[go: up one dir, main page]

DE1961972B2 - Schaltungsanordnung zum Steuern von elektrischen Schaltgeräten über Tasten - Google Patents

Schaltungsanordnung zum Steuern von elektrischen Schaltgeräten über Tasten

Info

Publication number
DE1961972B2
DE1961972B2 DE1961972A DE1961972A DE1961972B2 DE 1961972 B2 DE1961972 B2 DE 1961972B2 DE 1961972 A DE1961972 A DE 1961972A DE 1961972 A DE1961972 A DE 1961972A DE 1961972 B2 DE1961972 B2 DE 1961972B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
key
keys
group
input
output
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE1961972A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1961972A1 (de
DE1961972C3 (de
Inventor
Hans-Herm. Dipl.-Ing. Tietzel
Adalbert Dipl.-Ing. Zillmer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Original Assignee
Siemens AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens AG filed Critical Siemens AG
Priority to DE19691961972 priority Critical patent/DE1961972C3/de
Publication of DE1961972A1 publication Critical patent/DE1961972A1/de
Publication of DE1961972B2 publication Critical patent/DE1961972B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1961972C3 publication Critical patent/DE1961972C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L19/00Arrangements for interlocking between points and signals by means of a single interlocking device, e.g. central control
    • B61L19/06Interlocking devices having electrical operation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Input From Keyboards Or The Like (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zum Steuern von elektrischen Schaltgeräten der im Oberbegriff vom Anspruch t angegebenen Art. Eine solche Schaltungsanordnung ist in der DE-PS 1128 884 beschrieben.
Derartige Schaltungsanordnungen finden in der modernen Technik nicht nur in Stellwerksanlagen ihre Anwendung, sondern überall dort, wo eiektrische Stellwarten vorgesehen sind, über die Auftragssignale in ein elektronisches Schaltwerk eingegeben werden. Hierzu gehören auch Steüwarten für Kraftwerksanlagen.
In elektrischen Stellwerksanlagen werden Schaltvorgänge in der Rege! durch das gleichzeitige Bedienen zweier Tasten, z. B. einer Gruppentaste, die die Art des Auftragssignales kennzeichnet, und einer Einzeltaste, die das anzusteuernde Element vorschreibt, oder zweier Fahrstraßentasten für eine Fahrstraßeneinstellung, eingeleitet. Darüber hinaus wird ein Teil der auf eine Gesamt- oder Teilfahrstraße abzielenden Auftragssignale durch Vorabbetätigung einer Gruppentaste allein und der innerhalb einer vorgegebenen Zeit nachfolgenden gleichzeitigen Bedienung zweier Fahrtstraßentasten gebildet. Einige Bedienungshandlungen müssen registriert werden, z. B. mittels elektromechanischer Zählwerke.
Bei diesen Eingabearten können infolge der mechanisch bewegten Kontakte (Tasten-, Relais- und Zählwerkskontakte) Prellungen und dar--.it zeitweilig diskontinuierliche elektrische Signalgaben auftreten, die bei elektronischen Schaltwerken unerwünschte Auftragssignalwiederholungen oder auch mehrfache Registrierungen eines Auftragssignales auslösen können. Wenn beispielsweise beim Betätigen von Tasten zum Stellen einer Weiche infolge Prelleinfluß mehrere Auftragssignale ausgegeben werden, ist die Lage, die die Weiche endgültig einnehmen wird, nicht definiert. Derartige Fehler machen sich bei den heutigen Anlagen mit elektromechanischen Schaltwerken infolge Relaisträgheit nicht bemerkbar.
Aus der deutschen Patentschrift Nr. 11 28 884 ist eine Schaltungsanordnung der im Oberbegriff des Anspruches I vorausgesetzten Art zum Überprüfen richtiger Tastenbedienungen in elektrischen Stellwerksanlagen bekannt Durch diese Schaltungsanordnung wird zwar gewährleistet, daß nur dann Auftragssignale gebildet und weitergeleitet werden, wenn für das betreffende Auftragssignal eine ordnungsgemäße Tastenbedienung vorliegt, jedoch ist nicht sichergestellt, daß unter Prelleinfluß fehlerhafte Vorgänge ausgelöst werden.
In der Siemens-Zeitschrift Band 34 (I960), Seiten 31 bis 39, ist eine Anlagenbildsteuerung beschrieben, die sich beispielsweise zur Betätigung von Hochspannungsschaltanlagen eignet. Für das Anlagenbild in der Pultplatte wird die Technik der Gleisbildstelltische der Eisenbahnsteilwerke angewendet. Die im Anlagenbild vorgesehenen Tasten steuern ein aus verschiedenen Einheitsbausteinen des SIMATIK-Systems bestehendes
elektronisches Schaltwerk, das beispielsweise impulsartige Kommandogaben für eine durch die Eigenzeit der Hochspannungsschalter festgelegte Zeit speichert. Ferner soll das Schaltwerk eine Auswahl treffen, ob ein- oder ausgeschaltet wird. Dabei wird eine Doppelbetätigung von Hochspannungsschaltern innerhalb eines Abzweigs verhindert Auch werden nicht gewünschte Schalthandlungen, also Fehlbedienungen, unterbunden. Spezielle Bausteine, die fehlerhafte Schaltvorgänge aufgrund von nicht prellfreien Eingabekontakten unterbinden, sind nicht beschrieben.
