fall, daß eine Öffnung in der geräuschisolierenden
Platte gemäß Fig. 2 vorgesehen ist;
Fig. 6 ist eine perspektivische, teilweise aufgeschnittene
Darstellung einer erfindungsgemäßen Wandkonstruk
tion gemäß einer ersten Ausführungsform;
Fig. 7 ist eine vergrößerte perspektivische Teildarstellung
der geräuschisolierenden Wandkonstruktion gemäß
Fig. 6;
Fig. 8A und 8B sind Draufsichten von Wandbereichen und einer Öff
nung in einer Verlängerung sowie eine entsprechende
Seitenansicht;
Fig. 9 ist ein Diagramm, das die Beziehung zwischen dem
Öffnungsverhältnis der Verlängerung und der Ände
rung der Resonanzfrequenz für eine erfindungsgemäße
Wandkonstruktion zeigt;
Fig. 10 ist eine perspektivische Teildarstellung einer geräu
schisolierenden Wandkonstruktion gemäß einer zwei
ten Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 11 ist eine vergrößerte Teildarstellung einer dritten Aus
führungsform der Erfindung;
Fig. 12 ist eine perspektivische Teildarstellung einer vierten
Ausführungsform der Erfindung.
Anschließend sollen Ausführungsformen der erfindungsgemäßen geräuschi
solierenden Platte unter Bezugnahme auf die Zeichnung beschrieben werden.
Bei einer ersten Ausführungsform der geräuschisolierenden Wandkonstruk
tion ist diese als untere Abdeckung 5 für ein Kraftfahrzeug gemäß Fig. 1A und
1B vorgesehen und ausgebildet. Die Abdeckung befindet sich unterhalb des
Motorraums, und eine geräuschisolierende Wand 27 (Fig. 6 und 7) bildet des
sen Rückwand. Die genaue Konstruktion der geräuschisolierenden Wand 27
gemäß der ersten Ausführungsform ist in Fig. 6 und 7 gezeigt. Fig. 7 ist eine
vergrößerte Teildarstellung zu Fig. 6.
Gemäß Fig. 6 weist die geräuschisolierende Wand 27 zwei gegenüberliegende
Platten 29a und 29b auf, zwischen denen ein Zwischenraum liegt. Diese Plat
ten 29a und 29b sind durch Seitenwände 31 und 32 zu einem kastenförmi
gen Gebilde verbunden. Die beiden Platten 29a und 29b sind mit einer Anzahl
von durchgehenden, gegenüberliegenden Löchern 35a, 35b, 37a, 37b versehen.
Die Löcher 35a und 35b stehen miteinander durch gerade, rohrförmige Zy
linderabschnitte 39 in Verbindung, so daß ein gerader, rohrförmiger, durch
gehender Öffnungsbereich 38 gebildet wird. Dieser Öffnungsbereich 38 er
streckt sich mit konstantem Querschnitt von der äußeren Oberfläche der ei
nen Platte 29a zur anderen Platte 29b. Wie oben unter Bezugnahme auf Fig. 3
beschrieben wurde, bildet Luft in dem Öffnungsbereich 38 eine Luftmasse,
die zu einem Schwingungssystem mit einem Freiheitsgrad führt.
Zylindrische Verlängerungen 43 von den Rändern der Löcher 37a und 37b,
die folglich den Querschnitt der Löcher 37a und 37b haben, befinden sich
zwischen den Platten 29a und 29b in einander gegenüberliegenden Positio
nen. Die Löcher 37a und 37b stehen jedoch nicht durch einen Zylinderab
schnitt, wie den Abschnitt 39 in Verbindung. Die beiden Verlängerungen 40
befinden sich auf der Innenseite der Platten 29a und 29b. Sie sind länger als
die Dicke dieser Platten. Ein Zwischenraum 42 wird um die Verlängerungen
43 zwischen den Platten 29a und 29b gebildet.
Wie in Fig. 7 gezeigt ist, ist eine im wesentlichen rechtwinklige Öffnung 45
in einem Wandbereich 41 der Verlängerung 43 ausgebildet. Die Öffnung ver
läuft vom oberen Rand 43a des Wandbereichs 41 bis zur Oberfläche 30 der
Platte 29b. Diese Öffnung 45 wird begrenzt durch eine ausgeschnittene
Grundfläche 47, die in Umfangsrichtung verläuft,und ausgeschnittene gegen
überliegende Seitenflächen 49, die sich vom oberen Rand 43a der Verlänge
rung 43 aus nach unten erstrecken. Die ausgeschnittene Grundfläche 47 be
findet sich in der Höhe x über der Oberfläche der geräuschisolierenden Plat
te 29b. Die gegenüberliegenden Seltenflächen 49 und 49 verlaufen in Radial
richtung des Lochs 37b, wie in Fig. 8A gezeigt ist. Die Luft in der Verlänge
rung 40 des Loches wirkt als Luftmasse, und die Luftschicht des Zwischen
raumes 42 wirkt als Luftfeder zur Bildung eines Schwingungssystems mit
zwei Freiheitsgraden.
Geräusche oder Schall, die von der Schallquelle in den Motorraum ausgehen,
wie etwa einer Ölwanne oder dergleichen, werden über eine geräuschisolie
rende Wand mit Hilfe eines Schwingungssystems mit zwei Freiheitsgraden
und eines Schwingungssystems mit einem Freiheitsgrad nach außen abgege
ben. Die übertragenen Wellen des Schwingungssystems mit zwei Freiheitsgra
den besitzen eine Charakteristik, bei der die Phase der Welle in ein Fre
quenzband mit Frequenzen oberhalb der Resonanzfrequenz liegt bzw. inver
tiert ist. Folglich ist die Phase der Welle des Schwingungssystems mit zwei
Freiheitsgraden entgegengesetzt zu derjenigen des Schwingungssystems mit
einem Freiheitsgrad, und die Phasen heben einander gegenseitig auf, so daß
der Schall reduziert bzw. isoliert wird.
Wenn Wasser in den Zwischenraum zwischen den Platten 29a und 29b durch
die Löcher 37a und 37b in den Platten eindringt, wird dieses durch die Öff
nung 45 und das entsprechende Loch der unteren Platte nach außen abgege
ben. Bei dieser Ausführungsform wird Wasser bis zu einer Höhe x gegenüber
der Oberfläche 30 der unteren Platte 29a gesammelt, und Wasser, das über
die Höhe x hinaus ansteigt, wird durch die Öffnung 45 nach außen abgegeben.
Das Volumen zwischen den Platten 29a und 29b wird dadurch reduziert, und
die Luftmasse zwischen den Platten 29a und 29b wird verringert, so daß die
Resonanzfrequenz des Schwingungssystems mit zwei Freiheitsgraden vergrö
ßert wird.
Die Resonanzfrequenz f₀ des Schwingungssystems mit zwei Freiheitsgraden
wird ausgedrückt durch die folgende Beziehung für den Fall, daß Wasser bis
zur Höhe x von der unteren Oberfläche 30 der unteren Platte 29b angestaut
worden ist, und ein Frequenzband von f₀ und darüber wird zu einem schalli
solierenden Bereich.
In dieser Gleichung ist
c die Schallgeschwindigkeit;
α das Flächenverhältnis zwischen den Flächen der Löcher 35a, 35b, 37a, 37b und der Fläche der schallisolierenden Wand;
β das Flächenverhältnis zwischen der Fläche der Löcher 35a, 35b und der Fläche aller Löcher 35a, 35b, 37a, 37;
t die Plattenstärke der geräuschisolierenden Platte 29a, 29b (siehe Fig. 8B);
h die Länge der Verlängerung 43 (siehe Fig. 8B);
a der Radius der Löcher 37a und 37b (siehe Fig. 8B);
δ der kompensierte Wert am Rand der Löcher; und
d der Abstand zwischen den einander zugewandten Seiten der isolie renden Platten 29a und 29b.
c die Schallgeschwindigkeit;
α das Flächenverhältnis zwischen den Flächen der Löcher 35a, 35b, 37a, 37b und der Fläche der schallisolierenden Wand;
β das Flächenverhältnis zwischen der Fläche der Löcher 35a, 35b und der Fläche aller Löcher 35a, 35b, 37a, 37;
t die Plattenstärke der geräuschisolierenden Platte 29a, 29b (siehe Fig. 8B);
h die Länge der Verlängerung 43 (siehe Fig. 8B);
a der Radius der Löcher 37a und 37b (siehe Fig. 8B);
δ der kompensierte Wert am Rand der Löcher; und
d der Abstand zwischen den einander zugewandten Seiten der isolie renden Platten 29a und 29b.
Der kompensierte Wert 8 ändert sich mit der Form, der Größe und derglei
chen der Löcher 37a, 37b und liegt üblicherweise im Bereich von 0,5 bis 1,6.
Das Hauptfrequenzband der Außengeräusche des Wagens, das durch die Wand
27 gemäß der ersten Ausführungsform zu isolieren ist, unterscheidet sich
wesentlich mit den einzelnen Automobiltypen, liegt jedoch zumeist im Be
reich von 800 Hz bis 2 KHz. In diesem Falle wird das Frequenzband mit der
Resonanzfrequenz f₀ und darüber für das Schwingungssystem mit zwei Frei
heitsgraden der schallisolierende Bereich für den Fall, daß Wasser zwischen
den Platten 29a und 29b angesammelt ist. Die Resonanzfrequenz f₀ ist daher
kleiner als 800 Hz, das heißt, wenn die Frequenz f für die Schallisolierung
dem folgenden Verhältnis zur Resonanzfrequenz f₀ entspricht: f < f₀, ob
gleich Wasser zwischen die Platten 29a und 29b eingetreten ist und das Volu
men der Luftschicht zwischen den Platten 29a und 29b verändert wird zur
Vergrößerung der Resonanzfrequenz, so daß der schallisolierende Bereich
verkleinert wird. Hier liegt das Hauptfrequenzband der Außengeräusche des
Fahrzeugs in dem schallisolierenden Bereich. Daher ist der Effekt der Schal
lisolierung hinsichtlich der Außengeräusche des Fahrzeugs nicht verändert.
Wenn der kürzeste Abstand zwischen der Öffnung 45 und der Oberfläche der
unteren Platte 29b innerhalb des Bereichs der folgenden Ungleichung liegt,
kann eine Beeinträchtigung der Schallisolierung verhindert werden.
In dieser Ungleichung ist
f eine Geräuschfrequenz, die zu isolieren ist;
c die Schallgeschwindigkeit;
α das Flächenverhältnis zwischen den Löchern und der schallisolie renden Wand;
β das Flächenverhältnis zwischen der schallisolierenden Wandkon struktion und dem Gesamtbereich der Löcher 35a, 35b, 37a, 37b;
t die Plattenstärke der Platten 29a und 29b gemäß Fig. 8B;
h die Länge der Verlängerungen 43;
a der Radius der Löcher 37a und 37b;
δ der kompensierte Wert am Rand der Löcher 37a und 37b; und
d der Abstand zwischen den Platten 29a und 29b.
f eine Geräuschfrequenz, die zu isolieren ist;
c die Schallgeschwindigkeit;
α das Flächenverhältnis zwischen den Löchern und der schallisolie renden Wand;
β das Flächenverhältnis zwischen der schallisolierenden Wandkon struktion und dem Gesamtbereich der Löcher 35a, 35b, 37a, 37b;
t die Plattenstärke der Platten 29a und 29b gemäß Fig. 8B;
h die Länge der Verlängerungen 43;
a der Radius der Löcher 37a und 37b;
δ der kompensierte Wert am Rand der Löcher 37a und 37b; und
d der Abstand zwischen den Platten 29a und 29b.
Obgleich die Öffnung 45 in der Verlängerung 43 vorgesehen ist, kommt die
Luftschicht in den Zwischenraum 42 zwischen den Platten 29a, die die Luft
feder bildet, nicht direkt in Berührung mit dem Außenraum, und sie formt
im wesentlichen eine Luftmasse in der Verlängerung 40. Die Luftschicht
wirkt daher auch als Luftfeder.
Weiterhin wirkt die Luft in der Verlängerung 40 als Luftmasse, die nicht nur
aus der Luft in der Verlängerung 40, sondern auch aus mitgezogener Umge
bungsluft angrenzend an das Loch 37b besteht. Wenn daher die Größe der
Öffnung 45 innerhalb eines gewünschten Bereiches liegt, wird die Wirkung
der Luftmasse nicht wesentlich geändert. Wenn jedoch die Öffnung 45 grö
ßer wird, wird die Luftmasse in dem Wandbereich 41 klein.