Bausteine mit den Grundschaltungen des SIMATIK-Systems sowie Anwendungsbeispiele sind in der Siemens Zeitschrift Band 33 (1959), Seiten 598 bis 606 erläutert.
Ein Beispiel befaßt sich mit der Steuerung des Flüssigkeitszulaufs in einen Behälter bis zu einer als obere Marke dienenden Elektrode. Da diese Elektrode bei unruhig steigendem Flüssigkeitsspiegel vorzeitig mit Flüssigkeit in Berührung kommt, würde das betreffende Steuerschaltwerk zur Unzeit einen Abschaltbefehl an ein Magnetventil geben. Um dies zu verKindern, ist zwischen das Steuerschaltwerk und die Elektrode ein »Kipper mit Verzögerungssatz« geschaltet. Hierdurch wird zwar der erläuterte Nachteil beseitigt, jedoch bei ruhig steigendem Flüssigkeitsspiegel eine Überfüllung erzielt
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung zum Auslösen von elektrischen Auftragssignalen, insbesondere für elektronische Stellwerksanlagen, durch Bedienung von nicht prellfreien, mechanischen Kontakten zu schaffen, die bei der schnell reagierenden Elektronik eine ungewollte Auftragswiedsrholung infolge Kontaktprellen vermeidet, so daß ι Iso unter dem möglichen Prelleinfluß unabhängig von dessen Dauer keine fehlerhaften Vorgänge ausgelöst werden.
Enindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die im kennzeichnenden Teil des Hauptanspruches aufgeführte technische Tegel gelöst.
Der Vorteil derartiger Schaltungsanordnungen liegt darin, daß für alle möglichen Auftragssignale, die beispielsweise für eine zu steuernde Anlage bereitgestellt werden müssen, nur eine einzige, den Prelleinfluß unterbindende Schaltung vorgesehen wird. Dies bedeutet einen jehr geringen Aufwand, -.venn berücksichtigt wird, daß es durchaus auch möglich wäre, jeder Leitung, die ein spezielles Auftragssignal weiterleitet, eine ähnliche Einrichtung zum Ausschließen des Prelleinflusses zuzuordnen. Außerdem läßt die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung kurzzeitige Tastenbedienungen und schnelle BedienungsiOlgen zu. Weiterhin ist die Schaltungsanordnung an unterschiedliche Prellzeiten des Schließens und öffnens von Tastenkontakten anpassungsfähig.
Für eine Bedienungshandlung, bei der eine Gruppentaste vorab und anschließend zwei Fahrtstraßentasten betätigt werden müssen, im folgenden kurz Dreitastenbedienung genannt, ist es erforderlich, das Gruppentastensignal zu speichern. Die den Gruppentasten nachgeschalteten Speicher werden direkt durch die Gruppentaste angeschaltet und in bekannter Weise erst nach einer ordnungsgemäßen Auftragssignalverarbeitung oder anderenfalls zeitabhängig gelöscht. Für eine Schaltung, die die für die genannten Speicher vorgegebene Einschaltdauer strikt befolgt, ergibt sich in der Praxis der Nachteil, daC eine sofortige Korrektur eines irrtümlich angeschalteten Gruppcntastcnspcichcrs nicht möglich ist, sondern der Ablauf dieser Zeit muß zunächst abgewartet werden.
Das kann einerseits als Betriebsbehinderung angesehen werden, andererseits werden auch unnötige
ί Anforderungen an die Aufmerksamkeit des Bedienenden gestellt um nicht von der folgenden Tastenbedienung eine ungewollte, durch den vorausgehend irrtümlich angeschalteten Gruppentastenspeicher gekennzeichnete Auswirkung zu erhalten. Nachteile
ιυ ergeben sich insbesondere dann, wenn keine Meldung hinsichtlich des eingestellten Gruppentastenspeichers vorgesehen ist Aus diesem Grunde ist der genannte Zeitraum in den bisherigen Anlagen mit ca. 3 see. so kurz wie möglich bemessen worden, was andererseits
ti erhebliche Geschwindigkeitsanforderungen an die Bedienung stellt wenn innerhalb dieses Zeitraumes noch eine ordnungsgemäße Dreitastenbedienung durchgeführt werden soll.
Zur Vermeidung dieser Nachteile sieht eine Weiter-
1Ii bildung der Erfindung in vorteilhafter Weise vor, daß den Gruppentasten eine gemeinsame durch das Gruppentastenzulässigkeitskennzeicheri steuerbare Baugruppe zugeordnet ist, die mit den Grundstellungseingängen von einzelnen Gruppentasten zugeordneten
.·■> Speichern verbunden ist und beim Betätigungsbeginn einer uer Gruppentasten einen einzigen gegenüber der Betätigungsdauer kurzen Impuls ausgibt, der die Grundstellung aller Speicher vorübergehend gewährleistet, und daß für alle Speicher ein gemeinsames
;<i UND-Glied vorgesehen ist, dessen Sperreingang mit allen in der Einschaltlage signalführenden Ausgängen der Speicher verbunden ist, und dessen zweiter Eingang das Gruppentastenzulässigkeitskennzeichen erhält und dessen Ausgang mit allen den Speichern zur Gruppenta-
ii stensignaleingabe vorgeschalteten UND-Gliedern verbunden ist.
Mit einer derartigen Schaltungsanordnung ist ein sofortiges Umdrucken von einer irrtümlich betätigten Gruppentaste auf eine andere Gruppentaste möglich,
ι» ohne daß es zu einer ungewollten Auswirkung der ernten Tastenbedienung kommt. Außerdem läßt diese Schaltung ohne weiteres eine Verlängerung der zeitabhängigen Speicheranschaltung zu, was eine sehr erwünschte Bedienungserleichterung darstellt. Außer-
Γι dem ist auf jeden Fall sichergestel!:, daß vor der Speicherung eines Gruppentastensignales alle Gruppentastenspeicher in der Grundstellung sind.
Bei einer Zweitastenbedienung mit Gruppentaste und Einzeltaste kann es vorkommen, daß die Gruppentaste
'»> unbewußt einige Zeit länger als die Einzeltaste bedient wird und dadurch der zugehörige Gruppentastenspeicher noch für die Restzeit der vorgegebenen Anschaltdauer eingeschaltet bleibt. Demzufolge ist es während dieser Zeit möglich, mit einer Fahrstraßeneinstellhand-
Vi lung mittels zweier Fahrstraßentasten eine falsche, durch die Art des eingeschalteten Gruppentastenspeichers bestimmte Auswirkung zu erhalten.
Eine andere vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung für Dreitastenbe Jienungen und Zwei-Fahrstraßentastenbedienungen vermeidet diesen Nachteil dadurch, daß ein weiterer durch ein UND-Glied mit vorgeschaltetem ODER-Glied gebildeter Selbsthaltekreis vorgesehen ist, dessen Ausgang mit dem ODER-Glied des ersten Selbsthaltekreises verbunden ist, und dann ein Vorbereitungskenn/eichen für eine Dreitastenbedienung oder Zwei-Fahrstraßentastenbedienung speichert, wenn die Grundstellung von den den Gruppentasten nachgcschaltcten Speichern festgestellt und gleichzeitig
keine der Gruppentasten betätigt wurde. Durch diese Schaltungsanordnung wird insbesondere bei jeder Zwei-Fahrstraßentastenbedienung, aber auch bei jeder Dreitastenbedienung geprüft, daß mindestens alle Gruppentasten und Gruppentastenspeicher seit der letzten erfolgreichen Bedienungshandlung einmal in Grundstellung waren.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert. Der linke Teil zeigt nur einige von beliebig vielen möglichen Einzeltasten ETi bis ET3, Fahrstraßentasten FTi bis FT3 sowie Gruppentasten GTI bis CT3, in deren Stromkreisen Strombegrenzungswiderstände R1 bis R 3, R 4 bis R 6 bzw. R 7 bis R 9 vorgesehen sind. Diese drei Tastengruppen werden über zugeordnete Tastenleitungen L 1 bis L 3 gespeist, in welche die im rechten Teil der Zeichnung dargestellten Überwacher U\ bis U4 eingeschaltet sind. Diese geben nur dann je ein Zulässigkeitskennzeichen zur Weiterverarbeitung der Tastensignale ab. wenn aus der zugeordneten Tastengruppe jeweils nur eine bzw. zwei Tasten bedient worden sind. In den nachgeschalteten UND-Gliedern 21 bis 25 wird die für ein Auftragssignal erforderliche zulässige Tastenkombination geprüft. Bei der Bedienung zweier Fahrstraßentasten, z.B. fTI und FTl, wird das vom Überwacher L/3 abgegebene Zulässigkeitskennzeichen nur dann vom UND-Glied 25 durchgeschaltet, wenn gleichzeitig keine der Einzeltasten ET\ bis £T3 und keine der Gruppentasten CTl bis GTZ bedient werden, weil die Tastenspeiseleitungen L I bzw. L 3 dieser Tastengruppen das UND-Glied 25 blockieren, sobald infolge Betätigung mindestens einer der genannten Tasten in der Leitung L t bzw. L 3 Strom fließt. Ebenso wird bei Bedienung einer der Fahrstraßentasten FTi oder FTl bzw. FT3 im UND-Glied 24 geprüft, ob keine der Einzeltasten ETi bis £T3 bedient ist bzw. bei Bedienung einer dieser Einzeltasten in dem UND-Glied 22. ob keine der Fahrstraßentasten FT\ bis FT3 gedrückt ist. Die Ausgangssignale aus den UND-Gliedern 22 und 24 werden im UND-Glied 21 bzw. 23 mit dem Zulässigkeitskennzeichen des Überwachet s LJ4 verknüpft, das nur dann eine Durchschaltung bewirkt, wenn zu der einen Einzel- oder Fahrstraßentaste nur eine einzige Gruppentaste bedient wird. Die auf diese Weise ermittelten Kennzeichen über die ordnungsgemäße Bedienung von Tasten hinsichtlich der Anzahl und Kombination werden auf die Leitungen L 7 bis L 9 gegeben und bewirken in den UND-Gliedern O5 bis O9 je nach betätigter Gruppentaste bzw. eingeschaltetem Gruppentastenspc eher Sl bzw. S3 oder im UND-Glied 10 bei einer Zwc -Fahrstraßentastenbedienung ohne vorherige Gruppentastenbetätigung die zugeordnete Durchschaltung.