Die Größe der Öffnung 45 und die Wirkung der Luftmasse sind experimentell
untersucht worden, wie anschließend dargestellt werden soll. Fig. 9 ist ein
Diagramm und zeigt die Beziehung zwischen dem Verhältnis der Fläche der
Öffnung 45 zur Gesamtfläche des Umfangsbereichs der Verlängerung 43, die
die Öffnung enthält, also dem im folgenden als Öffnungsverhältnis der Ver
längerung bezeichneten Wert, und dem Änderungsgrad der Resonanzfre
quenz bei Schwingungen mit zwei Freiheitsgraden. In diesem Falle ist gemäß
Fig. 8A das Verhältnis S2 zu (S1 + S2 + S3) der Fläche S2 der Öffnung 45 an
der Außenseite zur Gesamtfläche (S1 + S2 + S3) der äußeren Wandfläche der
Wandbereiche einschließlich der Öffnung der Verlängerung 43, und zwar
zum Vergleich der Ausführung mit und ohne Öffnung 45 in der Verlängerung.
Die Kurve in Fig. 9 zeigt den Änderungsgrad der Resonanzfrequenz in bezug
auf das obige Öffnungsverhältnis. Der Änderungsgrad δf₁ der Resonanzfre
quenz wird ausgedrückt durch die folgende Beziehung unter Verwendung ei
ner Resonanzfrequenz f₁ (δs) bezogen auf ein Öffnungsverhältnis δs der Ver
längerung.
In diesem Ausdruck entspricht der Fall, daß das Öffnungsverhältnis 100%
ist, dem Falle, in dem eine Verlängerung 43 an dem Loch 37b der Platte 29b
nicht vorgesehen ist, oder einen Fall, in dem die Luftmasse in dem Loch 37b
nur auf der Dicke der Platte 29b basiert. Andererseits ist bei einem Öffnungs
verhältnis 0% die Öffnung 45 in der Verlängerung 43 nicht vorgesehen.
Wie Fig. 9 zeigt, ist der Änderungsgrad der Resonanzfrequenz bei einem Öff
nungsverhältnis der Verlängerung von 20% oder darunter im wesentlichen
0%, und die Resonanzfrequenz des Schwingungssystems mit zwei Freiheits
graden ist nahezu unverändert. Wenn andererseits das Öffnungsverhältnis der
Verlängerung 20% überschreitet, wird der Änderungsgrad der Resonanzfre
quenz schlagartig erhöht, und die Resonanzfrequenz des Schwingungssy
stems mit zwei Freiheitsgraden steigt ebenfalls an.
Wenn daher die Öffnung 45 in dem Wandbereich gebildet wird und das Öff
nungsverhältnis der Verlängerung bei 20% oder darunter liegt, bleibt die
Resonanzfrequenz des Schwingungssystems mit zwei Freiheitsgraden im we
sentlichen unverändert, und der Isolierungsbereich der Geräusche ist nicht
eingeschränkt. Folglich bleibt auch die Geräuschdämpfung im wesentlichen
unverändert.
Wenn bei dieser Ausführungsform die Öffnung 45 gebildet wird, werden die
ausgeschnittenen Seitenflächen 49 in Radialrichtung des Loches 37a ge
schnitten. Obgleich daher ein Teil der Seitenflächen 49 des Wandbereichs 41
die Öffnung 45 begrenzt, bleibt das Öffnungsverhältnis der Verlängerung im
wesentlichen bei dem selben Wert. Wie in Fig. 8A gezeigt ist, ist der Abstand
in Umfangsrichtung zwischen den gegenüberliegenden Seitenflächen 49 und
49 unterschiedlich entsprechend der radialen Position innerhalb der Dicke
des Wandbereichs 41. Am inneren Rand ist der Abstand am geringsten, wäh
rend der Abstand auf der Außenfläche am größten ist. Trotzdem kann jeder
Bereich in Richtung der Wandstärke des Wandbereichs 41 als Öffnung be
trachtet werden, ohne daß sich das Verhältnis der Öffnung zur Gesamtfläche
des Wandbereichs ändert, sofern die gesamte Wandfläche in der selben radia
len Position gemessen wird wie die Öffnung.
Wenn die ausgeschnittenen, gegenüberliegenden Seitenflächen 49 der Öff
nung 45 so angeordnet sind, daß sie entlang einer Richtung parallel zum
Durchmesser des Loches 37a verlaufen, sind die Abstände zwischen den ge
genüberliegenden Seitenflächen 49 in Umfangsrichtung in der Richtung der
Wandstärke des Wandbereichs 41 gleich. In diesem Falle wird das Verhältnis
der Fläche der Öffnung 45 zu der äußeren Umfangsfläche des Wandbereichs
41 einschließlich der Öffnungsfläche 45 definiert als das Öffnungsverhältnis
der Verlängerung.
Anschließend soll die Wirkungsweise der geräuschisolierenden Wand 27 der
vorliegenden Ausführungsform beschrieben werden.
Eine übertragene Welle, die übertragen wird durch ein Schwingungssystem
mit einem Freiheitsgrad, das zusammengesetzt ist aus einer Luftschicht in
dem durchgehenden Öffnungsbereich 38 und einer Luftschicht zwischen der
Oberfläche der Geräuschquelle und der geräuschisolierenden Platte 29a, hat
die selbe Phase wie eine eintreffende Welle. Andererseits ist bei einem
Schwingungssystem mit zwei Freiheitsgraden, das gebildet wird durch eine
Luftschicht in der Verlängerung 40 und eine Luftschicht zwischen der Ober
fläche der Geräuschquelle und der geräuschisolierenden Platte 29a die Phase
der eintreffenden Welle derjenigen der übertragenen Welle entgegengesetzt.
Wenn daher bei dieser Ausführungsform Geräusche, die aus dem Motorraum
austreten, die untere Abdeckung 5 erreichen, werden eintreffende Welle als
übertragene Wellen mit der selben Phase bei dem Schwingungssystem mit ei
nem Freiheitsgrad übertragen. Andererseits werden bei einem Schwingungs
system mit zwei Freiheitsgraden die eintreffenden Wellen durch die untere
Abdeckung 5 mit einer Phasenverschiebung von 180° durch Überschreiten
der Resonanzfrequenz übertragen. Daher sind die Wellen, die durch das
Schwingungssystem mit einem Freiheitsgrad und das Schwingungssystem
mit zwei Freiheitsgraden übertragen werden, in den Phasen entgegengesetzt,
so daß sie einander aufheben und der geräuschisolierende Effekt erreicht
wird.