Eine Dreitastenbedienung wird durch die Betätigung einer Gruppentaste mit nachgeschaltetem Gruppentastenspeicher, z. B. GT2 und S2 bzw. GTi und S3, eingeleitet Bevor beispielsweise der Gruppentastenspeicher S 2 angeschaltet werden kann, muß die Grundstellung alier Gruppentastenspeicber vorliegen. Aus diesem Grunde sieht die erfindungsgemäße Schaltung vor, mit jeder erneuten Bedienung einer Gruppentaste die Gruppentastenspeicher S2 bzw. S3 zu löschen und danach das Anschalten des der augenblicklich bedienten Taste zugeordneten Gruppentastenspeichers zu gestatten Beim Beginn einer ordnungsgemäßen Gruppentastenbetätigung (nur eine Taste) und damit der Ausgabe eines Zulässigkeitskennzeichens vom Uberwacher 1/4 gibt die Baugruppe 28 mit dynamischem Eingang unabhängig von der angewandten Technik zur Realisierung der dargestellten verknüpfenden Schaltglieder nur einen einzigen, gegenüber der Tastenbetätigungsdauer kurzen Impuls ab, der zunächst über das ODER-Glied 29 das UND-Glied 27 blockiert und über die Leitung L 5 versucht, möglicherweise angeschaltete Gruppentastenspeicher durch Einstellen der Grundstellung zu löschen. Erst nach dem Abklingen des Impulses der Baugruppe 28 und unter gleichzeitiger Prüfung über die Leitung L 6, daß alle Gruppentastenspeicher S2 und S3 in Grundstellung sind, kann beim Vorliegen eines Zulässigkeitskennzeichens vom Uberwacher UA das UND-Glied 27 durchschalten. Die durch den über die Leitung L 12 fließenden Taslenstrom angeschaltete instabile Lage der monostabilen Kippstufe ZG1 wird durch das UND-Glied 26 überwacht. Bei durchgeschaltetem UND-Glied 27 und vorhandener instabiler Lage der monostabilen Kippstufe ZG 1 gibt das UND-Glied 26 über die Leitung L 4 ein Durchschaltkennzeichen auf die UND-Glieder Oi und Öl, so daß der der betätigten Gruppentaste zugeordnete Gruppentastenspeicher S2 bzw. S3 aus der bestehenden Grundstellung einschalten kann. Die Funktionsweise des Überwachers i/4, der nur dann ein Gruppentastenzulässigkeitskennzeichen abgibt, wenn der durch die den Tasten zugeordneten Widerstände bemessene Strom nur einer bedienten Taste entspricht, gewährleistet, daß auch beim Übergang von der Bedienung mehrerer Gruppentasten zur Bedienung nur einer Gruppentaste über die Baugruppe 28 und das ODER-Glied 29 eine Speichergrundstellung und anschließend eine Neuanschaltung erfolgt. Die Laufzeitglieder LGi bis LG 3 sind zur besseren Erläuterung der Schaltfunktion bei angenommener endlicher Schaltgeschwindigkeit in dem Zyklus von der Speicherrückstellung bis zur nachfolgenden Speicheranschaltung eingefügt. Sie können jedoch beim Einsatz einer Schaltkreistechnik, die eine entsprechende zeitliche Umsetzung in Verknüpfungsgliedern zuläßt, eingespart werden.
Ein durch eine entsprechende Tastenbedienung eingeschalteter Gruppentastenspeicher S2 bzw. S3 bleibt für eine vorgegebene Zeitdauer in der Einschaltlage und wird dann, wenn die Bedienungshandlung nicht durch die zusätzliche Betätigung zweier Fahrstraßentasten, z.B. FTi und FTl. vervollständigt wird, durch Ablauf einer weiteren monostabilen Kippstufe ZG 4 über das NICHT-Glied 30. das ODER-Glied 29 und die Leitung L 5 wieder in die Grundstellung gebracht. Die monostabile Kippstufe ZC 4 wird bei Grundstellung aller Tasten und Tastenspeicher über das UND-Glied 34 in die instabile Lage gesteuert und in dieser gehalten.
Bei einer ordnungsgemäßen Dreitastenbedienung muß nach dem Anschalten eines Gruppentastenspeichers, z.B. S2, die Gruppentaste GT2 wieder losgelassen worden sein, wenn anschließend die zwei Fahrstraßentasten bedient werden. Nur dann ist auf der Leitung L 9 ein Kennzeichen zum Durchschalten des UND-Gliedes O 8 zu erwarten. Ober das ODER-Glied 12 wird das Durchschalten des UND-Gliedes 18 vorbereitet und gleichzeitig über den rückwirkungsfreien Mischpunkt 14 (wired or) und die Leitung L10 ein Kennzeichen zum UND-Glied 40 übertragen, das die instabile Lage der monostabilen Kippstufe ZG 4 überwacht. Die«; dient zur Sicherstellung der vorschriftsmäßig zeitgerechten Vervollständigung der gesamten Bedienungshandlung während der instabilen Lage der monostabilen Kippstufe ZG 4. Eine Weiterverarbeitung
im nachgeschalteten UND-Glied 4t setzt voraus, daß vor der Bedienungshandlung sämtliche Tasten und Gruppentastenspeicher 52 und S3 in Grundstellung waren.