Wasser, das in die geräuschisolierenden Platten 29a und 29b durch das Loch
37b an der unteren Seite und die Verlängerung 43 eintritt, wird durch die
Öffnung 45 in dem Wandbereich 41 der Verlängerung 43 abgegeben. In die
sem Falle befindet sich die Öffnung 45 in einer Position, die die Höhe x ge
genüber der inneren Oberfläche der geräuschisolierenden Platte 29b auf
weist. Wasser, das über die Höhe x hinaus angesammelt wird, wird nach au
ßen durch die ausgeschnittene Bodenfläche 47 der Öffnung 45 abgegeben.
Da der kürzeste Abstand x zwischen der Bodenfläche 47 und der Oberfläche
der geräuschisolierenden Platte 29b in einem Bereich liegt, der durch den
oben erläuterten Ausdruck (1) bestimmt wird, wird auch dann, wenn Wasser
in das Innere der geräuschisolierenden Wand 27 eingetreten ist und zu einer
Höhe x aufgestiegen ist, so daß das Volumen der Luftschicht zwischen den
isolierenden Platten 29a und 29b im Sinne einer Vergrößerung der Reso
nanzfrequenz verändert worden ist, das Hauptfrequenzband für die Außenge
räusche des Fahrzeugs in einem geräuschisolierenden Bereich gehalten. Folg
lich wird der geräuschisolierende Effekt in bezug auf das Fahrzeugaußenge
räusch nicht geändert.
Da im übrigen eine Öffnung in dem Wandbereich 41 vorgesehen ist, die so
ausgebildet ist, daß das Öffnungsverhältnis zwischen der Öffnung 45 und dem
gesamten Wandbereich der vorspringenden Verlängerung 43 einschließlich
der Öffnung 45 20% oder darunter beträgt, die Resonanzfrequenz für das
Schwingungssystem mit zwei Freiheitsgraden nahezu nicht geändert. Auch
die isolierende Wirkung wird nahezu nicht verändert.
Wie oben beschrieben wurde, wird erfindungsgemäß durch die Öffnung 45 in
dem Wandbereich der Verlängerung 43 sowohl für das Schwingungssystem
mit einem Freiheitsgrad, das gebildet ist aus der Luftschicht in den durchge
henden Öffnungsbereichen 38 und der Luftschicht zwischen der Schallquelle
und der geräuschisolierenden Platte 29a, als auch das Schwingungssystem
mit zwei Freiheitsgraden, das gebildet ist durch die Luftschicht in den Ver
längerungen 43 und die Luftschicht zwischen den geräuschisolierenden Plat
ten 29a und 29b akustisch nicht gestört. Während daher die geräuschisolie
rende Wirkung erhalten bleibt, kann Wasser, das zwischen die geräuschisolie
renden Platten 29a und 29b eingetreten ist, nach außen abgegeben werden.
Das Wasser kann in einfacher Weise abgegeben werden, und eine Neueinstel
lung des Schwingungssystems ist nicht erforderlich.
Die Anordnung der Öffnung 45 in einer Verlängerung 43, die in der tiefsten
Position von mehreren Verlängerungen 43 liegt, kann das Wasser, das zwi
schen den geräuschisolierenden Platten 29a und 29 gesammelt worden ist,
in der tiefsten Position durch die Öffnung 45 austreten. Die Wasserabgabe
wird daher verbessert, und eine Änderung der geräuschisolierenden Wirkung
wird auf ein geringes Maß beschränkt.
Der kürzeste Abstand x zwischen der Bodenfläche 47 der Öffnung 45 und der
Oberfläche der geräuschisolierenden Platte 29b wird entsprechend der Be
ziehung (1) im Hinblick auf die Schallfrequenz f für die Geräuschisolierung
festgesetzt. Folglich wird die Schallfrequenz zur Isolierung des Geräusches
größer als die Resonanzfrequenz des Schwingungssystems mit zwei Freiheits
graden, und daher kann die geräuschisolierende Wirkung erhalten bleiben.
Da die Öffnung 45 in dem Wandbereich 41 in einer Weise ausgebildet ist, daß
das Öffnungsverhältnis 20% oder weniger beträgt, wird die Änderung der
Resonanzfrequenz des Schwingungssystems mit zwei Freiheitsgraden, das ge
bildet wird durch die Federwirkung der Luftschicht zwischen den geräuschi
solierenden Platten 29a und 29b und der Luft in der Verlängerung 43, ge
ring, und die Resonanzfrequenz bleibt nahezu unverändert. Die geräusch
dämpfende Wirkung bleibt ebenfalls nahezu unverändert, und das zwischen
den geräuschisolierenden Platten 29a und 29b angesammelte Wasser kann
abgegeben werden, während die geräuschisolierende Wirkung erhalten
bleibt.
Da der durchgehende Öffnungsbereich 38 und die Verlängerung 40 in der
unteren Abdeckung 5 ausgebildet sind, ist die Durchlässigkeit für Gas ge
währleistet, und warme Luft im Motorraum kann leicht austreten. Die ge
räuschisolierende Wand gemäß der vorliegenden Ausführungsform dient zu
gleich als Teil der unteren Abdeckung 5 und hat die Funktion, die Teile in
dem Motorraum gegenüber hochgeschleuderten Steinen oder dergleichen zu
schützen, und sie verbessert zugleich die charakteristischen Eigenschaften
des unteren Bereichs des Fahrzeugs.
Durch Ausführung der Öffnung 45 in einer im wesentlichen rechteckigen
Schlitzform kann der Wandbereich 41 in Umfangsrichtung größer als in
senkrechter Richtung ausgebildet sein. Dadurch wird der Einfluß der Öffnung
45 auf die Luftmasse in der Verlängerung 40 reduziert. Da der Verbindungs
bereich zwischen den Wandbereich 41 und der geräuschisolierenden Platte
29b vergrößert wird, kann der Wandbereich 41 fest auf der geräuschisolie
renden Platte 29b angebracht werden.