Bei Grundstellung aller Fahrstraßen- und Einzeltasten ist die monostabile Kippstufe ZG 2, deren Zeitkonstante den Zeitraum von Abschaltprellungen überdenkt, in der stabilen Lage und hält das UND-Glied 45 eine monostabile Kippstufe ZG 3 in der instabilen Lage, so daß deren Ausgangskennzeichen das Durchschalten der UND-Glieder 38 und 39 vorbereitet. Dabei ist vorausgesetzt, daß der zweite Sperreingang des UND-Gliedes 45 ebenfalls kein Signal führt. Die Zeitkonstante der Kippstufe ZG 3 ist gleich bzw. größer als der Zeitraum, in dem nach Beginn einer Tastenbedienung Anschaltprellungen vorhanden sind. Das UND-Glied 38 wird nur beim Vorliegen einer ordnungsgemäßen Zweitastenbedienung in Form einer Gruppentaste und Einzeltaste bzw. einer Gruppentaste und einer Fahrstraßentaste von den Kennzeichen auf der Leitung L7 bzw. der Leitung LS über das ODER-Glied 35 durchgeschaltet.
Demgegenüber muß für eine Dreitastenbedienung im UND-Glied 36 gleichzeitig die Grundstellung aller Gruppentasten durch Rückkehr der Kippstufe ZG 1, die zum Überbrücken von Abschaltprellungen dient, in ihre stabile Lage und die Grundstellung der Gruppentastenspeicher 52 und 53 festgestellt worden sein, damit über das ODER-Glied 37 das Durchschalten des UND-Gliedes 39 erfolgen kann. Da zum Zeitpunkt der Auswertung der vorgelegenen Tasten- und Speichergrundstellung diese auf Grund einer erneuten Gruppentasten- bzw. Speicheranschaltung nicht mehr vorzuliegen braucht, muß das Kennzeichen aus dem UND-Glied 39 gespeichert werden. Dies erfolgt in einem aus dem ODER-Glied 37 und dem UND-Glied 39 gebildeten Selbsthaltekreis SH 2. Liegt das gespeicherte Kennzeichen vor, wird über das ODER-Glied 42 der Durchgang durch das UND-Glied 41 ermöglicht, wenn das UND-Glied 40 gleichzeitig ein Kennzeichen abgibt, und mit dem ODER-Glied 42 ein weiterer Selbsthaltekreis SWl ausgebildet sowie das Durchschalten des UND-Gliedes 43 vorbereitet. Das Ausgangssignal des UND-Gliedes 41 blockiert außerdem den zweiten Sperreingang des UND-Gliedes 45. Steht dieses Blockierkennzeichen kontinuierlich und langer als die Zeitkonstante der Kippstufe ZG 3 an, so fällt diese in die stabile Lage, wodurch die Blockierung des UND-Gliedes 44 aufgehoben wird. Die Tastensignale von betätigten Fahrstraßen- oder Einzeltasten schalten demzufolge die Kippstufe ZG 2 in die stabile Lage, die für die Dauer der entsprechenden Tastenbetätigung aufrechterhalten bleibt Das damit von der Kippstufe ZG 2 ausgegebene Signal blockiert das UND-Glied 45 und schaltet das UND-Glied 43 durch. Mit dem Umschalten der Kippstufe ZG 3 in die stabile Lage entfällt außerdem das Vorbereitungssignal in den UND-Gliedern 38 und 39, so daß dann der aktivierte Zustand des Selbsthaltekreises SH1 nur noch von dem kontinuierlichen Ausgangskennzeichen des UND-Gliedes 40 abhängt
Das vom UND-Glied 43 ausgegebene Signal entspricht einem Zulässigkeitskennzeichen und bereitet die UND-Glieder 17,18,19 und 20 zum Durchschalten eines Auftragssignales vor. Ober einen der Ausgänge Λ 1 bis Λ 4 gelangt das als ordnungsgemäß festgestellte und nach Befehlsart aufgeschlüsselte Auftragssignal in die Stellwerks-Schaltanlage (nicht dargestellt). Bei einer Dreitastenbedienung, beispielsweise in Verbindung mit den Tasten GTl, FT \ und FT2, gelangt das Auftragssignal über das UND-Glied O8, das ODER-Glied 12 sowie das UN D-Glied 18 auf den Ausgang A 3. Mit dem Loslassen auch nur einer Taste entfällt das Kennzeichen auf der Leitung L 9, so daß auch das UND-Glied OB nicht mehr durchgeschaltet bleibt und damit die Leitung L 10 kein Signal mehr führt. Die Selbsthaltung im Selbsthaltekreis SW1 wird aufgelöst und kann selbst beim Wiederkommen eines Signals auf der Leitung L 10 als Folge von Abschaltprellungen der Tasten nicht wieder ausgebildet werden, weil die Tasten- und Speichergrundstellungsprüfeinrichtungen noch nicht wieder gearbeitet haben. Durch das UND-Glied 31 wird mit dem Aufhören das Selbsthaltesignals des Selbsthaltekreises SH1 aus dem ODER-Glied 42 und unter der Voraussetzung, daß keine der Gruppentasten GTl bis GT3 bedient ist — die Kippstufe ZG 1 befindet sich dann in der stabilen Lage — über das ODER-Glied 29 und die Leitung L 5 das Löschen des noch angeschalteten Gruppentastenspeichers 52 bewirkt, so daß in dem UND-Glied 36 wieder die Gruppentasten- und die Speichergrundstellung festgestellt werden können. Das in dem Fall ausgegebene Kennzeichen kann jedoch erst dann im Selbsthaltekreis SH 2 gespeichert werden, wenn auch die Fahrstraßen- bzw. Einzeltasten in Grundstellung und daraufhin die die Abschaltprellungen dieser Tasten überbrückende Kippstufe ZG 2 in ihre stabile Lage und demzufolge über das UND-Glied 45 die monostabile Kippstufe ZG 3 in die instabile Lage gekommen sind.