Da die Verlängerungen 43 an den Löchern 37a und 37b vorgesehen werden,
werden die Luftmassen in den Löchern 37a und 37b vergrößert, und die Re
sonanzfrequenz der Schwingung der Luftschicht in den Löchern 37a und 37b
wird verringert. Die geräuschisolierende Wand 27 bewirkt daher eine Geräu
schisolierung bei niedrigeren Frequenzen.
Durch Anordnung von Öffnungen 45 in mehreren Verlängerungen 43 kann
Wasser zwischen den geräuschisolierenden Platten 29a und 29b rasch abge
geben werden. Anschließend sollen weitere Ausführungsformen beschrieben
werden. Entsprechende Teile tragen die Bezugsziffern der ersten Ausfüh
rungsform, und eine erneute Erläuterung entfällt.
Fig. 10 zeigt eine geräuschisolierende Wand 51 einer zweiten Ausführungs
form. Bei dieser geräuschisolierenden Wand 51 ist eine Öffnung 53, die sich
von der Oberfläche der geräuschisolierenden Platte 29b zum oberen Rand
43a der Verlängerung 43 erstreckt, in dem Wandbereich 41 der Verlänge
rung 43 in Axialrichtung dieser Verlängerung vorgesehen. Die Öffnung 53 er
streckt sich vom Rand 55 des Loches 37a und besitzt gegenüberliegende Sei
tenflächen 57, die einen im wesentlichen rechteckigen Schlitz begrenzen.
Die gegenüberliegenden Seitenflächen 57 verlaufen in Radialrichtung des Lo
ches 37b.
Das Öffnungsverhältnis der Öffnung 43 in der Verlängerung ist auf 20% oder
weniger festgesetzt und entspricht damit der ersten Ausführungsform.
Die Öffnung 53 dieser Ausführungsform bildet ein Beispiel für den Fall, bei
dem der kürzeste Abstand x zwischen der Bodenfläche 47 der Öffnung 45
bzw. 53 und der Oberfläche der geräuschisolierenden Platte 29b auf Null ge
setzt wird. Wasser wird daher nicht zwischen den geräuschisolierenden Plat
ten 29a und 29b gesammelt, so daß das Volumen der Luftschicht zwischen
den geräuschisolierenden Platten 29a und 29b nicht geändert wird.
Bei der vorliegenden Ausführungsform werden übertragen Wellen durch das
Schwingungssystem mit einem Freiheitsgrad mit gleicher Phase und durch
das Schwingungssystem mit zwei Freiheitsgrad mit entgegengesetzter Phase
übertragen, wie es bei der ersten Ausführungsform der Fall ist, so daß Geräu
sche, die aus dem Motorraum 3 austreten, durch das Schwingungssystem mit
einem Freiheitsgrad und das Schwingungssystem mit zwei Freiheitsgraden
mit entgegengesetzten Phasen übertragen und damit ausgelöst werden. Da
durch ergibt sich der geräuschisolierende Effekt. Da im übrigen der durchge
hende Öffnungsbereich 38 und die Verlängerung 40 der Löcher in der unte
ren Abdeckung 5 ausgebildet sind, ist die Gasdurchlässigkeit gewährleistet,
und warme Luft kann leicht aus dem Motorraum austreten. Zugleich dient die
geräuschisolierende Wand als Teil der unteren Abdeckung 5, die Teile im
Motorraum gegenüber hochgeschleuderten Steinen oder dergleichen schützt,
und die aerodynamischen Eigenschaften des unteren Bereichs des Fahrzeugs
werden verbessert.
Wasser, das zwischen die geräuschisolierenden Platten 29a und 29b durch
das Loch 37 der geräuschisolierenden Platte 29b auf der unteren Seite und
durch die Verlängerung 43 durch hochspritzendes Wasser beim Fahren
durch Pfützen etc. gelangt ist, wird nach außen durch die Öffnung 53 in den
Wandbereich 41 der Verlängerung 43 abgegeben. In diesem Falle besitzt die
geräuschisolierende Wand 51 der vorliegenden Ausführungsform dieselben
Wirkungen wie diejenige der ersten Ausführungsform. Die geräuschisolieren
de Wand der vorliegenden Ausführungsform kann das Wasser, das zwischen
den geräuschisolierenden Platten 29a und 29b eingetreten ist, vollständig ab
geben, so daß es nicht zwischen den Platten gesammelt wird. Das Volumen
der Luftschichten zwischen den Platten 29a und 29b wird daher nicht verän
dert. Die Resonanzfrequenz des Schwingungssystems mit zwei Freiheitsgra
den wird nicht erhöht, und eine Beeinträchtigung der geräuschisolierenden
Wirkung kann auf ein Minimum zurückgeführt werden.
Fig. 11 zeigt eine dritte Ausführungsform der Erfindung in einer geräuschiso
lierenden Wand 59. Diese Wand 59 besitzt eine Öffnung 61, die sich von der
Oberfläche der geräuschisolierenden Platte 29b zum Mittelbereich des Wand
bereichs 41, bezogen auf dessen Axialrichtung, erstreckt. Die Öffnung 61
geht aus vom Öffnungsrand 55 des Loches 37b und ist begrenzt durch gegen
überliegenden Seitenflächen 63, die sich in Axialrichtung des Wandbereichs
41 erstrecken, sowie eine ausgeschnittene obere Oberfläche 65, die die obe
ren Ränder der Seitenflächen 63 zur Bildung eines im wesentlichen recht
eckigen Schlitzes verbindet. Die gegenüberliegenden Seitenflächen 63 er
strecken sich in Radialrichtung des Loches 37b.
Die Öffnung 61 dieser Ausführungsform ist ein Beispiel dafür, daß der kürze
ste Abstand x zwischen der Bodenfläche 47, der Öffnung 45 und der Oberflä
che der geräuschisolierenden Platte 29b null ist. Wasser wird daher nicht
zwischen den geräuschisolierenden Platten 29a und 29b angesammelt, so
daß das Volumen der Luftschicht zwischen den geräuschisolierenden Platten
29a und 29b nicht geändert wird. Das Öffnungsverhältnis der Verlängerung
für die Öffnung 61 beträgt 20% oder weniger, wie es bei der ersten und
zweiten Ausführungsform der Fall ist.
Wellen, die durch das Schwingungssystem mit einem Freiheitsgrad übertra
gen werden, haben die gleiche Phase wie die eintretenden Wellen, und dieje
nigen, die durch das Schwingungssystem mit zwei Freiheitsgraden übertra
gen werden, haben zueinander entgegengesetzte Phasen, wie es bei der er
sten und zweiten Ausführungsform der Fall ist, so daß Geräusch, die aus dem
Motorraum 3 austreten und durch das Schwingungssystem mit einem Frei
heitsgrad sowie das Schwingungssystem mit zwei Freiheitsgraden übertragen
werden, sich gegenseitig auslöschen. Auf diese Weise ergibt sich ein geräu
schisolierender Effekt. Da der durchgehende Öffnungsbereich 38 und die
Verlängerungen 40 in der unteren Abdeckung 5 ausgebildet sind, ist die Gas
durchlässigkeit gewährleistet und warme Luft kann aus dem Maschinenraum
austreten. Zugleich bildet die geräuschisolierende Wand gemäß der vorlie
genden Ausführungsform ein Teil der unteren Abdeckung 5 und hat somit die
Funktion, Teile in dem Motorraum gegenüber hochgeschleuderten Steinen
oder dergleichen zu schützen. Im übrigen werden die aerodynamischen Ei
genschaften des unteren Bereichs des Fahrzeugs verbessert.
Wasser, das zwischen die geräuschisolierenden Platten 29a und 29b durch
das Loch 37b in der geräuschisolierenden Platte 29b an der unteren Seite
und durch die Verlängerung 43 durch Spritzwasser beim Fahren durch Pfüt
zen oder dergleichen eintritt, wird durch die Öffnung 61 in dem Wandbe
reich 41 der Verlängerung 43 nach außen abgegeben. Bei der geräuschisolie
renden Wand 59 dieser Ausführungsform kann das Wasser, das zwischen die
geräuschisolierenden Platten 29a und 29b gelangt ist, durch die Öffnung 61
vollständig abgegeben werden, so daß nicht zwischen den Platten 29a und
29b angesammelt wird. Daher wird das Volumen der Luftschicht zwischen
den Platten 29a, 29b nicht geändert. Die Resonanzfrequenz des Schwingungs
systems mit zwei Freiheitsgraden wird daher nicht erhöht, und die Ein
schränkung der geräuschisolierenden Wirkung kann auf ein Minimum redu
ziert werden.
Wasser, das zwischen die Platten 29a und 29b gelangt ist, wird zwischen die
sen nicht angesammelt. Es entsteht daher kein störender Geruch durch ab
gestandenes Wasser und auch kein Geräusch des zwischen den Platten hin
und her gespritzten Wassers oder dergleichen.
Die dritte Ausführungsform hat im übrigen die selben Wirkungen wie die er
ste und zweite Ausführungsform. Wenn der Flächenbereich der Öffnung 61
der dritten Ausführungsform der gleiche ist wie derjenige der Öffnungen 55
und 53 der ersten und zweiten Ausführungsform, ist die Größe der Öffnung
41 in Umfangsrichtung des Wandbereichs 41 größer. Wasser, das sich auf der
geräuschisolierenden Platte 29b befindet, kann daher sofort abgegeben wer
den, und der Wasseraustritt kann gegenüber der ersten und zweiten Ausfüh
rungsform erleichtert werden.
Fig. 12 zeigt eine geräuschisolierende Wand 67 gemäß einer vierten Ausfüh
rungsform der Erfindung. Die Wand 67 dieser Ausführungsform besitzt zwei
Öffnungen 69, die die Form der Öffnung 53 haben, jedoch gegenüberliegend
in dem Wandbereich 41 angeordnet sind. Die Öffnungen 69 erstrecken sich
vom Öffnungsrand 55 des Loches 37b und sind durch zwei Seitenflächen 71
und 71 begrenzt, die sich in Axialrichtung des Wandbereichs 41 unter Bil
dung eines im wesentlichen rechtwinkligen Schlitzes erstrecken. Die gegen
überliegenden Seitenflächen 71 verlaufen in Radialrichtung des Loches 37b.
In diesem Falle wird das Öffnungsverhältnis für die Öffnungen 69 erhalten als
das Verhältnis der Öffnungen 69 zur äußeren Umfangsfläche des Wandbe
reichs 41 einschließlich der Fläche der Öffnungen. Das Öffnungsverhältnis
beträgt auch hier 20% oder weniger.
Die Öffnungen 69 und 69 dieser Ausführungsform stellen ein Beispiel dar für
den Fall, daß der kürzeste Abstand x zwischen der Bodenfläche 47 der Öff
nung 69 und der Oberfläche der geräuschisolierenden Platte 29b null ist. Da
somit Wasser nicht zwischen den geräuschisolierenden Platte 29a und 29b
angesammelt werden kann, wird das Volumen der Luftschicht zwischen den
Platten 29a und 29b nicht verändert.
Daher haben übertragene Wellen, die durch das Schwingungssystem mit ei
nem Freiheitsgrad übertragen werden, die Phase der eintreffenden Wellen,
während diejenigen Wellen, die durch das Schwingungssystem mit zwei Frei
heitsgraden übertragen werden, die entgegengesetzte Phase aufweisen, wie
es bei der ersten und zweiten Ausführungsform der Fall ist. Geräusche, die
aus dem Motorraum 3 austreten und durch das Schwingungssystem mit ei
nem Freiheitsgrad sowie das Schwingungssystem mit zwei Freiheitsgraden
übertragen werden, löschen sich daher aus. Daraus ergibt sich ein geräuschi
solierender Effekt. Da im übrigen der durchgehende Öffnungsbereich 38 und
die Verlängerungen 40 in der unteren Abdeckung 5 ausgebildet sind, ist die
Gasdurchlässigkeit gewährleistet, und warme Luft kann aus dem Motorraum
leicht austreten. Zugleich dient die geräuschisolierende Wand der vorliegen
den Ausführungsform als untere Abdeckung 5, und sie hat die Funktion, die
Teile in dem Motorraum gegenüber hochgeschleuderten Steinen oder der
gleichen zu schützen. Ferner werden die aerodynamischen Eigenschaften des
unteren Bereichs des Fahrzeugs verbessert. Wasser, das zwischen die isolie
renden Platten, 29a und 29b durch das Loch 37 der unteren Platte 29b und
die Verlängerung 43 durch Spritzwasser beim Fahren durch Pfützen oder
dergleichen eingetreten ist, wird durch die Öffnungen 69 in dem Wandbe
reich 41 der Verlängerung 43 abgegeben.