Neben der zeitlichen Begrenzung der Anschaltdauer des Gruppentastenspeichers S2 bzw. S3 hat die monostabile Kippstufe ZG 4 die Aufgabe, Tastenstörungen in Form von dauernder Kontaktgabe, beispielsweise durch mechanische Hemmung, festzustellen. Diese Kippstufe fällt in ihre stabile Lage zurück, wenn mindestens ein Tastenkontakt länger als ein durch deren Zeitkonstante vorgegebener Zeitraum, z. B. fünf Sekunden, geschlossen ist. Es ist möglich, durch die stabile Lage der Kippstufe ZG 4 eine Meldung, beispielsweise durch einen nicht dargestellten Wecker, auszulösen. Bei der Grundstellung aller Tasten und Tastenspeicher wird die Kippstufe ZG4 durch das UND-Glied 34 ständig in der instabilen Lage gehalten. Hat eine ordnungsgemäße Tastenbedienung zum Durchschalten des UND-Gliedes 43 geführt, so wird das Signal auf der Leitung LIl zum kurzzeitigen Anstoßen der Kippstufe ZG 4 zwecks Verlängerung der Rückfallzeit verwendet. Hierdurch kann einer möglicherweise erst kurz vor dem Rückfallen in die instabile Lage der Kippstufe ZG4 vervollständigten Bedienungshandlung noch ein volles Zeilintervall (fünf Sekunden) zur Verfügung gestellt werden.
In analoger Weise soll beim Oberwechseln von einer Gruppentaste auf eine andere, besonders im Hinblick auf die Anschaltdauer des zuletzt eingeschalteten Gruppentastenspeichers, ein erneuter Anstoß der Kippstufe ZG 4 erreicht werden. Dies ermöglicht in vorteilhafter Weise die Baugruppe 28 über ein UND-Glied 32. Dabei wird in diesem geprüft, daß kein Kontakt der Einzel- und Fahrstraßentasten geschlossen ist da andernfalls die Meldung darüber hinausgezögert würde. Ein Neuanstoß der Kippstufe ZG 4 über das UND-Glied 32 kann nur erfolgen, wenn die Kippstufe ZG 4 noch in ihrer instabilen Lage ist, was durch das UND-Glied 33 geprüft wird. Ist dagegen die Kippstufe ZG 4 bereits in ihre stabile Lage zurückgekehrt so kann
ein Neuanstoß in die instabile Lage nur als Folge der im UND-Glied 34 festgestellten Grundstellung aller Tasten und Tastenspeicher erfolgen.
Für eine Zweitastenbedienung, bei der eine Gruppentaste mit einer Einzeltaste oder einer Fahrstraßentaste zusammen bedient wird, entspricht die Informationsverarbeitung bis zum UND-Glied 41 derjenigen, wie sie zuvor für eint1 Dreitastenbedienung beschrieben wurde, nur daß in dem Fall je nach Tastenkombination die Leitung L 7 bzw. L 8 ein Zulässigkeitskennzeichen über die ordnungsgemäße Einzel- bzw. Fahrstraßentastenbedienung führt. Der Durchgang durch das UND-Glied 41 ist dann nur noch von der zuvor festgestellten Einzel- und Fahrstraßentastengrundstellung abhängig. Diese wird im UND-Glied 38 geprüft, wobei das Zulässigkeitskennzeichen über die ordnungsgemäße Zweitastenbedienung auf der Leitung L 7 bzw. L 8 über das ODER-Glied 35 direkt das UND-Glied 38 durchschaltet und damit die Gruppentasten- und -speichergrundsteilungsprüfung in den UND-Gliedern 36, 38 sowie im ODER-Glied 37 umgeht. Diese vereinfachte Grundstellungsprüiung gilt für Zweitastenbedienungen, wobei es zur Bedienungserleichterung zulässig ist, eine Gruppentaste ständig gedrückt zu halten und eine oder verschiedene Einzel- oder Fahrstraßentasten mehrmals hintereinander wirksam zu betätigen.
Das Kennzeichen aus dem UND-Glied 38 schaltet über das ODER-Glied 42 das UND-Glied 41 durch, wodurch sich die Selbsthaltung über das ODER-Glied 42 im Selbsthaltekreis SH1 ausbilden kann. Nach dem Ablauf der durch die Kippstufe ZG 3 vorgegebenen Prellüberbrückungszeit erfolgt das Durchschalten des durch die Tastenbedienung gegebenen Auftragssignals auf den entsprechenden Ausgang, wie es schon weiter oben beschrieben ist.
Die systematische und beliebige erweiterbare Schalung kann für jede gewünschte Kombination zwischen 3ruppentasten einerseits und Einzel- oder Fahrstraßentasten andererseits ausgelegt werden und ist keinesfalls nur auf das dargestellte Beispiel beschränkt. Außerdem ist es möglich, für eine reine Fahrstraßeneinstellbedienung, bei der nur zwei Fahrstraßentasten betätigt werden, die Einrichtungen zur Grundstellungsprüfung und Prellüberbrückung auszunutzen unter der Voraussetzung, daß keine Gruppentaste als Vorbereitung einer Dreitastenbedienung einen Gruppentastenspeicher 52 bzw. 53 eingeschaltet hat, wird das Kennzeichen der Leitung L 9 über eine ordnungsgemäße Zweifahrstraßentastenbedienung über das UND-Glied 10 auf die Leitung L 10 durchgeschaltet.