Da bei dieser Ausführungsform zwei Öffnungen 69 in gegenüberliegenden Po
sitionen vorgesehen sind, wird die Abgabe von Wasser im Vergleich mit den
zuvor beschriebenen drei Ausführungsformen verbessert.
In diesem Falle besteht die Luftmasse in der Verlängerung 40 der geräuschi
solierenden Platte 29 nicht nur aus der Luft in der Verlängerung 40, sondern
auch in mitgerissener Luft in der unmittelbaren Umgebung des Loches 37b.
Wenn eine Öffnung 69 in dem Wandbereich 41 der Verlängerung 43 ausgebil
det ist, wird der Schwerpunkt der Luftmasse vom Mittelpunkt des Wandbe
reichs 41 zu der Öffnungsseite 69 verschoben, und die Schwingung der Luft
masse wird exzentrisch. Da in diesem Falle jedoch zwei Öffnungen in gegenü
berliegenden Positionen vorgesehen sind, wird der Schwerpunkt der Luft
masse dicht gegenüber dem Zentrum des Wandbereichs 41 verschoben, und
die schwingende Masse wird nicht exzentrisch. Eine Erhöhung der Reso
nanzfrequenz kann auf ein sehr geringes Maß reduziert werden, und zugleich
wird die Beeinträchtigung des geräuschisolierenden Effekts sehr gering.
Bei dieser Ausführungsform handelt es sich um ein Beispiel für den Fall, daß
zwei Öffnungen 69 in gegenüberliegenden Positionen in dem Wandbereich 41
der Verlängerung 43 vorgesehen sind. Durch Verwendung von drei oder
mehr Öffnungen in dem Wandbereich 41 können ähnliche Effekte wie bei
der vorliegenden Ausführungsform erzielt werden, und die Fähigkeit zur Was
serangabe kann gegenüber der vorliegenden Ausführungsform weiter verbes
sert werden. Wenn drei oder mehr Öffnungen vorgesehen sind und diese in
regelmäßigen Intervallen auf dem Umfang verteilt sind, wird die Bildung ei
ner exzentrischen Schwingung der Luftmasse vermieden.
Die vorliegende Ausführungsform ist ferner ein Beispiel dafür, daß zwei Öff
nungen 69 der gleichen Form wie bei der obigen zweiten Ausführungsform in
gegenüberliegenden Positionen des Wandbereichs 41 der Verlängerung 43
verwendet werden. Gleichgültig ob zwei oder mehr Öffnungen 45 der ersten
Ausführungsform oder zwei oder mehr Öffnungen 61 der dritten Ausfüh
rungsform in gegenüberliegenden Positionen in dem Wandbereich 41 der
Verlängerung 43 vorgesehen werden, lassen sich die selben Effekte erzielen.
Obgleich bei allen zuvor beschriebenen Ausführungsformen das Geräusch des
Motorraums 3 durch zwei Schwingungssysteme isoliert worden ist, können
mehrere Schwingungssysteme durch Veränderung der Durchmesser der Zy
linder 39, der Löcher 35a, 35b, der Löcher 37, 37b etc. gebildet werden.
Bei den oben beschriebenen Ausführungsformen wird als Beispiel die Anwen
dung auf eine geräuschisolierende Wand dargestellt, die die Geräusch durch
Ausgleichen der übertragenen Wellen durch ein Schwingungssystem mit ei
nem Freiheitsgrad und ein Schwingungssystem mit zwei Freiheitsgraden, das
die Geräusche mit entgegengesetzter Phase überträgt, ausgelöscht werden.
Die Erfindung kann jedoch auch angewendet werden auf geräuschisolierende
Wandkonstruktionen auf drei oder mehr geräuschisolierenden Platten.
Wie zuvor beschrieben wurde, wird erfindungsgemäß die übertragene Welle,
die durch das Schwingungssystem mit einem Freiheitsgrad übertragen wird,
das gebildet wird durch die Luft in dem Zylinder und dem mit dem Zylinder
verbundenen Loch, ausgelöscht durch die übertragene Welle des Schwin
gungssystems mit zwei Freiheitsgraden, die gebildet wird durch die Luft zwi
schen den geräuschisolierenden Platten, die die Welle mit entgegengesetzter
Phase überträgt. Folglich können Geräusche von der Oberfläche der Schall
quelle isoliert werden.
Da erfindungsgemäß eine Anzahl von Löchern in der geräuschisolierenden
Platte ausgebildet ist, ist die Gasdurchlässigkeit gewährleistet.
Wasser, das zwischen die geräuschisolierenden Platten durch die Löcher in
den Platten eindringt, wird nach außen durch die Öffnung abgegeben und
nicht zwischen den Platten angesammelt. Daher wird das Volumen der Luft
schicht zwischen den geräuschisolierenden Platten nicht geändert und die
geräuschisolierende Wirkung nicht beeinträchtigt. Wasser, das in die Umge
bung der Verlängerung gelangt kann leicht durch die Öffnung abgegeben
werden, so daß eine schwierige Steuerung des Schwingungssystem nicht not
wendig ist.
Wasser, das zwischen die geräuschisolierenden Platten gelangt, wird in einfa
cher Weise nach außen abgegeben, während die geräuschisolierende Wirkung
beibehalten wird.
Da erfindungsgemäß die Öffnung in der Verlängerung vorgesehen ist, die
sich in der tiefsten Position gegenüber dem Grund befindet, wenn die Platte
in der Betriebsposition steht, wird das Wasser in der tiefsten Position gesam
melt und durch die Öffnung abgegeben.
Da der kürzeste Abstand x zwischen der Bodenfläche der Öffnung und der
Oberfläche der geräuschisolierenden Platte in einem Bereich liegt, der der
Beziehung (1) Rechnung trägt, die die Frequenz f der Schwingungsisolierung
berücksichtigt, ist die Frequenz für die Geräuschisolierung größer als die Re
sonanzfrequenz der Schwingung mit zwei Freiheitsgraden. Da wird die geräu
schisolierende Wirkung nicht beeinträchtigt.
Wenn eine Anzahl von Öffnungen in der aufragenden Verlängerung vorgese
hen ist, kann Wasser zwischen den geräuschisolierenden Platten noch ra
scher abgegeben werden.