Nach der Prüfung auf Gruppentasten- und -speichergrundstellung und nach Ablauf der Anschalt-Preliüberbrückungszeit bewirkt das Signal auf der Leitung L 11 in Verbindung mit dem UND-Glied 20 das Durchschalten des Kennzeichens auf den Ausgang A 1.
Die Zeitkonstanten der monostabilen Kippstufen ZGl bis ZG 3, von denen die Kippstufen ZGl und ZG 2 für die Überbrückung von Prellungen beim öffnen der Tastenkontakte und die Kippstufe ZG 3 für die gleiche Aufgabe beim Schließen vorgesehen sind, lassen sich an die von der jeweiligen konstruktiven Ausführung abhängigen Prellzeit der Tastenkontakte unter binschluß einer gewissen zeitlichen Sicherheitsreserve leicht anpassen.
Zur Erfüllung signaitechnischer Bedingungen ist es vorteilhaft, die erfindungsgemäße Schaltung in einer stromgesteuerten Schaltkreistechnik auszuführen. Dabei liegen die von einer Signalkomponente abhängig zu steuernden Verknüpfungsglieder eingangsseitig seriell in deren Leitungszug. Demzufolge kann die gesicherte
Überwachung einer sperrenden Komponente, z. B. eines Sperrgliedes, durch zusätzliche Einwirkung auf eine andere Verknüpfung, an der dieselbe Komponente aktiv, also signalauslösend beteiligt ist, gewährleistet werden. Beispielsweise wirken die auf der Leitung Lf> gemischen Ausgänge der Gruppentastenspeicher, die in den UND-Gliedern 10, 27, 34 und 36 Sperrfunktionen ausüben, vor ihrer galvanischen Mischung an den rückwirkungsfreien Mischpunkten O3 bzw. 04 in UND-Gliedern O6 bzw. OS durchschaltend und werden dadurch aktiv überwacht.
Auf die durchgeschleifte Leitungsführung, z. B. beim UND-Glied 20, rechter Eingang, soll die V-förmige Leitungsführung hinweisen. Ähnliches gilt sinngemäß für die Leitungsführung oben rechts in der Zeichnung, wobei die bogenförmigen Pfeile andeuten sollen, daß die nach unten führende Verbindung eine Doppelleitung ist.
Die gewählte Tastengruppierung ist nur als eine
mögliche aufzufassen. Beispielsweise wären durch das Schaltungsprinzip weitere Untergruppierungen nach Zugstraßen- und Rangierstraßentasten und/oder nach Richtungen beherrschbar.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche;
1. Schaltungsanordnung zum Auslösen von elektrischen Auftragssignalen, denen eine logische Schaltung zugeordnet ist, bei der zur Erzeugung der Auftragssignale mindestens zwei Tasten betätigt werden müssen und bei der Oberwacher vorgesehen sind, die zur Weiterverarbeitung der von den Tasten ausgelösten Signale zu einem Auftragssignal dann ein Zulässigkeitskennzeichen auslösen, wenn für das jeweilige Auftragssignal mindestens von zwei Tasten das Signal vorliegt, dadurch gekennzeichnet, daß das Zulässigkeitskennzeichen über einen Eingang eines ersten UND-Gliedes (41) geführt ist, dessen Ausgang über ein ODER-Glied (42) rückgekoppelt ist und damit einen Selbsthaltekreis (SHl) bildet, daß mindestens eines der Tastensignale über ein zweites UND-Glied (44) eine für die D«uer von Abschaltprellungen bemessene erste monostabil Kippstufe (ZG 2) steuert, deren im instabilen Zustand signalführender Ausgang über ein drittes UND-Glied (45) mit zwei Sperreingängen, dessen zweiter Eingang an den Ausgang des ersten UND-Gliedes (41) angeschlossen ist, auf eine zweite für die Dauer von Anschaltprellungen bemessene monostabile Kippstufe (ZG 3) geführt ist, deren im instabilen Zustand signalführender Ausgang über das ODER-Glied (42) mit dem ersten UND-Glied (41) sowie mit einem Sperreingang des zweiten UND-Gliedf.s (44) verbunden ist und daß der Ausgang des ersten UND-Gliedes (41) außerdem dem ersten Eingang eines vierten UND-Gliedes (43) nachgeschaltet ist, das das Weiterleiten des Zulässigkeitskennzeichens nur bei instabilem Zustand der r> ersten monostabilen Kippstufe (ZG 2) gestattet, deren instabiler Ausgang zu diesem Zweck auf den zweiten Eingang des vierten UND-Gliedes (43) geschaltet ist.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 für w Gruppentasten, dadurch gekennzeichnet, daß den Gruppentasten (CTi, GT2, GT3) eine gemeinsame durch das Gruppentastenzulässigkeitskennzeichen steuerbare Baugruppe (28) zugeordnet ist, die mit den Grundstellungseingängen von einzelnen Grup- -r, pentasten zugeordneten Speichern (52,53) verbunden ist, und beim Betätigungsbeginn einer der Gruppentasten (GT2 oder GT3) einen einzigen gegenüber der Betätigungsdauer kurzen Impuls ausgibt, der die Grundstellung aller Speicher (S2, >n 53) vorübergehend gewährleistet, und daß für alle Speicher (52,53) ein gemeinsames UND-Glied (27) vorgesehen ist, dessen Sperreingang mit allen in der Einschaltlage signalführenden Ausgängen der Speicher (52, 53) verbunden ist und dessen zweiter v> Eingang das Gruppentastenzulässigkeitskennzeichen erhält und dessen Ausgang mit allen den Speichern (52,53) zur Gruppentastensignaleingabe vorgeschalteten UND-Gliedern (O2, Öl) verbunden ist.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2 für Dreitastenbedienungen und Zwei-Fahrstraßentastenbedienungen, dadurch gekennzeichnet, daß ein weiterer durch ein UND-Glied (39) mit vorgeschaltetem ODER-Glied (37) gebildeter Selbsthaltekreis (SH 2) vorgesehen ist, dessen Ausgang mit dem ODER-Glied (42) des ersten Selbsthaltekreises (5Wl) verbunden ist, und dann ein Vorbereitungskennzeichen für eine Dreitastenbedienung oder Zwei-Fahrstraßentastenbedienung (FTi, FT2) speichert, wenn die Grundstellung von den den Gruppentasten nachgeschalteten Speichern (52, S3) festgestellt und gleichzeitig keine der Gruppentasten (Gn bis Gr3) betätigt wurde.
DE19691961972 1969-12-10 1969-12-10 Schaltungsanordnung zum Steuern von elektrischen Schaltgeräten über Tasten Expired DE1961972C3 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19691961972 DE1961972C3 (de) 1969-12-10 1969-12-10 Schaltungsanordnung zum Steuern von elektrischen Schaltgeräten über Tasten

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19691961972 DE1961972C3 (de) 1969-12-10 1969-12-10 Schaltungsanordnung zum Steuern von elektrischen Schaltgeräten über Tasten

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1961972A1 DE1961972A1 (de) 1971-06-16
DE1961972B2 true DE1961972B2 (de) 1979-01-04
DE1961972C3 DE1961972C3 (de) 1979-08-30

Family

ID=5753477

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19691961972 Expired DE1961972C3 (de) 1969-12-10 1969-12-10 Schaltungsanordnung zum Steuern von elektrischen Schaltgeräten über Tasten

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1961972C3 (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102010063257A1 (de) * 2010-12-16 2012-06-21 Siemens Aktiengesellschaft Stellwerk

Also Published As

Publication number Publication date
DE1961972A1 (de) 1971-06-16
DE1961972C3 (de) 1979-08-30

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69208799T2 (de) Schutzschalter mit selektiver Verriegelung
DE2921095C2 (de) Verfahren zur Überwachung des Schaltzustandes von Schaltelementen
DE3623705C2 (de)
DE1961972C3 (de) Schaltungsanordnung zum Steuern von elektrischen Schaltgeräten über Tasten
DE1144958B (de) Einrichtung zur funktionellen UEberwachung eines fremdgesteuerten Streifenlochers
DE1953760C3 (de) Elektronische Programmsteueranordnung
DE1194739B (de) Anordnung zur Fernanzeige der AEnderung beliebiger physikalischer Groessen
DE1513490C (de) Einrichtung zum selbsttätigen Prüfen von betriebsmäßig installierten Relais
DE1066229B (de) Schaltungsanordnung zum motorlosen Erzeugen von Telegrafierzeichen
DE1474410C (de) Anordnung zur Erfassung und Wiedergabe von mehr als zwei Signalen
DE3213859C2 (de) Fußbedienung für eine Hubladebühne
DE1513490B2 (de) Einrichtung zum selbsttaetigen pruefen von betriebsmaessig installierten relais
DE2408050C3 (de) Programmierbarer elektronischer Wählimpulsgenerator, insbesondere für Fernsprecheinrichtungen
AT240411B (de) Schaltungsanordnung zum Prüfen der Grundstellung und der Arbeitsstellung von tastengesteuerten Schaltmitteln in elektrischen Stellwerken, insbesondere Spurplanstellwerken
DE1537898C (de) Prüfeinrichtung fur eine mehrere Kop pelstufen umfassende Koppelanordnung
DE2047327C3 (de) Signalisierungseinrichtung zur elektrischen Steuerung wenigstens eines Anzeigeelementes
DE1499610C (de) Speicherschaltung mit einer Anzahl binarer Speicherstufen
DE237928C (de)
DE1165676B (de) Schaltungsanordnung zum Pruefen von Leitungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen
DE1690279A1 (de) Schaltungsanordnung fuer die Informationsuebertragung zwischen einer Kommandostation und mehreren Unterstationen
DE1251843A1 (de)
DE1474410B2 (de) Anordnung zur erfassung und wiedergabe von mehr als zwei signalen
DE1907563B2 (de) Schaltungsanordnung zur Kontrolle des Ansprechens eines elektrischen Schaltmittels
DE2115370A1 (de) Eingabevorrichtung für Zeichenkombinationen
DE1089810B (de) Impulsgesteuerte Relaiszaehlkette fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
EHJ Ceased/non-payment of the annual fee