Wenn diese Öffnungen in gegenüberliegenden Positionen liegen und die Luft
innerhalb des Wandbereichs der Verlängerung als Luftmasse dient, wird die
Schwingung der Luftmasse nicht exzentrisch, so daß die Luftmasse wirksam
schwingen kann.
Wenn die Öffnungsgröße so gewählt ist, daß das Verhältnis der Fläche der
Öffnung zu der gesamten Umfangsfläche einschließlich der Öffnung 20%
oder weniger beträgt, ist die Änderung der Resonanzfrequenz des Schwin
gungssystem mit zwei Freiheitsgraden, das aus der Luftschicht zwischen den
geräuschisolierenden Platten und der Luftmasse in den Verlängerungen be
steht, gering, und die Resonanzfrequenz wird nahezu nicht geändert. Daher
ändert sich auch die geräuschisolierende Wirkung kaum.
Wenn die Öffnung eine im wesentlichen rechteckige Form aufweist, kann die
Verlängerung mit einem großen Umfangsreich mit der isolierenden Wand
verbunden werden, so daß eine feste Verbindung entsteht.
Da die Öffnung vom oberen Ende der Verlängerung zu der Oberfläche der ge
räuschisolierenden Platte verläuft, können Wasser und Schlamm, die zwi
schen die Platten gelangt sind, zuverlässig nach außen abgeführt werden.
Wenn die Öffnung von der Oberfläche der geräuschisolierenden Platte bis zu
einem Längsmittelbereich der Verlängerung verläuft, können Wasser und
Schlamm ebenfalls zuverlässig abgeführt werden.
Wenn die erfindungsgemäße geräuschisolierende Wand als Teil einer unteren
Motorraumabdeckung des Fahrzeugs verwendet wird, hat sie die Funktion ei
ner geräuschdämpfenden Platte bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung der
Luftdurchlässigkeit.
Claims (10)
1. Geräuschisolierende Wandkonstruktion mit
- - wenigstens zwei geräuschisolierenden Platten (29a, 29b) und
- - einer Anzahl von Löchern (35a, 35b, 37a, 37b) in den Platten (29a, 29b), die einander gegenüberliegen, welche Löcher zum Teil mit gegenüberlie genden Löchern der Platten (29a, 29b) durch zylindrische Öffnungsberei che (38) verbunden sind und zum Teil Verlängerungen (40, 43) vom Randbereich aus in Richtung der gegenüberliegenden geräuschisolieren den Platten, aufweisen, gekennzeichnet durch eine Öffnung (45, 53, 61, 69) in der Verlängerung (40, 43) wenigstens einer der Öffnungen (37a, 37b) der geräuschisolierenden Platten (29a, 29b).
2. Geräuschisolierende Wandkonstruktion nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Öffnung (45, 53, 61, 69) in der Verlängerung (40, 43)
wenigstens in der im Gebrauch der Wandkonstruktion niedrigsten Position
vorgesehen ist.
3. Geräuschisolierende Wandkonstruktion nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der kürzeste Abstand (x) zwischen der Öffnung (45, 53,
61, 69) und der Bodenfläche (47) der geräuschisolierenden Platte (29b) der
folgenden Beziehung entspricht:
In dieser Ungleichung ist
f die Geräuschfrequenz der zu isolierenden Geräusche;
c die Schallgeschwindigkeit;
α das Öffnungsverhältnis zwischen den Löchern (35a, 35b, 37a, 37b) zu der Fläche der geräuschisolierenden Wand (29a, 29b);
β das Verhältnis der Fläche der durch den zylindrischen Bereich (38) verbundenen Öffnungen (35a, 35b) zur Gesamtfläche der Löcher;
t die Plattenstärke der geräuschisolierenden Platten (29a, 29b);
h die Länge der vorspringenden Verlängerungen (43);
a der Radius der Löcher (37a, 37b);
δ der kompensierte Wert am Rand der Löcher; und
d der Abstand zwischen den geräuschisolierenden Platten (29a, 29b).
f die Geräuschfrequenz der zu isolierenden Geräusche;
c die Schallgeschwindigkeit;
α das Öffnungsverhältnis zwischen den Löchern (35a, 35b, 37a, 37b) zu der Fläche der geräuschisolierenden Wand (29a, 29b);
β das Verhältnis der Fläche der durch den zylindrischen Bereich (38) verbundenen Öffnungen (35a, 35b) zur Gesamtfläche der Löcher;
t die Plattenstärke der geräuschisolierenden Platten (29a, 29b);
h die Länge der vorspringenden Verlängerungen (43);
a der Radius der Löcher (37a, 37b);
δ der kompensierte Wert am Rand der Löcher; und
d der Abstand zwischen den geräuschisolierenden Platten (29a, 29b).
4. Geräuschisolierende Wandkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Öffnungen (69) in einer Verlänge
rung (40, 43) vorgesehen sind.
5. Geräuschisolierende Wandkonstruktion nach Anspruch 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß mehrere Öffnungen (69) einander gegenüberliegend vor
gesehen sind.
6. Geräuschisolierende Wandkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis
5, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen (45, 53, 61, 69) so ausgebildet
sind, daß das Flächenverhältnis zwischen der Fläche der Löcher und der Ge
samtfläche des Wandbereichs (41) der Verlängerungen (40, 43) einschließ
lich der Fläche der Löcher 20% oder mehr beträgt.
7. Geräuschisolierende Wandkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis
6, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung (45, 53, 69) ein rechteckiger
Schlitz ist, der sich entlang der Verlängerung (40, 43) erstreckt.
8. Geräuschisolierende Wandkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis
7, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung (53, 69) vom oberen Rand der
Verlängerung (40, 43) bis zur Bodenfläche (47) der geräuschisolierenden
Platte (29b) verläuft.
9. Geräuschisolierende Wandkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis
7, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung (61) von der Bodenfläche (47)
der geräuschisolierenden Platte (29b) bis in eine mittlere Höhe der Verlän
gerung (40, 43) verläuft.
10. Geräuschisolierende Wandkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis
9, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandkonstruktion Teil einer unteren
Abdeckung (5) für den Motor eines Fahrzeugs ist.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| JP7118566A JP2762956B2 (ja) | 1995-05-17 | 1995-05-17 | 遮音壁構造 |
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